Aktuell in der Presse

06.03.2019

Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer hat viel vor

Kreative Niniviten lösen sich bedauerlicher Weise auf

NIEDEREIMER Für das kommende Jahr hat sich der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. wieder einiges vorgenommen. So soll erneut ein Dorfrundgang, der Historische Ausflug, der Tag des offenen Denkmals und der Tag der offenen Tür durchgeführt werden. Geplant ist ferner noch eine Ausgrabungsführung im Kloster Wedinghausen. Zudem bereiten einige Mitglieder derzeit die gemeinsame Dokumentation und Ausstellung zum 75. Jahrestag des Kriegsendes im Jahre 2020 vor. Hierzu haben bereits bekannte Persönlichkeiten, wie Franz Müntefering oder Dr. Silke Eilers, ihr Kommen zugesagt. Für eine Dokumentation wurden über 200 Zeitzeugen angeschrieben um über ihre Erlebnisse zwischen 1933 und 1950 zu berichten, so der Vorsitzende des AKD Detlev Becker in der diesjährigen Mitgliederversammlung. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn Unterstützung aus den eigenen Reihen kommt. Mit ihrer einzigartigen Arbeit in der Stadt Arnsberg trafen die Verantwortlichen des AKD bereits in den Jahren 2005 und 2015 den Nerv der Zeit von Besuchern und Lesern.

Mit Wehmut berichtete Frau Ute Heinecke von der bedauerlichen Auflösung der „Kreativen Niniviten“, die sich 25 Jahre lang mit viel Geschick und Können um den Osterbrauch kümmerten. Bei 13 Ostermärkten und diversen anderen Veranstaltungen sammelten sie insgesamt fast 50.000,- € für die „action medior“, das Hospiz Raphael, den Förderverein Wannetalschule und das Frauenhaus Arnsberg. Doch nun, da der Kreis aus nur noch fünf Aktiven besteht, ist die Ausrichtung von Ostermärkten oder ähnlichen Aktivitäten leider nicht mehr möglich.

Bei den Wahlen zum Vorstand gab es eine Neuerung, so wurde Holger Glaremin zum neuen 2. Vorsitzenden des Arbeitskreis Dorfgeschichte gewählt. Der langjährige 1. Vorsitzende Detlev Becker stellte sich zur Wiederwahl und erhielt ebenfalls die nötigen Stimmen. Die Wahl zum Kassenprüfer fiel auf Dietmar Eickhoff.

Den beiden Satzungsänderungen wurden von der Versammlung zugestimmt. Der Vereinsname soll ergänzt werden, so dass der Name nach Eintrag ins Vereinsregister nun „Arbeitskreis für Dorfgeschichte und –entwicklung Niedereimer e.V.“ lautet. Ferner sollen die internen Bekanntmachungen demnächst im Schaukasten am Vereinsarchiv veröffentlicht werden.

Leider konnten die Jubilarinnen für ihre 25-jährige Vereinszugehörigkeit auf der Mitgliederversammlung nicht persönlich geehrt werden. So wird die Ehrung von Rita Menne, Christa Schubert und Hilde Schlüter zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Der Vorsitzende Detlev Becker berichtete noch über die Neuausrichtung des Arbeitskreises. So haben sich der AKD und der Vereinsring nach langjähriger gewinnbringender Zusammenarbeit aus organisatorischen, rechtlichen und versicherungstechnischen Gründen sowie aus Gründen der Gemeinnützigkeit getrennt. Die Zusammenarbeit beider Vereine bleibt aber auf jeden Fall bestehen.

Zum Schluss wurde den Gästen aus dem Filmrepertoire des AKD noch der Film des Historienspiels an der einstigen „Dicken Eiche“ aus dem Jahre 2004 gezeigt.

 

Termine für 2019

05.05.19               Dorfrundgang für Neubürger                    14.00 Uhr            Kirchparkplatz

26.05.19               Historischer Ausflug                                      13.30 Uhr            Kirchparkplatz

09.09.19               Tag des offenen Denkmals                        14.00 Uhr            Hofkapelle

03.10.19               Tag der offenen Tür                                      14.00 Uhr            Archiv

 

Text  Detlev Becker

 FOTO: Der wiedergewählte 1. Vorsitzende Detlev Becker (links) gratuliert den neugewählten 2. Vorsitzenden Holger Glaremin

 

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24.02.2019

Mitgliederversammlung des AKD e.V.

 Vorstandswahlen und Satzungsänderungen

NIEDEREIMER Zur diesjährigen Mitgliederversammlung am (Ascher)Mittwoch 6. März 2019 lädt der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. seine Mitglieder, Heimatfreunde und Gönner ganz herzlich ein. Die Versammlung beginnt um 19.30 Uhr im Sportheim auf der Friedrichshöhe.

 Auf der Tagesordnung stehen neben den allgemeinen Regularien die Vorstandswahlen sowie Satzungsänderungen. Auch die Ehrung der Jubilare wird an diesem Abend vorgenommen. Nach dem offiziellen Teil zeigt der AKD aus seinem Filmrepertoire die Aufnahme vom Historienspiel mit Schnadegang aus dem Jahre 2003.

 Ebenfalls bietet der Arbeitskreis Dorfgeschichte an diesem Abend wieder Heimatliteratur und Ansichtskarten sowie die Dorffahne und Dorfflagge zum Kauf an.

 

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22.02.2019

Beim Karneval der kfd-Frauen blieb kein Auge trocken

Super Stimmung bis zum Schluss

NIEDEREIMER Auch in diesem Jahr stellten die Akteure beim Frauenkarneval der kfd in Niedereimer ihr Können wieder unter Beweis und ließen es richtig krachen. Die 13 Darstellerinnen, unter ihnen drei neue Damen, waren alles Eigengewächse aus den Reihen der heimischen kfd. Immer wieder wechselten während des fast vierstündigen Programms die Stücke zwischen Büttenreden, Sketchen, Zwiegesprächen oder Tänzen im Stephanshaus ab. In einigen Stücken nahmen sie die Männer, die dieser Veranstaltung nicht beiwohnen durften, richtig aufs Korn. Insgesamt hatten die Frauen 16 tolle Bühnenstücke über einen längeren Zeitraum einstudiert, bei dem kein Auge trocken blieb. Dafür wurden sie mit tosendem Applaus und Stimmungsraketen von den Besucherinnen belohnt. Durch das Programm führte, wie schon die letzten Jahre, in gekonnter Weise Claudia Gunkel-Timmermann. Auch in diesem Jahr war das Stephanushaus wieder mit vielen kostümierten Frauen aller Altersgruppen bis auf den letzten Platz gefüllt. In den Pausen heizte man dem Publikum mit flotten Stimmungsliedern richtig ein. Für die Bewirtung der Gäste sorgten ebenfalls einige Helferinnen der kfd, mit reichlich fester und flüssiger Nahrung. So feierten die Damen lange und ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden im Stephanushaus.

Zu sehen ist ein Teil des Bühnenprogramms nochmals beim Seniorenkarneval, erstmals durchgeführt von der kfd, am kommenden Mittwoch (27.02.) ab 15 Uhr im Stephanushaus. Hierzu sind alle Dorfbewohner und Gäste ab 60 Jahren herzlich eingeladen.

 

Text und Fotos: Detlev Becker

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21.02.2019

Arbeitseinsatz an der Kompaniewiese

Zahlreiche Feste werfen ihre Schatten voraus

NIEDEREIMER Zu einem Arbeitseinsatz rief der Kompanieführer der 1. Kompanie der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft seine Mitglieder in der diesjährigen Kompanieversammlung auf. Durch den Neubau der Wannestraße war die Kompaniewiese an der Ecke Zum Alten Brunnen und Wannestraße arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Trotz der groben Wiederherrichtung der Wiese durch das bauausführende Unternehmen bleiben noch weitere Arbeiten zur Rekultivierung für die Kompaniemitglieder. So müssen vor dem Maifest die Steine von der Wiese aufgelesen werden, bevor mit dem Planziehen und Wiedereinsäen begonnen werden kann. Zudem wird überlegt zuvor noch den Holzmaibaum eventuell durch einen Alumasten zu ersetzen. Hieran könnten dann später die neuen Schilder der Gruppierungen des Dorfes, in DIN A 3 – Format, angebracht werden. Der Termin für den Arbeitseinsatz wird frühzeitig bekannt gegeben.

