Aktuell in der Presse

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Schulwegsicherungskonzept gut umgesetzt

Haushaltsplan für 2020/2021 vorgestellt

NIEDEREIMER Vor der eigentlichen Sitzung des Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch fand in gemeinsamer Sitzung die Vorstellung des städtischen Haushaltes für die Jahre 2020/21 statt. Im kommenden Haushalt wurden für Niedereimer folgende Maßnahmen aufgelistet: die Umgestaltung der Sauerlandstraße mit straßenbegleitendem Radweg; der Verkauf des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses; die Post-, Telekomunikation-, Rundfunk- und Fernmeldegebühren für städtische Gebäude im Niedereimerfeld; die Auflistung der Miet- und Nebenkosten für das Feuerwehrgerätehaus am Campus; der Zuschuss für die Nutzung der Schützenhalle durch den TuS Niedereimer; der Zuschuss für die Sanierung der Hallen- und Bühnenbeleuchtung und des Bühnenbodens sowie die Dachsanierung des Kartenhauses; der Ausbau der Gehwege und Parkstreifen an der Wannestraße.

Anschließend beriet das Gremium unter Vorsitz von Dirk Ufer im Ausschuss über die vorgegebenen Tagesordnungspunkte. Hier wurde beschlossen, dass sich die Schützenbruderschaft Breitenbruch und der Vereinsring Niedereimer eigenverantwortlich um den Stadt-/Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ kümmern soll.

Der Aufhebung in der Separationssache im Bereich Niedereimerfeld und Sauerlandstraße wurde aus Planungssicht zugestimmt.

Bei der Straßenreinigung durch die Stadtverwaltung im Bereich Wannestraße sieht der Ausschuss noch Klärungsbedarf. Die irreführende Beschreibung muss noch mit dem entsprechenden Fachdienst erläutert werden.

Zum Hol-/Bringservice an Kindergarten und Schule konnten die Mitglieder von einer durchaus positiven Resonanz berichten. Dank eines Ausschussmitgliedes, welches die Eltern persönlich angesprochen hat, konnte die Situation zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst werden. Viele Eltern der Schulkinder nutzen seitdem den Parkplatz an der Kirche um die Kinder gefahrlos abzuholen. Dieses Konzept soll auch in Zukunft durch die Lehrerinnen und Eltern an alle Beteiligte weitergegeben werden.

Mit der Umgestaltung des Sportplatzes in einen Kunstrasenplatz auf der Friedrichshöhe kann es nun endlich weiter gehen. Die Verwaltung hat der Fällung der „Problemeiche“ am Himmelpfortener Weg zugestimmt. Nun kann der TuS Niedereimer wieder voll in die Planung einsteigen und mit dem Projekt „Herzrasen“ durchstarten.

Die Bauarbeiten an der Sauerlandstraße gehen nun langsam dem Ende entgegen. Bis Mitte November 2019 soll die neue Gasleitung verlegt sein und es ist geplant, dass die Straße dann wieder beidseitig befahrbar ist. Im Anschluss wird noch der Radweg erstellt. Die ganze Baumaßnahme soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein.

Die Fahrbahnerneuerung der Durchgangsstraße in Breitenbruch ist für Sommer 2020 von StraßenNRW vorgesehen. Gleichzeitig soll der Fußweg zwischen Ober- und Unterdorf angelegt werden. Der Ausschuss regte zudem noch an, dass die Stadtverwaltung bei StraßenNRW anfragt ob im Rahmen der Baumaßnahme eventuell zusätzlich verkehrsberuhigende Maßnahmen mit in den Straßenraum eingebaut werden könnten.

Der Umbaubeginn für das Feuerwehrgerätehaus in Breitenbruch ist ebenfalls für Sommer 2020 anvisiert. Hier hoffen die Ausschussmitglieder und Feuerwehrkameraden, dass es bei den beteiligten Firmen freie Kapazitäten für die auszuführenden Arbeiten gibt.

Mit einer sogenannten „Wohnungsmesse“ möchte man die Bürger/innen aus Niedereimer über Bau- und Veränderungsmöglichkeiten ihrer eigenen vier Wände informieren. Hierbei soll es in erster Linie um altersgerechtes Wohnen bzw. Umgestaltung/Umwandlung des Wohnraumes gehen. Es wurde überlegt vorab eine mögliche Bedarfsabfrage per Fragebogen bei den Bürgern vorzunehmen. Man könnte sich gut vorstellen diese Aktion als Pilotprojekt für alle Dörfer der Stadt Arnsberg durchzuführen. Hierbei bedarf es allerdings noch Absprachen mit den zu beteiligenden Fachdienststellen der Stadt Arnsberg bezüglich der Umsetzung eines möglichen Konzeptes.

Zum Punkt Verschiedenes konnte die stellvertretende Vorsitzende Dorothee Brunsing-Aßmann immer noch keine konkrete Aussage zur Fertigstellung des Bolzplatzes an der Treppchengasse in Niedereimer machen. Aufgrund von fehlendem Personal zieht sich der Abbau der Spielgeräte am Berliner Platz und die Umgestaltung des Platzes in Niedereimer noch weiter hin. Frau Brunsing-Aßmann bemerkte allerding dazu, dass dieser Bolzplatz seit nunmehr zwei Jahren geplant ist und eine Umsetzung in absehbarer Zeit erfolgen sollte. Zudem wurde angeregt die Verwaltung zu beauftragen StraßenNRW darüber zu informieren, dass ein Grünschnitt im Bereich der Straße Zum Eichhahn dringend erforderlich ist. Ferner wurde angesprochen ob es möglich sei, mit einer Fahrbahnmarkierung an der Bushaltestelle die Ausfahrt Wannestraße als nachgeordnete Straße kenntlich zu machen. Dieses diene zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Hierrüber soll nun die Stadtverwaltung, nach Rücksprache der zuständigen Dienststellen, entscheiden.

Text und Foto: Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Die Bauarbeiten an der Sauerlandstraße schreiten zügig voran

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Mit 180 durch das Vereinsheim

 Die neugegründete Dartabteilung hält Ihre erste Versammlung ab – Initiator Marcel Blotenberg zum Abteilungsleiter gewählt

Vor 3 Jahren trafen sich einige Freunde aus Niedereimer zum „Dart in den Mai“. Die Damen gingen in die umliegenden Orte zum Feiern während die Dartbegeisterten Männer Ihr erstes Juxturnier spielten. Aus der inzwischen liebgewonnenen Tradition hat sich nun eine offizielle Abteilung beim TuS Niedereimer gebildet.

Als die Anfrage für die neue Abteilung  an den Vorstand gerichtet wurde mussten der  1. Vorsitzende Tim Tenner und Geschäftsführer Uwe Taubitz nicht lange überlegen. „In unserer Amtszeit haben wir mit unter anderem Yoga, Spinning und Bodyworkout bereits einige Wünsche unserer Mitglieder erfüllt. Warum nicht auch weitere Trendsportarten anbieten?!“ so Taubitz.

Ende Mai war es dann soweit und der erste Trainingsabend konnte auf dem neu angeschafften Equipment im Sportheim Niedereimer starten. Inzwischen sind 18 feste Mitglieder in der Abteilung. 5 davon sind sogar Neuaufnahmen beim TuS. „Die Anzahl ist eigentlich optimal. Durch z.B. Schichtarbeit sind nie alle Mitglieder da und so kommen alle Anwesend auf ausreichend Würfe.“ betont Marcel Blotenberg. Jeden Montag von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr wird wie erwähnt  im Sportheim Niedereimer trainiert. Seit ein paar Wochen gibt es auch bereits eine kleine Jugendabteilung welche von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr an den Dartboards steht. Neben diversen Übungen welche Konzentration und Treffsicherheit fördern, werden auch Einzel- und Doppelspiele sowie interne Turniere gespielt. Ob man sich ab der kommenden Saison auch für offizielle Ligaspiele anmeldet wird erst noch abgewartet und intern entschieden.

Am 30.9. fand nun die erste Abteilungsversammlung statt. Ziel war es Strukturen in die kleine Abteilung zu bringen und den weiteren Weg zu planen. Initiator Marcel Blotenberg stellte sich zur Wahl als Abteilungsleiter und wurde auch einstimmig bestätigt. Ihm zur Seite stehen der stellvertretende Abteilungsleiter Marcel Winterscheid, Kassierer Dennis Geßner und Inventarverwalter Hansi Liebig. Auch diese wurden einstimmig ins Amt gewählt. Ralf Schilde und Sebastian Böckmann werden im nächsten Jahr die Kassen prüfen.

Weitere Themen waren die Durchführung eine Abteilungsfahrt, welche selbstverständlich zu einem Dartturnier sattfinden soll, das Public Viewing der Dart WM zwischen Weihnachten und Neujahr, sowie die Ausrichtung einer Arnsberger Dart Stadtmeisterschaft. Die Anfrage kam vom Stadtsportverband und wird derzeit auf Machbarkeit überprüft.

Ein Dank galt neben dem TuS Vorstand auch den Sponsoren, durch deren Unterstützung bereits eigene Trikots angeschafft werden konnten.

Text und Foto: Tobias Baier

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10.10.2019

Neue Vereinsringspitze gesucht

2019 Weihnachtsmarkt bei Karl`s Hof

NIEDEREIMER In der Herbstsitzung des Vereinsrings Niedereimer gab die stellvertretende Vorsitzende Manuela Drawski nochmals bekannt, dass der Vereinsringsvorsitzende zum 15. September zurückgetreten sei. Als Beweg- und Hintergründe für seinen Rücktritt nannte sie die anonymen Denunzierungen gegen den Vorsitzenden. Aufgrund dieser angespannten Situation erklärten sich der Schriftführer Norbert Böckmann und der Beisitzer Markus Heumann vorerst bereit weiter zu machen, um Frau Drawski vorübergehend zu unterstützen. So wurden die Beiden in der Sitzung in ihren Ämtern bestätigt. Auf Dauer muss natürlich nach einer anderen Lösung gesucht werden. So sollen und müssen nun dringend weitere Mitstreiter für die Vorstandsarbeit im Vereinsring gewonnen werden.

In ihrem Rückblick erwähnte Frau Drawski die zurückliegenden gut verlaufenen und angenommenen Veranstaltungen wie Osterfeuer, Mehrgenerationenfest oder Seniorenfahrt. Für das nächste Jahr wurde angeregt, das so genannte Mehrgenerationenfest in Dorffest umzubenennen um hierdurch mehr Gäste anzusprechen und somit die Dorfgemeinschaft zu fördern und zu stärken. Allerdings sollen an diesem Tag wie gewohnt auf dem Schnadegang sowie dem Kinder- und Jugendschützenfest das Hauptaugenmerk liegen. Hierzu gibt es jedoch noch Gesprächsbedarf der kooperierenden Gruppierungen.

Das Martinsspiel mit anschließendem Martinszug durch das „alte Dorf“ findet diesjährig am Freitag 8. November statt. Der Abschluss für alle Teilnehmer, mit Getränken und Speisen, erfolgt am Stephanushaus. Für dieses Jahr ist erstmals ein Weihnachtsmarkt am Samstag 21. Dezember bei Karl`s Hof geplant. Wenn sich hierzu Vereine und Organisationen aus Niedereimer einbringen möchten, sollten sich diese frühzeitig mit Marcel Winterscheid in Verbindung setzen. Durchgeführt vom Vereinsring wird aber ebenfalls wieder „Ninive im Lichterglanz“ am 1. Adventssamstag 30. November.

Enttäuscht zeigte sich der Musikverein von der Beteiligung der Abordnungen bei der Vorstellung der neuen Uniformen. So erhielten an dem Abend die wenigen Gäste ein musikalisches Konzert im mehr oder weniger kleinen Kreis.

Auf zwei größere Veranstaltungen wiesen der AKD mit der Ausstellung zum Kriegsende im Mai 2020 und die Schützenbruderschaft mit dem Stadtschützenfest im September 2021 hin.

Zum neuen Kassenprüfer der Geschäftsjahre 2020/21 wurde Tobias Baier von der Versammlung gewählt.

 

Text: Detlev Becker

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06.10.2019

Gemütlicher Gemeindetreff zum Erntedank

Zahlreiche Spenden für Bedürftige

NIEDEREIMER Mit einem Familiengottesdienst feierte die Sankt Stephanus Kirchengemeinde Niedereimer wieder die Erntedankmesse. Zum Erntedank hatten abermals zahlreiche Kirchgänger viele mitgebrachte Gaben am Altar abgestellt. Im Anschluss folgten etwa 40 Kirchenbesucher der Einladung des Gemeindeausschusses, zu einem gemütlichen Gemeindetreff im Stephanushaus. Bei einem kleinen Imbiss tauschten sich die Gäste in anregenden Gesprächen aus. Der Einladung waren erneut alle Altersgruppen aus der Stephanusgemeinde gefolgt.

Die gesammelten Lebensmittel und Hygieneartikel sollen nun den Arnsberger Bedürftigen über den „Fairteiler“ im Café Inka zur Verfügung gestellt werden. Pater Geo freute sich und dankte allen Spendern, im Namen der Propsteigemeinde St. Laurentius, für die großzügigen Spenden. Weitere Lebensmittel, Kosmetika und Hygieneartikel können jederzeit in die Sammelbox in der Kirche eingelegt werden.

Leider hatte die Messe aufgrund des Wetters sowie aus organisatorischen Gründen nicht, wie ursprünglich mal angedacht, als Freiluftveranstaltung stattfinden können.

Text und Foto: Detlev Becker

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03.10.2019

Gedenken an den Polizistenmord vor 40 Jahren

Landrätin würdigt Arbeit des AKD

NIEDEREIMER In diesem Jahr hatte der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer e.V. beim Tag der offenen Tür am 3. Oktober den sinnlosen und traurigen Mord an den beiden jungen Polizisten Michael Gödde und Bernd Korb aus dem Jahre 1979 aufgearbeitet. Zu diesem denkwürdigen Anlass trugen die Heimatforscher Zeitungsberichte und Fotos aus damaliger Zeit sowie aktuelle Berichte und Fotos vom diesjährigen 40. Gedenktag einiges zusammen. Mit dieser Veranstaltung wollte der AKD dem Vergessen an die einst schreckliche Tat eines belgischen Soldaten vorbeugen. Die Angehörigen zeigten sich von den zusammengetragen und ausgestellten Materialien beeindruckt. Zu sehen waren an diesem Tag zusätzlich ehemalige Ausrüstungsgegenstände der Polizei, wie z.B. Tschako, Knebelkette oder Fahndungsmappe „Terrorristen“ aus den 1960er und 1970er Jahren.

Die stellvertretenden Landrätin Ursula Beckmann, die dieser Veranstaltung beiwohnte, überbrachte die Grußworte der Kreisverwaltung. Sie würdigte die Arbeit der Heimatvereine, die sich in besonderer Weise um das Geschichtsbewusstsein der jeweiligen Orte einsetzen würden. Dies spiegle sich hier und heute darin wieder, dass sich der AKD Niedereimer in diesem Jahr mit dem hoch sensiblen Thema des Mordes an zwei Polizisten hervorragend und gleichzeitig einfühlsam auseinander gesetzt hätte. Ebenfalls begrüßen konnte der 1. Vorsitzende Detlev Becker den „Brückenbauer“ Peter Hering, dem es durch seine Hartnäckigkeit gelungen war eine Verbindung zwischen Ruhrtal-Radweg und den neu gestalteten Polizeidenkmal zu initiieren.

Im Anschluss an den Besuch der kleinen Ausstellung blieben die Gäste noch beisammen und unterhielten sich angeregt über die damaligen Ereignisse. Trotz des herbstlichen Wetters verweilten die Besucher, geschützt durch wasser- und winddichte Pavillons, noch in der Cafeteria. Der Vorstand des AKD zeigte sich von der Zahl der Anwesenden positiv erfreut.

Text: Detlev Becker

FOTO: „Brückenbauer“ Peter Hering, 2. Vorsitzender Holger Glaremin, stellv. Landrätin Ursula Beckmann mit 1. Vorsitzenden des AKD und Ortsheimatpfleger Detlev Becker der die Ausstellung präsentiert

 

 

 

 

 

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21.09.2019

AKD gedenkt dem Polizistenmord

Landrätin kommt zum Tag der offenen Tür

NIEDEREIMER Der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und         -entwicklung Niedereimer e.V. gedenkt in diesem Jahr dem Polizistenmord vom 10. Juli 1979. Aus diesem Anlass öffnet der AKD wie gewohnt am 3. Oktober in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr für alle Interessierten sein Archivraum am Stephanusweg 11. Anhand von Fotos und Zeitungsberichten möchte man an die völlig sinnlose Tat des damals jungen belgischen Soldaten vor 40 Jahren erinnern. Die stellvertretende Landrätin Ursula Beckmann hat sich zu dieser Veranstaltung angemeldet und wird gegen 16 Uhr ein paar Grußworte sprechen. Damit würdigt sie die Arbeit des AKD zur Aufarbeitung des tragischen Ereignisses. Ferner sind Angehörige und der Initiator des „Brückenschlages“ zu dem Tag der offenen Tür des AKD eingeladen.

