Aktuell in der Presse

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19.12.2022

Erste Kompanie entscheidet das Schießen für sich

Kleine Jubiläen gefeiert

NIEDEREIMER  Beim diesjährigen 30. Kompanie-Vergleichswettkampf im Luftgewehrschießen konnte sich die 1. Kompanie der St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer erneut den begehrten Wanderpokal sichern. Bei den 30 Wettkämpfen gelang es der 1. Kompanie 22-mal den Wanderpokal zu erringen. 8-mal verteidigten die Gastgeber der 2. Kompanie den Pokal. In diesem Jahr wurde auch bereits zum 25. Mal um den Damencup gekämpft.

Beim Schießen um den ersehnten Wanderpokal hatte die 1.Kompanie, mit 565 Ringen, gegenüber der 2. Kompanie, mit 536 Ringen, deutlich die Nase vorn. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung 35 Personen teil, die mit 967 Schüssen total 7814 Ringe erreichten. Ältester Teilnehmer des Tages war Alfons Körner mit 83 Jahren und jüngster Teilnehmer Lars Bienstein mit 17 Lenzen. Die Schießaufsicht oblag Jaci Dobbelaere und Timo Meinert. Bereits seit etlichen Jahren führen Dietmar Eickhoff und Franz-Jürgen Sölken die Auszählung des Wettbewerbes durch.

Den ersten Platz beim Damencup sicherte sich Barbara Zöllner mit 94 Ringen. In der Altersklasse der Jungschützen (16 – 25 Jahre) siegte Elias Lange mit 96 Ringen, den ersten Platz in der Seniorenklasse I (26 – 49 Jahre) belegte Timo Meinert mit 97 Ringen und in der Seniorenklasse II (50 Jahre und älter) siegte Thorsten Haack mit 95 Ringen.

Beim Preisschießen waren teilweise mehrere Durchgänge notwendig um den Sieger auszumachen. Die Platzierung sieht wie folgt aus: 1.) Sascha Meinert 30 Ringe, 2.) Elias Lange 29 Ringe (28/27 Ringe), 3. Barbara Zöllner 29 Ringe (28/27 Ringe), 4. Thorsten Haack 28 Ringe (28/27/27 Ringe), 5.) Jaci Dobbelaere 28 Ringe (28/27/25), 6. Ralf Ernst 28 Ringe (25/24/24 Ringe) und 7. Platz Detlev Tschauder 28 Ringe (25/24/22 Ringe).

Die Gewinner/innen des Damencup, der Altersklassen und vom Preisschießen erhielten alle schöne Pokale bzw. Präsente aus der Hand des Kompanieführers Christian Tschauder.

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die Gewinner des Turniers mit Ehrengästen

v.l. Oliver Glaremin (Schützenhauptmann), Michel Glaremin (Jungschützenkönig), Sascha Meinert, Christian Tschauder (Kompanieführer 2. Kompanie), Ralf Ernst, Wolfgang Goor (Kompanieführer 1. Kompanie), Thorsten Haack, Elias Lange, Kathleen Dobbelaere (Schützenkönigin), Detlev Tschauder, Barbara Zöllner

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19.11.2022

Gabentische bei der kfd-Niedereimer gut gefüllt

Unterstützung der Tafel und Wohnungslosen

NIEDEREIMER  Nach zweijähriger Pause konnte die kfd-Niedereimer wieder einen bunten und vielfältigen Weihnachtsbasar im Stephanushaus präsentieren. Hierbei boten die Mitarbeiterinnen allerlei Selbstgemachtes an. Neben der Vielzahl von Adventskränzen und –gestecken hatten im Vorfeld zahlreiche Frauen gestrickte Textilien, Geldbörsen und Handyhalter gefertigt. Ebenso standen auf den Tischen diverse selbst hergestellte Gebäcksorten, Marmeladen, Liköre und Nudeln. Ebenso fanden diverse schöne Dekoartikel und die Lichterengel neue Liebhaber und damit ein neues zuhause.

In diesem Jahr gab es allerdings erstmals nicht die altbewährte Cafeteria im Stephanushaus. Dafür konnten sich die Besucher den selbstgemachten Kuchen für zuhause mitzunehmen und im Familien- oder Freundeskreis gut schmecken lassen.

Der gesamte Erlös des Weihnachtsbasares wird gespendet und geht sowohl an die Arnsberger Tafel als auch an die Diakonie, die das Geld für die Arnsberger Wohnungslosen verwenden möchte.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Besucher an den „Gabentischen“

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02.11.2022

Rücknahme von Reserveflächen in Niedereimer noch nicht vom Tisch

Ortstermin am Breitenbrucher Feuerwehrgerätehaus

NIEDEREIMER/BREITENBRUCH  Vor der Sitzung des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch trafen sich die Mitglieder, unter Vorsitz von Dirk Ufer, am Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Breitenbruch. Hier hatten die Ausschussmitglieder die Möglichkeit den aktuellen Baufortschritt in Augenschein zu nehmen und anstehende Fragen durch den Einheitenführer Stephan Kemper abzuklären. Das Gerätehaus soll noch in diesem Jahr bezugsfertig sein, wobei es jedoch noch Handlungsbedarf bezüglich der Ausstattung gibt.

Das Hauptthema der Ausschusssitzung war aber wohl nochmals die von Seiten der Bezirksregierung geforderte Rücknahme von Wohnbauflächen in der Stadt Arnsberg und der daraus resultierenden Änderung des Flächennutzungsplanes. Hierzu gab Frau Eleni Ackermann vom Fachdienst Stadtentwicklung und Stadterneuerung ausführliche Erläuterungen. In Niedereimer handelt es sich bei der Rücknahmefläche um eine „Premiumfläche mit Südseite“ im Anschluss an die Siedlung, hin zum Feld am Himmelpfortener Weg. Sie ist überhaupt die letzte Option von Bauland in Niedereimer. Die Aufgabe der Fläche begründet die Stadtverwaltung damit, dass sie im Landschaftsschutzgebiet liegt, keine Erschließung vorhanden ist, sich in Siedlungsrandlage befindet, eine Böschungskante von 17° aufweist und  leicht starkregengefährdet ist. Nach derzeitigem Stand hingegen könnten hier aber auf einer „Wohnbauentwicklungsfläche“ von 0,75 Hektar etwa 10 bis 12 Einzelhäuser oder sogar 16 bis 18 Reihenhäuser entstehen. Hinzu käme noch eine mögliche Hinterland Bebauung der Straßen Wulwes Kamp, Lärchenweg und Hirtenstraße mit weiteren Wohnhäusern. Da allerdings bisher von Seiten der Grundstückseigentümer, denen der Sachstand vermutlich gar nicht bewusst ist, keine Ambitionen zu einer Wohnbebauung gemacht wurden, plant die Stadtverwaltung nun die Fläche aufzugeben. Aus diesem Grunde wird ein Ausschussmitglied in Kürze Rücksprache mit den betroffenen Grundbesitzern halten. Zusätzlich könnte durch die Anlage einer neuen Erschließungsstraße bis hin zur Wannestraße, eine schon jahrelange vom Ausschuss und Anwohnern geforderte zweite Zuwegung in das nördliche Wohngebiet geschaffen werden. Bis zur endgültigen Fassung des Beschlusses könnten die Beteiligten hingegen noch Widerspruch einlegen. Gleichzeitig möchte man von Seiten der Verwaltung die Baulücken in allen Ortsteilen, die sich in privater Hand befinden, schließen und somit eine Nachverdichtung erreichen. Dazu soll in absehbarer Zeit eine Abfrage der Grundstückseigentümer bezüglich Bau- bzw. Verkaufsbereitschaft erfolgen. Ein Blick in das neue „Wohnbauflächenkataster“, auf der städtischen Internetseite, kann den Besitzern weiterhelfen.

Mit einem möglichen Ausbau der Wannestraße Orts auswärts mit Bau eines Amphibientunnels sei, nach Aussage des HSK als Straßenbaulastträger, in den nächsten Jahren nicht zu rechnen. Mit dieser Aussage gaben sich die Ausschussmitglieder nicht zufrieden und wollen wegen eines genauen Termins nochmals nachfragen.

Zum Sachstand zur Erweiterung des ALDI-Marktes an der Wannestraße will die Verwaltung das laufende Verfahren weiter abwarten. Sowohl Stadtverwaltung als auch Bürgermeister Bittner sprachen sich für eine Erweiterung und damit den Erhalt der Filiale im möglichen gesetzlichen Rahmen aus. Auch der Bezirksausschuss wünscht die dringende Sanierung des Marktes für die betroffenen Kunden.

Beim Thema Zuwanderung aus der Ukraine gab die Verwaltung folgenden Hinweis: derzeit steigt die Zahl der Geflüchteten wieder an und drei ukrainische Kinder besuchen die Regenbogen-Grundschule in Niedereimer.

Mit dem aktuellen Standort des Glascontainers an der Sauerlandstraße ist man prinzipiell zufrieden. Grundsätzlich einverstanden wäre aber auch die Kirchengemeinde mit der Aufstellung von Containern auf dem Kirchparkplatz, wenn im Vorfeld Sichtschutz- und Sauberkeitsmaßnahmen erfolgen würden. Hiervon nimmt die Verwaltung aufgrund der anfallenden Herrichtungskosten Abstand. Der Ausschuss stellte diesbezüglich den Antrag auf Überprüfung zur Aufstellung eines „Unterflur-Glascontainers“ an besagter ortsnaher Stelle.

Die Sparkasse Arnsberg-Sundern plant in absehbarer Zeit einen Geldautomat am Campus im Niedereimerfeld zu installieren. Dieser kann dann bevorzugt von den Kunden aus Niedereimer und Bruchhausen genutzt werden. Zudem gibt es die Möglichkeit der Bargeldauszahlung in zahlreichen Geschäften oder dem „Geld bring Service“ so die Sparkasse.

Zur nächsten Wahl im Jahre 2025 sollen direkt vor der Halle Friedrichshöhe in Niedereimer mehrere behindertengerechte Parkplätze ausgewiesen werden.

Beim Punkt Verschiedenes gab es noch einige Wortmeldungen. So soll schnellst möglich das entwendete Straßenschild „Im Surkhahn“ ersetzt werden. Es wurde bestätigt, dass die Beschaffung der Straßenbeleuchtung in den Straßen „Zum Windstich“ und „Völlinghauser Weg“ in Breitebruch erfolgt ist und die Nutzer sehr zufrieden sind. In der nächsten Woche findet ein Ortstermin am Friedhof in Niedereimer statt. Hierbei soll das mangelhaft überarbeitete Friedhofstor begutachtet sowie über die Beschaffung eines Geländers und der Wiederherrichtung von beschädigten Wegen gesprochen werden. Bemängelt wurde die teilweise nicht erfolgte Ausbesserung der vorgesehen Straßenschäden in Niedereimer. Diesbezüglich soll mit der ausführenden Firma ein klärendes Gespräch erfolgen und nachgebessert werden.

Text und Fotos: Detlev Becker

 

FOTO:

Baugebiet = Die geforderte Rückbaufläche zwischen Himmelpfortener Weg und Wannebach

Krötentunnel = Der für den Amphibientunnel vorgesehene Kreuzungsbereich Wannestraße/Zum Eichhahn

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20.10.2022

Vereinsring erstellt eigene Satzung

Termine für 2023 abgestimmt

NIEDEREIMER  Aus rechtlichen und haftungsrechtlichen Gründen strebt der Vereinsring Niedereimer an, eine eigene Satzung zu erstellen und ein eingetragener Verein zu werden. Den Entschluss fasste die Versammlung, nach einer voraus gegangenen kontroversen Diskussion mit kleinen Satzungsänderungen, in der diesjährigen Herbstsitzung. Hierzu soll der nochmals vorgestellte Satzungsentwurf nun allen angegliederten Vereinen und Institutionen zur internen Abklärung vorgelegt werden. Nach Wunsch des Vereinsringvorstandes möchte man die neue Satzung noch vor Weihnachten verabschieden.

Bei ihrem Rückblick ging die Vorsitzende Manuela Drawski nochmals auf das gut besuchte Osterfeuer ein. Trotz einiger Corona bedingter kurzfristigen Planungen und Änderungen fand ein für alle Besucher gelungener Abend im Eichhahn statt. Leider war jedoch die Beteiligung am Schnadegang in diesem Jahr ehr schlecht. Hier sucht man nun nach attraktiven Lösungen. Der Schnadegang für 2023 wurde daher schon mal für September terminiert. Die Seniorenfahrt wurde in diesem Jahr aufgrund von Corona nochmals ausgesetzt.

Folgende Termine gab die Vorsitzende von Seiten des Vereinsrings noch bekannt: Freitag 11.11.22 Martinsspiel draußen vor der Kirche anschließend Martinszug und Abschluss auf dem Schützenhof; Sonntag 13.11.22 Volkstrauertag mit Ansprache des Ortsheimatpflegers am Ehrenmal; Samstag 26.11.22 nach der Vorabendmesse „Ninive im Lichterglanz“ am Stephanushaus.

In Hinblick auf die mögliche neue Satzung kam es bei den Wahlen zu Veränderungen. So wurde die 1. Vorsitzende Manuela Drawski wiedergewählt, die Aufgaben des Schriftführers werden zukünftig vom Vorstand übernommen. In diesem Zusammenhang wurde die ehemalige Schriftführerin Martina Derksen mit einem kleinen Präsent verabschiedet. Ebenfalls wiedergewählt wurden der Kassierer Thorsten Haack und die Beisitzerin Dorothe Domke. Zur Kassenprüferin wählte die Versammlung Simone Toch.

Die Abstimmung der eingereichten Termine mit der Aufstellung des Veranstaltungskalenders 2023 erfolgte im Anschluss. Der Entwurf des Kalenders soll den Gruppierungen in der nächsten Zeit zugehen, bevor er dann in Druck geht und im Dorf verteilt wird.

Text und Foto: Detlev Becker

 

FOTO: Verabschiedung von Martina Derksen (Schriftführerin) durch die wiedergewählte Vorsitzende Manuela Drawski und den wiedergewählten Kassierer Thorsten Haack  

 

 

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03.10.2022

Erfreuliche Besucherresonanz zur Kirchenausstellung

AKD blickte auf 100 Jahre St. Stephanuskirche zurück

NIEDEREIMER  Am 3. Oktober fand wieder der schon traditionelle Tag der offenen Tür beim Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. rund um das Archiv statt. Zahlreiche Besucher hatten sich eingefunden um sich die Ausstellung zum Thema „100 Jahre St. Stephanuskirche und 70 Jahre Pfarrhaus“ anzusehen. Dem altersgemischten Publikum wurden an diesem Nachmittag mehr als 150 Fotos, über 20 Exponate sowie zahlreiche Presseberichte, die Chronologie, ein selbstentworfenes Gedicht einer Mitbürgerin und weitere Informationen gezeigt. Zusätzlich stand der Vorsitzende des AKD Niedereimer e.V. Detlev Becker den Besuchern jederzeit für Fragen bereit. Ihm selbst wurde von älteren Gemeindemitgliedern die eine oder andere Anekdote zu Niedereimers Kirchengeschichte erzählt.

Im Anschluss konnten die Gäste bei einer Tasse Kaffee sowie Kuchen und Waffeln oder einer Flasche Bier noch ein „Pröhleken“ mit Gleichgesinnten halten. Die fleißigen Helferinnen in der Cafeteria hatten alle Hände voll zu tun, um die anwesenden Gäste zu bewirten. Mit dem Verlauf des Nachmittages zeigten sich die Verantwortlichen des AKD zufrieden. Schon gespannt sind die Gäste, welches Thema im nächsten Jahr zum Tag der offenen Tür angepeilt wird.

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Junge interessierte Besucher im Ausstellungsraum

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29.09.2022

Acht Neumitglieder im SGV Niedereimer aufgenommen

Wanderer legten insgesamt 635 km zurück

NIEDEREIMER Trotz der Corona-Pandemie konnte die SGV-Abteilung Niedereimer im Jahre 2021 erfreulicher Weise acht neue Mitglieder aufnehmen. Der Vorsitzende Bernd Kremer betonte dazu in seinem Jahresrückblick 2021, dass diese teils „jungen Pflänzchen nun gehegt und gepflegt“ werden müssten. Zudem bedankte er sich bei Wanderwart – heute Wanderreferent – Bernhard Drees, dass durch dessen Engagement die Wanderungen erst hätten wieder starten können. So gab es im Jahre 2021 64 Halbtages- und Tageswanderungen von 635 km mit insgesamt 328 teilnehmenden Wanderfreunden und –freundinnen. Der Hüttenwart – neu Hüttenreferent – Wolfgang Menn berichtete von den durchgeführten Instantsetzungsarbeiten sowie von der Bevorratung von Brennholz. In nächster Zeit stünde die auferlegte Verbreiterung der Zuwegung für Rettungsfahrzeuge an. Der Hüttenverwalter Günter Lichte berichtet von einer mäßigen Vermietung der Hütte, welche Corona geschuldet sei. Über eine zufriedenstellende Kassenlage informierte der Kassierer Winfried Sölken die Versammlung.

Nach den Berichten folgte die Ehrung langjähriger Mitglieder. So konnten der Vorsitzende Bernd Kremer und seine Ehefrau Agnes für 25-jährige Mitgliedschaft in der SGV-Abteilung Niedereimer geehrt werden. Die Ehrung von Marlies Leifert und Hans-Jürgen Haack für 40 Jahre werden zu einen späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Bei den Vorstandswahlen konnten zur Freude der Anwesenden viele Posten neu besetzt werden. So wurden der 2. Vorsitzende Wolfgang Goor, der 1. Schatzmeister Ludger Schmitz, der Wegereferent Heinrich Hanfland, die Beisitzer Sebastian Böckmann und Steffen Schmitz, der Hüttenverwalter Dirk Reuther sowie die Kassenprüferin Renate Stelte einstimmig von der Versammlung gewählt. Allerdings konnten an diesem Abend die Posten des 2. Schatzmeisters und des Pressereferenten leider nicht neu besetzt werden. Der scheidende 1. Schatzmeister Winfried Sölken wurde nach 17 Jahren im Amt mit der Ehrenmitgliedschaft und einem Präsent verabschiedet. Vorsitzender Bernd Kremer sprach in diesem Zusammenhang die im Jahre 2023 anstehende Wahl zum 1. Vorsitzenden nochmals an und merkte diesbezüglich an, dass er auf keinen Fall im nächsten Jahr für diesen Posten zur Verfügung stünde. Der Vorstand und die gesamte Abteilung sollten sich dazu bereits jetzt schon Gedanken machen und nach einer Lösung suchen.

Zum Punkt Verschiedenes gab es noch diverse Wortmeldungen. So soll der Schnadegang im nächsten Jahr attraktiver gestaltet werden und der Abschluss an der allseits beliebten SGV-Hütte stattfinden. Ferner gab der Vorsitzende noch die Termine zur Jahresabschlusswanderung 2022 und Glühweinwanderung 2023 bekannt. Der AKD-Vorsitzende und Ortsheimatpfleger Detlev Becker machte auf die im Jahre 2021 neu aufgestellten Infotafeln (Gaststätte Bienstein/Tuschhoff, Wassergewinnung, Übersicht) aufmerksam. Ferner nannte er noch die drei neuen Aufstellungsorte für die gesponserten Infotafeln des Jahres 2022, die da wären Hofstelle Klauke/Grüne, „Dicke Eiche“ und Ortshinweise. Der SGV-Vorsitzende gab außerdem bekannt, dass die Vereinszeitschrift ab 2023 nicht mehr durch den vereinsinternen Boten sondern durch die Post verteilt werden soll, soweit der Hauptverein die Kosten dafür trägt. Das Vereinsmitglied Friedel Sölken erinnerte in der Versammlung an die Verleihung der Bürgermedaille an Bernd Kremer im Frühjahr für seinen unermüdlichen Einsatz beim SGV, SMS-Chor und der Kirche in den vergangenen Jahren. Sein Engagement wurde an diesem Abend nochmals mit viel Applaus der Anwesenden bedacht.

Text und Fotos:  Detlev Becker

FOTO: Gruppenbild mit Geehrten, Neugewählten und Ehrenmitglied – Sebastian Böckmann (Beisitzer), Agnes Kremer (Ehrung), Steffen Schmitz (Beisitzer), Wolfgang Goor (2. Vorsitzender), Winfried Sölken (Ehrenmitglied), Ludger Schmitz (1. Schatzmeister), Bernd Kremer (Vorsitzender + Ehrung)


10.09.2022

Propst Schröder besucht die Stephanusgemeinde

Aus Fehlern lernen und Informationen breiter streuen

NIEDEREIMER  Zu einem Antrittsbesuch hatte sich vor einigen Tagen der neue Propst Stephan Schröder in der St. Stephanusgemeinde Niedereimer angemeldet. Auf Einladung des Gemeindeteams hatten sich dazu zahlreiche Gremienvertreter und Vereinsvorsitzende im Stephanushaus zu einer lockeren Runde eingefunden.

Propst Schröder zeigte sich erfreut über die Anzahl der Besucher, um die Personen kennenzulernen, die sich in Niedereimer in der Kirche engagieren und die Arbeit in der Kirchengemeinde unterstützen und mittragen. Er wünschte sich und der ganzen Stephanusgemeinde eine gute und gegenseitige vertrauensvolle Zeit sowie eine ertragreiche Kooperation untereinander.

Er betonte in seiner Rede, dass es in allen zehn Gemeinden der Propsteipfarrei St. Laurentius überall Baustellen und Not gäbe, die es nun zu meistern gilt. Gleichzeitig zeigte er auf, dass es nie wieder so würde wie es einmal war. Dies zeigte sich deutlich an der Situation und den Skandalen in der Kirche, sowie durch die allgemeine Lage in der Welt. Ein spürbares Beispiel hierfür sei, dass die Kirchen in den Wintermonaten kalt bleiben müssten. Gleichzeitig machte er den Anwesenden aber Mut die Kirche vor Ort kreativ mitzugestalten und neue Menschen für diese Aufgaben zu gewinnen. Er möchte allerdings nicht mit Traditionen und Ortsschwerpunkten brechen und alles das, was in der Stephanusgemeinde bisher gut funktioniert hat aufgeben. Hierfür sei allerdings die Verbindlichkeit der Leute vor Ort besonders wichtig. Aus seiner Sicht sei es dafür notwendig aus den gemachten Fehlern zu lernen und die Informationen breiter in der Öffentlichkeit zu streuen. Gerade die Kirche vor Ort sei überlebenswichtig für das Gesamtgefüge.

In Niedereimer sei das Stephanushaus aus Sicht der Anwesenden besonders wichtig. Hier fände neben dem Kirchlichen auch das Gemeindeleben statt. Für einige Institutionen und viele Private hat das Haus einen hohen Stellenwert im Ort.

Nach der interessanten und vielversprechenden Gesprächsrunde setzten die Teilnehmer den Besuch mit einer kleinen Ortsbegehung fort. Hier zeigte das Gemeindeteam dem Propst Schröder die naheliegenden ortsrelevanten öffentlichen Einrichtungen wie Kindertagesstätte, Schule, Friedhof oder Halle Friedrichshöhe und Sportplatz.

Propst Schröder zeigte sich angetan von der produktiven Zusammenarbeit mit den Gemeindemitgliedern an diesem Nachmittag und freute sich schon darauf ein solches Treffen demnächst zu wiederholen.

 

Text und Fotos:  Detlev Becker

 

FOTO: Propst Schröder inmitten der Gesprächsrunde im Stephanushaus

 

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21.08.2022

Kirchenjubiläum in Niedereimer feierlich begangen

Sogar die Sonne strahlte mit den Besuchern um die Wette

NIEDEREIMER  Einen schöneren Tag um mit der Pfarrgemeinde das Jubiläum der St. Stephanuskirche Niedereimer zu feiern, hätte man sich nicht aussuchen können.

Auf den Tag genau vor 100 Jahren wurde damals der Grundstein für die erste eigene Kirche in Niedereimer gelegt. Schon etwa 30 Jahre zuvor hatte es sich der „Pfennigsverein“ zur Aufgabe gemacht, Geld zu sammeln für ein eigenes Gotteshaus. Das Baugrundstück und die Ziegelsteine hierfür spendeten zwei Wohlhabende des Ortes. Das Holz stellte der Graf von Fürstenberg aus Herdringen zur Verfügung. Jedes männliche Gemeindemitglied zwischen 14 und 60 Jahren verpflichtete sich 100 Stunden Hand- und Spanndienste zu leisten. Alle Übrigen erklärten sich bereit das Werk durch Freizügigkeit zu unterstützen. Nach nur leider 60 Jahren musste diese erste Kirche allerdings wegen Baufälligkeit der jetzigen neuen architektonisch wertvollen Kirche weichen.

Mit einem festlichen Hochamt begann die Jubiläumsfeier, welches von Pater Werner Vullhorst von der Propsteipfarrei St. Laurentius Arnsberg – als heutige Großpfarrei des Pastoralen Raum Arnsberg – und Pater Dietrich Düllberg von den Hiltruper Missionaren (MSC) zelebriert wurde. Pater Düllberg ist kein Unbekannter in Ninive, in den 1980er Jahren war er mehrfach als Urlaubsvertretung in Niedereimer.  Mehr als 80 Jahre sorgten die Hiltruper Patres, mit ihrer engen Verbundenheit, für das Seelenheil der Niedereimer Christen. In der Predigt verglich Pater Werner die Kirchengemeinde mit den Steinen in der Kirche, wo jeder Christ ein besonderer Stein im gesamten Gefüge der Kirche sei und einer ohne den anderen nicht seien könnte. Die Kollekte an diesem Morgen, die über 330,- € erbrachte, soll der Aktion für „Kinder in Peru“ von den „Hiltrupern“ zugutekommen. Die Messe wurde vom Musikverein Niedereimer und dem stellvertretenden Bürgermeister Peter Blume an der Orgel musikalisch umrahmt. Die zahlreichen Messdiener/innen hatten bei dieser besonderen Festmesse allerhand zu tun. Vor dem Schlusssegen überbrachte Peter Blume, von Seiten der Stadtverwaltung die herzlichsten Glückwünsche zum 100-jährigen Kirchenjubiläum. Danach lud Marion Beine vom Gemeindeteam bestehend aus Marion Beine, Bernadett Bienstein, Beatrix Schröder-Ortmann und Marita Voß, sowie Friedel Sölken vom Kirchenvorstand die Kirchbesucher zur „Geburtstagsfeier“ ein.

Draußen dann hatten das Gemeindeteam und Helfer zum anschließenden bunten Treiben rund um den Kirchturm alles gut vorbereitet. Neben den Kirchbesuchern hatten sich auch diverse Gruppierungen aus Niedereimer zu den Feierlichkeiten am vergangenen Sonntag an der Kirche eingefunden. Einige Jungschützen, Mitglieder der Jugendgruppe und Firmlinge beköstigten die Gäste mit gekühlten Getränken und Bratwürstchen. Leckeren Kuchen und Kaffee bot das Team der KfD in der Cafeteria an. Die Speisen und Getränke waren an diesem Tag frei und so beteiligten sich die Besucher mit einen Obolus an den Kosten. Der Musikverein stellte nochmals beim Platzkonzert sein kreatives Können unter Beweis. Auch die Kinder kamen bei dem Frühschoppen bis zum frühen Nachmittag nicht zu kurz. Die Leiterin der AWO-Kindertagesstätte Niedereimer, Kirsten Pusch, verwandelte die Gesichter der Kinder beim Schminken. Ebenso konnten sich die Kinder beim Malen mit bunter Kreide auf dem Kirchplatz so richtig auslassen. Zudem gab es für die Kinder noch ein Kirchenquiz, wobei Fragen rund um die Stephanuskirche beantwortet werden mussten. Auch mancher Erwachsene wurde bei den Quizfragen angesteckt mitzumachen. Natürlich durfte an diesem Tag auch die Pfarrbücherei nicht fehlen, die im nächsten Jahr auf 100 Jahre zurückblicken kann. Mit einem Trödelmarkt und geöffneten Büchereitüren beteiligten sich die Mitarbeiterinnen lebhaft am Treiben.

Nach der erledigten sonntäglichen Pflicht konnte Dechant Daniel Meiworm aus Hüsten noch zu den Feierlichkeiten in Niedereimer begrüßt werden. Sein Vorgänger, der Landdechant Dr. Meckel aus Hüsten, war es, der im Jahre 1922 die Benediktion der Stephanuskirche vornahm. Dechant Meiworm nahm noch rege an den Unterhaltungen der Festgäste teil.

Aus Anlass des Kirchenjubiläums hatte der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. eine kleine Ausstellung, mit Fotos, Dokumenten und Exponaten in der Antoniuskapelle aufgebaut. Die Schautafeln und die Vitrine waren stets von Besuchern umlagert. Diese Ausstellung können sich die Besucher noch bis mindestens 28. August während der Öffnungszeiten der Kirche ansehen. Beim Tag der offenen Tür des AKD am 3. Oktober wird das Thema erneut aufgegriffen.

Trotz der doch zahlreichen Besucher, hätten sich die Verantwortlichen über mehr Zuspruch und Interesse zum Kirchjubiläum gefreut. Doch gerade Kirche ist derzeit leider aber verständlicher Weise ein schwieriges Thema in unserer Gesellschaft, was nicht unbedingt an der Kirche vor Ort liegt.

Text und Fotos:  Detlev Becker

FOTOS:

Frühschoppen = Besucher des Jubiläums auf dem Kirchhof

Messfeier = Pater Werner und Pater Düllberg am Altar

Ausstellung = Dechant Daniel Meiworm mit Marion Beine vom Gemeindeteam und AKD-Vorsitzenden Detlev Becker in der Ausstellung

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13.08.2022

Neue Ansichtskarte zum Kirchenjubiläum

AKD gibt beim Jubiläum einen kleinen Einblick in die Geschichte

NIEDEREIMER  Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der St. Stephanuskirche in Niedereimer hat der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. eine neue Ansichtskarte – mit der von Lucas Vogt illuminierten Kirche und Ehrenmal sowie ein Foto der ersten Kirche – herausgebracht. Diese Postkarte bietet der AKD exklusiv beim anschließenden Pfarrfest am kommenden Sonntag (21.08.22) in Niedereimer an. Zusätzlich können an dem Tag weitere Ansichtskarten, Porzellantellerchen mit der „Alten Kirche“ und die Kirchenchronik aus dem Jahr 2002 zum Sonderpreis von 30,- € am AKD-Stand erworben werden.

Die Besucher erhalten ebenfalls einen kleinen Einblick in die Kirchengeschichte, den der AKD Niedereimer e.V. anhand von Fotos, Dokumenten und Exponaten zusammengestellt hat. Die Ausstellung ist am Sonntag 21.08. ganztätig und in der Woche vom 22. bis 28. August während den Öffnungszeiten des Gotteshauses zu sehen.

Weitere Fotos, Dokumente und Exponate werden beim Tag der offenen Tür des Arbeitskreises am 3. Oktober 2022 am Archiv gezeigt.

 

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Die exklusive Jubiläumspostkarte

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07.08.2022

AKD besucht das Sauerland-Museum

Besucher von der Ausstellung begeistert und wie „verhext“

NIEDEREIMER  Auf Einladung des Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. und Initiative der AKD-Schriftführerin Simone Toch nahmen 23 Mitglieder, Freunde und Gönner am Wochenende an einer Führung zum Thema „DU HEXE!“ – Opfer und ihre Häscher im Arnsberger Sauerland-Museum teil. Oliver Kampmann verstand es die Besucher, in der gut 60-minütigen Führung, fachkundig über das Thema Hexen im Spätmittelalter und der Jetztzeit zu informieren. Anhand von zahlreichen Exponaten und Bildern erklärte er den Teilnehmern die Einzelheiten und Grausamkeiten aus der Zeit der Hexenverfolgung. Die Zuhörer der Exkursion waren teilweise bestürzt über die gezeigten Gräueltaten zum Hexenwahn. Gleichzeitig zeigte sich die altersgemischte Gruppe über die Art der Ausstellung begeistert und war wie „verhext“ von den präzisen Erläuterungen.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTOS:

Ausstellung: Die Besucher während der Erklärung im Ausstellungsraum

Besuchergruppe: Die Teilnehmer der Exkursion mit Museumsführer Oliver Kampmann

 

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18.07.2022

AKD unterstützt Ukraine-Hilfe der Caritas

Scheckübergabe aus der Aktion „Bücher für den Frieden“

NIEDEREIMER  Kürzlich übergaben Vorstandsmitglieder des Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V., im Beisein einer Zeitzeugin, einen Scheck für die Ukraine-Hilfe an den Vorsitzenden des Caritasverband Arnsberg-Sundern Christian Stockmann. Der Betrag, in Höhe von 1.000,- Euro, stammt aus der Aktion „Bücher für den Frieden“ des AKD Niedereimer aus dem Frühjahr dieses Jahres. Durch den Verkaufserlös des aktuellen Heimatblattes „Der Ninivit“, der sich mit der Aufarbeitung von NS-Zeit, Krieg und Neubeginn anhand von Zeitzeugenberichten beschäftigt, sowie der damit verbundenen Spendenaktion konnte in Niedereimer der stattliche Betrag eingenommen werden.

Der Vorstand sowie die Vereinsmitglieder des AKD Niedereimer sprachen sich auf der Mitgliederversammlung im Juni dafür aus, dass Geld für die Ukraine-Hilfe Vorort zu belassen. Daher sollen nun die finanziellen Mittel, den aus der Ukraine geflüchteten Menschen als „Starthilfe“ zur Verfügung gestellt werden, bevor sie staatliche Unterstützung bekommen.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Scheckübergabe im Hause der Caritas – v.l. Simone Toch (Schriftführerin AKD), Maresi Lange (Zeitzeugin), Detlev Becker (Vorsitzender AKD), Christian Stockmann (Vorsitzender Caritas), Arno Hill (Kassierer AKD)

 

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07.07.2022

Vorbereitungen zum Schützenfest fast abgeschlossen

Traditionelle Gecktaufe bei der St. Stephanus Schützenbruderschaft

NIEDEREIMER  Mit der Gecktaufe am Donnerstag sind die Vorbereitungen zum Hochfest des Jahres bei der St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer auf der Friedrichshöhe so gut wie abgeschlossen. Am Abend trafen sich der Schützenvorstand, freiwillige Helfer und geladene Gäste gleichzeitig auch zur traditionellen Bierprobe in der Festhalle.

Chris Dobbelaere, der in diesem Jahr seinen ersten Schützenvogel geschaffen hat, hat auch erstmals die neue Geckpuppe angefertigt. Die 70 cm große Figur wurde von ihm in 39 Stunden aus einem massiven Fichtenstamm geschaffen. Zu sehen ist ein Borussia Mönchengladbach Fan mit Sportschützengewehr und Werkzeugkiste und spiegelt seinen Vater Jaci, den Vorjahresgeckpaten, als aktiven Schützen wieder.

Zum neuen Geckpaten wurde in diesem Jahr Andreas Bertram auserwählt. Er zeichnet sich als langjähriges Mitglied der Schützenbruderschaft und 1. Kompanie sowie als Hallenwart im Vorstand aus. Nun muss Andreas Bertram dafür Sorge tragen, dass die Geckpuppe rechtzeitig zum Schießen am Montagmorgen an der Vogelstange ist.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Oliver Glaremin (Hauptmann), Jaci Dobbelaere (Vorjahresgeckpate), Andreas Bertram (neuer Geckpate), Chris Dobbelaere (Geckbauer), Sebastian Kelle (Adjutant)

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07.07.2022

Regen konnte Stimmung nicht trüben

Großer Festzug der kleinen Regenten

NIEDEREIMER  Aufgrund des regnerischen Wetters konnte das diesjährige Kindergartenschützenfest der AWo-Kindertagesstätte „Kleine Eiche“ in Niedereimer nicht in gewohnter Weise auf dem Außengelände an der Friedrichshöhe stattfinden. Daher hatten die Erzieherinnen und Erzieher, nach zweijähriger, pandemiebedingter Pause, das Programm komplett in die Sporthalle verlegt. Nach dem Einmarsch, mit Musik und mit Schützenhüten geschmückt, fand das Vogelabwerfen der begeisterten Kinder statt. Hier konnte sich der fünfjährige Philipp Drews gegen seine Mitkonkurrenten und –konkurrentinnen mit einem gezielten Wurf durchsetzen. Zur Mitregentin erkor er sich die vierjährige Sophie Hansmann. Im Anschluss an das spannende Vogelabwerfen gab es für alle Kinder Waffeln, Schnuckeltüten und Sprudel. Auch die amtierende Niedereimer Schützenkönigin Kimberly Weijmans ließ es sich nicht nehmen in der Kindertagesstätte präsent zu sein. Nachdem sich auch ein Hofstaat gebildet hatte, ging es hinaus zum großen Festzug auf den nebenan liegen Schulhof. Auf dem Weg dorthin warteten schon viele Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde und Bekannte auf das kleine Schützenvolk. Die stolzen Kinder wurden von Trommelwirbel und lauten Horrido-Rufen begleitet.

Zu sehen sein wird das Kindergartenkönigspaar Philipp und Sophie nochmals beim gemeinsamen Antreten zum Vogelschießen mit den Schützenbrüdern der St. Stephanus Schützenbruderschaft am Montagmorgen.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Das Kindergartenkönigspaar Philipp Drews und Sophie Hansmann mit der Schützenkönigin Kimberly Weijmans sowie dem Hofstaat und Bannerträgern

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Juni 2022

Ninives Schützenfamilie fiebert dem Hochfest entgegen

Erstmals möglich: Kartenzahlung auf dem Schützenhof

NIEDEREIMER  Ganz neue Wege beschreitet die Schützenbruderschaft St. Stephanus Niedereimer beim diesjährigen Schützenfest vom 9. bis 11. Juli auf der Friedrichshöhe. Erstmals bietet die Bruderschaft den bargeldlosen Geldverkehr mit Kartenzahlung auf dem Schützenhof an. Der angehobene Bierpreis für das 0,2 l Glas beträgt in diesem Jahr 1,60 €.

Doch bevor das erste Getränk auf dem Schützenhof oder in der Halle Friedrichshöhe ausgeschenkt werden kann, gibt es für die Vorstandsmitglieder und Helfer vor dem Hochfest noch ein wenig Arbeit. So muss am Festplatz unter den lauschigen Linden und an der Festhalle sowie der Vogelwiese, unter Leitung des Hauptmanns Oliver Glaremin, noch letzte Hand angelegt werden. Eingestimmt haben sich die Schützenbrüder und –schwestern bereits mit den Besuchen der auswärtigen Schützenfeste in den letzten Wochen. Nach zweijähriger Zwangspause fiebert die große Schützenfamilie nun freudig dem Höhepunkt des Jahres entgegen. Man will es an dem Wochenende wieder ordentlich krachen lassen und es soll laut Horrido durch das Wannetal schallen. Der Vorstand wünscht sich nach den „Gartenschützenfesten“ in den letzten beiden Jahren wieder ein harmonisch und gesellig verlaufendes Festwochenende auf der Friedrichshöhe, ob an den Theken, auf der Tanzfläche oder in dem kürzlich fertiggestellten Loungebereich in der Halle. Ebenso freuen sich die Festbesucher bestimmt wieder auf die persönlichen Gespräche mit Freunden und Gleichgesinnten, bei ausgelassenem Frohsinn bis in die tiefe Nacht hinein.

Weitere Neuerungen wird es in diesem Jahr zusätzlich geben. So wird am Samstag- und Sonntagabend zum ersten Mal das Gesangsduo „du & ich“ aus dem Sauerland als Live-Band auftreten und für Stimmung sorgen. Am Sonntag beim Schützenfest wird erstmals in der Geschichte der Schützenbruderschaft das neue Kinderkönigspaar ermittelt. Hierzu treffen sich alle Kinder um 14 Uhr auf dem Schützenhof.

Ebenso hält man aber auch am altbewährten und liebgewordenen fest. So öffnet die Cocktailbar am Samstagabend wieder seine Türen und schenkt den Gästen wohlgemixte und schmackhafte Getränke ein. Des Weiteren sorgen der Musikverein Langscheid und das Tambourcorps Schreppenberg sowie der Musikverein Niedereimer in bewährter Weise für die traditionelle Schützenfestmusik an den Festtagen.

Auf das „Kater“-Frühstück am Montagmorgen müssen die Schützenbrüder und –schwestern allerdings in diesem Jahr leider aus verschiedenen organisatorischen Gründen verzichten. Die Vielzahl hatte sich bestimmt schon auf das gemeinsame Frühstück mit Schützenklängen gefreut.

Mit großer Spannung erwarten dann am Montagmorgen die vielen Niniviten und Gäste unter der Vogelstange im Deinscheid, wer das Vogelschießen letztendlich für sich entscheidet, sich als neues Schützenkönigspaar und neuer Jungschützenkönig feiern lassen kann und somit in die Schützenanalen eingeht. Denn in Niedereimer ist nämlich immer noch der letzte Schuss maßgeblich.

Aber nicht nur auf der Friedrichshöhe wird alles glanzvoll hergerichtet. Ebenso bereiten die Dorfbewohner ihre Häuser und Grundstücke auf das kommende Schützenfest vor und schmücken diese zusätzlich noch am Festwochenende. So machen sie aus dem beschaulichen Dorf ein blau/weißes Fahnenmeer, wo ebenfalls blau/weiße Wimpelketten die Straßen säumen. Auf diese Weise bringt sich jeder in das urgemütliche und dörfliche Schützenfest ein.

Text: Detlev Becker

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Grußwort der Königin: 

Liebe Schützenbrüder und -schwestern,

liebe Niniviten,

liebe Gäste,

wenn mir einer am 15.07.2019 gesagt hätte, was die nächsten 1092 Tage alles passieren wird, hätte ich denjenigen glaube ich für verrückt erklärt.

Nach einem wunderschönen ersten Halbjahr mit vielen Feiern und Schützenfestbesuchen,

war im März 2020 leider absehbar, dass wir aufgrund von Corona  kein Schützenfest feiern können.

Doch dann passierte am 05.04.2020 das für uns noch immer Unbegreifliche. Malte verstarb viel zu jung bei einem tragischen Verkehrsunfall. Aber ich bin mir sicher, er ist immer in unserem Herzen dabei und

wäre stolz, wie wir nun „sein“ Schützenfest  feiern werden.

Ich stand vor der Entscheidung, ob ich alleine weitermache oder nicht. Diese Aufgabe hätte ich ohne die vielen Menschen, die hinter mir standen, nicht bewältigen können.

Hierfür möchte ich mich bei allen Personen, die mir in dieser Zeit beistanden, bedanken.

Besonders erwähnen möchte ich unseren Hofstaat, der gemeinsam mit mir die 3 Jahre durchgezogen hat und sowohl mit uns im ersten Halbjahr auf den Tischen gefeiert hat, als auch in den schweren Stunden nach Maltes Tod für mich da war. Hier auch nochmal einen besonderen Dank an unseren Geckkönig Sascha Meinert.

Einen weiteren Dank möchte ich dem Vorstand aussprechen, der jeder meiner Entscheidungen zu 100 Prozent respektiert hat und immer ein offenes Ohr für mich gehabt hat.

Dieser Dank gilt jedoch auch der ganzen Schützenfamilie, die in solch einer schweren Situation gezeigt hat, warum es Schützen – „Familie“ heißt.

Einen letzten Dank möchte ich den Musikern des Musikvereins Niedereimer, des Musikvereins Langscheid und des Tambourcorps Schreppenberg aussprechen, die auch während der zwei Coronajahre mit kleinen Auftritten gezeigt haben, wie wichtig es ist, auf einem Schützenfest auch eine musikalische Untermalung zu haben.

Nun blicke ich gespannt auf unser Schützenfest und darauf wer am Schützenfestmontag den Vogel von der Stange holt. Dem neuen Königspaar wünsche ich hiermit schon mal viel Spaß und ein schönes Königsjahr.

Auf ein harmonisches Schützenfest in Niedereimer, ein dreifaches Horrido.

Eure Königin 2019 – 2022

Kimberly Weijmans


Festprogramm – Schützenfest St. Stephanus Niedereimer 9. – 11. Juli 2022

Samstag, 09.07.2022

16.00 Uhr            Treffen der Kompanien bei den Kompanieführern (Kompanielokal)

18.00 Uhr            Gottesdienst anschl. Totenehrung

                               Abmarsch zum Vogelaufsetzen

20.00 Uhr            Musik und Tanz in der Schützenhalle

                               mit Musikverein Langscheid u. Tambourcorps Schreppenberg

                               anschl. Live-Band / Gesangsduo „Du & ICH“

 

Sonntag, 10.07.2022

10.30 Uhr            Konzert zu Ehren der Königin

                               mit Ehrungen

                               ausgeführt vom Musikverein Niedereimer

14.00 Uhr            Ermittlung des Kinderkönigspaares auf dem Schützenhof

16.00 Uhr            Treffen der Kompanien bei den Kompanieführern (Kompanielokal)

17.00 Uhr            Festzug mit den Tambourcorps Schreppenberg und dem Musikverein Langscheid

WEG: Zur Friedrichshöhe – Zur Dicken Eiche – Schürholzstraße – Himmelpfortener Weg – Schützenhalle

19.00 Uhr            Königstanz

anschl. Kindertanz

20.30 Uhr            Großer Zapfenstreich

                               anschl. Musik u. Tanz in der Schützenhalle mit Live-Band / Gesangsduo „Du & Ich“

 

Montag, 11.07.2022

8.00 Uhr              Wecken

9.00 Uhr              Antreten an der Schützenhalle

                               mit Ehrungen

10.00 Uhr            Abmarsch zum Vogelschießen

18.00 Uhr            Königstanz

                               anschl. Kindertanz

20.00 Uhr            Ausklang des Schützenfestes

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Schützenfesterinnerungen unter:  Schützenfest – Erinnerungen – Willkommen in Niedereimer

 

 

 

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25.06.2022

Schnadegänger kontrollieren Ninives Grenzen

Drei Neubürger gepohläst

NIEDEREIMER  Mit einer kleinen Gruppe von Wanderfreunden startete der diesjährige Schnadegang in Niedereimer, nach zweijähriger Zwangspause, bei morgens schon hochsommerlichen Temperaturen am ersten Feriensamstag. Vor dem Start begrüßte die Vereinsrings-Vorsitzende Manuela Drawski die Teilnehmer am Kirchparkplatz. Hier gab der AKD-Vorsitzende Detlev Becker zudem noch Auskünfte zu den drei neuen Infotafeln „Wassergewinnung“, Haus Bienstein/Tuschhof“ und „Übersicht zu geschichtsträchtigen Orten“, die in Kooperation mit dem SGV aufgestellt wurden. Die Wanderer zogen danach, unter Führung von Bernhard Drees vom SGV, durch die Berbke in Richtung Breitenbruch, wo sie dann auch die Mittagsrast einlegten. Danach ging es weiter über den Höhenweg bis oberhalb der Bruchhauser Hude. Hier pausierten die Grenzgänger im Schatten der Bäume, bevor sie auf die vom Wanderführer Josef Derksen vom Vereinsring geführte und weitere kleine Gruppe trafen, die sich auf den „Kleinen Schnadegang“ gemacht hatte. Nach der Rast pohläste der Ortsheimatpfleger Detlev Becker drei neue Schnadegänger und machte sie so zu Niedereimers  „Pohlbürgern“. Danach ging es entlang des Kettlerbaches und über den alten Fahrradweg zurück nach Niedereimer, diesmal wieder zur SGV-Hütte am Stemerg. Hier wurden die Schnadegänger herzlich empfangen und mit gekühlten Getränken, Waffeln und Bratwürstchen gut versorgt. Im Schatten der Hütte verbrachten die Teilnehmer noch eine gemütliche und gesellige Zeit.