An der Versammlung selbst, nahmen zur Freude des Kompanievorstandes, insgesamt 34 Schützenbrüder teil. Hier konnte der Kassierer über einen kleinen Überschuss berichten, sodass am Zuschuss für den König in Höhe von 450,- € und für den Jugendkönig/Geck von 150,- € festgehalten werden kann, insofern die neuen Majestäten aus Reihen der 1. Kompanie kommen. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl konnten auch schnell neue Vorstandsmitglieder für die Kompanie gefunden werden. So wurde Steffen Schmitz zum neuen Schriftführer gewählt. Als Fähnriche stellten sich Kevin Blume, Justin Dobbelaere sowie Jannis Glaremin zur Verfügung. Zum neuen Beisitzer wurde Chris Dobbelaere gewählt. Den Posten des Kassenprüfers für die nächsten zwei Jahre übernimmt Andreas Fries.

Auch Ehrungen konnte der Kompanievorstand in der Versammlung vornehmen. So wurden Oliver Glaremin (Schützenhauptmann) und Christoph Stiefermann (Schießaufsicht) an diesem Abend die Ehrennadel für 25-jährige Vereinstreue überreicht. Matthias Hast, Manfred Mörchen und Rainer Wiegelmann bekommen die Ehrung nachgereicht.

In der Versammlung konnten einige größere örtliche und überörtliche Veranstaltungen und Jubiläen bekannt gegeben werden. So feiern die beiden heimischen Schützenkompanien im Jahre 2020 ihr 40-jähriges und das Tambourcorps Schreppenberg sein 70-jähriges Bestehen. Als Höhepunkt der Schützen im Jahre 2021 soll das Stadtschützenfest gemeinsam in den Orten Niedereimer (Jugend) und Bruchhausen gefeiert werden. Die ersten Planungen zu allen Festivitäten hierzu laufen bereits.

Unter Punkt Verschiedenes dankte man Friedrich „Fritsche“ Blöink wiederrum für die letztjährige Pflege der Kompaniewiese. Zudem gab der Schützenvorstand bekannt, dass in der Festhalle eine neue Theke errichtet werden soll. Hier bat der Vorstand um finanzielle Unterstützung durch die Kompanien.

 

Termine im Schützenjahr 2019

30.04.                   Maifest

29.06.                   Mehrgenerationenfest

  1. – 15.07. Schützenfest in Niedereimer

08.09.                   Abrechnung

12.10.                   Herbstfest

26.10.                   Kommers in Uentrop

23.11.                   Kompanievergleichsschießen

28.12.                   Winterwanderung

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die Geehrten und die neuen Vorstandsmitglieder der Kompanie mit stellv. Kompanieführer Markus Aßmann

v.l.: Markus Aßmann, Chris Dobbelaere, Jannis Glaremin, Steffen Schmitz, Christoph Stiefermann (Jubilar), Kevin Blume, Oliver Glaremin (Jubilar)

 

 

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Kompanieführerposten bei der „Zweiten“ vakant

Turnusgemäße Kompanieversammlung 2.Kompanie der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer

Niedereimer, den 22.02.2019

Über 26 Jahre war Franz-Jürgen Sölken der führende Kopf der 2. Kompanie. Frühzeitig hatte er angekündigt, dass er nicht wieder kandidieren würde. Am vergangenen Mittwoch gelang es trotzdem nicht, einen Nachfolger zu finden. Die Versammlung dankte Sölken für sein jahrzehntelanges großes Engagement und überreichte ihm zum Dank ein Präsent. Er wurde einstimmig zum Ehrenkompanieführer gewählt. Christian Tschauder, stellvertretender Kompanieführer, wird nun vorläufig die Kompanie leiten. Im aktuellen Geschäftsjahr wird die „Zweite“ innovative Lösungen suchen, um Interesse an dem vakanten Posten zu wecken. Einige Ideen wurden auf der Versammlung bereits vorgebracht. So wäre ein Führungsteam denkbar oder rotierende Funktionen. Der Kompanievorstand ist optimistisch, bis zur nächsten turnusgemäßen Kompanieversammlung einen geeigneten Nachfolger zu finden.

Das Antreten der zweiten Kompanie findet auf dem Schützenfest zukünftig nicht, wie gewohnt, beim Kompanieführer statt, sondern in Abstimmung mit den TuS-Verantwortlichen am Sportheim des TuS Niedereimer mit „frisch Gezapftem“.

Bei den weiteren Wahlen schied auch Beisitzer Norbert Voß auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Er hatte Sölken die gesamte Amtszeit bei der Vorstandsarbeit tatkräftig unterstützt. Die Versammlung dankte ihm für seinen Einsatz und wählt ihn einstimmig zum Kompanievorstandsehrenmitglied. Auch ihm überreichte die Kompanie ein Dankpräsent. Übereinstimmend zum Nachfolger wurde Andreas Körner gewählt.

Kassierer Michael Röhrig trat aufgrund eines dauerhaften Wohnortwechsels von seinem Amt zurück. Der ehemalige Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken wurde für ein Jahr zum Kassierer gewählt, so dass im nächsten Jahr der übliche Wahlturnus von zwei Jahren wiederhergestellt werden kann.

Zur Wiederwahl stellte sich Schriftführer Dietmar Eickhoff, welche bereits vor der Ära von Franz-Jürgen Sölken, die Vorstandsarbeit der „Zweiten“ begleitete. Die Wahl erfolgte einstimmig, wie auch die Wahl des Beisitzers Elmar Bertram. Auch bereits über 26 Jahre im Kompanievorstand aktiv.

Jugendvertreter Johannes Lange wird auf einstimmigen Wunsch der Versammlung weiterhin das Amt des Jugendvertreters ausüben. Als neuer Kassenprüfer für zwei Jahre wurde Christian Körner gewählt.

Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken dankte für die Unterstützung in seinem letzten Amtsjahr. Er wünscht sich für die Zukunft allerdings auch frischen Wind im Kompanieleben.

Wie im Vorjahr stehen wieder einige Veranstaltungen im Terminkalender:

Am 09.03.2019 findet die Generalversammlung der Bruderschaft statt. Aktiv unterstützt wird aus den Reihen der „Zweiten“ auch wieder das Mehrgenerationenfest am 29.06.2019. Vom 13. – 15.07.2019 wird Schützenfest gefeiert, am 23.11.2019 bereits zum 28. Mal der Kompanie-Vergleichswettkampf im Luftgewehrschießen ausgerichtet. Die 28. Winterwanderung findet am 28.12.2019 statt.

Finanziell engagierte sich die 2. Kompanie beim Projekt „HerzRasen“ des Sportvereins sowie beim Crowdfundingprojekt des Musikvereins Niedereimer.

 

Text und Foto: Dietmar Eickhoff

 Foto von links: Ehrenkompanieführer Franz-Jürgen Sölken, Schützenhauptmann Oliver Glaremin, Ehrenvorstandsmitglied Norbert Voß, stellvertretender Kompanieführer Christian Tschauder, Beisitzer Andreas Körner, Jugendvertreter Johannes Lange, Beisitzer Elmar Bertram, Schriftführer und amtierender Schützenkönig Dietmar Eickhoff

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18.02.2019

Faschingsgaudi 2019

Langsam nähert sich die 5. Jahreszeit ihrem Höhepunkt.

Während die Narren in Arnsberg am Donnerstag und Sonntag in den Kneipen der Stadt unterwegs sind, hat sich am Karnevalssamstag eine Faschingsfeier etabliert.

Die Faschingsgaudi sorgt seit nunmehr 9 Jahren für eine volle Schützenhalle in Niedereimer. Gestartet sind die Veranstalter damals mit Livebands.

Inzwischen hat sich aber die Musik von „DJ HoMa“, aus Lippstadt etabliert.

Die Gäste möchten einfach „ihre“ Lieder hören und Holger Mast weiß genau welche das sind.

Ab 19.30 Uhr öffnet die Halle Friedrichshöhe ihre Pforten. Die Eintrittskarten gibt es zum Vorverkaufspreis von 6 Euro bei Getränke Korte in Arnsberg und bei Karls´ Hof in Niedereimer.

Die Abendkasse hat ebenfalls zum Preis von 8 Euro geöffnet. Im Übrigen lohnt es sich wieder viel Mühe mit dem Kostüm zu geben!

Wie immer gibt es Preise für die besten Gruppen-und Einzelkostüme.