Zusätzlich gibt es ebenfalls alte Fotos aus dem Dorfleben Niedereimers zu sehen. Ebenso können an diesem Tag wieder Heimatliteratur, Postkarten, Dorffahnen und dergleichen erworben werden. Mit einer kleinen Cafeteria und Getränken ist an diesem Nachmittag für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Der AKD würde sich über wieder regen Zuspruch aus der Bevölkerung freuen.

Text: Detlev Becker

 

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08.09.2019

AKD überwältigt von dem Besucherandrang

Hofkapelle Bienstein in Niedereimer geöffnet

NIEDEREIMER Von der Besucherresonanz am Tag des offenen Denkmals war der Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer in diesem Jahr völlig überrascht. An diesem Tag hatte der AKD zum zweiten Mal die altehrwürdige unter Denkmalschutz stehende Hofkapelle Bienstein an der Friedrichshöhe für Besucher geöffnet. Über den Nachmittag verteilt kamen etwa 100 Gäste aus dem Ort und der Umgebung nach Niedereimer. Zur kleinen „Kapellenführung“ alleine drängten sich fast 40 Personen in das kleine Gotteshaus und lauschten den Ausführungen des AKD-Vorsitzenden und Ortsheimatpfleger Detlev Becker. Nach der Besichtigung konnten sich die Besucher noch am Infostand über die Arbeit der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“ informieren. Zudem lud der Arbeitskreis noch zum Verweilen bei Kaffee und Kaltgetränken ein.

Text und Foto: Detlev Becker

 

 

 

 

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11.07.2019

Alles fürs Hochjahresfest vorbereitet

Geckpate gekürt

NIEDEREIMER Zur diesjährigen Gecktaufe und Bierprobe der St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer konnte Hauptmann Oliver Glaremin wieder zahlreiche Gäste willkommen heißen. Besonders begrüßte er die amtierenden Majestäten sowie die ehemaligen Hauptleute. Er sprach allen Anwesenden seinen Dank aus für die in den vergangenen Monaten geleistete Arbeit beim Thekenumbau, der Außensanierung und beim Umbau der Vogelstange. Zusätzlich erhielten die Schützenbrüder Josef Derksen, Jaci Dobbelaere, Markus Kampmeier, Mario Orlando und Christian Tschauder ein kleines Präsent. Danach ging Oliver Glaremin noch kurz auf die Veränderungen zum Schützenfest 2019 ein. Er sprach hier die optische Umgestaltung des Festplatzes, die neue Zapfmannschaft, die Cocktailbar und die Küchenbewirtung an. Nun sei alles bestens für das Fest der Feste am kommenden Wochenende vorbereitet. Im Anschluss lud Glaremin die Gäste zum Essen ein, die Jungschützen boten leckere Speisen vom Grill an.

Nachdem sich alle Schützenbrüder gut gestärkt hatten folgte der zweite Teil des Abends, die Gecktaufe. Hauptmann Oliver Glaremin und Adjutant Ralf Ernst enthüllten die vom Schützenbruder Ritchy Frank angefertigte Geckpuppe. Der diesjährige Geck ist dem Vorjahresgeckpaten Steffen Schmitz nachempfunden. Die Attribute des Gecks sind, dass er Schütze, Jäger und Kletterer in einem verkörpert. Danach wurde der neue Geckpate vorgestellt: er sei Mitglied der 1. Kompanie, ein guter und verlässlicher Schütze, großer Fußballfan, zeigte überdurchschnittliches Engagement für die Bruderschaft und seine beiden Söhne hätten jeweils schon mal den Geck abgeschossen. Die Wahl fiel somit auf das Schützenvorstandsmitglied Jaci Dobbelaere, der sich sichtlich freute. Mit reichlich Alkohol wurde die Geckpuppe anschließend getauft. Nun muss der Geckpate dafür Sorge tragen, dass die Figur am Schützenfestmontag pünktlich unter der Stange steht – viel Glück.

Gestartet wurde an diesem Abend auch wieder das beliebte Tippspiel zur Anzahl des Königschusses. Hierbei teilen sich später der AWO-Kindergarten „Kleine Eiche“ und der Tippgewinner das eingespielte Geld.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Hauptmann Oliver Glaremin, neuer Geckpate Jaci Dobbelaere, Vorjahresgeckpate Steffen Schmitz, Adjutant Ralf Ernst – mittendrin die neue Geckpuppe

 

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25.06.2019

Niniviten fiebern dem Schützenfest entgegen

Abermals Neuerungen zum Fest

NIEDEREIMER Mit Spannung wird das diesjährige Schützenfest der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer vom 13. bis 15. Juli erwartet. Die Niniviten können sich kaum noch gedulden endlich wieder die Musik und das Knallen der Büchsen von der Friedrichshöhe zu hören. Allerdings heißt es dann für das amtierende Königspaar Dietmar Eickhoff und Sybille Reiss sowie dem Jungschützenkönig Justin Dobbelaere Abschied nehmen von einem fantastischen Jahr im Kreis der großen Schützenfamilie, damit ein hoffentlich genauso sympathisches neues Königspaar und ein neuer Jungschützenkönig die Nachfolge antreten kann. Der Vorstand der Bruderschaft, unter Leitung von Hauptmann Oliver Glaremin, wünscht sich ein harmonisch und gesellig verlaufendes Festwochenende. Hierfür sind alle Weichen gestellt und die Vorbereitungen in der Halle, auf dem Festplatz und unter der Vogelstange laufen auf Hochtouren. Die Bruderschaft hat mit dem neuen, nun fertigen Theken- und Loungebereich in der Halle sowie einer Illuminierung der Linden und der Umgestaltung des Festplatzes beste Voraussetzungen zum gemütlichen Feiern geschaffen. Aber auch zum Schützenfestablauf selbst gibt es einige schöne Neuerungen. So wird es am Samstagabend eine Cocktailtheke in der Festhalle geben, die durch die Primo-Cocktailbar aus Soest bewirtet wird. Neu ist ebenfalls, dass die Küchenbewirtung an allen drei Tagen von der Fleischerei Bernd Scheiwe aus Arnsberg übernommen wird. So werden die Küche und der Speiseraum am Sonntag und Montag ganztätig geöffnet sein. Ebenso übernimmt die Fleischerei Scheiwe das Dorffrühstück der Schützenbrüder und -schwestern am Montagmorgen. Da die 2. Kompanie leider in diesem Jahr ohne Kompanieführer da steht, findet das Antreten der 2. Kompanie diesjährig im Sportheim statt. Der Vorstand der Bruderschaft hofft nun, dass auch diesmal die Veränderungen zum Schützenfestablauf wieder auf ein positives Echo stoßen und dass alles bedacht worden ist. Neben den Schützenbrüdern bereiten aber auch die Mitbürger das Dorf auf das bevorstehende Hochfest vor. So werden derzeit die Grundstücke herausgeputzt und zum Festwochenende noch die Straßen und Häuser mit Dorffahnen und Wimpelketten geschmückt. Jeder Ninivit bringt sich so auf seine Weise in das dörfliche Schützenfest als Fest des Jahres ein.

Text: Detlev Becker

 

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29.06.2019

Mehrgenerationenfest hatte in diesem Jahr besseren Zuspruch

Mädchen hatten die Nase vorn

NIEDEREIMER Bereits zum zweiten Mal fand unter Federführung des Vereinsrings auf der Friedrichshöhe der diesjährige Mehrgenerationentag statt. Nachdem sich die Schnadegänger auf dem Festplatz eingefunden hatten, übernahm die Schützenbruderschaft Sankt Stephanus Niedereimer die Regie. Nach einer kleinen Verschnaufpause trafen sich 15 Bewerber/innen um die Kinderkönigswürde zu erringen. Hier konnte sich, die Tochter des heimischen Ortsheimatpflegers, die zehnjährige Regenbogenschülerin Amelie Toch mit dem 40. Wurf gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. Die begeisterte Fußballspielerin, Kinderchorsängerin und Mitglied der Kinderfeuerwehr Niedereimer wählte sich die gleichaltrige Mitschülerin Laureen Voss zur Mitregentin. Die gestaltet ihre Freizeit mit Fußball und Gitarre spielen. Im Anschluss konnten die Kinder Wettspiele machen oder sich in der Hüpfburg austoben. Ebenso konnten die Jungs und Mädchen am Workshop des Zirkus Fantastello teilnehmen sowie sich begeistern und mitreißen lassen. Zur Ermittlung des Jugendkönigs/ -königin trafen sich die Jugendlichen auf dem Schießstand. Hier hatte die 13-jährige Anna Sander aus Ninive die Nase vorn. Die Realschülerin, mit den Hobbies Fußball und Musik, holte den kleinen Vogel mit einem gezielten Schuss aus der Vorrichtung. Während des ganzen Nachmittages hielten die Damen der SGV-Abteilung Niedereimer ein reichhaltiges und wohlschmeckendes Kuchenbuffet bereit, welches sehr gut ankam. Neben den Speisen vom Grill wurde auch Stockbrotbacken in der Feuerschale für die jüngere Generation angeboten. Als der Tag den Höhepunkt der Spannung erreicht hatte, stellten Hauptmann Oliver Glaremin und Adjutant Ralf Ernst sowie das amtierende Königspaar Dietmar Eickhoff und Sybille Reis, den von Richard Frank und Josef Ruttke angefertigten neuen Schützenvogel vor. Dieser in 94 Arbeitsstunden gefertigte und mit 1,40 m Spannweite große Vogel kann ab sofort im Gartenbaubetrieb Krass begutachtet werden. Ein wenig enttäuscht zeigten sich am Abend die Teenager, für die eigentlich eine Disco geplant war, die jedoch aus organisatorischen Gründen ausfallen musste. Alles in allen zogen die beteiligten Vereine Vereinsring, Schützenbruderschaft, SGV und SMS-Chor eine positive Bilanz. Trotz des tropischen Wetters hatten zahlreiche Gäste den Weg hinauf zur Friedrichshöhe gefunden und auch die Verantwortlichen freuten sich über den in diesem Jahr besseren Zulauf der Veranstaltung.

Text und Fotos: Detlev Becker

FOTOS:

Jugendkönigin = Adjutant Ralf Ernst – Jugendkönigin Anna Sander – Hauptmann Oliver Glaremin

Kinderkönigin = Hauptmann Oliver Glaremin – Kinderkönigin Laureen Voss – Schützenkönigin Sybille Reiss – Kinderkönigin Amelie Toch – Schützenkönig Dietmar Eickhoff

Vogelpräsentation = Adjutant Ralf Ernst – Schützenkönigin Sybille Reiss – Vogelbauer Josef Ruttke – Vogelbauer Richard Frank – Schützenkönig Dietmar Eickhoff – Hauptmann Oliver Glaremin

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29.06.2019

Temperaturen fordern Schnadegänger heraus

Im Anschluss zum Mehrgenrationenfest

NIEDEREIMER Die hochsommerlichen Temperaturen forderten in diesem Jahr die Schnadegänger in Niedereimer, unter Führung von Bernhard Drees, auf eine ganz besondere Art heraus. Trotzdem ließen es sich 30 Wanderer, zwischen 10 und 78 Jahren, am Samstagmorgen um 10 Uhr nicht nehmen Niedereimers Grenzen zu kontrollieren. Diese zogen entlang des Berbkebaches über den „Ostbahnhof“, wo eine Trinkpause eingelegt wurde, in Richtung Breitenbruch. Dort gab es für die Schnadegänger dann die Mittagsrast mit Bockwurst, Brötchen und gekühlten Getränken. Nach der Pause ging es über den Höhenweg wieder in Richtung der Ortschaft Niedereimer. Um die gleiche Zeit machten sich nochmals 11 Wanderer, unter Anleitung des SGV-Vorsitzenden Bernd Kremer, auf den sogenannten kleinen Schnadegang. Auch diese überwiegend jungen Teilnehmer trotzdem den über 30 Grad warmen Außentemperaturen. Beim Zusammentreffen der beiden Wandergruppen wurde nochmals eine längere Pause zur Erholung und Erfrischung eingelegt. Am Kettlerbach dann nahm der Ortsheimatpfleger Detlev Becker das Pohläsen der neuen Schnadegänger vor. Vier junge Leute konnten diesjährig in den Kreis der Pohlbürger Niedereimers aufgenommen werden. Danach ging es zurück nach Niedereimer, auf die Friedrichshöhe, wo die Kooperation aus Vereinsring, Schützenbruderschaft, SGV und SMS-Chor zum Mehrgenerationenfest eingeladen hatten.

 

FOTO: Die Schnadegänger mit Ortsheimatpfleger stellen sich zum gemeinsamen Foto unter dem Jubiläumsstein am Kirchparkplatz auf

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29.05.2019

BLZ 6 erhält großzügige Spende

Firma Almecon unterstützt die Feuerwehr

BRUCHHAUSEN/NIEDEREIMER Eine großzügige Spende in Höhe von 1.000,- € konnte kürzlich die Einheitsführung des Basislöschzug 6 Bruchhausen/Niedereimer entgegennehmen. Der geschäftsführende Gesellschafter Lorenz Vinke von der Firma Almecon aus Niedereimer übergab den Scheck stellvertretend an den Leitenden Basislöschzugführer Brandoberinspektor Benjamin Hugo sowie an den Örtlichen Löschzugführer Brandinspektor Sebastian Mattern (Bruchhausen) und den Örtlichen Löschgruppenführer Brandinspektor Markus Schneider (Niedereimer). Die Firma Almecon Technologie GmbH mit Sitz im Niedereimerfeld ist ein weltmarktführender Betrieb der Luft- und Raumfahrt. Das Hauptaugenmerk liegt in der Herstellung von Komponenten für Triebwerksteile. Der Basislöschzug möchte das gespendete Geld für die weitere digitale Ausstattung des im letzten Jahr neu angeschafften Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) verwenden. Die verantwortlichen Einheitsführer sprachen dem Geschäftsführer Herrn Vinke ein großes Dank und Lob aus.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Scheckübergabe vor dem Betriebsgebäude mit neuem ELW 1 (v.l. BI Sebastian Mattern, Geschäftsführer Lorenz Vinke, BOI Benjamin Hugo, BI Markus Schneider)

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26.05.2019

AKD erklimmt den Fürstenberg

Historischer Ausflug der Heimatfreunde

NIEDEREIMER Hoch auf den Fürstenberg bei Neheim/Ense lud der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. seine Mitglieder und Gäste zum diesjährigen, inzwischen 15., Historischen Ausflug ein. Hier ging es unter sach- und fachkundiger Führung von Antonius Risse aus Lüttringen, beginnend am alten Bade- und Forsthaus durch die uralten Wallburganlagen hin zur historischen Fürstenbergkapelle. Die 21 Heimatfreunde erhielten bei der fast zweistündigen Exkursion einen informativen und interessanten Einblick in die rund 4000 Jahre alte Geschichte des Berges geboten. Höhepunkt des Ausfluges aber war wohl für alle Beteiligten die Besichtigung der, sonst leider aus Sicherheitsgründen verschlossenen, altehrwürdigen den Aposteln Philippus und Jakobus geweihten Fürstenbergkapelle. Zur Kapelle selbst konnte Herr Risse dann zahlreiche und maßgebende Details erzählen. Am Schluss durfte die mit 10 Jahren jüngste Teilnehmerin sogar das 800 Jahre alte Kirchglöcklein selbst einmal von Hand läuten. Wie im Flug verging die Zeit und es wurde niemanden der Teilnehmer langweilig. Als Dankeschön für die tolle Führung übergab der AKD-Vorsitzende Detlev Becker einen guten „geistigen Tropfen“ an Herrn Risse. Zurück in Niedereimer trafen sich die Mitglieder und Gäste der Zeitreise dann noch im TuS-Sportheim zum gemütlichen Kaffeetrinken und Ausklang.

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die Teilnehmer des „Historischen Ausflugs“ mit Herrn Antonius Risse in der Fürstenbergkapelle

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20.05.2019

Schüler/innen angetan vom Dorfrundgang

Einblicke in die Vergangenheit

NIEDEREIMER Zu zahlreichen historischen Stationen in Niedereimer führte der Ortsheimatpfleger Detlev Becker kürzlich die 28 Dritt- und Viertklässler der örtlichen Regenbogenschule mit ihrer Lehrerin Frau Gerber. Der Ortsheimatpfleger gab jeweils zu den geschichtlichen Orten kurze kindgerechte Erläuterungen. Besonders interessant fanden die Kinder, dass sie einen Einblick in die alte Hofkapelle Bienstein oder in die Stallungen des Hofes Glaremin werfen durften. So konnten die Schüler/innen hautnah Geschichte vor Ort erleben. Die Kinder stellten während des Dorfrundgangs eine Menge Fragen, die von Herrn Becker schnell beantwortet werden konnten. Ebenso konnten aber auch die Schüler/innen auf viele Fragen des Ortsheimatpflegers die richtige Antwort geben. Zum Schluss des Rundgangs durften die Kinder noch einen Blick in den Brunnen direkt vor ihrer Schule werfen. Dieser ca. 200 Jahre alte Brunnen wurde damals von Schäfer Mette angelegt und ist heute im Erdbereich noch vollständig original erhalten. Die Kinder und die Lehrerin waren von dem geschichtlichen Dorfrundgang sichtlich angetan.