Ein wenig enttäuscht zeigten sich die Verantwortlichen vom Vereinsring Niedereimer über die sehr schwache Beteiligung in diesem Jahr. Nun soll bis zum nächsten Jahr vielleicht ein neuer Zeitpunkt und ein neues Konzept erarbeitet werden, um den Schnadegang wieder attraktiver zu gestalten. Fest steht: Der Vereinsring möchte diese jahrzehntelange liebgewonnene Tradition nicht einschlafen lassen.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Die Schnadegänger vor der neuen Infotafel am Kirchparkplatz

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23.06.2022

Vogelpräsentation bei den St. Stephanus-Schützen

Schützenfest in Niedereimer kann kommen

NIEDEREIMER  Mit der Präsentation des neuen Schützenvogels ist die erste Hürde in der Endphase zur Schützenfestvorbereitung der St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer genommen. Bei der kürzlich stattgefundenen Vorstandssitzung stellte der neue Vogelbauer Chris Dobbelaere den Kollegen, im Beisein der Schützenkönigin Kimberly Weijmans, seinen ersten Vogel vor. Beratend unterstützt wurde er bei seiner Arbeit von seinem Vorgänger Richard – Ritchy – Frank. Er erhielt viel Lob und Anerkennung für sein „Erstlingswerk“. Insgesamt brauchte er zur Bearbeitung des aus massiven Fichtenholz gefertigten Vogels 54 Stunden. Auf die Waage bringt der Holzaar jetzt immerhin noch 12 Kilogramm. Der diesjährige Vogel hat wieder eine maximale Spannweite von 140 cm und eine Höhe von 99 cm. Auffällig neben seinen schwarz/weißen Gefieder sind die goldenen Insignien wie Zepter, Reichsapfel und Krone.

Der Vogel wird bis zum Schützenfest am zweiten Juliwochenende, im Schaufenster der Baumschule Krass an der Wannestraße zu sehen sein. Ebenso findet wieder das Tippspiel zu Gunsten der AWO- Kindertagesstätte „Kleine Eiche“ Niedereimer und dem Tippgewinner statt. Je mehr Schützenbrüder und –schwestern sich daran beteiligen, desto lukrativer ist das Spiel.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Präsentation des neuen Schützenvogels mit Stefan Homberg (Schriftführer), Chris Dobbelaere (Vogelbauer), Kimberly Weijmans (Schützenkönigin) und Sebastian Kelle (Adjutant)

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08.06.2022

AKD sammelt Geschichten zum Kirchenjubiläum

1.000,- € – Spende für die Ukraine-Hilfe der Caritas Arnsberg

NIEDEREIMER  Als nächstes größeres Projekt möchte der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. Berichte von Zeitzeugen zum 100-jährigen Kirchenjubiläum im August diesen Jahres sammeln. Hier werden die Mitbürger aus allen Generationen nun gebeten ihre besonderen und persönlichen Erlebnisse, Anekdoten und Erinnerungen im Zusammenhang mit der St. Stephanuskirche in Niedereimer aufzuschreiben. Die Berichte sollen dann zum Kirchjubiläum bzw. beim Tag der offenen Tür im Oktober vorgestellt werden. Zudem sammelt der AKD diesbezüglich noch Exponate, Fotos oder Dokumente, die dem Verein leihweise zur Verfügung gestellt werden. Dieses gab der Vorsitzende Detlev Becker in der kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung des AKD bekannt.

In seinem Rückblick bedankte sich der Vorsitzende bei allen Verkäufern, die in der schwierigen Zeit der Pandemie, das aktuelle Heimatblatt „Der Ninivit“ zum Straßenverkauf angeboten haben. Bei dem Verkauf des Heftes und der Spendensammlung „Bücher für den Frieden“ kamen erfreulicherweise 1.000,-€ für die Ukraine-Hilfe zusammen. Dieses Geld soll in Kürze der Arnsberger Caritas für Hilfsprojekte in der Stadt Arnsberg übergeben werden. Ebenso bedankte sich Becker bei allen, die den AKD im letzten Jahr durch tatkräftige Hilfe sowie finanziell oder materiell unterstützt haben.

Auf den Museumsbesuch am 7. August mit dem Thema „Du Hexe! – Opfer und ihre Häscher“ sowie auf die Ausstellung zum Kirchenjubiläum vom 21. bis 28. August in der Stephanuskirche und auf den Tag der offenen Tür am 3. Oktober am Archiv wies Detlev Becker alle Mitglieder und Heimatfreunde schon jetzt hin. Auch neue Infotafeln möchte der AKD, mit Hilfe des Heimat-Schecks, in diesem Jahr im Dorf erneut aufstellen. Im kommenden Jahr soll auch die Ausstellung „75 Jahre danach – gerettete Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn“ nachgeholt werden. Zudem möchte der AKD im Jahre 2023 an den Brand der „Dicken Eiche“ vor 100 Jahren erinnern. Hierzu sind einige Aktionen geplant. Im Jahr 2025 steht das 40-jährige Bestehen des AKD an. Ideen und Anregungen zu den vorgenannten Veranstaltungen nimmt der Verein gerne entgegen.

Bei der Wahl des 1. Vorsitzenden wurde Detlev Becker im Amt bestätigt. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr langjähriges Vertrauen und ihre Unterstützung. Zur Kassenprüferin wurde Veronika Mund gewählt.

Zahlreiche Jubilare konnten an dem Abend geehrt werden. Mit Urkunde und Präsent wurde die Caritas-Konferenz Niedereimer (vertreten durch Maresi Lange), der Förderverein Regenbogenschule Niedereimer (Stefanie Dylka-Schulte), das Gemeindeteam St. Stephanus Niedereimer (Bernadett Bienstein), die KfD Niedereimer (Martina Derksen), der Musikverein Niedereimer (Franz-Jürgen Sölken) und der SMS-Chor Niedereimer (Dieter Weisgerber) ausgezeichnet. Die Ehrung von Vera Simon und der SGV-Abteilung Niedereimer wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Beim Punkt Verschiedenes wurde von Peter Hering das Hinweisschild zum „Roten Kreuz von Niedereimer“ in Nähe des Polizistendenkmals an der Sauerlandstraße angesprochen. Hierzu soll noch ein Ortstermin mit den Verantwortlichen stattfinden. Des Weiteren erwähnte der Vorsitzende noch die Übergabe des Stickbildes der alten Stephanuskirche von Frau Klauke an den AKD. Bemängelte wurde von der Versammlung die unsachgemäß durchgeführte Sanierung des Friedhofstores.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Ehrung der Jubilare  (v.l. Bernadett Bienstein, Simone Toch [Schriftführerin], Stefanie Dylka-Schulte, Dieter Weisgerber, Martina Derksen, Maresi Lange, Franz-Jürgen Sölken, Holger Glaremin [2. Vorsitzender])

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29.05.2022

Hochinteressante Exkursion durch die Stiftskirche St. Walburga

Historischer Ausflug zum „Geburtsort“ Niedereimers

NIEDEREIMER  Nach zwei Jahren Zwangspause unternahm der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. erstmals wieder einen historischen Ausflug. Diesmal ging es in die altehrwürdige Stiftskirche St. Walburga nach Meschede. Zu dieser Kirche haben die Niniviten eine ganz besondere Beziehung. In einer Urkunde der Äbtissin Jutta von Meschede aus dem Jahre 1207 findet Niedereimer, zu der Zeit noch „embere“ genannt, erstmals Erwähnung.

An der hochinteressanten Exkursion, geleitet von dem geschichtsbewussten Pfarrer Michael Schmitt, nahmen 13 Vereinsmitglieder und Heimatfreunde aus Niedereimer teil. Er tauchte mit den Teilnehmern in die über 1150 Jahre wechselvolle Kirchengeschichte ein und erklärte mit viel Euphorie und Herzblut aber ebenso auch auf humoristische Art und zog somit das Publikum in seinen Bann. Beim Rundgang durch die Kirche erläuterte er teils unbekannte Begebenheiten und Objekte, die die Zuhörer immer wieder ins Staunen versetzten. Viele der Funde in der St. Walburgakirche deuten darauf hin, dass das Sauerland bereits vor der Karolinger Zeit schon christianisiert war.  Die zweistünde Führung beendete Pfarrer Schmitt mit einem gemeinsamen Gebet und Lied. Alle Anwesenden waren von der Besichtigung und der Führung völlig angetan.

Vor der Kirchenbesichtigung trafen sich die Teilnehmer bereits zum gemeinsamen Kaffeetrinken in der Benediktinerabtei Königsmünster am Klosterberg in Meschede.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTOS:

Krypta = In der Krypta beim Walburgaschrein in der Stiftskirche

Stiftskirche = Ein Teil der Exkursionsteilnehmer mit Pfarrer Schmitt vor dem Altarraum

Stiftskirche [2] = Die Teilnehmer lauschen den Ausführungen von Pfarrer Schmitt

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29.05.2022

Jubelkommunionfeier in Niedereimer

Gemeinsames Erinnerungsfoto nach der Messe

NIEDEREIMER  Am vergangenen Sonntag feierte man, gemeinsam mit der Kirchengemeinde, in der St. Stephanuskirche wieder die Jubelkommunion, die in Niedereimer eine lange Tradition hat. Aufgrund der Corona-Situation kann die Feier derzeit leider immer noch nicht gemeinsam mit der Erstkommunionfeier stattfinden. In diesem Jahr waren zehn Ehemalige der verschiedenen Jahrgänge nach Niedereimer gekommen. Ihre 1. Hl. Kommunion lag bereits 25, 50, 60, 70 oder sogar 75 Jahre zurück. Pfarrer Siepe zelebrierte das feierliche Hochamt und ging in besonderer Weise auf die Kommunionjubilare ein.

Nach der Sonntagsmesse stellte man sich noch zum Erinnerungsfoto vor der Kirche auf. Einige der Jubilare trafen sich später noch zum gemütlichen Beisammensein.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Die Kommunionjubilare gemeinsam mit Pfarrer Siepe und den Messdienerinnen

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26.05.2022

Nachholtermin der Mitgliederversammlung des AKD

Erneut geänderten Termin beachten

NIEDEREIMER  Der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e. V. (AKD e.V.) holt am Mittwoch, 8. Juni 2022 um 19.30 Uhr bei Karl`s Hof (Winterscheid) seine diesjährige Mitgliederversammlung nach. Je nach Wetterlage findet die Versammlung draußen auf der Gartenterrasse statt. Hierzu sind alle Vereinsmitglieder und interessierte Heimatfreunde ganz herzlich eingeladen.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die verschiedenen Jahresberichte sowie diverse Wahlen und Ehrungen von Mitgliedern. Zudem bietet der AKD den Besuchern einen Rückblick und eine Vorschau auf die Arbeit des AKD.

Im Anschluss lädt der Vorstand die Teilnehmer noch zum geselligen Beisammensein ein.

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24.05.2022

ALDI-Markt in Niedereimer hat für Ausschuss oberste Priorität

Bauland soll gänzlich gestrichen werden

NIEDEREIMER/BREITENBRUCH  Ein Hauptthema der letzten Sitzung des Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch war die unzufriedene Situation des ALDI-Marktes in Niedereimer. Hierzu gab der Vorsitzende des Ausschusses Dirk Ufer bekannt, dass diesbezüglich für das übernächste Quartal ein Termin vor dem Verwaltungsgericht terminiert werden soll. Der gut frequentierte Markt in Niedereimer möchte gerne modernisieren und erweitern, doch die Stadtverwaltung sieht baurechtlich keine Möglichkeit zur Genehmigung der Maßnahme. Bereits vor zwei Jahren wurde die Sanierung dem Ausschuss vorgestellt und seitdem stockt das Projekt. Für den Einzugsbereich Niedereimer, Bruchhausen, Schreppenberg, Obereimer und Hammerweide wäre eine drohende Schließung des Marktes als Nahversorger eine Katastrophe. Ebenso auch aus aktueller ökologischer Sicht, da der Markt fußläufig oder mit dem Fahrrad gut erreichbar ist. Der Ausschuss möchte beide Seiten zu seiner nächsten Sitzung einladen, um die grundsätzliche Thematik nochmals zu erläutern. Ebenso fordern die Ausschussmitglieder die beteiligten Parteien auf, eine schnelle und zufriedenstellende Kompromisslösung für die Streitgegner aber ganz besonders für das Allgemeinwohl zu suchen, um den ALDI-Markt in Niedereimer auf Dauer zu erhalten.

Zweites wichtiges Thema der Sitzung war die Vorgabe der Bezirksregierung zum Abbau von Reserveflächen für Bauland. Hierzu erläuterte Frau Eleni Ackermann von der Abteilung Stadtentwicklung/Stadterneuerung die Wohnbauflächenentwicklung in Niedereimer und Breitenbruch. Aufgrund des demografischen Wandels sollen ca. 40 ha Bauland in der gesamten Stadt Arnsberg aufgegeben werden. Hiervon betroffen wäre Niedereimer mit einer relativ kleinen Rücknahmefläche von 1,18 ha. Dieses würde bedeuten, dass das vor etwa 12 Jahren ausgewiesene Bauland zwischen Siedlung und Ackerland gänzlich gestrichen würde und Niedereimer danach keine Möglichkeit hätte sich zu erweitern. Der Bezirksausschuss hingegen möchte prüfen lassen, inwieweit es sogar möglich wäre in diesen schmalen Streifen vorhandene zurückliegende Grundstücke als Bauland inklusive Straßen mit einzubeziehen. Hierzu erhofft sich der Ausschuss in der nächsten Sitzung mehr Informationen durch die Stadtverwaltung.

Ferner wurde in der Sitzung der Standort der Glascontainer in Niedereimer erneut angesprochen. Die Stadtverwaltung möchte die Container an der Sauerlandstraße belassen, wo hingegen der Ausschuss nochmals den Standort Kirchparkplatz prüfen lassen möchte. Als nächstes wurde bemängelt, das sich aus dem Grobrechen in Wannebach bereits mehrere Pfosten im Bachbett gelöst haben. Diese müssen dringend ersetzt werden, bevor ein Hochwasser größere Schäden im Dorf anrichten würde. Zum Sachstand zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Breitenbruch konnte erfreulicher Weise bekannt gegeben werden, dass der Zeit- und Kostenrahmen bisher voll eingehalten wurde. Der Ausschuss möchte gerne wissen, wie viele aus der Ukraine geflüchtete Schüler/innen zurzeit am Unterricht an der Regenbogenschule teilnehmen. Zur Herstellung eines Krötentunnel und Ausbau der Wannestraße in Richtung Breitenbruch lag den Ausschussmitgliedern ein Informationsschreiben der Stadtverwaltung vor. Zum Straßenausbau und Krötentunnel machten Kreis- und Stadtverwaltung leider unterschiedliche Angaben. Vermutlich hängt dieses mit dem möglichen Bau eines Radweges zwischen Niedereimer und Breitenbruch zusammen. Hier bittet der Ausschuss um weitere Klärung. Das Beleuchtungskonzept des Fahrradweges an der Sauerlandstraße soll zeitnah überprüft werden. Hier ist es gelegentlich zu Ausfällen gekommen. Die Erweiterung der  Beleuchtungsstellen in Breitenbruch an den Straßen „Zum Windstich“ und „Völlinghauser Weg“ sollen in Kürze ausgeführt werden.

Zum Punkt Verschiedenes gab es noch drei Wortmeldungen. So sollen die bemängelten Sanierungsarbeiten des Friedhofstores in Niedereimer von Seiten der Stadtverwaltung kontrolliert werden. Des Weiteren wurde angeregt nach Schließung der Sparkassenfiliale zu überprüfen, in wie weit es möglich sei in Niedereimer einen neuartigen und sicheren „Sparkassencontainer“ aufzustellen. Angeregt wurde auch am Wahllokal „Halle Friedrichshöhe“ in Niedereimer zwei Behindertenparkplätze für diesen Tag auszuweisen. Durch den Spielbetrieb auf dem Sportplatz kommt es immer wieder zu Engpässen beim Parken gerade in der Mittags- und Nachmittagszeit.

Text und Foto:  Detlev Becker

 

 

FOTO: Der sanierungsbedürftige ALDI-Markt an der Wannestraße n Niedereimer

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22.05.2022

Der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. unternimmt am Sonntag 29. Mai 2022 seinen diesjährigen Historischen Ausflug in die Stiftskirche Sankt Walburga nach Meschede. Vorab geht’s noch in die Benediktinerabtei Königsmünster zum Kaffeetrinken. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Kirchparkplatz in Niedereimer. Interessierte Teilnehmer können sich noch bis zum 26. Mai bei Detlev Becker (Tel. 02931/7086 [AB] oder per Mail akd@niedereimer.de anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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17.05.2022

Jubilarinnen bei der KfD Niedereimer geehrt

Satzungsänderungen beschlossen

NIEDEREIMER  Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der KfD Niedereimer konnten 12 Jubilarinnen für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Einige der Damen waren leider an diesem Nachmittag verhindert. So wurden Karin Dransfeld und Maria Hosters für 40 jährige Zugehörigkeit, Agatha Vollmer (50 Jahre), Inge Rinsche und Renate Wiegelmann (60 Jahre) und Marlies Leifert (65 Jahre) persönlich an diesem Tag geehrt. Die Ehrung der Jubilarinnen Gudrun Gartmann, Ursula Jöster und Monika Uhlschmidt (40 Jahre), Else Simon (60 Jahre) sowie Lucia Kelle und Josefa Rüther (70 Jahre) wird zu einem späten Zeitpunkt nachgeholt.

Bei den Wahlen wurde Eva Gierschewski zur Kassiererin sowie Helga Glaremin und Bianka Sander als Teamverstärkung gewählt. Als Kassenprüferinnen wählte die Versammlung Erika Glaremin und Gisela Lüttich. Nachgeholt wurde an diesem Nachmittag die Verabschiedung der Kassiererin Silja Stiefermann sowie die Mitarbeiterin Marie-Luise Kaiser aus dem Jahre 2020. Frau Kaiser war 35 Jahre im Besuchsdienst der KfD tätig. Beide erhielten für ihr Engagement ein Präsent überreicht.

Auch alle Satzungsänderungen wurden von den Mitgliedern mitgetragen und angenommen. Hiermit reagiert der Vorstand, jetzt Leitungsteam, aufgrund der veränderten Situationen innerhalb der Gemeinschaft.

Zum Schluss wurden noch einige Termine bekannt gegeben: 22.06.22 After-Work-Fahrradtour; 17.09.22 Wanderung mit und ohne Hund zum Wintroper Kapellchen; 20.11.22 Adventsbasar; 26.11.22 Adventsfeier; 03.12.22 Fahrt zum Weihnachtsmarkt am Schloss Bückeburg. Bei den Terminen kann es jedoch kurzfristig zu Änderungen kommen, worauf das Leitungsteam bereits jetzt schon hinweist.

Text und Foto:  Detlev Becker

 

FOTO: Sr. Ephrem Eling (Gemeindereferentin), Agatha Vollmer, Martina Derksen (Leitungsteam), Karin Dransfeld, Maria Hosters, Ulla Eickhoff (Ehrenvorsitzende), Renate Wiegelmann, Inge Rinsche – sitzend: Marlies Leifert

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12.05.2022

Schützenleben nimmt wieder Fahrt auf

Dank an „Fritsche“ für die jahrzehntelange Pflege der Kompaniewiese

NIEDEREIMER  Als Auftaktveranstaltung zur Schützenfestsaison 2022 sahen viele Mitglieder der 1. Kompanie der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer die kürzlich stattgefundene Kompanieversammlung an. Trotz der widrigen Umstände der letzten zwei Jahre gelang es dem Kompanievorstand mit den wenigen Veranstaltungen den Zusammenhalt zu stärken. Dieses Resultat konnte der Kompanieführer Wolfgang Goor bestätigen. Es konnte in den Jahren sogar ein kleines Plus bei den durchgeführten Veranstaltungen erwirtschaftet werden. Daher sprachen sich die 22 Anwesenden dafür aus, in diesem Jahr dem möglichen König einen Zuschuss von 400,- € und dem neuen Geck/Jugendkönig – falls sie aus den Reihen der 1. Kompanie kommen – einen Zuschuss von 150,- € auszuzahlen.

Bei den durchgeführten Wahlen gab es keine wesentlichen Veränderungen. So wurden der Kompanieführer Wolfgang Goor, der Schriftführer Steffen Schmitz, der Beisitzer Chris Dobbelaere sowie die Fähnriche Kevin Blume und Achim Hilligsberg wiedergewählt. Als neuer Kassierer konnte Sascha Meinert gewonnen werden. Kassenprüfer wurde Michel Glaremin. Durch das Ausscheiden von Justin Dobbelaere als Fähnrich blieb der Posten vakant. Ein besonderer Dank ging an diesem Abend an den leider verhinderten „Fritsche“ Blöink, der sich jahrzehntelang um die Pflege der Kompaniewiese gekümmert hat. Diesen Part übernimmt nun Sascha Meinert.

An dem Abend wurden auch die beiden anwesenden Kompaniemitglieder Ralf Ernst und Tobias Glaremin persönlich für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Ehrung von Tobias Baier, Thorsten Gillner, Thorsten Götze, Uwe Schwanke und Andreas Zander wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Unter Punkt Verschiedenes wurde bekannt gegeben, dass das 40-jährige Kompaniejubiläum, welches der Corona-Pandemie bisher zum Opfer fiel, nun anlässlich des 45-jährigen Bestehens im Jahre 2025 nachgeholt werden soll. Zudem gab Wolfgang Goor bekannt, dass beim Maifest für die Ukraine-Hilfe gesammelt und dieser Betrag auf 100,- € aufgestockt wurde und in Kürze übergeben werden soll. Zum Schluss verkündigte Goor noch einige Termine zu Veranstaltungen für das anstehende Schützenjahr.

Text und Foto:  Detlev Becker

 

FOTO: Geehrte Jubilare und gewählte Vorstandsmitglieder – v.l. Michel Glaremin, Wolfgang Goor (Kompanieführer), Kevin Blume, Ralf Ernst (Jubilar), Chris Dobbelaere, Tobias Glaremin (Jubilar), Markus Aßmann (stellv. Kompanieführer)

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05.05.2022

Erinnerungsstück dem AKD überlassen

Bild zeigt alte Stephanuskirche von Niedereimer

NIEDEREIMER  Kürzlich überließ Frau Irene Klauke geb. Winkelmann aus Hüsten dem Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. ein von ihr selbstgesticktes Bild. Lange Jahre hat das Bild, mit dem Motiv der alten Stephanuskirche aus Niedereimer, im Wohnzimmer der heute 92-jährigen Dame gehangen. Frau Klauke war in dieser Kirche zur 1. Hl. Kommunion gegangen und wohnte bis zur Zerstörung ihres Elternhauses durch Bombeneinwirkung im März 1945 in Niedereimer.

Lange Jahre schon wohnt Frau Klauke nun im Nachbarort Hüsten, wo sie in den 1970er Jahren die Stickvorlage in einem Handarbeitsladen auf der heutigen Marktstraße durch Zufall entdeckte. Schnell war damals der Entschluss der handarbeitsbegeisterten und geschickten Hobbystickerin gefasst, genau diese Vorlage zu erwerben und als Bild in leuchtenden Farben anzufertigen. Die Fertigstellung hat, so Frau Klauke beim der Übergabe im Gespräch mit dem AKD-Vorsitzenden Detlev Becker, schon einige Zeit in Anspruch genommen. Doch in all den Jahren hatte sie immer Spaß an dem schönen Motiv. So reifte nun in ihr der Entschluss, bevor nach ihrem Tod niemand mehr etwas mit dem Bild anzufangen weiß, es in gute Hände zu geben. So können sich in Zukunft die Niniviten an der kunstvoll gearbeiteten historischen Darstellung erfreuen. Gezeigt werden soll es der Öffentlichkeit erstmals zum 100-jährigen Kirchjubiläum im August.

Bereits vor mehr als 10 Jahren hatte der AKD Niedereimer aus dem Nachlass eines Niniviten ein ähnliches Stickbild erhalten. Leider konnten damals die Angehörigen keine Angaben zur Herkunft des Bildes machen. Dieses „Geheimnis“ konnte nun dank Frau Klauke geklärt werden. Der Arbeitskreis Dorfgeschichte ist stolz, nun ein weiteres solches Bild der alten Stephanuskirche ihr Eigen nennen zu können.

Text und Foto:  Detlev Becker

 

FOTOS:

Bildübergabe: Übergabe des kunstvollen Bildes von Irene Klauke an den AKD-Vorsitzenden Detlev Becker

Stickbild: Das zweite ähnliche Bild

 

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16.04.2022

Agapefeier wieder in gewohnter Weise

Besinnliche Osternachtfeier in St. Stephanus

NIEDEREIMER  Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause konnte nun wieder eine besinnliche Osternachtfeier in der Sankt Stephanuskirche in Niedereimer begangen werden. Die feierliche fast zweistündige Auferstehungsmesse, zelebriert von Vikar Oliver Schütte, beinhaltete eine sehr eindrucksvolle Predigt zum Thema „Erinnerung“. Vor dem Schlusssegen bedankte sich Vikar Schütte noch bei allen, die zum Gelingen der Messfeier beigetragen hatten.

Anschließend lud das Gemeindeteam der Stephanusgemeinde die Kirchgänger noch zur traditionellen Agapefeier ins Stephanushaus ein. Dieser Einladung zur späten Stunde folgten etwa 25 altersgemischte Gäste. Hierbei saßen sie traditionell bei Wasser und Wein sowie Brot und Eiern noch gemütlich beisammen. Für viele der Kirchgänger mal wieder eine willkommene Abwechslung nach der langen Pandemiezeit.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Die Gäste der Agapefeier im Stephanushaus

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11.04.2022

Unterbau fürs Osterfeuer in Niedereimer steht

Vereinsring und Bevölkerung fiebern dem Osterfeuer entgegen

NIEDEREIMER  Bereits am Wochenanfang erstellte die freiwillige Helfer den Unterbau für das Osterfeuer in Niedereimer. Dabei stapelten sie Baustämme zu einem Gerüst aufeinander.

Weiter aufgebaut wird das Feuer am Karsamstag (16.04.). Hierzu treffen sich die Helfer ab 8.30 Uhr am Osterfeuerplatz im Eichhahn. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsen sammeln dann im Dorf das Grün für das Osterfeuer. Wenn das Grünzeug aufgeschichtet ist, lädt der Vereinsring Niedereimer als Dankeschön alle Beteiligten zu Bockwurst, Getränken und zum Verweilen ein.

Zum Abbrennen des Osterfeuers trifft sich die Dorfbevölkerung unter Beteiligung der Freiwilligen Feuerwehr Niedereimer am Ostersonntag (17.04.) um 19.30 Uhr an der Kirche. Hier nimmt die Jugendfeuerwehr das Osterlicht zum Anzünden des Osterfeuers entgegen. Danach ziehen die Bürger über die Friedrichshöhe und Himmelpfortener Weg zum Osterfeuerplatz im Eichhahn. Zwischendurch suchen die Kinder wieder Ostereier und  bekommen eine süße Überraschung. Ob der Musikverein Niedereimer die Gäste musikalisch unterhält, ist bisher noch offen. Die Bewirtung der Gäste mit Getränken und Bratwürstchen übernimmt in diesem Jahr die Schützenbruderschaft.

Nach zwei Jahren Pause fiebern die Bevölkerung und der Vereinsring Niedereimer dem Osterfeuer mit viel Euphorie entgegen. So hoffen die Verantwortlichen auf rege Beteiligung bei allen Aktionen rund um das Osterfeuer in Niedereimer.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Die freiwilligen Helfer nach dem Erstellen des Unterbaus im Eichhahn

 

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10.04.2022

Benefizkonzert für Kindermissionswerk der Ukraine

Misereor-Hungertuch gab Impulse

NIEDEREIMER  Zu einem Benefizkonzert, zugunsten des Kindermissionswerks in der Ukraine, lud das Gemeindeteam Sankt Stephanus Niedereimer am Spätnachmittag des Palmsonntags ein. Unter dem Leitwort „Hoffnung auf Ostern – Hoffnung auf Frieden“ kamen über 30 musikbegeisterte Zuhörer in die Kirche. Hier gaben die konfessionsübergreifenden und ehrenamtlichen Mitwirkenden Kirchenmusikdirektor Gerd Weimar an der Orgel, Rudiger Alkert auf der Viola sowie das kleine Gesangsensemble bestehend aus Rüdiger Alkert, Marion und Matthias Beine und Christa Weber eine Kostprobe ihres Könnens. Zwischendurch verlas Bernadett Bienstein Impulse zu dem Misereor-Hungertuch der Jahre 2021/22, der in Chile geborenen Künstlerin Lilian Moreno Sanches. Nach Abschluss des Konzertes belohnten die Zuhörer die Akteure mit viel Applaus. Bei dem Benefizkonzert kamen 340 Euro an Spenden, statt Eintrittsgelder, für notleidende Kinder zusammen. Das Geld erhält das „Missionswerk Kinder Ukraine Propsteipfarrei St. Laurentius Arnsberg“ zur Weiterleitung.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Die Mitwirkenden des Benefizkonzerts vor dem Hungertuch und der Friedenstaube; Gerd Weimar, Rüdiger Alkert, Christa Weber, Marion u. Matthias Beine, Bernadett Bienstein

 

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26.03.2022

Dorfrundgang bei Frühlingswetter

Auftritt des Heinz Erhardt Doubles

NIEDEREIMER  Bei herrlichsten Frühlingswetter konnte die Ortsgruppe Niedereimer des Verbands Wohneigentum, nach zwei Jahren Zwangspause, am Wochenende wieder ihre beliebte Wanderung unternehmen. Der Vorsitzende Ralf Schilde konnte an diesem Tag eine große altersgemischte Gruppe begrüßen. Diesmal unternahm sie mit dem Ortsheimatpfleger Detlev Becker einen spannenden und interessanten Rundgang durch das „Alte Dorf“. Hier gab der Ortsheimatpfleger zu zahlreichen Objekten und Plätzen historische und aktuelle Informationen. Der Abschluss des Dorfrundgangs fand am Haus Bienstein, heute „Karl´s Hof“ statt. Ein kleiner Zwischenstopp mit Pause erfolgte zuvor schon an der SGV-Hütte am Stemberg.

Nach der Stärkung mit Getränken und guten Essen folgte der zweite Höhepunkt des Tages. Der heimische Comedian Stefan Wolff betrat mit seinem Heinz-Erhardt-Programm die Bühne. Hier trug er zur allgemeinen Erheiterung bei. Im Anschluss saßen die Teilnehmer noch einige Zeit lang gesellig beisammen.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Die Teilnehmer des Dorfrundgangs, mit Vorsitzenden Ralf Schilde und Ortsheimatpfleger Detlev Becker, vor der ehemaligen Volksschule

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24.03.2022

Osterfeuer des Vereinsrings findet in Niedereimer statt

Klaffende Lücke in der Vereinskasse

NIEDEREIMER  Erfreuliches gibt es von der diesjährigen Frühjahrssitzung des Vereinsrings, unter Leitung von Manuela Drawski, in Niedereimer zu berichten.  Nachdem nun von Seiten der Stadtverwaltung das endgültige o.K. vorliegt, wird der Vereinsring das diesjährige Osterfeuer am 17. April in Niedereimer durchführen können. Dieses war auch die einhellige Meinung der anwesenden Gruppierungen. Um das Osterfeuer allerdings aufbauen zu können muss der Platz im Eichhahn, der zwei Jahre lang als Holzlagerplatz genutzt wurde, jedoch erst wieder hergerichtet werden. Diese provisorischen Arbeiten übernimmt vorab Christian Bienstein. Melden können sich Niedereimers Grundstücksbesitzer zwecks Abholung von Grünzeug (nur frisches Grün!) für das Osterfeuer ab sofort beim Vorstand des Vereinsrings. Die Bewirtung mit Getränken und Grillwurst am Osterfeuer übernimmt in diesem Jahr komplett die Schützenbruderschaft. Ebenso wird für die Kinder wieder das Ostereiersuchen stattfinden. Ob der Musikverein Niedereimer den Abend allerdings musikalisch umrahmt ist bisher noch fraglich.   Um das Osterfeuer, sowie die anderen jährlichen Veranstaltungen (z.B. Schnadegang/Seniorenfahrt/Martinszug) des Vereinsrings finanzieren zu können, soll wieder eine Haussammlung durchgeführt werden. Vor der Sammlung wird den Dorfbewohnern, gemeinsam mit dem Veranstaltungskalender, hierzu noch ein Informationsschreiben zur Sammlung zugestellt.

Ebenso ist geplant den diesjährigen Schnadegang am 25. Juni wieder durchzuführen. Es wird ein Rundgang von ca. 18 km geben, so Bernd Kremer vom SGV. Gestartet wird um 9.00 Uhr am Kirchparkplatz. Im Anschluss daran findet das Dorffest auf der Friedrichshöhe statt.

Die Seniorenfahrt muss aufgrund einer Terminüberschneidung in diesem Jahr leider ausfallen. Es soll dafür eine andere Veranstaltung für diese Generation geben.

Die Corona-Pandemie sowie die ausgefallenen Haussammlungen und Veranstaltungen in den letzten beiden Jahren haben ein ziemliches Loch in die Vereinskasse gerissen, so Kassierer Thorsten Haack. Laufende Kosten schlugen mit etwa 1.000,- Euro zu buche, die das Vereinsvermögen arg dezimierten.

Die für den Vereinsring Niedereimer angestrebte Satzung soll in Kürze den verantwortlichen Stellen zur Prüfung vorgelegt werden. Man hofft in absehbarer Zeit alles unter Dach und Fach zu haben um letztendlich darüber abstimmen zu können.

 

Text :  Detlev Becker

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22.03.2022

SMS-Chor Niedereimer möchte im Mai wieder starten

Jubiläen werfen ihre Schatten voraus

NIEDEREIMER  In der desjährigen Jahreshauptversammlung des SMS-Chores Niedereimer sprachen sich alle Anwesenden für einen baldigen Start der Chorproben aus. Doch zunächst soll erst mal die weitere Corona-Entwicklung abgewartet werden. Wenn es die Zahlen dann zulassen, soll im Mai mit den Proben unter 2G+ Bedingungen wieder begonnen werden. Der erste Auftritt wäre dann am 24. Juni 2022 beim Salinenkonzert in Hüsten. Als weitere Termine im kommenden Jahr sind geplant das Kaffeetrinken der Chormitglieder, das Kreischorfest in Bruchhausen und der Auftritt an Allerheiligen auf dem Friedhof.

Zur Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende Peter Steeger insgesamt 39 Chormitglieder in der Stephanuskirche begrüßen. In seinem kurzen Rückblick hob er die Höhepunkte des Jahres 2021 hervor. Durch vier Neuzugänge konnte die Zahl der Mitglieder von 61 Aktiven und 41 Passiven konstant gehalten werden.

Der solide Kassenbericht wurde coronabedingt vom stellvertretenden Vorsitzenden Günter Dumstorff vorgetragen. Der Chorleiter Frank Schröder erhielt im letzten Jahr 60% seiner Gage.

Auch Frank Schröder freute sich bei der Versammlung viele der Sängerinnen und Sänger nach so langer Zeit gesund wieder zu sehen. Er hoffte trotz der ungewissen Zukunft auf eine baldige Wiederaufnahme der Chorproben.

Bei den Vorstandswahlen gab es keine Veränderungen. So wurden der stellvertretende Vorsitzende Günter Dumstorff, die Schriftführerin Christa Eck, der Kassenwart Dieter Weisgerber sowie die aktiven Beisitzer Alfons Körner und Josef Stiefermann wiedergewählt. Als Kassenprüferin in den nächsten zwei Jahren fungiert Anja Griesche.

Leider konnten an dem Abend nur zwei Ehrungen persönlich vorgenommen werden. So wurde Peter Palm für 50-jährige und Franz-Jürgen Sölken für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Ehrungen von Günter Willeke (70 Jahre), Jörg Glaremin, Reinhard Kaluza, Michael Kemper sowie Peter Werdelmann (alle 25 Jahre) wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Die Vorsitzende des Kreischorverbandes Arnsberg, Nicole Kupitz, freute sich mit den Sänger/Innen aus Niedereimer auf einen baldmöglichen Start der Chorarbeit. Sie wies auf das geplante offene Chorsingen in den Sommerferien hin. Hierbei soll es, in Zusammenarbeit mit der Stadt Arnsberg, in der gesamten Stadt überall draußen Auftritte von Chören geben.

Beim Punkt Verschiedenes wurde schon einmal auf zwei Jubiläen hingewiesen. So besteht der SMS-Chor im Jahr 2023 10 Jahre und im Jahre 2025 kann der Vorgängerverein auf das 100-jährige Bestehen zurückblicken. Hierzu wird der Vorstand in Kürze Überlegungen anstellen.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Ehrungen langjähriger Mitglieder, v.l. Franz-Jürgen Sölken (25 Jahre), Peter Palm (50 Jahre), Nicole Kupitz (Vorsitzende d. Kreischorverbandes Arnsberg), Frank Schröder (Chorleiter) u. Peter Steeger (Vorsitzender)

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20.03.2022

Einführung neuer Messdiener

Feierliches Hochamt in St. Stephanus

NIEDEREIMER  Während des sonntäglichen Hochamtes in der Sankt Stephanuskirche Niedereimer konnte Vikar Oliver Schütte zwei neue Messdiener feierlich aufnehmen. Ida Kaprol und Elias Fitz hatten sich nach ihrer Kommunion intensiv auf den Ministrantendienst vorbereitet. Im Gottesdienst erhielten sie im Beisein der Gruppenleiter den Segen am Altar sowie ihre Urkunde und kleine Erinnerungsgeschenke an diesen festlichen Tag. Vikar Schütte und auch das Messdiener-Leitungsteam wünschten den beiden Neuen viel Freude bei ihren neuen Aufgaben. Auch die Kirchbesucher wünschten Ida und Elias mit Applaus alles Gute. Im Schlusssegen für die Gemeinde nannte Vikar Schütte die Namenspatrone der neuen Messdiener Ida und Elias. Insgesamt sind derzeit noch weitere 13 Mädchen und Jungen als Ministranten in der Sankt Stephanus-Kirchengemeinde tätig.

 Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die beiden neuen Messdiener Ida Kaprol und Elias Fitz im Beisein von Vikar Oliver Schütte und dem Ministranten-Leitungsteam  

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Niedereimer, den 19.03.2022

2. Kompanie spendet Gewinn an Aktion Lichtblicke

Kompanieversammlung 2.Kompanie der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer mit zahlreichen Wahlen

Von zahlreichen Wahlen war der Kompanieversammlung am 17. März 2022 geprägt, da aufgrund der Corona-Pandemie die Versammlung im Jahr 2020 ausfallen musste. Im Vorfeld hatten sich erfreulicherweise fast alle Vorstandsmitglieder bereit erklärt in dem verjüngten Vorstand weiter mitzuarbeiten.

Die anwesenden Mitglieder beschlossen, die Kandidaten, welche turnusgemäß bereits 2020 zur Wahl gestanden hätten, im Block für ein Jahr zu wählen, um 2023 den gewohnten Turnus wieder herbeizuleiten. So wurden einstimmig Kompanieführer Christian Tschauder, Schriftführer Dietmar Eickhoff sowie die Beisitzer Elmar Bertram und Andreas Körner im Amt bestätigt.

Markus Brakel, stellvertretender Kompanieführer wurde einstimmig für zwei Jahre wiedergewählt. Noch ein weiteres Jahr erklärte sich Franz-Jürgen Sölken bereit, die Kasse zu führen und bekam einhellig Zustimmung. Aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte sich Jugendvertreter Johannes Lange. Erfreulicherweise erklärte sich sein Bruder Elias, bisheriger Beisitzer, bereit, dieses Amt zu übernehmen und wurde einstimmig gewählt. Den Posten des Beisitzers übernahm mit mit Justin Reunert ein weiterer Jungschütze. Auch er erhielt ein einstimmiges Votum für zwei Jahre. Detlev Tschauder, ebenfalls Beisitzer, wurde für weitere zwei Jahre von allen anwesenden Mitgliedern wiedergewählt. Die Kasse werden Wolfgang Becks und Andreas Körner prüfen.

Kompanieführer Christian Tschauder blickte in seinem Bericht auf die Jahre 2020 und 2021 zurück. 2020 hatte das Kompanieleben, aufgrund der Corona-Pandemie, praktisch nicht stattgefunden. Außer privaten Gartenschützenfesten waren keine Events und Treffen möglich. In der zweiten Jahreshälfte 2021 konnten, zur Freude der Schützenbrüder, wieder einige traditionelle Veranstaltungen wie das Kompanieschießen und die Winterwanderung unter coronakonformen Einschränkungen stattfinden. Tschauder ist optimistisch, dass im Jahr 2022 wieder mehr Aktivitäten möglich sind.

Neu im Terminkalender 2022 steht das Sommerfest der 2. Kompanie am 28.05.2022. Am 25.06.2022 ist, im Anschluss an den Schnadegang, das Kinderschützenfest und die Vogelbesichtigung der Bruderschaft geplant. Schützenfest will man endlich wieder vom 09.-11.07.2022 feiern. Auch das verschobene Stadtschützenfest in Kooperation mit den Schützen der St. Maria-Magdalena-Schützenbruderschaft Bruchhausen soll am 16. und 17. September 2022 stattfinden. Zum 30. Mal plant die 2. Kompanie das Kompanievergleichsschießen am 19.11.2022 und die Winterwanderung am 28.12.2022.

Helfen will man auch den Leidtragenden des Ukraine-Krieges. Alle Anwesenden waren sich einig und beschlossen den gesamten Gewinn 2021 in Höhe von rund 250 Euro der Aktion Lichtblicke für Kinder und Jugendliche mit ihren Familien zu spenden.

Text : Dietmar Eickhoff

Foto: von links: Beisitzer Elmar Bertram, Jugendvertreter Elias Lange, Schriftführer Dietmar Eickhoff, Beisitzer Justin Reunert und Andreas Körner ,Kompanieführer Christian Tschauder, Beisitzer Detlev Tschauder, Ehrenkompanieführer und Kassierer Franz-Jürgen Sölken 

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19.03.2022

Scheckübergabe der Schützen an die „Ukraine-Hilfe-Arnsberg“

Weitere Unterstützung für die Ukraine nötig

NIEDEREIMER  In der vergangenen Woche übergaben die drei Vorstandsmitglieder Oliver Glaremin (Hauptmann), Sebastian Kelle (Adjutant) und Markus Schneider (Rendant) der St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer einen Scheck, an den seit 10 Jahren in Deutschland lebenden Organisator der „Ukraine-Hilfe-Arnsberg“ Pavlo Akymenko. Dieser zeigte sich hocherfreut und sehr dankbar. In der diesjährigen Generalversammlung war bei einer spontanen Sammelaktion der Betrag von 475,- € gesammelt worden, der durch die Bruderschaft um 525,- € auf 1.000,- €  aufgestockt wurde. Dieser Betrag reicht z. B. aus, um die Tankkosten eines LKW für eine Fahrtstrecke zu decken.

Die gerade neu gegründete „Ukraine-Hilfe-Arnsberg“ ist seit Beginn des russischen Angriffskrieges am 24. Februar 2022 hier tätig. Seit dieser Zeit wurden immer wieder Hilfsgüter in die Regionen geschickt. In jetziger Kriegszeit übernimmt die Regionale-Militär-Administration in Lwiw (Lemberg), die Verteilung der Hilfsgüter in der gesamten Ukraine. Lwiw ist Landeshauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes. Die weitere lebensgefährliche Verteilung vor Ort übernimmt und begleitet derzeit ein deutschsprachiger ukrainischer Pastor. Seit der Krimannexion und dem Donbasskonflikt übernahm die christliche ukrainische Gemeinde mit deutschen Sitz in Hannover die Sammlung von Hilfsgütern. Bei jedem der Hilfstransporte wird heute versucht soweit wie möglich in das Landesinnere der Ukraine zu gelangen.

Die notleidende Bevölkerung in der Ukraine benötigt weiterhin dringend folgende Nahrungs- und Hilfsmittel: haltbare Lebensmittel, Wasser, Tee, Kaffee, Schokolade, Babynahrung sowie Pflege- u. Hygieneartikel für Babys, Kinder, Frauen und Männer. Ebenso Inkontinenzbedarf, medizinische sowie chirurgische Instrumente und Verbandsmittel. Ferner an Medizin: Insulin, Schmerzmittel und Antibiotika. Auch Tiernahrung, Schweißgeräte inkl. Zubehör, Stromaggregate, Satelliten-Kabel und Funkgeräte sind sehr gefragt. Derzeit besteht allerdings kein Bedarf an Kleidung, Spielzeug oder Kinderwagen etc.. Wer die hilfsbedürftigen Ukrainer in ihrem Land weiterhin unterstützen möchte, kann dies gerne tun. Etwa 20 freiwillige Helfer unterstützen zur Zeit diese Aktion und einige von ihnen stehen täglich von 10 bis 18 Uhr bei der Firma Gössling in Niedereimer bereit um Sach- und Geldspenden entgegenzunehmen.

Text und Foto: Detlev Becker

Foto: Scheckübergabe der Schützenbruderschaft durch Sebastian Kelle, Markus Schneider und Oliver Glaremin an den Organisator der „Ukraine-Hilfe-Arnsberg“ Pavlo Akymenko und einige freiwillige Helfer

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12.03.2022

Weitere Ausstattung für die Halle Friedrichshöhe beschlossen

Schützenfest soll 2022 gefeiert werden 

NIEDEREIMER  Schon in der Begrüßung zur Generalversammlung der St. Stephanus Schützenbruderschaft gab der Hauptmann Oliver Glaremin ein kurzes politisches Statement zum Ukrainekrieg ab. Zum Schluss der Versammlung rief er dann noch spontan zur  Spendenaktion für die Ukraine-Hilfe von Radio Sauerland auf. Hierbei kam die Summe von 475,- € zusammen, die der Vorstand dann auf 1.000,- € aufrundete.