Text und Fotos: Tobias Baier

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15.02.2019

SGV Niedereimer steht wohl vor dem endgültigem AUS

Gründungsjubilare ausgezeichnet

NIEDEREIMER Die SGV-Abteilung Niedereimer steht nach 40 Jahren vor ihrer Auflösung. In der diesjährigen Mitgliederversammlung konnten unter den 34 Anwesenden keine Nachfolger für den 1. Vorsitzenden Bernd Kremer, den stellvertretenden Vorsitzenden Peter Hosters und den Schriftführer Peter Altmann gefunden werden. Somit wird der Notvorstand nun die Liquidation (Auflösung) der Abteilung einleiten. Eine „Reißleine“ könnte allerdings gezogen werden, sollten sich kurzfristig noch neue Vorstandsmitglieder finden die die Abteilung weiterführen und am Leben erhalten. Anderenfalls würde der SGV Niedereimer, mit seinen vielen Aktiven und Aktivitäten, bald der Vergangenheit angehören, so Bernd Kremer. Hier seien nun alle Mitglieder gefragt, ihren Pflichten nachzukommen. Eine Lösung könnte auch die Fusion mit einer anderen Abteilung sein, bevor die „Lichter ganz ausgehen“, allerdings ohne den derzeitigen Vorstand. Von der möglichen Vereinsauflösung bleibt natürlich auch die allseits beliebte und sehr schön ausgebaute SGV-Hütte am Stemberg sowie das ansehnliche Außengelände nicht verschont. Zunächst einmal behält der vorhandene Wanderplan für das Jahr 2019 aber Bestand.

Vor diesem Schritt standen allerdings die allgemeinen Regularien. Hier berichtete der Vorsitzende Bernd Kremer von einem eifrigen Vereinsleben mit vielen Wanderungen und diversen Veranstaltungen über das ganze Jahr hinweg. Die SGV-Abteilung Niedereimer läge mit seiner Lebhaftigkeit auf Platz drei im heimischen Raum. Abschied nehmen musste man im vergangenen Jahr von zwei Aktivposten der Abteilung. So gedachte man dem engagierten Medienwart Nikolaus Hütter und dem tatkräftigen Helfer Wolfgang Spindler. Der Kassenwart Winfried Sölken legte einen überaus positiven Jahresbericht vor. Ebenso überzeugten die Fachwarte an diesem Abend mit ihren Informationen. Der Wanderwart Bernhard Drees gab Auskünfte über die im Jahre 2018 stattgefundenen Wanderungen. So nahmen 410 Personen an den 61 Halbtagswanderungen (bis 3 Stunden) teil und legten insgesamt 506 km zurück. Bei den 63 Tageswanderungen (über 3 Stunden) wurden insgesamt 781 km erwandert und hierbei beteiligten sich 676 Personen. Die 124 Wanderungen wurden von 24 Wanderführern betreut. Alles in allem legten die Wanderfreunde und –freundinnen des SGV Niedereimer und deren Gäste 11.928 km im letzten Jahr zurück. Erfolgreichste Wanderinnen waren Renate Stelte (275 km), Monika Menn (229 km) und Marita Storm (213 km). Beste Wanderer waren Bernhard Drees (703 km), Franz Josef Sonntag (528 km) und Wolfgang Menn (451 km).

Zahlreiche Wanderfreunde und –freundinnen konnte der scheidende Vorsitzende Bernd Kremer in diesem Jahr zum letzten Mal nach acht Jahren auszeichnen. Für 10-jährige Mitgliedschaft konnten vor Ort Mechthild Bienstein und Monika Werdelmann geehrt werden, die Ehrung von Friedrich Bienstein wird nachgeholt. Seit 25 Jahren Mitglied sind Ingrid und Rolf Gnass sowie Ursula Haack und Helmut Hegmann, die alle der Versammlung an diesem Abend nicht beiwohnen konnten. Die zu ehrenden Gründungsmitgliedern – seit 40 Jahren dabei – Hans-Werner Röttgers, Friedel Sölken und Werner Wiesehöfer konnten persönlich geehrt werden. Nachträglich ausgezeichnet werden noch die Mitglieder Elisabeth Voss, Hans-Jürgen Gräpel und Hans Scholz. Alle Geehrten erhielten für ihre Vereinstreue eine Urkunde mit Anstecknadel.

Unter Punkt Verschiedenes gab Winfried Sölken bekannt, dass er den Posten des „Krötensammlers“ in diesem Jahr nicht mehr ausführen wird. So wird bis zum Bau des Krötentunnels an der Wannestraße, für Kosten von insgesamt 240.000,- € wovon das Land 80% und der Kreis 20% trägt, eine Person gesucht. Diese Person soll den ca. 1000 bis 2000 Kröten zum Laichen über die vielbefahrene Wannestraße helfen. Ferner gab Bernd Kremer noch bekannt, dass das SGV-Gebirgsfest – mit oder ohne Beteiligung der SGV-Abteilung Niedereimer – am 20. und 21. August 2020 auf der Neheimer Domplatte stattfinden soll.

Bernd Kremer schloss die Versammlung mit den Worten: „Ich hoffe dass die mögliche Auflösung der SGV-Abteilung noch vermieden werden kann!“ Ebenso bleibt zu hoffen, dass dies nicht sogar ein Vereinssterben in Niedereimer nach sich zieht.

 

Text und Foto: Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Die am Abend geehrten Abteilungsmitglieder Hans-Werner Röttgers, Werner Wiesehöfer, Monika Werdelmann, Friedel Sölken und Mechthild Bienstein mit dem Vorsitzendem Bernd Kremer (1. v. links)

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14.02.2019

Ohne Baumfällung Realisierung des Kunstrasenplatzes gefährdet

Kinder sollen ihre eigenen Eltern erziehen

NIEDEREIMER/BREITENBRUCH In der letzten Sitzung des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch stellten die Verantwortlichen des TuS Niedereimer, Tim Tenner, Uwe Taubitz, Ralf Terlohr und Ingo Bolle, die Pläne zur Realisierung des neuen Kunstrasenplatzes vor. Für einen Gesamtkostenrahmen von 305.000,- € sollen neben dem Rasenplatz auch die Flutlichtanlage und die Sprunggrube erneuert werden. Die Stadt beteiligt sich an den Kosten mit 120.000,- €. Den Restbetrag will der TuS durch einen Kredit sowie durch eine Beitragserhöhung der „aktiven Sportplatznutzer“ und diverse Aktionen wie Parzellenverkauf oder Konzert finanzieren. Allerdings stehen die Verantwortlichen noch vor einem großen Problem, welches ihnen arges „Kopfzerbrechen“ bereitet. Ohne die Fällung der Bäume am Himmelpfortener Weg stehen eine Realisierung und der mögliche Baubeginn im Juni dieses Jahres in den Sternen. Denn durch das im Erdreich wuchernde Wurzelwerk übernimmt die Baufirma keinerlei Gewährleistung für die ausführenden Arbeiten. Ebenso würde eine bis zu sechs Meter tiefe einzubauende Wurzelsperre keinen dauerhaften Schutz bieten und die Neubaukosten nur unnötig in die Höhe treiben. Die Stadtverwaltung ist jedoch gegen die Fällung des Baumbestandes. Nun möchte man mit Hilfe des Bezirksausschusses für alle Seiten einen zufriedenstellenden Kompromiss finden.

Eine Lösung hingegen hat die Löschgruppe Breitenbruch für die Sanierung ihres in die Jahre gekommenen Feuerwehrgerätehauses gefunden. Die Pläne wurden dem Ausschuss nun vom stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Martin Känzler sowie den Breitenbrucher Feuerwehrkameraden Stephan Kemper und David Schüttler vorgestellt. Derzeit werden die Ideen und Ausführungen der Kameraden von einer Fachfirma auf Machbarkeit geprüft. Die Sanierung des Gerätehauses auf dem vorhandenen Grundstück wird durch die Rücklage aus dem Jahre 2018 finanziert. Durch eine geringfügige Vergrößerung des Hauses soll die Sicherheit der Feuerwehrleute auf engsten Raum gewährleistet werden.