Text und Fotos: Detlev Becker

FOTOS:

Rundgang-Brunnen = Die Schulkinder vor dem alten Brunnen an der Regenbogenschule

Rundgang-Stall = Die Dritt- und Viertklässler in den Stallungen des Hofes Glaremin

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15.05.2019

Bezirksausschuss sucht nach Problemlösungen

Ausschuss möchte Sicherheit aller Bürger erhöhen

NIEDEREIMER Hauptthema der letzten Sitzung des Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch war die Schulwegsicherheit inklusive dem benachbartem Kindergarten im Stadtteil Niedereimer. Hierzu hörten sich die Ausschussmitglieder zuerst einmal die Anliegen von Eltern, Kindergarten und Schule an. Die Mitglieder schlugen vor, hier eine gesamtstädtische Lösung zu suchen. Insbesondere sollten zeitweise Kontrollen vor Ort durchgeführt und durch die Ordnungsbehörden Strafgelder verhängt werden. Ebenso wurde gewünscht, dass der Polizeibezirksbeamte im Schul-/Kindergartenbereich zu den Stoßzeiten präventiv anwesend sein sollte. Auch ein temporäres Halteverbot im Einmündungsbereich Hirtenstraße in der Zeit zwischen 7 und 14 Uhr wurde angeregt. Des Weiteren könnte nötigenfalls eine sogenannte Hol- und Bringzone im Bereich des Kirchparkplatzes eingerichtet werden. All diese Maßnahmen, so Ausschussvorsitzender Dirk Ufer, dienten der Sicherheit der Kindergarten- und Schulkinder. Noch besser wäre es allerdings, wenn vorrangig die Schulkinder gänzlich auf den Fahrdienst verzichten und den Schulweg zu Fuß absolvieren würden.

Zum Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Breitenbruch wurde den Ausschussmitgliedern der neue Betreuer von Seiten der Verwaltung genannt. Zum zeitlichen Ablauf konnten jedoch noch keine weiteren Angaben gemacht werden.

Um ebenfalls die Sicherheit der Bürger in Niedereimer zu erhöhen, soll während der Radwegs-Bauphase an der Sauerlandstraße, das Durchfahrtsverbot für LKW´s durch den Ort Niedereimer stärker kontrolliert werden. Nachträglich wurden bereits aufgrund der starken Nutzung fremder und ortkundiger Autofahrer die Niedereimerstraße und der Stephanusweg mit einem halbseitigen Parkverbot belegt. Dieses allerdings nicht zur Freude aller Anlieger beider Straßen und entgegen der eigentlich geplanten Umleitung über Arnsberg.

An der neu ausgebauten Ortsdurchfahrt der Wannestraße sollen in Kürze Messen bezüglich der Anzahl durchfahrender LKW´s und Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden. Hierbei geht es den Ausschussmitgliedern weniger um die Anzahl und Geschwindigkeit sondern mehr um die Fahrbahnbreite der Straße. Denn gerade LKW´s nutzen im Begegnungsverkehr den abgesenkten Bürgersteig um aneinander vorbei zukommen. Somit ist in diesem Moment die Sicherheit der Fußgänger stark gefährdet. Es wurde der Vorschlag gemacht, eventuell Poller in diesem Bereich zu montieren um den eigentlichen Schutzbereich für die Bürger wieder herzustellen.

In der Sitzung wurde zudem angeregt eine neue Bushaltestelle im Bereich Hüstenerstraße in Höhe des Kolpingbildungswerkes anzulegen. Diese könnte dann sowohl von den Schreppenbergern als auch von den Leuten aus Niedereimer genutzt werden. Über diesen Vorschlag muss nun zusätzlich der Arnsberger Bezirksausschuss, in dessen Zuständigkeitsbereich die Hüstenerstraße liegt, beraten.

Nach der Errichtung der neuen Fußgängerbrücke über den Obergraben in Höhe des Polizeidenkmals zwischen Ruhrtalradweg und alter Sauerlandstraße, möchte der Bezirksausschuss die Errichtung einer Fußgänger- und Fahrradspur in diesem Bereich. Dieser Straßenabschnitt wird häufig von Bussen, LKW´s sowie Fahrschulen und nun auch von Fußgängern sowie Radfahrern genutzt. Um die Sicherheit der letztgenannten zu gewährleisten könnte eine Fahrbahnabgrenzung durch Markierung oder Bepollerung sichergestellt werden. Hier soll nun die Verwaltung eine mögliche Realisierung überprüfen.

Um den Bürgern das Wohnlandpotenzial in Niedereimer und Breitenbruch aufzuzeigen soll nach Vorstellung des Bezirksausschusses im Herbst eine Informationsveranstaltung in der Halle Friedrichshöhe stattfinden. Hier könnten dann neben der Stadt auch andere Einrichtungen wie zum Beispiel Polizei, Caritas oder Verband Wohneigentum sich mit einbringen und Wohnraumgestaltung vorstellen. Nach Wünschen des Ausschusses soll frühzeitig mit einem Flyer für diese halbtätige Veranstaltung geworben werden.

Zum Schluss gab die stellvertretende Ausschussvorsitzende Dorothee Brunsing-Assmann zum Punkt Verschiedenes noch bekannt, dass der neue Bolzplatz an der Treppchengasse in Kürze eingerichtet werden soll. Durch die hohe Arbeitsauslastung des Grünflächenamtes der Stadt und Koordinierungsschwierigkeiten kommt es derzeit zu Verzögerungen.

Text und Foto:  Detlev Becker

FOTO: Mögliche Fahrbahnmarkierungen sollen die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer, hier im Bereich Polizistendenkmal, in der verlängerten Sauerlandstraße erhöhen

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12.05.2019

Erstkommunikanten und Jubilare feiern gemeinsam

Weißer Sonntag in der Stephanusgemeinde

NIEDEREIMER In der Kirchengemeinde Stankt Stephanus Niedereimer ist es seit Jahrzehnten schon schöne Tradition, dass die Erstkommunikanten und die Kommunionjubilare den Weißen Sonntag gemeinsam feiern. So konnte Pater Werner in der Erstkommunionfeier neben den vier Kommunionkindern wieder einige Silber-, Diamant- und Gnadenjubilare in dem Hochamt begrüßen. Die Erwachsenen empfingen vor 25, 60 und sogar 70 Jahren zum ersten Mal die Heilige Kommunion. Musikalisch umrahmt wurde der feierliche Gottesdienst zusätzlich von einer Musikgruppe aus Wennigloh. Nach der Kommunionfeier mussten die Kinder und Eltern vor der Kirche noch viele Hände schütteln bei der Gratulation. Am Nachmittag ging es noch einmal zur Dankandacht in die Stephanuskirche. Im Anschluss an die Dankmesse am Montagmorgen folgt, auf Einladung der Caritaskonferenz, das gemeinsame Frühstück von Kommunionkindern, Eltern und Klassenkameraden.

 

Text und Foto: Detlev Becker

 

FOTO: Die Silber-, Diamant- und Gnadenjubilare aus der Sankt Stephanusgemeinde Niedereimer

 

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05.05.2019

Neue Niniviten lernten Ninive kennen

Vereinsring lud zum Kaffeetrinken ein

NIEDEREIMER Zu einem ersten Dorfrundgang für die Neubürger Niedereimers hatte der Ortsheimatpfleger Detlev Becker am ersten Maisonntag eingeladen. Alle Teilnehmer trotzten dem doch so widrigen Wetter und wollten Neues erfahren. Diese Idee war bei einer der Dorfkonferenzen im Rahmen des IKEK entstanden.

Vor dem Start gab Detlev Becker Informationen zur Ersterwähnung und Namensgebung sowie aktuelle Hinweise zum Ort. Bei dem gut zweistündigen Rundgang dann stellte der Ortsheimatpfleger den neuen Niniviten viele dorfrelevante Objekte vor. Er zog mit den Teilnehmern durch das sogenannte neue und alte Dorf, es ging bergauf und bergab. Die Teilnehmer erhielten viele historische und aktuelle Auskünfte zu diversen Häusern, Plätzen und Stätten. Zudem konnte er noch so manche Anekdote aus vergangener Zeit zum Besten geben. Ebenso nutzte der Ortsheimatpfleger die Gelegenheit Termine anstehender Veranstaltungen bekannt zu geben. Die neuen Niniviten zeigten sich zum Schluss der Führung beeindruckt von der Historie Niedereimers.

Im Anschluss an die Führung lud der Vereinsring Niedereimer die Teilnehmer dann noch zum Kaffeetrinken in Karl`s Hof ein. Auch dieses Haus hat eine interessante und wechselvolle Geschichte.

Leider nutzten allerdings von den knapp 60 eingeladenen Haushalten nur sechs Haushalte die Gelegenheit mehr über ihren neuen Wohnort zu erfahren. Vielleicht benötigen einige der neuen Niniviten noch ein wenig mehr Zeit um sich in Ninive heimisch zu fühlen.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die neuen und einige alteingesessene Niniviten mit dem Ortsheimatpfleger unter dem Gedenkstein zur 800-Jahrfeier

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03.05.2019

Dank Bernd Kremer geht’s beim SGV Niedereimer vorerst weiter

SGV Mitorganisator des Mehrgenerationentages

NIEDEREIMER 37 Wanderfreunde und –freundinnen waren der Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung der SGV Abteilung Niedereimer gefolgt und fanden sich zur überaus wichtigen Sitzung in der SGV-Hütte am Stemberg ein. Der bisherige Vorsitzende Bernd Kremer war sehr erfreut über die positive Resonanz – oder war es einfach nur die Neugier der Mitglieder wie es nach 40 Vereinsjahren weiter geht? Bernd Kremer zeigte nochmals in seinem Plädoyer deutlich auf, wie es bei Neuwahlen weitergehen könnte oder ob die Abteilung an diesem Abend Liquidatoren bestellen und die Auflösung einleiten muss. Daraufhin fand eine rege Diskussion der anwesenden Mitglieder statt. Kremer verdeutlichte allerdings dass er mit viel Leidenschaft und Herzblut an der SGV-Abteilung hängt und ihm eine Auflösung persönlich sehr schmerzen würde. Er stellte dann die entscheidende Frage: „Wenn gar nichts mehr geht, was geht dann?“ Danach wurde Bernd Kremer erneut von der Versammlung als Vorsitzender vorgeschlagen. Schweren Herzens und entgegen seiner eigenen Überzeugung stellte er sich nochmals für zwei Jahre als Vorsitzender zur Wahl. Ihm ginge es reineweg um die Rettung der SGV-Abteilung Niedereimer, so Bernd Kremer. Gleichzeitig aber mit der Option das 2021 definitiv für ihn Schluss sei und dann ein/e andere/r Vorsitzende/r gefunden werden müsse. Unter dieser Voraussetzung wurde Bernd Kremer erneut zum Vorsitzenden gewählt.

Nachdem der Knoten geplatzt war, ging ein Ruck durch die Menge und einige Mitglieder stellten sich für weitere Vorstandsposten zur Verfügung. So wurden an diesem Abend der stellvertretende Vorsitzende Peter Hosters für ein Jahr sowie die Schriftführerin Bärbel Ricke, der Naturschutzwart Bernd Döring, der 2. Hüttenwart Wolfgang Menn, der Wegewart Heinrich Hanfland, der 2. Schriftführer Peter Altman und die 2. Schatzmeisterin Monika Menn für zwei Jahre gewählt. Über diesen Schritt zeigte sich Bernd Kremer äußerst erfreut und lobte die spontane Bereitschaft zur Mitarbeit. Bisher wäre man mit sieben Vorstandsleuten immer ausgekommen, aber mehr Leute würde die Vorstandsarbeit in der Zukunft sicherlich vereinfachen meinte Kremer und dankte den Neuen für ihren Einsatz. Vorerst nicht besetzt werden konnten allerdings die Posten des Medien- und des Brauchtumswart.

Zum Punkt Verschiedenes gab Bernd Kremer noch einige Erläuterungen. So hofft die SGV-Abteilung Neheim auf die Unterstützung der örtlichen Abteilung beim Deutschen Wandertag 2020. Ferner nimmt die SGV-Abteilung Niedereimer am Dt. Wandertag in Schmallenberg/ Winterberg und an der Delegiertentagung in Hagen-Dahl 2019 teil. Der Wasserschaden an der Hütte konnte nun mit der Versicherung abgerechnet werden. Ebenso beteiligt sich die SGV-Abteilung wieder an der Kooperation des Mehrgenerationentages von Vereinsring, Schützenbruderschaft und SMS-Chor Niedereimer am 29. Juni 2019 beim Schnadegang und auf der Friedrichshöhe. Derzeit wird geprüft in wieweit eine Zuwegung zur SGV-Hütte für Zulieferer möglich und machbar wäre. Bei der Verkehrssicherungsprüfung des Geländes wurde festgestellt, dass zwei Tannen vom Borkenkäfer befallen sind und diese nun schnellstes durch das städtische Forstamt beseitigt werden müssen.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Erleichterte Gesichte nach den Vorstandswahlen (Bernd Kremer, Monika Menn, Heinrich Hanfland, Wolfgang Menn, Peter Altman, Bärbel Ricke, Peter Hosters, Bernd Döring)

 

 

 

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03.05.2019

Kindergarten-Schulkinder zeigen Interesse an Dorfgeschichte(n)

Zeitreise durch Niedereimer

NIEDEREIMER Auch in diesem Jahr unternahmen 12 Kindergarten-Schulkinder des AWO-Kindergartens „Kleine Eiche“ in Niedereimer wieder eine Zeitreise durch den Ort. Zuerst gab es allerdings eine Erklärung warum der Kindergarten überhaupt „Kleine Eiche“ heißt. Nämlich daher, dass früher einmal in der Nähe die mächtige „Dicke Eiche“ stand. Gemeinsam mit den beiden Erzieherinnen wurden danach bei dem Dorfrundgang mit dem Ortsheimatpfleger Detlev Becker dann diverse Objekte in Niedereimer aufgesucht und vorgestellt. Ein Höhepunkt des Rundgangs war wohl der Besuch der alten Hofkapelle. Hier veranschaulichte Herr Becker den Kindern wie mühselig noch der Kirchbesuch in Hüsten bis vor ca. 100 Jahren war. Ebenso fasziniert zeigten sich die Kinder von der alten Volksschule. Er erklärte, dass die Schüler/innen zuerst vom 1. bis zum 8. Schuljahr gemeinsam in einem Klassenraum unterrichtet wurden. Auf zahlreiche Fragen des Ortsheimatpflegers konnten die Jungen und Mädchen vielfach die richtige Antwort geben. Zum Abschluss des Rundgangs stellte Herr Becker noch die Frage warum wohl die „Treppchengasse“ früher auch mal „Himmelsleiter“ genannt wurde. Dies fanden die Kinder selbst ganz schnell heraus, denn wenn man die Gasse hinauf schaut blickt man in den Himmel. Nach etwa 90 Minuten beendeten die Kinder und Erzieherinnen den interessanten Dorfrundgang, mit dem Fazit etwas aus der Dorfgeschichte ihres teils Heimatortes erfahren zu haben. Der Dorfrundgang in Niedereimer ist seit über 10 Jahren für beide Seiten eine Erfolgsgeschichte.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Einige Kindergarten-Schulkinder mit Erzieherin und Ortsheimatpfleger vor dem Altar in der alten Hofkapelle

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02.05.2019

Lohnende Gesprächsrunde mit Dechant Propst Hubertus Böttcher

Kirche muss wieder „offener – menschlicher – sozialer“ werden

NIEDEREIMER Zu einem offenen Erfahrungs- und Meinungsaustausch hatte die Kirchengemeinde Sankt Stephanus Niedereimer den Leiter der Propsteipfarrei St. Laurentius Dechant Propst Hubertus Böttcher eingeladen. Der Einladung des Gemeindeteams und des Kirchenvorstandes waren 28 Mitglieder aus Niedereimer zwischen 20 und 90 Jahren gefolgt. Zuerst stellte Propst Böttcher die allgemeine Situation im Pastoralen Raum vor. So sind ab 2024 nur noch 2,5 Priesterstellen und 1,5 Gemeindereferentenstellen geplant. Aber auch heute schon können die vorhandenen Priester nicht mehr alles abdecken und stemmen. Seiner Aussage nach können somit die Hauptamtlichen die Kirche vor Ort nicht retten, hier seien mehr denn je die Laien, Engagierten oder Ehrenamtlichen gefragt. Die Kirche sei im Wandel der Zeit und Paderborn hätte diesen Strukturwandel vorgegeben und man müsste nun den Dialog suchen. Im Gegenzug könnten aber ebenso wenig auch die Menschen vor Ort noch das volle Programm leisten. Es sei ein Um- und Weiterdenken für die Zukunft dringend notwendig. Nach der Kirchenvorstandswahl sollen nun drei Hauptgruppen gebildet werden, die zusammen mit den 16 gewählten Mitgliedern die Arbeit neu koordinieren. Auch neu ist das Beschwerdemanagement in Paderborn, welches jedem die Möglichkeit gibt sich über Kirche zu äußern. Gleichzeitig betonte er, dass Wortgottesdienste durch ausgebildete Laien jederzeit möglich seien und von „oben“ sogar gewünscht würden.

