75 Jahre danach – Gerettete Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn Ausstellung vom 8. bis 17. Mai 2020

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Zeitzeugen berichten über ihre Erlebnisse – Ausstellung vom 8. bis 17. Mai 2020 in Arnsberg-Niedereimer

 

ARNSBERG-NIEDEREIMER „75 Jahre danach – Gerettete Geschichte(n)zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn“ unter diesem Titel zeigt der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. in der Zeit vom 8. bis zum 17. Mai eine eindrucksvolle Ausstellung mit zahlreichen Exponaten aus der Zeit zwischen 1933 und 1950. Die Ausstellung ist vom 8. bis 17. Mai 2020 in der Halle Friedrichshöhe in Niedereimer zu sehen. Der Zeitraum wurde bewusst ausgewählt und liegt zwischen den Jahrestagen der Kapitulation (8./9.05.1945) und der Möhnekatastrophe (16./17.05.1943). Die Ausstellungseröffnung findet am 8. Mai 2020 statt. Gespannt darf man hier auf die Rede des Schirmherrn Franz Müntefering sein. Weitere hochrangige Persönlichkeiten, wie Bürgermeister Ralf Paul Bittner, Dr. Silke Eilers (GF´in des WHB) oder Prof. Dr. Patrick Sensburg MdB, sind an diesem Abend ebenfalls zu Gast in Niedereimer. Die Ausstellung, die Teil des Projektes „75 Jahre Frieden“ der Städte und VHS Arnsberg und Sundern ist, ist ab dem 9. Mai täglich geöffnet.

Der AKD Niedereimer e.V. greift das Thema zum 75. Jahrestag des Kriegsendes auf. Bereits zum vierten Mal beschäftigt sich der AKD nach 1995, 2005 und 2015 in einer Ausstellung und dazu gehörigen Dokumentation mit diesem sensiblen Thema. Die neue Ausstellung ist allerdings keine Wiederholung der vorherigen Ausstellungen, sondern zeigt abermals zahlreiche unbekannte Exponate, Dokumente und Nachforschungen. Dieser Rückblick spiegelt in Auszügen das Erlebte der damaligen Generation im Dritten Reich wieder, die heute überall in Deutschland leben könnte.

Erneut schildern über 60 lokale Zeitzeugen ihre persönlichen Erlebnisse an die Kriegs- und Nachkriegszeit. Dieser am eigenen Leib erlebte Eindruck gilt es hierbei für die Nachwelt zu bewahren, zum besseren Verstehen, dass der Frieden in Europa nicht selbstverständlich ist. Die Zeitzeugenberichte werden in der neu erscheinenden Dokumentation im Heimatblatt „Der Ninivit“ nachzulesen sein. Zusätzlich bietet der Arbeitskreis abends zwei hochkarätige Sondertermine an. Am Dienstag 12. Mai um 19.00 Uhr findet der Film- und Diskussionsabend „Meine Familie, die Nazis und ich“ mit der durch die Medien bekannten Politikwissenschaftlerin und Autorin Katrin Himmler (Großnichte des damaligen Reichsführers SS, Heinrich Himmler) statt. Am nächsten Vormittag wird Frau Katrin Himmler noch das Franz-Stock-Gymnasium in Neheim besuchen, um einen Schülerdialog zum Thema Nationalsozialismus durchzuführen. Den Film „Noah“ des Jugendfilmprojektes „Abgedreht“ vom Familienbüro der Stadt Arnsberg zeigt der AKD am Donnerstag 14. Mai um 19.00 Uhr. Der AKD Niedereimer e.V. würde sich freuen viele örtliche und überörtliche Besucher, bei freiem Eintritt, in der Woche begrüßen zur können. Öffnungszeiten ab 9. Mai täglich von 10-12 Uhr und 15-18 Uhr, zusätzlich Montag, Mittwoch und Freitag von 19-21 Uhr, sowie Sonntags durchgehend von 10-18 Uhr. Weitere Infos findet man auch unter www.niedereimer.de.

Text und Fotos: Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V.

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