Tagesordnungspunkte zum Thema Sicherheit waren zum einen der LKW-Begegnungsverkehr auf der neu angelegten Wannestraße in Niedereimer. Hier kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, dass nämlich LKW`s auf den abgesenkten Bürgersteig fahren um aneinander vorbeizukommen und das teilweise durch ortseinfahrende LKW´S die Verkehrsinsel verkehrswidrig umfahren wird. Hier soll die Verwaltung nun aufgefordert werden die Situationen durch die Polizei prüfen zu lassen inwieweit hier eine Verkehrsgefährdung vorliegt, um später mögliche geeignete Maßnahmen (z.B. Poller) einzuleiten. Zudem hat der Ausschuss im Rahmen der Schulwegsicherung an der Friedrichshöhe die Erstellung eines Geschwindigkeitsprofils in Auftrag gegeben, sodass Geschwindigkeitsmessungen durch die Polizei durchgeführt werden sollen. Hier seien jedoch in erster Linie die Eltern der Kindergarten- und Schulkinder in der Pflicht. Noch besser wäre es allerdings wenn die Kinder ihre Eltern selbst „auffordern und erziehen“ und somit auf den bequemen „Hol- und Bringdienst“ verzichten würden. Dadurch könnte man die Eltern sogar noch besser sensibilisieren. Ebenso ergibt sich durch die derzeitige Neugestaltung des Ruhrtalradweges an der Sauerlandstraße ein weiteres Sicherheitsproblem der Verkehrsteilnehmer in der Ortschaft Niedereimer. Durch die zeitweise Sperrung der Sauerlandstraße, wobei der Verkehr in dieser Phase über Altstadttunnel, Grimme- und Wannestraße abgeleitet werden sollen, werden wohl ortskundige Autofahrer hingegen die Ortsdurchfahrt als „Schleichweg“ nutzen. Hier soll die Verwaltung prüfen ob während dieser Zeit ein Halte- und LKW-Durchfahrtsverbot auf der Buslinie (Kappenohl, Niedereimerstraße, Stephanusweg) nicht machbar wäre.

Zum Ausbau der Breitenbrucher Straße wurde folgende Aussage gemacht: Der vorhergehende Ratsbeschluss wurde geändert, sodass nun die Straße nicht verschmälert und ein Bürgersteig zwischen Ober- und Unterdorf angelegt wird. Hier war die Verwaltung der Anregung des Bezirksausschusses gefolgt. Zudem wurde bekannt gegeben, dass der Spielplatz an der Treppchengasse in Niedereimer im Frühjahr umgestaltet werden soll. Hier wird ein Kleinspielfeld entstehen und Spielgeräte aufgebaut. Diese Anregung kam bei einer der Dorfkonferenzen von den Jugendlichen.

Der Aufhebung von Festsetzungen aus dem Rezess in der Separationssache von Niedereimer im Bereich Niedereimerfeld und Sauerlandstraße wurde vom Ausschuss eingeleitet. Hierbei geht es um die mögliche Umgestaltung des Platzes am ehemaligen Polizeidenkmal mit Verbindungsbrücke zum Ruhrtalradweg.

Die Änderung des Ortsrechts der Stadt Arnsberg befürworteten die Ausschussmitglieder. Hier sollen die Bürger im Bezirksausschuss Rede- und Fragerecht bekommen. Somit soll der Kontakt zwischen Bürgern und Gremien gestärkt werden.

Zum Schluss der „Marathonsitzung“ stellte Frau Bettina Dräger-Möller von der Abteilung Stadterneuerung/Wohnen noch das Handlungskonzept „Zukunft Wohnen in Arnsberg“ vor. Hierbei legte sie vor, dass bis zum Jahre 2030 etwa 1 ha Wohnbaupotential in Niedereimer fehlen würde. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde wurde das Thema allerdings in den nächsten Sitzungslauf verschoben. In der Zwischenzeit will Frau Dräger-Möller sich nun um ortbezogene Daten kümmern, vorhandene Bebauungspläne überprüfen und vorab nach zukunftsorientierten Lösungen suchen.

Text und Fotos: Detlev Becker

 

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05.02.2019

Hans-Werner Röttgers zum Ehrenmitglied des SMS-Chores ernannt

Passive decken durch ihren Jahresbeitrag die Kosten

NIEDEREIMER Nach 23 Jahren als erfolgreicher Vorsitzender gab Hans-Werner Röttgers den Taktstock in der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SMS-Chores Niedereimer an Peter Steeger weiter. Nach nun mehr 50 Jahre als aktiver Sänger möchte es Hans-Werner Röttgers jetzt mal ein wenig ruhiger angehen lassen. In seiner Lobesrede würdigte Hans-Jürgen Haack die andauernden Verdienste von Hans-Werner Röttgers über all die Jahre. Auch die Vorsitzende des Kreischorverbandes Nicole Kupitz lobte in ihrer humorvoll und in bekannter Versform vorgetragenen Laudatio die langjährige Arbeit und das hohe Engagement des Vorsitzenden H.-W. Röttgers. Als besonderes Dankeschön ernannte ihn die Versammlung noch zum „Ehrenmitglied“ des SMS-Chores und früheren Männergesangvereins Niedereimer. Er hatte es vor einigen Jahren verstanden aus dem reinen aussterbenden Männergesangverein einen gemischten Chor zu entwickeln.

Eine weitere Ehrung erfuhren an diesem Abend Dieter Sabinarz für 40-jährige Mitgliedschaft sowie Josef Hagedorn für sogar 60-jährige Mitgliedschaft im Verein. Zudem wurden die aktivsten Sangesschwestern und -brüder Christine Lemke, Ilona Röhrig, Marina Wachenfeld, Irmgard Weisgerber, Hans-Jürgen Haack, Alfons Körner sowie Hans-Werner Röttgers für ihre überdurchschnittliche Probenbeteiligung mit einem kleinem Präsent bedacht. Ebenfalls bedankte sich der Chorleiter Frank Schröder bei den Sängerinnen und Sängern für die Teilnahme an den 40 Probenabenden, an den im Durchschnitt 40 der 61 Aktiven teilgenommen hätten. Die gute Beteiligung hätte die Leistungsfähigkeit des gesamten Chores gesteigert und die Zusammenarbeit gestärkt.

Der Kassenwart Hans-Dieter Weisgerber bilanzierte die Jahresrechnung. Er stellte fest, dass ohne die Jahresbeiträge der 61 passiven Mitglieder der Verein in eine derbe finanzielle Schieflage geraten würde. Denn nur durch ihre Beiträge könnten die laufenden Kosten gedeckt werden.

Der stellvertretende Vorsitzende Günter Dumstorff ließ das Jahr mit seinen Veranstaltungen nochmals Revue passieren. Er zählte einige Höhepunkte wie Konzerte, Stimmbildung und gemütliche Beisammensein auf. Ebenfalls erwähnte er, dass der SMS-Chor im Jahre 2018 bereits sein 5-jähriges Bestehen begehen konnte.

Bei den Wahlen gab es einige Wieder- bzw. Neubesetzungen. Den Posten des stellvertretenden Kassenwartes bekleidet weiterhin Frank Wommelsdorf. Karin Schmidt, Eva Vohoff und Ines Stobbe wurden zu Notenwartinnen gewählt. Aktive Beisitzerin wurde Marina Wachenfeld und Kassenprüferin Barbara Rückardt.

Als besondere Termine für das laufende Jahr nannte der Vorstand die Chorfahrt nach Hameln im Oktober sowie die Stimmbildung mit dem Half-past-six-Chor. Für das Kreischorfest im Mai 2020 möchte sich der SMS-Chor-Niedereimer zudem bewerben.

Während der Jahreshauptversammlung wurde die Ehrung der Toten des Vorjahres und der diesjährigen Jubilare musikalisch von den anwesenden Sängerinnen und Sängern umrahmt.

Text und Foto: Detlev Becker

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04.02.2019

Auf zu neuen –alten- Wegen

Arbeitskreis und Vereinsring arbeiten wieder jeder für sich

NIEDEREIMER Nach mehr als 20-jähriger zweckvoller Zusammenarbeit erfolgte auf Wunsch des Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. die einvernehmliche Trennung von AKD und Vereinsring Niedereimer zum Jahresende 2018. Die beiden eigentlich eigenständigen Gruppen hatten sich 1996 zusammengeschlossen um die Vereinsarbeit im Dorf besser zu bündeln und zu koordinieren sowie die Verantwortung des damaligen Vorsitzenden zu minimieren.

Aus organisatorischen, rechtlichen und versicherungs-technischen Gründen sieht sich der AKD nun jedoch gezwungen die beiden Gruppierungen wieder zu trennen. Ebenso spielen hierbei gemeinnützige Gründe eine wesentliche Rolle. Der Arbeitskreis Dorfgeschichte ist somit wieder reinweg für seine ursprünglichen Aufgaben, nämlich der Brauchtumspflege, der Erforschung und Dokumentation der Dorfentwicklung sowie der Archivierung dorfrelevanter Unterlagen, Fotos und Exponate etc. tätig.