Als durchaus positiv bezeichnete Propst Böttcher die guten Kirchenbesucherzahlen und das hohe Spendenaufkommen in der Stephanusgemeinde. Die spontane Sammlung bei der Agapefeier für die Fazenda von Pater Stapel in Mosambik hätte das tolle Ergebnis von 225,- Euro gebracht. Man könnte daran sehen, dass in Niedereimer noch viel gebetet, eine hohe Religiosität vorhanden sei und Kirche gelebt würde. Auch lobte er die Vielzahl vorgeschlagener Mitglieder für das neue Gemeindeteam. Hier sollen alle Vorgeschlagenen nun zuerst von bestimmten Personen und danach erst durch Pater Werner für eine Mitarbeit im Team angesprochen und motiviert werden um sich dann im Gemeindeteam oder der Gemeindearbeit einzubringen. Auch dürften die Gemeinden Kritik üben an der Arbeit der Geistlichen und dieses durch Rückmeldungen per Anruf, E-Mail oder whatsapp kundtun, so Propst Böttcher.

Kritik kam bei der Gesprächsrunde von Seiten der Teilnehmer auf, da in der Karwoche und an den Ostertagen nur die Osternachtfeier in Niedereimer angeboten worden wäre. Hier seien die kleinen Pfarreien wie St. Stephanus oder St. Franziskus Xaverius einfach zu wenig berücksichtigt worden. Ebenso sei die Kommunikation in alle Richtungen maßgeblich zu verbessern, Gespräche müssten weitergegeben und Veröffentlichungen bekanntgaben werden. Auch der Wunsch die Messdienerarbeit vor Ort zu unterstützen und zu stärken stand ganz vorne an. Man wünschte sich ebenfalls, dass den Jugendlichen das Firmsakrament wechselweise in der Stephanuskirche und der Hl. Kreuzkirche gespendet würde. Gleichzeitig sollte den Kindern und Jugendlichen nach der Kommunion und Firmung die Möglichkeit nah gebracht werden in Gruppenstunden mehr Kirche zu leben und zu erleben. Angesprochen wurde auch den Schwerpunkt „Familienpastoral“ in Niedereimer anzusiedeln, um somit die Aufgaben der Kirche in Niedereimer zu stärken und zu repräsentieren sowie der Gemeinde die entsprechende Wertschätzung zu kommen zulassen.

Die Kirche muss wieder offener – menschlicher – sozialer werden. Diesen Wunsch äußerte sowohl Propst Böttcher als auch die Teilnehmer der Gesprächsrunde. Allerdings musste die Kirche erst in eine Krise geraten um dies zu erkennen, so Propst Böttcher. Zudem müssten die Seelsorger wieder mehr für die Menschen da sein sowie verstärkt seelsorgerische/geistliche Präsens zeigen. Dieses sei jedoch nur möglich wenn die Geistlichen von ihren verwaltungstechnischen Aufgaben entlastet würden.

Im Schlusssatz betonte Propst Böttcher, dass die Stephanusgemeinde – wie auch alle anderen Gemeinden des Pastoralen Raumes – das Heft selbst in die Hand nehmen und sich aktiv an der Neugestaltung der Kirche beteiligen müsste. Es konnten erfreulicher Weise bereits in der Gesprächsrunde ansatzweise Lösungswege für die Probleme zur Messdienerarbeit und Kommunionvorbereitung gefunden werden. Auch will Dechant Böttcher die Stimmung der Gläubigen mit nach Paderborn nehmen um sie den verschiedenen Gremien aufzuzeigen.

Als Fazit bedankten die Teilnehmer sich bei Propst Böttcher für sein Kommen und Zuhören, die Gemeindemitglieder fühlten sich ernst genommen. Ebenso dankten sie Propst Böttcher für das offene Ohr und die Annahme der konstruktiven Kritik. Sowohl von Seiten des Propstes als auch der Stephanusgemeinde wurde eine Wiederholung einer solchen Gesprächsrunde in absehbarer Zeit gewünscht.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Dechant Propst Hubertus Böttcher mit Gemeindemitgliedern von St. Stephanus

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20.04.2019

Kirchgänger feiern gemeinsam Agape

Gemeindeteam lädt zum Gespräch mit Propst Böttcher

NIEDEREIMER Bis auf den letzten Platz war das Stephanushaus in Niedereimer zur Agapefeier in der Osternacht besetzt. Der Einladung des Gemeindeteams, nach der Messfeier in der Stephanuskirche, waren über 60 Kirchgänger aller Altersgruppen gefolgt. Hierdurch soll das Gemeindeleben noch stärker gefestigt werden. Bei der altehrwürdigen Agapefeier werden den Gästen traditionell Käse und Eier sowie Wasser und Rotwein dargeboten. An diesem Abend gab es sogar für die jungen Gäste noch kleine Schokohasen. Für etwa zwei Stunden saßen die sich wohlfühlenden Gäste im österlich, festlich geschmückten Stephanushaus gemütlich beisammen und führten gute Gespräche. Statt einer Spende sammelte das Gemeindeteam an diesem Abend für den Wiederaufbau der, durch den Tropensturm, zerstörte Fazenda von Pastor Stapel in Afrika.

Der nächste Treff der Stephanusgemeinde findet am 2. Mai um 18.00 Uhr im Stephanushaus statt. Hier steht Propst Hubertus Böttcher den Besuchern Rede und Antwort zu allen Kirchenfragen rund um die nun große Propsteigemeinde St. Laurentius Arnsberg. Das Gemeindeteam von Sankt Stephanus würde sich freuen, wenn viele Teilnehmer dieses besondere Angebot nutzen würden.

 

Text und Foto: Detlev Becker

 

FOTO: Gäste der Agapefeier im Stephanushaus in Niedereimer

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25.04.2019

Ortsheimatpfleger lädt zum Dorfrundgang für Neubürger

Im Anschluss Kaffeetrinken

NIEDEREIMER Zu einem Dorfrundgang lädt der Ortsheimatpfleger von Niedereimer die Neubürger/innen des Ortes ganz herzlich ein. Für etwa 90 Minuten möchte der Ortsheimatpfleger in die Dorfgeschichte(n) eintauchen und gleichzeitig aktuelle Informationen zu Niedereimer weitergeben. Alle Interessierten treffen sich dazu am Sonntag 5. Mai um 14.00 Uhr am Kirchparkplatz. Im Anschluss lädt der Vereinsring die Teilnehmer noch zum Kaffeetrinken und Klönen ein. Zwecks Planung ist eine Anmeldung bis zu 30. April bei Detlev Becker telefonisch (02931/7086 [AB]) oder per E-Mail (becker@niedereimer.de) erforderlich.

Text und Foto: Detlev Becker

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15.04.2019

Osterfeuerunterbau in Niedereimer steht

Vereinsring lädt Bevölkerung am Ostersonntag ein

NIEDEREIMER Bereits am Wochenanfang erstellte die Freiwillige Feuerwehr Niedereimer den Unterbau für das Osterfeuer in Niedereimer. Dabei stapelte sie mächtige Baustämme zu einem stabilen Gerüst aufeinander.

Weiter aufgebaut wird das Feuer am Karsamstag. Hierzu treffen sich die Helfer ab 8.30 Uhr am Osterfeuerplatz im Eichhahn. Dann sammeln die Kinder, Jugendlichen und Erwachsen im Dorf das Grün für das Osterfeuer. Wenn das Grünzeug im Mittag aufgeschichtet ist, lädt der Vereinsring Niedereimer als Dankeschön alle Beteiligten zu Bockwurst und Getränken ein. Ab 15 Uhr sind ebenfalls die „älteren und ehemaligen Osterfeuerhelfer“ zum Klönen in den Eichhahn herzlich eingeladen.

Zum Abbrennen des Osterfeuers trifft sich die Dorfbevölkerung unter Beteiligung der Freiwilligen Feuerwehr Niedereimer am Ostersonntag um 19.30 Uhr an der Kirche. Hier nimmt die Jugendfeuerwehr das Osterlicht zum Anzünden des Osterfeuers entgegen. Dann ziehen die Bürger über die Friedrichshöhe und Himmelpfortener Weg zum Osterfeuerplatz im Eichhahn. Zwischendurch können die Kinder wieder am Ostereiersuchen teilnehmen. Am Osterfeuerplatz bekommen die Kinder zuerst noch eine süße Überraschung, bevor der SMS-Chor Niedereimer und der Musikverein Niedereimer die Gäste musikalisch empfangen. Nach dem Entzünden des Feuers werden Getränke und Bratwürstchen angeboten.

Der Vereinsring Niedereimer hofft auch im diesen Jahr wieder auf rege Beteiligung bei allen Aktionen rund um das Osterfeuer.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die Freiwillige Feuerwehr Niedereimer nach dem Erstellen des standfesten Unterbaus im Eichhahn

(zum Vergrößern Bild bitte anklicken)

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14.04.2019

AKD taucht tief in die Klostergeschichte ein

Propst Böttcher führt die Niniviten durch`s Kirchenareal

NIEDEREIMER   Mehr als 90 Minuten nahmen sich die Teilnehmer vom Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer Zeit für die eingehende Exkursion durch die Arnsberger Geschichte. Der „Kirchenchef“ der Propsteipfarrei Sankt Laurentius selbst, Propst Hubertus Böttcher, erläuterte den 19 Erwachsenen und zwei Kindern zuerst ausführlich die Geschichte der Klosterkirche. Er ging für einige der Anwesenden auf viele unbekannte Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel Grafentumba, Benedictaschrein oder Chorgestühl der altehrwürdigen Kirche ein und erklärte die Hintergründe ihres Daseins in Arnsberg. Nach der Besichtigung der Kirche folgte ein Blick in die Sakristei. Hier konnte Propst Böttcher ebenfalls Schätze zur Kirchengeschichte, wie die schwarze Hand des Klosterschreibers Richard von England oder einen uralten Schrank zeigen. Im Anschluss führte Propst Böttcher die Niniviten dann durch den Kreuzgang zu den Ausgrabungen im Kapitelsaal. Hier konnten sie die freigelegte Grafengruft oder die Warmluftheizung selbst in Augenschein nehmen. Allerdings war in der historischen Baustelle höchste Vorsicht geboten. Der Abschluss der Führung erfolgte in der ehemaligen Remise, der heutigen „garage shalom“. Die Teilnehmer der sogenannten Ausgrabungs- und Kirchenführung waren von der überaus interessanten Besichtigung sehr beeindruckt und sind schon auf das endgültige Ergebnis nach der Fertigstellung aller Arbeiten gespannt.

Text und Foto: Detlev Becker

(zum Vergrößern Bild bitte anklicken)

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22.03.2019

Regenbogenschüler/innen räumen mächtig auf

Schule beteiligt sich an „Arnsberg putz(t) munter“

NIEDEREIMER Rund 60 Schüler/innen und vier Lehrerinnen der Regenbogenschule in Niedereimer beteiligten sich am Wochenende wieder an der diesjährigen stadtweiten Aktion „Arnsberg putz(t) munter“. Unrat gesammelt wurde im Bereich Sportplatz und Wannestraße sowie am Radweg an den Bahngleisen. Insgesamt kamen in Niedereimer 17 Säcke mit allerlei Müll zusammen. Auch die Regenbogenschule vom Schreppenberg beteiligte sich an der Säuberungsaktion.

Text und Foto: Detlev Becker

 

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09.03.2019

Halle Friedrichshöhe erhält neuen Theken- und Loungebereich

Neues Bewirtungskonzept zum Schützenfest

NIEDEREIMER Nach über 50 Jahren soll der Thekenbereich in der Halle Friedrichshöhe komplett neu gestaltet werden. Diesen Entschluss fassten kürzlich die 74 anwesenden Schützenbrüder auf der Generalversammlung in Niedereimer. Die Neugestaltung, mit der sich seit einiger Zeit eine Arbeitsgruppe befasste, wird in einen schmucken Theken- und Loungebereich in edlem Holz konstruiert. Nach Meinung des Vorstandes bekommt die gesamte Halle dadurch eine tolle Aufwertung. Dabei entsteht nur noch eine größere Theke, von der Halle aus gesehen links. Der rechte Bereich erhält vorerst nur Stehbiertische. Die Gesamtsumme des Vorhaben beträgt 25.000,- €, wovon eine Investitionssumme von 15.000,- € durch Eigenmittel finanziert werden muss. Ein Teil des Betrages soll durch Zuschüsse und Spenden gedeckt werden. Der Abriss der alten Theken soll in Eigenleistung und in zwei Stufen erbracht werden. Hierzu werden noch Helfer gesucht. Wenn alles gut läuft wird der neue Theken- und Loungebereich zum diesjährigen Schützenfest im Juli fertig gestellt sein. Diese gesamte Aktion ist indes nur durch die solide Kassenlage und den Vorjahresgewinn realisierbar.

Ebenfalls wurde das neue Bewirtungskonzept zum Schützenfest vorgestellt. Das Personal, welches nach Kostenaufwand abgerechnet wird, stellt der neue Festwirt Marco Barroso aus Soest, der dort eine eigene Bar betreibt. Für die Organisation und den Einkauf ist die Bruderschaft nun eigenverantwortlich tätig. Dieses bedeutet zwar eine Mehrarbeit für den Vorstand, dadurch erhofft man sich allerdings einen höheren Gewinn. Durch den neuen Festwirt wird es am Samstagabend, zur Freude vieler Besucher, wieder eine Cocktailbar geben. Für die Küche ist ab diesem Jahr die Fleischerei Scheiwe aus Arnsberg zuständig. Mit Mittagsbuffet und Tellergerichten möchte man die Besucher zum Essen einladen. Auch der Festplatz soll ein wenig aufgepeppt werden. So sollen die Bäume auf dem Festplatz neu durch Lichter bunt illuminiert und ein Musikpodium draußen aufgebaut werden. Bei der Festmusik setzt man allerdings auf die altbewährten Spielleute vom Tambourcorps Schreppenberg, sowie dem Musikvereinen Langscheid und Niedereimer, zum Tanzen heizen „Harry & Co die Gäste wieder ordentlich ein.

Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft konnten an diesem Abend zudem durchgeführt werden. Persönlich nahmen Elmar Bertram, Karl-Josef Paul, Meinolf Reuther und Jürgen Willeke den Orden und die Urkunde entgegen. Die Ehrung von Hans-Dieter Claes, Josef Grüter, Hubert Mürköster und Klaus Simon wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Bei den Vorstandswahlen wurden der Adjutant Ralf Ernst, der Rendant Markus Schneider, sowie die Fähnriche Markus Brakel und Sascha Meinert wiedergewählt. In den Vorstand gewählt wurden der stellvertretende Schriftführer Markus Cottin, der stellvertretende Rendant Michael Bienstein und der musikalische Berater Franz-Jürgen Sölken. Zuvor hatte man sich mit einem kleinen Präsent bei Franz-Jürgen Sölken für seine 26-jährige Tätigkeit als Kompanieführer bedankt. Ebenfalls dankte man den ausgeschiedenen Fähnrichen Christian Körner und Christopher Schymik für ihr langjähriges Engagement mit einem kleinen Geschenk. Für sie werden nun noch neue Fähnriche gesucht. Den Posten des Kassenprüfers bekleidet derzeit Kevin Blume.

Zum Punkt Verschiedenes gab Hauptmann Oliver Glaremin noch folgende Informationen bekannt: Im Jahre 2021 erfolgt die Ausrichtung des Stadtjugendschützenfestes in Niedereimer, zudem kann der heimische Jungschützenkönig ab sofort an den Vorstandssitzungen der Bruderschaft teilnehmen. Oliver Glaremin bedankte sich bei den Helfern für die zusätzlichen Arbeiten an der Vogelstange erinnerte aber noch an die Renovierung der Außenwand im Thekenbereich im Frühsommer, wozu noch handwerklich geschickte Leute gesucht werden. Mit einem angeforderten „Heimatscheck“ soll ein Beamer inklusive Leinwand beschafft und fest in der Halle montiert werden. Eingeladen sind die Schützenbrüder ab 60 Jahre zur Besichtigung einer Biogasanlage auf der Haar. Zum Schluss lud Glaremin noch alle Schützenbrüder mit Familien zum Mehrgenerationenfest mit integrierten Kinderschützen und Ermittlung des Jugendkönigs ganz herzlich ein.