An der diesjährigen Generalversammlung, durchgeführt als Präsenzveranstaltung, nahmen insgesamt 53 Schützenbrüder teil. Der Rendant Markus Schneider konnte einen erfreulichen Kassenbericht verlegen. Dank der Corona-Hilfen des Landes konnten einige größere und hochwertige Anschaffungen in der Halle Friedrichshöhe, wie Bildschirme, Handtrockner oder Loungemöbel, getätigt werden. In diesem Jahr möchte der Vorstand noch neue Tischplatten für die Hallentische beschaffen. Die Kosten hierfür sollen nach Möglichkeit 13.000,- € nicht übersteigen. In der Versammlung holte sich der Vorstand hierzu die Freigabe der Investitionen durch die Schützenbrüder.

Bei den Vorstandswahlen gab es einige Veränderungen. So will Ralf Ernst kürzer treten. Nach insgesamt 22 Jahren im Vorstand, davon 15 Jahre als Adjutant ist er ab sofort als Vorstandsmitglied zur besonderen Verfügung im Vorstand tätig. Sein Amt übernimmt Sebastian Kelle. Sebastian Kelle möchte in dieser Funktion die Verbindung zu den Familien und ganz besonders den Vätern im Ort stärken. Wiedergewählt wurden der Rendant Markus Schneider, der stellvertretende Schriftführer Markus Cottin, der Fähnrich Sascha Meinert sowie der Musikberater Franz-Jürgen Sölken. Neuer Kassenprüfer wurde Michel Glaremin.

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause möchte man in diesem Jahr das Schützenfest vom 9. bis 11. Juli wieder in gewohnter Weise feiern und keine pandemiebedingten Kürzungen vornehmen. Allerdings müssten die dann gültigen Corona-Regeln eingehalten und der Hygienestandart erhöht werden. Schützenfestmontag soll sich für die Kinder ein Karussell auf dem Festplatz drehen. Die Tanzmusik kommt am Samstag und Sonntag von dem Gesangsduo „Du und ich“ aus Allendorf. Der Glasbierpreis muss jedoch nach mehreren Preiserhöhungen angepasst werden. Dieses möchte man in Kürze im Kommerskreis abstimmen. Das Tambourcorps Schreppenberg sowie die Musikvereine Langscheid und Niedereimer haben ihre Teilnahme am Fest bereits zugesagt.

Leider konnte, da die Jubilare Olaf Kelle, Wolfgang Schacht und Dirk Sölken nicht anwesend waren, keiner derjenigen für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt werden, es wird später nachgeholt.

Ein weiterer besonderer Höhepunkt im Schützenjahr wird wohl das Stadtschützenfest im September sein. Am 16.09. richtet die St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer den Jungschützenabend in Niedereimer aus. Am Tag darauf findet das Stadtschützenfest in Bruchhausen statt. Hierbei hoffen beide Bruderschaften auf eine rege Teilnahme am Königsschießen, dem Festzug sowie den Feierlichkeiten. Ferner wird in diesem Jahr das 30. Kompanievergleichsschießen sowie die 30. Winterwanderung von der 2. Kompanie durchgeführt.

zusätzliche Termine 2022:

25.06.22   Kinderschützenfest mit Vogelbesichtigung

00.08.22   Schützenkommers in Muffrika

27.08.22   Schützenfestabrechnung

28.08.22   100 Jahre Schützengesellschaft Rumbeck/Stadtbruch

 

Text und Fotos: Detlev Becker

 

FOTOS:

Loungemöbel = Die neuen Loungemöbel im früheren Thekenbereich

 

Wahlen = Markus Schneider (Rendant) – Michel Glaremin (Kassenprüfer) – Sascha Meinert (Fähnrich) – Ralf Ernst (Vorstandsmitglied z.b.V.) – Markus Cottin (stellv. Schriftführer) – Franz-Jürgen Sölken (Vorstandsmitglied f. Musik) – Oliver Glaremin (Schützenhauptmann)

 

 

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AKD verkauft Bücher für den Frieden

Friedensgebet am Dienstag in der Stephanuskirche

NIEDEREIMER  Am 9.März 1945 bekam der 752 Seelenort Niedereimer die volle Wucht des 2. Weltkrieges zu spüren. An diesem, für Niedereimer so „schwarzen Tag“, fordert der schwere Luftangriff der alliierten Streitkräfte 21 Todesopfer im Ort. Der Angriff galt eigentlich galt nicht den Schutzsuchenden im Haus Kaiser, sondern dem unterhalb liegenden Heereskraftfahrpark der Wehrmacht. Zwei Monate später ist, mit der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde, der 2. Weltkrieg nach über sechs Jahren in Europa beendet. Dieser Krieg forderte Millionen von Todesopfern in der Zivilbevölkerung, bei den Soldaten auf allen Seiten sowie den Zwangsarbeitern und in den Konzentrationslagern. Etliche Soldaten starben in den Kriegsgefangenlagern in aller Welt. Zahllose Männer kehrten als Verwundete heim. Unzählige Männer, Frauen und Kinder verloren als Flüchtlinge und Vertriebene durch die Kriegsgeschehene ihre Heimat und ihr Leben. Viele Schicksale konnten bis heute nie geklärt werden. Darüber hinaus lagen große Teile Europas in Schutt und Asche. Eigentlich müsste uns die Geschichte gelehrt haben, dass Kriege nur Verlierer auf allen Seiten hervorbringen.

Jetzt, nach 77 Jahren Frieden im Herzen Europas, wiederholen sich diese schrecklichen Ereignisse in der Ukraine. Ein Einzelner schafft es die Welt, mit einem menschenverachtenden Angriffskrieg und dem damit verbundenen unendlichen Leid, in Angst und Schrecken zu versetzen. Ungeachtet aller diplomatischen Bestrebungen treibt er die Bevölkerung und die Soldaten auf beiden Seiten ins Elend.

Um die unsägliche Not ein wenig zu mildern, möchte der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. an den Haustüren sein aktuelles, im April 2021 erschienenes, Heimatblatt „Der Ninivit“ zum Kauf anbieten. Hierin erzählen über 70 Zeitzeugen aus Niedereimer von ihren teils traumatischen Erlebnissen in der Nazi-Zeit. Diese Berichte sollen Mahnung zum Frieden in Europa und der Welt sein. Das Heft soll zu einer Schutzgebühr von 5,- € im Zeitraum von Mitte März bis Ende April zum Kauf angeboten werden. Einige wenige Ausgaben der Heimatblätter aus den Jahren 2005 und 2015, ebenfalls mit Zeitzeugenberichten zum Thema 2. Weltkrieg, können zudem ebenfalls noch erworben werden. Der gesamte  Erlös aus dem Verkauf kommt den Opfern des Ukrainekrieges zugute. Ebenso nehmen die Verkäufer aber auch Spenden für die notleidende Bevölkerung in der Ukraine entgegen.

Am Dienstag, 8. März 2022 findet zudem um 18.30 Uhr ein Friedensgebet in der Sankt Stephanuskirche in Niedereimer statt. Ausrichter der Veranstaltung ist das Gemeindeteam. Gleichzeitig soll hierbei auch an die Bombenopfer von vor 77 Jahren aus Niedereimer gedacht werden.

Die bereits für das Jahr 2020 geplante Ausstellung zum 75. Jahrestag des Kriegsendes mit dem Titel „75 Jahre danach – gerettete Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn“ soll nach Möglichkeit nun im Frühjahr 2023 nachgeholt werden.

 

Für die Ukrainehilfe können für je  5,00 €  folgende Ausgaben  des „Ninivit“ erworben werden: 

Heft 14   „75 Jahre danach – gerettete Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn   (erschienen 2021, pandemiebedingt verschoben)

Heft 12  „70 Jahre Kriegsende – Erinnerung an schwere Zeiten“  Themen im Heft:  Nationalsozialismus vor Ort, Möhnekatastrophe,  Absturz zweiser Bomber,  Einmarsch und Besatzung, sowie Kriegserinnerungen  (erschienen 2015)

Heft 7 Sonderausgabe zu den Themen: Kriegsgefangenschaft, Zwangsarbeit, Flucht und Vertreibung  (erschienen 2005)

Weitere Informationen zur Ukraine-Hilfe des AKD finden Sie auch auf der Internetseite: www.niedereimer.de/akd2020.

 

Text und Foto: Detlev Becker

 FOTO: Die drei Ausgaben des Heimatblattes „Der Ninivit“ zum Thema 2. Weltkrieg mit    einer symbolischen Sammeldose für die Kriegsopfer

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21.02.2022

AKD verschiebt Mitgliederversammlung

Aufgrund der immer noch gegenwärtigen Corona-Pandemie und der damit verbundenen hohen Inzidenzzahlen sowie der daraus resultierenden möglichen Ansteckungsgefahr sagt der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. die für den 2. März 2022 geplante Mitgliederversammlung vorerst ab.  

Sobald ein Nachholtermin feststeht, lädt der AKD die Mitglieder, Freunde und Gönner dazu herzlich ein.

 

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2021

02.11.2021

Wann erfolgt der Ausbau der Wannestraße (K8) inklusive Radweg? 

ALDI-Markt: Entscheidung vermutlich im Frühjahr

NIEDEREIMER  Vor der Sitzung des Bezirksausschusses Niedereimer/ Breitenbruch fand noch die gemeinsame Sitzung diverser Bezirksausschüsse im Sauerland-Theater statt. Hier wurden die Ausschussmitglieder ausführlich zu den Themen „Haushaltsentwurf 2022/2023“, „Starkregenrisikomanagement“ und „Lehrschwimmbecken-konzept“ informiert.

Nach der gut zweistündigen gemeinsamen Sitzung folgte dann die Bezirksausschusssitzung mit einer umfangreichen Tagesordnung. Zuerst jedoch wurde Frank Neuhaus (SPD), für den ausgeschiedenen Felix Werker, zum neuen stellvertretenden Ausschussvorsitzenden benannt.

Die SPD-Fraktion bemängelte, dass der Fahrradweg im Bushaltestellenbereich an der Friedrichshöhe derzeit durch den Wartebereich geführt wird und somit Unfälle sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer vorprogrammiert wären. Hierzu gab der Ausschussvorsitzende Dirk Ufer bekannt, dass der Fahrradweg in Kürze noch zwischen das Haltestellenhäuschen und die Bahnschienen verlegt wird. In dem Zusammenhang wurde auch die Anzahl der sechs neuen Fahrradanlehnbügel angesprochen. Dies geht nach Meinung des Ausschusses an der Realität vorbei und sei überproportioniert. Wer mit dem Fahrrad von Niedereimer aus in Richtung Arnsberg oder Neheim unterwegs wäre, würde nicht ich den Bus umsteigen. Zudem sei die Größe der dafür versiegelten Fläche nicht nachhaltig geplant.

Um einen Radweg entlang der Wannestraße (K 8) nach Breitenbruch zu realisieren, sollte die Verwaltung Haushaltsmittel für möglichen Grunderwerb bereitstellen, so der Ausschuss. Allerdings sei, so der HSK als Straßenbaulastträger, eine damit verbundene grundhafte Erneuerung der Wannestraße erst nach 2025 geplant. Ebenso sollte geprüft werden, ob eine „Fahrrad-Waldroute“ hier in Frage käme. Aufgrund eines Zeitungsberichtes, in dem vom Ausbau der Wannestraße berichtet wird, soll nun bzgl. eines Ausbautermins beim HSK nochmals genau nachgefragt werden. 

Die Neuaufstellung der Altglascontainer war ein weiteres Thema. Derzeit befinden sich die Container in der Sackgasse der Sauerlandstraße und somit für ältere Mitbürger fußläufig schlecht erreichbar. Hier machte der Ausschuss drei Vorschläge, zum einen auf dem Parkstreifen an der Kirche oder zum anderen auf dem Parkstreifen an der Ecke Wannestraße/Wannefeld. Eine weitere Option wäre der Parkplatz des ALDI-Marktes. Diese Vorschläge gilt es nun von der Verwaltung zu prüfen.

Zum ALDI-Markt in Niedereimer gab der Ausschussvorsitzende folgende Informationen: Derzeit ist bezüglich der Umgestaltung und Erweiterung zur Attraktivitätssteigerung des Marktes ein planungsrechtliches Verfahren beim Verwaltungsgericht anhängig. Hier wird frühestens im Frühjahr mit einer Entscheidung gerechnet. Der Markt sei für Niedereimer und Umgebung lebenswichtig, waren sich alle Ausschussmitglieder einig.

Der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Breitenbruch ist ein wenig ins Stocken geraten, obwohl viele der vertraglichen Fragen bereits geklärt sind. Derzeit erfolgt die Ausführungsplanung, die Seitens der Verwaltung zügig vorangetrieben werden soll. Der Ausschuss hofft, dass noch in diesem Jahr mit dem Neubau begonnen wird.

Die vom Ortheimatpfleger angeregte Sanierung des Friedhofstores in Niedereimer soll nun bis spätestens Dezember dieses Jahres erfolgen. Diese Zusage machte der zuständige Fachdienstleiter. Die Arbeiten waren bereits einmal vergeben, allerdings jedoch nicht ausgeführt worden.

Dem Ausschuss wurde vom Fachdienst Umwelt mitgeteilt, dass aufgrund des Starkregenereignisses im Juli 2021 zusätzlich ein Grobrechen zum Rückhalt größerem Treibgut am Wannebach eingebaut wurde. Ebenso erfolgte in den letzten Wochen der erforderliche Rückschnitt von Ufergehölzen.

Unter dem Punkt Verschiedenes wurde von einem Ausschussmitglied angefragt, wie es sein könnte, dass auf der Straße Zum Alten Brunnen ein nicht in die Wohnbebauung passendes Haus gebaut werden durfte. Hier soll die Verwaltung zur nächsten Sitzung dem Ausschuss die planungs- und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen mal aufzeigen.

 

 

FOTOS:

Bushaltestelle = derzeitige Gefährdungsbereich für Fußgänger und Radfahrer

Glascontainer =  am alten Standort Sauerlandstraße

Text und  Fotos: Detlev Becker

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30.10.2021

Laternenwanderung mit dem Ortsheimatpfleger  – Dorfgeschichte(n) vermittelt

NIEDEREIMER  Zu einer abendlichen Laternenwanderung brach der Ortsheimatpfleger Detlev Becker aus Niedereimer mit einer Gruppe Nachbarn und Bekannter am letzten Oktoberwochenende auf. Mit insgesamt 21 Jugendlichen und Erwachsenen sowie acht Kindern machte er sich auf Entdeckungstour durch das „Alte Dorf“. Bei dem Rundgang vermittelte er an über 30 Stationen im Ort den historisch interessierten Teilnehmern Dorfgeschichte(n). Die Gäste waren von den Informationen des Ortsheimatpflegers sehr angetan und lauschten seinen Ausführungen zu den einzelnen Objekten. Bei angenehmen herbstlichen Temperaturen wurden bei der rund dreistündigen Tour zwei ausgehente Pausen eingelegt. Im nächsten Jahr möchte die Gruppe dann das „Neue Dorf“ bei einen Dorfrundgang erkunden. Zum Abschluss gab es für die Teilnehmer ein geselliges Beisammensein draußen unter klarem Sternenhimmel.

Text und  Fotos: Detlev Becker

 

FOTO: Die Teilnehmer der Laternenwanderung beim Start im Surkhahn

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TuS Niedereimer: Eine Vereinslegende tritt ab.  Gudrun Röttgers übergibt den Schlüssel für das Sportheim nach 16 Jahre an Iris Bolle

Am vergangenen Donnerstag war das Vereinsheim des TuS Niedereimer besonders voll.

Viele alte Weggefährten wollten sich noch ein letztes Bier von „Mutti“ zapfen lassen.

Diesen Spitznamen hatte sich Gudrun Röttgers schon vor etlichen Zeiten verdient.

Als sie vor über 16 Jahren die Theke im Sportheim übernahm, hat sie sich gleich sehr herzlich um die Belange der Sportler gekümmert.

Und da ihr Sohn Sebastian, damals in der ersten Mannschaft aktiv, immer „Mutti“ durch das Vereinsheim rief, haben es die anderen Spieler gleich so angenommen.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Zu Beginn ihrer Amtszeit lernte sie auch ihren heutigen Ehemann, TuS Ehrenmitglied und Jahrhunderttrainer, Hans Werner „Hännes“ Röttgers kennen und lieben.

Gudrun hat gute und auch schlechte Zeiten, Siege und Niederlagen mit erlebt. Und grade in den nicht so guten Momenten, konnte sie mit ihrer liebenswerten Art und natürlichen ihren berühmten Frikadellen, die gute Laune zurück bringen.

Mit Iris Bolle hat der TuS zum Glück eine Nachfolgerin gefunden, die sich schon lange im Vorstand engagiert und das Vereinsleben sehr gut kennt. Und wenn Not am Hahn ist, hilft Gudrun bestimmt auch noch einmal aus.

Die häufig gestellte Frage, warum sie denn ausgerechnet jetzt aufhört, beantwortet sie stehts lächelnd: „Frau Merkel und ich haben gemeinsam angefangen, deshalb sollten wir beiden Muttis nun auch gemeinsam in den Ruhestand gehen“.

Als Fan bleibt sie dem TuS selbstverständlich erhalten und sitzt ab jetzt auf der anderen Seite der Theke, neben ihrem Hännes.

Text: Tobias Baier, Foto: privat

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23.10.2021

Endlich schallte es wieder „Horrido“ durch die Halle

Ehrungen wurden nachgeholt

NIEDEREIMER  Nach mehr als 18 Monaten Corona bedingter Zwangspause schallte es bei der Generalversammlung der St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer endlich wieder laut „Horrido“ durch die Halle Friedrichshöhe. Der Hauptmann Oliver Glaremin war glücklich und erfreut so viele Schützenbrüder gesund zur Versammlung begrüßen zu können. Die veranstaltungsfreie Zeit hatten die Schützenbrüder sinnvoll genutzt, um die Festhalle weiter aufzuwerten. So wurden in die Hallenbeleuchtung und mit fünf Rolltoren in die Abtrennung des Thekenbereiches über 40.000,- € investiert. Durch 100% zweckgebundene Landesmittel konnte verstärkt zudem mit Händetrocknern, Luftreinigern und Geschirrspülern in die Hygiene investiert, sowie mit fünf Fernsehgeräten die digitale Ausstattung erweitert werden. Der Longebereich wurde mit passenden Möbeln ausgestattet. Oben drauf gab es von der Volksbank eine Spende in Höhe von 3.000,- €, als Anerkennung für die im Jahre 2020 durchgeführte digitale Generalversammlung, eine einzigartige Aktion im ganzen Sauerland. Eine genehmigungspflichtige Investition steht allerdings noch aus. So müssen die Rolltormotoren der Sporttrennwende noch für über 7.000,- €, aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen, ausgetauscht werden. Hierfür gab die Versammlung grünes Licht.

Bei den Berichten war Corona das beherrschende Thema und zog sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche. Oliver Glaremin betonte nochmals, dass das Jahr 2020 wirtschaftlich noch gut gelaufen sei, dem entgegen allerdings der gesellschaftliche Teil katastrophal ausgefallen ist.

Bei den Vorstandswahlen gab es keine gravierenden Änderungen. So wurden der stellvertretende Rendant Michael Bienstein, der technische Hallenverwalter Andreas Bertram so wie die Fähnriche/allgemeinen Vorstandsmitglieder Peter Hense, Rainer Kelle und Josef Ruttke in ihren Ämtern bestätigt. Für den nach über 30 Jahren (17 Jahre Hauptvorstand u. 16 Jahre Kompanievorstand) ausscheidenden Friedrich Blöink rückte Lukas Sander in den Vorstand. Mit viel Applaus und einem Präsentkorb bedankte sich der Vorstand bei „Fritsche“ für seinen unermüdlichen und zuverlässigen Einsatz in all den Jahren. Neuer Kassenprüfer für die Geschäftsjahre 2021/2022 wurde Fabian Timpe.

Im Anschluss erfolgte die Ehrung von Schützenbrüdern für langjährige Mitgliedschaft, auch hierbei für die Jahre 2020 und 2021.

EHRUNGEN:  2020 = 40Jahre: Martin Dransfeld, Bernhard Grüne, Klaus Vernholz; 50 Jahre: Heinz Aulebach, Otto Höch, Hans-Peter Kaluza, Erwin Modry, Horst Pasewaldt, Helmut Wingenbach; 65 Jahre: Günter Willeke 2021 = 40 Jahre: Detlev Becker, Jürgen Becker, Wolfgang Döring, Stefan Hilgenstock, Günter Kless, Martin Körner, Karl-Heinz Neise, Dieter Sabinarz, Lutz Wertschulte, Manuel Zobel; 50 Jahre: Heinz-Dieter Arndt, Werner Kaluza, Lothar Prinzler, Lothar Schneider, Diethelm Stübbecke, Willi Timpe, Hans-Dieter Weisgerber; 60 Jahre: Alfred Hansknecht, Manfred Kracht, Dieter Sölken; 65 Jahre: Franz-Friedrich Bienstein, Hubert Meinert, Josef Stiefermann

Zum Punkt Verschiedenes gab der Hauptmann noch weitere Informationen bekannt. So soll in Kürze mit der Schützenbruderschaft in Bruchhausen abgeklärt werden, ob das ausgefallene Stadtschützenfest im September 2022 oder erst im Jahr 2024 nachgeholt werde soll. Als nächster Termin steht der Schützenkommers am kommenden Samstag 30. Oktober 2021 in Rumbeck an. Hierzu sind neben dem Vorstand und Hofstaat alle Schützenbrüder mit Partnerinnen eingeladen. Ein Bus wird gestellt, Abfahrt um 18.15 Uhr ab Niedereimer und Rückfahrt um 24.00 Uhr ab Rumbeck. Es gilt an diesem Abend die 3-G-Regel. Erfreulich nannte der Hauptmann auch die Anzahl der Jungschützen in Niedereimer. Um diese mit Uniformen auszustatten, bat er nicht mehr benötigte Schützenröcke an den Schützenbruder Dirk Sölken abzugeben, der sie an die Jungschützen weiterleitet. In seiner Terminvorschau für 21/22 nannte Glaremin noch folgende geplante  Veranstaltungen: 13.11.21 Kompanievergleichsschießen; 28.12.21 Winterwanderung; 12.03.22 Generalversammlung.

Text und  Fotos: Detlev Becker

 

 

FOTOS:

Jubilare = Geehrte Jubilare mit Schützenhauptmann Oliver Glaremin

Vorstand = Oliver Glaremin (Schützenhauptmann) – Lukas Sander – Andreas Bertram – Josef Ruttke – Sascha Meinert (Jungschützenkönig)

 

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07.10.2021

Das Vereinsleben nimmt wieder Fahrt auf

Treffen zur Herbstsitzung des Vereinsrings

NIEDEREIMER  Im Anschluss an die Herbstsitzung des Vereinsrings Niedereimer wollen die örtlichen Gruppierungen das Vereinsleben in Niedereimer, nach der langen Corona-Pause, wieder aktivieren. Diesen Entschluss fasste man jetzt und der Vereinsring begann sofort mit der Planung. So findet am Freitag, 12. November 2021 der Martinszug statt. Hierbei sollen, nach Empfehlung des Ordnungsamtes, alle Teilnehmer eine Maske getragen. Bevor der Zug losgeht wird um 18.00 Uhr das Martinsspiel vor der Kirche aufgeführt. Die Brezelverteilung zum Abschluss ist an der Halle Friedrichshöhe. Zur Totenehrung am Volkstrauertag (14.11.21) treffen sich die Fahnenabordnungen und Vereinsvertreter gemeinsam mit den Kirchgängern um 10.15 Uhr am Ehrenmal. Hier erfolgt nach der Ansprache durch den Ortsheimatpfleger die Kranzniederlegung. „Ninive im Lichterglanz“ ist für den 1. Adventssamstag (27.11.21) auf der Kirchwiese geplant. Hierzu muss in der nächsten Zeit allerdings noch die Beleuchtung des Tannenbaumes erneuert werden.

In der Sitzung, unter Vorsitz von Manuela Drawski, wurden der 2. Vorsitzende Josef Derksen und der Beisitzer Sascha Meinert in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen Kassenprüfer wurde Ralf Schilde gewählt.

Bei der Terminabstimmung der örtlichen Gruppierungen für das Jahr 2022 wurden wieder zahlreiche Veranstaltungen in den neuen Vereinsringkalender aufgenommen. Alle Beteiligten hoffen, dass das kommende Jahr störungsfrei durchgeführt werden kann.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurde Rückschau auf das abgelaufene Corona-Jahr gehalten. So wurde zu Beginn des Jahres die neue Broschüre des Vereinsrings, mit Übersicht zu allen dörflichen Gruppierungen, an sämtliche Haushalte in Niedereimer kostenlos verteilt und wurde von der Dorfbevölkerung gut angenommen. In der Regenbogenschule sind die Betreuungszeiten in den Oster- und Herbstferien auf eine und in den Sommerferien auf zwei Wochen gekürzt werden, so Frau Stefanie Dylka-Schulte vom Förderverein. Dies liegt begründet darin, dass in Zukunft eine stadtweite Betreuung angeboten werden muss. Ebenso seien die Kosten für derartige mehrwöchige Ferienbetreuungen dauerhaft für den kleinen Förderverein nicht mehr zu stemmen. Oliver Glaremin von der Schützenbruderschaft berichtete von der erstmals digital durchgeführten Generalversammlung im letzten Geschäftsjahr. Es sei die einzige im ganzen Sauerland gewesen. Zudem nutzte die Schützenbruderschaft die vermietungsfreie Zeit und investierte mit Unterstützung von Fördermitteln, in den Theken-, Hygiene- und Digitalbereich in der Halle Friedrichshöhe. Ferner soll in absehbarer Zeit die ausgefallene Hygieneschulung nachgeholt werden. Die bisher angemeldeten Teilnehmer werden zeitnah darüber informiert. Holger Glaremin informierte, für den TuS Niedereimer, über die Fertigstellung des neuen Kunstrasenplatzes sowie den Zulauf in den Fußballabteilungen. Über die Feuerwehr teilte Markus Schneider mit, dass in den letzten Monaten der Unterricht erfolgreich und kontinuierlich digital durchgeführt aber auch seit einiger Zeit die praktische Ausbildung wieder aufgenommen wurde. Zudem machte er Nachwuchswerbung für die Kinderfeuerwehr (6 bis 9 Jahre) und die Jugendfeuerwehr (10 bis 17 Jahre). Aber auch Quereinsteiger (ab 18 Jahre) für den aktiven Einsatzdienst würden gerne aufgenommen. Frau Kirsten Pusch von der Kindertagesstätte „Kleine Eiche“ berichtete über den Führungswechsel im Frühjahr und das in Niedereimer sogar zwei männliche Betreuer in der Einrichtung beschäftigt seien. Eine nichtalltägliche, aber umso erfreulichere Situation in Kindertageseinrichtungen.

 

Text: Detlev Becker

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03.10.2021

Tag der offenen Tür des AKD gut angenommen

Dorfentwicklung vorgestellt

NIEDEREIMER  Aufgrund der Wetterkapriolen mussten die Verantwortlichen des AKD Niedereimer beim diesjährigen Tag der offenen Tür ein wenig umdisponieren. So wurde die kleine Ausstellung kurzerhand coronakonform ins Archiv verlegt und draußen die Cafeteria durch aufgestellte Pavillons geschützt. Zum Glück waren die Temperaturen an diesem Tag sehr angenehm.

Der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und –entwicklung Niedereimer e.V. präsentierte in diesem Jahr eine Fotoausstellung zur Dorfentwicklung, die durch einen Kurzvortrag des Vorsitzenden und Ortsheimatpflegers Detlev Becker ergänzt wurde. Zahlreiche Besucher nutzten die Ausstellung um sich über die Entwicklung des Ortes zu informieren. Ebenfalls gut angenommen wurde die Cafeteria, mit schmackhaften Waffeln und leckeren Getränken. Der AKD war mit den Verlauf des Nachmittages und dem Besuch des altersgemischten Publikums letztendlich zufrieden. Ebenso erhielt der Verein an diesem Tag weitere neue Informationen und Exponate zur Dorfgeschichte.

Text und  Fotos: Detlev Becker

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27.09.2021

Hüttenwart gibt Amt in jüngere Hände

Fortbestand des SGV weiter fraglich

NIEDEREIMER  Der Macher an der SGV-Hütte am Stemberg in Niedereimer, Günter Lichte, will aufgrund seines Alters kürzer treten. Seit 2004 wurden unter seiner fachlichen Federführung zahlreiche Um- und Anbauten sowie Restaurierungsarbeiten an der Hütte durchgeführt. Ebenso hat er sich in all den Jahren um die Vermietung gekümmert.  Aus diesem Grunde wurde er bei der letzten SGV-Mitgliederversammlung, auf Vorschlag des Vorsitzenden Bernd Kremer, zum Ehrenmitglied ernannt. In seine Fußstapfen tritt nun sein ehemaliger Stellvertreter Wolfgang Menn.

Ferner wurden an diesem Abend der 1. Vorsitzende Bernd Kremer, die Schriftführerin Bärbel Ricke und der Naturschutzwart Bernhard Döring in ihren Ämtern bestätigt. Neu gewählt wurden Heinrich Hanfland zum Brauchtumswart und Friedrich Bienstein zum Kassenprüfer. Die Posten des 2. Vorsitzenden und des Pressewarts sind weiterhin vakant.

Vor der Wahl gab der Wanderwart Bernhard Drees bekannt, dass im Coronajahr bei 63 Wanderungen insgesamt 661 Kilometer von 490 Wanderfreunden/innen zurückgelegt wurden. Die Leitung übernahmen 18 Wanderführer/rinnen. Bei seinem letzten Bericht schilderte der Hüttenwart Günter Lichte von durchgeführten Wartungsarbeiten und der Durchforstung des Außengeländes. Allerdings gab es, bedingt durch behördliche Auflagen, nur zwei Vermietungen. Der Natur- und Brauchtumswart Bernhard Döring sowie der Wegewart Heinrich Hanfland hatten im letzten Jahr coronabedingt kaum Aufgaben. Zuletzt berichtete der Vorsitzende noch von zukünftigen strukturellen Veränderungen im Bezirks- und Regionalverband.

Im kommenden Jahr möchte der SGV Niedereimer wieder aktiver werden. So sollen häufiger Wanderungen durchgeführt werden und ein coronakonformes Kaffeetrinken der Frauen stattfinden. Dies soll mithelfen den finanziell angeschlagenen SGV, so Schatzmeister Winfried Sölken, wieder auf die Beine zu helfen. Denn gerade Vermietungen und Veranstaltungen sind extrem wichtig. Über eine Spende der Volksbank in Höhe von 1.000,- € kann sich der SGV daher besonders freuen. Hierfür soll eine Spülmaschine angeschafft werden.

Diese guten Vorsätze lenken allerdings vom derzeit eigentlichen Problem nur ein wenig ab. Denn nur durch eine weitere Amtszeit des Vorsitzenden Bernd Kremer blieb der SGV-Abteilung Niedereimer die Auflösung bisher erspart. Nun aber muss in der nächsten Zeit dringend entweder ein/e neue/r Vorsitzende/r gefunden oder andere Lösungen angestrebt werden. Hierum will sich der Vorstand nun verstärkt kümmern und Vorschläge in der nächsten Mitgliederversammlung machen. Es wäre allerdings sehr schade, wenn der so erfolgreiche SGV Niedereimer gänzlich von der Bildfläche verschwinden würde, so Bernd Kremer.

Am Samstag 20. November treffen sich alle interessierten Wanderfreunde/innen zur Glühweinwanderung nach Oeventrop.

Text und  Fotos: Detlev Becker

FOTO: Ehrenmitglied Günter Lichte, Vorsitzender Bernd Kremer, Hüttenwart Wolfgang Menn

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24.09.2021

Tag der offenen Tür beim AKD Niedereimer

Einblick in die Dorfentwicklung

NIEDEREIMER  Nach einem Jahr coronabedingter Pause freut sich der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. am 3. Oktober wieder seinen traditionellen Tag der offenen Tür durchführen zu können. An diesem Nachmittag, in der Zeit zwischen 14.00 und 18.00 Uhr, gibt der AKD einen Einblick in die 800-jährige Entwicklung des Ortes Niedereimers anhand von zahlreichen Fotos aus 150 Jahren. Bedingt durch die notwendige Einhaltung der Corona-Bestimmungen findet die Veranstaltung im Außenbereich des Archivs am Stephanusweg statt. Um 15.30 Uhr und 17.00 Uhr hält der Vorsitzende und Ortsheimatpfleger zwei Kurzvorträge zum Thema Dorfentwicklung. Für die Besucher hält der AKD Waffeln bereit und lädt zum kurzweiligen Verbleiben, unter Pavillons, ein. Zudem kann an diesem Tag das aktuelle Heimatblatt „Der Ninivit“ mit dem Thema: „75 Jahre danach – gerettete Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn“ erworben werden. Die Verantwortlichen des AKD hoffen für den diesjährigen Tag der offenen Tür auf einen wohlgestimmten Wettergott und zahlreiche Besucher.

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12.09.2021

AKD mit Besucherzahlen zufrieden

Kapelle Bienstein zum Denkmalstag geöffnet

NIEDEREIMER  Gut besucht war die Hofkapelle Bienstein in Niedereimer, unter Einhaltung der Corona-Richtlinien, anlässlich des deutschlandweiten Tag des offenen Denkmals. Unter den Besuchern, an diesem Nachmittag, war auch der neue Vikar der Propsteigemeinde Laurentius Vikar Oliver Schütte.

Die 1886 geweihte Hofkapelle Bienstein an der Friedrichshöhe ist ein sakrales Kleinod für den Ort Niedereimer. Sie ist immer wieder Anziehungspunkt für Besucher aus dem Dorf und der Umgebung. Die Besichtigung, der von außen unscheinbaren kleinen Kapelle, löst bei den Gästen stets Begeisterung aus. Auch Vikar Schütte war von der schlicht ausgestatteten Kapelle sehr angetan. Der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. als Ausrichter war mit den Besucherzahlen an diesem Tag zufrieden, zumal es in diesem Jahr leider nur wenige Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals in der Stadt Arnsberg gab.  

Ein paar mehr Besucher hätte sich der Ortsheimatpfleger Detlev Becker bei seinem „Rundgang zur Dorfentwicklung“ gewünscht. Hierbei erläuterte er die Entwicklung der Ortschaft Niedereimer seit der Ersterwähnung im Jahre 1207. Den Zuhörern, die dabei waren, haben seine Ausführungen gut gefallen.

Als nächster öffentlicher Termin beim AKD ist am 3. Oktober der „Tag der offenen Tür“ geplant.

Text und  Fotos: Detlev Becker

FOTO: Besuchergruppe in der Hofkapelle Bienstein

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03.09.2021

AKD beim Tag des offenen Denkmals dabei

Rundgang zur Dorfentwicklung

NIEDEREIMER In diesem Jahr nimmt der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. wieder real am deutschlandweiten „Tag des offenen Denkmal“ am 12. September 2021 teil. Erneut kann in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr ein Blick die Hofkapelle Bienstein geworfen werden. Die Kapelle ist ein sakrales Kleinod in der Dorfgeschichte Niedereimers und nur zu besonderen Anlässen geöffnet. Der Besuch der Hofkapelle ist Corona bedingt allerdings nur für Einzelpersonen oder für einen gemeinsamen Haushalt möglich. Zusätzlich zur Besichtigung der Hofkapelle Bienstein bietet der AKD-Vorsitzende und Ortsheimatpfleger Detlev Becker an dem Tag zwischen 16.00 und 17.00 Uhr noch einen „Rundgang zur Dorfentwicklung“ an. Ausgangspunkt für die Führung ist die Kapelle. Bei diesem Rundgang soll den Teilnehmern die bauliche Entwicklung des Dorfes Niedereimer in den letzten 800 Jahren aufgezeigt werden. Der AKD, als Ausrichter, würde sich über zahlreiche Besucher, unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung (3-G-Regel), freuen.  Kapellenbesichtigung und die Teilnahme am „Rundgang zur Dorfentwicklung“ sind natürlich kostenlos.

Text und  Fotos: Detlev Becker

 

FOTOS:        Die Hofkapelle Bienstein an der Friedrichshöhe

                        Luftaufnahme Niedereimers aus dem Jahre 1987

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01.09.2021

Anstehende Jubiläen benannt

AKD konnte  Jubilare ehren

NIEDEREIMER  Bei Einhaltung der Corona-Regeln konnte der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. nun seine diesjährige Mitgliederversammlung im Stephanushaus nachholen. Unter den Teilnehmern konnte der Vorsitzende Detlev Becker auch mehrere Jubilare und Vereinsabordnungen sowie den Kreisheimatpfleger Hans-Jürgen Friedrichs begrüßen. Das Jahr 2020 stand ganz unter dem Einfluss von Corona. So mussten viele geplante Veranstaltungen, wie z. B. die große Ausstellung „75 Jahre danach – gerettete Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn“ und der Historische Ausflug komplett abgesagt werden. Anstelle der Ausstellung wurden zum Gedenken an das Kriegsende vor 75 Jahren am 8. Mai außen am Stephanushaus elf Schautafeln installiert, die in den Abendstunden farbig illuminiert wurden. Der „Tag des offenen Denkmals“ und der „Tag der offenen Tür“ hingegen wurden wenigstens digital durchgeführt und von zahlreichen Interessierten im Internet und in den sozialen Medien verfolgt. Ebenso konnte der AKD zwei neue Schautafeln in Niedereimer (Hügelgrab u. „Krause Buche“) der Öffentlichkeit präsentieren.

Nach den Berichten standen die Wahlen auf der Tagesordnung. Nach 20 Jahren schied der Schriftführer Dr. Michael Schäfer aus dem Vorstand aus. Mit einer Niedereimer – Uhr bedankte sich der AKD für seine langjährige Arbeit. Für ihn wählte die Versammlung Simone Toch als Nachfolgerin. Als 2. Vorsitzender wurde Holger Glaremin in seinem Amt bestätigt. Zum neuen Kassenprüfer gewählt wurde Thorsten Haack.

Insgesamt neun Jubilare konnte der AKD an diesem Abend für 25-jährige Mitgliedschaft ehren, von denen vier persönlich erschienen waren. Hierzu gehörten Oliver Glaremin für die Schützenbruderschaft, Jörg Bierbach, Thorsten Haack und Hans-Werner Röttgers. Den weiteren Jubilaren Stefan Grothoff, Thomas Haack, Otto Höch, Ria Scholz und Uwe Schwanke wurden die Urkunde und das Präsent nachgereicht.

Beim Punkt Verschiedenes bedankte sich der Vorsitzende für zwei großzügige Bar- und Sachspenden. Ebenso dankte er für die Übergabe des Tagesbuches von Pater Linus Kötter an den AKD, der während des 2. Weltkrieges 18 Monate als Geistlicher in Niedereimer tätig war. In seinem Tagebuch zeichnet er präzise das damalige Dorfgeschehen auf. Auf zwei anstehende Veranstaltungen wies der Vorsitzende noch hin. So lädt der AKD am „Tag des offenen Denkmals“ (12.09.21) zur Besichtigung der Hofkapelle Bienstein und einem „Rundgang zur Dorfentwicklung“ ein. Ferner plant der Verein wieder seinen „Tag der offenen Tür“ (3.10.21) am Archiv, aufgrund der räumlichen Enge allerdings komplett im Außenbereich, unter dem Motto „Einblick in 800 Jahre Dorfentwicklung“ mit Waffelbäckerei. Ebenso wird das aktuelle Heimatblatt „Der Ninivit“ an diesem Tag angeboten. Beide Termine erfolgen selbstverständlich unter Einhaltung der tagesaktuellen Corona-Richtlinien. In seiner abschließenden Terminvorschau benannte der Vorsitzende noch anstehende Jubiläen in Niedereimer. So ist geplant im Jahre 2022 der Kirchweihe vor 100 Jahren zu gedenken. 2023 soll an den Brand der „Dicken Eiche“ vor 100 Jahren erinnert werden und die Ausstellung zum Kriegsende von 2020 gemeinsam mit der Währungsreform vor 75 Jahren nachgeholt werden. 2025 kann der AKD auf 40 Jahre erfolgreiche Geschichts- und Vereinsarbeit zurückblicken. Im welchen Rahmen alle geplanten Veranstaltungen stattfinden können, steht allerdings noch in den Sternen.

Zum Schluss gab es noch eine Wortmeldung, wobei es um das Heiligenhäuschen am Friedhof ging. Hier ist in letzter Zeit in der Umgebung vermehrt Unrat (Flaschen, Kippen, etc.) zu finden. Zum Glück ist es bisher nicht zu Beschädigungen gekommen. Es wurde darum gebeten, ein Auge darauf zu werfen.

Text und  Fotos: Detlev Becker

FOTO: die Jubilare des AKD und der verabschiedete langjährigen Schriftführer Dr. Michael Schäfer 

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29.08.2021

Jubelkommunionfeier in Sankt Stephanus

Schöne und lange Tradition in Niedereimer

NIEDEREIMER  In der Sankt Stephanus-Gemeinde Niedereimer ist es eine schöne und lange Tradition, dass mit der Jubelkommunionfeier an die Erstkommunion erinnert wird. Eigentlich findet die Jubelfeier gemeinsam mit den Kommunionkindern am Weißen Sonntag statt. Dies ist Corona bedingt allerdings derzeit nicht möglich. In diesem Jahr kamen 16 Kommunionjubilare daher Corona konform zusammen und gedachten in der Stephanuskirche ihrer eigenen Erstkommunion von vor 25, 50, 60, 70 und sogar 80 Jahren. In dem sonntäglichen Festhochamt ging Propst Hubertus Böttcher, der über die große Anzahl der erschienen Jubilare sehr erfreut war, auf besondere Weise auf diese ein. In seiner Predigt brachte er zum Ausdruck, dass das Wort Kommunion übersetzt „Gemeinschaft, ein Leben lang“, bedeutet. Er rief die Jubilare auf, dieses auf ihrem Lebensweg stets zu bedenken und umzusetzen.

Nach dem Gottesdienst wurde in der Kirche noch ein gemeinsames Foto aller Jubilare gemacht, bevor sich die verschiedenen Jahrgänge später noch zusammensetzten.

Text und  Fotos: Detlev Becker

FOTO: Die Kommunionjubilare mit Propst Hubertus Böttcher am Altar der Stephanuskirche

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22.08.2021

Königspaare trafen sich zum 10-jährigen

Mit Kind und Kegel auf dem Lattenberg

NIEDEREIMER  Kürzlich traf sich der Großteil der Königspaare aus dem Schützenjahr 2011/12 des Kommerskreises Arnsberg zum kleinen Jubiläum auf dem Lattenberg unter Einhaltung der 3-G-Regel. Insgesamt nahmen 12 Erwachsene mit sechs Kindern an dem gemütlichen Beisammensein im Waldgasthaus Schürmann teil. Während die ehemaligen Königspaare das besondere Jahr nochmals Revue passieren ließen und in Erinnerungen schwälgten, tobten sich die Kinder draußen auf dem idyllischen Spielplatz aus. Nach 10 Jahren gab es natürlich viel zu erzählen. Bis vor zwei Jahren trafen sich die Königspaare regelmäßig jährlich oder sahen sich auf diversen Schützenveranstaltungen. Als Überraschung erhielten die Jubelpaare von den Organisatoren eine kleine Metallkrone in Vintagedesign zur Erinnerung. Wenn es Corona zulässt, wollen sich die Königspaare nun wieder regelmäßig treffen.

Text und  Fotos: Detlev Becker

 

FOTO: Die „Jubelkönigspaare“ auf dem Lattenberg

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17.08.2021

Mitgliederversammlung des AKD wird nun nachgeholt

Aktuelle Corona-Schutzbestimmungen sind zu beachten

NIEDEREIMER  Der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e. V. (AKD e.V.) holt am Mittwoch, 1. September 2021 um 19.30 Uhr im Stephanushaus seine diesjährige Mitgliederversammlung nach. Hierzu sind alle Vereinsmitglieder und interessierte Heimatfreunde ganz herzlich eingeladen.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die verschiedenen Jahresberichte sowie diverse Wahlen und Ehrungen von Mitgliedern. Zudem bietet der AKD den Besuchern einen Rückblick und eine Vorschau zur Arbeit des Vereins.

Auf das gesellige Beisammensein mit Filmschätzchen zum Abschluss muss in diesem Jahr leider verzichtet werden.

Die Teilnehmer werden gebeten die aktuellen Corona-Schutzbestimmungen (3 G) zu beachten sowie ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

 

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11.08.2021

Ehrungen bei der KfD Niedereimer nachgeholt

Wortgottesdienst für die Jubilarinnen

NIEDEREIMER  Bedingt durch die anhaltende Corona-Pandemie konnte die KfD Sankt Stephanus Niedereimer sowohl in diesem Jahr als auch im letzten Jahr ihre Mitgliederversammlung nicht durchführen. Ebenso wenig konnten die Jubilarinnen, wie üblich, für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Die Ehrung der treuen Mitglieder konnte jedoch jetzt nachgeholt werden. So fand im Rahmen eines Wortgottesdienstes die Ehrung der Jubilarinnen der Jahre 2020 und 2021 statt. Insgesamt hatte das Leitungsteam der KfD Niedereimer 34 Frauen eingeladen. 11 Damen waren der Einladung gefolgt. Nach dem Gottesdienst gab die Kassiererin zuerst einige allgemeine Erläuterungen zur „Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland“ bevor sie dann mit einen Rückblick auf die Arbeit und die Veranstaltungen der KfD der letzten Jahrzehnte in Niedereimer einging. Von den 34 Jubilarinnen der Jahre 2020 und 2021 wurden vier Damen für 25-jährige, 14 Damen für 40-jährige, neun Damen für 50-jährige, sechs Damen für 60-jährige und eine Dame für 65-jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Frauen die nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen konnten, wurden das Blumenpräsent und die Urkunde später durch die Mitarbeiterinnen an der Haustür überbracht. Von Seiten des Pastoralteams gratulierte die Gemeindereferentin Schwester Ephrem Eling, die auch den Wortgottesdienst hielt, den Jubilarinnen.

Text: Detlev Becker

FOTO: Eva Gierschewski.   Die Jubilarinnen Martina Müller, Magdalene Budis, Mechthild Bienstein, Christa Sabinarz, Dorothee Wagner, Rita Wiegelmann, Bärbel Baader, Mechthild Eickelmann (verdeckt), Christa Vernholz, Gabriele Mund und Gertrudis Sölken mit Gemeindereferentin Schwester Ephrem

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17.07.2021

Heimatblatt des AKD „Der Ninivit“ jetzt im Buchhandel

Lesestoff für die Ferien

NIEDEREIMER  Das aktuelle Heimatblatt des Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. „Der Ninivit“, mit dem Titel „75 Jahre danach – Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn“, kann ab sofort zusätzlich im heimischen Buchhandel erworben werden. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist das Heft nun mit etwas Verspätung erschienen, jedoch pünktlich zum 75. Geburtstag des Landes NRW im August.