In die Verantwortlichkeit des Vereinsrings fallen wie gewohnt ihre langjährig organisierten Veranstaltungen wie Osterfeuer, Schnadegang, Seniorenfahrt, Martinszug, Volkstrauertag und Ninive im Lichterglanz sowie die Terminkoordination, der Internetauftritt und die Durchführung von IKEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept auf Dorfebene).

Dieses schärft die Konturen der beiden selbstständigen Gruppierungen, so dass sie für die Dorfbevölkerung besser auseinander gehalten werden können. Der Vereinsring bleibt weiterhin der Ansprechpartner für die Vereine und Institutionen des Dorfes.

Trotz der Umgestaltung werden sich beide Gruppierungen auch weiterhin für das Wohl der Niniviten im Dorf und nach außen hin einsetzen und zusammenarbeiten.

Text: Detlev Becker

 

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03.02.2019

Feuerwehr auf die Unterstützung der Firmen angewiesen

BLZ 6 sucht weitere engagierte Mitstreiter

BRUCHHAUSEN/NIEDEREIMER In seiner Rede bei der diesjährigen Agathafeier des Basislöschzuges Bruchhausen/Niedereimer setzte der Basislöschzugführer Brandoberinspektor Benjamin Hugo auch weiterhin voll auf die Unterstützung der heimischen Firmen und Betriebe. Denn ohne die so verständnisvollen Arbeitgeber welche ihre Mitarbeiter für Einsätze, Übungen und Lehrgänge freistellen würden, wäre es nicht möglich eine solch leistungsfähige Feuerwehr in der Stadt Arnsberg zu unterhalten. Er dankte an diesem Abend nochmals ausdrücklich den anwesenden Unternehmern für die Freistellung ihrer Beschäftigten für den Dienst am Nächsten in der Stadt und Überörtlich. So leisteten die 61 aktiven Kameraden bei 59 diversen Einsätzen im Jahre 2018 mehr als 2.000 Einsatzstunden. Gleichzeitig dankte Benjamin Hugo aber auch dem Rat und der Verwaltung der Stadt Arnsberg für die wohlwollende Unterstützung. Dieses zeige sich, nach dem Neubau des modernen Feuerwehrgerätehauses, besonders bei der Fahrzeugneubeschaffung. So konnte der BLZ 6 bereits im Jahre 2018 einen neuen Einsatzleitwagen in Empfang nehmen. Zudem sind für das kommende Jahr ebenfalls Haushaltsmittel für die Ersatzbeschaffung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF 10) sowie eines Gerätewagen Logistik (2.000 m B-Schlauch) eingeplant. Dies sei ein großer Vertrauensbeweis, den es nun von der motivierten Kameradschaft der Feuerwehren aus Bruchhausen und Niedereimer zu unterstützen gilt. Trotz der Mitgliederzahlen sei es aber notwendig in beiden Ortschaften für Nachwuchs zu werben, um die Sicherheit der Bürger dauerhaft zu gewährleisten. So trifft sich die Einsatzabteilung (18-67 Jahre) wöchentlich montags, die Jugendfeuerwehr (10-17 Jahre) kommt vierzehntägig freitags zusammen und die Kinderfeuerwehr (6-12 Jahre) trifft sich einmal im Monat jeweils samstags am Campus. Nähere Angaben hierzu findet man im Internet unter „feuerwehr- Arnsberg“. Infos erteilen auch alle Feuerwehrangehörigen in den Dörfern.

Im Anschluss an die Worte überbrachte Bürgermeister Ralf Paul Bittner, der betonte das er sehr gerne zur Feuerwehr komme, den Dank der Politik an alle Kameraden für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Er kenne die schwierige Situation der Einsatzkräfte durch seine frühere Zusammenarbeit von Polizei und Feuerwehr. Eine besondere Herausforderung wäre die ständige Einsatzbereitschaft der Männer und Frauen über das ganze Jahr hinweg, bei der stetig wachsenden Anzahl von Naturkatastrohen. Er sprach den Einsatzkräften seine hohe Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit aus mit den Worten: „Wenn ihr nicht kommt, kommt keiner der hilft!“ aus. Zudem sagte er der Feuerwehr, trotz angespannter Haushaltslage, die bestmögliche Ausstattung zu. Darüber an hätte er immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr.

Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Stadtbrandinspektor Martin Känzler bedankte sich beim BLZ 6 für das im Jahre 2018 geleistete Engagement für die Bürger der Stadt Arnsberg und darüber hinaus. Känzler stellte den Basislöschzug als leistungsfähige Einheit von Mensch und Technik heraus. Er freute sich, dass zusätzlich innerhalb des Basislöschzuges eine solch tolle Kinder- und Jugendarbeit geleistet würde, die als Zukunftsschmiede für die Feuerwehr diene. Zudem betonte er, dass wenn die beiden Einheiten egal wie und wo gebraucht würden stets abrufbar wären. Er wünschte allen Mitgliedern nach Übungen und Einsätzen immer eine gesunde Rückkehr nach Hause zu ihren Familien. Im Anschluss nahm Martin Känzler die Beförderungen aktiver Kameradinnen und Kameraden vor. Nach den Beförderungen schlossen sich die Ehrungen verdienter Einsatzkräfte an, die Stadtbrandinspektor Känzler gemeinsam mit Bürgermeister Bittner vornahm. Des Weiteren wurde der Kamerad Herbert Nagel in die Ehrenabteilung übernommen. An diesem Abend erhielt Markus Schneider ferner die Ernennungsurkunde zum örtlichen Löschgruppenführer für weitere sechs Jahre ausgehändigt.

Auch die Vereinsringsvorsitzenden Ewald Hille (Bruchhausen) und Elmar Bertram (Niedereimer) bedankten sich bei den beiden Einheiten für die eindrucksvolle Jahresbilanz sowie das hohe ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute in ihren Ortschaften. Sowohl der Löschzug Bruchhausen als auch die Löschgruppe Niedereimer leisteten in ihren Dörfern hervorragende Arbeit die nicht zu unterschätzen sei.

Es folgte durch den Teamleiter Sebastian Mattern noch die Ehrung der Teilnehmer des Leistungsnachweises.

Nach den vielen Worten ging man zum gemütlichen Teil des Abends über. Hierbei kam die Geselligkeit natürlich nicht zu kurz und sogar das Tanzbein wurde anschließend noch geschwungen. Am Sonntag schloss sich die Heilige Messe zu Ehren der Schutzpatronen, der Hl. Agatha, sowie der Frühschoppen mit musikalischer Unterhaltung durch den Musikverein Bruchhausen an.

Text: Detlev Becker, Niedereimer (Öffentlichkeitsbeauftragter im BLZ 6 Bruchhausen/Niedereimer)

 

                  

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20.01.2019

Rekordbesuch bei Zukunftsweisender Jahreshauptversammlung – Einstimmiger Beschluss zum Kunstrasenbau

 Als Tim Tenner und Uwe Taubitz um 18 Uhr die letzten Vorbereitungen zur 109. Jahreshauptversammlung des TuS Niedereimer erledigten war die Anspannung deutlich zu spüren. Der derzeit 734 Mitglieder starke Verein muss heute wichtige Entscheidungen treffen. Und dazu sind mindestens 10% der Mitglieder, also 74 stimmberechtigte, notwendig. In der Vergangenheit lag man oft knapp unter dieser magischen Grenze. Deshalb wurde dieses Mal auch die Werbetrommel gerührt. Und das mit Erfolg. Mit 112 Besuchern platzte das Sportheim aus allen Nähten. Deutlich erleichtert eröffnete der 1. Vorsitzende Tim Tenner pünktlich um 19:10 Uhr die Sitzung. Als erstes musste er davon berichten, dass aufgrund eines Formfehlers bei der letzten Jahreshauptversammlung die neue Satzung vom Amtsgericht nicht anerkannt wurde. Außerdem wurde die Wahl von Mario Orlando als Kassierer nicht akzeptiert. Beide Punkte wurden später am Abend ausführlich besprochen und ein weiteres Mal zur Abstimmung gebracht. Sowohl die neue Satzung, als auch die Wahl von Mario Orlando wurden einstimmig und Formgerecht angenommen.