 

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Jubilare und Neugewählte stellen sich gemeinsam zum Foto (v.l. Oliver Glaremin (Hauptmann), Franz-Jürgen Sölken (musikalischer Berater), Sascha Meinert (Fähnrich), Jürgen Willeke (Jubilar), Elmar Bertram (Jubilar), Karl-Josef Paul (Jubilar), Meinolf Reuther (Jubilar), Markus Brakel (Fähnrich), Markus Cottin (stellv. Schriftführer), Michael Bienstein (stellv. Rendant), Markus Schneider (Rendant)

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07.03.2019

Veranstaltungen des Vereinsrings gut angenommen

Dorfkonferenzen sollen weiter gehen

NIEDEREIMER Rückblickend bezeichnete der Vereinsrings-vorsitzende Elmar Bertram auf der Frühjahrssitzung die Veranstaltungen des letzten Halbjahres von der Resonanz her als gut angenommen. Als besonderen Höhepunkt nennte er den von Radio Sauerland organisierten kleinen Weihnachtsmarkt auf der Friedrichshöhe.

Aber auch für das folgende Halbjahr stehen wieder einige Veranstaltungen auf der Agenda. Genannt seien hier das Osterfeuer am 21. April, das Mehrgenerationenfest unter Mitwirkung von SMS-Chor und Jugendorchester am 29. Juni, die Seniorenfahrt am 13. September und der Martinstag am 9. November mit Abschluss am Stephanushaus. Hierzu erhoffen sich die Verantwortlichen wieder eine rege Beteiligung aus den Reihen der Bevölkerung.

Zu Punkt Verschiedenes kam die Trennung von Arbeitskreis Dorfgeschichte und Vereinsring auf den Tisch. Durch die Schaffung eines „Kulturvereins“ sind die Versicherungsfragen erst einmal geklärt. Nun soll den Vereinen auf der Herbstsitzung eine überarbeitete Geschäftsordnung als Satzung eines nicht e.V. vorgelegt werden. Ferner kam das Thema Dorfkonferenz nochmals zur Sprache. Auch hier soll es nach Willen der Verantwortlichen weitergehen. So soll das „Begrüßungsheft“ für die Neubürger bis zum Dorfrundgang mit dem Ortsheimatpfleger Anfang Mai erstellt werden. Ebenso möchte man die Aktivitäten in den Arbeitsgruppen neu anstoßen und beleben. Derzeit ist außer bei den Jugendlichen wenig Lebhaftigkeit zu spüren. Zum neuen Internetauftritt von Niedereimer soll noch ein Treffen mit Informationsaustausch erfolgen. Arg bemängelt wurde die Terminüberschneidung zweier großer Gruppierungen Ende August. Hier müsse an der Rücksichtnahme und Absprache dringend gearbeitet werden, damit solche Mängel erst gar nicht auftreten.

Der Vorsitzende des Musikvereins Franz-Jürgen Sölken wies auf das Wunschkonzert Anfang April hin und lud alle Anwesenden hierzu herzlich ein. Ebenfalls erinnerte er an die Crowdfunding-Aktion zur Beschaffung neuer Uniformen. Zum Schluss erläuterte der SGV-Vorsitzende Bernd Kremer nochmals die derzeitige prekäre Situation der SGV Abteilung Niedereimer, dem wohl möglich die Auflösung drohe wenn sich kein neuer Vorstand findet. Mit der Situation steht der SGV in Niedereimer aber nicht alleine. Auch der Posten des Kompanieführers der Schützenbruderschaft der 2. Kompanie ist gegenwärtig verwaist. Ebenso fehlen momentan noch in den Gremien der Kirchengemeinde St. Stephanus (Kirchenvorstand und Gemeindeteam – denkbare Kirchenschließung!) Leute, die sich hier einbringen. Droht bei etwa 1.880 Einwohnern in Niedereimer wohl möglich ein „Vereinssterben“ im Dorf, da nur noch wenige Frauen und Männer sich mit dem Ort identifizieren und bereit sind sich überhaupt im Ort zu engagieren?

Text : Detlev Becker

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06.03.2019

Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer hat viel vor

Kreative Niniviten lösen sich bedauerlicher Weise auf

NIEDEREIMER Für das kommende Jahr hat sich der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. wieder einiges vorgenommen. So soll erneut ein Dorfrundgang, der Historische Ausflug, der Tag des offenen Denkmals und der Tag der offenen Tür durchgeführt werden. Geplant ist ferner noch eine Ausgrabungsführung im Kloster Wedinghausen. Zudem bereiten einige Mitglieder derzeit die gemeinsame Dokumentation und Ausstellung zum 75. Jahrestag des Kriegsendes im Jahre 2020 vor. Hierzu haben bereits bekannte Persönlichkeiten, wie Franz Müntefering oder Dr. Silke Eilers, ihr Kommen zugesagt. Für eine Dokumentation wurden über 200 Zeitzeugen angeschrieben um über ihre Erlebnisse zwischen 1933 und 1950 zu berichten, so der Vorsitzende des AKD Detlev Becker in der diesjährigen Mitgliederversammlung. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn Unterstützung aus den eigenen Reihen kommt. Mit ihrer einzigartigen Arbeit in der Stadt Arnsberg trafen die Verantwortlichen des AKD bereits in den Jahren 2005 und 2015 den Nerv der Zeit von Besuchern und Lesern.

Mit Wehmut berichtete Frau Ute Heinecke von der bedauerlichen Auflösung der „Kreativen Niniviten“, die sich 25 Jahre lang mit viel Geschick und Können um den Osterbrauch kümmerten. Bei 13 Ostermärkten und diversen anderen Veranstaltungen sammelten sie insgesamt fast 50.000,- € für die „action medior“, das Hospiz Raphael, den Förderverein Wannetalschule und das Frauenhaus Arnsberg. Doch nun, da der Kreis aus nur noch fünf Aktiven besteht, ist die Ausrichtung von Ostermärkten oder ähnlichen Aktivitäten leider nicht mehr möglich.

Bei den Wahlen zum Vorstand gab es eine Neuerung, so wurde Holger Glaremin zum neuen 2. Vorsitzenden des Arbeitskreis Dorfgeschichte gewählt. Der langjährige 1. Vorsitzende Detlev Becker stellte sich zur Wiederwahl und erhielt ebenfalls die nötigen Stimmen. Die Wahl zum Kassenprüfer fiel auf Dietmar Eickhoff.

Den beiden Satzungsänderungen wurden von der Versammlung zugestimmt. Der Vereinsname soll ergänzt werden, so dass der Name nach Eintrag ins Vereinsregister nun „Arbeitskreis für Dorfgeschichte und –entwicklung Niedereimer e.V.“ lautet. Ferner sollen die internen Bekanntmachungen demnächst im Schaukasten am Vereinsarchiv veröffentlicht werden.

Leider konnten die Jubilarinnen für ihre 25-jährige Vereinszugehörigkeit auf der Mitgliederversammlung nicht persönlich geehrt werden. So wird die Ehrung von Rita Menne, Christa Schubert und Hilde Schlüter zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Der Vorsitzende Detlev Becker berichtete noch über die Neuausrichtung des Arbeitskreises. So haben sich der AKD und der Vereinsring nach langjähriger gewinnbringender Zusammenarbeit aus organisatorischen, rechtlichen und versicherungstechnischen Gründen sowie aus Gründen der Gemeinnützigkeit getrennt. Die Zusammenarbeit beider Vereine bleibt aber auf jeden Fall bestehen.

Zum Schluss wurde den Gästen aus dem Filmrepertoire des AKD noch der Film des Historienspiels an der einstigen „Dicken Eiche“ aus dem Jahre 2004 gezeigt.

 

Termine für 2019

05.05.19               Dorfrundgang für Neubürger                    14.00 Uhr            Kirchparkplatz

26.05.19               Historischer Ausflug                                      13.30 Uhr            Kirchparkplatz

09.09.19               Tag des offenen Denkmals                        14.00 Uhr            Hofkapelle

03.10.19               Tag der offenen Tür                                      14.00 Uhr            Archiv

 

Text  Detlev Becker

 FOTO: Der wiedergewählte 1. Vorsitzende Detlev Becker (links) gratuliert den neugewählten 2. Vorsitzenden Holger Glaremin

 

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24.02.2019

Mitgliederversammlung des AKD e.V.

 Vorstandswahlen und Satzungsänderungen

NIEDEREIMER Zur diesjährigen Mitgliederversammlung am (Ascher)Mittwoch 6. März 2019 lädt der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. seine Mitglieder, Heimatfreunde und Gönner ganz herzlich ein. Die Versammlung beginnt um 19.30 Uhr im Sportheim auf der Friedrichshöhe.

 Auf der Tagesordnung stehen neben den allgemeinen Regularien die Vorstandswahlen sowie Satzungsänderungen. Auch die Ehrung der Jubilare wird an diesem Abend vorgenommen. Nach dem offiziellen Teil zeigt der AKD aus seinem Filmrepertoire die Aufnahme vom Historienspiel mit Schnadegang aus dem Jahre 2003.

 Ebenfalls bietet der Arbeitskreis Dorfgeschichte an diesem Abend wieder Heimatliteratur und Ansichtskarten sowie die Dorffahne und Dorfflagge zum Kauf an.

 

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22.02.2019

Beim Karneval der kfd-Frauen blieb kein Auge trocken

Super Stimmung bis zum Schluss

NIEDEREIMER Auch in diesem Jahr stellten die Akteure beim Frauenkarneval der kfd in Niedereimer ihr Können wieder unter Beweis und ließen es richtig krachen. Die 13 Darstellerinnen, unter ihnen drei neue Damen, waren alles Eigengewächse aus den Reihen der heimischen kfd. Immer wieder wechselten während des fast vierstündigen Programms die Stücke zwischen Büttenreden, Sketchen, Zwiegesprächen oder Tänzen im Stephanshaus ab. In einigen Stücken nahmen sie die Männer, die dieser Veranstaltung nicht beiwohnen durften, richtig aufs Korn. Insgesamt hatten die Frauen 16 tolle Bühnenstücke über einen längeren Zeitraum einstudiert, bei dem kein Auge trocken blieb. Dafür wurden sie mit tosendem Applaus und Stimmungsraketen von den Besucherinnen belohnt. Durch das Programm führte, wie schon die letzten Jahre, in gekonnter Weise Claudia Gunkel-Timmermann. Auch in diesem Jahr war das Stephanushaus wieder mit vielen kostümierten Frauen aller Altersgruppen bis auf den letzten Platz gefüllt. In den Pausen heizte man dem Publikum mit flotten Stimmungsliedern richtig ein. Für die Bewirtung der Gäste sorgten ebenfalls einige Helferinnen der kfd, mit reichlich fester und flüssiger Nahrung. So feierten die Damen lange und ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden im Stephanushaus.

Zu sehen ist ein Teil des Bühnenprogramms nochmals beim Seniorenkarneval, erstmals durchgeführt von der kfd, am kommenden Mittwoch (27.02.) ab 15 Uhr im Stephanushaus. Hierzu sind alle Dorfbewohner und Gäste ab 60 Jahren herzlich eingeladen.

 

Text und Fotos: Detlev Becker

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21.02.2019

Arbeitseinsatz an der Kompaniewiese

Zahlreiche Feste werfen ihre Schatten voraus

NIEDEREIMER Zu einem Arbeitseinsatz rief der Kompanieführer der 1. Kompanie der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft seine Mitglieder in der diesjährigen Kompanieversammlung auf. Durch den Neubau der Wannestraße war die Kompaniewiese an der Ecke Zum Alten Brunnen und Wannestraße arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Trotz der groben Wiederherrichtung der Wiese durch das bauausführende Unternehmen bleiben noch weitere Arbeiten zur Rekultivierung für die Kompaniemitglieder. So müssen vor dem Maifest die Steine von der Wiese aufgelesen werden, bevor mit dem Planziehen und Wiedereinsäen begonnen werden kann. Zudem wird überlegt zuvor noch den Holzmaibaum eventuell durch einen Alumasten zu ersetzen. Hieran könnten dann später die neuen Schilder der Gruppierungen des Dorfes, in DIN A 3 – Format, angebracht werden. Der Termin für den Arbeitseinsatz wird frühzeitig bekannt gegeben.

An der Versammlung selbst, nahmen zur Freude des Kompanievorstandes, insgesamt 34 Schützenbrüder teil. Hier konnte der Kassierer über einen kleinen Überschuss berichten, sodass am Zuschuss für den König in Höhe von 450,- € und für den Jugendkönig/Geck von 150,- € festgehalten werden kann, insofern die neuen Majestäten aus Reihen der 1. Kompanie kommen. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl konnten auch schnell neue Vorstandsmitglieder für die Kompanie gefunden werden. So wurde Steffen Schmitz zum neuen Schriftführer gewählt. Als Fähnriche stellten sich Kevin Blume, Justin Dobbelaere sowie Jannis Glaremin zur Verfügung. Zum neuen Beisitzer wurde Chris Dobbelaere gewählt. Den Posten des Kassenprüfers für die nächsten zwei Jahre übernimmt Andreas Fries.

Auch Ehrungen konnte der Kompanievorstand in der Versammlung vornehmen. So wurden Oliver Glaremin (Schützenhauptmann) und Christoph Stiefermann (Schießaufsicht) an diesem Abend die Ehrennadel für 25-jährige Vereinstreue überreicht. Matthias Hast, Manfred Mörchen und Rainer Wiegelmann bekommen die Ehrung nachgereicht.

In der Versammlung konnten einige größere örtliche und überörtliche Veranstaltungen und Jubiläen bekannt gegeben werden. So feiern die beiden heimischen Schützenkompanien im Jahre 2020 ihr 40-jähriges und das Tambourcorps Schreppenberg sein 70-jähriges Bestehen. Als Höhepunkt der Schützen im Jahre 2021 soll das Stadtschützenfest gemeinsam in den Orten Niedereimer (Jugend) und Bruchhausen gefeiert werden. Die ersten Planungen zu allen Festivitäten hierzu laufen bereits.

Unter Punkt Verschiedenes dankte man Friedrich „Fritsche“ Blöink wiederrum für die letztjährige Pflege der Kompaniewiese. Zudem gab der Schützenvorstand bekannt, dass in der Festhalle eine neue Theke errichtet werden soll. Hier bat der Vorstand um finanzielle Unterstützung durch die Kompanien.

 

Termine im Schützenjahr 2019

30.04.                   Maifest

29.06.                   Mehrgenerationenfest

  1. – 15.07. Schützenfest in Niedereimer

08.09.                   Abrechnung

12.10.                   Herbstfest

26.10.                   Kommers in Uentrop

23.11.                   Kompanievergleichsschießen

28.12.                   Winterwanderung

Text und Foto: Detlev Becker

FOTO: Die Geehrten und die neuen Vorstandsmitglieder der Kompanie mit stellv. Kompanieführer Markus Aßmann

v.l.: Markus Aßmann, Chris Dobbelaere, Jannis Glaremin, Steffen Schmitz, Christoph Stiefermann (Jubilar), Kevin Blume, Oliver Glaremin (Jubilar)

 

 

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Kompanieführerposten bei der „Zweiten“ vakant

Turnusgemäße Kompanieversammlung 2.Kompanie der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer

Niedereimer, den 22.02.2019

Über 26 Jahre war Franz-Jürgen Sölken der führende Kopf der 2. Kompanie. Frühzeitig hatte er angekündigt, dass er nicht wieder kandidieren würde. Am vergangenen Mittwoch gelang es trotzdem nicht, einen Nachfolger zu finden. Die Versammlung dankte Sölken für sein jahrzehntelanges großes Engagement und überreichte ihm zum Dank ein Präsent. Er wurde einstimmig zum Ehrenkompanieführer gewählt. Christian Tschauder, stellvertretender Kompanieführer, wird nun vorläufig die Kompanie leiten. Im aktuellen Geschäftsjahr wird die „Zweite“ innovative Lösungen suchen, um Interesse an dem vakanten Posten zu wecken. Einige Ideen wurden auf der Versammlung bereits vorgebracht. So wäre ein Führungsteam denkbar oder rotierende Funktionen. Der Kompanievorstand ist optimistisch, bis zur nächsten turnusgemäßen Kompanieversammlung einen geeigneten Nachfolger zu finden.

Das Antreten der zweiten Kompanie findet auf dem Schützenfest zukünftig nicht, wie gewohnt, beim Kompanieführer statt, sondern in Abstimmung mit den TuS-Verantwortlichen am Sportheim des TuS Niedereimer mit „frisch Gezapftem“.