Im ersten Teil des 278 Seiten starken Heftes berichten über 70 einheimische Zeitzeugen. Sie schildern offen ihre teils traumatischen Erlebnisse im ehemaligen Deutschen Reich zwischen 1933 und etwa 1950. Eine bemerkenswerte Chronik über das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte und den Neuanfang in einer aufblühenden Demokratie, hautnah erzählt. Der zweite Teil beschäftigt sich mit Begriffserklärungen zum Nationalsozialismus und Aussagen aus der Zeit zwischen 1933 und 1945 sowie Buchauszügen aus diversen Heimatbüchern und örtlichen Chroniken, zeitgeschichtlich veranschaulicht mit Fotos von historischen Dokumenten und Exponaten.

Neben den bisher bekannten Verkaufsstellen Karl`s Hof, Krass Baumschule & Pflanzenhandel sowie Schäfer – Küche & Tisch in Niedereimer wird das Heimatblatt nun zum Preis von 5,- Euro auch in Arnsberg in der Buchhandlung Vieth und WortReich – Lesen und mehr, im Bücher-Eck – Engebertz in Hüsten sowie in der Mayerschen in Neheim angeboten. Ebenso bietet „Die Bücherei – St. Stephanus“ in Niedereimer das Heft zum Kauf an.

Weiterhin kann „Der Ninivit“ auch per E-Mail akd@niedereimer.de oder WhatsApp 0160/91753000, mit Angabe der Adresse, bestellt werden.

Eine lohnende Lektüre für die Ferien und/oder Freizeit, nicht nur für geschichtsinteressierte Leser.

Text und Fotos: Detlev Becker

FOTOS:

Der Ninivit

Einladung Treuekundgebung Ostvertriebener 1947

Frohschargruppe mit Pater Hoppe 1936

Küchensieb aus Stahlhelm gefertigt

Prämien-Los Winter-Hilfswerk

Titelseite

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10.07.2021

Schützenmesse unter freien Himmel

Musikverein unterstützt den Gesang

NIEDEREIMER  Das diesjährige Festhochamt der Schützenbruderschaft Sankt Stephanus Niedereimer feierte die Gemeinde am Samstagabend unter freien Himmel. Auf dem Vorplatz der Stephanuskirche hatte sich ein Großteil Schützenbrüder, inklusive der Schützenkönigin, und zahlreicher Kirchgänger zum gemeinsamen Gottesdienst eingefunden. Die Heilige Messe wurde von Pater Werner feierlich zelebriert. In seiner Predigt ging er besonders auf das Schützenwesen ein. Der Musikverein Niedereimer unterstützte den Gesang der Messbesucher. Nach dem Gottesdienst fand am Ehrenmal, direkt neben der Kirche, die Gefallenenehrung mit Kranzniederlegung statt. Auch hierbei fand Pater Werner passende Worte zum Gedenken.

Am Nachmittag schon brachte der Musikverein Niedereimer, unter Leitung der Dirigentin Katrin Schneider, an verschiedenen Stellen im Ort, Ständchen für die Dorfbewohner zum Schützenfest.

 

Text und  Fotos: Detlev Becker

FOTO: Die Schützenmesse unter freien Himmel auf dem Kirchplatz

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01.06.2021

Rettungswege und Feuerwehrzufahrten sollen überprüft werden

Fertigstellung des neuen Gerätehauses in Breitenbruch für 2022 geplant

NIEDEREIMER/BREITENBRUCH Der Bezirksausschuss Niedereimer/ Breitenbruch, unter Vorsitz von Dirk Ufer, hatte auf Grund der Corona-Zwangspause diesmal eine lange Tagesordnung abzuarbeiten. Als erstes berichtete Jürgen Kilpert vom Gebäudemanagement der Stadt über den Sachstand zum neuen Feuerwehrgerätehaus in Breitenbruch. Durch die Option „Dorferneuerung“ ergab sich aus der geplanten Renovierung nun die Möglichkeit eines Neubaus. Hierzu sind die ersten Planungsphasen jetzt abgeschlossen und man will nun zügig mit dem Abriss und Neubau des Feuerwehrgerätehauses beginnen. Das Haus soll in Massivbauweise gebaut und mit modernster Technik ausgestattet werden.  Als Termin der Fertigstellung nannte Herr Kilpert das Jahr 2022.

Nachdem Herr Friedel Sölken sich nach 15 Jahren nicht mehr als Stiftungsratsmitglied der Stiftung Amt Hüsten zur Verfügung stellte wurden Uschi Kirss zum Stiftungsratsmitglied und ihr Mann Gerd Kirss zum stellvertretenden Stiftungsratsmitglied vom Ausschuss gewählt.

Ein ganz heißes Thema, im wahrsten Sinne des Wortes, ist die Erreichbarkeit des westlichen Teils des Wannetals für Rettungsdienst und Feuerwehr. Durch das Jahrhunderthochwasser im Jahre 2007 wurden mehrere Brücken fortgerissen und bisher nicht durch neue ersetzt. Somit ist das Waldgebiet nur schwer, von Bruchhausen oder Breitenbruch aus, zugänglich. Die Verwaltung soll nun prüfen, inwieweit es möglich wäre, durch die derzeitige Situation die entstanden Brachflächen neue Verbindungswege anzulegen, und neue Löschteiche einzurichten sowie Brücken wieder aufzubauen oder Furten (Durchfahrten) anzulegen.

Durch die Fahrbahnerneuerung und den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Breitenbruch kommt es, nach Meinung der Anlieger, zu erhöhten Geschwindigkeiten und mehr Lärmbelästigung. Bei einer Geschwindigkeitsmessung erst im Mai 2021 lagen die Messungen jedoch im üblichen Rahmen. Dennoch soll die Verwaltung überprüfen, ob es nicht möglich sei, eine Reduzierung der Geschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt auf Tempo 30 durchzuführen. Dieses muss jedoch mit dem zuständigen Straßenbaulastträger, hier StraßenNRW, geklärt werden.

Zum LKW-Begegnungsverkehr auf der Wannestraße in Niedereimer teilte die Verwaltung mit, dass die Straße normgerecht gestaltet bzw. ausgebaut worden sei. Ein Anhalten oder Ausweichen auf den Gehweg sei daher nicht notwendig. Dieses sehen viele der Ausschussmitglieder jedoch anders. Tagtäglich erlebe man, dass Großfahrzeuge den Gehweg nutzen müssten um nebeneinander her zu kommen. Aus diesem Grunde regte der Ausschuss an, die Möglichkeit zu prüfen eventuell Poller in den Bereich zu installieren. 

Durch den barrierefreien Ausbau des Buswendeplatzes „Zur Friedrichshöhe“ noch in diesem Jahr, sollen die dort aufgestellten Altglas- und Altkleidercontainer umgesetzt werden. Ebenso spielt zudem die danach dort entstandene neue Verkehrsführung eine entscheidende Rolle. Im Ausschuss wurde nun überlegt, ob eine Umsetzung der Container an eine andere Stelle im Dorf überhaupt sinnvoll wäre. Vielleicht ließe sich der Platz, unter bestimmten Voraussetzungen, auch beibehalten. Dieses Anliegen soll bis zur nächsten Sitzung mit und in den entsprechenden Gremien abgeklärt werden.

Die Gemeinde Möhnesee wünscht sich eine Radwegeanbindung an den Ruhrtalradweg. Dieser Wunsch ist jedoch nicht so schnell umsetzbar, da die Wannestraße für so ein solches Vorhaben zu eng ist. Von daher regt der Bezirksausschuss an, zu prüfen ob es nicht möglich sei eine von der Wannestraße getrennte und befestigte Trasse durch den Wald zu führen. Hierzu hofft der Ausschuss nun auf eine kurzfristige Ausschreibung, da für die Planung einer Radwegeanbindung bereits Mittel in den Haushalt veranschlagt worden sind. Eventuell wäre dieser Fahrradweg sogar als Rettungsweg möglich. Gleichzeitig wurde in dem Zusammenhang der schon seit längerem geplante Ausbau der Wannestraße angesprochen. Hier soll nun beim Kreis als Baulastträger nachgefragt werden, für wann der Ausbau terminiert sei. In dem Zuge sollte zusätzlich ein Krötentunnel im Bereich Ortausgang Niedereimer angelegt werden. Zum Ausbau der Wannestraße wünscht sich der Ausschuss eine frühzeitige Beteiligung, um gegebenenfalls Vorschläge, Anregungen und Änderungen einbringen zu können.

Ein weiteres Thema der Sitzung waren die Auswirkungen des „Masterplan Sport“ für den Ortsteil Niedereimer. Hierzu soll in der nächsten Sitzung der Vorstand des TuS Niedereimer eingeladen werden, um die konkreten Wünsche des Vereins vorzustellen.

Beim Punkt Verschiedenes bemängelte man den überaus schlechten Straßenzustand der Straße „Zum Alten Brunnen“ im Ortsteil Niedereimer. Es wurde angeregt die aktuelle Prioritätenliste für die Straßen in der Stadt Arnsberg zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Text und  Fotos: Detlev Becker

FOTO: Feuerwehrzufahrt? – Schon lange nicht mehr!

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08.05.2021

Niniviten verabschiedeten sich vom treuen Postboten

Borusse hat nun Zeit für seinen BVB

NIEDEREIMER  Anfang Mai beendete der Postzusteller Manfred Klaus vom Zustellstützpunkt Arnsberg 2 seine fast 50-jährige Dienstzeit bei der Deutschen Post/DHL.

Im September 1971 begann er als Postjungbote seine Lehre bei der damaligen Deutschen Bundespost. Nach seiner Prüfung war er für einige Zeit in der Briefzustellung, der Landzustellung oder im Schalterdienst tätig. Vor etwa 35 Jahren übernahm er von seinem Vorgänger die Verbundzustellung (Brief- und Paketdienst) im Ortsteil Arnsberg-Niedereimer. Zwischendurch gehörte auch mal die Hammerweide zu seinem Zustellbezirk. Später kam, für die Hammerweide, der Ortsteil Arnsberg-Breitenbruch hinzu. Obwohl ihm in der letzten Zeit Corona bedingt viel abverlangt wurde, erledigte er seine Arbeit zur vollen Zufriedenheit seiner Kunden*innen immer mit Freude an seinem Job und viel Engagement.

Am letzten Tag nahm sich Manfred Klaus noch einmal richtig Zeit um sich bei seinen langjährigen Kunden*innen zu verabschieden bevor er in den wohlverdienten Ruhestand wechselte. Die Bewohner der Ortschaften Niedereimer und Breitenbruch bedankten sich an diesem Tag natürlich gebührend und auf ihre Art bei dem scheidenden Postboten. Eine Gruppe in Niedereimer hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen. So hatte sich ein Großteil der Nachbarn, zu Ehren des Borussen-Fans Manfred Klaus, schwarz-gelbe BVB-Trikots übergezogen und über die Straße hing ein kleines Banner mit den Worten: „DANKE – Manni“. Zudem übergaben sie ihm einen Präsentkorb mit allerlei portugiesischen Leckereien, natürlich unter Einhaltung der Corona- Schutzbestimmungen.

Der Abschied nach so vielen Jahren fiel ihm am Ende doch nicht so leicht. Nun aber hat er mehr Zeit, um sich mit seiner Familie einschließlich seiner Enkelkinder zu beschäftigten. Ebenso ist Haus und Garten groß genug, sodass er sich in seiner Freizeit darum kümmern und nun abends gemütlich auf der Terrasse verweilen kann. Und nach Corona, wenn die Fußballstadien wieder geöffnet haben, kann er sich ganz entspannt und ohne Hektik die Bundesligaspiele seines BVB 09 in Stadionatmosphäre ansehen. Zu wünschen bleibt ihm, dass ihm noch viele Jahre bei guter Gesundheit im Kreise seiner Familie in seinem Höhendorf Wennigloh vergönnt sind.

 

 

FOTO: Eine Gruppe „Niniviten“ verabschiedet ihren langjährigen Postboten

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08.05.2021

Altes Tagebuch im Nachlass entdeckt

Wie der Parlamentär Pater Linus Kötter aus Niedereimer zum Frieden beitrug

NIEDEREIMER  Vor einigen Tagen entdeckte ein Familienmitglied im Nachlass ihres Mannes eine alte Kladde. Als sie diese aufschlug, wusste sie sofort was sie in den Händen hielt. Es war das alte Tagebuch von Pater Linus Kötter, sie hatte es vor einigen Jahren von ihrer Oma zum Lesen erhalten. Doch es geriet nach und nach in Vergessenheit. Dieser Pater Kötter lebte und arbeitete im Krieg gut zwei Jahre in Niedereimer. Zu dieser Zeit wohnte er in einem Privatquartier an der Oberstraße (ht. Niedereimerstraße), einer weitläufigen Verwandten der Finderin. Schnell setzte sie sich mit dem Ortsheimatpfleger und AKD-Vorsitzenden in Niedereimer in Verbindung und übergab nun das einmalige Tagebuch an Detlev Becker. Diese, von Pater Kötter gemachten Aufzeichnungen, enthalten wertvolle Informationen aus dem Dorfleben Niedereimers in den schweren Kriegsjahren zwischen 1943 und 1945.

Doch wer war dieser Pater Linus Kötter und was hat er mit Niedereimer zu tun? Linus Kötter wurde 1914 in Emsdetten geboren und wuchs dort auch auf. Nach dem Besuch der Missionsschule absolvierte er sein philosophisch-theologisches Studium. 1936 legte er sein Gelübde bei den Herz-Jesu-Missionaren in Münster-Hiltrup ab. Die Priesterweihe erteilte ihm im Jahre 1941 der berühmte Bekennerbischof und Gegner der Nationalsozialisten Clemens August Graf von Galen in Münster. Ende 1943 kam er, für den erkrankten Pater Hoppe, nach Niedereimer als Pfarrverweser. In dieser schweren Zeit sorgte er sich um das Seelenheil der Dorfbewohner. Selbst noch relativ jung, lag ihm die Jugend des Ortes besonders am Herzen und so knüpfte er schnell Kontakt. Nachdem auch aus Niedereimer mehr und mehr Männer und Söhne des Dorfes im Weltkrieg ihr Leben lassen mussten und wenn überhaupt in fremder Erde bestattet wurden, wurden auf seine Anregung hin in der Kirche kleine Kreuzchen für jeden Gefallen aufgehängt. Die Weihe des kleinen Ehrenmals, in der alten Kirche bei der schmerzhaften Gottesmutter, fand am „Heldengedenktag“ 1944 statt. An diesem Tag war, laut seinen Aufzeichnungen, die Kirche so voll wie an den Weihnachtstagen. Nun hatten die Witwen und Mütter einen Platz wo sie um ihre Familienangehörigen trauern konnten. Ein folgenschwerer Gang für ihn ereignete sich am 11. April 1945. Er musste auf Drängen der amerikanischen Besatzer unfreiwillig als Parlamentär (bevollmächtigter Unterhändler zwischen feindlichen Heeren) in das noch unbesetzte Arnsberg. Hier sollte er für die kampflose Übergabe der Stadt Arnsberg sorgen. Doch in Arnsberg wurde er von dem nazitreuen Stadtkommanden festgesetzt und sollte in den letzten Kriegstagen wegen Landesverrat hingerichtet werden. Es begann ein in Todesangst unsägliches Martyrium für ihn. Die Todesstrafe wurde glücklicher Weise jedoch nicht ausgeführt. Er wurde allerdings in das Gefängnis der Jägerkaserne eingesperrt. Nach drei Tagen und der Besetzung Arnsberg aus anderer Richtung, konnte Pater Kötter gesund das Gefängnis in Arnsberg verlassen und nach Niedereimer zurückkehren. Doch dieses Ereignis hatte Pater Kötter ziemlich zugesetzt, sodass er aus Erschöpfung selbst das Krankenhaus aufsuchen musste. Er kehrte nach dem Krankenhausaufenthalt allerdings nicht wieder als Pfarrverweser nach Niedereimer zurück. Dadurch hat er vermutlich, bei seiner überraschenden Abreise im Mai 1945, das Tagebuch vergessen. Pater Linus Kötter trug, wenn auch gezwungener Maßen, mit seinem lebensgefährlichen Auftrag zum Ende des 2. Weltkrieges in Europa am 8. Mai 1945 in Raum Arnsberg bei. Vielen der älteren Mitbürger Niedereimers und Arnsbergs ist der Name Linus Kötter heute noch präsent und im Gedächtnis. Nach seiner Genesung war er später noch an verschiedenen Orten als Geistlicher tätig. 1981 starb er nach schweren Leiden, im Alter von nur 66 Jahren, in Hiltrup.

Der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. überlegt, ob sie das Tagebuch des Parlamentärs und Retters von Arnsberg, zu einem späteren Zeitpunkt mal veröffentlicht. Vielleicht als eine weitere Ausgabe des Heimatblattes „Der Ninivit“. Derzeit vertreibt (wie bereits berichtet) der AKD Niedereimer e.V. das aktuelle Heft mit dem Titel „75 Jahre danach – gerettete Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn“, mit zahlreichen Zeitzeugenberichten und unter anderem der Kirchenchronik erstellt von Pater Linus Kötter. Nähere Angaben hierzu finden sie im Schaukasten des AKD (Stephanusweg 11, Niedereimer) oder unter www.niedereimer.de/akd2020.

 

Auszüge aus dem Tagebuch unter:  Jahrestag des Kriegsendes in Europa: Wie der Parlamentär Pater Linus Kötter aus Niedereimer zum Frieden beitrug – AKD Niedereimer

 

Text und  Fotos: Detlev Becker

FOTOS: Ehrenmal = Ehrenmal in der Kirche am Weihetag 12.03.1944

Kreuzchen = Holzkreuzchen eines Gefallenen vom ehemaligen Ehrenmal in der alten Kirche

Tagebuch Kötter = aufgeschlagenes Tagebuch mit Foto von Pater Linus Kötter in der Klosterverwaltung in den 1940er Jahren

 

 

 

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13.04.2021

Bezirksausschuss traf sich zur konstituierenden Sitzung

Erste ordentliche Sitzung für Mai geplant

NIEDEREIMER/BREITENBRUCH  Zu seiner konstituierenden Sitzung traf sich nun der Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch im Rathaus. Aufgrund der Corona-Pandemie war ein früherer Termin nicht möglich, doch jetzt unumgänglich geworden.

Nach Ermittlung der Altersvorsitzenden Uschi Kirss stellte diese die ordnungsgemäß erfolgte Einladung und Beschlussfähigkeit fest. Im Anschluss erfolgte die Bestellung der Schriftführung. Beim nächsten Tagesordnungspunkt wurde in geheimer Abstimmung  Dirk Ufer (CDU) zum Ausschussvorsitzenden und Felix Werker (SPD) zum stellvertretenden Ausschussvorsitzenden gewählt. Danach wurden die sachkundigen Bürger/innen durch den Ausschussvorsitzenden Herrn Ufer verpflichtet.

Die erste ordentliche Sitzung des Bezirksausschusses ist für Mai anberaumt. Nach Wunsch einiger Ausschussmitglieder soll die Sitzung, bedingt durch Corona, nach Möglichkeit als Distanzveranstaltung digital stattfinden. Es muss nun durch die Verwaltung geprüft werden, ob dieser Vorschlag rechtlich und organisatorisch umgesetzt werden kann.

 

Text und  Fotos: Detlev Becker

FOTO: Vorsitzender Dirk Ufer und Stellvertreter Felix Werker

 

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WP 13.04.2021   

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17.03.2021

AKD und SGV stellten neue Infotafeln vor

Aktion durch den „Heimatscheck“ unterstützt

NIEDEREIMER  Auch in der Corona-Pandemie steht beim Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. und der SGV-Abteilung Niedereimer die Zeit nicht still. So nutzen die beiden Vereine den Zeitraum und stellten in Kooperation kürzlich zwei Infotafeln zur Dorfgeschichte in Niedereimer vor. Die erste Hinweistafel steht am Himmelpfortener Weg und informiert die Spaziergänger mit Zeichnung, Fotos und Kurztext über den etwa 4000 Jahre alten Grabhügel dort am Waldrand. An der Vorstellung nahmen neben dem SGV-Vorsitzenden Bernd Kremer sowie dem AKD-Vorsitzenden und Ortsheimatpfleger Detlev Becker der Waldbesitzer Christian Bienstein teil. Eine zweite Tafel ist an der Wannestraße zwischen Niedereimer und Breitenbruch zu finden. Diese berichtet in Text und Bild über das frühere Naturdenkmal die „Krausen Buche“. Bei der Vorstellung dieser Infotafel war auch der Revierförster Christoph Grüner vom Forstamt Arnsberg mit dabei. Die Aktion wurde ermöglicht durch das Förderprojekt „Heimatscheck“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. Mit dieser Maßnahme möchte AKD und SGV den Bürgerinnen und Bürgern die Geschichte der Ortschaft Niedereimer näher bringen. In den nächsten Jahren sind noch weitere Infotafeln in und um Niedereimer geplant.

FOTO: Infotafel Grabhügel v.l. = Detlev Becker (AKD + Ortsheimatpfleger), Bernd Kremer (SGV) und Christian Bienstein (Waldbesitzer)

FOTO: Infotafel Krause Buche v.l. = Detlev Becker (AKD + Ortsheimatpfleger), Bernd Kremer (SGV) und Revierförster Christoph Grüner

 

Text und  Fotos: Detlev Becker

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21.02.2021

AKD verschiebt Mitgliederversammlung

NIEDEREIMER Aufgrund der immer noch grassierenden Corona-Pandemie muss der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. die für den 3. März 2021 geplante Mitgliederversammlung aus Sicherheitsgründen und wegen Planungsunsicherheiten absagen.

Sobald ein Nachholtermin möglich ist und feststeht, wird der AKD die Mitglieder, Freunde und Gönner dazu herzlich einladen. 

 

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Dezember  2020 

kfd St. Stephanus bringt Adventskränze an die Haustür


Eigentlich hätte in diesen Tagen der beliebte Adventsbasar der kfd St.
Stephanus in Niedereimer stattgefunden.
Da der Erlös des Basars jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet
wird, war es der kfd St.Stephanus sehr wichtig
auch dieses Jahr vor Weihnachten einer gemeinnützigen Einrichtung eine
Freude zu machen und auch die eigenen Mitglieder nicht zu vergessen.
So wurden die Mitarbeiterinnen im doppelten Sinne kreativ, nicht wie
gewohnt in geselliger Runde,
sondern im „Homeoffice“ wurden vorbestellte Adventskränze und
dekorative Engel gebastelt und an die Haustür geliefert.
Der Erlös wird noch vor Weihnachten an die Arnsberger Tafel e.V.
übergeben.

Leider wird uns Corona auch im neuen Jahr erst noch fest im Griff
haben, daher sind bis Ostern keine gemeinschaftlichen Aktivitäten
geplant,
alles weitere wird dann über die bekannten Wege veröffentlicht.
Die Helferinnen der kfd St. Stephanus wünschen auf diesem Weg, nicht
nur ihren Mitgliedern in Niedereimer, eine besinnliche und gesunde
Weihnachtszeit.

Text und Foto: Daniela Woratz 

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08.10.2020

Martinszug in Niedereimer geplant

Satzung für den Vereinsring vorgestellt

NIEDEREIMER  Der Martinszug in Niedereimer ist erfreulicherweise derzeit für Freitag den 6. November 2020 geplant. Hierzu sind coronabedingt allerdings einige Regeln notwendig. So treffen sich die Teilnehmer um 18 Uhr an der Halle Friedrichshöhe. Hier stimmt der Musikverein Niedereimer die Kinder und Erwachsenen musikalisch ein. Danach werden Blöcke aus Kindergartenkindern und Schulkindern sowie gemischte Gruppen aus maximal 10 Personen gebildet. Zwischen diesen Gruppen gehen jeweils zwei Ordner um den Mindestabstand zu kontrollieren. Nach einem kleinen Martinszug über Himmelpfortener Weg, Schürholzstraße und Zur Friedrichshöhe werden an der Kirche die Brezeln an die Kinder ausgegeben. Auch hierbei spielt der Musikverein Niedereimer. Wer in dieser außergewöhnlichen Zeit den Zug noch als Ordner begleiten möchte, kann sich beim Vorstand des Vereinsrings melden. Änderungen werden frühzeitig bekannt gegeben.

Am Volkstrauertag (15.11.20) dürfen nur maximal 50 Personen teilnehmen. So werden nach dem Hochamt die Kirchbesucher, je ein Fähnrich der örtlichen Gruppierungen sowie der Vereinsringsvorstand der Kranzniederlegung beiwohnen. Die Rede dazu hält der Ortsheimatpfleger.

Die Aktion „Ninive im Lichterglanz“ fällt in diesem Jahr leider Corona fast gänzlich zum Opfer. Der Tannenbaum auf der Kirchwiese wird jedoch in den Abendstunden in der Adventszeit leuchten.

In der Herbstsitzung des Vereinsrings, unter Leitung von Manuela Drawski, wurden die Bestätigungswahlen zum Vorstand durchgeführt. So wurden Manuela Drawski (1. Vorsitzende), Martina Derksen (Schriftführerin), Thorsten Haack (Kassierer), und Dorothe Domke (Beisitzerin) für zwei Jahre sowie Josef Derksen (2. Vorsitzender) und Sascha Meinert (Beisitzer) für ein Jahr gewählt. Zum Kassenprüfer gewählt wurde Holger Glaremin.

Danach erfolgte die vorläufige Terminabsprache der örtlichen Gruppierungen für das Jahr 2021. Bisher ist allerdings durch die Corona-Pandemie nicht klar ob und in welchem Umfang Veranstaltungen im nächsten Jahr durchgeführt werden können. Aus diesem Grund wird der neue Veranstaltungskalender frühestens Ende des Jahres an alle Haushalte in Niedereimer verteilt.

Ein wichtiger Punkt in der Herbstsitzung war die Absprache der neuen Satzung für den Vereinsring Niedereimer. Diese war aus rechtlichen und versicherungstechnischen Gründen notwendig geworden. Hierzu gibt es bei verschiedenen Punkten noch weiteren Klärungsbedarf. Die Satzung soll in der Frühjahrssitzung endgültig verabschiedet werden.

Im Anschluss stellte die Beisitzerin Dorothe Domke das neu erscheinende „Begrüßungsheft“ in der Sitzung vor. In dem 18-seitigen Heft werden alle örtlichen Vereine und Institutionen mit den wichtigsten Daten und Fakten vorgestellt. Das kleine Heft, mit einer Auflage von ca. 1000 Stück, soll in Kürze allen Dorfbewohnern kostenlos zugestellt werden.

Zum Schluss gab der AKD-Vorsitzende noch bekannt, dass wieder Dorffahnen angeboten werden und das Haupttor am Friedhof im Frühjahr durch die Stadt saniert werden soll.

 

Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: „Begrüßungsbroschüre“ [Dorothe Domke]

 

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03.10.2020

Mal ein anderer Tag der offenen Tür beim AKD

Digitale Vorstellung von Ansichtskarten

NIEDEREIMER  Aufgrund der coronabedingten Umstände musste sich der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. in diesem Jahr für seinen „Tag der offenen Tür“ etwas anderes einfallen lassen. Daher nutzte der Arbeitskreis diesjährig zum ersten Mal das Internet. Wie bereits im Frühjahr bei der Ausstellung anlässlich des 75. Jahrestages des Kriegsendes, bediente sich der AKD dem World-Wide-Web. So stellten nun die Verantwortlichen am 3. Oktober über 80 Ansichtskarten aus Niedereimer, der vergangenen 130 Jahre, digital ins Netz. Am Ende des Tages verzeichnete der AKD viele „Klicks“ auf ihrer Seite. Aus diesem Grunde hat sich der Arbeitskreis Dorfgeschichte entschlossen, die Ansichtskarten weiterhin auf ihrer Internetseite „www.niedereimer.de/akd2020/“ zu zeigen. Zudem können die „Besucher“ noch einen Blick auf die Fotos zum „Tag des offenen Denkmals“ am 13. September von der Hofkapelle Bienstein werfen. Nachzulesen sind auf der Internetseite ebenfalls „Pressesplitter“ von vor 20, 30 und 40 Jahren.

Leider musste in diesem Jahr auch der beliebte und gesellige Teil des Tages, mit Kaffeetrinken und Klönen, ausfallen. Der AKD hofft aber im neuen Jahr in gewohnter Weise wieder für die Bürger agieren zu können. Der Ninivit mit den Ansichtskarten und der Vereinschronik kann noch für 8,- Euro beim Vereinsvorstand erworben werden.

Text und  Foto: Detlev Becker

 

FOTOS: Repros von Ansichtskarten aus Niedereimer

Weitere Postkarten und alte Zeitungsartikel unter:  www.niedereimer.de/akd2020/

 

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02.10.2020

SGV Niedereimer wandert im Jahr 2019 viele Kilometer

Neue Infotafeln von AKD und SGV

NIEDEREIMER  Im Jahre 2019 legten die Wanderer der SGV-Abteilung Niedereimer insgesamt 1.287 km in Wald und Flur zurück. Dieses Ergebnis konnte jetzt der Wanderwart Bernhard Drees in der Mitgliederversammlung bekannt geben. Insgesamt beteiligten sich 952 Wanderer und Wanderinnen an 122 Halbtags- bzw. Tageswanderungen. 27 Wanderführern und –führerinnen oblag im letzten Jahr die Planung der Touren. Höhepunkte im Wanderjahr waren der Schnadegang gemeinsam mit dem Vereinsring Niedereimer sowie die Glühweinwanderung, die Laternenwanderung mit Grünkohlessen und die Jahresabschlusswanderung gemeinsam mit der SGV-Abteilung Oeventrop. Ebenso machten die Wanderfreunde fünf Feierabendwanderungen. Leistungsstärkste Frau mit 230,5 km war Monika Menn, ihr folgten Marita Storm (230 km) und Renate Wiegelmann (221 km). Bei den Männern lag Bernhard Drees mit 640,5 km ganz vorne, gefolgt von Heinrich Hanfland (544 km) und Friedel Decker (526 km).

In seinem Rückblick auf das Jahr 2019 erwähnte der Abteilungsleiter Bernd Kremer nochmals den Rücktritt des Vorsitzenden und der damit notwendig gewordenen außerordentlichen Mitgliederversammlung. Bei der damaligen Versammlung stellte sich Kremer erneut für zwei Jahre als Vorsitzender zur Verfügung und rettete somit die Abteilung Niedereimer vor dem Aus. Ebenso sprach er die Arbeit des Vorbereitungsteams für das in diesem Jahr leider ausgefallene Gebirgsfest in Arnsberg an.

Danach folgten die weiteren Berichte der Fachwarte. Der Hüttenwart Günter Lichte berichtete von einer guten Inanspruchnahme der SGV-Hütte in 2019. Zudem wurden kleine Instandsetzungs- und Verschönerungsarbeiten an der vereinseigenen Hütte durchgeführt. Der Naturschutzwart Bernd Döring gab Auskunft über die forstkundliche Wanderung im Bereich Hirschberg/Neuhaus mit Förster Carsten Arndt. Wegewart Heinrich Hanfland hat im vergangenen Jahr den Niedereimer Rundweg neu gekennzeichnet.

Leider konnte Bernd Kremer in der Versammlung keinen der Jubilare begrüßen. So wird die Ehrung von Michael Bierbaum für 40 Jahre Mitgliedschaft sowie die Ehrungen für 10-jährige Mitgliedschaft von Christian Budis, Jürgen Falkenau, Friedel Voß und Paul Zander zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Bei den Wahlen stellte sich Wolfgang Menn erneut für zwei Jahre als 2. Hüttenwart zur Verfügung. Zur Kassenprüferin wurde Marita Storm gewählt. Das Amt des 2. Vorsitzenden konnte an diesem Abend leider nicht neu besetzt werden, hier schied Peter Hosters aus.

Über einen guten Kassenstand konnte Winfried Sölken den Mitgliedern berichten. Abzuwarten sei nun allerdings wie sich das laufende Coronajahr für den SGV Niedereimer finanziell auswirkt. Mit Einbrüchen muss die Abteilung in Bereich Vermietungen und vereinseigenen Veranstaltungen rechnen.

FOTO: Abteilungsleiter Bernd Kremer (links) beglückwünscht Wolfgang Menn zur Wahl des 2. Hüttenwartes

 

Beim Punkt Verschiedenes sprach Bernd Kremer die zukünftige Wanderwegezeichnung an. Diese soll demnächst, so die SGV-Wanderakademie, eine Neustrukturierung erfahren. Die Region soll dann in sogenannte „Waben“ eingeteilt und den Abteilungen zugeordnet werden. Zum Schluss sprach AKD-Vorsitzender und Ortsheimatpfleger Detlev Becker noch die neu zu beschaffenden Infotafeln zum Hügelgrab und der ehemaligen „Krausen Buche“ an. Diese sollen in Kooperation von AKD sowie SGV, und durch die Unterstützung des Heimatschecks, noch in diesem Jahr in Nähe der maßgeblichen Orte aufgestellt werden.

Text und  Foto: Detlev Becker

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23.09.2020

Nähkurs durch Corona zwischenzeitlich gestoppt

Teilnehmerinnen nähen schöne Kleidung

NIEDEREIMER  Die kfd-Niedereimer stellte erfolgreich einen Nähkurs mit 12 Teilnehmerinnen auf die Beine. Der Kurs begann im März. An zwei Abenden wurden unter Leitung von Sandra Döring, Doris Nellius und Binaca Sander „Leseknochen“ und „Utensilos“ genäht. Doch bevor es weiter ging, kam alles anders und der Kurs musste vorrübergehend wegen Corona auf Eis gelegt werden.

Nun aber konnte der Kurs im September unter besonderen Auflagen, wie Abstand, Hygiene und Masken wieder aufgenommen und vollendet werden. So fertigte an drei weiteren Abenden jede Teilnehmerin individuell ihr eigenes T-Shirt. Bei dieser anspruchsvollen Arbeit konnte jede Kursteilnehmerin ihr besonderes Geschick unter Beweis stellen. Am letzten Abend konnten dann die Damen ihr originelles Einzelstück vorführen.

Foto: Detlev Becker

 

FOTO: Die Teilnehmerinnen des Nähkurses mit Kursleiterinnen im Stephanushaus 

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07.09.2020

Historischer Ausflug der Erstklässler

Schüler/innen tauchen in Dorfgeschichte ein

NIEDEREIMER  Einen erlebnisreichen Dorfrundgang unternahmen die Erstklässler der Regenbogenschule kürzlich durch Niedereimer. Der Ortsheimatpfleger Detlev Becker führte die 16 wissbegierigen Kinder mit ihrer Lehrerin und der Sozialpädagogin durch Teile des Dorfes. Bevor es losging zeigte er ihnen allerdings ein Foto von der einst mächtigen „Dicken Eiche“, welche als Wahrzeichen Niedereimers gilt. Er erklärte ihnen, dass eine Schulklasse mit 23 Personen in den hohlen Baumriesen Platz hatte und neuen Männer nötig waren um die Eiche mit den Armen zu umringen. Danach tauchten die Kinder und Lehrpersonen, unter Corona bedingten Hygienemaßnahmen, in Ninives Dorfgeschichte ein. Herr Becker gab Erläuterungen zu relevanten Stätten im Ort. Besonders interessant fanden die Kinder die kleine Hofkapelle Bienstein, in die sie beim Rundgang einen Blick werfen konnten. Nach zwei Unterrichtsstunden und viel neuen Wissen kehrten die Kinder in die Schule zurück. Vom Dorfrundgang konnten sie zahlreiche neue Eindrücke und Informationen mit nach Hause nehmen.

Ortsheimatpfleger Detlev Becker: „Es ist immer wieder schön, den begeisterten Kindern die Heimatgeschichte näher zu bringen!“

 

 

 

 FOTO: Die Kinder mit Lehrpersonal vor dem Altar in der Bienstein´schen Hofkapelle, Zeitungsartikel WP und WR 

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Das Jubiläum bleibt – Die Feier fällt aus

Absage Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum der Kompanien der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer

Niedereimer, den 07.09.2020

Leider muss nun auch die geplante Veranstaltung zum 40-jährigen Jubiläum der Kompanien am 26. September 2020 ausfallen. Die Kompanievorstände sind sich einig, dass aufgrund der Corona-Pandemie eine Durchführung nur mit großen Einschränkungen möglich gewesen wäre und eine unbeschwerte Feier aufgrund der Rahmenbedingungen nicht zu verantworten wäre.

Die Geschichte der Kompanien begann am 15. März 1980. Der damalige Schützenhauptmann Franz-Friedrich Bienstein konnte 36 Schützenbrüder im Stephanushaus zur Gründungsversammlung zweier Kompanien begrüßen. Gewählt wurden als kommissarische Kompanieführer der „Ersten“ Martin Kaiser und der „Zweiten“ Rolf Döring. Auf den späteren Kompanieversammlungen wurden dann die Kompanievorstände von den jeweiligen Mitgliedern gewählt.

Ziel der Kompanien war und ist, das Schützenwesen in Niedereimer weiter zu beleben. Dies bestätigte sich auch in den nächsten Jahren aufgrund steigender Mitgliederzahlen.

Als historische natürliche Grenze der Kompanien gilt der Verlauf des Wannebach. Der Bereich, der in Fließrichtung links liegt („altes Dorf“), zählt zur 1. Kompanie. Das Gebiet rechts vom Bach, ist das Einzugsgebiet der 2. Kompanie. Auswärtigen Neumitgliedern ist die Wahl der Kompanie ebenso freigestellt, wie auch den Bürgern von Niedereimer selbst.

Kompanieveranstaltungen wie das Maibaum- oder Herbstfest der „Ersten“ wie auch das Kompanievergleichsschießen und die Winterwanderung der „Zweiten“ sind mittlerweile zu beliebten Traditionen geworden, wo Gemeinschaft gelebt wird. Aktuelle Kompanieführer sind Wolfgang Goor bei der „Ersten“ und Christian Tschauder bei der „Zweiten“, die sich mit Ihren Vorstandteams im Sinne der St. Stephanus – Schützenbruderschaft engagieren.

Text: Dietmar Eickhoff

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18.08.2020

„Ein Vierteljahrhundert im Revier“

Postjubilar Detlev Becker stellt täglich Briefe und Pakete dot zu, wo er sich in seiner Freizeitfür sein Heimatdorf, dessen Entwicklung und die Menschen engagiert

 

Text und Foto: WP  Martin Haselhorst

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23.06.2020

„Die Bücherei“ in Niedereimer nun wieder geöffnet

Neue Medien zum Ausleihen

NIEDEREIMER  Seit vergangenem Sonntag (21.06.) ist „Die Bücherei“ der Sankt Stephanusgemeinde in Niedereimer wieder geöffnet. Nach dem Hochamt am Sonntag können nun die Besucher, unter Einhaltung der Corona-Schutzregeln, in der Zeit zwischen 10.00 und 10.45 Uhr Medien im Stephanushaus  ausleihen. Im Frühjahr konnte die Bücherei auf 95 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Tragende Säulen in der zurückliegenden Zeit waren Volksschullehrer Johannes Jürgens, Karoline Happel sowie Elisabeth und Otto Voss.

Das heutige siebenköpfige ehrenamtliche Büchereiteam, bestehend aus Elke Aßmann, Heike Bienstein, Eva Gierschewski, Sabine Kampmeier, Renate Köster, Agnes Kremer und Beatrix Voß, hat die Corona bedingte Auszeit für Neuanschaffungen und die teilweise Umgestaltung des Raumes genutzt. Anfang März absolvierte ein Teil des Teams sogar noch eine Schulung in Warstein-Allagen um sich auf den aktuellen Stand zu bringen. Hier wurden die Ehrenamtlichen trainiert zu den Themen Leihverkehr, Medienerfassung und Bestandsaufstellung sowie Öffentlichkeits- und Teamarbeit. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmerinnen ein Schulungs-Zertifikat.

Derzeit bietet „Die Bücherei“ in Niedereimer fast 2000 Medien, Bücher, CD`s und Filme, für alle Altersgruppen an. Ein Teil neuer Medien konnten die Niniviten von der aufgelösten Bücherei der St. Petri Pfarrei Hüsten übernehmen. Ebenso steht leider die Bücherei der Liebfrauengemeinde in Arnsberg vor dem Aus. Somit ist „Die Bücherei“ in Niedereimer die einzige noch verbliebene kirchliche Bücherei im hiesigen Raum. Finanziell und materiell unterstützt wird das Büchereiteam von Erzbistum Paderborn. So wurde kürzlich von Paderborn, wie bereits erwähnt, der Kauf neuer Möbel sowie Sitzkissen bezuschusst.

Im Jahre 2019 hatte „Die Bücherei“ über 140 aktive Leser und Hörer, die sich Medien ausliehen. Die größte Gruppe bilden die Kinder und Jugendlichen bis 12 Jahre. Hierbei handelt es sich größtenteils um die heimischen Kindergarten-Schulkinder, die einmal monatlich, und die Schulkinder der Klassen 2 bis 4 der örtlichen Regenbogenschule die wöchentlich zur Ausleihe kommen. Die zweite große Gruppe sind die Senioren über 60 Jahre. Leider fehlt der Altersgruppe der 15 bis 60 jährigen wohl die eigene Zeit zum Besuch der Bücherei und zum Lesen oder Zuhören. Aber gerade für dieses Klientel hat das Büchereiteam, welches mindestens zweimal im Jahr neue Medien anschafft, hervorragende aktuelle Medien im Angebot. Ein Besuch von Jung und Alt würde sich auf jeden Fall lohnen. Ferner besteht auch die Möglichkeit Buchbestellungen über die Bücherei vorzunehmen, um „Die Bücherei“ in Niedereimer zu unterstützen.

Text und Foto: Detlev Becker

 

FOTO: Die Teammitglieder Renate Köster, Elke Aßmann und Heike Bienstein in der neugestalteten Bücherei

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AKD Niedereimer e.V. in der Zeitschrift des westfälischen Heimatbundes

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27.05.2020

ALDI-Management stellte Umbaupläne vor

Drei Wochen Vollsperrung der Ortsdurchfahrt in Breitenbruch

NIEDEREIMER/BREITENBRUCH In der letzten Sitzung ihrer Legislaturperiode vor der Neuwahl im Herbst hatte der Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch noch einmal ein recht volles Programm. Unter Einhaltung aller zurzeit gültigen Regeln traf man sich hierzu, unter Vorsitz von Dirk Ufer, im Ratssaal des Rathauses.

Zu dieser Sitzung war Herr Matthias Nysten vom ALDI-Management aus Werl eingeladen, um die Aktualisierungs- und Modernisierungspläne für den Markt in Niedereimer vorzustellen. Er erläuterte den Ausschussmitgliedern sehr ausführlich das Vorhaben. Gleichzeitig stellte er heraus, dass sich die meisten ALDI-Märkte in der Stadt Arnsberg leider im unteren Drittel der Rankingliste befänden. Der Markt in Niedereimer wird von Kunden aus Niedereimer selbst, vom Schreppenberg, Bruchhausen und Breitenbruch sowie weiterer autoorientierter Kunden für die Nah- und Grundversorgung aufgesucht. Die Frage wie und ob es mit dem Markt in Niedereimer ohne Änderungsmaßnahmen weiterginge, konnte er nicht beantworten. Im Gegenzug stellte Frau Michaela Röbke von der Abteilung Planung/Bauen/Umwelt die Sichtweise der Stadtverwaltung dar. Hierbei gingen die Interessen beider Beteiligten sehr weit auseinander. Letztendlich kam man jedoch zu der Überzeugung, dass der Bezirksausschuss nicht das richtige Gremium ist ein Entschluss zu fassen. Hier wäre der städtische Planungsausschuss wohl der richtige Kooperations- und Ansprechpartner.

Zuvor stellte der Planungs- und Baudezernent der Stadt Herr Thomas Vielhaber die derzeitigen Straßenbaumaßnahmen nochmals vor. So ist vorgesehen Mitte Juni mit der Fahrbahnsanierung und dem Gehwegausbau der Breitenbrucher Straße zu beginnen. In dem Rahmen sollen ebenfalls die Bushaltestellen durch Fördermittel des Landes NRW barrierefrei umgestaltet und neue Fahrgastunterstände mit Dachbegrünung erstmals in der Stadt Arnsberg aufgestellt werden. In der Zeit des Gehwegbaus ist eine dreiwöchige Vollsperrung der Ortsdurchfahrt nötig, die Umleitung erfolgt großräumig über Neheim. Während der anderen Zeit wird eine Ampelanlage die Verkehrsführung regeln. Nach dem Abschluss der Baumaßnahme Ende Oktober soll die Straße noch mit einem Angebotsstreifen für Radfahrer markiert werden. Ferner teilte Herr Vielhaber mit, dass der Radweg entlang der Sauerlandstraße in Niedereimer bereits freigegeben und die Umgestaltung der Straße erfolgt ist. Die Bepflanzung des Trennstreifens und die Aufstellung eines Geländers auf den Gabionen soll in den nächsten 14 Tagen vorgesehen. Ebenfalls wurden die Ortsschilder in Richtung Arnsberg versetzt und somit eine generelle Tempo-50-Zone in dem Bereich geschaffen.

Im Anschluss berichteten die Schützenhauptmänner Oliver Glaremin und Daniel Döring über die geplanten Baumaßnahmen der örtlichen Schützenhalle bzw. Schützenhaus. So soll in Niedereimer die nicht mehr zeitgemäße Hallen- und Bühnenbeleuchtung durch eine effiziente Beleuchtung ausgetauscht sowie Trennwände zum Thekenbereich angeschafft werden. Durch die Abtrennung soll Kindergarten-, Schul- und Vereinssport sicherer durchgeführt werden können. Dazu hatte die Bruderschaft einen Förderantrag im Rahmen der Dorferneuerung bei der Bezirksregierung gestellt. Die Umsetzung soll in den Ferien und der vermietungsfreien Zeit erfolgen. Im Schützenhaus in Breitenbruch möchte man durch Eigenleistung Verschönerungsmaßnahmen durchführen. So sollen in Kürze die Beleuchtung ausgetauscht und die Heizungsanlage überprüft werden. Nach Abwägung der Möglichkeiten, aufgrund der derzeitigen besonderen Situation, möchten beide Bruderschaften nach Abschluss der Maßnahmen die Dorfbevölkerung zu einer kleinen Feierlichkeit einladen.

Danach gab Tim Tenner vom TuS Niedereimer bekannt, dass der Verein für die Umgestaltung des Ascheplatzes in einen Kunstrasenplatz bereits in den Startlöchern stünde. Zuvor hatte es allerdings erst noch zeitverzögernde Prüfungen und Rückfragen der NRW-Bank zur Finanzierung gegeben. Nun seien aber erste Vorarbeiten wie Baumfällungen, Abbau der Tore und Handläufe bereits erfolgt. Die alte Platzbeleuchtung wurde durch die Stadt auf den neuesten technischen Stand gebracht und Leerleitungen für eine neue Flutlichtanlage werden mit den Bauarbeiten ausgeführt. Für die Arbeiten ist eine Bauzeit von sechs Wochen vorgesehen, Ziel der Fertigstellung ist hier Ende für August geplant. Die Wiederinbetriebnahme des Sportplatzes möchte man, wenn möglich, später gebührend feiern. Ausgleichsbäume für die beiden gefällten Eichen sollen später noch gepflanzt werden.