 Einstimmige Entscheidung für Kunstrasen

 Als einer der ersten Tagesordnungspunkte wurde das Kunstrasenprojekt behandelt. Uwe Taubitz als Geschäftsführer und federführendes Mitglied der im letzten Jahr gegründeten Kunstrasenkommission, präsentierte alle Abläufe, Angebote und Finanzierungsmöglichkeiten auf großer Leinwand. Die Darstellung war sehr gut vorbereitet, dass nur wenige Fragen aufkamen, die aber alle zur Zufriedenheit beantwortet wurden.

Nach intensiven Gesprächen mit 5 verschiedenen Herstellern und einem kollegialen Austausch mit diversen Nachbarvereinen schlug Taubitz das Angebot der Firma Sportplatzbau Kraft aus Fuldatal zur Abstimmung vor. Dieses sieht den Austausch der Oberfläche von Asche auf einen modernen Juta Team Master Kunstrasen vor.

Die Kosten für diese Maßnahme betragen ca. 266.000 Euro.

Dazu kommen noch folgende Positionen:

Austausch der Platzbeleuchtung             : 5.000 Euro

Neubau Sprunggrube/Anlauf                   :  13.157 Euro

Pflasterarbeiten Randstreifen                  : 8.500 Euro    (Bei Eigenl:ca 4.000 Euro)

Ungeplante Positionen (Sicherheit)        : 12.053 Euro  (Bei Eigenl. 16.553 Euro)

Die geplanten Gesamtkosten liegen also bei 305.000€

120.000€ dieser Summe trägt die Stadt Arnsberg.

15.000€ Eigenkapital stehen dem TuS zur Verfügung.

Die fehlenden 170.000€ sollen durch einen Zinsgünstigen Kredit finanziert werden. Den Tilgungsplan stellte Taubitz ebenfalls sehr transparent dar. So wird ein Teil der Belastung durch einen geringen Abteilungsbeitrag der Fußballer, die ja den Platz hauptsächlich nutzen, getragen. Der allgemeine Mitgliedsbeitrag soll hingegen erst einmal nicht angehoben werden.

Der Kunstrasen Ausschuss präsentierte zudem Maßnahmen mit denen Zusätzliche Mittel gesammelt werden sollen. Taubitz betonte aber deutlich, „Das keine dieser Aktionen in die Finanzierung einberechnet wurde. Wir gehen davon aus, dass wir schon viele Parzellen verkaufen werden und ebenso mit unseren tollen Veranstaltungen Geld einnehmen werden. Dies ist aber eine Unbekannte Größe. Mit dieser gewissen Unsicherheit können wir nicht, möchten wir nicht und werden wir definitiv nicht in dieses Projekt starten. Wir als Verein können den Vorgestellten Betrag stemmen. Jeder Zusätzlich eingenoomene Euro sorgt dafür, dass wir zum Beispiel wesentlich schneller Tilgen können und auch weiterhin die Abteilungen mit gutem Material versorgen können.“

 Neben diversen kleineren Aktivitäten stechen hier vor allem der Parzellenverkauf und das im Sommer geplante Festival „ Open Arnsberg“ hervor.

Jeder Unterstützer kann auf der Homepage www.projekt-herzrasen.de eine virtuelle Parzelle des Sportplatzes erwerben und somit den Verein unterstützen. Bereits kurz nach der Sitzung wurde das Angebot wahrgenommen und die ersten grünen Stellen konnten auf der Website gesichtet werden.

 Die Toten Hosen und Volbeat vereint auf einer Bühne

 Das „Open Arnsberg“ wird 2019 zum ersten Mal stattfinden. Am Wochenende vom 30.August bis zum 1. September wird im Seufzertal auf dem Gelände der Muffrikaner Schützen an 3 Tagen gefeiert. Freitags zu den besten Fetenhits der letzten Jahrzehnte mit dem DJ Beatbaer. Am Samstag beginnt das Festival mit diversen einheimischen Bands ehe mit Alex im Westerland Deutschlands beste Toten Hosen und Ärzte Coverband die Bühne stürmt. Als finaler Hauptakt an diesem Tag konnte Still Counting aus Hessen gewonnen werden. Sie gelten Europaweit als authentischste Volbeat Tribute Band. Der Sonntag wiederum gehört der ganzen Familie. Hier sorgen ein buntes Bühnenprogramm und verschiedene Stationen für kurzweile bei Groß und Klein.

 Nach der ausführlichen Vorstellung des sogenannten Projekt-HerzRasen durften nun die Mitglieder über die Durchführung entscheiden. Als die Wahl einstimmig angenommen wurde brach spontaner Jubel im Vereinsheim aus. Das ganze Dorf freut sich nun auf dieses große Projekt mit dem vor allem die Jugendarbeit der Fußballer gesichert werden kann.

 Weniger Altpapier zur Verfügung

 Nach einer kurzen Pause folgte der Jahresbericht des Vorsitzenden. Da der Hauptvorstand nun schon einige Jahre eingespielt ist, wusste er von einer soliden Arbeit zu berichten. Er bedankte sich neben allen ehrenamtlichen Trainern und unterstützender ganz besonders bei Uwe Taubitz und Tobias Baier für den überdurschnittlichen Einsatz im vergangenen Jahr.

Zu den Jährlichen Terminen gehören auch wieder der Kinderkarneval am Rosenmontag und die Familienwanderung am 14. September. Die vierteljährliche Altpapiersammlung der TuS Jugend erwähnte er als einen wichtigen Baustein zur Finanzierung der Jugendarbeit. Leider aber ging die gesammelte Menge stetig zurück. So wurden im letzten Jahr mit 79 Tonnen deutlich weniger Altpapier zur Sammlung zur Verfügung gestellt. Ebenso musste er leider Mitteilen, dass der Trainer der 1. Mannschaft zum Jahreswechsel sein Amt niedergelegt hat. Sven Kremer wird vorerst durch Siggi Sölken, Dennis Geßner und Christian Vogt ersetzt. Gespräche mit potenziellen Nachfolgern laufen aber bereits. Tenner bedankte sich für die top Arbeit die Sven Kremer über mehrere Jahre geleistet hat. Wie auch bereits bei der Jugendversammlung am Nachmittag wurde auch am Abend über die sehr gute Jugendarbeit berichtet. Die Spielgemeinschaft mit dem TuS Bruchhausen läuft seit Jahren auf einer guten Ebene. Bedanken wollte siche Tenner auch bei Katrin Stahl die mit ihren 3 Kursen, Inddor Bike, Workout und Yoga ebenso wie die anderen engagierten Trainer der Sportgruppen für ein breites Angebot des Vereins sorgt. Auch die Walking Gruppe um die Leiter Renate Wiegelmann und Klaus Hagedorn wurde besonders gelobt.

 Solide Kassenlage, Schuldenfrei ins neue Jahr

 Robin Schüttler konnte in seinem ersten Kassenbericht durchweg positive zahlen verkünden. Vor allem der Hinweis, dass das Darlehn der Veltins Brauerei gemeinschaftlich „weggetrunken“ wurde und wir somit schuldenfrei sind stoß auf ein breites Lächeln der Versammlung. Die Kassenprüfer konnten die genannten Zahlen im Bericht bestätigen und bitten die Versammlung um die Entlasstung des Vorstands. Auch diese Abstimmung wurde ohne Gegenstimme für den Vorstand angenommen.

 Wahlen

 Keine Überraschungen gab es auch bei den Wahlen. Alle Positionen konnten wiedergewählt werden. Das war neben Mario Orlando auch Tim Tenner als 1. Vorsitzender, Uwe Taubitz als Geschäftsführer und Peter Palm als Sozialwart. Neuer Fußballobamnn ist Uwe Wiegelmann. Kevin Requille und Michael Wellmann sind jetzt als Beisitzer mit im Team.

 Zum Schluss konnte Marion Erb noch diverse Sportabzeichen verleihen bevor die Versammlung um 22.40 Uhr mit dem Vereinslied geschlossen wurde.

Anschließend wurde noch lange im Sportheim verweilt und neugierig der Parzellenplan des Projekt HerzRasen begutachtet.