Bei den weiteren Wahlen schied auch Beisitzer Norbert Voß auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Er hatte Sölken die gesamte Amtszeit bei der Vorstandsarbeit tatkräftig unterstützt. Die Versammlung dankte ihm für seinen Einsatz und wählt ihn einstimmig zum Kompanievorstandsehrenmitglied. Auch ihm überreichte die Kompanie ein Dankpräsent. Übereinstimmend zum Nachfolger wurde Andreas Körner gewählt.

Kassierer Michael Röhrig trat aufgrund eines dauerhaften Wohnortwechsels von seinem Amt zurück. Der ehemalige Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken wurde für ein Jahr zum Kassierer gewählt, so dass im nächsten Jahr der übliche Wahlturnus von zwei Jahren wiederhergestellt werden kann.

Zur Wiederwahl stellte sich Schriftführer Dietmar Eickhoff, welche bereits vor der Ära von Franz-Jürgen Sölken, die Vorstandsarbeit der „Zweiten“ begleitete. Die Wahl erfolgte einstimmig, wie auch die Wahl des Beisitzers Elmar Bertram. Auch bereits über 26 Jahre im Kompanievorstand aktiv.

Jugendvertreter Johannes Lange wird auf einstimmigen Wunsch der Versammlung weiterhin das Amt des Jugendvertreters ausüben. Als neuer Kassenprüfer für zwei Jahre wurde Christian Körner gewählt.

Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken dankte für die Unterstützung in seinem letzten Amtsjahr. Er wünscht sich für die Zukunft allerdings auch frischen Wind im Kompanieleben.

Wie im Vorjahr stehen wieder einige Veranstaltungen im Terminkalender:

Am 09.03.2019 findet die Generalversammlung der Bruderschaft statt. Aktiv unterstützt wird aus den Reihen der „Zweiten“ auch wieder das Mehrgenerationenfest am 29.06.2019. Vom 13. – 15.07.2019 wird Schützenfest gefeiert, am 23.11.2019 bereits zum 28. Mal der Kompanie-Vergleichswettkampf im Luftgewehrschießen ausgerichtet. Die 28. Winterwanderung findet am 28.12.2019 statt.

Finanziell engagierte sich die 2. Kompanie beim Projekt „HerzRasen“ des Sportvereins sowie beim Crowdfundingprojekt des Musikvereins Niedereimer.

 

Text und Foto: Dietmar Eickhoff

 Foto von links: Ehrenkompanieführer Franz-Jürgen Sölken, Schützenhauptmann Oliver Glaremin, Ehrenvorstandsmitglied Norbert Voß, stellvertretender Kompanieführer Christian Tschauder, Beisitzer Andreas Körner, Jugendvertreter Johannes Lange, Beisitzer Elmar Bertram, Schriftführer und amtierender Schützenkönig Dietmar Eickhoff

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18.02.2019

Faschingsgaudi 2019

Langsam nähert sich die 5. Jahreszeit ihrem Höhepunkt.

Während die Narren in Arnsberg am Donnerstag und Sonntag in den Kneipen der Stadt unterwegs sind, hat sich am Karnevalssamstag eine Faschingsfeier etabliert.

Die Faschingsgaudi sorgt seit nunmehr 9 Jahren für eine volle Schützenhalle in Niedereimer. Gestartet sind die Veranstalter damals mit Livebands.

Inzwischen hat sich aber die Musik von „DJ HoMa“, aus Lippstadt etabliert.

Die Gäste möchten einfach „ihre“ Lieder hören und Holger Mast weiß genau welche das sind.

Ab 19.30 Uhr öffnet die Halle Friedrichshöhe ihre Pforten. Die Eintrittskarten gibt es zum Vorverkaufspreis von 6 Euro bei Getränke Korte in Arnsberg und bei Karls´ Hof in Niedereimer.

Die Abendkasse hat ebenfalls zum Preis von 8 Euro geöffnet. Im Übrigen lohnt es sich wieder viel Mühe mit dem Kostüm zu geben!

Wie immer gibt es Preise für die besten Gruppen-und Einzelkostüme.

Text und Fotos: Tobias Baier

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15.02.2019

SGV Niedereimer steht wohl vor dem endgültigem AUS

Gründungsjubilare ausgezeichnet

NIEDEREIMER Die SGV-Abteilung Niedereimer steht nach 40 Jahren vor ihrer Auflösung. In der diesjährigen Mitgliederversammlung konnten unter den 34 Anwesenden keine Nachfolger für den 1. Vorsitzenden Bernd Kremer, den stellvertretenden Vorsitzenden Peter Hosters und den Schriftführer Peter Altmann gefunden werden. Somit wird der Notvorstand nun die Liquidation (Auflösung) der Abteilung einleiten. Eine „Reißleine“ könnte allerdings gezogen werden, sollten sich kurzfristig noch neue Vorstandsmitglieder finden die die Abteilung weiterführen und am Leben erhalten. Anderenfalls würde der SGV Niedereimer, mit seinen vielen Aktiven und Aktivitäten, bald der Vergangenheit angehören, so Bernd Kremer. Hier seien nun alle Mitglieder gefragt, ihren Pflichten nachzukommen. Eine Lösung könnte auch die Fusion mit einer anderen Abteilung sein, bevor die „Lichter ganz ausgehen“, allerdings ohne den derzeitigen Vorstand. Von der möglichen Vereinsauflösung bleibt natürlich auch die allseits beliebte und sehr schön ausgebaute SGV-Hütte am Stemberg sowie das ansehnliche Außengelände nicht verschont. Zunächst einmal behält der vorhandene Wanderplan für das Jahr 2019 aber Bestand.

Vor diesem Schritt standen allerdings die allgemeinen Regularien. Hier berichtete der Vorsitzende Bernd Kremer von einem eifrigen Vereinsleben mit vielen Wanderungen und diversen Veranstaltungen über das ganze Jahr hinweg. Die SGV-Abteilung Niedereimer läge mit seiner Lebhaftigkeit auf Platz drei im heimischen Raum. Abschied nehmen musste man im vergangenen Jahr von zwei Aktivposten der Abteilung. So gedachte man dem engagierten Medienwart Nikolaus Hütter und dem tatkräftigen Helfer Wolfgang Spindler. Der Kassenwart Winfried Sölken legte einen überaus positiven Jahresbericht vor. Ebenso überzeugten die Fachwarte an diesem Abend mit ihren Informationen. Der Wanderwart Bernhard Drees gab Auskünfte über die im Jahre 2018 stattgefundenen Wanderungen. So nahmen 410 Personen an den 61 Halbtagswanderungen (bis 3 Stunden) teil und legten insgesamt 506 km zurück. Bei den 63 Tageswanderungen (über 3 Stunden) wurden insgesamt 781 km erwandert und hierbei beteiligten sich 676 Personen. Die 124 Wanderungen wurden von 24 Wanderführern betreut. Alles in allem legten die Wanderfreunde und –freundinnen des SGV Niedereimer und deren Gäste 11.928 km im letzten Jahr zurück. Erfolgreichste Wanderinnen waren Renate Stelte (275 km), Monika Menn (229 km) und Marita Storm (213 km). Beste Wanderer waren Bernhard Drees (703 km), Franz Josef Sonntag (528 km) und Wolfgang Menn (451 km).

Zahlreiche Wanderfreunde und –freundinnen konnte der scheidende Vorsitzende Bernd Kremer in diesem Jahr zum letzten Mal nach acht Jahren auszeichnen. Für 10-jährige Mitgliedschaft konnten vor Ort Mechthild Bienstein und Monika Werdelmann geehrt werden, die Ehrung von Friedrich Bienstein wird nachgeholt. Seit 25 Jahren Mitglied sind Ingrid und Rolf Gnass sowie Ursula Haack und Helmut Hegmann, die alle der Versammlung an diesem Abend nicht beiwohnen konnten. Die zu ehrenden Gründungsmitgliedern – seit 40 Jahren dabei – Hans-Werner Röttgers, Friedel Sölken und Werner Wiesehöfer konnten persönlich geehrt werden. Nachträglich ausgezeichnet werden noch die Mitglieder Elisabeth Voss, Hans-Jürgen Gräpel und Hans Scholz. Alle Geehrten erhielten für ihre Vereinstreue eine Urkunde mit Anstecknadel.

Unter Punkt Verschiedenes gab Winfried Sölken bekannt, dass er den Posten des „Krötensammlers“ in diesem Jahr nicht mehr ausführen wird. So wird bis zum Bau des Krötentunnels an der Wannestraße, für Kosten von insgesamt 240.000,- € wovon das Land 80% und der Kreis 20% trägt, eine Person gesucht. Diese Person soll den ca. 1000 bis 2000 Kröten zum Laichen über die vielbefahrene Wannestraße helfen. Ferner gab Bernd Kremer noch bekannt, dass das SGV-Gebirgsfest – mit oder ohne Beteiligung der SGV-Abteilung Niedereimer – am 20. und 21. August 2020 auf der Neheimer Domplatte stattfinden soll.

Bernd Kremer schloss die Versammlung mit den Worten: „Ich hoffe dass die mögliche Auflösung der SGV-Abteilung noch vermieden werden kann!“ Ebenso bleibt zu hoffen, dass dies nicht sogar ein Vereinssterben in Niedereimer nach sich zieht.

 

Text und Foto: Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Die am Abend geehrten Abteilungsmitglieder Hans-Werner Röttgers, Werner Wiesehöfer, Monika Werdelmann, Friedel Sölken und Mechthild Bienstein mit dem Vorsitzendem Bernd Kremer (1. v. links)

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14.02.2019

Ohne Baumfällung Realisierung des Kunstrasenplatzes gefährdet

Kinder sollen ihre eigenen Eltern erziehen

NIEDEREIMER/BREITENBRUCH In der letzten Sitzung des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch stellten die Verantwortlichen des TuS Niedereimer, Tim Tenner, Uwe Taubitz, Ralf Terlohr und Ingo Bolle, die Pläne zur Realisierung des neuen Kunstrasenplatzes vor. Für einen Gesamtkostenrahmen von 305.000,- € sollen neben dem Rasenplatz auch die Flutlichtanlage und die Sprunggrube erneuert werden. Die Stadt beteiligt sich an den Kosten mit 120.000,- €. Den Restbetrag will der TuS durch einen Kredit sowie durch eine Beitragserhöhung der „aktiven Sportplatznutzer“ und diverse Aktionen wie Parzellenverkauf oder Konzert finanzieren. Allerdings stehen die Verantwortlichen noch vor einem großen Problem, welches ihnen arges „Kopfzerbrechen“ bereitet. Ohne die Fällung der Bäume am Himmelpfortener Weg stehen eine Realisierung und der mögliche Baubeginn im Juni dieses Jahres in den Sternen. Denn durch das im Erdreich wuchernde Wurzelwerk übernimmt die Baufirma keinerlei Gewährleistung für die ausführenden Arbeiten. Ebenso würde eine bis zu sechs Meter tiefe einzubauende Wurzelsperre keinen dauerhaften Schutz bieten und die Neubaukosten nur unnötig in die Höhe treiben. Die Stadtverwaltung ist jedoch gegen die Fällung des Baumbestandes. Nun möchte man mit Hilfe des Bezirksausschusses für alle Seiten einen zufriedenstellenden Kompromiss finden.

Eine Lösung hingegen hat die Löschgruppe Breitenbruch für die Sanierung ihres in die Jahre gekommenen Feuerwehrgerätehauses gefunden. Die Pläne wurden dem Ausschuss nun vom stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Martin Känzler sowie den Breitenbrucher Feuerwehrkameraden Stephan Kemper und David Schüttler vorgestellt. Derzeit werden die Ideen und Ausführungen der Kameraden von einer Fachfirma auf Machbarkeit geprüft. Die Sanierung des Gerätehauses auf dem vorhandenen Grundstück wird durch die Rücklage aus dem Jahre 2018 finanziert. Durch eine geringfügige Vergrößerung des Hauses soll die Sicherheit der Feuerwehrleute auf engsten Raum gewährleistet werden.

Tagesordnungspunkte zum Thema Sicherheit waren zum einen der LKW-Begegnungsverkehr auf der neu angelegten Wannestraße in Niedereimer. Hier kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, dass nämlich LKW`s auf den abgesenkten Bürgersteig fahren um aneinander vorbeizukommen und das teilweise durch ortseinfahrende LKW´S die Verkehrsinsel verkehrswidrig umfahren wird. Hier soll die Verwaltung nun aufgefordert werden die Situationen durch die Polizei prüfen zu lassen inwieweit hier eine Verkehrsgefährdung vorliegt, um später mögliche geeignete Maßnahmen (z.B. Poller) einzuleiten. Zudem hat der Ausschuss im Rahmen der Schulwegsicherung an der Friedrichshöhe die Erstellung eines Geschwindigkeitsprofils in Auftrag gegeben, sodass Geschwindigkeitsmessungen durch die Polizei durchgeführt werden sollen. Hier seien jedoch in erster Linie die Eltern der Kindergarten- und Schulkinder in der Pflicht. Noch besser wäre es allerdings wenn die Kinder ihre Eltern selbst „auffordern und erziehen“ und somit auf den bequemen „Hol- und Bringdienst“ verzichten würden. Dadurch könnte man die Eltern sogar noch besser sensibilisieren. Ebenso ergibt sich durch die derzeitige Neugestaltung des Ruhrtalradweges an der Sauerlandstraße ein weiteres Sicherheitsproblem der Verkehrsteilnehmer in der Ortschaft Niedereimer. Durch die zeitweise Sperrung der Sauerlandstraße, wobei der Verkehr in dieser Phase über Altstadttunnel, Grimme- und Wannestraße abgeleitet werden sollen, werden wohl ortskundige Autofahrer hingegen die Ortsdurchfahrt als „Schleichweg“ nutzen. Hier soll die Verwaltung prüfen ob während dieser Zeit ein Halte- und LKW-Durchfahrtsverbot auf der Buslinie (Kappenohl, Niedereimerstraße, Stephanusweg) nicht machbar wäre.

Zum Ausbau der Breitenbrucher Straße wurde folgende Aussage gemacht: Der vorhergehende Ratsbeschluss wurde geändert, sodass nun die Straße nicht verschmälert und ein Bürgersteig zwischen Ober- und Unterdorf angelegt wird. Hier war die Verwaltung der Anregung des Bezirksausschusses gefolgt. Zudem wurde bekannt gegeben, dass der Spielplatz an der Treppchengasse in Niedereimer im Frühjahr umgestaltet werden soll. Hier wird ein Kleinspielfeld entstehen und Spielgeräte aufgebaut. Diese Anregung kam bei einer der Dorfkonferenzen von den Jugendlichen.

Der Aufhebung von Festsetzungen aus dem Rezess in der Separationssache von Niedereimer im Bereich Niedereimerfeld und Sauerlandstraße wurde vom Ausschuss eingeleitet. Hierbei geht es um die mögliche Umgestaltung des Platzes am ehemaligen Polizeidenkmal mit Verbindungsbrücke zum Ruhrtalradweg.

Die Änderung des Ortsrechts der Stadt Arnsberg befürworteten die Ausschussmitglieder. Hier sollen die Bürger im Bezirksausschuss Rede- und Fragerecht bekommen. Somit soll der Kontakt zwischen Bürgern und Gremien gestärkt werden.

Zum Schluss der „Marathonsitzung“ stellte Frau Bettina Dräger-Möller von der Abteilung Stadterneuerung/Wohnen noch das Handlungskonzept „Zukunft Wohnen in Arnsberg“ vor. Hierbei legte sie vor, dass bis zum Jahre 2030 etwa 1 ha Wohnbaupotential in Niedereimer fehlen würde. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde wurde das Thema allerdings in den nächsten Sitzungslauf verschoben. In der Zwischenzeit will Frau Dräger-Möller sich nun um ortbezogene Daten kümmern, vorhandene Bebauungspläne überprüfen und vorab nach zukunftsorientierten Lösungen suchen.

Text und Fotos: Detlev Becker

 

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05.02.2019

Hans-Werner Röttgers zum Ehrenmitglied des SMS-Chores ernannt

Passive decken durch ihren Jahresbeitrag die Kosten

NIEDEREIMER Nach 23 Jahren als erfolgreicher Vorsitzender gab Hans-Werner Röttgers den Taktstock in der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SMS-Chores Niedereimer an Peter Steeger weiter. Nach nun mehr 50 Jahre als aktiver Sänger möchte es Hans-Werner Röttgers jetzt mal ein wenig ruhiger angehen lassen. In seiner Lobesrede würdigte Hans-Jürgen Haack die andauernden Verdienste von Hans-Werner Röttgers über all die Jahre. Auch die Vorsitzende des Kreischorverbandes Nicole Kupitz lobte in ihrer humorvoll und in bekannter Versform vorgetragenen Laudatio die langjährige Arbeit und das hohe Engagement des Vorsitzenden H.-W. Röttgers. Als besonderes Dankeschön ernannte ihn die Versammlung noch zum „Ehrenmitglied“ des SMS-Chores und früheren Männergesangvereins Niedereimer. Er hatte es vor einigen Jahren verstanden aus dem reinen aussterbenden Männergesangverein einen gemischten Chor zu entwickeln.