Der Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses in Breitenbruch wurde vorerst zurückgestellt. Hier möchte man versuchen Fördermittel des Landes aus dem Dorferneuerungsprogramm 2021 zu bekommen. Der Antrag für die Fördermittel muss bis zum 30. September eingereicht sein.

Die stellvertretende Bezirksausschussvorsitzende Dorothee Brunsing-Aßmann erinnerte in der Sitzung nochmals an den Wunsch aus der Dorfkonferenz von März 2018 in Niedereimer einen Krötentunnel an der Wannestraße in Niedereimer zu errichten. Mit dem Tunnel möchte man die meist älteren Mitglieder des SGV Niedereimer entlasten, die für eine reibungslose und sichere Überquerung der Kröten zum Biotop sorgen. Da derzeit keine Fördermittel zur Verfügung stehen, stellte der Ausschuss einen Prüfauftrag an die Stadtverwaltung um beim Ausbau der außer Orts gelegenen Wannestraße (K 8) einen Tunnelbau für die Krötenwanderung zu realisieren.

Text und Fotos: Detlev Becker

FOTOS:

  • Der stets gut besuchte Aldi-Markt in Niedereimer
  • Derzeit fußläufiger Gehweg an der Breitenbrucher Straße

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13.05.2020

AWO-Kindergarten „Kleine Eiche“ beschenkt ihre Kinder

Nette Überraschung in Corona-Zeiten

NIEDEREIMER Auf Anregung des Vorsitzenden des Arbeiterwohlfahrt Ortsvereins Arnsberg, Friedel Sölken, erhielten alle 56 Kinder des AWO Kindertagesstätte und Heilpädagogische Kindertagesstätte „Kleine Eiche“ aus Niedereimer kürzlich eine kleine Überraschung nach Hause geliefert. Herr Sölken hatte von der Idee eines Fördervereins aus der Stadt Arnsberg aus der Presse erfahren und diese aufgegriffen. Daraufhin war er an die Erzieherinnen herangetreten und diese suchten kleine Präsente dem Alter der Kinder entsprechend aus. Anschließend besorgte das AWO-Leitungsteam in heimischen Geschäften wie der Buchhandlung Vieth Vorlesebücher und bei Schreibwaren Röhrig hochwertige Malblöcke und Buntstifte. Verpackt in einen AWO-Leinenbeutel mit Anschreiben wurden die Bücher, Malblöcke, Stifte, Seifenblasen und Aufkleber nun vom Kita-Personal verteilt. Beim Empfang der Taschen zuhause zeigten sich die Kindergartenkinder und Eltern sichtlich erfreut über die nette Geste des AWO-Kindergartens Niedereimer, in der gerade für die Kinder so trostlosen Corona-Zeit.

Text und Fotos: Detlev Becker

FOTOS:        Der Inhalt des jeweiligen Leinenbeutels (im Austausch: altersgerechtes Büchlein)

                        Präsentation der Leinentaschen vor dem Kindergarten „Kleine Eiche“ bei gebotenem Abstand

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17.05.2020

Schautafeln am Stephanushaus illuminiert

Gedenken an das Kriegsende vor 75 Jahren in Europa

NIEDEREIMER In den Abendstunden des 8. Mai illuminierte Lucas Vogt aus Müschede die Schautafeln des AKD Niedereimer e.V. am Stephanushaus und fotografierte diese anschließend. Die Tafeln leuchteten in Regenbogenfarben als Zeichen des Friedens und der Hoffnung in Corona-Zeiten.

Der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. erinnerte mit den Schautafeln an die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten und dem damit verbundenen Kriegsende in Europa vor 75 Jahren. Die Hinweistafeln, die regen Besucherzuspruch fanden, waren vom 8. bis 17. Mai am Stephanushaus neben der Kirche zu sehen. In den folgenden neun Tagen wurden die Tafeln dann in den Abendstunden zusätzlich angestrahlt.  Vielen Dank an die zahlreichen Besucher der Schautafeln in der Zeit vom 8. bis zum 17. Mai.

Wer den Besuch verpasst hat, kann sich die Schautafeln noch digital im Internet unter www.niedereimer.de/akd2020 anschauen. Die eigentlich geplante Ausstellung „75 Jahre danach – gerettete Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn“ soll nun im Mai 2021 nachgeholt werden.

 

Text: Detlev Becker

FOTO: Lucas Vogt

Die illuminierten Schautafeln am Stephanushaus

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03.05.2020

AKD hält am Gedenken zum 75. Jahrestag des Kriegsendes fest

Schautafeln erinnern an die Schrecken der NS-Zeit

NIEDEREIMER Mit mehreren Schautafeln möchte der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. in der Zeit vom 8. bis 17 Mai 2020 an das Kriegsende vor 75 Jahren erinnern. Zu sehen sind die Tafeln, trotz der Corona-Krise, im vorgenannten Zeitraum draußen im überdachten Bereich am Stephanushaus neben der Kirche. Die Schautafeln spiegeln die schrecklichen Jahre zwischen 1933 und 1945, mit diversen ortsbezogenen Schwerpunkten, wieder. Ebenso wird es in der Zeit täglich, als Gedenken an 75 Jahre Frieden und Freiheit in Europa, online die Vorstellung einer Schautafel und eines Zeitzeugentextes geben unter:  www.niedereimer.de/akd2020/2020/

Eigentlich war für diesen Zeitraum die Ausstellung „75 Jahre danach – gerettete Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn“ mit vielen prominenten Gästen vorgesehen. Als Schirmherr der Veranstaltung hatte der frühere Vizekanzler und Parteivorsitzende Franz Müntefering zugesagt. Weitere Gäste am Eröffnungsabend wären unter anderem Bürgermeister Ralf Paul Bittner, Prof. Dr. Patrick Sensburg (MdB), Dr. Silke Eilers (Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes) und Kreisheimatpfleger Hans-Jürgen Friedrichs gewesen. In die Woche wären ebenfalls zwei Sonderveranstaltungen gefallen. Zum einen der Film- und Diskussionsabend sowie ein Schülerdialog am Franz-Stock-Gymnasium mit der Politikwissenschaftlerin und Buchautorin Katrin Himmler und zum anderen der Film „Noah“ ein Jugendfilmprojekt des Familienbüros der Stadt Arnsberg. Leider muss der AKD die komplette Ausstellung nun schweren Herzens aufgrund der aktuellen Situation absagen bzw. verschieben. Wobei der AKD-Vorstand nun einen neuen Termin im nächsten Jahr anpeilt. So soll die Ausstellung zum Kriegsende vom 7. bis zum 16. Mai 2021 in der Halle Friedrichshöhe nachgeholt werden, damit die viele Arbeit nicht umsonst war.

Zuvor hatten die heimischen Hobbyhistoriker unter Leitung des 1. Vorsitzenden und Ortsheimatpflegers Detlev Becker, in den vergangen zwei Jahren mit viel Herzblut, bereits über 70 Zeitzeugen zu diversen Themen befragt. Diese Personen sind heutige Niedereimer Mitbürger, die aus dem früheren gesamten „Deutschen Reich“ kommen. Die Ergebnisse der Befragung, informative Texte und Auszüge aus Heimatbüchern sowie Schul- und Kirchenchroniken finden sich im neuen Heimatblatt „Der Ninivit“ wieder. Ebenso sind Fotos der zahlreichen Exponate aus der Zeit zwischen 1933 und 1950 in dem Heft zu sehen. Das neue Heimatblatt soll, je nach behördlichen Auflagen, nun im Herbst im Straßenverkauf angeboten werden.

Der AKD hat diesen außergewöhnlichen Schritt der „Outdoor-Präsentation“ der Schautafeln gewählt, weil der Schutz der Bevölkerung vor möglicher Ansteckung mit dem Corona-Virus, oberste Priorität hat. Zudem herrschen derzeit noch die Kontaktsperre und das Versammlungsverbot. Bei gebotener Rücksichtnahme der Besucher ist jedoch auf der großräumigen Fläche die Abstandsregel einhaltbar. Der Arbeitskreis Dorfgeschichte, für den es bereits die vierte Ausstellung zum Thema Kriegsende gewesen wäre, hofft nun, dass sich einige Besucher in den zehn Tagen am Stephanushaus einfinden. Auch würde sich der AKD über Rückmeldungen der Besucher freuen.

 

Text und Fotos: Detlev Becker

 Fotos: Ein Teil der Hitlerjugend Niedereimers vor dem ehemaligen Gasthof Schulte, Schautafel

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13.04.2020

Kreative Nachbarschaft in Niedereimer

Allabendliches Singen

NIEDEREIMER Seit geraumer Zeit treffen sich allabendlich einige Nachbarn im Surkhahn in Niedereimer um sich gegenseitig in der derzeitigen „Corona-Krise“ zu unterstützen sowie den „Helden des Alltags“ zu danken. Dann findet nämlich, nach dem Vorbild anderer Länder, das kollektive Singen der Nachbarn statt. Gemeinsam wird generationsübergreifend die Europahymne „Ode an die Freude“, mit Klavierbegleitung, gesungen. Mehrere Familien beteiligen sich von ihren Privatgrundstücken aus, am täglichen Chorgesang. Dabei halten die Sänger/innen selbstverständlich den vorgeschriebenen Abstand ein. Um sich vor einer möglichen Infektion zu schützen, hat eine gelernte Schneiderin aus der Straße für alle Beteiligten noch zusätzlich einen Mundschutz genäht. Ebenso beteiligte sich die Gruppe an der Aktion „Zu Ostern Flagge zeigen“ im Erzbistum Paderborn. Das Lied „Freude schöner Götterfunken …“ wurde sogar um eine eigens gedichtete Strophe ergänzt, die da lautet:

            Heute woll`n wir wieder singen mit der tollen Nachbarschaft.

            Heute soll`n die Lieder klingen bis dann gleich die Nacht erwacht.

            Jeder der das Lied mit anstimmt, trägt zu uns`rer Freundschaft bei.

            Alle halten fest zusammen bis Corona ist vorbei!

Neben diesem Gesang sind abends zudem weitere Klänge von Musikern in Niedereimer zu hören. Vielleicht findet diese schöne Geste des abendlichen gemeinsamen Singens ja sogar noch ein paar Nachahmer im Dorf oder eventuell in der Stadt. Die Leute aus dem Surkhahn würden sich darüber freuen, wenn dieses auf ein breites Echo stoßen würde.

 

Text und Foto: Detlev Becker

Liedtext: Sandra Döring

FOTO: Die Nachbarn im Surkhahn unter der Europafahne

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12.03.2020

Neuer Vorstand beim Vereinsring in Niedereimer

Terminabsagen unumgänglich

NIEDEREIMER Der Vorstand des Vereinsrings Niedereimer ist wieder komplett. Nach intensiver Suche konnte die Vorsitzende Manuela Drawski in der Frühjahrssitzung die neuen Frauen und Männer vorstellen. So wählten die anwesenden Vertreter der örtlichen Gruppierungen anschließend die Neuen: Josef Derksen (2. Vorsitzender), Martina Derksen (Schriftführerin), Thorsten Haack (Kassierer) sowie Dorothe Domke und Sascha Meinert (Beisitzer). Manuela Drawski wurde von der Versammlung in ihrem Amt als 1. Vorsitzende bestätigt.

Wie auch bei vielen anderen Veranstaltungen fällt das Osterfeuer (12.04.) in diesem Jahr dem Corona-Virus zum Opfer und muss daher abgesagt werden. Trotz des Ausfalls soll allerdings die jährliche Sammlung für den Vereinsring nicht ausfallen und später durchgeführt werden. Diese Sammlung ist dringend notwendig um die jährlichen Kosten von Osterfeuer, Schnadegang, Seniorenfahrt, Martinszug, Volkstrauertag und Ninive im Lichterglanz zu decken. Diese Projekte werden generationsübergreifend für alle Niniviten vom Vereinsring durchgeführt. Wie es mit Schnadegang/Dorffest (27.06.) und Seniorenfahrt (11.09.) in diesem Jahr weiter geht, konnte bisher noch niemand sagen. Die Planungen dazu laufen vorerst weiter.

Weiter gab die Vorsitzende bekannt, dass nach Möglichkeit die neue Satzung des Vereinsrings in der Herbstsitzung vorgestellt werden soll. Ebenfalls soll ein Begrüßungsheft für Niniviten erstellt werden. Ein erster Vorschlag dazu wurde den Anwesenden vorgestellt, der zu regen Diskussionen führte. Die vom Vereinsring unterhaltene Homepage soll weiter belebt werden. Hierfür werden weitere Anregungen zur Umsetzung gesucht.

Kritisiert wurde in der Versammlung die Terminüberschneidung verschiedener Gruppierungen. Hier sollte doch mehr darauf geachtet werden, dass solche Überschneidungen in Zukunft unterbleiben, um Verärgerung untereinander zu vermeiden.

Beim Punkt Verschiedenes bedankte sich der AKD für die Beteiligung am Totengedenken für die Bombenopfer vom 9. März 1945.

Einige Gruppierungen nannten und hofften auf die Durchführung ihrer Termine wie Ausstellung zum Kriegsende (8.-17.05. – AKD) Familientag der Feuerwehr (21.05.), Fronleichnam (11.06. – Kirchengemeinde) und Schützenfest (11.-13.07). Ferner lud die Schützenbruderschaft, unter Vorbehalt, noch zur Hygiene–Grundunterweisung am 23. April ein.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Der neue Vereinsrings-Vorstand Thorsten Haack, Martina Derksen, Manuela Drawski, Dorothe Domke, Josef Derksen; es fehlte Sascha Meinert

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09.03.2020

Gedenkveranstaltung am 9. März

Würdevolle Veranstaltung für die Opfer

NIEDEREIMER Am 9. März gedachte man, auf Anregung des Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V., der 21 Opfer, die vor 75 Jahren durch einen Bombenangriff, der eigentlich dem Heereskraftfahrpark in Niedereimer galt, zu Tode kamen. Zwei Bomben verfehlten das Ziel und vernichteten zwei Monate vor Kriegsende, am 9. März 1945, schlagartig 21 Menschenleben. Für viele der damaligen Dorfbewohner war es ein einschneidendes Ereignis in ihrem Leben. Aber auch heute noch halten die Nachgeborenen diesen gewichtigen Tag für Niedereimer in ihrer Erinnerung wach.

Der aussagekräftige Gedenkgottesdienst in der Sankt Stephanuskirche wurde von Pater Werner zelebriert. Er ging in der Messe auf die „Vernetzung von Täter- und Opferrolle“ eindrucksvoll ein. Nach der Messe fanden sich, neben den über 120 altersgemischten Gottesdienstbesuchern, auch die Abordnungen der heimischen Gruppierungen sowie die politischen Vertreter am Ehrenmal ein. Hier hielt der AKD-Vorsitzende und Ortsheimatpfleger Detlev Becker, nach einem Choral des Musikvereins Niedereimer, eine ausdrucksvolle Ansprache zur Erinnerung an die Bombenopfer sowie aller Kriegstoten und Vermissten aus Niedereimer. Gleichzeitig rief er dazu auf, für Frieden und Aussöhnung einzustehen sowie gegen Hass und Feindschaft in der Bevölkerung aufzubegehren und zugleich dem Vergessen vorzubeugen. Nach dem gemeinsamen „Vater unser“ aller Anwesenden legte er gemeinsam mit der Vorsitzenden des Vereinsring Niedereimer Manuela Drawski, unter den Klängen des Musikvereins, einen Kranz für die Opfer am Ehrenmal nieder.

Die Bevölkerung bedankte sich nach Abschluss beim AKD für die Durchführung dieser für sie wichtigen Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag.

 

FOTO: Totengedenken am Ehrenmal in Niedereimer

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23.02.2020

Ein schwarzer Tag für Niedereimer

Totengedenken am 9. März 2020

 

Der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. lädt für Montag 9. März 2020 zum Totengedenken für die Bombenopfer von 1945 ein. Um 18 Uhr findet in der St. Stephanuskirche in Niedereimer ein Gedenkgottesdienst statt. Anschließend gedenkt man aller Kriegstoten und Vermissten aus Niedereimer am Ehrenmal. Hierzu sind neben der Bevölkerung auch die Gruppierungen des Dorfes mit Fahnenabordnungen und Fackelträgern sowie die politischen Vertreter eingeladen.

 

Mit diesem 9. März 1945 bringt man in Niedereimer schreckliche Ereignisse in Verbindung. An jenem Tag fanden auf einen Schlag 21 Menschen im Ort Niedereimer den Tod. Doch wissen heute nur noch wenige alteingesessene und geschichtsinteressierte Niniviten, was es damit auf sich hat.

Am Nachmittag des 9. März 1945 wird durch die Alliierte Luftwaffe ein Angriff auf Niedereimer geflogen. In den ehemaligen Gebäuden der Ziegelei, an der heutigen Dieselstraße, stehen Fahrzeuge im sogenannten „Heereskraftfahrpark“ unter. Hier sammelte die Deutsche Wehrmacht kurz vor Kriegsende noch Automobile zum Transport von Soldaten. Mit dort untergebracht waren auch die zusammengezogenen Landser. Sie sollten von hier aus zu ihren neuen Einsatzorten transportiert werden.

Um ca. 17.00 Uhr nahm das Schicksal seinen Lauf. Die Bombenschächte der Flugzeuge öffneten sich und kurz darauf fielen etwa 80 Sprengbomben auf dieses Gelände nieder. Gegen 17.10 Uhr erfolgten die flächendeckenden Einschläge, die den Tod brachten. Das in der Nähe stehende Haus von Anton Kaiser, an der heutigen Niedereimerstraße, erhielt zwei Volltreffer. Alleine in diesem Haus fanden 18 Menschen den Tod. Die meisten der Opfer waren entweder noch Kinder oder Jugendliche bzw. junge Soldaten. Noch tags zuvor hatte man das Haus, weil es als besonders sicher galt und von den Familien der umliegenden Häuser gern als Schutzraum aufgesucht wurde, noch besonders abgestützt. Doch auch diese Abstützung konnte den todbringenden Bomben nicht standhalten. Die Menschen wurden unter den Stein- und Geröllmassen begraben. Nur ein junges Mädchen konnte aus den Trümmern des Hauses schwer verletzt gerettet werden. Des Weiteren starben zwei Menschen auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei. Ein weiteres Haus – das der Familie Bienstein an der heutigen Sauerlandstraße – wurde durch die Bomben selbst zwar nicht getroffen, stürzte aber dennoch durch die Wucht der Bomben ein. Aus diesem Haus erlag einen Tag später ein älterer Mann im Arnsberger Krankenhaus seinen Verletzungen. Die anderen Bewohner und Schutzsuchenden konnten sich retten. Nach der Bergung der Leichen aus den Häusern wurden diese in der damaligen Volksschule aufgebahrt. Vier Tage später fand die Beisetzung der Verstorbenen auf dem Friedhof in Niedereimer statt. Während der Beerdigung gab es wiederum Fliegeralarm.

Seit diesem Tag wird jährlich eine Heilige Messe für diese Bombenopfer abgehalten. Ansonsten erinnert nur wenig an den grausamen, aber für Niedereimer gewichtigen Tag.

Bei dem Gedenken an diesen Tag sollen aber selbstverständlich die übrigen Kriegs- und Ziviltoten sowie die Vermissten aus Niedereimer nicht vergessen werden. Auch für ihre Familien bedeutete es den schmerzlichen Verlust eines geliebten Menschen.

Die Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges, der von deutschem Boden ausging, hat uns gezeigt, dass wir dankbar sein müssen für den nun 75 Jahre währenden Frieden in Deutschland.

Dieser Gedenktag ist die Auftaktveranstaltung des AKD Niedereimer e.V. zu einer Veranstaltungsreihe mit dem Thema: „75 Jahre danach – gerettete Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neubeginn“. In der Zeit vom 8. Mai bis 17. Mai folgt dazu eine Ausstellung in der Halle Friedrichshöhe, die zurzeit erarbeitet wird. Begleitend zum Thema wird eine Dokumentation mit über 60 Zeitzeugenberichten erscheinen. Die Aktionen finden im Rahmen der Themenreihe „75 Jahre Frieden“ des Initiativkreises der VHS sowie den Städten Arnsberg und Sundern statt.

 

 FOTO: Das wiederaufgebaute Haus Kaiser (mit Pfeil) in dem 18 Personen beim Bombenangriff zu Tode kamen, in Nähe der ehemaligen Ziegelei

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04.03.2020

Ausstellung und Dokumentation in diesem Jahr

AKD seit 35 Jahren aktiv

NIEDEREIMER Anlässlich des 75. Jahrestages zum Kriegsende hat der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. in diesem Jahr erneut eine Ausstellung mit begleitender Dokumentation geplant. Diesen Entschluss gab der Vorsitzende Detlev Becker bei der diesjährigen Mitgliederversammlung bekannt. Zu dieser Veranstaltung am 8. Mai 2020 sind geschätzte Persönlichkeiten, wie Franz Müntefering als Schirmherr eingeladen. An der Dokumentation beteiligten sich ca. 60 Zeitzeugen, die ihre Erlebnisse aus den Jahren von 1933 bis etwa 1950 schildern.

Neben der Ausstellung ist in diesem Jahr noch der Historische Ausflug in die Stiftskirche St. Walburga Meschede (So. 24.05.) und der Tag der offenen Tür (Sa. 03.10.) mit dem Thema „100 Jahre Osterfeuer in Niedereimer“ angedacht.

Im Jahr 2019 unternahm der AKD eine Ausgrabungsführung in das Kloster Wedinghausen, den Historischen Ausflug zum Fürstenberg inklusive Fürstenbergkapelle sowie den Tag des offenen Denkmals mit der Hofkapelle Bienstein und den Tag der offenen Tür mit dem Thema „Polizistenmord von 1979 (40 Jahre)“. Seit nunmehr 35 Jahren beschäftigt sich der Arbeitskreis nun mit der Aufarbeitung der Dorfgeschichte und der Erfassung der Gegenwart.

Bei den Vorstandswahlen wurde der Kassierer Arno Hill wiedergewählt. Zum neuen Kassenprüfer wählte die Versammlung Ralf Schilde.

Jubilare in diesem Jahr sind Christopher Eckei, Egbert Veenstra, Günter Wiedemann und Frank Wommelsdorf. Da leider niemand der Jubilare anwesend war, wird die Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Mitgliedern und Förderern, die den AKD auch im letzten Jahr wieder auf ihre Weise unterstützt haben.

Zum Schluss wurde den Gästen noch der WDR-Mittschnitt von „Mitten drin“ aus dem Jahre 2005 gezeigt.

Text und Foto: Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Die interessierten Gäste im Sportheim beim Anschauen der Filmsequenz

 

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Ortsheimatpfleger führt Verband Wohneigentum durch Niedereimer

Bingo-Spiel mit schönen Preisen

NIEDEREIMER Bei der diesjährigen Winterwanderung des Verbands Wohneigentum tauchten etwa 30 Erwachsene mit zehn Kindern gemeinsam mit dem Ortsheimatpfleger Detlev Becker in die über 800 jährige Dorfgeschichte Niedereimers ein. Zu mehr als 30 Objekten im „neuen Dorf“ erläuterte er den interessierten Zuhörern den historischen Hintergrund dieser Orte. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von dem Blick in die kleine Bienstein`sche Hofkapelle an der Friedrichshöhe. Sie waren überrascht welches Kleinod sich hinter der Kapellentür verbirgt. Der Ortsheimatpfleger verblüffte sogar einige der alteingesessenen Niniviten mit ihnen unbekannten Informationen zur Vergangenheit. Nach etwas mehr als einer Stunde endete die Führung in Nähe der einstigen „Dicke Eiche“, dem Wappenbaum des Ortes.

Danach machten die Teilnehmer beim Vorsitzenden Ralf Schilde eine kleine Rast um sich zu stärken. Nach der Stärkung ging es nochmals ein Stück zu Fuß weiter, zu Karl`s Hof wo den Teilnehmern ein reichhaltiges Buffet und Getränke gereicht wurden. Im Anschluss folgte noch das allseits beliebte Bingo-Spiel mit schönen Preisen. Noch lange verweilten die Gäste in gemütlicher Atmosphäre, im heimatgeschichtlichen Gemäuer.

 

 

FOTO: Die Winterwanderer mit Ortsheimatpfleger vor der Stephanuskirche

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Die Mischung macht‘s

SMS-Chor pflegt Traditionen und hat Visionen

Niedereimer, den 08.02.2020

Peter Steeger, seit einem Jahr erster Vorsitzender des gemischten Chores in Niedereimer, konnte zahlreiche Mitglieder, sowie die Vorsitzende des Kreischorverbandes Nicole Kupitz, auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßen. Er dankte dem engagierten Vorstand, die die Erfüllung seiner Aufgaben zum „Kinderspiel“ machten. So war es nur eine logische Konsequenz, dass bei den turnusgemäßen Wahlen alle Vorstandskollegen(-innen) wieder kandidierten und einstimmig wiedergewählt wurden. Der stellvertretende Vorsitzende Günter Dumstorff, die Schriftführerin Christa Eck, Kassenwart Dieter Weisgerber sowie die aktiven Beisitzer(-innen) Ute Ehrig, Alfons Körner, Josef Stiefermann bleiben weitere zwei Jahre im Amt. Neue Kassenprüferin ist Magdalene Bade.

Das den Aktiven Singen Spaß macht, zeigt die regelmäßige Probenbeteiligung. Die fleißigsten Sänger und Sängerinnen nahmen an 42 von 44 Probenabenden teil und erhielten ein kleines Präsent.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr verzeichnete der Chor nur zwei Abgänge und erfreulicherweise fünf Zugänge. Chorleiter Frank Schröder lobte die konstant hohe Probebeteiligung. Das Liedgut könnte so den Fortschritten im Chor angepasst und das Repertoire durch neue, auch moderne, Lieder erweitert werden. Zur Zeit sind 68 Sänger und Sängerinnen im „Singen macht Spaß-Chor Niedereimer 1925/2013“ aktiv. Verstärkung sucht man aktuell vor allem bei den Männerstimmen in den Stimmlagen Tenor und Bass. Jeder, der Spaß am Singen hat, ist eingeladen, bei den Probenabenden, dienstags von 20 – 21.30 Uhr im Stephanushaus Niedereimer, reinzuschnuppern.

Der Verein hatte wieder viele Jubilare zu ehren. Seit 75 Jahren ist Hermann Sölken im Verein. Franz Friedrich Bienstein ist seit 60 Jahren, Erwin Sölken seit 50 Jahren, Wilfried Gartmann und Friedel Sölken seit 40 Jahren dem Verein treu. Zu Ehren der Jubilare sang der Chor „You Raise Me Up“ von Brendan Graham und Rolf Lovland.

Ihr Können stellten die Akteure bei vier Auftritten unter Beweis. Aber auch das Zusammengehörigkeitsgefühl wurde, unter anderem bei der Chorfahrt nach Hameln und beim traditionellen Grünkohlessen, gestärkt. Abgerundet wurde das gelungene Jahr durch ein Stimmbildungsseminar mid dem „Half past six-Chor“ aus Rumbeck. Im November 2020 soll wieder gemeinsam an der Stimmbildung gearbeitet werden. Am 07.03.2020 ist ein Auftritt in Wennigloh geplant. Am 21.03.2020 ist man beim Wunschkonzert des Musikvereins Niedereimer dabei. Auch das Dorffest am 27.06.2020 wird man sängerisch unterstützen. Für den 05.09.2020 ist ein Grillfest geplant. Ein weiterer Auftritt steht am 23.10.20 in Freienohl an. Allerheiligen und auf Volkstrauertag wird man die heimischen Veranstaltugen musikalisch unterstützen. Am 12.12.20 steht die Generalprobe für das Weihnachtskonzert im Kalender, bevor dann am 13.12.20 als weiteres Highlight das vorweihnachtliche Konzert in der St. Stephanuskirche im Kalender steht. Ein gemeinsamer Erste-Hilfe-Kurs in 2020 ist ebenfalls angedacht.

 

Text: Dietmar Eickhoff

Fotos: Dorothe Domke

 

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Erfolgreiche Jahreshauptversammlung beim TuS Niedereimer

Kunstrasenbau startet im Frühjahr

Um 19:04 Uhr Eröffnete der 1. Vorsitzende Tim Tenner die 110. Jahreshauptversammlung des TuS Niedereimer. Bei seiner Begrüßung informierte er die 81 Anwesenden auch darüber, dass die neue Satzung nun endlich in Kraft getreten ist.

Im Anschluss wurden direkt die Sportabzeichen der Erwachsenen verliehen und insgesamt 27 Mitglieder für ihre Vereinstreue geehrt.

In seinem Bericht blickte Tenner noch einmal auf die vergangenen Veranstaltungen zurück. Hervorgehoben hat er dort vor allem den im Stadtgebiet geschätzten Kinderkarneval am Rosenmontag, die Sportwerbewoche und das Festival Open Arnsberg im August. Sportlich gab es von einem  Trainerwechsel bei der 1.Mannschaft und viel frischen Wind in der Fußballabteilung zu berichten. Wie bereits am Nachmittag bei der Jugendversammlung durch Benno Baier mitgeteilt, wurde auch bei der abendlichen Versammlung sehr positiv von der Jugendabteilung berichtet. Die Trainerteams sind breiter aufgestellt und inzwischen sind alle Jugendteams in einer sehr gut funktionierenden Jugendspielgemeinschaft mit dem TuS Bruchhausen aktiv.

Dann wurde es Zeit für den lang ersehnten Bericht zum Kunstrasenprojekt durch Geschäftsführer Uwe Taubitz. Ende letzten Jahres wurde der Vertrag mit Dirk Sterenborg von Living Green aus Neheim über den Bau des Platzes unterschrieben. Durch unterschiedliche Hürden, wie die Baumwurzeln auf dem Sportplatz und die Mikroplastik Diskussion, konnte der eigentlich angestrebte Baubeginn in 2019 nicht eingehalten werden. „Im Nachhinein, so Taubitz, müssen wir Dankbar sein, dass die Baumproblematik uns so viel Zeit gekostet hat. Ansonsten hätten wir höchstwahrscheinlich in die Nesseln gepackt und einen nicht mehr zulässigen Platz mit Kunststoffgranulat gebaut, der uns große Schwierigkeiten bereitet hätte!“ Der neue Untergrund wurde in Form eines Musters durch die Reihen gereicht und alle nötigen Informationen Detailreich erklärt. Der Umbau soll im April starten und nach ca 10 Wochen beendet sein. Der Vorstand bedankte sich beim Kunstrasenausschuss für das tolle Ergebnis dieser 2 intensiven Jahre der Vorbereitung. Über 80% der Online Parzellen sind bereits vergeben. Die restlichen Parzellen und Banden können gerne noch über die Aktionsseite www.projekt-herzrasen.de erworben werden.

Kassierer Robin Schüttler präsentierte einen durchweg positiven Kassenbestand der durch die verschiedenen Aktionen für das Kunstrasenprojekt eine sehr gute Grundlage für die kommenden Investitionen bildet. Bemerkenswert ist der Anstieg der Altpapiersammlung um 13 Tonnen auf nun insgesamt 92 Tonnen Altpapier die durch Trainer, Eltern und Spieler/innen in 2019 gesammelt wurden. Der Vorstand wurde auf Bitten der zufriedenen Kassenprüfer einstimmig entlastet.

Bei den Berichten der Fachabteilung nutzte Marcel Blotenberg, als Abteilungsleiter der im letzten Frühjahr gegründeten Dartabteilung, die Gelegenheit diese vorzustellen. Montags ab 19 Uhr werden im Vereinsheim nicht nur stur Pfeile geworfen. Verschiedene Übungen, Spiele und vor allem Tipps zum Kopfrechnen der Scores werden am Trainingsabend vertieft. Während bei den erwachsenen bisher leider nur Männer am Bord stehen, sind bei den Jugendlichen um 18 Uhr durchweg Mädchen vertreten. Am 1. Februar ist man bereits Gastgeber bei der vom Stadtsportverband organisierten ersten Dart Stadtmeisterschaft und erhofft sich neben den über 100 gemeldeten Spielern auch viele Zuschauer.

Fast alle Posten wurden bei den anschließenden Wahlen erfolgreich besetzt. Sehr erfreulich ist die Tatsache, mit Hans Joachim Liebig als 1. Kassierer und Christian Klute als sein Stellvertreter zwei ganz neue Gesichter in den Reihen des Vorstands zu begrüßen. Die beiden sind seit einem halben Jahr durch die Dartabteilung TuS Mitglied und haben sich seitdem schon sehr gut im Verein eingebracht. Neuer 2. Geschäftsführer wurde Ingo Bolle. In ihren Ämtern bestätigt wurden:

Jörg Netz (Inventarverwalter), Reinhard Schulz (Leichtathletikfachwart), Iris Bolle und Marion Erb (Gleichstellungsbeauftragte), Holger Glaremin (Oberfähnrich), Markus Sölken, Tobias Glaremin (Fähnrich), Tobias Baier, Wolfgang Becks, Klaus Simon, Siegfried Sölken, (Beisitzer)

Mit den Neuwahlen von Christian Vogt (Medienbeauftragter), Thorsten Voß (Fähnrich) Justin Barisch und Jonas Bolle (Beisitzer) und Markus Heumann(Kassenprüfer) ist der breit aufgestellte Vorstand komplettiert. Bereits am Nachmittag wurde Birgit Netz als 2. Vorsitzende der Jugendabteilung bestätigt. Tenner bedankte sich an dieser Stelle bei allen scheidenden Vorstandsmittgliedern für ihr persönliche Engagement.

 

Beim Punkt verschiedenes dankte Uwe Taubitz allen fleißigen Sammlern der Vereinsscheine einer Supermarktkette für die Unterstützung des TuS. Mit annähernd 5000 Scheinen hat man viele größere Vereine hinter sich gelassen und bereits tolle Prämien bestellt.

Um 21.36 Uhr wurde die durchweg harmonische Versammlung geschlossen und im Anschluss noch lange, unter anderen über das Kunstrasenprojekt, geredet.

 

Hier noch die Termine für 2020:

  1. Februar: Dart Stadtmeisterschaften in der Halle Friedrichshöhe10. Juni: Leichtathletik Vereinsmeisterschaften28.&29. August: Open Arnsberg Festival im Seufzertal31. Oktober: Laubfegeaktion
  2. Jeder 1. Samstag im geraden Monat: Altpapiersammlung
  3. 12. September: Familienwanderung
  4. 11. Juni: Tag der offenen Tür
  5. 24. Februar: Kinderkarneval

Text und Fotos: Tobias Baier

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12.01.2020

Neues Gemeindeteam in St. Stephanus eingeführt

Neujahrsempfang in Niedereimer

NIEDEREIMER „In der Kirche müssen alle aktiv mitwirken!“, so Propstdechant Hubertus Böttcher bei der Einführung des neuen Gemeindeteams während des Festhochamtes in der Stephanuskirche in Niedereimer. Damit brachte Propst Böttcher zum Ausdruck, dass aufgrund des immer weniger werdenden Personals auf Dauer vom Pastoralteam nicht mehr alles geleistet werden kann und sich die Laien verstärkt einbringen müssten. So soll es gelingen, dass „Kirche vor Ort“ ihre Stärken aufzeigen kann und somit das geistige Leben auch weiterhin im Mittelpunkt steht. Diese Aufgaben kann, so Propst Böttcher, jedoch selbstverständlich nicht nur das Gemeindeteam alleine übernehmen, sondern sie sind auf die Mitwirkung aller Gemeindemitglieder angewiesen. Nach diesen Worten wünschte er den vier Damen vom neuen Gemeindeteam für die Zukunft bei ihren vielseitigen Aufgaben viel Erfolg und Gottes Segen.

Im Anschluss an die Messe fand der diesjährige Neujahrsempfang der ausrichtenden Kirchengemeinde wieder im Stephanushaus statt. Die Begrüßung der 65 anwesenden Gemeindemitglieder aller Altersgruppen und einiger dörflichen Gruppierungen erfolgte durch Marion Beine vom neuen Gemeindeteam.

In seiner Einleitung betonte Propst Böttcher, dass das Stephanushaus im und als Mittelpunkt der Gemeinde diene und sich gleichzeitig hier ein Teil des Gemeindelebens vieler Gruppierungen aus Niedereimer abspiele. Dieses sei durch den kürzlich renovierten Zustand des Hauses geradezu ideal. Zur Gottesdienstordnung sagte er, dass trotz des Personalengpasses in jeder Kirchengemeinde mindestens eine Osterfeier stattfinden solle. Des Weiteren soll nur ca. alle sechs bis acht Wochen ein Wortgottesdienst abgehalten werden soll. Trotz der Aufforderung der Bischöfe beim Wortgottesdienst keine Kommunion auszuteilen, wurde hier aus der Gemeinde der Wunsch ausgesprochen, diese doch anzubieten. Im Hinblick auf das neue Gemeindeteam betonte Böttcher nochmals, dass die Mitglieder als Brücke zwischen der Gemeinde vor Ort und dem Pastoralteam fungiere.

Anschließend reflektierte Sr. Ephrem zum Jahr 2019. Sie war sehr zufrieden mit dem Engagement der Bürger Niedereimers, die die Umgestaltung in die eine Propsteipfarrei mitgetragen hätten. Sie bedankte sich bei der neuen Küsterin Marita Voß sowie bei den Krippenaufstellern und Sternsingern für ihr Mitwirken. Ebenso sprach sie der kfd, der Caritas und dem früheren Gemeindeausschuss ihren Dank aus, die mit ihren durchgeführten Treffen zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch beitragen hätten. Beim Empfang gedachte man auch dem verstorbenen Küster Klaus Bertram sowie den Eheleuten Ursula und Josef Hendricks, die alle drei in der Kirchengemeinde sehr aktiv waren.

Zum Schluss stellte sich noch das neue Gemeindeteam mit Marion Beine, Bernadett Bienstein, Beatrix Schröder und Marita Voß persönlich den Besuchern vor. Sie möchten die gewohnten Strukturen beibehalten und keine großen Veränderungen vornehmen. Wer aber die Gruppe mit Anregungen, konstruktiver Kritik oder Äußerungen unterstützen möchte, kann seine Ideen in den neuen Briefkasten in der Kirche einwerfen. Das neue Gemeindeteam freut sich nun auf eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

 

Text und Foto: Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Das neue Gemeindeteam der St. Stephanusgemeinde mit ihrem „Chef“ Propstdechant Hubertus Böttcher (v.l. Marion Beine, Beatrix Schröder, Hubertus Böttcher, Marita Voß und Bernadett Bienstein)

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05.01.2020

Kinder machen sich auf den Weg für Kinder in Peru

Sternsinger unterstützen Cafè Inka

NIEDEREIMER Die diesjährige Sternsingeraktion in der Sankt Stephanusgemeinde Niedereimer brachte das gute Ergebnis von insgesamt 2.894,92 Euro ein. Hierzu machten sich am vergangenen Sonntag insgesamt 34 Kinder und drei Erwachsene in 13 Gruppen in Niedereimer auf den Weg. Zum einen brachten sie Gottes Segen in die Häuser und zum anderen sammelten sie für das REBINI-Programm von Pater Dieter Afhüppe (MSC – Hiltruper Missionare) in Trujilli/Peru.

Zuvor hatte Pastor Stapel im Aussendungsgottesdienst über seine Erlebnisse mit den Straßenkindern in Brasilien erzählt, wo er einige Jahre als Geistlicher tätig war. Nach der Segnung der Sternsinger und ihrer Insignien machten sie sich auf den Weg.

Am Nachmittag erfolgte im Stephanushaus die Auszählung der Sternsingeraktion. Hier erhielten die Kinder auch als kleines Dankeschön und zur Stärkung Kuchen und Sprudel. Wie in den letzten Jahren schon, gaben die Sternsinger wieder einiges ihrer erhaltenen Süßigkeiten für bedürftige Kinder ab. Diese Sachen erhält nun das Cafè Inka in Arnsberg zur Verteilung. Allen Spendern und Spenderinnen sei für ihre großzügige Gabe herzlich gedankt. Ein besonderer Dank gilt aber auch Schwester Ephrem und den Helferinnen für die Vorbereitung und Durchführung der Sternsingeraktion.

Text und Fotos: Detlev Becker

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15.12.2019

Advent- und Weihnachtskonzert in Sankt Stephanus

180 Akteure musizieren für den guten Zweck

NIEDEREIMER Insgesamt standen am dritten Adventsonntag 180 Akteure in der Sankt Stephanuskirche in Niedereimer auf der Bühne und musizierten für den guten Zweck. Alle Beteiligten spielten und sangen bei diesem Konzert kostenlos und der Erlös des Konzertes kommt zu 100 % der Stephanusgemeinde zugute.

Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Maria Hosters vom ausrichtenden Gemeindeausschuss am Sonntag die Zuhörer begrüßte sowie zum Abschalten und Entspannen einlud.

Den Anfang machte der Musikverein Niedereimer (39 Akteure) erstmals unter der Leitung von Kathrin Schneider. Statt altbekannter und klassischer Weihnachtsmusik spielten sie in diesem Jahr mehrere Konzertstücke. Ihm folgte der Gerd-Schüttler-Kinderchor der Musikschule des HSK (32 Akteure) unter Leitung und Gitarrenbegleitung von Nicole Hesse sowie Mithilfe von Anja Danne und Susanne Anzinger. Das Jugendorchester Niedereimer, welches seit kurzer Zeit mit dem Müscheder Jugendorchester kooperiert (33 Akteure), musizierte beim Konzert unter Dirigat von Thomas Schmitz. Sowohl der Kinderchor als auch das Jugendorchester erhielten für ihre Darbietungen den meisten Applaus des Abends. Im Anschluss folgte der Singkreis St. Stephanus Niedereimer (13 Akteure) in Zusammenklang mit dem Chor „ad libitum“ (8 Akteure) beide Chöre unter Leitung vom Rüdiger Alkert, dem ebenfalls die musikalische Gesamtleitung oblag. Den größten Klangkörper des diesjährigen Konzertes bildete der SMS-Chor Niedereimer unter Dirigat von Frank Schröder mit 55 beeindruckenden Stimmen. Zwischen den Musikstücken rezitierte Schwester Ephrem Verse zum Fest. Zum Schluss des Konzertes spielte der Musikverein Niedereimer noch Weihnachtslieder, wo die Zuhörer zum Mitsingen eingeladen wurden. Mit kleinen Präsenten sprach die Stephanusgemeinde den Dirigenten den Dank für ihre Teilnahme am Advent- und Weihnachtskonzert aus. Mit zusätzlichem Applaus zum Schluss bedankten sich die Gäste für das besinnliche, etwa 90-minütige Konzert.

Text und Fotos: Detlev Becker

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30.11.2019

Lichterbaum erstrahlt in Niedereimer

Vereinsring lädt Niniviten ein

NIEDEREIMER Auch in diesem Jahr fanden sich am 1. Adventswochenende wieder zahlreiche Besucher auf der Kirchwiese ein, um den Beginn der Adventszeit in Niedereimer zu feiern. Nach der Messe verweilten viele Kirchgänger und Gäste bei „Ninive im Lichterglanz“, um dem Entzünden des Weihnachtsbaumes beizuwohnen. Die Kinder mit brennenden Wunderkerzen in der Hand und funkelnden Augen warteten schon ganz gespannt auf das Einschalten der Lichterketten am Tannenbaum. Während das Jugendorchester des Musikvereins Niedereimer das Lied „Oh Tannenbaum“ spielte, war es dann soweit und die Lichterketten am Baum wurden eingeschaltet. Den Anwesenden bot sich ein prächtiges und farbenfrohes Bild.

Der Vereinsring Niedereimer als Ausrichter der Veranstaltung hatte wieder einmal alles richtig gemacht. Bei sternenklaren Himmel und leicht winterlichen Temperaturen schmeckten den Besuchern die warmen und kalten Getränke sowie die heißen Grillwürstchen. Die Gäste verweilten an diesem Abend in gemütlicher Atmosphäre am wärmenden Lagerfeuer und lodernden Schwedenfeuer. Auch die Kinder kamen beim leckeren Stockbrotbacken nicht zu kurz.

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die Kinder mit Wunderkerzen vor dem erhellten Tannenbaum

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30.11.2019

AWO-Kindergarten erhält Tippspielgeld

Ein Gewinner verzichtet zu Gunsten der AWO

NIEDEREIMER Wie in den Jahren zuvor nutzte der Vorstand der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer die Veranstaltung „Ninive im Lichterglanz“ um das Tippspielgeld zu übergeben. So konnten die Verantwortlichen des AWO-Kindergartens „Kleine Eiche“ in Niedereimer den ansehnlichen Betrag von 177,- Euro an diesem Abend entgegen nehmen.

Zusammengekommen war dieses Geld beim diesjährigen Schützenfestgewinnspiel im Juli, wo es darum ging die richtige Schusszahl des Königs zu tippen. Der eingenommene Betrag wird dann halbiert und geht zur Hälfte an den Kindergarten und an den oder die Gewinner. In diesem Jahr hatte sogar einer der Gewinner zu Gunsten des AWO-Kindergartens auf seinen Anteil verzichtet. Der Geldübergabe an die beiden Erzieherinnen der AWO Erika Sommerfeld und Kirsten Pusch, wohnten neben dem Schützenhauptmann Oliver Glaremin auch das amtierende Königspaar Malte Cottin und Kimberly Weijmans bei. Die AWO freute sich über den Spendenbetrag und möchte von dem Geld benötigtes Spielmaterial anschaffen.

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Spendenübergabe der Schützen an den AWO-Kindergarten

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30.11.2019

Messdienereinführung in Sankt Stephanus

Glückwünsche aus der Gemeinde

NIEDEREIMER Am Wochenende des 1. Advents wurden zwei neue Ministrantinnen, im Beisein einer Vielzahl von Aktiven in die Messdienerschar der Sankt Stephanus Kirchengemeinde Niedereimer, aufgenommen. Allerdings konnte während der festlichen Messfeier nur Lara Kelle vorgestellt werden, da Christina Bierbach leider erkrankt war. Die Messe zelebrierte an diesem Abend Pater Geo, der für die Messdienerarbeit in der gesamten Propsteigemeinde Sankt Laurentius Arnsberg zuständig ist. Nach der Segnung erhielten sie als Zeichen ihrer Aufnahme eine kleine Kette mit Kreuzchen sowie eine Urkunde. Ab sofort ergänzen die beiden Mädchen die mit 28 Jungen und Mädchen recht große Gruppe der Messdiener/innen in Niedereimer innerhalb der Propsteigemeinde. Die Kirchenbesucher beglückwünschten mit viel Applaus die beiden Mädchen zum zukünftigen Dienst am Altar.