Text und Fotos: Tobias Baier

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06.01.2019

Sternsinger trotzen dem widrigen Wetter

Geld geht wieder an die Kinder in Peru

NIEDEREIMER Trotz des nasskalten und regnerischen Wetters zogen die Sternsinger der Sankt Stephanus-Gemeinde Niedereimer am Dreikönigstag gutgelaunt aus um den Menschen im Ort Gottes Segen zu bringen. Insgesamt nahmen 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zwischen sechs und 52 Jahren, eingeteilt in neun Gruppen, an der diesjährigen Aktion teil. Neben den Katholiken beteiligten sich erneut evangelische Christen an der kirchlichen Hilfsaktion. Das gespendete Geld geht, wie schon seit vielen Jahrzehnten in Niedereimer, an die Kinder in Peru. Durch die Spendenfreundigkeit der Niniviten kamen, nach vorläufiger Zählung, diesmal insgesamt 2.846,90 Euro zusammen. Neben dem Spendengeld bekamen die Kinder wieder viele Süßigkeiten geschenkt. Davon geht ein Teil allerdings abermals an die „Arnsberger Tafel“. So möchten die heimischen Kindern den Kindern eine Freude machen, die nicht so viel haben. Eine tolle Geste der Kinder aus Niedereimer. Die Kirchengemeinde Sankt Stephanus bedankt sich bei allen Spendern, die durch ihre finanzielle Hilfe auch in diesem Jahr die Sternsingeraktion unterstützt haben.

Text und Foto: Detlev Becker

Foto: Die Sternsinger vor der Aussendung mit Propst Hubertus Böttcher und Vikar Guido Ricke in der Stephanuskirche

Foto: Die Sternsinger singen gemeinsam mit den beiden Organisatorinnen Schwester Ephrem und Eva Gierschewski das Leid „Stern über Bethlehem“

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05.01.2019

Niedereimer: „Ein ganz starkes Stück Kirche“

Abschiednehmen von Vikar Ricke beim Neujahrsempfang

NIEDEREIMER In seiner Ansprache beim Neujahrsempfang der Sankt Stephanus Kirchengemeinde Niedereimer bezeichnete der Leiter der kürzlich neugebildeten Propsteipfarrei Sankt Laurentius Propst Hubertus Böttcher Niedereimer als „Ein ganz starkes Stück Kirche“. Er betonte, dass gerade Niedereimer mit seinen engagierten Gemeindemitgliedern eine starke Rolle im Pastoralen Raum hat und er hoffe das dies auch nach der Neugestaltung so bliebe. Mit dem Ablauf des 31.12.2018 lösten sich die ehemals eigenständigen Kirchengemeinden zwischen Niedereimer und Oeventrop auf und bilden nun eine gemeinsame Pfarrei. Dieses bedeutet gleichzeitig, dass sich die Kirchenvorstände und Gemeindeausschüsse aufgelöst haben und derzeit ein Verwaltungsrat übergangsweise die Geschicke der Kirchengemeinden entscheidet. Aus Niedereimer gehören Michael Bienstein und Friedel Sölken diesem Gremium an. In Niedereimer endet so nun nach über 100 Jahren die Arbeit des selbständigen Kirchenvorstandes. Diesbezüglich verabschiedete man beim Neujahrsempfang Annemarie Schnelle, Detlev Becker, Peter Glaremin, Peter Hosters, Dirk Sander, Klaus Vernholz sowie Peter Werdelmann und dankte ihnen für ihre geleistete Arbeit mit einem kleinen Präsent. Zudem wurden an diesem Abend Helga Glaremin (Messdienerarbeit), Maria Hosters (Gemeindeausschuss) und Wilfried Glaremin (Küster) offiziell verabschiedet und ebenfalls mit einem kleinen Präsent bedacht. Vorgestellt und gleichzeitig neu eingeführt als Küster wurden bei der Veranstaltung Marita Voß und Winfried Ortmann.

Abschied nehmen musste die Stephanusgemeinde an diesem Abend auch von „ihrem“ Vikar Guido Ricke. Nach mehr als fünf Jahren engagiertem Wirken wechselt Vikar Ricke in Kürze in den Pastoralen Raum Sundern. Propst Hubertus Böttcher dankte Vikar Ricke, im Namen des gesamten Pastoralteams, für die überaus erfolgreiche seelsorgerische Betreuung der ihm anvertrauten Kirchengemeinden, besonders aber in Niedereimer und Wennigloh. Enttäuscht zeigten sich allerdings die Verantwortlichen aus Niedereimer, dass bei der offiziellen Verabschiedung die Abordnungen der anderen Kirchengemeinden nicht anwesend waren. Propst Böttcher bezeichnete Vikar Ricke bezüglich des Wechsels als „Pfadfinder“, da auf Dauer noch weitere Priester der Propsteipfarrei wechseln müssten. Maria Hosters dankte dem scheidenden Vikar Guido Ricke im Namen der Stephanusgemeinde für seine langjährige und vielfältige Arbeit in Niedereimer. Ein besonders Anliegen war Vikar Ricke stets die Ausbildung der neuen Messdiener. Diese bedankten sich bereits in der Kirche bei ihm und schenkten ihm einen „Wunschbaum“ für sein neues Heim in Hachen. Von der Stephanusgemeinde erhielt er zum Abschied die Chronik der Kirchengemeinde Sankt Stephanus sowie ein Bild der Kirche und ein „Bibelkochbuch“. Denn Vikar Guido Ricke ist für seine Kochkünste im gesamten Pastoralen Raum Arnsberg bekannt. Im Anschluss bedankte sich Vikar Ricke für alle Geschenke und liebevollen Worte an diesem Abend. Sein Herz hätte immer an Niedereimer gehangen und es fiele ihm besonders schwer diese liebgewonnene Gemeinde nun verlassen zu müssen. Er hoffte, dass die Niniviten dies in all den Jahren gespürt hätten.

Nach dem Festhochamt nahmen neben den Mitgliedern der kirchlichen Institutionen, alle Aktiven und Helfer der Kirchengemeinde sowie selbstverständlich auch die Abordnungen aller Gruppierungen und Vereine des Dorfes wieder am diesjährigen Neujahrsempfang teil. Somit füllte sich der Saal im Stephanushaus mit den geladenen Gästen. Einige der Anwesenden verweilten noch lange in gemütlicher Atmosphäre.

Text und Fotos: Detlev Becker

Foto: Verabschiedung von Vikar Guido Ricke (Bildmitte) durch Maria Hosters (Gemeindeausschuss) und Peter Werdelmann (Kirchenvorstand)

Fotos: Verabschiedung von Vikar Ricke in der Kirche,  Sternsinger im Stephanus Haus beim Neujahrsempfang

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28.12.2018

Kompaniewanderung der Niniviten zum Jahresabschluss

Schützen ließen Jahr nochmals Revue passieren

NIEDEREIMER An der Winterwanderung der Schützenbruderschaft Sankt Stephanus Niedereimer, dessen Ausrichter wieder die 2. Kompanie war, nahmen in diesem Jahr 23 Schützenbrüder teil. Unter ihnen auch der amtierende Schützenkönig Dietmar Eickhoff. Nach den Weihnachtsfeiertagen zogen die Wanderfreunde bei leicht frostigen Temperaturen durch Deinscheid und Herbreme zum Schützenheim auf den Schreppenberg. Auf halber Strecke machten die Wanderer eine kurze Rast um sich zu stärken.

Im Schützenheim warteten bereits weitere Schützen auf die Wanderfreunde. Dort stärkten sich alle Schützenbrüder gemeinsam mit Gerstensaft und leckerer Hausmannskost in gemütlicher Atmosphäre. Ebenso kam an diesem Tag die Geselligkeit nicht zu kurz und so manches Döneken des vergangenen Schützenjahres wurde nochmals in Erinnerung gerufen. Lange verweilten die meisten der Schützenbrüder in fröhlicher Runde am Schreppenberg, bevor es wieder heimwärts nach Ninive ins Wannetal ging.

Text und Foto: Detlev Becker

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27.12.2018

Stephanusgemeinde lädt zum Neujahrsempfang

Verabschiedung von Vikar Ricke

NIEDEREIMER  Der Gemeindeausschuss der Sankt Stephanus Kirchengemeinde Niedereimer lädt am Samstag, 5. Januar 2019 zum traditionellen Neujahrsempfang ins Stephanushaus ein. Nach dem Festgottesdienst, mit Aussendung der Sternsinger, um 17.00 Uhr sind alle Gemeindemitglieder ganz herzlich eingeladen. Hierzu besonders eingeladen sind die Mitglieder der kirchlichen Institutionen, alle Aktiven und Helfer der Kirchengemeinde sowie selbstverständlich die Abordnungen aller Gruppierungen und Vereine des Dorfes. An diesem Abend muss die Stephanusgemeinde leider auch von Vikar Guido Ricke, nach fünfjährigem engagiertem Wirken in Niedereimer, Abschied nehmen. Hier hat die Gemeinde die Möglichkeit sich von Vikar Ricke zu verabschieden und ihm zu danken. Ab 2019 wird Guido Ricke im Raum Sundern tätig werden. Der Leiter des Pastoralen Raumes Propst Hubertus Böttcher wird beim Empfang zudem einen Rückblick auf das abgelaufene und eine Vorschau auf das kommende Jahr halten. Für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt.