Eine weitere Ehrung erfuhren an diesem Abend Dieter Sabinarz für 40-jährige Mitgliedschaft sowie Josef Hagedorn für sogar 60-jährige Mitgliedschaft im Verein. Zudem wurden die aktivsten Sangesschwestern und -brüder Christine Lemke, Ilona Röhrig, Marina Wachenfeld, Irmgard Weisgerber, Hans-Jürgen Haack, Alfons Körner sowie Hans-Werner Röttgers für ihre überdurchschnittliche Probenbeteiligung mit einem kleinem Präsent bedacht. Ebenfalls bedankte sich der Chorleiter Frank Schröder bei den Sängerinnen und Sängern für die Teilnahme an den 40 Probenabenden, an den im Durchschnitt 40 der 61 Aktiven teilgenommen hätten. Die gute Beteiligung hätte die Leistungsfähigkeit des gesamten Chores gesteigert und die Zusammenarbeit gestärkt.

Der Kassenwart Hans-Dieter Weisgerber bilanzierte die Jahresrechnung. Er stellte fest, dass ohne die Jahresbeiträge der 61 passiven Mitglieder der Verein in eine derbe finanzielle Schieflage geraten würde. Denn nur durch ihre Beiträge könnten die laufenden Kosten gedeckt werden.

Der stellvertretende Vorsitzende Günter Dumstorff ließ das Jahr mit seinen Veranstaltungen nochmals Revue passieren. Er zählte einige Höhepunkte wie Konzerte, Stimmbildung und gemütliche Beisammensein auf. Ebenfalls erwähnte er, dass der SMS-Chor im Jahre 2018 bereits sein 5-jähriges Bestehen begehen konnte.

Bei den Wahlen gab es einige Wieder- bzw. Neubesetzungen. Den Posten des stellvertretenden Kassenwartes bekleidet weiterhin Frank Wommelsdorf. Karin Schmidt, Eva Vohoff und Ines Stobbe wurden zu Notenwartinnen gewählt. Aktive Beisitzerin wurde Marina Wachenfeld und Kassenprüferin Barbara Rückardt.

Als besondere Termine für das laufende Jahr nannte der Vorstand die Chorfahrt nach Hameln im Oktober sowie die Stimmbildung mit dem Half-past-six-Chor. Für das Kreischorfest im Mai 2020 möchte sich der SMS-Chor-Niedereimer zudem bewerben.

Während der Jahreshauptversammlung wurde die Ehrung der Toten des Vorjahres und der diesjährigen Jubilare musikalisch von den anwesenden Sängerinnen und Sängern umrahmt.

Text und Foto: Detlev Becker

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04.02.2019

Auf zu neuen –alten- Wegen

Arbeitskreis und Vereinsring arbeiten wieder jeder für sich

NIEDEREIMER Nach mehr als 20-jähriger zweckvoller Zusammenarbeit erfolgte auf Wunsch des Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. die einvernehmliche Trennung von AKD und Vereinsring Niedereimer zum Jahresende 2018. Die beiden eigentlich eigenständigen Gruppen hatten sich 1996 zusammengeschlossen um die Vereinsarbeit im Dorf besser zu bündeln und zu koordinieren sowie die Verantwortung des damaligen Vorsitzenden zu minimieren.

Aus organisatorischen, rechtlichen und versicherungs-technischen Gründen sieht sich der AKD nun jedoch gezwungen die beiden Gruppierungen wieder zu trennen. Ebenso spielen hierbei gemeinnützige Gründe eine wesentliche Rolle. Der Arbeitskreis Dorfgeschichte ist somit wieder reinweg für seine ursprünglichen Aufgaben, nämlich der Brauchtumspflege, der Erforschung und Dokumentation der Dorfentwicklung sowie der Archivierung dorfrelevanter Unterlagen, Fotos und Exponate etc. tätig.

In die Verantwortlichkeit des Vereinsrings fallen wie gewohnt ihre langjährig organisierten Veranstaltungen wie Osterfeuer, Schnadegang, Seniorenfahrt, Martinszug, Volkstrauertag und Ninive im Lichterglanz sowie die Terminkoordination, der Internetauftritt und die Durchführung von IKEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept auf Dorfebene).

Dieses schärft die Konturen der beiden selbstständigen Gruppierungen, so dass sie für die Dorfbevölkerung besser auseinander gehalten werden können. Der Vereinsring bleibt weiterhin der Ansprechpartner für die Vereine und Institutionen des Dorfes.

Trotz der Umgestaltung werden sich beide Gruppierungen auch weiterhin für das Wohl der Niniviten im Dorf und nach außen hin einsetzen und zusammenarbeiten.

Text: Detlev Becker

 

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03.02.2019

Feuerwehr auf die Unterstützung der Firmen angewiesen

BLZ 6 sucht weitere engagierte Mitstreiter

BRUCHHAUSEN/NIEDEREIMER In seiner Rede bei der diesjährigen Agathafeier des Basislöschzuges Bruchhausen/Niedereimer setzte der Basislöschzugführer Brandoberinspektor Benjamin Hugo auch weiterhin voll auf die Unterstützung der heimischen Firmen und Betriebe. Denn ohne die so verständnisvollen Arbeitgeber welche ihre Mitarbeiter für Einsätze, Übungen und Lehrgänge freistellen würden, wäre es nicht möglich eine solch leistungsfähige Feuerwehr in der Stadt Arnsberg zu unterhalten. Er dankte an diesem Abend nochmals ausdrücklich den anwesenden Unternehmern für die Freistellung ihrer Beschäftigten für den Dienst am Nächsten in der Stadt und Überörtlich. So leisteten die 61 aktiven Kameraden bei 59 diversen Einsätzen im Jahre 2018 mehr als 2.000 Einsatzstunden. Gleichzeitig dankte Benjamin Hugo aber auch dem Rat und der Verwaltung der Stadt Arnsberg für die wohlwollende Unterstützung. Dieses zeige sich, nach dem Neubau des modernen Feuerwehrgerätehauses, besonders bei der Fahrzeugneubeschaffung. So konnte der BLZ 6 bereits im Jahre 2018 einen neuen Einsatzleitwagen in Empfang nehmen. Zudem sind für das kommende Jahr ebenfalls Haushaltsmittel für die Ersatzbeschaffung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF 10) sowie eines Gerätewagen Logistik (2.000 m B-Schlauch) eingeplant. Dies sei ein großer Vertrauensbeweis, den es nun von der motivierten Kameradschaft der Feuerwehren aus Bruchhausen und Niedereimer zu unterstützen gilt. Trotz der Mitgliederzahlen sei es aber notwendig in beiden Ortschaften für Nachwuchs zu werben, um die Sicherheit der Bürger dauerhaft zu gewährleisten. So trifft sich die Einsatzabteilung (18-67 Jahre) wöchentlich montags, die Jugendfeuerwehr (10-17 Jahre) kommt vierzehntägig freitags zusammen und die Kinderfeuerwehr (6-12 Jahre) trifft sich einmal im Monat jeweils samstags am Campus. Nähere Angaben hierzu findet man im Internet unter „feuerwehr- Arnsberg“. Infos erteilen auch alle Feuerwehrangehörigen in den Dörfern.

Im Anschluss an die Worte überbrachte Bürgermeister Ralf Paul Bittner, der betonte das er sehr gerne zur Feuerwehr komme, den Dank der Politik an alle Kameraden für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Er kenne die schwierige Situation der Einsatzkräfte durch seine frühere Zusammenarbeit von Polizei und Feuerwehr. Eine besondere Herausforderung wäre die ständige Einsatzbereitschaft der Männer und Frauen über das ganze Jahr hinweg, bei der stetig wachsenden Anzahl von Naturkatastrohen. Er sprach den Einsatzkräften seine hohe Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit aus mit den Worten: „Wenn ihr nicht kommt, kommt keiner der hilft!“ aus. Zudem sagte er der Feuerwehr, trotz angespannter Haushaltslage, die bestmögliche Ausstattung zu. Darüber an hätte er immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr.

Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Stadtbrandinspektor Martin Känzler bedankte sich beim BLZ 6 für das im Jahre 2018 geleistete Engagement für die Bürger der Stadt Arnsberg und darüber hinaus. Känzler stellte den Basislöschzug als leistungsfähige Einheit von Mensch und Technik heraus. Er freute sich, dass zusätzlich innerhalb des Basislöschzuges eine solch tolle Kinder- und Jugendarbeit geleistet würde, die als Zukunftsschmiede für die Feuerwehr diene. Zudem betonte er, dass wenn die beiden Einheiten egal wie und wo gebraucht würden stets abrufbar wären. Er wünschte allen Mitgliedern nach Übungen und Einsätzen immer eine gesunde Rückkehr nach Hause zu ihren Familien. Im Anschluss nahm Martin Känzler die Beförderungen aktiver Kameradinnen und Kameraden vor. Nach den Beförderungen schlossen sich die Ehrungen verdienter Einsatzkräfte an, die Stadtbrandinspektor Känzler gemeinsam mit Bürgermeister Bittner vornahm. Des Weiteren wurde der Kamerad Herbert Nagel in die Ehrenabteilung übernommen. An diesem Abend erhielt Markus Schneider ferner die Ernennungsurkunde zum örtlichen Löschgruppenführer für weitere sechs Jahre ausgehändigt.

Auch die Vereinsringsvorsitzenden Ewald Hille (Bruchhausen) und Elmar Bertram (Niedereimer) bedankten sich bei den beiden Einheiten für die eindrucksvolle Jahresbilanz sowie das hohe ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute in ihren Ortschaften. Sowohl der Löschzug Bruchhausen als auch die Löschgruppe Niedereimer leisteten in ihren Dörfern hervorragende Arbeit die nicht zu unterschätzen sei.

Es folgte durch den Teamleiter Sebastian Mattern noch die Ehrung der Teilnehmer des Leistungsnachweises.

Nach den vielen Worten ging man zum gemütlichen Teil des Abends über. Hierbei kam die Geselligkeit natürlich nicht zu kurz und sogar das Tanzbein wurde anschließend noch geschwungen. Am Sonntag schloss sich die Heilige Messe zu Ehren der Schutzpatronen, der Hl. Agatha, sowie der Frühschoppen mit musikalischer Unterhaltung durch den Musikverein Bruchhausen an.

Text: Detlev Becker, Niedereimer (Öffentlichkeitsbeauftragter im BLZ 6 Bruchhausen/Niedereimer)

 

                  

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20.01.2019

Rekordbesuch bei Zukunftsweisender Jahreshauptversammlung – Einstimmiger Beschluss zum Kunstrasenbau

 Als Tim Tenner und Uwe Taubitz um 18 Uhr die letzten Vorbereitungen zur 109. Jahreshauptversammlung des TuS Niedereimer erledigten war die Anspannung deutlich zu spüren. Der derzeit 734 Mitglieder starke Verein muss heute wichtige Entscheidungen treffen. Und dazu sind mindestens 10% der Mitglieder, also 74 stimmberechtigte, notwendig. In der Vergangenheit lag man oft knapp unter dieser magischen Grenze. Deshalb wurde dieses Mal auch die Werbetrommel gerührt. Und das mit Erfolg. Mit 112 Besuchern platzte das Sportheim aus allen Nähten. Deutlich erleichtert eröffnete der 1. Vorsitzende Tim Tenner pünktlich um 19:10 Uhr die Sitzung. Als erstes musste er davon berichten, dass aufgrund eines Formfehlers bei der letzten Jahreshauptversammlung die neue Satzung vom Amtsgericht nicht anerkannt wurde. Außerdem wurde die Wahl von Mario Orlando als Kassierer nicht akzeptiert. Beide Punkte wurden später am Abend ausführlich besprochen und ein weiteres Mal zur Abstimmung gebracht. Sowohl die neue Satzung, als auch die Wahl von Mario Orlando wurden einstimmig und Formgerecht angenommen.

 Einstimmige Entscheidung für Kunstrasen

 Als einer der ersten Tagesordnungspunkte wurde das Kunstrasenprojekt behandelt. Uwe Taubitz als Geschäftsführer und federführendes Mitglied der im letzten Jahr gegründeten Kunstrasenkommission, präsentierte alle Abläufe, Angebote und Finanzierungsmöglichkeiten auf großer Leinwand. Die Darstellung war sehr gut vorbereitet, dass nur wenige Fragen aufkamen, die aber alle zur Zufriedenheit beantwortet wurden.

Nach intensiven Gesprächen mit 5 verschiedenen Herstellern und einem kollegialen Austausch mit diversen Nachbarvereinen schlug Taubitz das Angebot der Firma Sportplatzbau Kraft aus Fuldatal zur Abstimmung vor. Dieses sieht den Austausch der Oberfläche von Asche auf einen modernen Juta Team Master Kunstrasen vor.

Die Kosten für diese Maßnahme betragen ca. 266.000 Euro.

Dazu kommen noch folgende Positionen:

Austausch der Platzbeleuchtung             : 5.000 Euro

Neubau Sprunggrube/Anlauf                   :  13.157 Euro

Pflasterarbeiten Randstreifen                  : 8.500 Euro    (Bei Eigenl:ca 4.000 Euro)

Ungeplante Positionen (Sicherheit)        : 12.053 Euro  (Bei Eigenl. 16.553 Euro)

Die geplanten Gesamtkosten liegen also bei 305.000€

120.000€ dieser Summe trägt die Stadt Arnsberg.

15.000€ Eigenkapital stehen dem TuS zur Verfügung.

Die fehlenden 170.000€ sollen durch einen Zinsgünstigen Kredit finanziert werden. Den Tilgungsplan stellte Taubitz ebenfalls sehr transparent dar. So wird ein Teil der Belastung durch einen geringen Abteilungsbeitrag der Fußballer, die ja den Platz hauptsächlich nutzen, getragen. Der allgemeine Mitgliedsbeitrag soll hingegen erst einmal nicht angehoben werden.

Der Kunstrasen Ausschuss präsentierte zudem Maßnahmen mit denen Zusätzliche Mittel gesammelt werden sollen. Taubitz betonte aber deutlich, „Das keine dieser Aktionen in die Finanzierung einberechnet wurde. Wir gehen davon aus, dass wir schon viele Parzellen verkaufen werden und ebenso mit unseren tollen Veranstaltungen Geld einnehmen werden. Dies ist aber eine Unbekannte Größe. Mit dieser gewissen Unsicherheit können wir nicht, möchten wir nicht und werden wir definitiv nicht in dieses Projekt starten. Wir als Verein können den Vorgestellten Betrag stemmen. Jeder Zusätzlich eingenoomene Euro sorgt dafür, dass wir zum Beispiel wesentlich schneller Tilgen können und auch weiterhin die Abteilungen mit gutem Material versorgen können.“

 Neben diversen kleineren Aktivitäten stechen hier vor allem der Parzellenverkauf und das im Sommer geplante Festival „ Open Arnsberg“ hervor.

Jeder Unterstützer kann auf der Homepage www.projekt-herzrasen.de eine virtuelle Parzelle des Sportplatzes erwerben und somit den Verein unterstützen. Bereits kurz nach der Sitzung wurde das Angebot wahrgenommen und die ersten grünen Stellen konnten auf der Website gesichtet werden.

 Die Toten Hosen und Volbeat vereint auf einer Bühne

 Das „Open Arnsberg“ wird 2019 zum ersten Mal stattfinden. Am Wochenende vom 30.August bis zum 1. September wird im Seufzertal auf dem Gelände der Muffrikaner Schützen an 3 Tagen gefeiert. Freitags zu den besten Fetenhits der letzten Jahrzehnte mit dem DJ Beatbaer. Am Samstag beginnt das Festival mit diversen einheimischen Bands ehe mit Alex im Westerland Deutschlands beste Toten Hosen und Ärzte Coverband die Bühne stürmt. Als finaler Hauptakt an diesem Tag konnte Still Counting aus Hessen gewonnen werden. Sie gelten Europaweit als authentischste Volbeat Tribute Band. Der Sonntag wiederum gehört der ganzen Familie. Hier sorgen ein buntes Bühnenprogramm und verschiedene Stationen für kurzweile bei Groß und Klein.

 Nach der ausführlichen Vorstellung des sogenannten Projekt-HerzRasen durften nun die Mitglieder über die Durchführung entscheiden. Als die Wahl einstimmig angenommen wurde brach spontaner Jubel im Vereinsheim aus. Das ganze Dorf freut sich nun auf dieses große Projekt mit dem vor allem die Jugendarbeit der Fußballer gesichert werden kann.