Text und Foto: Detlev Becker

 

FOTO: Lara Kelle inmitten von vier altgedienten Messdienerinnen und Pater Geo

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23.11.2019

2.Kompanie Veranstalter – 1. Kompanie Sieger

Zahlreiche Teilnehmer am Wettbewerb

NIEDEREIMER In diesem Jahr konnte die 2. Kompanie der Sankt Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer als Veranstalter des Vergleichswettkampfes erfreulicher Weise überaus viele weibliche und männliche Schützen zum Schießen in der Halle Friedrichshöhe begrüßen. Es nahmen insgesamt 15 Mitglieder der 1. Kompanie, neun Mitglieder der 2. Kompanie sowie fünf Damen am Wettbewerb teil. Am Preisschießen beteiligten sich zudem 27 Schützen/innen. An der Veranstaltung wurden 838 Schüsse abgegeben und insgesamt 6733 Ringe erzielt. Trotz aller Versuche gelang es der 2. Kompanie jedoch auch in diesem Jahr nicht den begehrten Wanderpokal in die eigenen Reihen zu holen. Die 2. Kompanie musste sich mit 519 Ringen gegenüber der 1. Kompanie mit 549 Ringen geschlagen geben.

In den diversen Klassen belegten folgende Schützen den jeweils 1. Platz: beim Damencup Beate Bertram mit 95 Ringen, bei den Jungschützen (16 – 26 Jahre) Chris Dobbelaere mit 94 Ringen, bei den Schützen (27 – 49 Jahre) Marvin Bertram mit 93 Ringen und bei den Senioren (50 Jahre und älter) Thorsten Haack mit 92 Ringen. Hier erhielten die Sieger jeweils schicke Erinnerungstücke.

Beim Preisschießen hatte Beate Bertram die Nase vorn. Ihr folgten Chris Dobbelaere, Veronika Mund, Jaci Dobbelaere, Hubertus Winterberg, Michael Bienstein, Andreas Stiefermann und Oliver Garemin. Die Gewinner konnten hierbei zwischen schönen Präsenten auswählen.

Die gesamte Siegerehrung nahm an diesem Abend der Ehrenvorsitzende der 2. Kompanie Franz-Jürgen Sölken vor. Die Schießaufsicht oblag an diesem Tage bei Jaci Dobbelaere. Beate Bertram und Franz-Jürgen Sölken nahmen die Auswertung vor. Im Anschluss verbrachten die Teilnehmer und Gäste noch ein paar gesellige Stunden im Kreise er Schützen.

 

Preisschießen

 

 

 

 

Platz

Name

Ringe

1.

Beate Bertram

30

2.

Chris Dobbelaere

29/28

3.

Veronika Mund

29/25

4.

Jaci Dobbelaere

28/28

5.

Hubertus Winterberg

28/26

6.

Michael Bienstein

28/23

7.

Andreas Stiefermann

27/27/25

8.

Oliver Glaremin

27/27/24

Text und Foto: Detlev Becker

FOTOS:

Pokal = Pokalübergabe an die Siegerkompanie mit Franz-Jürgen Sölken (Ehrenvorsitzender) – Malte Cottin (Schützenkönig) – Wolfgang Goor (Kompanieführer 1. Kompanie) – Kimberly Weijmans (Schützenkönigin) – Oliver Glaremin (Schützenhauptmann

Sieger = Die Siegesschützen des Abends, mitten drin das amtierende Königspaar Malte Cottin und Kimberly Weijmans sowie Schützenhauptmann Oliver Glaremin

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23.11.2019

Bunte Mischung an Geschenken

Erlös geht an soziale Einrichtungen

NIEDEREIMER Auch in diesem Jahr war der kfd-Advent- und Weihnachtsbasar in Niedereimer wieder ein Besuchermagnet. Neben den Gestecken und Adventskränzen wurden ebenfalls zahlreiche Bastelarbeiten angeboten. Diese bestanden aus Transparentengeln, Sternen, Socken sowie Holztannen und Holzengeln. Natürlich boten die Damen erneut selbstgemachte Marmeladen, Liköre, Essig, Spritzgebäck oder Kuchen im Glas sowie Hunderleckerlies an. Die reichlich bestückte Cafeteria lud die Besucher selbstverständlich zum Genießen und Verweilen ein. Von dem Angebot machten die Gäste vielfältig gebrauch. Geöffnet hatte an diesem Tag auch, die katholische öffentliche Bücherei St. Stephanus, die ebenfalls diverse Medien zum Kauf anbot. Der Erlös des diesjährigen Basares kommt den drei Einrichtungen der Caritas-Außenwohngruppe Niedereimer sowie dem Frauenhaus und dem Cafe´ Inka in Arnsberg zu gute.

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Interessierte Kunden des Basars im Gespräch

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Schulwegsicherungskonzept gut umgesetzt

Haushaltsplan für 2020/2021 vorgestellt

NIEDEREIMER Vor der eigentlichen Sitzung des Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch fand in gemeinsamer Sitzung die Vorstellung des städtischen Haushaltes für die Jahre 2020/21 statt. Im kommenden Haushalt wurden für Niedereimer folgende Maßnahmen aufgelistet: die Umgestaltung der Sauerlandstraße mit straßenbegleitendem Radweg; der Verkauf des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses; die Post-, Telekomunikation-, Rundfunk- und Fernmeldegebühren für städtische Gebäude im Niedereimerfeld; die Auflistung der Miet- und Nebenkosten für das Feuerwehrgerätehaus am Campus; der Zuschuss für die Nutzung der Schützenhalle durch den TuS Niedereimer; der Zuschuss für die Sanierung der Hallen- und Bühnenbeleuchtung und des Bühnenbodens sowie die Dachsanierung des Kartenhauses; der Ausbau der Gehwege und Parkstreifen an der Wannestraße.

Anschließend beriet das Gremium unter Vorsitz von Dirk Ufer im Ausschuss über die vorgegebenen Tagesordnungspunkte. Hier wurde beschlossen, dass sich die Schützenbruderschaft Breitenbruch und der Vereinsring Niedereimer eigenverantwortlich um den Stadt-/Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ kümmern soll.

Der Aufhebung in der Separationssache im Bereich Niedereimerfeld und Sauerlandstraße wurde aus Planungssicht zugestimmt.

Bei der Straßenreinigung durch die Stadtverwaltung im Bereich Wannestraße sieht der Ausschuss noch Klärungsbedarf. Die irreführende Beschreibung muss noch mit dem entsprechenden Fachdienst erläutert werden.

Zum Hol-/Bringservice an Kindergarten und Schule konnten die Mitglieder von einer durchaus positiven Resonanz berichten. Dank eines Ausschussmitgliedes, welches die Eltern persönlich angesprochen hat, konnte die Situation zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst werden. Viele Eltern der Schulkinder nutzen seitdem den Parkplatz an der Kirche um die Kinder gefahrlos abzuholen. Dieses Konzept soll auch in Zukunft durch die Lehrerinnen und Eltern an alle Beteiligte weitergegeben werden.

Mit der Umgestaltung des Sportplatzes in einen Kunstrasenplatz auf der Friedrichshöhe kann es nun endlich weiter gehen. Die Verwaltung hat der Fällung der „Problemeiche“ am Himmelpfortener Weg zugestimmt. Nun kann der TuS Niedereimer wieder voll in die Planung einsteigen und mit dem Projekt „Herzrasen“ durchstarten.

Die Bauarbeiten an der Sauerlandstraße gehen nun langsam dem Ende entgegen. Bis Mitte November 2019 soll die neue Gasleitung verlegt sein und es ist geplant, dass die Straße dann wieder beidseitig befahrbar ist. Im Anschluss wird noch der Radweg erstellt. Die ganze Baumaßnahme soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein.

Die Fahrbahnerneuerung der Durchgangsstraße in Breitenbruch ist für Sommer 2020 von StraßenNRW vorgesehen. Gleichzeitig soll der Fußweg zwischen Ober- und Unterdorf angelegt werden. Der Ausschuss regte zudem noch an, dass die Stadtverwaltung bei StraßenNRW anfragt ob im Rahmen der Baumaßnahme eventuell zusätzlich verkehrsberuhigende Maßnahmen mit in den Straßenraum eingebaut werden könnten.

Der Umbaubeginn für das Feuerwehrgerätehaus in Breitenbruch ist ebenfalls für Sommer 2020 anvisiert. Hier hoffen die Ausschussmitglieder und Feuerwehrkameraden, dass es bei den beteiligten Firmen freie Kapazitäten für die auszuführenden Arbeiten gibt.

Mit einer sogenannten „Wohnungsmesse“ möchte man die Bürger/innen aus Niedereimer über Bau- und Veränderungsmöglichkeiten ihrer eigenen vier Wände informieren. Hierbei soll es in erster Linie um altersgerechtes Wohnen bzw. Umgestaltung/Umwandlung des Wohnraumes gehen. Es wurde überlegt vorab eine mögliche Bedarfsabfrage per Fragebogen bei den Bürgern vorzunehmen. Man könnte sich gut vorstellen diese Aktion als Pilotprojekt für alle Dörfer der Stadt Arnsberg durchzuführen. Hierbei bedarf es allerdings noch Absprachen mit den zu beteiligenden Fachdienststellen der Stadt Arnsberg bezüglich der Umsetzung eines möglichen Konzeptes.

Zum Punkt Verschiedenes konnte die stellvertretende Vorsitzende Dorothee Brunsing-Aßmann immer noch keine konkrete Aussage zur Fertigstellung des Bolzplatzes an der Treppchengasse in Niedereimer machen. Aufgrund von fehlendem Personal zieht sich der Abbau der Spielgeräte am Berliner Platz und die Umgestaltung des Platzes in Niedereimer noch weiter hin. Frau Brunsing-Aßmann bemerkte allerding dazu, dass dieser Bolzplatz seit nunmehr zwei Jahren geplant ist und eine Umsetzung in absehbarer Zeit erfolgen sollte. Zudem wurde angeregt die Verwaltung zu beauftragen StraßenNRW darüber zu informieren, dass ein Grünschnitt im Bereich der Straße Zum Eichhahn dringend erforderlich ist. Ferner wurde angesprochen ob es möglich sei, mit einer Fahrbahnmarkierung an der Bushaltestelle die Ausfahrt Wannestraße als nachgeordnete Straße kenntlich zu machen. Dieses diene zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Hierrüber soll nun die Stadtverwaltung, nach Rücksprache der zuständigen Dienststellen, entscheiden.

Text und Foto: Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Die Bauarbeiten an der Sauerlandstraße schreiten zügig voran

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Mit 180 durch das Vereinsheim

 Die neugegründete Dartabteilung hält Ihre erste Versammlung ab – Initiator Marcel Blotenberg zum Abteilungsleiter gewählt

Vor 3 Jahren trafen sich einige Freunde aus Niedereimer zum „Dart in den Mai“. Die Damen gingen in die umliegenden Orte zum Feiern während die Dartbegeisterten Männer Ihr erstes Juxturnier spielten. Aus der inzwischen liebgewonnenen Tradition hat sich nun eine offizielle Abteilung beim TuS Niedereimer gebildet.

Als die Anfrage für die neue Abteilung  an den Vorstand gerichtet wurde mussten der  1. Vorsitzende Tim Tenner und Geschäftsführer Uwe Taubitz nicht lange überlegen. „In unserer Amtszeit haben wir mit unter anderem Yoga, Spinning und Bodyworkout bereits einige Wünsche unserer Mitglieder erfüllt. Warum nicht auch weitere Trendsportarten anbieten?!“ so Taubitz.

Ende Mai war es dann soweit und der erste Trainingsabend konnte auf dem neu angeschafften Equipment im Sportheim Niedereimer starten. Inzwischen sind 18 feste Mitglieder in der Abteilung. 5 davon sind sogar Neuaufnahmen beim TuS. „Die Anzahl ist eigentlich optimal. Durch z.B. Schichtarbeit sind nie alle Mitglieder da und so kommen alle Anwesend auf ausreichend Würfe.“ betont Marcel Blotenberg. Jeden Montag von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr wird wie erwähnt  im Sportheim Niedereimer trainiert. Seit ein paar Wochen gibt es auch bereits eine kleine Jugendabteilung welche von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr an den Dartboards steht. Neben diversen Übungen welche Konzentration und Treffsicherheit fördern, werden auch Einzel- und Doppelspiele sowie interne Turniere gespielt. Ob man sich ab der kommenden Saison auch für offizielle Ligaspiele anmeldet wird erst noch abgewartet und intern entschieden.

Am 30.9. fand nun die erste Abteilungsversammlung statt. Ziel war es Strukturen in die kleine Abteilung zu bringen und den weiteren Weg zu planen. Initiator Marcel Blotenberg stellte sich zur Wahl als Abteilungsleiter und wurde auch einstimmig bestätigt. Ihm zur Seite stehen der stellvertretende Abteilungsleiter Marcel Winterscheid, Kassierer Dennis Geßner und Inventarverwalter Hansi Liebig. Auch diese wurden einstimmig ins Amt gewählt. Ralf Schilde und Sebastian Böckmann werden im nächsten Jahr die Kassen prüfen.

Weitere Themen waren die Durchführung eine Abteilungsfahrt, welche selbstverständlich zu einem Dartturnier sattfinden soll, das Public Viewing der Dart WM zwischen Weihnachten und Neujahr, sowie die Ausrichtung einer Arnsberger Dart Stadtmeisterschaft. Die Anfrage kam vom Stadtsportverband und wird derzeit auf Machbarkeit überprüft.

Ein Dank galt neben dem TuS Vorstand auch den Sponsoren, durch deren Unterstützung bereits eigene Trikots angeschafft werden konnten.

Text und Foto: Tobias Baier

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10.10.2019

Neue Vereinsringspitze gesucht

2019 Weihnachtsmarkt bei Karl`s Hof

NIEDEREIMER In der Herbstsitzung des Vereinsrings Niedereimer gab die stellvertretende Vorsitzende Manuela Drawski nochmals bekannt, dass der Vereinsringsvorsitzende zum 15. September zurückgetreten sei. Als Beweg- und Hintergründe für seinen Rücktritt nannte sie die anonymen Denunzierungen gegen den Vorsitzenden. Aufgrund dieser angespannten Situation erklärten sich der Schriftführer Norbert Böckmann und der Beisitzer Markus Heumann vorerst bereit weiter zu machen, um Frau Drawski vorübergehend zu unterstützen. So wurden die Beiden in der Sitzung in ihren Ämtern bestätigt. Auf Dauer muss natürlich nach einer anderen Lösung gesucht werden. So sollen und müssen nun dringend weitere Mitstreiter für die Vorstandsarbeit im Vereinsring gewonnen werden.

In ihrem Rückblick erwähnte Frau Drawski die zurückliegenden gut verlaufenen und angenommenen Veranstaltungen wie Osterfeuer, Mehrgenerationenfest oder Seniorenfahrt. Für das nächste Jahr wurde angeregt, das so genannte Mehrgenerationenfest in Dorffest umzubenennen um hierdurch mehr Gäste anzusprechen und somit die Dorfgemeinschaft zu fördern und zu stärken. Allerdings sollen an diesem Tag wie gewohnt auf dem Schnadegang sowie dem Kinder- und Jugendschützenfest das Hauptaugenmerk liegen. Hierzu gibt es jedoch noch Gesprächsbedarf der kooperierenden Gruppierungen.

Das Martinsspiel mit anschließendem Martinszug durch das „alte Dorf“ findet diesjährig am Freitag 8. November statt. Der Abschluss für alle Teilnehmer, mit Getränken und Speisen, erfolgt am Stephanushaus. Für dieses Jahr ist erstmals ein Weihnachtsmarkt am Samstag 21. Dezember bei Karl`s Hof geplant. Wenn sich hierzu Vereine und Organisationen aus Niedereimer einbringen möchten, sollten sich diese frühzeitig mit Marcel Winterscheid in Verbindung setzen. Durchgeführt vom Vereinsring wird aber ebenfalls wieder „Ninive im Lichterglanz“ am 1. Adventssamstag 30. November.

Enttäuscht zeigte sich der Musikverein von der Beteiligung der Abordnungen bei der Vorstellung der neuen Uniformen. So erhielten an dem Abend die wenigen Gäste ein musikalisches Konzert im mehr oder weniger kleinen Kreis.

Auf zwei größere Veranstaltungen wiesen der AKD mit der Ausstellung zum Kriegsende im Mai 2020 und die Schützenbruderschaft mit dem Stadtschützenfest im September 2021 hin.

Zum neuen Kassenprüfer der Geschäftsjahre 2020/21 wurde Tobias Baier von der Versammlung gewählt.

 

Text: Detlev Becker

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06.10.2019

Gemütlicher Gemeindetreff zum Erntedank

Zahlreiche Spenden für Bedürftige

NIEDEREIMER Mit einem Familiengottesdienst feierte die Sankt Stephanus Kirchengemeinde Niedereimer wieder die Erntedankmesse. Zum Erntedank hatten abermals zahlreiche Kirchgänger viele mitgebrachte Gaben am Altar abgestellt. Im Anschluss folgten etwa 40 Kirchenbesucher der Einladung des Gemeindeausschusses, zu einem gemütlichen Gemeindetreff im Stephanushaus. Bei einem kleinen Imbiss tauschten sich die Gäste in anregenden Gesprächen aus. Der Einladung waren erneut alle Altersgruppen aus der Stephanusgemeinde gefolgt.

Die gesammelten Lebensmittel und Hygieneartikel sollen nun den Arnsberger Bedürftigen über den „Fairteiler“ im Café Inka zur Verfügung gestellt werden. Pater Geo freute sich und dankte allen Spendern, im Namen der Propsteigemeinde St. Laurentius, für die großzügigen Spenden. Weitere Lebensmittel, Kosmetika und Hygieneartikel können jederzeit in die Sammelbox in der Kirche eingelegt werden.

Leider hatte die Messe aufgrund des Wetters sowie aus organisatorischen Gründen nicht, wie ursprünglich mal angedacht, als Freiluftveranstaltung stattfinden können.

Text und Foto: Detlev Becker

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03.10.2019

Gedenken an den Polizistenmord vor 40 Jahren

Landrätin würdigt Arbeit des AKD

NIEDEREIMER In diesem Jahr hatte der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. beim Tag der offenen Tür am 3. Oktober den sinnlosen und traurigen Mord an den beiden jungen Polizisten Michael Gödde und Bernd Korb aus dem Jahre 1979 aufgearbeitet. Zu diesem denkwürdigen Anlass trugen die Heimatforscher Zeitungsberichte und Fotos aus damaliger Zeit sowie aktuelle Berichte und Fotos vom diesjährigen 40. Gedenktag einiges zusammen. Mit dieser Veranstaltung wollte der AKD dem Vergessen an die einst schreckliche Tat eines belgischen Soldaten vorbeugen. Die Angehörigen zeigten sich von den zusammengetragen und ausgestellten Materialien beeindruckt. Zu sehen waren an diesem Tag zusätzlich ehemalige Ausrüstungsgegenstände der Polizei, wie z.B. Tschako, Knebelkette oder Fahndungsmappe „Terrorristen“ aus den 1960er und 1970er Jahren.

Die stellvertretenden Landrätin Ursula Beckmann, die dieser Veranstaltung beiwohnte, überbrachte die Grußworte der Kreisverwaltung. Sie würdigte die Arbeit der Heimatvereine, die sich in besonderer Weise um das Geschichtsbewusstsein der jeweiligen Orte einsetzen würden. Dies spiegle sich hier und heute darin wieder, dass sich der AKD Niedereimer in diesem Jahr mit dem hoch sensiblen Thema des Mordes an zwei Polizisten hervorragend und gleichzeitig einfühlsam auseinander gesetzt hätte. Ebenfalls begrüßen konnte der 1. Vorsitzende Detlev Becker den „Brückenbauer“ Peter Hering, dem es durch seine Hartnäckigkeit gelungen war eine Verbindung zwischen Ruhrtal-Radweg und den neu gestalteten Polizeidenkmal zu initiieren.

Im Anschluss an den Besuch der kleinen Ausstellung blieben die Gäste noch beisammen und unterhielten sich angeregt über die damaligen Ereignisse. Trotz des herbstlichen Wetters verweilten die Besucher, geschützt durch wasser- und winddichte Pavillons, noch in der Cafeteria. Der Vorstand des AKD zeigte sich von der Zahl der Anwesenden positiv erfreut.

Text: Detlev Becker

FOTO: „Brückenbauer“ Peter Hering, 2. Vorsitzender Holger Glaremin, stellv. Landrätin Ursula Beckmann mit 1. Vorsitzenden des AKD und Ortsheimatpfleger Detlev Becker der die Ausstellung präsentiert

 

 

 

 

 

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21.09.2019

AKD gedenkt dem Polizistenmord

Landrätin kommt zum Tag der offenen Tür

NIEDEREIMER Der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und         -entwicklung Niedereimer e.V. gedenkt in diesem Jahr dem Polizistenmord vom 10. Juli 1979. Aus diesem Anlass öffnet der AKD wie gewohnt am 3. Oktober in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr für alle Interessierten sein Archivraum am Stephanusweg 11. Anhand von Fotos und Zeitungsberichten möchte man an die völlig sinnlose Tat des damals jungen belgischen Soldaten vor 40 Jahren erinnern. Die stellvertretende Landrätin Ursula Beckmann hat sich zu dieser Veranstaltung angemeldet und wird gegen 16 Uhr ein paar Grußworte sprechen. Damit würdigt sie die Arbeit des AKD zur Aufarbeitung des tragischen Ereignisses. Ferner sind Angehörige und der Initiator des „Brückenschlages“ zu dem Tag der offenen Tür des AKD eingeladen.

Zusätzlich gibt es ebenfalls alte Fotos aus dem Dorfleben Niedereimers zu sehen. Ebenso können an diesem Tag wieder Heimatliteratur, Postkarten, Dorffahnen und dergleichen erworben werden. Mit einer kleinen Cafeteria und Getränken ist an diesem Nachmittag für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Der AKD würde sich über wieder regen Zuspruch aus der Bevölkerung freuen.

Text: Detlev Becker

 

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08.09.2019

AKD überwältigt von dem Besucherandrang

Hofkapelle Bienstein in Niedereimer geöffnet

NIEDEREIMER Von der Besucherresonanz am Tag des offenen Denkmals war der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer in diesem Jahr völlig überrascht. An diesem Tag hatte der AKD zum zweiten Mal die altehrwürdige unter Denkmalschutz stehende Hofkapelle Bienstein an der Friedrichshöhe für Besucher geöffnet. Über den Nachmittag verteilt kamen etwa 100 Gäste aus dem Ort und der Umgebung nach Niedereimer. Zur kleinen „Kapellenführung“ alleine drängten sich fast 40 Personen in das kleine Gotteshaus und lauschten den Ausführungen des AKD-Vorsitzenden und Ortsheimatpfleger Detlev Becker. Nach der Besichtigung konnten sich die Besucher noch am Infostand über die Arbeit der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“ informieren. Zudem lud der Arbeitskreis noch zum Verweilen bei Kaffee und Kaltgetränken ein.

Text und Foto: Detlev Becker

 

 

 

 

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11.07.2019

Alles fürs Hochjahresfest vorbereitet

Geckpate gekürt

NIEDEREIMER Zur diesjährigen Gecktaufe und Bierprobe der St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer konnte Hauptmann Oliver Glaremin wieder zahlreiche Gäste willkommen heißen. Besonders begrüßte er die amtierenden Majestäten sowie die ehemaligen Hauptleute. Er sprach allen Anwesenden seinen Dank aus für die in den vergangenen Monaten geleistete Arbeit beim Thekenumbau, der Außensanierung und beim Umbau der Vogelstange. Zusätzlich erhielten die Schützenbrüder Josef Derksen, Jaci Dobbelaere, Markus Kampmeier, Mario Orlando und Christian Tschauder ein kleines Präsent. Danach ging Oliver Glaremin noch kurz auf die Veränderungen zum Schützenfest 2019 ein. Er sprach hier die optische Umgestaltung des Festplatzes, die neue Zapfmannschaft, die Cocktailbar und die Küchenbewirtung an. Nun sei alles bestens für das Fest der Feste am kommenden Wochenende vorbereitet. Im Anschluss lud Glaremin die Gäste zum Essen ein, die Jungschützen boten leckere Speisen vom Grill an.

Nachdem sich alle Schützenbrüder gut gestärkt hatten folgte der zweite Teil des Abends, die Gecktaufe. Hauptmann Oliver Glaremin und Adjutant Ralf Ernst enthüllten die vom Schützenbruder Ritchy Frank angefertigte Geckpuppe. Der diesjährige Geck ist dem Vorjahresgeckpaten Steffen Schmitz nachempfunden. Die Attribute des Gecks sind, dass er Schütze, Jäger und Kletterer in einem verkörpert. Danach wurde der neue Geckpate vorgestellt: er sei Mitglied der 1. Kompanie, ein guter und verlässlicher Schütze, großer Fußballfan, zeigte überdurchschnittliches Engagement für die Bruderschaft und seine beiden Söhne hätten jeweils schon mal den Geck abgeschossen. Die Wahl fiel somit auf das Schützenvorstandsmitglied Jaci Dobbelaere, der sich sichtlich freute. Mit reichlich Alkohol wurde die Geckpuppe anschließend getauft. Nun muss der Geckpate dafür Sorge tragen, dass die Figur am Schützenfestmontag pünktlich unter der Stange steht – viel Glück.

Gestartet wurde an diesem Abend auch wieder das beliebte Tippspiel zur Anzahl des Königschusses. Hierbei teilen sich später der AWO-Kindergarten „Kleine Eiche“ und der Tippgewinner das eingespielte Geld.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Hauptmann Oliver Glaremin, neuer Geckpate Jaci Dobbelaere, Vorjahresgeckpate Steffen Schmitz, Adjutant Ralf Ernst – mittendrin die neue Geckpuppe

 

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25.06.2019

Niniviten fiebern dem Schützenfest entgegen

Abermals Neuerungen zum Fest

NIEDEREIMER Mit Spannung wird das diesjährige Schützenfest der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer vom 13. bis 15. Juli erwartet. Die Niniviten können sich kaum noch gedulden endlich wieder die Musik und das Knallen der Büchsen von der Friedrichshöhe zu hören. Allerdings heißt es dann für das amtierende Königspaar Dietmar Eickhoff und Sybille Reiss sowie dem Jungschützenkönig Justin Dobbelaere Abschied nehmen von einem fantastischen Jahr im Kreis der großen Schützenfamilie, damit ein hoffentlich genauso sympathisches neues Königspaar und ein neuer Jungschützenkönig die Nachfolge antreten kann. Der Vorstand der Bruderschaft, unter Leitung von Hauptmann Oliver Glaremin, wünscht sich ein harmonisch und gesellig verlaufendes Festwochenende. Hierfür sind alle Weichen gestellt und die Vorbereitungen in der Halle, auf dem Festplatz und unter der Vogelstange laufen auf Hochtouren. Die Bruderschaft hat mit dem neuen, nun fertigen Theken- und Loungebereich in der Halle sowie einer Illuminierung der Linden und der Umgestaltung des Festplatzes beste Voraussetzungen zum gemütlichen Feiern geschaffen. Aber auch zum Schützenfestablauf selbst gibt es einige schöne Neuerungen. So wird es am Samstagabend eine Cocktailtheke in der Festhalle geben, die durch die Primo-Cocktailbar aus Soest bewirtet wird. Neu ist ebenfalls, dass die Küchenbewirtung an allen drei Tagen von der Fleischerei Bernd Scheiwe aus Arnsberg übernommen wird. So werden die Küche und der Speiseraum am Sonntag und Montag ganztätig geöffnet sein. Ebenso übernimmt die Fleischerei Scheiwe das Dorffrühstück der Schützenbrüder und -schwestern am Montagmorgen. Da die 2. Kompanie leider in diesem Jahr ohne Kompanieführer da steht, findet das Antreten der 2. Kompanie diesjährig im Sportheim statt. Der Vorstand der Bruderschaft hofft nun, dass auch diesmal die Veränderungen zum Schützenfestablauf wieder auf ein positives Echo stoßen und dass alles bedacht worden ist. Neben den Schützenbrüdern bereiten aber auch die Mitbürger das Dorf auf das bevorstehende Hochfest vor. So werden derzeit die Grundstücke herausgeputzt und zum Festwochenende noch die Straßen und Häuser mit Dorffahnen und Wimpelketten geschmückt. Jeder Ninivit bringt sich so auf seine Weise in das dörfliche Schützenfest als Fest des Jahres ein.

Text: Detlev Becker

 

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29.06.2019

Mehrgenerationenfest hatte in diesem Jahr besseren Zuspruch

Mädchen hatten die Nase vorn

NIEDEREIMER Bereits zum zweiten Mal fand unter Federführung des Vereinsrings auf der Friedrichshöhe der diesjährige Mehrgenerationentag statt. Nachdem sich die Schnadegänger auf dem Festplatz eingefunden hatten, übernahm die Schützenbruderschaft Sankt Stephanus Niedereimer die Regie. Nach einer kleinen Verschnaufpause trafen sich 15 Bewerber/innen um die Kinderkönigswürde zu erringen. Hier konnte sich, die Tochter des heimischen Ortsheimatpflegers, die zehnjährige Regenbogenschülerin Amelie Toch mit dem 40. Wurf gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. Die begeisterte Fußballspielerin, Kinderchorsängerin und Mitglied der Kinderfeuerwehr Niedereimer wählte sich die gleichaltrige Mitschülerin Laureen Voss zur Mitregentin. Die gestaltet ihre Freizeit mit Fußball und Gitarre spielen. Im Anschluss konnten die Kinder Wettspiele machen oder sich in der Hüpfburg austoben. Ebenso konnten die Jungs und Mädchen am Workshop des Zirkus Fantastello teilnehmen sowie sich begeistern und mitreißen lassen. Zur Ermittlung des Jugendkönigs/ -königin trafen sich die Jugendlichen auf dem Schießstand. Hier hatte die 13-jährige Anna Sander aus Ninive die Nase vorn. Die Realschülerin, mit den Hobbies Fußball und Musik, holte den kleinen Vogel mit einem gezielten Schuss aus der Vorrichtung. Während des ganzen Nachmittages hielten die Damen der SGV-Abteilung Niedereimer ein reichhaltiges und wohlschmeckendes Kuchenbuffet bereit, welches sehr gut ankam. Neben den Speisen vom Grill wurde auch Stockbrotbacken in der Feuerschale für die jüngere Generation angeboten. Als der Tag den Höhepunkt der Spannung erreicht hatte, stellten Hauptmann Oliver Glaremin und Adjutant Ralf Ernst sowie das amtierende Königspaar Dietmar Eickhoff und Sybille Reis, den von Richard Frank und Josef Ruttke angefertigten neuen Schützenvogel vor. Dieser in 94 Arbeitsstunden gefertigte und mit 1,40 m Spannweite große Vogel kann ab sofort im Gartenbaubetrieb Krass begutachtet werden. Ein wenig enttäuscht zeigten sich am Abend die Teenager, für die eigentlich eine Disco geplant war, die jedoch aus organisatorischen Gründen ausfallen musste. Alles in allen zogen die beteiligten Vereine Vereinsring, Schützenbruderschaft, SGV und SMS-Chor eine positive Bilanz. Trotz des tropischen Wetters hatten zahlreiche Gäste den Weg hinauf zur Friedrichshöhe gefunden und auch die Verantwortlichen freuten sich über den in diesem Jahr besseren Zulauf der Veranstaltung.

Text und Fotos: Detlev Becker

FOTOS:

Jugendkönigin = Adjutant Ralf Ernst – Jugendkönigin Anna Sander – Hauptmann Oliver Glaremin

Kinderkönigin = Hauptmann Oliver Glaremin – Kinderkönigin Laureen Voss – Schützenkönigin Sybille Reiss – Kinderkönigin Amelie Toch – Schützenkönig Dietmar Eickhoff

Vogelpräsentation = Adjutant Ralf Ernst – Schützenkönigin Sybille Reiss – Vogelbauer Josef Ruttke – Vogelbauer Richard Frank – Schützenkönig Dietmar Eickhoff – Hauptmann Oliver Glaremin

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29.06.2019

Temperaturen fordern Schnadegänger heraus

Im Anschluss zum Mehrgenrationenfest

NIEDEREIMER Die hochsommerlichen Temperaturen forderten in diesem Jahr die Schnadegänger in Niedereimer, unter Führung von Bernhard Drees, auf eine ganz besondere Art heraus. Trotzdem ließen es sich 30 Wanderer, zwischen 10 und 78 Jahren, am Samstagmorgen um 10 Uhr nicht nehmen Niedereimers Grenzen zu kontrollieren. Diese zogen entlang des Berbkebaches über den „Ostbahnhof“, wo eine Trinkpause eingelegt wurde, in Richtung Breitenbruch. Dort gab es für die Schnadegänger dann die Mittagsrast mit Bockwurst, Brötchen und gekühlten Getränken. Nach der Pause ging es über den Höhenweg wieder in Richtung der Ortschaft Niedereimer. Um die gleiche Zeit machten sich nochmals 11 Wanderer, unter Anleitung des SGV-Vorsitzenden Bernd Kremer, auf den sogenannten kleinen Schnadegang. Auch diese überwiegend jungen Teilnehmer trotzdem den über 30 Grad warmen Außentemperaturen. Beim Zusammentreffen der beiden Wandergruppen wurde nochmals eine längere Pause zur Erholung und Erfrischung eingelegt. Am Kettlerbach dann nahm der Ortsheimatpfleger Detlev Becker das Pohläsen der neuen Schnadegänger vor. Vier junge Leute konnten diesjährig in den Kreis der Pohlbürger Niedereimers aufgenommen werden. Danach ging es zurück nach Niedereimer, auf die Friedrichshöhe, wo die Kooperation aus Vereinsring, Schützenbruderschaft, SGV und SMS-Chor zum Mehrgenerationenfest eingeladen hatten.

 

FOTO: Die Schnadegänger mit Ortsheimatpfleger stellen sich zum gemeinsamen Foto unter dem Jubiläumsstein am Kirchparkplatz auf

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29.05.2019

BLZ 6 erhält großzügige Spende

Firma Almecon unterstützt die Feuerwehr

BRUCHHAUSEN/NIEDEREIMER Eine großzügige Spende in Höhe von 1.000,- € konnte kürzlich die Einheitsführung des Basislöschzug 6 Bruchhausen/Niedereimer entgegennehmen. Der geschäftsführende Gesellschafter Lorenz Vinke von der Firma Almecon aus Niedereimer übergab den Scheck stellvertretend an den Leitenden Basislöschzugführer Brandoberinspektor Benjamin Hugo sowie an den Örtlichen Löschzugführer Brandinspektor Sebastian Mattern (Bruchhausen) und den Örtlichen Löschgruppenführer Brandinspektor Markus Schneider (Niedereimer). Die Firma Almecon Technologie GmbH mit Sitz im Niedereimerfeld ist ein weltmarktführender Betrieb der Luft- und Raumfahrt. Das Hauptaugenmerk liegt in der Herstellung von Komponenten für Triebwerksteile. Der Basislöschzug möchte das gespendete Geld für die weitere digitale Ausstattung des im letzten Jahr neu angeschafften Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) verwenden. Die verantwortlichen Einheitsführer sprachen dem Geschäftsführer Herrn Vinke ein großes Dank und Lob aus.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Scheckübergabe vor dem Betriebsgebäude mit neuem ELW 1 (v.l. BI Sebastian Mattern, Geschäftsführer Lorenz Vinke, BOI Benjamin Hugo, BI Markus Schneider)

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26.05.2019

AKD erklimmt den Fürstenberg

Historischer Ausflug der Heimatfreunde

NIEDEREIMER Hoch auf den Fürstenberg bei Neheim/Ense lud der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. seine Mitglieder und Gäste zum diesjährigen, inzwischen 15., Historischen Ausflug ein. Hier ging es unter sach- und fachkundiger Führung von Antonius Risse aus Lüttringen, beginnend am alten Bade- und Forsthaus durch die uralten Wallburganlagen hin zur historischen Fürstenbergkapelle. Die 21 Heimatfreunde erhielten bei der fast zweistündigen Exkursion einen informativen und interessanten Einblick in die rund 4000 Jahre alte Geschichte des Berges geboten. Höhepunkt des Ausfluges aber war wohl für alle Beteiligten die Besichtigung der, sonst leider aus Sicherheitsgründen verschlossenen, altehrwürdigen den Aposteln Philippus und Jakobus geweihten Fürstenbergkapelle. Zur Kapelle selbst konnte Herr Risse dann zahlreiche und maßgebende Details erzählen. Am Schluss durfte die mit 10 Jahren jüngste Teilnehmerin sogar das 800 Jahre alte Kirchglöcklein selbst einmal von Hand läuten. Wie im Flug verging die Zeit und es wurde niemanden der Teilnehmer langweilig. Als Dankeschön für die tolle Führung übergab der AKD-Vorsitzende Detlev Becker einen guten „geistigen Tropfen“ an Herrn Risse. Zurück in Niedereimer trafen sich die Mitglieder und Gäste der Zeitreise dann noch im TuS-Sportheim zum gemütlichen Kaffeetrinken und Ausklang.

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die Teilnehmer des „Historischen Ausflugs“ mit Herrn Antonius Risse in der Fürstenbergkapelle

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20.05.2019

Schüler/innen angetan vom Dorfrundgang

Einblicke in die Vergangenheit

NIEDEREIMER Zu zahlreichen historischen Stationen in Niedereimer führte der Ortsheimatpfleger Detlev Becker kürzlich die 28 Dritt- und Viertklässler der örtlichen Regenbogenschule mit ihrer Lehrerin Frau Gerber. Der Ortsheimatpfleger gab jeweils zu den geschichtlichen Orten kurze kindgerechte Erläuterungen. Besonders interessant fanden die Kinder, dass sie einen Einblick in die alte Hofkapelle Bienstein oder in die Stallungen des Hofes Glaremin werfen durften. So konnten die Schüler/innen hautnah Geschichte vor Ort erleben. Die Kinder stellten während des Dorfrundgangs eine Menge Fragen, die von Herrn Becker schnell beantwortet werden konnten. Ebenso konnten aber auch die Schüler/innen auf viele Fragen des Ortsheimatpflegers die richtige Antwort geben. Zum Schluss des Rundgangs durften die Kinder noch einen Blick in den Brunnen direkt vor ihrer Schule werfen. Dieser ca. 200 Jahre alte Brunnen wurde damals von Schäfer Mette angelegt und ist heute im Erdbereich noch vollständig original erhalten. Die Kinder und die Lehrerin waren von dem geschichtlichen Dorfrundgang sichtlich angetan.

Text und Fotos: Detlev Becker

FOTOS:

Rundgang-Brunnen = Die Schulkinder vor dem alten Brunnen an der Regenbogenschule

Rundgang-Stall = Die Dritt- und Viertklässler in den Stallungen des Hofes Glaremin

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15.05.2019

Bezirksausschuss sucht nach Problemlösungen

Ausschuss möchte Sicherheit aller Bürger erhöhen

NIEDEREIMER Hauptthema der letzten Sitzung des Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch war die Schulwegsicherheit inklusive dem benachbartem Kindergarten im Stadtteil Niedereimer. Hierzu hörten sich die Ausschussmitglieder zuerst einmal die Anliegen von Eltern, Kindergarten und Schule an. Die Mitglieder schlugen vor, hier eine gesamtstädtische Lösung zu suchen. Insbesondere sollten zeitweise Kontrollen vor Ort durchgeführt und durch die Ordnungsbehörden Strafgelder verhängt werden. Ebenso wurde gewünscht, dass der Polizeibezirksbeamte im Schul-/Kindergartenbereich zu den Stoßzeiten präventiv anwesend sein sollte. Auch ein temporäres Halteverbot im Einmündungsbereich Hirtenstraße in der Zeit zwischen 7 und 14 Uhr wurde angeregt. Des Weiteren könnte nötigenfalls eine sogenannte Hol- und Bringzone im Bereich des Kirchparkplatzes eingerichtet werden. All diese Maßnahmen, so Ausschussvorsitzender Dirk Ufer, dienten der Sicherheit der Kindergarten- und Schulkinder. Noch besser wäre es allerdings, wenn vorrangig die Schulkinder gänzlich auf den Fahrdienst verzichten und den Schulweg zu Fuß absolvieren würden.

Zum Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Breitenbruch wurde den Ausschussmitgliedern der neue Betreuer von Seiten der Verwaltung genannt. Zum zeitlichen Ablauf konnten jedoch noch keine weiteren Angaben gemacht werden.

Um ebenfalls die Sicherheit der Bürger in Niedereimer zu erhöhen, soll während der Radwegs-Bauphase an der Sauerlandstraße, das Durchfahrtsverbot für LKW´s durch den Ort Niedereimer stärker kontrolliert werden. Nachträglich wurden bereits aufgrund der starken Nutzung fremder und ortkundiger Autofahrer die Niedereimerstraße und der Stephanusweg mit einem halbseitigen Parkverbot belegt. Dieses allerdings nicht zur Freude aller Anlieger beider Straßen und entgegen der eigentlich geplanten Umleitung über Arnsberg.

An der neu ausgebauten Ortsdurchfahrt der Wannestraße sollen in Kürze Messen bezüglich der Anzahl durchfahrender LKW´s und Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden. Hierbei geht es den Ausschussmitgliedern weniger um die Anzahl und Geschwindigkeit sondern mehr um die Fahrbahnbreite der Straße. Denn gerade LKW´s nutzen im Begegnungsverkehr den abgesenkten Bürgersteig um aneinander vorbei zukommen. Somit ist in diesem Moment die Sicherheit der Fußgänger stark gefährdet. Es wurde der Vorschlag gemacht, eventuell Poller in diesem Bereich zu montieren um den eigentlichen Schutzbereich für die Bürger wieder herzustellen.

In der Sitzung wurde zudem angeregt eine neue Bushaltestelle im Bereich Hüstenerstraße in Höhe des Kolpingbildungswerkes anzulegen. Diese könnte dann sowohl von den Schreppenbergern als auch von den Leuten aus Niedereimer genutzt werden. Über diesen Vorschlag muss nun zusätzlich der Arnsberger Bezirksausschuss, in dessen Zuständigkeitsbereich die Hüstenerstraße liegt, beraten.

Nach der Errichtung der neuen Fußgängerbrücke über den Obergraben in Höhe des Polizeidenkmals zwischen Ruhrtalradweg und alter Sauerlandstraße, möchte der Bezirksausschuss die Errichtung einer Fußgänger- und Fahrradspur in diesem Bereich. Dieser Straßenabschnitt wird häufig von Bussen, LKW´s sowie Fahrschulen und nun auch von Fußgängern sowie Radfahrern genutzt. Um die Sicherheit der letztgenannten zu gewährleisten könnte eine Fahrbahnabgrenzung durch Markierung oder Bepollerung sichergestellt werden. Hier soll nun die Verwaltung eine mögliche Realisierung überprüfen.

Um den Bürgern das Wohnlandpotenzial in Niedereimer und Breitenbruch aufzuzeigen soll nach Vorstellung des Bezirksausschusses im Herbst eine Informationsveranstaltung in der Halle Friedrichshöhe stattfinden. Hier könnten dann neben der Stadt auch andere Einrichtungen wie zum Beispiel Polizei, Caritas oder Verband Wohneigentum sich mit einbringen und Wohnraumgestaltung vorstellen. Nach Wünschen des Ausschusses soll frühzeitig mit einem Flyer für diese halbtätige Veranstaltung geworben werden.

Zum Schluss gab die stellvertretende Ausschussvorsitzende Dorothee Brunsing-Assmann zum Punkt Verschiedenes noch bekannt, dass der neue Bolzplatz an der Treppchengasse in Kürze eingerichtet werden soll. Durch die hohe Arbeitsauslastung des Grünflächenamtes der Stadt und Koordinierungsschwierigkeiten kommt es derzeit zu Verzögerungen.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Mögliche Fahrbahnmarkierungen sollen die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer, hier im Bereich Polizistendenkmal, in der verlängerten Sauerlandstraße erhöhen

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12.05.2019

Erstkommunikanten und Jubilare feiern gemeinsam

Weißer Sonntag in der Stephanusgemeinde

NIEDEREIMER In der Kirchengemeinde Stankt Stephanus Niedereimer ist es seit Jahrzehnten schon schöne Tradition, dass die Erstkommunikanten und die Kommunionjubilare den Weißen Sonntag gemeinsam feiern. So konnte Pater Werner in der Erstkommunionfeier neben den vier Kommunionkindern wieder einige Silber-, Diamant- und Gnadenjubilare in dem Hochamt begrüßen. Die Erwachsenen empfingen vor 25, 60 und sogar 70 Jahren zum ersten Mal die Heilige Kommunion. Musikalisch umrahmt wurde der feierliche Gottesdienst zusätzlich von einer Musikgruppe aus Wennigloh. Nach der Kommunionfeier mussten die Kinder und Eltern vor der Kirche noch viele Hände schütteln bei der Gratulation. Am Nachmittag ging es noch einmal zur Dankandacht in die Stephanuskirche. Im Anschluss an die Dankmesse am Montagmorgen folgt, auf Einladung der Caritaskonferenz, das gemeinsame Frühstück von Kommunionkindern, Eltern und Klassenkameraden.

 

Text und Foto: Detlev Becker

 

FOTO: Die Silber-, Diamant- und Gnadenjubilare aus der Sankt Stephanusgemeinde Niedereimer

 

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05.05.2019

Neue Niniviten lernten Ninive kennen

Vereinsring lud zum Kaffeetrinken ein

NIEDEREIMER Zu einem ersten Dorfrundgang für die Neubürger Niedereimers hatte der Ortsheimatpfleger Detlev Becker am ersten Maisonntag eingeladen. Alle Teilnehmer trotzten dem doch so widrigen Wetter und wollten Neues erfahren. Diese Idee war bei einer der Dorfkonferenzen im Rahmen des IKEK entstanden.

Vor dem Start gab Detlev Becker Informationen zur Ersterwähnung und Namensgebung sowie aktuelle Hinweise zum Ort. Bei dem gut zweistündigen Rundgang dann stellte der Ortsheimatpfleger den neuen Niniviten viele dorfrelevante Objekte vor. Er zog mit den Teilnehmern durch das sogenannte neue und alte Dorf, es ging bergauf und bergab. Die Teilnehmer erhielten viele historische und aktuelle Auskünfte zu diversen Häusern, Plätzen und Stätten. Zudem konnte er noch so manche Anekdote aus vergangener Zeit zum Besten geben. Ebenso nutzte der Ortsheimatpfleger die Gelegenheit Termine anstehender Veranstaltungen bekannt zu geben. Die neuen Niniviten zeigten sich zum Schluss der Führung beeindruckt von der Historie Niedereimers.

Im Anschluss an die Führung lud der Vereinsring Niedereimer die Teilnehmer dann noch zum Kaffeetrinken in Karl`s Hof ein. Auch dieses Haus hat eine interessante und wechselvolle Geschichte.