Text:  Detlev Becker

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16.12.18

Stephanusgemeinde lud zum vorweihnachtlichen Konzert ein

Kirche festlich illuminiert

NIEDEREIMER  Über 150 Akteure gestalteten in diesem Jahr das vorweihnachtliche Konzert in der Sankt Stephanuskirche in Niedereimer. Dazu war die Kirche festlich illuminiert und der Altar winterlich dekoriert. In dieser gelungenen Kulisse konnten sich die etwa 250 Zuhörer entspannen und den kunstvollen Klängen lauschen.

Die Begrüßung der Gäste und Musikgruppen erfolgte durch den Gemeindeausschuss, dem auch die Organisation der Veranstaltung oblag. Zwischen den Musikstücken sorgten kurze Gedichte, die von Maria Hosters und Vikar Guido Ricke vorgetragen wurden, für Ruhepole.

Beim diesjährigen Konzert am dritten Adventssonntag wirkten der Gerd-Schüttler-Kinderchor Arnsberg unter Leitung von Verena Sonntag, der Frauensingkreis unter Dirigat von Friedhelm Vollmer, der Musikverein Niedereimer unter Leitung von Lutz Schulte, das Jugendorchester Niedereimer unter Dirigat von Thomas Schmitz sowie der SmS-Chor Niedereimer unter Leitung von Frank Schröder mit. Die Leitung sowohl des Chors „Ad Libitum“ als auch dem Singkreis Sankt Stephanus Niedereimer hatte Rüdiger Alkert. Die musikalische Gesamtleitung unterlag, wie seit einigen Jahren schon, ebenfalls Rüdiger Alkert.

Ein Höhepunkt des Konzertes war wohl wieder der Auftritt des Kinderchores der die Musikstücke durch Gesten anreicherte und bei einem Stück sogar die Zuschauer zum Mitklatschen animierte. Bei dem Musikverein begeisterte wohl ein Stück, bei dem vier junge Musikerinnen mit Solostücken aufwarteten, ganz besonders.

Zum Dank für ihre guten Leistungen wurden die Musiker nach ihren Darbietungen mit viel Applaus und die Dirigenten mit einem Präsent bedacht. Mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen endete das fast zweistündige genussvolle Konzert.

Text und Fotos: Detlev Becker

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05.12.2018

Wichtiger Blutspendetermin am 20. Dezember in Niedereimer

Aktionen stehen auf der Kippe

NIEDEREIMER Seit mehr als 40 Jahren können Bürger/innen ab 18 Jahren in Niedereimer beim DRK ihr Blut für die gute Sache spenden und Menschenleben damit retten. In den letzten Jahren jedoch ist die Zahl der Spender/innen in Niedereimer stetig rückläufig. Dies liegt wohl zum einen an der älter werdenden Gesellschaft und an der „Spendenmüdigkeit“, zum anderen aber wohl an der Vielzahl von angebotenen Terminen rundherum. Denn wer einen auswärtigen Spendertermin besucht, darf für einen Zeitraum von 56 Tagen vorerst nicht spenden.

Das DRK ist zudem gezwungen nur kostendeckende Aktionen durchzuführen. Das heißt: bei Veranstaltungen unter 50 Personen ist die Aktion nicht mehr rentabel. Falls die Teilnehmerzahl von 50 Personen im kommenden Jahr nicht mehr erreicht wird, kann es durchaus passieren, dass die Blutspendeaktion in Niedereimer ganz eingestellt werden müsste. Dieses könnte wiederum für die potenziellen Spender/innen bedeuten, dass sie sich darauf einstellen müssten einen anderen Ort aufzusuchen. Viele Blutspender/innen möchten allerdings keine andere Örtlichkeit besuchen und würden als Spender daher gänzlich wegfallen.

Daher die Bitte, nach Möglichkeit die Spendentermine im Jahre 2019 (jeweils donnerstags 14.03.19, 27.06.19, 26.09.19 und 19.12.18 von 18.00 bis 20.30 Uhr, Halle Friedrichshöhe) in Niedereimer zu besuchen, um somit den Blutspendeservice in Niedereimer aufrechterhalten zu können. Zum anderen sollte man versuchen weitere Spender/innen vor Ort anzuwerben oder zu reaktivieren. Der nächste Blutspendetermin in Niedereimer ist am 20. Dezember in der Zeit von 18.00 bis 20.30 Uhr in der Halle Friedrichshöhe.

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Ninives Weihnachtsbaum strahlt wieder

Gemütliches Beisammensein der Dorfbevölkerung

NIEDEREIMER Wieder einmal hatte der Vereinsring Niedereimer zu „Ninive im Lichterglanz“ auf die Kirchwiese nach Niedereimer eingeladen. Zahlreiche Dorfbewohner und Gäste waren diesem Aufruf nach dem Abendgottesdienst gefolgt. Bei den vorweihnachtlichen Klängen des Jugendorchesters Niedereimer wurde der Tannenbaum mit neuer hell strahlender Beleuchtung eingeschaltet. Währenddessen standen die Kinder mit funkensprühenden Wunderkerzen um den Baum herum und ließen das Lichtspektakel auf sich wirken.

Nach dieser Aktion standen die Besucher gemütlich bei milden Temperaturen und wärmenden Getränken beisammen. Mit Würstchen vom Grill konnte der größte Hunger gestillt werden. Am Lagerfeuer konnten die Kinder zudem noch Stockbrot backen und heiß verzehren. Auf diese Art und Weise stimmen sich die Niniviten alljährlich auf die Advents- und kommende Weihnachtszeit ein.

 

Text und Foto: Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Die Kinder mit Wunderkerzen um den hell strahlenden Weihnachtsbaum

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01.12.2018

Tippspielerlös geht komplett an Kindergarten

Kürzlich Scheckübergabe

NIEDEREIMER Kürzlich übergaben Vertreter der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer einen Scheck in Höhe von 175,- € an den AWO-Kindergarten „Kleine Eiche“ Niedereimer. Dieses Geld war beim Tippspiel zum Vogelschießen zusammen gekommen. Da jedoch aufgrund der Vielzahl von Schüssen in diesem Jahr niemand die richtige Anzahl getippt hatte, ging die gesamte Summe an den Kindergarten. Die Erzieherinnen freuten sich über den unerwarteten Geldsegen und wollen nun gemeinsam mit den Kindern überlegen was sie von dem Geld anschaffen können.

 

Text und Foto:  Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Abendliche Scheckübergabe der Schützen an die Vertreterinnen des AWO-Kindergartens – v.l. Oliver Glaremin (Schützenhauptmann), Kirsten Pusch (AWO-Kindergarten), Erika Sommerfeld (AWO-Kindergarten), Markus Schneider (Schützenrendant), Dietmar Eickhoff (Schützenkönig), Sybille Reiss (Schützenkönigin)

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01.12.2018

Neue Messdiener feierlich eingeführt

Letzte Einführung für Vikar Guido Ricke in Arnsberg

NIEDEREIMER In der Abendmesse der Kirchengemeinde Sankt Stephanus Niedereimer am vergangenen Wochenende wurden von Vikar Guido Ricke fünf neue Ministranten feierlich eingeführt. Nach ihrer Erstkommunion im Frühjahr hatten sich die vier Mädchen und ein Junge intensiv auf ihre Aufgabe am Altar vorbereitet. In dem Gottesdienst versprachen sie ihren zukünftigen Dienst in der Kirche mit Freude und pflichtgemäß auszuüben. Im Anschluss erhielten sie zum Zeichen ihrer Aufnahme in die Ministrantenschar der Stephanusgemeinde eine Urkunde, ein kleines Holzkreuzchen und einen Anhänger mit der Kirche.

Für Vikar Guido Ricke war es die letzte Einführung von Messdienern im Pastoralen Raum Arnsberg. Vikar Ricke verlässt in Kürze Arnsberg um im Raum Sundern als Geistlicher tätig zu werden. Es ist sowohl für Vikar Ricke als auch für die Kirchengemeinde Stankt Stephanus eine schmerzliche Trennung nach mehr als fünf Jahren.

 

Text und Fotos: Detlev Becker, Niedereimer

Die Neuministranten mit Vikar Guido Ricke

Ministrantenschar mit Vikar Guido Ricke

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