Leider nutzten allerdings von den knapp 60 eingeladenen Haushalten nur sechs Haushalte die Gelegenheit mehr über ihren neuen Wohnort zu erfahren. Vielleicht benötigen einige der neuen Niniviten noch ein wenig mehr Zeit um sich in Ninive heimisch zu fühlen.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die neuen und einige alteingesessene Niniviten mit dem Ortsheimatpfleger unter dem Gedenkstein zur 800-Jahrfeier

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03.05.2019

Dank Bernd Kremer geht’s beim SGV Niedereimer vorerst weiter

SGV Mitorganisator des Mehrgenerationentages

NIEDEREIMER 37 Wanderfreunde und –freundinnen waren der Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung der SGV Abteilung Niedereimer gefolgt und fanden sich zur überaus wichtigen Sitzung in der SGV-Hütte am Stemberg ein. Der bisherige Vorsitzende Bernd Kremer war sehr erfreut über die positive Resonanz – oder war es einfach nur die Neugier der Mitglieder wie es nach 40 Vereinsjahren weiter geht? Bernd Kremer zeigte nochmals in seinem Plädoyer deutlich auf, wie es bei Neuwahlen weitergehen könnte oder ob die Abteilung an diesem Abend Liquidatoren bestellen und die Auflösung einleiten muss. Daraufhin fand eine rege Diskussion der anwesenden Mitglieder statt. Kremer verdeutlichte allerdings dass er mit viel Leidenschaft und Herzblut an der SGV-Abteilung hängt und ihm eine Auflösung persönlich sehr schmerzen würde. Er stellte dann die entscheidende Frage: „Wenn gar nichts mehr geht, was geht dann?“ Danach wurde Bernd Kremer erneut von der Versammlung als Vorsitzender vorgeschlagen. Schweren Herzens und entgegen seiner eigenen Überzeugung stellte er sich nochmals für zwei Jahre als Vorsitzender zur Wahl. Ihm ginge es reineweg um die Rettung der SGV-Abteilung Niedereimer, so Bernd Kremer. Gleichzeitig aber mit der Option das 2021 definitiv für ihn Schluss sei und dann ein/e andere/r Vorsitzende/r gefunden werden müsse. Unter dieser Voraussetzung wurde Bernd Kremer erneut zum Vorsitzenden gewählt.

Nachdem der Knoten geplatzt war, ging ein Ruck durch die Menge und einige Mitglieder stellten sich für weitere Vorstandsposten zur Verfügung. So wurden an diesem Abend der stellvertretende Vorsitzende Peter Hosters für ein Jahr sowie die Schriftführerin Bärbel Ricke, der Naturschutzwart Bernd Döring, der 2. Hüttenwart Wolfgang Menn, der Wegewart Heinrich Hanfland, der 2. Schriftführer Peter Altman und die 2. Schatzmeisterin Monika Menn für zwei Jahre gewählt. Über diesen Schritt zeigte sich Bernd Kremer äußerst erfreut und lobte die spontane Bereitschaft zur Mitarbeit. Bisher wäre man mit sieben Vorstandsleuten immer ausgekommen, aber mehr Leute würde die Vorstandsarbeit in der Zukunft sicherlich vereinfachen meinte Kremer und dankte den Neuen für ihren Einsatz. Vorerst nicht besetzt werden konnten allerdings die Posten des Medien- und des Brauchtumswart.

Zum Punkt Verschiedenes gab Bernd Kremer noch einige Erläuterungen. So hofft die SGV-Abteilung Neheim auf die Unterstützung der örtlichen Abteilung beim Deutschen Wandertag 2020. Ferner nimmt die SGV-Abteilung Niedereimer am Dt. Wandertag in Schmallenberg/ Winterberg und an der Delegiertentagung in Hagen-Dahl 2019 teil. Der Wasserschaden an der Hütte konnte nun mit der Versicherung abgerechnet werden. Ebenso beteiligt sich die SGV-Abteilung wieder an der Kooperation des Mehrgenerationentages von Vereinsring, Schützenbruderschaft und SMS-Chor Niedereimer am 29. Juni 2019 beim Schnadegang und auf der Friedrichshöhe. Derzeit wird geprüft in wieweit eine Zuwegung zur SGV-Hütte für Zulieferer möglich und machbar wäre. Bei der Verkehrssicherungsprüfung des Geländes wurde festgestellt, dass zwei Tannen vom Borkenkäfer befallen sind und diese nun schnellstes durch das städtische Forstamt beseitigt werden müssen.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Erleichterte Gesichte nach den Vorstandswahlen (Bernd Kremer, Monika Menn, Heinrich Hanfland, Wolfgang Menn, Peter Altman, Bärbel Ricke, Peter Hosters, Bernd Döring)

 

 

 

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03.05.2019

Kindergarten-Schulkinder zeigen Interesse an Dorfgeschichte(n)

Zeitreise durch Niedereimer

NIEDEREIMER Auch in diesem Jahr unternahmen 12 Kindergarten-Schulkinder des AWO-Kindergartens „Kleine Eiche“ in Niedereimer wieder eine Zeitreise durch den Ort. Zuerst gab es allerdings eine Erklärung warum der Kindergarten überhaupt „Kleine Eiche“ heißt. Nämlich daher, dass früher einmal in der Nähe die mächtige „Dicke Eiche“ stand. Gemeinsam mit den beiden Erzieherinnen wurden danach bei dem Dorfrundgang mit dem Ortsheimatpfleger Detlev Becker dann diverse Objekte in Niedereimer aufgesucht und vorgestellt. Ein Höhepunkt des Rundgangs war wohl der Besuch der alten Hofkapelle. Hier veranschaulichte Herr Becker den Kindern wie mühselig noch der Kirchbesuch in Hüsten bis vor ca. 100 Jahren war. Ebenso fasziniert zeigten sich die Kinder von der alten Volksschule. Er erklärte, dass die Schüler/innen zuerst vom 1. bis zum 8. Schuljahr gemeinsam in einem Klassenraum unterrichtet wurden. Auf zahlreiche Fragen des Ortsheimatpflegers konnten die Jungen und Mädchen vielfach die richtige Antwort geben. Zum Abschluss des Rundgangs stellte Herr Becker noch die Frage warum wohl die „Treppchengasse“ früher auch mal „Himmelsleiter“ genannt wurde. Dies fanden die Kinder selbst ganz schnell heraus, denn wenn man die Gasse hinauf schaut blickt man in den Himmel. Nach etwa 90 Minuten beendeten die Kinder und Erzieherinnen den interessanten Dorfrundgang, mit dem Fazit etwas aus der Dorfgeschichte ihres teils Heimatortes erfahren zu haben. Der Dorfrundgang in Niedereimer ist seit über 10 Jahren für beide Seiten eine Erfolgsgeschichte.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Einige Kindergarten-Schulkinder mit Erzieherin und Ortsheimatpfleger vor dem Altar in der alten Hofkapelle

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02.05.2019

Lohnende Gesprächsrunde mit Dechant Propst Hubertus Böttcher

Kirche muss wieder „offener – menschlicher – sozialer“ werden

NIEDEREIMER Zu einem offenen Erfahrungs- und Meinungsaustausch hatte die Kirchengemeinde Sankt Stephanus Niedereimer den Leiter der Propsteipfarrei St. Laurentius Dechant Propst Hubertus Böttcher eingeladen. Der Einladung des Gemeindeteams und des Kirchenvorstandes waren 28 Mitglieder aus Niedereimer zwischen 20 und 90 Jahren gefolgt. Zuerst stellte Propst Böttcher die allgemeine Situation im Pastoralen Raum vor. So sind ab 2024 nur noch 2,5 Priesterstellen und 1,5 Gemeindereferentenstellen geplant. Aber auch heute schon können die vorhandenen Priester nicht mehr alles abdecken und stemmen. Seiner Aussage nach können somit die Hauptamtlichen die Kirche vor Ort nicht retten, hier seien mehr denn je die Laien, Engagierten oder Ehrenamtlichen gefragt. Die Kirche sei im Wandel der Zeit und Paderborn hätte diesen Strukturwandel vorgegeben und man müsste nun den Dialog suchen. Im Gegenzug könnten aber ebenso wenig auch die Menschen vor Ort noch das volle Programm leisten. Es sei ein Um- und Weiterdenken für die Zukunft dringend notwendig. Nach der Kirchenvorstandswahl sollen nun drei Hauptgruppen gebildet werden, die zusammen mit den 16 gewählten Mitgliedern die Arbeit neu koordinieren. Auch neu ist das Beschwerdemanagement in Paderborn, welches jedem die Möglichkeit gibt sich über Kirche zu äußern. Gleichzeitig betonte er, dass Wortgottesdienste durch ausgebildete Laien jederzeit möglich seien und von „oben“ sogar gewünscht würden.

Als durchaus positiv bezeichnete Propst Böttcher die guten Kirchenbesucherzahlen und das hohe Spendenaufkommen in der Stephanusgemeinde. Die spontane Sammlung bei der Agapefeier für die Fazenda von Pater Stapel in Mosambik hätte das tolle Ergebnis von 225,- Euro gebracht. Man könnte daran sehen, dass in Niedereimer noch viel gebetet, eine hohe Religiosität vorhanden sei und Kirche gelebt würde. Auch lobte er die Vielzahl vorgeschlagener Mitglieder für das neue Gemeindeteam. Hier sollen alle Vorgeschlagenen nun zuerst von bestimmten Personen und danach erst durch Pater Werner für eine Mitarbeit im Team angesprochen und motiviert werden um sich dann im Gemeindeteam oder der Gemeindearbeit einzubringen. Auch dürften die Gemeinden Kritik üben an der Arbeit der Geistlichen und dieses durch Rückmeldungen per Anruf, E-Mail oder whatsapp kundtun, so Propst Böttcher.

Kritik kam bei der Gesprächsrunde von Seiten der Teilnehmer auf, da in der Karwoche und an den Ostertagen nur die Osternachtfeier in Niedereimer angeboten worden wäre. Hier seien die kleinen Pfarreien wie St. Stephanus oder St. Franziskus Xaverius einfach zu wenig berücksichtigt worden. Ebenso sei die Kommunikation in alle Richtungen maßgeblich zu verbessern, Gespräche müssten weitergegeben und Veröffentlichungen bekanntgaben werden. Auch der Wunsch die Messdienerarbeit vor Ort zu unterstützen und zu stärken stand ganz vorne an. Man wünschte sich ebenfalls, dass den Jugendlichen das Firmsakrament wechselweise in der Stephanuskirche und der Hl. Kreuzkirche gespendet würde. Gleichzeitig sollte den Kindern und Jugendlichen nach der Kommunion und Firmung die Möglichkeit nah gebracht werden in Gruppenstunden mehr Kirche zu leben und zu erleben. Angesprochen wurde auch den Schwerpunkt „Familienpastoral“ in Niedereimer anzusiedeln, um somit die Aufgaben der Kirche in Niedereimer zu stärken und zu repräsentieren sowie der Gemeinde die entsprechende Wertschätzung zu kommen zulassen.

Die Kirche muss wieder offener – menschlicher – sozialer werden. Diesen Wunsch äußerte sowohl Propst Böttcher als auch die Teilnehmer der Gesprächsrunde. Allerdings musste die Kirche erst in eine Krise geraten um dies zu erkennen, so Propst Böttcher. Zudem müssten die Seelsorger wieder mehr für die Menschen da sein sowie verstärkt seelsorgerische/geistliche Präsens zeigen. Dieses sei jedoch nur möglich wenn die Geistlichen von ihren verwaltungstechnischen Aufgaben entlastet würden.

Im Schlusssatz betonte Propst Böttcher, dass die Stephanusgemeinde – wie auch alle anderen Gemeinden des Pastoralen Raumes – das Heft selbst in die Hand nehmen und sich aktiv an der Neugestaltung der Kirche beteiligen müsste. Es konnten erfreulicher Weise bereits in der Gesprächsrunde ansatzweise Lösungswege für die Probleme zur Messdienerarbeit und Kommunionvorbereitung gefunden werden. Auch will Dechant Böttcher die Stimmung der Gläubigen mit nach Paderborn nehmen um sie den verschiedenen Gremien aufzuzeigen.

Als Fazit bedankten die Teilnehmer sich bei Propst Böttcher für sein Kommen und Zuhören, die Gemeindemitglieder fühlten sich ernst genommen. Ebenso dankten sie Propst Böttcher für das offene Ohr und die Annahme der konstruktiven Kritik. Sowohl von Seiten des Propstes als auch der Stephanusgemeinde wurde eine Wiederholung einer solchen Gesprächsrunde in absehbarer Zeit gewünscht.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Dechant Propst Hubertus Böttcher mit Gemeindemitgliedern von St. Stephanus

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20.04.2019

Kirchgänger feiern gemeinsam Agape

Gemeindeteam lädt zum Gespräch mit Propst Böttcher

NIEDEREIMER Bis auf den letzten Platz war das Stephanushaus in Niedereimer zur Agapefeier in der Osternacht besetzt. Der Einladung des Gemeindeteams, nach der Messfeier in der Stephanuskirche, waren über 60 Kirchgänger aller Altersgruppen gefolgt. Hierdurch soll das Gemeindeleben noch stärker gefestigt werden. Bei der altehrwürdigen Agapefeier werden den Gästen traditionell Käse und Eier sowie Wasser und Rotwein dargeboten. An diesem Abend gab es sogar für die jungen Gäste noch kleine Schokohasen. Für etwa zwei Stunden saßen die sich wohlfühlenden Gäste im österlich, festlich geschmückten Stephanushaus gemütlich beisammen und führten gute Gespräche. Statt einer Spende sammelte das Gemeindeteam an diesem Abend für den Wiederaufbau der, durch den Tropensturm, zerstörte Fazenda von Pastor Stapel in Afrika.

Der nächste Treff der Stephanusgemeinde findet am 2. Mai um 18.00 Uhr im Stephanushaus statt. Hier steht Propst Hubertus Böttcher den Besuchern Rede und Antwort zu allen Kirchenfragen rund um die nun große Propsteigemeinde St. Laurentius Arnsberg. Das Gemeindeteam von Sankt Stephanus würde sich freuen, wenn viele Teilnehmer dieses besondere Angebot nutzen würden.

 

Text und Foto: Detlev Becker

 

FOTO: Gäste der Agapefeier im Stephanushaus in Niedereimer

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25.04.2019

Ortsheimatpfleger lädt zum Dorfrundgang für Neubürger

Im Anschluss Kaffeetrinken

NIEDEREIMER Zu einem Dorfrundgang lädt der Ortsheimatpfleger von Niedereimer die Neubürger/innen des Ortes ganz herzlich ein. Für etwa 90 Minuten möchte der Ortsheimatpfleger in die Dorfgeschichte(n) eintauchen und gleichzeitig aktuelle Informationen zu Niedereimer weitergeben. Alle Interessierten treffen sich dazu am Sonntag 5. Mai um 14.00 Uhr am Kirchparkplatz. Im Anschluss lädt der Vereinsring die Teilnehmer noch zum Kaffeetrinken und Klönen ein. Zwecks Planung ist eine Anmeldung bis zu 30. April bei Detlev Becker telefonisch (02931/7086 [AB]) oder per E-Mail (becker@niedereimer.de) erforderlich.

Text und Foto: Detlev Becker

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15.04.2019

Osterfeuerunterbau in Niedereimer steht

Vereinsring lädt Bevölkerung am Ostersonntag ein

NIEDEREIMER Bereits am Wochenanfang erstellte die Freiwillige Feuerwehr Niedereimer den Unterbau für das Osterfeuer in Niedereimer. Dabei stapelte sie mächtige Baustämme zu einem stabilen Gerüst aufeinander.

Weiter aufgebaut wird das Feuer am Karsamstag. Hierzu treffen sich die Helfer ab 8.30 Uhr am Osterfeuerplatz im Eichhahn. Dann sammeln die Kinder, Jugendlichen und Erwachsen im Dorf das Grün für das Osterfeuer. Wenn das Grünzeug im Mittag aufgeschichtet ist, lädt der Vereinsring Niedereimer als Dankeschön alle Beteiligten zu Bockwurst und Getränken ein. Ab 15 Uhr sind ebenfalls die „älteren und ehemaligen Osterfeuerhelfer“ zum Klönen in den Eichhahn herzlich eingeladen.

Zum Abbrennen des Osterfeuers trifft sich die Dorfbevölkerung unter Beteiligung der Freiwilligen Feuerwehr Niedereimer am Ostersonntag um 19.30 Uhr an der Kirche. Hier nimmt die Jugendfeuerwehr das Osterlicht zum Anzünden des Osterfeuers entgegen. Dann ziehen die Bürger über die Friedrichshöhe und Himmelpfortener Weg zum Osterfeuerplatz im Eichhahn. Zwischendurch können die Kinder wieder am Ostereiersuchen teilnehmen. Am Osterfeuerplatz bekommen die Kinder zuerst noch eine süße Überraschung, bevor der SMS-Chor Niedereimer und der Musikverein Niedereimer die Gäste musikalisch empfangen. Nach dem Entzünden des Feuers werden Getränke und Bratwürstchen angeboten.

Der Vereinsring Niedereimer hofft auch im diesen Jahr wieder auf rege Beteiligung bei allen Aktionen rund um das Osterfeuer.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die Freiwillige Feuerwehr Niedereimer nach dem Erstellen des standfesten Unterbaus im Eichhahn

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14.04.2019

AKD taucht tief in die Klostergeschichte ein

Propst Böttcher führt die Niniviten durch`s Kirchenareal

NIEDEREIMER   Mehr als 90 Minuten nahmen sich die Teilnehmer vom Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer Zeit für die eingehende Exkursion durch die Arnsberger Geschichte. Der „Kirchenchef“ der Propsteipfarrei Sankt Laurentius selbst, Propst Hubertus Böttcher, erläuterte den 19 Erwachsenen und zwei Kindern zuerst ausführlich die Geschichte der Klosterkirche. Er ging für einige der Anwesenden auf viele unbekannte Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel Grafentumba, Benedictaschrein oder Chorgestühl der altehrwürdigen Kirche ein und erklärte die Hintergründe ihres Daseins in Arnsberg. Nach der Besichtigung der Kirche folgte ein Blick in die Sakristei. Hier konnte Propst Böttcher ebenfalls Schätze zur Kirchengeschichte, wie die schwarze Hand des Klosterschreibers Richard von England oder einen uralten Schrank zeigen. Im Anschluss führte Propst Böttcher die Niniviten dann durch den Kreuzgang zu den Ausgrabungen im Kapitelsaal. Hier konnten sie die freigelegte Grafengruft oder die Warmluftheizung selbst in Augenschein nehmen. Allerdings war in der historischen Baustelle höchste Vorsicht geboten. Der Abschluss der Führung erfolgte in der ehemaligen Remise, der heutigen „garage shalom“. Die Teilnehmer der sogenannten Ausgrabungs- und Kirchenführung waren von der überaus interessanten Besichtigung sehr beeindruckt und sind schon auf das endgültige Ergebnis nach der Fertigstellung aller Arbeiten gespannt.

Text und Foto: Detlev Becker

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22.03.2019

Regenbogenschüler/innen räumen mächtig auf

Schule beteiligt sich an „Arnsberg putz(t) munter“

NIEDEREIMER Rund 60 Schüler/innen und vier Lehrerinnen der Regenbogenschule in Niedereimer beteiligten sich am Wochenende wieder an der diesjährigen stadtweiten Aktion „Arnsberg putz(t) munter“. Unrat gesammelt wurde im Bereich Sportplatz und Wannestraße sowie am Radweg an den Bahngleisen. Insgesamt kamen in Niedereimer 17 Säcke mit allerlei Müll zusammen. Auch die Regenbogenschule vom Schreppenberg beteiligte sich an der Säuberungsaktion.

Text und Foto: Detlev Becker

 

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09.03.2019

Halle Friedrichshöhe erhält neuen Theken- und Loungebereich

Neues Bewirtungskonzept zum Schützenfest

NIEDEREIMER Nach über 50 Jahren soll der Thekenbereich in der Halle Friedrichshöhe komplett neu gestaltet werden. Diesen Entschluss fassten kürzlich die 74 anwesenden Schützenbrüder auf der Generalversammlung in Niedereimer. Die Neugestaltung, mit der sich seit einiger Zeit eine Arbeitsgruppe befasste, wird in einen schmucken Theken- und Loungebereich in edlem Holz konstruiert. Nach Meinung des Vorstandes bekommt die gesamte Halle dadurch eine tolle Aufwertung. Dabei entsteht nur noch eine größere Theke, von der Halle aus gesehen links. Der rechte Bereich erhält vorerst nur Stehbiertische. Die Gesamtsumme des Vorhaben beträgt 25.000,- €, wovon eine Investitionssumme von 15.000,- € durch Eigenmittel finanziert werden muss. Ein Teil des Betrages soll durch Zuschüsse und Spenden gedeckt werden. Der Abriss der alten Theken soll in Eigenleistung und in zwei Stufen erbracht werden. Hierzu werden noch Helfer gesucht. Wenn alles gut läuft wird der neue Theken- und Loungebereich zum diesjährigen Schützenfest im Juli fertig gestellt sein. Diese gesamte Aktion ist indes nur durch die solide Kassenlage und den Vorjahresgewinn realisierbar.

Ebenfalls wurde das neue Bewirtungskonzept zum Schützenfest vorgestellt. Das Personal, welches nach Kostenaufwand abgerechnet wird, stellt der neue Festwirt Marco Barroso aus Soest, der dort eine eigene Bar betreibt. Für die Organisation und den Einkauf ist die Bruderschaft nun eigenverantwortlich tätig. Dieses bedeutet zwar eine Mehrarbeit für den Vorstand, dadurch erhofft man sich allerdings einen höheren Gewinn. Durch den neuen Festwirt wird es am Samstagabend, zur Freude vieler Besucher, wieder eine Cocktailbar geben. Für die Küche ist ab diesem Jahr die Fleischerei Scheiwe aus Arnsberg zuständig. Mit Mittagsbuffet und Tellergerichten möchte man die Besucher zum Essen einladen. Auch der Festplatz soll ein wenig aufgepeppt werden. So sollen die Bäume auf dem Festplatz neu durch Lichter bunt illuminiert und ein Musikpodium draußen aufgebaut werden. Bei der Festmusik setzt man allerdings auf die altbewährten Spielleute vom Tambourcorps Schreppenberg, sowie dem Musikvereinen Langscheid und Niedereimer, zum Tanzen heizen „Harry & Co die Gäste wieder ordentlich ein.

Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft konnten an diesem Abend zudem durchgeführt werden. Persönlich nahmen Elmar Bertram, Karl-Josef Paul, Meinolf Reuther und Jürgen Willeke den Orden und die Urkunde entgegen. Die Ehrung von Hans-Dieter Claes, Josef Grüter, Hubert Mürköster und Klaus Simon wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Bei den Vorstandswahlen wurden der Adjutant Ralf Ernst, der Rendant Markus Schneider, sowie die Fähnriche Markus Brakel und Sascha Meinert wiedergewählt. In den Vorstand gewählt wurden der stellvertretende Schriftführer Markus Cottin, der stellvertretende Rendant Michael Bienstein und der musikalische Berater Franz-Jürgen Sölken. Zuvor hatte man sich mit einem kleinen Präsent bei Franz-Jürgen Sölken für seine 26-jährige Tätigkeit als Kompanieführer bedankt. Ebenfalls dankte man den ausgeschiedenen Fähnrichen Christian Körner und Christopher Schymik für ihr langjähriges Engagement mit einem kleinen Geschenk. Für sie werden nun noch neue Fähnriche gesucht. Den Posten des Kassenprüfers bekleidet derzeit Kevin Blume.

Zum Punkt Verschiedenes gab Hauptmann Oliver Glaremin noch folgende Informationen bekannt: Im Jahre 2021 erfolgt die Ausrichtung des Stadtjugendschützenfestes in Niedereimer, zudem kann der heimische Jungschützenkönig ab sofort an den Vorstandssitzungen der Bruderschaft teilnehmen. Oliver Glaremin bedankte sich bei den Helfern für die zusätzlichen Arbeiten an der Vogelstange erinnerte aber noch an die Renovierung der Außenwand im Thekenbereich im Frühsommer, wozu noch handwerklich geschickte Leute gesucht werden. Mit einem angeforderten „Heimatscheck“ soll ein Beamer inklusive Leinwand beschafft und fest in der Halle montiert werden. Eingeladen sind die Schützenbrüder ab 60 Jahre zur Besichtigung einer Biogasanlage auf der Haar. Zum Schluss lud Glaremin noch alle Schützenbrüder mit Familien zum Mehrgenerationenfest mit integrierten Kinderschützen und Ermittlung des Jugendkönigs ganz herzlich ein.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Jubilare und Neugewählte stellen sich gemeinsam zum Foto (v.l. Oliver Glaremin (Hauptmann), Franz-Jürgen Sölken (musikalischer Berater), Sascha Meinert (Fähnrich), Jürgen Willeke (Jubilar), Elmar Bertram (Jubilar), Karl-Josef Paul (Jubilar), Meinolf Reuther (Jubilar), Markus Brakel (Fähnrich), Markus Cottin (stellv. Schriftführer), Michael Bienstein (stellv. Rendant), Markus Schneider (Rendant)

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07.03.2019

Veranstaltungen des Vereinsrings gut angenommen

Dorfkonferenzen sollen weiter gehen

NIEDEREIMER Rückblickend bezeichnete der Vereinsrings-vorsitzende Elmar Bertram auf der Frühjahrssitzung die Veranstaltungen des letzten Halbjahres von der Resonanz her als gut angenommen. Als besonderen Höhepunkt nennte er den von Radio Sauerland organisierten kleinen Weihnachtsmarkt auf der Friedrichshöhe.

Aber auch für das folgende Halbjahr stehen wieder einige Veranstaltungen auf der Agenda. Genannt seien hier das Osterfeuer am 21. April, das Mehrgenerationenfest unter Mitwirkung von SMS-Chor und Jugendorchester am 29. Juni, die Seniorenfahrt am 13. September und der Martinstag am 9. November mit Abschluss am Stephanushaus. Hierzu erhoffen sich die Verantwortlichen wieder eine rege Beteiligung aus den Reihen der Bevölkerung.

Zu Punkt Verschiedenes kam die Trennung von Arbeitskreis Dorfgeschichte und Vereinsring auf den Tisch. Durch die Schaffung eines „Kulturvereins“ sind die Versicherungsfragen erst einmal geklärt. Nun soll den Vereinen auf der Herbstsitzung eine überarbeitete Geschäftsordnung als Satzung eines nicht e.V. vorgelegt werden. Ferner kam das Thema Dorfkonferenz nochmals zur Sprache. Auch hier soll es nach Willen der Verantwortlichen weitergehen. So soll das „Begrüßungsheft“ für die Neubürger bis zum Dorfrundgang mit dem Ortsheimatpfleger Anfang Mai erstellt werden. Ebenso möchte man die Aktivitäten in den Arbeitsgruppen neu anstoßen und beleben. Derzeit ist außer bei den Jugendlichen wenig Lebhaftigkeit zu spüren. Zum neuen Internetauftritt von Niedereimer soll noch ein Treffen mit Informationsaustausch erfolgen. Arg bemängelt wurde die Terminüberschneidung zweier großer Gruppierungen Ende August. Hier müsse an der Rücksichtnahme und Absprache dringend gearbeitet werden, damit solche Mängel erst gar nicht auftreten.

Der Vorsitzende des Musikvereins Franz-Jürgen Sölken wies auf das Wunschkonzert Anfang April hin und lud alle Anwesenden hierzu herzlich ein. Ebenfalls erinnerte er an die Crowdfunding-Aktion zur Beschaffung neuer Uniformen. Zum Schluss erläuterte der SGV-Vorsitzende Bernd Kremer nochmals die derzeitige prekäre Situation der SGV Abteilung Niedereimer, dem wohl möglich die Auflösung drohe wenn sich kein neuer Vorstand findet. Mit der Situation steht der SGV in Niedereimer aber nicht alleine. Auch der Posten des Kompanieführers der Schützenbruderschaft der 2. Kompanie ist gegenwärtig verwaist. Ebenso fehlen momentan noch in den Gremien der Kirchengemeinde St. Stephanus (Kirchenvorstand und Gemeindeteam – denkbare Kirchenschließung!) Leute, die sich hier einbringen. Droht bei etwa 1.880 Einwohnern in Niedereimer wohl möglich ein „Vereinssterben“ im Dorf, da nur noch wenige Frauen und Männer sich mit dem Ort identifizieren und bereit sind sich überhaupt im Ort zu engagieren?

Text : Detlev Becker

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06.03.2019

Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer hat viel vor

Kreative Niniviten lösen sich bedauerlicher Weise auf

NIEDEREIMER Für das kommende Jahr hat sich der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. wieder einiges vorgenommen. So soll erneut ein Dorfrundgang, der Historische Ausflug, der Tag des offenen Denkmals und der Tag der offenen Tür durchgeführt werden. Geplant ist ferner noch eine Ausgrabungsführung im Kloster Wedinghausen. Zudem bereiten einige Mitglieder derzeit die gemeinsame Dokumentation und Ausstellung zum 75. Jahrestag des Kriegsendes im Jahre 2020 vor. Hierzu haben bereits bekannte Persönlichkeiten, wie Franz Müntefering oder Dr. Silke Eilers, ihr Kommen zugesagt. Für eine Dokumentation wurden über 200 Zeitzeugen angeschrieben um über ihre Erlebnisse zwischen 1933 und 1950 zu berichten, so der Vorsitzende des AKD Detlev Becker in der diesjährigen Mitgliederversammlung. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn Unterstützung aus den eigenen Reihen kommt. Mit ihrer einzigartigen Arbeit in der Stadt Arnsberg trafen die Verantwortlichen des AKD bereits in den Jahren 2005 und 2015 den Nerv der Zeit von Besuchern und Lesern.

Mit Wehmut berichtete Frau Ute Heinecke von der bedauerlichen Auflösung der „Kreativen Niniviten“, die sich 25 Jahre lang mit viel Geschick und Können um den Osterbrauch kümmerten. Bei 13 Ostermärkten und diversen anderen Veranstaltungen sammelten sie insgesamt fast 50.000,- € für die „action medior“, das Hospiz Raphael, den Förderverein Wannetalschule und das Frauenhaus Arnsberg. Doch nun, da der Kreis aus nur noch fünf Aktiven besteht, ist die Ausrichtung von Ostermärkten oder ähnlichen Aktivitäten leider nicht mehr möglich.

Bei den Wahlen zum Vorstand gab es eine Neuerung, so wurde Holger Glaremin zum neuen 2. Vorsitzenden des Arbeitskreis Dorfgeschichte gewählt. Der langjährige 1. Vorsitzende Detlev Becker stellte sich zur Wiederwahl und erhielt ebenfalls die nötigen Stimmen. Die Wahl zum Kassenprüfer fiel auf Dietmar Eickhoff.

Den beiden Satzungsänderungen wurden von der Versammlung zugestimmt. Der Vereinsname soll ergänzt werden, so dass der Name nach Eintrag ins Vereinsregister nun „Arbeitskreis für Dorfgeschichte und –entwicklung Niedereimer e.V.“ lautet. Ferner sollen die internen Bekanntmachungen demnächst im Schaukasten am Vereinsarchiv veröffentlicht werden.

Leider konnten die Jubilarinnen für ihre 25-jährige Vereinszugehörigkeit auf der Mitgliederversammlung nicht persönlich geehrt werden. So wird die Ehrung von Rita Menne, Christa Schubert und Hilde Schlüter zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Der Vorsitzende Detlev Becker berichtete noch über die Neuausrichtung des Arbeitskreises. So haben sich der AKD und der Vereinsring nach langjähriger gewinnbringender Zusammenarbeit aus organisatorischen, rechtlichen und versicherungstechnischen Gründen sowie aus Gründen der Gemeinnützigkeit getrennt. Die Zusammenarbeit beider Vereine bleibt aber auf jeden Fall bestehen.

Zum Schluss wurde den Gästen aus dem Filmrepertoire des AKD noch der Film des Historienspiels an der einstigen „Dicken Eiche“ aus dem Jahre 2004 gezeigt.

 

Termine für 2019

05.05.19               Dorfrundgang für Neubürger                    14.00 Uhr            Kirchparkplatz

26.05.19               Historischer Ausflug                                      13.30 Uhr            Kirchparkplatz

09.09.19               Tag des offenen Denkmals                        14.00 Uhr            Hofkapelle

03.10.19               Tag der offenen Tür                                      14.00 Uhr            Archiv

 

Text  Detlev Becker

 FOTO: Der wiedergewählte 1. Vorsitzende Detlev Becker (links) gratuliert den neugewählten 2. Vorsitzenden Holger Glaremin

 

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24.02.2019

Mitgliederversammlung des AKD e.V.

 Vorstandswahlen und Satzungsänderungen

NIEDEREIMER Zur diesjährigen Mitgliederversammlung am (Ascher)Mittwoch 6. März 2019 lädt der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. seine Mitglieder, Heimatfreunde und Gönner ganz herzlich ein. Die Versammlung beginnt um 19.30 Uhr im Sportheim auf der Friedrichshöhe.

 Auf der Tagesordnung stehen neben den allgemeinen Regularien die Vorstandswahlen sowie Satzungsänderungen. Auch die Ehrung der Jubilare wird an diesem Abend vorgenommen. Nach dem offiziellen Teil zeigt der AKD aus seinem Filmrepertoire die Aufnahme vom Historienspiel mit Schnadegang aus dem Jahre 2003.

 Ebenfalls bietet der Arbeitskreis Dorfgeschichte an diesem Abend wieder Heimatliteratur und Ansichtskarten sowie die Dorffahne und Dorfflagge zum Kauf an.

 

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22.02.2019

Beim Karneval der kfd-Frauen blieb kein Auge trocken

Super Stimmung bis zum Schluss

NIEDEREIMER Auch in diesem Jahr stellten die Akteure beim Frauenkarneval der kfd in Niedereimer ihr Können wieder unter Beweis und ließen es richtig krachen. Die 13 Darstellerinnen, unter ihnen drei neue Damen, waren alles Eigengewächse aus den Reihen der heimischen kfd. Immer wieder wechselten während des fast vierstündigen Programms die Stücke zwischen Büttenreden, Sketchen, Zwiegesprächen oder Tänzen im Stephanshaus ab. In einigen Stücken nahmen sie die Männer, die dieser Veranstaltung nicht beiwohnen durften, richtig aufs Korn. Insgesamt hatten die Frauen 16 tolle Bühnenstücke über einen längeren Zeitraum einstudiert, bei dem kein Auge trocken blieb. Dafür wurden sie mit tosendem Applaus und Stimmungsraketen von den Besucherinnen belohnt. Durch das Programm führte, wie schon die letzten Jahre, in gekonnter Weise Claudia Gunkel-Timmermann. Auch in diesem Jahr war das Stephanushaus wieder mit vielen kostümierten Frauen aller Altersgruppen bis auf den letzten Platz gefüllt. In den Pausen heizte man dem Publikum mit flotten Stimmungsliedern richtig ein. Für die Bewirtung der Gäste sorgten ebenfalls einige Helferinnen der kfd, mit reichlich fester und flüssiger Nahrung. So feierten die Damen lange und ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden im Stephanushaus.

Zu sehen ist ein Teil des Bühnenprogramms nochmals beim Seniorenkarneval, erstmals durchgeführt von der kfd, am kommenden Mittwoch (27.02.) ab 15 Uhr im Stephanushaus. Hierzu sind alle Dorfbewohner und Gäste ab 60 Jahren herzlich eingeladen.

 

Text und Fotos: Detlev Becker

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21.02.2019

Arbeitseinsatz an der Kompaniewiese

Zahlreiche Feste werfen ihre Schatten voraus

NIEDEREIMER Zu einem Arbeitseinsatz rief der Kompanieführer der 1. Kompanie der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft seine Mitglieder in der diesjährigen Kompanieversammlung auf. Durch den Neubau der Wannestraße war die Kompaniewiese an der Ecke Zum Alten Brunnen und Wannestraße arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Trotz der groben Wiederherrichtung der Wiese durch das bauausführende Unternehmen bleiben noch weitere Arbeiten zur Rekultivierung für die Kompaniemitglieder. So müssen vor dem Maifest die Steine von der Wiese aufgelesen werden, bevor mit dem Planziehen und Wiedereinsäen begonnen werden kann. Zudem wird überlegt zuvor noch den Holzmaibaum eventuell durch einen Alumasten zu ersetzen. Hieran könnten dann später die neuen Schilder der Gruppierungen des Dorfes, in DIN A 3 – Format, angebracht werden. Der Termin für den Arbeitseinsatz wird frühzeitig bekannt gegeben.

An der Versammlung selbst, nahmen zur Freude des Kompanievorstandes, insgesamt 34 Schützenbrüder teil. Hier konnte der Kassierer über einen kleinen Überschuss berichten, sodass am Zuschuss für den König in Höhe von 450,- € und für den Jugendkönig/Geck von 150,- € festgehalten werden kann, insofern die neuen Majestäten aus Reihen der 1. Kompanie kommen. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl konnten auch schnell neue Vorstandsmitglieder für die Kompanie gefunden werden. So wurde Steffen Schmitz zum neuen Schriftführer gewählt. Als Fähnriche stellten sich Kevin Blume, Justin Dobbelaere sowie Jannis Glaremin zur Verfügung. Zum neuen Beisitzer wurde Chris Dobbelaere gewählt. Den Posten des Kassenprüfers für die nächsten zwei Jahre übernimmt Andreas Fries.

Auch Ehrungen konnte der Kompanievorstand in der Versammlung vornehmen. So wurden Oliver Glaremin (Schützenhauptmann) und Christoph Stiefermann (Schießaufsicht) an diesem Abend die Ehrennadel für 25-jährige Vereinstreue überreicht. Matthias Hast, Manfred Mörchen und Rainer Wiegelmann bekommen die Ehrung nachgereicht.

In der Versammlung konnten einige größere örtliche und überörtliche Veranstaltungen und Jubiläen bekannt gegeben werden. So feiern die beiden heimischen Schützenkompanien im Jahre 2020 ihr 40-jähriges und das Tambourcorps Schreppenberg sein 70-jähriges Bestehen. Als Höhepunkt der Schützen im Jahre 2021 soll das Stadtschützenfest gemeinsam in den Orten Niedereimer (Jugend) und Bruchhausen gefeiert werden. Die ersten Planungen zu allen Festivitäten hierzu laufen bereits.

Unter Punkt Verschiedenes dankte man Friedrich „Fritsche“ Blöink wiederrum für die letztjährige Pflege der Kompaniewiese. Zudem gab der Schützenvorstand bekannt, dass in der Festhalle eine neue Theke errichtet werden soll. Hier bat der Vorstand um finanzielle Unterstützung durch die Kompanien.

 

Termine im Schützenjahr 2019

30.04.                   Maifest

29.06.                   Mehrgenerationenfest

  1. – 15.07. Schützenfest in Niedereimer

08.09.                   Abrechnung

12.10.                   Herbstfest

26.10.                   Kommers in Uentrop

23.11.                   Kompanievergleichsschießen

28.12.                   Winterwanderung

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die Geehrten und die neuen Vorstandsmitglieder der Kompanie mit stellv. Kompanieführer Markus Aßmann

v.l.: Markus Aßmann, Chris Dobbelaere, Jannis Glaremin, Steffen Schmitz, Christoph Stiefermann (Jubilar), Kevin Blume, Oliver Glaremin (Jubilar)

 

 

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Kompanieführerposten bei der „Zweiten“ vakant

Turnusgemäße Kompanieversammlung 2.Kompanie der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer

Niedereimer, den 22.02.2019

Über 26 Jahre war Franz-Jürgen Sölken der führende Kopf der 2. Kompanie. Frühzeitig hatte er angekündigt, dass er nicht wieder kandidieren würde. Am vergangenen Mittwoch gelang es trotzdem nicht, einen Nachfolger zu finden. Die Versammlung dankte Sölken für sein jahrzehntelanges großes Engagement und überreichte ihm zum Dank ein Präsent. Er wurde einstimmig zum Ehrenkompanieführer gewählt. Christian Tschauder, stellvertretender Kompanieführer, wird nun vorläufig die Kompanie leiten. Im aktuellen Geschäftsjahr wird die „Zweite“ innovative Lösungen suchen, um Interesse an dem vakanten Posten zu wecken. Einige Ideen wurden auf der Versammlung bereits vorgebracht. So wäre ein Führungsteam denkbar oder rotierende Funktionen. Der Kompanievorstand ist optimistisch, bis zur nächsten turnusgemäßen Kompanieversammlung einen geeigneten Nachfolger zu finden.

Das Antreten der zweiten Kompanie findet auf dem Schützenfest zukünftig nicht, wie gewohnt, beim Kompanieführer statt, sondern in Abstimmung mit den TuS-Verantwortlichen am Sportheim des TuS Niedereimer mit „frisch Gezapftem“.

Bei den weiteren Wahlen schied auch Beisitzer Norbert Voß auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Er hatte Sölken die gesamte Amtszeit bei der Vorstandsarbeit tatkräftig unterstützt. Die Versammlung dankte ihm für seinen Einsatz und wählt ihn einstimmig zum Kompanievorstandsehrenmitglied. Auch ihm überreichte die Kompanie ein Dankpräsent. Übereinstimmend zum Nachfolger wurde Andreas Körner gewählt.

Kassierer Michael Röhrig trat aufgrund eines dauerhaften Wohnortwechsels von seinem Amt zurück. Der ehemalige Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken wurde für ein Jahr zum Kassierer gewählt, so dass im nächsten Jahr der übliche Wahlturnus von zwei Jahren wiederhergestellt werden kann.

Zur Wiederwahl stellte sich Schriftführer Dietmar Eickhoff, welche bereits vor der Ära von Franz-Jürgen Sölken, die Vorstandsarbeit der „Zweiten“ begleitete. Die Wahl erfolgte einstimmig, wie auch die Wahl des Beisitzers Elmar Bertram. Auch bereits über 26 Jahre im Kompanievorstand aktiv.

Jugendvertreter Johannes Lange wird auf einstimmigen Wunsch der Versammlung weiterhin das Amt des Jugendvertreters ausüben. Als neuer Kassenprüfer für zwei Jahre wurde Christian Körner gewählt.

Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken dankte für die Unterstützung in seinem letzten Amtsjahr. Er wünscht sich für die Zukunft allerdings auch frischen Wind im Kompanieleben.

Wie im Vorjahr stehen wieder einige Veranstaltungen im Terminkalender:

Am 09.03.2019 findet die Generalversammlung der Bruderschaft statt. Aktiv unterstützt wird aus den Reihen der „Zweiten“ auch wieder das Mehrgenerationenfest am 29.06.2019. Vom 13. – 15.07.2019 wird Schützenfest gefeiert, am 23.11.2019 bereits zum 28. Mal der Kompanie-Vergleichswettkampf im Luftgewehrschießen ausgerichtet. Die 28. Winterwanderung findet am 28.12.2019 statt.

Finanziell engagierte sich die 2. Kompanie beim Projekt „HerzRasen“ des Sportvereins sowie beim Crowdfundingprojekt des Musikvereins Niedereimer.

 

Text und Foto: Dietmar Eickhoff

 Foto von links: Ehrenkompanieführer Franz-Jürgen Sölken, Schützenhauptmann Oliver Glaremin, Ehrenvorstandsmitglied Norbert Voß, stellvertretender Kompanieführer Christian Tschauder, Beisitzer Andreas Körner, Jugendvertreter Johannes Lange, Beisitzer Elmar Bertram, Schriftführer und amtierender Schützenkönig Dietmar Eickhoff

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18.02.2019

Faschingsgaudi 2019

Langsam nähert sich die 5. Jahreszeit ihrem Höhepunkt.

Während die Narren in Arnsberg am Donnerstag und Sonntag in den Kneipen der Stadt unterwegs sind, hat sich am Karnevalssamstag eine Faschingsfeier etabliert.

Die Faschingsgaudi sorgt seit nunmehr 9 Jahren für eine volle Schützenhalle in Niedereimer. Gestartet sind die Veranstalter damals mit Livebands.

Inzwischen hat sich aber die Musik von „DJ HoMa“, aus Lippstadt etabliert.

Die Gäste möchten einfach „ihre“ Lieder hören und Holger Mast weiß genau welche das sind.

Ab 19.30 Uhr öffnet die Halle Friedrichshöhe ihre Pforten. Die Eintrittskarten gibt es zum Vorverkaufspreis von 6 Euro bei Getränke Korte in Arnsberg und bei Karls´ Hof in Niedereimer.

Die Abendkasse hat ebenfalls zum Preis von 8 Euro geöffnet. Im Übrigen lohnt es sich wieder viel Mühe mit dem Kostüm zu geben!

Wie immer gibt es Preise für die besten Gruppen-und Einzelkostüme.

Text und Fotos: Tobias Baier

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15.02.2019

SGV Niedereimer steht wohl vor dem endgültigem AUS

Gründungsjubilare ausgezeichnet

NIEDEREIMER Die SGV-Abteilung Niedereimer steht nach 40 Jahren vor ihrer Auflösung. In der diesjährigen Mitgliederversammlung konnten unter den 34 Anwesenden keine Nachfolger für den 1. Vorsitzenden Bernd Kremer, den stellvertretenden Vorsitzenden Peter Hosters und den Schriftführer Peter Altmann gefunden werden. Somit wird der Notvorstand nun die Liquidation (Auflösung) der Abteilung einleiten. Eine „Reißleine“ könnte allerdings gezogen werden, sollten sich kurzfristig noch neue Vorstandsmitglieder finden die die Abteilung weiterführen und am Leben erhalten. Anderenfalls würde der SGV Niedereimer, mit seinen vielen Aktiven und Aktivitäten, bald der Vergangenheit angehören, so Bernd Kremer. Hier seien nun alle Mitglieder gefragt, ihren Pflichten nachzukommen. Eine Lösung könnte auch die Fusion mit einer anderen Abteilung sein, bevor die „Lichter ganz ausgehen“, allerdings ohne den derzeitigen Vorstand. Von der möglichen Vereinsauflösung bleibt natürlich auch die allseits beliebte und sehr schön ausgebaute SGV-Hütte am Stemberg sowie das ansehnliche Außengelände nicht verschont. Zunächst einmal behält der vorhandene Wanderplan für das Jahr 2019 aber Bestand.

Vor diesem Schritt standen allerdings die allgemeinen Regularien. Hier berichtete der Vorsitzende Bernd Kremer von einem eifrigen Vereinsleben mit vielen Wanderungen und diversen Veranstaltungen über das ganze Jahr hinweg. Die SGV-Abteilung Niedereimer läge mit seiner Lebhaftigkeit auf Platz drei im heimischen Raum. Abschied nehmen musste man im vergangenen Jahr von zwei Aktivposten der Abteilung. So gedachte man dem engagierten Medienwart Nikolaus Hütter und dem tatkräftigen Helfer Wolfgang Spindler. Der Kassenwart Winfried Sölken legte einen überaus positiven Jahresbericht vor. Ebenso überzeugten die Fachwarte an diesem Abend mit ihren Informationen. Der Wanderwart Bernhard Drees gab Auskünfte über die im Jahre 2018 stattgefundenen Wanderungen. So nahmen 410 Personen an den 61 Halbtagswanderungen (bis 3 Stunden) teil und legten insgesamt 506 km zurück. Bei den 63 Tageswanderungen (über 3 Stunden) wurden insgesamt 781 km erwandert und hierbei beteiligten sich 676 Personen. Die 124 Wanderungen wurden von 24 Wanderführern betreut. Alles in allem legten die Wanderfreunde und –freundinnen des SGV Niedereimer und deren Gäste 11.928 km im letzten Jahr zurück. Erfolgreichste Wanderinnen waren Renate Stelte (275 km), Monika Menn (229 km) und Marita Storm (213 km). Beste Wanderer waren Bernhard Drees (703 km), Franz Josef Sonntag (528 km) und Wolfgang Menn (451 km).

Zahlreiche Wanderfreunde und –freundinnen konnte der scheidende Vorsitzende Bernd Kremer in diesem Jahr zum letzten Mal nach acht Jahren auszeichnen. Für 10-jährige Mitgliedschaft konnten vor Ort Mechthild Bienstein und Monika Werdelmann geehrt werden, die Ehrung von Friedrich Bienstein wird nachgeholt. Seit 25 Jahren Mitglied sind Ingrid und Rolf Gnass sowie Ursula Haack und Helmut Hegmann, die alle der Versammlung an diesem Abend nicht beiwohnen konnten. Die zu ehrenden Gründungsmitgliedern – seit 40 Jahren dabei – Hans-Werner Röttgers, Friedel Sölken und Werner Wiesehöfer konnten persönlich geehrt werden. Nachträglich ausgezeichnet werden noch die Mitglieder Elisabeth Voss, Hans-Jürgen Gräpel und Hans Scholz. Alle Geehrten erhielten für ihre Vereinstreue eine Urkunde mit Anstecknadel.

Unter Punkt Verschiedenes gab Winfried Sölken bekannt, dass er den Posten des „Krötensammlers“ in diesem Jahr nicht mehr ausführen wird. So wird bis zum Bau des Krötentunnels an der Wannestraße, für Kosten von insgesamt 240.000,- € wovon das Land 80% und der Kreis 20% trägt, eine Person gesucht. Diese Person soll den ca. 1000 bis 2000 Kröten zum Laichen über die vielbefahrene Wannestraße helfen. Ferner gab Bernd Kremer noch bekannt, dass das SGV-Gebirgsfest – mit oder ohne Beteiligung der SGV-Abteilung Niedereimer – am 20. und 21. August 2020 auf der Neheimer Domplatte stattfinden soll.

Bernd Kremer schloss die Versammlung mit den Worten: „Ich hoffe dass die mögliche Auflösung der SGV-Abteilung noch vermieden werden kann!“ Ebenso bleibt zu hoffen, dass dies nicht sogar ein Vereinssterben in Niedereimer nach sich zieht.

 

Text und Foto: Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Die am Abend geehrten Abteilungsmitglieder Hans-Werner Röttgers, Werner Wiesehöfer, Monika Werdelmann, Friedel Sölken und Mechthild Bienstein mit dem Vorsitzendem Bernd Kremer (1. v. links)

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14.02.2019

Ohne Baumfällung Realisierung des Kunstrasenplatzes gefährdet

Kinder sollen ihre eigenen Eltern erziehen

NIEDEREIMER/BREITENBRUCH In der letzten Sitzung des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch stellten die Verantwortlichen des TuS Niedereimer, Tim Tenner, Uwe Taubitz, Ralf Terlohr und Ingo Bolle, die Pläne zur Realisierung des neuen Kunstrasenplatzes vor. Für einen Gesamtkostenrahmen von 305.000,- € sollen neben dem Rasenplatz auch die Flutlichtanlage und die Sprunggrube erneuert werden. Die Stadt beteiligt sich an den Kosten mit 120.000,- €. Den Restbetrag will der TuS durch einen Kredit sowie durch eine Beitragserhöhung der „aktiven Sportplatznutzer“ und diverse Aktionen wie Parzellenverkauf oder Konzert finanzieren. Allerdings stehen die Verantwortlichen noch vor einem großen Problem, welches ihnen arges „Kopfzerbrechen“ bereitet. Ohne die Fällung der Bäume am Himmelpfortener Weg stehen eine Realisierung und der mögliche Baubeginn im Juni dieses Jahres in den Sternen. Denn durch das im Erdreich wuchernde Wurzelwerk übernimmt die Baufirma keinerlei Gewährleistung für die ausführenden Arbeiten. Ebenso würde eine bis zu sechs Meter tiefe einzubauende Wurzelsperre keinen dauerhaften Schutz bieten und die Neubaukosten nur unnötig in die Höhe treiben. Die Stadtverwaltung ist jedoch gegen die Fällung des Baumbestandes. Nun möchte man mit Hilfe des Bezirksausschusses für alle Seiten einen zufriedenstellenden Kompromiss finden.

Eine Lösung hingegen hat die Löschgruppe Breitenbruch für die Sanierung ihres in die Jahre gekommenen Feuerwehrgerätehauses gefunden. Die Pläne wurden dem Ausschuss nun vom stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Martin Känzler sowie den Breitenbrucher Feuerwehrkameraden Stephan Kemper und David Schüttler vorgestellt. Derzeit werden die Ideen und Ausführungen der Kameraden von einer Fachfirma auf Machbarkeit geprüft. Die Sanierung des Gerätehauses auf dem vorhandenen Grundstück wird durch die Rücklage aus dem Jahre 2018 finanziert. Durch eine geringfügige Vergrößerung des Hauses soll die Sicherheit der Feuerwehrleute auf engsten Raum gewährleistet werden.

Tagesordnungspunkte zum Thema Sicherheit waren zum einen der LKW-Begegnungsverkehr auf der neu angelegten Wannestraße in Niedereimer. Hier kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, dass nämlich LKW`s auf den abgesenkten Bürgersteig fahren um aneinander vorbeizukommen und das teilweise durch ortseinfahrende LKW´S die Verkehrsinsel verkehrswidrig umfahren wird. Hier soll die Verwaltung nun aufgefordert werden die Situationen durch die Polizei prüfen zu lassen inwieweit hier eine Verkehrsgefährdung vorliegt, um später mögliche geeignete Maßnahmen (z.B. Poller) einzuleiten. Zudem hat der Ausschuss im Rahmen der Schulwegsicherung an der Friedrichshöhe die Erstellung eines Geschwindigkeitsprofils in Auftrag gegeben, sodass Geschwindigkeitsmessungen durch die Polizei durchgeführt werden sollen. Hier seien jedoch in erster Linie die Eltern der Kindergarten- und Schulkinder in der Pflicht. Noch besser wäre es allerdings wenn die Kinder ihre Eltern selbst „auffordern und erziehen“ und somit auf den bequemen „Hol- und Bringdienst“ verzichten würden. Dadurch könnte man die Eltern sogar noch besser sensibilisieren. Ebenso ergibt sich durch die derzeitige Neugestaltung des Ruhrtalradweges an der Sauerlandstraße ein weiteres Sicherheitsproblem der Verkehrsteilnehmer in der Ortschaft Niedereimer. Durch die zeitweise Sperrung der Sauerlandstraße, wobei der Verkehr in dieser Phase über Altstadttunnel, Grimme- und Wannestraße abgeleitet werden sollen, werden wohl ortskundige Autofahrer hingegen die Ortsdurchfahrt als „Schleichweg“ nutzen. Hier soll die Verwaltung prüfen ob während dieser Zeit ein Halte- und LKW-Durchfahrtsverbot auf der Buslinie (Kappenohl, Niedereimerstraße, Stephanusweg) nicht machbar wäre.

Zum Ausbau der Breitenbrucher Straße wurde folgende Aussage gemacht: Der vorhergehende Ratsbeschluss wurde geändert, sodass nun die Straße nicht verschmälert und ein Bürgersteig zwischen Ober- und Unterdorf angelegt wird. Hier war die Verwaltung der Anregung des Bezirksausschusses gefolgt. Zudem wurde bekannt gegeben, dass der Spielplatz an der Treppchengasse in Niedereimer im Frühjahr umgestaltet werden soll. Hier wird ein Kleinspielfeld entstehen und Spielgeräte aufgebaut. Diese Anregung kam bei einer der Dorfkonferenzen von den Jugendlichen.

Der Aufhebung von Festsetzungen aus dem Rezess in der Separationssache von Niedereimer im Bereich Niedereimerfeld und Sauerlandstraße wurde vom Ausschuss eingeleitet. Hierbei geht es um die mögliche Umgestaltung des Platzes am ehemaligen Polizeidenkmal mit Verbindungsbrücke zum Ruhrtalradweg.

Die Änderung des Ortsrechts der Stadt Arnsberg befürworteten die Ausschussmitglieder. Hier sollen die Bürger im Bezirksausschuss Rede- und Fragerecht bekommen. Somit soll der Kontakt zwischen Bürgern und Gremien gestärkt werden.

Zum Schluss der „Marathonsitzung“ stellte Frau Bettina Dräger-Möller von der Abteilung Stadterneuerung/Wohnen noch das Handlungskonzept „Zukunft Wohnen in Arnsberg“ vor. Hierbei legte sie vor, dass bis zum Jahre 2030 etwa 1 ha Wohnbaupotential in Niedereimer fehlen würde. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde wurde das Thema allerdings in den nächsten Sitzungslauf verschoben. In der Zwischenzeit will Frau Dräger-Möller sich nun um ortbezogene Daten kümmern, vorhandene Bebauungspläne überprüfen und vorab nach zukunftsorientierten Lösungen suchen.

Text und Fotos: Detlev Becker

 

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05.02.2019

Hans-Werner Röttgers zum Ehrenmitglied des SMS-Chores ernannt

Passive decken durch ihren Jahresbeitrag die Kosten

NIEDEREIMER Nach 23 Jahren als erfolgreicher Vorsitzender gab Hans-Werner Röttgers den Taktstock in der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SMS-Chores Niedereimer an Peter Steeger weiter. Nach nun mehr 50 Jahre als aktiver Sänger möchte es Hans-Werner Röttgers jetzt mal ein wenig ruhiger angehen lassen. In seiner Lobesrede würdigte Hans-Jürgen Haack die andauernden Verdienste von Hans-Werner Röttgers über all die Jahre. Auch die Vorsitzende des Kreischorverbandes Nicole Kupitz lobte in ihrer humorvoll und in bekannter Versform vorgetragenen Laudatio die langjährige Arbeit und das hohe Engagement des Vorsitzenden H.-W. Röttgers. Als besonderes Dankeschön ernannte ihn die Versammlung noch zum „Ehrenmitglied“ des SMS-Chores und früheren Männergesangvereins Niedereimer. Er hatte es vor einigen Jahren verstanden aus dem reinen aussterbenden Männergesangverein einen gemischten Chor zu entwickeln.

Eine weitere Ehrung erfuhren an diesem Abend Dieter Sabinarz für 40-jährige Mitgliedschaft sowie Josef Hagedorn für sogar 60-jährige Mitgliedschaft im Verein. Zudem wurden die aktivsten Sangesschwestern und -brüder Christine Lemke, Ilona Röhrig, Marina Wachenfeld, Irmgard Weisgerber, Hans-Jürgen Haack, Alfons Körner sowie Hans-Werner Röttgers für ihre überdurchschnittliche Probenbeteiligung mit einem kleinem Präsent bedacht. Ebenfalls bedankte sich der Chorleiter Frank Schröder bei den Sängerinnen und Sängern für die Teilnahme an den 40 Probenabenden, an den im Durchschnitt 40 der 61 Aktiven teilgenommen hätten. Die gute Beteiligung hätte die Leistungsfähigkeit des gesamten Chores gesteigert und die Zusammenarbeit gestärkt.

Der Kassenwart Hans-Dieter Weisgerber bilanzierte die Jahresrechnung. Er stellte fest, dass ohne die Jahresbeiträge der 61 passiven Mitglieder der Verein in eine derbe finanzielle Schieflage geraten würde. Denn nur durch ihre Beiträge könnten die laufenden Kosten gedeckt werden.

Der stellvertretende Vorsitzende Günter Dumstorff ließ das Jahr mit seinen Veranstaltungen nochmals Revue passieren. Er zählte einige Höhepunkte wie Konzerte, Stimmbildung und gemütliche Beisammensein auf. Ebenfalls erwähnte er, dass der SMS-Chor im Jahre 2018 bereits sein 5-jähriges Bestehen begehen konnte.

Bei den Wahlen gab es einige Wieder- bzw. Neubesetzungen. Den Posten des stellvertretenden Kassenwartes bekleidet weiterhin Frank Wommelsdorf. Karin Schmidt, Eva Vohoff und Ines Stobbe wurden zu Notenwartinnen gewählt. Aktive Beisitzerin wurde Marina Wachenfeld und Kassenprüferin Barbara Rückardt.

Als besondere Termine für das laufende Jahr nannte der Vorstand die Chorfahrt nach Hameln im Oktober sowie die Stimmbildung mit dem Half-past-six-Chor. Für das Kreischorfest im Mai 2020 möchte sich der SMS-Chor-Niedereimer zudem bewerben.

Während der Jahreshauptversammlung wurde die Ehrung der Toten des Vorjahres und der diesjährigen Jubilare musikalisch von den anwesenden Sängerinnen und Sängern umrahmt.

Text und Foto: Detlev Becker

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04.02.2019

Auf zu neuen –alten- Wegen

Arbeitskreis und Vereinsring arbeiten wieder jeder für sich

NIEDEREIMER Nach mehr als 20-jähriger zweckvoller Zusammenarbeit erfolgte auf Wunsch des Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. die einvernehmliche Trennung von AKD und Vereinsring Niedereimer zum Jahresende 2018. Die beiden eigentlich eigenständigen Gruppen hatten sich 1996 zusammengeschlossen um die Vereinsarbeit im Dorf besser zu bündeln und zu koordinieren sowie die Verantwortung des damaligen Vorsitzenden zu minimieren.

Aus organisatorischen, rechtlichen und versicherungs-technischen Gründen sieht sich der AKD nun jedoch gezwungen die beiden Gruppierungen wieder zu trennen. Ebenso spielen hierbei gemeinnützige Gründe eine wesentliche Rolle. Der Arbeitskreis Dorfgeschichte ist somit wieder reinweg für seine ursprünglichen Aufgaben, nämlich der Brauchtumspflege, der Erforschung und Dokumentation der Dorfentwicklung sowie der Archivierung dorfrelevanter Unterlagen, Fotos und Exponate etc. tätig.

In die Verantwortlichkeit des Vereinsrings fallen wie gewohnt ihre langjährig organisierten Veranstaltungen wie Osterfeuer, Schnadegang, Seniorenfahrt, Martinszug, Volkstrauertag und Ninive im Lichterglanz sowie die Terminkoordination, der Internetauftritt und die Durchführung von IKEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept auf Dorfebene).

Dieses schärft die Konturen der beiden selbstständigen Gruppierungen, so dass sie für die Dorfbevölkerung besser auseinander gehalten werden können. Der Vereinsring bleibt weiterhin der Ansprechpartner für die Vereine und Institutionen des Dorfes.

Trotz der Umgestaltung werden sich beide Gruppierungen auch weiterhin für das Wohl der Niniviten im Dorf und nach außen hin einsetzen und zusammenarbeiten.

Text: Detlev Becker

 

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03.02.2019

Feuerwehr auf die Unterstützung der Firmen angewiesen

BLZ 6 sucht weitere engagierte Mitstreiter

BRUCHHAUSEN/NIEDEREIMER In seiner Rede bei der diesjährigen Agathafeier des Basislöschzuges Bruchhausen/Niedereimer setzte der Basislöschzugführer Brandoberinspektor Benjamin Hugo auch weiterhin voll auf die Unterstützung der heimischen Firmen und Betriebe. Denn ohne die so verständnisvollen Arbeitgeber welche ihre Mitarbeiter für Einsätze, Übungen und Lehrgänge freistellen würden, wäre es nicht möglich eine solch leistungsfähige Feuerwehr in der Stadt Arnsberg zu unterhalten. Er dankte an diesem Abend nochmals ausdrücklich den anwesenden Unternehmern für die Freistellung ihrer Beschäftigten für den Dienst am Nächsten in der Stadt und Überörtlich. So leisteten die 61 aktiven Kameraden bei 59 diversen Einsätzen im Jahre 2018 mehr als 2.000 Einsatzstunden. Gleichzeitig dankte Benjamin Hugo aber auch dem Rat und der Verwaltung der Stadt Arnsberg für die wohlwollende Unterstützung. Dieses zeige sich, nach dem Neubau des modernen Feuerwehrgerätehauses, besonders bei der Fahrzeugneubeschaffung. So konnte der BLZ 6 bereits im Jahre 2018 einen neuen Einsatzleitwagen in Empfang nehmen. Zudem sind für das kommende Jahr ebenfalls Haushaltsmittel für die Ersatzbeschaffung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF 10) sowie eines Gerätewagen Logistik (2.000 m B-Schlauch) eingeplant. Dies sei ein großer Vertrauensbeweis, den es nun von der motivierten Kameradschaft der Feuerwehren aus Bruchhausen und Niedereimer zu unterstützen gilt. Trotz der Mitgliederzahlen sei es aber notwendig in beiden Ortschaften für Nachwuchs zu werben, um die Sicherheit der Bürger dauerhaft zu gewährleisten. So trifft sich die Einsatzabteilung (18-67 Jahre) wöchentlich montags, die Jugendfeuerwehr (10-17 Jahre) kommt vierzehntägig freitags zusammen und die Kinderfeuerwehr (6-12 Jahre) trifft sich einmal im Monat jeweils samstags am Campus. Nähere Angaben hierzu findet man im Internet unter „feuerwehr- Arnsberg“. Infos erteilen auch alle Feuerwehrangehörigen in den Dörfern.

Im Anschluss an die Worte überbrachte Bürgermeister Ralf Paul Bittner, der betonte das er sehr gerne zur Feuerwehr komme, den Dank der Politik an alle Kameraden für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Er kenne die schwierige Situation der Einsatzkräfte durch seine frühere Zusammenarbeit von Polizei und Feuerwehr. Eine besondere Herausforderung wäre die ständige Einsatzbereitschaft der Männer und Frauen über das ganze Jahr hinweg, bei der stetig wachsenden Anzahl von Naturkatastrohen. Er sprach den Einsatzkräften seine hohe Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit aus mit den Worten: „Wenn ihr nicht kommt, kommt keiner der hilft!“ aus. Zudem sagte er der Feuerwehr, trotz angespannter Haushaltslage, die bestmögliche Ausstattung zu. Darüber an hätte er immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr.

Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Stadtbrandinspektor Martin Känzler bedankte sich beim BLZ 6 für das im Jahre 2018 geleistete Engagement für die Bürger der Stadt Arnsberg und darüber hinaus. Känzler stellte den Basislöschzug als leistungsfähige Einheit von Mensch und Technik heraus. Er freute sich, dass zusätzlich innerhalb des Basislöschzuges eine solch tolle Kinder- und Jugendarbeit geleistet würde, die als Zukunftsschmiede für die Feuerwehr diene. Zudem betonte er, dass wenn die beiden Einheiten egal wie und wo gebraucht würden stets abrufbar wären. Er wünschte allen Mitgliedern nach Übungen und Einsätzen immer eine gesunde Rückkehr nach Hause zu ihren Familien. Im Anschluss nahm Martin Känzler die Beförderungen aktiver Kameradinnen und Kameraden vor. Nach den Beförderungen schlossen sich die Ehrungen verdienter Einsatzkräfte an, die Stadtbrandinspektor Känzler gemeinsam mit Bürgermeister Bittner vornahm. Des Weiteren wurde der Kamerad Herbert Nagel in die Ehrenabteilung übernommen. An diesem Abend erhielt Markus Schneider ferner die Ernennungsurkunde zum örtlichen Löschgruppenführer für weitere sechs Jahre ausgehändigt.

Auch die Vereinsringsvorsitzenden Ewald Hille (Bruchhausen) und Elmar Bertram (Niedereimer) bedankten sich bei den beiden Einheiten für die eindrucksvolle Jahresbilanz sowie das hohe ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute in ihren Ortschaften. Sowohl der Löschzug Bruchhausen als auch die Löschgruppe Niedereimer leisteten in ihren Dörfern hervorragende Arbeit die nicht zu unterschätzen sei.

Es folgte durch den Teamleiter Sebastian Mattern noch die Ehrung der Teilnehmer des Leistungsnachweises.

Nach den vielen Worten ging man zum gemütlichen Teil des Abends über. Hierbei kam die Geselligkeit natürlich nicht zu kurz und sogar das Tanzbein wurde anschließend noch geschwungen. Am Sonntag schloss sich die Heilige Messe zu Ehren der Schutzpatronen, der Hl. Agatha, sowie der Frühschoppen mit musikalischer Unterhaltung durch den Musikverein Bruchhausen an.

Text: Detlev Becker, Niedereimer (Öffentlichkeitsbeauftragter im BLZ 6 Bruchhausen/Niedereimer)

 

                  

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20.01.2019

Rekordbesuch bei Zukunftsweisender Jahreshauptversammlung – Einstimmiger Beschluss zum Kunstrasenbau

 Als Tim Tenner und Uwe Taubitz um 18 Uhr die letzten Vorbereitungen zur 109. Jahreshauptversammlung des TuS Niedereimer erledigten war die Anspannung deutlich zu spüren. Der derzeit 734 Mitglieder starke Verein muss heute wichtige Entscheidungen treffen. Und dazu sind mindestens 10% der Mitglieder, also 74 stimmberechtigte, notwendig. In der Vergangenheit lag man oft knapp unter dieser magischen Grenze. Deshalb wurde dieses Mal auch die Werbetrommel gerührt. Und das mit Erfolg. Mit 112 Besuchern platzte das Sportheim aus allen Nähten. Deutlich erleichtert eröffnete der 1. Vorsitzende Tim Tenner pünktlich um 19:10 Uhr die Sitzung. Als erstes musste er davon berichten, dass aufgrund eines Formfehlers bei der letzten Jahreshauptversammlung die neue Satzung vom Amtsgericht nicht anerkannt wurde. Außerdem wurde die Wahl von Mario Orlando als Kassierer nicht akzeptiert. Beide Punkte wurden später am Abend ausführlich besprochen und ein weiteres Mal zur Abstimmung gebracht. Sowohl die neue Satzung, als auch die Wahl von Mario Orlando wurden einstimmig und Formgerecht angenommen.

 Einstimmige Entscheidung für Kunstrasen

 Als einer der ersten Tagesordnungspunkte wurde das Kunstrasenprojekt behandelt. Uwe Taubitz als Geschäftsführer und federführendes Mitglied der im letzten Jahr gegründeten Kunstrasenkommission, präsentierte alle Abläufe, Angebote und Finanzierungsmöglichkeiten auf großer Leinwand. Die Darstellung war sehr gut vorbereitet, dass nur wenige Fragen aufkamen, die aber alle zur Zufriedenheit beantwortet wurden.

Nach intensiven Gesprächen mit 5 verschiedenen Herstellern und einem kollegialen Austausch mit diversen Nachbarvereinen schlug Taubitz das Angebot der Firma Sportplatzbau Kraft aus Fuldatal zur Abstimmung vor. Dieses sieht den Austausch der Oberfläche von Asche auf einen modernen Juta Team Master Kunstrasen vor.

Die Kosten für diese Maßnahme betragen ca. 266.000 Euro.

Dazu kommen noch folgende Positionen:

Austausch der Platzbeleuchtung             : 5.000 Euro

Neubau Sprunggrube/Anlauf                   :  13.157 Euro

Pflasterarbeiten Randstreifen                  : 8.500 Euro    (Bei Eigenl:ca 4.000 Euro)

Ungeplante Positionen (Sicherheit)        : 12.053 Euro  (Bei Eigenl. 16.553 Euro)

Die geplanten Gesamtkosten liegen also bei 305.000€

120.000€ dieser Summe trägt die Stadt Arnsberg.

15.000€ Eigenkapital stehen dem TuS zur Verfügung.

Die fehlenden 170.000€ sollen durch einen Zinsgünstigen Kredit finanziert werden. Den Tilgungsplan stellte Taubitz ebenfalls sehr transparent dar. So wird ein Teil der Belastung durch einen geringen Abteilungsbeitrag der Fußballer, die ja den Platz hauptsächlich nutzen, getragen. Der allgemeine Mitgliedsbeitrag soll hingegen erst einmal nicht angehoben werden.

Der Kunstrasen Ausschuss präsentierte zudem Maßnahmen mit denen Zusätzliche Mittel gesammelt werden sollen. Taubitz betonte aber deutlich, „Das keine dieser Aktionen in die Finanzierung einberechnet wurde. Wir gehen davon aus, dass wir schon viele Parzellen verkaufen werden und ebenso mit unseren tollen Veranstaltungen Geld einnehmen werden. Dies ist aber eine Unbekannte Größe. Mit dieser gewissen Unsicherheit können wir nicht, möchten wir nicht und werden wir definitiv nicht in dieses Projekt starten. Wir als Verein können den Vorgestellten Betrag stemmen. Jeder Zusätzlich eingenoomene Euro sorgt dafür, dass wir zum Beispiel wesentlich schneller Tilgen können und auch weiterhin die Abteilungen mit gutem Material versorgen können.“

 Neben diversen kleineren Aktivitäten stechen hier vor allem der Parzellenverkauf und das im Sommer geplante Festival „ Open Arnsberg“ hervor.

Jeder Unterstützer kann auf der Homepage www.projekt-herzrasen.de eine virtuelle Parzelle des Sportplatzes erwerben und somit den Verein unterstützen. Bereits kurz nach der Sitzung wurde das Angebot wahrgenommen und die ersten grünen Stellen konnten auf der Website gesichtet werden.

 Die Toten Hosen und Volbeat vereint auf einer Bühne

 Das „Open Arnsberg“ wird 2019 zum ersten Mal stattfinden. Am Wochenende vom 30.August bis zum 1. September wird im Seufzertal auf dem Gelände der Muffrikaner Schützen an 3 Tagen gefeiert. Freitags zu den besten Fetenhits der letzten Jahrzehnte mit dem DJ Beatbaer. Am Samstag beginnt das Festival mit diversen einheimischen Bands ehe mit Alex im Westerland Deutschlands beste Toten Hosen und Ärzte Coverband die Bühne stürmt. Als finaler Hauptakt an diesem Tag konnte Still Counting aus Hessen gewonnen werden. Sie gelten Europaweit als authentischste Volbeat Tribute Band. Der Sonntag wiederum gehört der ganzen Familie. Hier sorgen ein buntes Bühnenprogramm und verschiedene Stationen für kurzweile bei Groß und Klein.

 Nach der ausführlichen Vorstellung des sogenannten Projekt-HerzRasen durften nun die Mitglieder über die Durchführung entscheiden. Als die Wahl einstimmig angenommen wurde brach spontaner Jubel im Vereinsheim aus. Das ganze Dorf freut sich nun auf dieses große Projekt mit dem vor allem die Jugendarbeit der Fußballer gesichert werden kann.

 Weniger Altpapier zur Verfügung

 Nach einer kurzen Pause folgte der Jahresbericht des Vorsitzenden. Da der Hauptvorstand nun schon einige Jahre eingespielt ist, wusste er von einer soliden Arbeit zu berichten. Er bedankte sich neben allen ehrenamtlichen Trainern und unterstützender ganz besonders bei Uwe Taubitz und Tobias Baier für den überdurschnittlichen Einsatz im vergangenen Jahr.

Zu den Jährlichen Terminen gehören auch wieder der Kinderkarneval am Rosenmontag und die Familienwanderung am 14. September. Die vierteljährliche Altpapiersammlung der TuS Jugend erwähnte er als einen wichtigen Baustein zur Finanzierung der Jugendarbeit. Leider aber ging die gesammelte Menge stetig zurück. So wurden im letzten Jahr mit 79 Tonnen deutlich weniger Altpapier zur Sammlung zur Verfügung gestellt. Ebenso musste er leider Mitteilen, dass der Trainer der 1. Mannschaft zum Jahreswechsel sein Amt niedergelegt hat. Sven Kremer wird vorerst durch Siggi Sölken, Dennis Geßner und Christian Vogt ersetzt. Gespräche mit potenziellen Nachfolgern laufen aber bereits. Tenner bedankte sich für die top Arbeit die Sven Kremer über mehrere Jahre geleistet hat. Wie auch bereits bei der Jugendversammlung am Nachmittag wurde auch am Abend über die sehr gute Jugendarbeit berichtet. Die Spielgemeinschaft mit dem TuS Bruchhausen läuft seit Jahren auf einer guten Ebene. Bedanken wollte siche Tenner auch bei Katrin Stahl die mit ihren 3 Kursen, Inddor Bike, Workout und Yoga ebenso wie die anderen engagierten Trainer der Sportgruppen für ein breites Angebot des Vereins sorgt. Auch die Walking Gruppe um die Leiter Renate Wiegelmann und Klaus Hagedorn wurde besonders gelobt.

 Solide Kassenlage, Schuldenfrei ins neue Jahr

 Robin Schüttler konnte in seinem ersten Kassenbericht durchweg positive zahlen verkünden. Vor allem der Hinweis, dass das Darlehn der Veltins Brauerei gemeinschaftlich „weggetrunken“ wurde und wir somit schuldenfrei sind stoß auf ein breites Lächeln der Versammlung. Die Kassenprüfer konnten die genannten Zahlen im Bericht bestätigen und bitten die Versammlung um die Entlasstung des Vorstands. Auch diese Abstimmung wurde ohne Gegenstimme für den Vorstand angenommen.

 Wahlen

 Keine Überraschungen gab es auch bei den Wahlen. Alle Positionen konnten wiedergewählt werden. Das war neben Mario Orlando auch Tim Tenner als 1. Vorsitzender, Uwe Taubitz als Geschäftsführer und Peter Palm als Sozialwart. Neuer Fußballobamnn ist Uwe Wiegelmann. Kevin Requille und Michael Wellmann sind jetzt als Beisitzer mit im Team.

 Zum Schluss konnte Marion Erb noch diverse Sportabzeichen verleihen bevor die Versammlung um 22.40 Uhr mit dem Vereinslied geschlossen wurde.

Anschließend wurde noch lange im Sportheim verweilt und neugierig der Parzellenplan des Projekt HerzRasen begutachtet.

Text und Fotos: Tobias Baier

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06.01.2019

Sternsinger trotzen dem widrigen Wetter

Geld geht wieder an die Kinder in Peru

NIEDEREIMER Trotz des nasskalten und regnerischen Wetters zogen die Sternsinger der Sankt Stephanus-Gemeinde Niedereimer am Dreikönigstag gutgelaunt aus um den Menschen im Ort Gottes Segen zu bringen. Insgesamt nahmen 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zwischen sechs und 52 Jahren, eingeteilt in neun Gruppen, an der diesjährigen Aktion teil. Neben den Katholiken beteiligten sich erneut evangelische Christen an der kirchlichen Hilfsaktion. Das gespendete Geld geht, wie schon seit vielen Jahrzehnten in Niedereimer, an die Kinder in Peru. Durch die Spendenfreundigkeit der Niniviten kamen, nach vorläufiger Zählung, diesmal insgesamt 2.846,90 Euro zusammen. Neben dem Spendengeld bekamen die Kinder wieder viele Süßigkeiten geschenkt. Davon geht ein Teil allerdings abermals an die „Arnsberger Tafel“. So möchten die heimischen Kindern den Kindern eine Freude machen, die nicht so viel haben. Eine tolle Geste der Kinder aus Niedereimer. Die Kirchengemeinde Sankt Stephanus bedankt sich bei allen Spendern, die durch ihre finanzielle Hilfe auch in diesem Jahr die Sternsingeraktion unterstützt haben.

Text und Foto: Detlev Becker

Foto: Die Sternsinger vor der Aussendung mit Propst Hubertus Böttcher und Vikar Guido Ricke in der Stephanuskirche

Foto: Die Sternsinger singen gemeinsam mit den beiden Organisatorinnen Schwester Ephrem und Eva Gierschewski das Leid „Stern über Bethlehem“

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05.01.2019

Niedereimer: „Ein ganz starkes Stück Kirche“

Abschiednehmen von Vikar Ricke beim Neujahrsempfang

NIEDEREIMER In seiner Ansprache beim Neujahrsempfang der Sankt Stephanus Kirchengemeinde Niedereimer bezeichnete der Leiter der kürzlich neugebildeten Propsteipfarrei Sankt Laurentius Propst Hubertus Böttcher Niedereimer als „Ein ganz starkes Stück Kirche“. Er betonte, dass gerade Niedereimer mit seinen engagierten Gemeindemitgliedern eine starke Rolle im Pastoralen Raum hat und er hoffe das dies auch nach der Neugestaltung so bliebe. Mit dem Ablauf des 31.12.2018 lösten sich die ehemals eigenständigen Kirchengemeinden zwischen Niedereimer und Oeventrop auf und bilden nun eine gemeinsame Pfarrei. Dieses bedeutet gleichzeitig, dass sich die Kirchenvorstände und Gemeindeausschüsse aufgelöst haben und derzeit ein Verwaltungsrat übergangsweise die Geschicke der Kirchengemeinden entscheidet. Aus Niedereimer gehören Michael Bienstein und Friedel Sölken diesem Gremium an. In Niedereimer endet so nun nach über 100 Jahren die Arbeit des selbständigen Kirchenvorstandes. Diesbezüglich verabschiedete man beim Neujahrsempfang Annemarie Schnelle, Detlev Becker, Peter Glaremin, Peter Hosters, Dirk Sander, Klaus Vernholz sowie Peter Werdelmann und dankte ihnen für ihre geleistete Arbeit mit einem kleinen Präsent. Zudem wurden an diesem Abend Helga Glaremin (Messdienerarbeit), Maria Hosters (Gemeindeausschuss) und Wilfried Glaremin (Küster) offiziell verabschiedet und ebenfalls mit einem kleinen Präsent bedacht. Vorgestellt und gleichzeitig neu eingeführt als Küster wurden bei der Veranstaltung Marita Voß und Winfried Ortmann.

Abschied nehmen musste die Stephanusgemeinde an diesem Abend auch von „ihrem“ Vikar Guido Ricke. Nach mehr als fünf Jahren engagiertem Wirken wechselt Vikar Ricke in Kürze in den Pastoralen Raum Sundern. Propst Hubertus Böttcher dankte Vikar Ricke, im Namen des gesamten Pastoralteams, für die überaus erfolgreiche seelsorgerische Betreuung der ihm anvertrauten Kirchengemeinden, besonders aber in Niedereimer und Wennigloh. Enttäuscht zeigten sich allerdings die Verantwortlichen aus Niedereimer, dass bei der offiziellen Verabschiedung die Abordnungen der anderen Kirchengemeinden nicht anwesend waren. Propst Böttcher bezeichnete Vikar Ricke bezüglich des Wechsels als „Pfadfinder“, da auf Dauer noch weitere Priester der Propsteipfarrei wechseln müssten. Maria Hosters dankte dem scheidenden Vikar Guido Ricke im Namen der Stephanusgemeinde für seine langjährige und vielfältige Arbeit in Niedereimer. Ein besonders Anliegen war Vikar Ricke stets die Ausbildung der neuen Messdiener. Diese bedankten sich bereits in der Kirche bei ihm und schenkten ihm einen „Wunschbaum“ für sein neues Heim in Hachen. Von der Stephanusgemeinde erhielt er zum Abschied die Chronik der Kirchengemeinde Sankt Stephanus sowie ein Bild der Kirche und ein „Bibelkochbuch“. Denn Vikar Guido Ricke ist für seine Kochkünste im gesamten Pastoralen Raum Arnsberg bekannt. Im Anschluss bedankte sich Vikar Ricke für alle Geschenke und liebevollen Worte an diesem Abend. Sein Herz hätte immer an Niedereimer gehangen und es fiele ihm besonders schwer diese liebgewonnene Gemeinde nun verlassen zu müssen. Er hoffte, dass die Niniviten dies in all den Jahren gespürt hätten.

Nach dem Festhochamt nahmen neben den Mitgliedern der kirchlichen Institutionen, alle Aktiven und Helfer der Kirchengemeinde sowie selbstverständlich auch die Abordnungen aller Gruppierungen und Vereine des Dorfes wieder am diesjährigen Neujahrsempfang teil. Somit füllte sich der Saal im Stephanushaus mit den geladenen Gästen. Einige der Anwesenden verweilten noch lange in gemütlicher Atmosphäre.

Text und Fotos: Detlev Becker

Foto: Verabschiedung von Vikar Guido Ricke (Bildmitte) durch Maria Hosters (Gemeindeausschuss) und Peter Werdelmann (Kirchenvorstand)

Fotos: Verabschiedung von Vikar Ricke in der Kirche,  Sternsinger im Stephanus Haus beim Neujahrsempfang

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28.12.2018

Kompaniewanderung der Niniviten zum Jahresabschluss

Schützen ließen Jahr nochmals Revue passieren

NIEDEREIMER An der Winterwanderung der Schützenbruderschaft Sankt Stephanus Niedereimer, dessen Ausrichter wieder die 2. Kompanie war, nahmen in diesem Jahr 23 Schützenbrüder teil. Unter ihnen auch der amtierende Schützenkönig Dietmar Eickhoff. Nach den Weihnachtsfeiertagen zogen die Wanderfreunde bei leicht frostigen Temperaturen durch Deinscheid und Herbreme zum Schützenheim auf den Schreppenberg. Auf halber Strecke machten die Wanderer eine kurze Rast um sich zu stärken.

Im Schützenheim warteten bereits weitere Schützen auf die Wanderfreunde. Dort stärkten sich alle Schützenbrüder gemeinsam mit Gerstensaft und leckerer Hausmannskost in gemütlicher Atmosphäre. Ebenso kam an diesem Tag die Geselligkeit nicht zu kurz und so manches Döneken des vergangenen Schützenjahres wurde nochmals in Erinnerung gerufen. Lange verweilten die meisten der Schützenbrüder in fröhlicher Runde am Schreppenberg, bevor es wieder heimwärts nach Ninive ins Wannetal ging.

Text und Foto: Detlev Becker

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27.12.2018

Stephanusgemeinde lädt zum Neujahrsempfang

Verabschiedung von Vikar Ricke

NIEDEREIMER  Der Gemeindeausschuss der Sankt Stephanus Kirchengemeinde Niedereimer lädt am Samstag, 5. Januar 2019 zum traditionellen Neujahrsempfang ins Stephanushaus ein. Nach dem Festgottesdienst, mit Aussendung der Sternsinger, um 17.00 Uhr sind alle Gemeindemitglieder ganz herzlich eingeladen. Hierzu besonders eingeladen sind die Mitglieder der kirchlichen Institutionen, alle Aktiven und Helfer der Kirchengemeinde sowie selbstverständlich die Abordnungen aller Gruppierungen und Vereine des Dorfes. An diesem Abend muss die Stephanusgemeinde leider auch von Vikar Guido Ricke, nach fünfjährigem engagiertem Wirken in Niedereimer, Abschied nehmen. Hier hat die Gemeinde die Möglichkeit sich von Vikar Ricke zu verabschieden und ihm zu danken. Ab 2019 wird Guido Ricke im Raum Sundern tätig werden. Der Leiter des Pastoralen Raumes Propst Hubertus Böttcher wird beim Empfang zudem einen Rückblick auf das abgelaufene und eine Vorschau auf das kommende Jahr halten. Für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt.

Text:  Detlev Becker

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16.12.18

Stephanusgemeinde lud zum vorweihnachtlichen Konzert ein

Kirche festlich illuminiert

NIEDEREIMER  Über 150 Akteure gestalteten in diesem Jahr das vorweihnachtliche Konzert in der Sankt Stephanuskirche in Niedereimer. Dazu war die Kirche festlich illuminiert und der Altar winterlich dekoriert. In dieser gelungenen Kulisse konnten sich die etwa 250 Zuhörer entspannen und den kunstvollen Klängen lauschen.

Die Begrüßung der Gäste und Musikgruppen erfolgte durch den Gemeindeausschuss, dem auch die Organisation der Veranstaltung oblag. Zwischen den Musikstücken sorgten kurze Gedichte, die von Maria Hosters und Vikar Guido Ricke vorgetragen wurden, für Ruhepole.

Beim diesjährigen Konzert am dritten Adventssonntag wirkten der Gerd-Schüttler-Kinderchor Arnsberg unter Leitung von Verena Sonntag, der Frauensingkreis unter Dirigat von Friedhelm Vollmer, der Musikverein Niedereimer unter Leitung von Lutz Schulte, das Jugendorchester Niedereimer unter Dirigat von Thomas Schmitz sowie der SmS-Chor Niedereimer unter Leitung von Frank Schröder mit. Die Leitung sowohl des Chors „Ad Libitum“ als auch dem Singkreis Sankt Stephanus Niedereimer hatte Rüdiger Alkert. Die musikalische Gesamtleitung unterlag, wie seit einigen Jahren schon, ebenfalls Rüdiger Alkert.

Ein Höhepunkt des Konzertes war wohl wieder der Auftritt des Kinderchores der die Musikstücke durch Gesten anreicherte und bei einem Stück sogar die Zuschauer zum Mitklatschen animierte. Bei dem Musikverein begeisterte wohl ein Stück, bei dem vier junge Musikerinnen mit Solostücken aufwarteten, ganz besonders.

Zum Dank für ihre guten Leistungen wurden die Musiker nach ihren Darbietungen mit viel Applaus und die Dirigenten mit einem Präsent bedacht. Mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen endete das fast zweistündige genussvolle Konzert.

Text und Fotos: Detlev Becker

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05.12.2018

Wichtiger Blutspendetermin am 20. Dezember in Niedereimer

Aktionen stehen auf der Kippe

NIEDEREIMER Seit mehr als 40 Jahren können Bürger/innen ab 18 Jahren in Niedereimer beim DRK ihr Blut für die gute Sache spenden und Menschenleben damit retten. In den letzten Jahren jedoch ist die Zahl der Spender/innen in Niedereimer stetig rückläufig. Dies liegt wohl zum einen an der älter werdenden Gesellschaft und an der „Spendenmüdigkeit“, zum anderen aber wohl an der Vielzahl von angebotenen Terminen rundherum. Denn wer einen auswärtigen Spendertermin besucht, darf für einen Zeitraum von 56 Tagen vorerst nicht spenden.

Das DRK ist zudem gezwungen nur kostendeckende Aktionen durchzuführen. Das heißt: bei Veranstaltungen unter 50 Personen ist die Aktion nicht mehr rentabel. Falls die Teilnehmerzahl von 50 Personen im kommenden Jahr nicht mehr erreicht wird, kann es durchaus passieren, dass die Blutspendeaktion in Niedereimer ganz eingestellt werden müsste. Dieses könnte wiederum für die potenziellen Spender/innen bedeuten, dass sie sich darauf einstellen müssten einen anderen Ort aufzusuchen. Viele Blutspender/innen möchten allerdings keine andere Örtlichkeit besuchen und würden als Spender daher gänzlich wegfallen.

Daher die Bitte, nach Möglichkeit die Spendentermine im Jahre 2019 (jeweils donnerstags 14.03.19, 27.06.19, 26.09.19 und 19.12.18 von 18.00 bis 20.30 Uhr, Halle Friedrichshöhe) in Niedereimer zu besuchen, um somit den Blutspendeservice in Niedereimer aufrechterhalten zu können. Zum anderen sollte man versuchen weitere Spender/innen vor Ort anzuwerben oder zu reaktivieren. Der nächste Blutspendetermin in Niedereimer ist am 20. Dezember in der Zeit von 18.00 bis 20.30 Uhr in der Halle Friedrichshöhe.

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Ninives Weihnachtsbaum strahlt wieder

Gemütliches Beisammensein der Dorfbevölkerung

NIEDEREIMER Wieder einmal hatte der Vereinsring Niedereimer zu „Ninive im Lichterglanz“ auf die Kirchwiese nach Niedereimer eingeladen. Zahlreiche Dorfbewohner und Gäste waren diesem Aufruf nach dem Abendgottesdienst gefolgt. Bei den vorweihnachtlichen Klängen des Jugendorchesters Niedereimer wurde der Tannenbaum mit neuer hell strahlender Beleuchtung eingeschaltet. Währenddessen standen die Kinder mit funkensprühenden Wunderkerzen um den Baum herum und ließen das Lichtspektakel auf sich wirken.

Nach dieser Aktion standen die Besucher gemütlich bei milden Temperaturen und wärmenden Getränken beisammen. Mit Würstchen vom Grill konnte der größte Hunger gestillt werden. Am Lagerfeuer konnten die Kinder zudem noch Stockbrot backen und heiß verzehren. Auf diese Art und Weise stimmen sich die Niniviten alljährlich auf die Advents- und kommende Weihnachtszeit ein.

 

Text und Foto: Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Die Kinder mit Wunderkerzen um den hell strahlenden Weihnachtsbaum

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01.12.2018

Tippspielerlös geht komplett an Kindergarten

Kürzlich Scheckübergabe

NIEDEREIMER Kürzlich übergaben Vertreter der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer einen Scheck in Höhe von 175,- € an den AWO-Kindergarten „Kleine Eiche“ Niedereimer. Dieses Geld war beim Tippspiel zum Vogelschießen zusammen gekommen. Da jedoch aufgrund der Vielzahl von Schüssen in diesem Jahr niemand die richtige Anzahl getippt hatte, ging die gesamte Summe an den Kindergarten. Die Erzieherinnen freuten sich über den unerwarteten Geldsegen und wollen nun gemeinsam mit den Kindern überlegen was sie von dem Geld anschaffen können.

 

Text und Foto:  Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Abendliche Scheckübergabe der Schützen an die Vertreterinnen des AWO-Kindergartens – v.l. Oliver Glaremin (Schützenhauptmann), Kirsten Pusch (AWO-Kindergarten), Erika Sommerfeld (AWO-Kindergarten), Markus Schneider (Schützenrendant), Dietmar Eickhoff (Schützenkönig), Sybille Reiss (Schützenkönigin)

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01.12.2018

Neue Messdiener feierlich eingeführt

Letzte Einführung für Vikar Guido Ricke in Arnsberg

NIEDEREIMER In der Abendmesse der Kirchengemeinde Sankt Stephanus Niedereimer am vergangenen Wochenende wurden von Vikar Guido Ricke fünf neue Ministranten feierlich eingeführt. Nach ihrer Erstkommunion im Frühjahr hatten sich die vier Mädchen und ein Junge intensiv auf ihre Aufgabe am Altar vorbereitet. In dem Gottesdienst versprachen sie ihren zukünftigen Dienst in der Kirche mit Freude und pflichtgemäß auszuüben. Im Anschluss erhielten sie zum Zeichen ihrer Aufnahme in die Ministrantenschar der Stephanusgemeinde eine Urkunde, ein kleines Holzkreuzchen und einen Anhänger mit der Kirche.

Für Vikar Guido Ricke war es die letzte Einführung von Messdienern im Pastoralen Raum Arnsberg. Vikar Ricke verlässt in Kürze Arnsberg um im Raum Sundern als Geistlicher tätig zu werden. Es ist sowohl für Vikar Ricke als auch für die Kirchengemeinde Stankt Stephanus eine schmerzliche Trennung nach mehr als fünf Jahren.

 

Text und Fotos: Detlev Becker, Niedereimer

Die Neuministranten mit Vikar Guido Ricke

Ministrantenschar mit Vikar Guido Ricke

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