 Weniger Altpapier zur Verfügung

 Nach einer kurzen Pause folgte der Jahresbericht des Vorsitzenden. Da der Hauptvorstand nun schon einige Jahre eingespielt ist, wusste er von einer soliden Arbeit zu berichten. Er bedankte sich neben allen ehrenamtlichen Trainern und unterstützender ganz besonders bei Uwe Taubitz und Tobias Baier für den überdurschnittlichen Einsatz im vergangenen Jahr.

Zu den Jährlichen Terminen gehören auch wieder der Kinderkarneval am Rosenmontag und die Familienwanderung am 14. September. Die vierteljährliche Altpapiersammlung der TuS Jugend erwähnte er als einen wichtigen Baustein zur Finanzierung der Jugendarbeit. Leider aber ging die gesammelte Menge stetig zurück. So wurden im letzten Jahr mit 79 Tonnen deutlich weniger Altpapier zur Sammlung zur Verfügung gestellt. Ebenso musste er leider Mitteilen, dass der Trainer der 1. Mannschaft zum Jahreswechsel sein Amt niedergelegt hat. Sven Kremer wird vorerst durch Siggi Sölken, Dennis Geßner und Christian Vogt ersetzt. Gespräche mit potenziellen Nachfolgern laufen aber bereits. Tenner bedankte sich für die top Arbeit die Sven Kremer über mehrere Jahre geleistet hat. Wie auch bereits bei der Jugendversammlung am Nachmittag wurde auch am Abend über die sehr gute Jugendarbeit berichtet. Die Spielgemeinschaft mit dem TuS Bruchhausen läuft seit Jahren auf einer guten Ebene. Bedanken wollte siche Tenner auch bei Katrin Stahl die mit ihren 3 Kursen, Inddor Bike, Workout und Yoga ebenso wie die anderen engagierten Trainer der Sportgruppen für ein breites Angebot des Vereins sorgt. Auch die Walking Gruppe um die Leiter Renate Wiegelmann und Klaus Hagedorn wurde besonders gelobt.

 Solide Kassenlage, Schuldenfrei ins neue Jahr

 Robin Schüttler konnte in seinem ersten Kassenbericht durchweg positive zahlen verkünden. Vor allem der Hinweis, dass das Darlehn der Veltins Brauerei gemeinschaftlich „weggetrunken“ wurde und wir somit schuldenfrei sind stoß auf ein breites Lächeln der Versammlung. Die Kassenprüfer konnten die genannten Zahlen im Bericht bestätigen und bitten die Versammlung um die Entlasstung des Vorstands. Auch diese Abstimmung wurde ohne Gegenstimme für den Vorstand angenommen.

 Wahlen

 Keine Überraschungen gab es auch bei den Wahlen. Alle Positionen konnten wiedergewählt werden. Das war neben Mario Orlando auch Tim Tenner als 1. Vorsitzender, Uwe Taubitz als Geschäftsführer und Peter Palm als Sozialwart. Neuer Fußballobamnn ist Uwe Wiegelmann. Kevin Requille und Michael Wellmann sind jetzt als Beisitzer mit im Team.

 Zum Schluss konnte Marion Erb noch diverse Sportabzeichen verleihen bevor die Versammlung um 22.40 Uhr mit dem Vereinslied geschlossen wurde.

Anschließend wurde noch lange im Sportheim verweilt und neugierig der Parzellenplan des Projekt HerzRasen begutachtet.

Text und Fotos: Tobias Baier

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06.01.2019

Sternsinger trotzen dem widrigen Wetter

Geld geht wieder an die Kinder in Peru

NIEDEREIMER Trotz des nasskalten und regnerischen Wetters zogen die Sternsinger der Sankt Stephanus-Gemeinde Niedereimer am Dreikönigstag gutgelaunt aus um den Menschen im Ort Gottes Segen zu bringen. Insgesamt nahmen 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zwischen sechs und 52 Jahren, eingeteilt in neun Gruppen, an der diesjährigen Aktion teil. Neben den Katholiken beteiligten sich erneut evangelische Christen an der kirchlichen Hilfsaktion. Das gespendete Geld geht, wie schon seit vielen Jahrzehnten in Niedereimer, an die Kinder in Peru. Durch die Spendenfreundigkeit der Niniviten kamen, nach vorläufiger Zählung, diesmal insgesamt 2.846,90 Euro zusammen. Neben dem Spendengeld bekamen die Kinder wieder viele Süßigkeiten geschenkt. Davon geht ein Teil allerdings abermals an die „Arnsberger Tafel“. So möchten die heimischen Kindern den Kindern eine Freude machen, die nicht so viel haben. Eine tolle Geste der Kinder aus Niedereimer. Die Kirchengemeinde Sankt Stephanus bedankt sich bei allen Spendern, die durch ihre finanzielle Hilfe auch in diesem Jahr die Sternsingeraktion unterstützt haben.

Text und Foto: Detlev Becker

Foto: Die Sternsinger vor der Aussendung mit Propst Hubertus Böttcher und Vikar Guido Ricke in der Stephanuskirche

Foto: Die Sternsinger singen gemeinsam mit den beiden Organisatorinnen Schwester Ephrem und Eva Gierschewski das Leid „Stern über Bethlehem“

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05.01.2019

Niedereimer: „Ein ganz starkes Stück Kirche“

Abschiednehmen von Vikar Ricke beim Neujahrsempfang

NIEDEREIMER In seiner Ansprache beim Neujahrsempfang der Sankt Stephanus Kirchengemeinde Niedereimer bezeichnete der Leiter der kürzlich neugebildeten Propsteipfarrei Sankt Laurentius Propst Hubertus Böttcher Niedereimer als „Ein ganz starkes Stück Kirche“. Er betonte, dass gerade Niedereimer mit seinen engagierten Gemeindemitgliedern eine starke Rolle im Pastoralen Raum hat und er hoffe das dies auch nach der Neugestaltung so bliebe. Mit dem Ablauf des 31.12.2018 lösten sich die ehemals eigenständigen Kirchengemeinden zwischen Niedereimer und Oeventrop auf und bilden nun eine gemeinsame Pfarrei. Dieses bedeutet gleichzeitig, dass sich die Kirchenvorstände und Gemeindeausschüsse aufgelöst haben und derzeit ein Verwaltungsrat übergangsweise die Geschicke der Kirchengemeinden entscheidet. Aus Niedereimer gehören Michael Bienstein und Friedel Sölken diesem Gremium an. In Niedereimer endet so nun nach über 100 Jahren die Arbeit des selbständigen Kirchenvorstandes. Diesbezüglich verabschiedete man beim Neujahrsempfang Annemarie Schnelle, Detlev Becker, Peter Glaremin, Peter Hosters, Dirk Sander, Klaus Vernholz sowie Peter Werdelmann und dankte ihnen für ihre geleistete Arbeit mit einem kleinen Präsent. Zudem wurden an diesem Abend Helga Glaremin (Messdienerarbeit), Maria Hosters (Gemeindeausschuss) und Wilfried Glaremin (Küster) offiziell verabschiedet und ebenfalls mit einem kleinen Präsent bedacht. Vorgestellt und gleichzeitig neu eingeführt als Küster wurden bei der Veranstaltung Marita Voß und Winfried Ortmann.

Abschied nehmen musste die Stephanusgemeinde an diesem Abend auch von „ihrem“ Vikar Guido Ricke. Nach mehr als fünf Jahren engagiertem Wirken wechselt Vikar Ricke in Kürze in den Pastoralen Raum Sundern. Propst Hubertus Böttcher dankte Vikar Ricke, im Namen des gesamten Pastoralteams, für die überaus erfolgreiche seelsorgerische Betreuung der ihm anvertrauten Kirchengemeinden, besonders aber in Niedereimer und Wennigloh. Enttäuscht zeigten sich allerdings die Verantwortlichen aus Niedereimer, dass bei der offiziellen Verabschiedung die Abordnungen der anderen Kirchengemeinden nicht anwesend waren. Propst Böttcher bezeichnete Vikar Ricke bezüglich des Wechsels als „Pfadfinder“, da auf Dauer noch weitere Priester der Propsteipfarrei wechseln müssten. Maria Hosters dankte dem scheidenden Vikar Guido Ricke im Namen der Stephanusgemeinde für seine langjährige und vielfältige Arbeit in Niedereimer. Ein besonders Anliegen war Vikar Ricke stets die Ausbildung der neuen Messdiener. Diese bedankten sich bereits in der Kirche bei ihm und schenkten ihm einen „Wunschbaum“ für sein neues Heim in Hachen. Von der Stephanusgemeinde erhielt er zum Abschied die Chronik der Kirchengemeinde Sankt Stephanus sowie ein Bild der Kirche und ein „Bibelkochbuch“. Denn Vikar Guido Ricke ist für seine Kochkünste im gesamten Pastoralen Raum Arnsberg bekannt. Im Anschluss bedankte sich Vikar Ricke für alle Geschenke und liebevollen Worte an diesem Abend. Sein Herz hätte immer an Niedereimer gehangen und es fiele ihm besonders schwer diese liebgewonnene Gemeinde nun verlassen zu müssen. Er hoffte, dass die Niniviten dies in all den Jahren gespürt hätten.

Nach dem Festhochamt nahmen neben den Mitgliedern der kirchlichen Institutionen, alle Aktiven und Helfer der Kirchengemeinde sowie selbstverständlich auch die Abordnungen aller Gruppierungen und Vereine des Dorfes wieder am diesjährigen Neujahrsempfang teil. Somit füllte sich der Saal im Stephanushaus mit den geladenen Gästen. Einige der Anwesenden verweilten noch lange in gemütlicher Atmosphäre.

Text und Fotos: Detlev Becker

Foto: Verabschiedung von Vikar Guido Ricke (Bildmitte) durch Maria Hosters (Gemeindeausschuss) und Peter Werdelmann (Kirchenvorstand)

Fotos: Verabschiedung von Vikar Ricke in der Kirche,  Sternsinger im Stephanus Haus beim Neujahrsempfang

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28.12.2018

Kompaniewanderung der Niniviten zum Jahresabschluss

Schützen ließen Jahr nochmals Revue passieren

NIEDEREIMER An der Winterwanderung der Schützenbruderschaft Sankt Stephanus Niedereimer, dessen Ausrichter wieder die 2. Kompanie war, nahmen in diesem Jahr 23 Schützenbrüder teil. Unter ihnen auch der amtierende Schützenkönig Dietmar Eickhoff. Nach den Weihnachtsfeiertagen zogen die Wanderfreunde bei leicht frostigen Temperaturen durch Deinscheid und Herbreme zum Schützenheim auf den Schreppenberg. Auf halber Strecke machten die Wanderer eine kurze Rast um sich zu stärken.

Im Schützenheim warteten bereits weitere Schützen auf die Wanderfreunde. Dort stärkten sich alle Schützenbrüder gemeinsam mit Gerstensaft und leckerer Hausmannskost in gemütlicher Atmosphäre. Ebenso kam an diesem Tag die Geselligkeit nicht zu kurz und so manches Döneken des vergangenen Schützenjahres wurde nochmals in Erinnerung gerufen. Lange verweilten die meisten der Schützenbrüder in fröhlicher Runde am Schreppenberg, bevor es wieder heimwärts nach Ninive ins Wannetal ging.

Text und Foto: Detlev Becker

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27.12.2018

Stephanusgemeinde lädt zum Neujahrsempfang

Verabschiedung von Vikar Ricke

NIEDEREIMER  Der Gemeindeausschuss der Sankt Stephanus Kirchengemeinde Niedereimer lädt am Samstag, 5. Januar 2019 zum traditionellen Neujahrsempfang ins Stephanushaus ein. Nach dem Festgottesdienst, mit Aussendung der Sternsinger, um 17.00 Uhr sind alle Gemeindemitglieder ganz herzlich eingeladen. Hierzu besonders eingeladen sind die Mitglieder der kirchlichen Institutionen, alle Aktiven und Helfer der Kirchengemeinde sowie selbstverständlich die Abordnungen aller Gruppierungen und Vereine des Dorfes. An diesem Abend muss die Stephanusgemeinde leider auch von Vikar Guido Ricke, nach fünfjährigem engagiertem Wirken in Niedereimer, Abschied nehmen. Hier hat die Gemeinde die Möglichkeit sich von Vikar Ricke zu verabschieden und ihm zu danken. Ab 2019 wird Guido Ricke im Raum Sundern tätig werden. Der Leiter des Pastoralen Raumes Propst Hubertus Böttcher wird beim Empfang zudem einen Rückblick auf das abgelaufene und eine Vorschau auf das kommende Jahr halten. Für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt.

Text:  Detlev Becker

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16.12.18

Stephanusgemeinde lud zum vorweihnachtlichen Konzert ein

Kirche festlich illuminiert

NIEDEREIMER  Über 150 Akteure gestalteten in diesem Jahr das vorweihnachtliche Konzert in der Sankt Stephanuskirche in Niedereimer. Dazu war die Kirche festlich illuminiert und der Altar winterlich dekoriert. In dieser gelungenen Kulisse konnten sich die etwa 250 Zuhörer entspannen und den kunstvollen Klängen lauschen.

Die Begrüßung der Gäste und Musikgruppen erfolgte durch den Gemeindeausschuss, dem auch die Organisation der Veranstaltung oblag. Zwischen den Musikstücken sorgten kurze Gedichte, die von Maria Hosters und Vikar Guido Ricke vorgetragen wurden, für Ruhepole.

Beim diesjährigen Konzert am dritten Adventssonntag wirkten der Gerd-Schüttler-Kinderchor Arnsberg unter Leitung von Verena Sonntag, der Frauensingkreis unter Dirigat von Friedhelm Vollmer, der Musikverein Niedereimer unter Leitung von Lutz Schulte, das Jugendorchester Niedereimer unter Dirigat von Thomas Schmitz sowie der SmS-Chor Niedereimer unter Leitung von Frank Schröder mit. Die Leitung sowohl des Chors „Ad Libitum“ als auch dem Singkreis Sankt Stephanus Niedereimer hatte Rüdiger Alkert. Die musikalische Gesamtleitung unterlag, wie seit einigen Jahren schon, ebenfalls Rüdiger Alkert.

Ein Höhepunkt des Konzertes war wohl wieder der Auftritt des Kinderchores der die Musikstücke durch Gesten anreicherte und bei einem Stück sogar die Zuschauer zum Mitklatschen animierte. Bei dem Musikverein begeisterte wohl ein Stück, bei dem vier junge Musikerinnen mit Solostücken aufwarteten, ganz besonders.

Zum Dank für ihre guten Leistungen wurden die Musiker nach ihren Darbietungen mit viel Applaus und die Dirigenten mit einem Präsent bedacht. Mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen endete das fast zweistündige genussvolle Konzert.

Text und Fotos: Detlev Becker

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05.12.2018

Wichtiger Blutspendetermin am 20. Dezember in Niedereimer

Aktionen stehen auf der Kippe

NIEDEREIMER Seit mehr als 40 Jahren können Bürger/innen ab 18 Jahren in Niedereimer beim DRK ihr Blut für die gute Sache spenden und Menschenleben damit retten. In den letzten Jahren jedoch ist die Zahl der Spender/innen in Niedereimer stetig rückläufig. Dies liegt wohl zum einen an der älter werdenden Gesellschaft und an der „Spendenmüdigkeit“, zum anderen aber wohl an der Vielzahl von angebotenen Terminen rundherum. Denn wer einen auswärtigen Spendertermin besucht, darf für einen Zeitraum von 56 Tagen vorerst nicht spenden.

Das DRK ist zudem gezwungen nur kostendeckende Aktionen durchzuführen. Das heißt: bei Veranstaltungen unter 50 Personen ist die Aktion nicht mehr rentabel. Falls die Teilnehmerzahl von 50 Personen im kommenden Jahr nicht mehr erreicht wird, kann es durchaus passieren, dass die Blutspendeaktion in Niedereimer ganz eingestellt werden müsste. Dieses könnte wiederum für die potenziellen Spender/innen bedeuten, dass sie sich darauf einstellen müssten einen anderen Ort aufzusuchen. Viele Blutspender/innen möchten allerdings keine andere Örtlichkeit besuchen und würden als Spender daher gänzlich wegfallen.

Daher die Bitte, nach Möglichkeit die Spendentermine im Jahre 2019 (jeweils donnerstags 14.03.19, 27.06.19, 26.09.19 und 19.12.18 von 18.00 bis 20.30 Uhr, Halle Friedrichshöhe) in Niedereimer zu besuchen, um somit den Blutspendeservice in Niedereimer aufrechterhalten zu können. Zum anderen sollte man versuchen weitere Spender/innen vor Ort anzuwerben oder zu reaktivieren. Der nächste Blutspendetermin in Niedereimer ist am 20. Dezember in der Zeit von 18.00 bis 20.30 Uhr in der Halle Friedrichshöhe.

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Ninives Weihnachtsbaum strahlt wieder

Gemütliches Beisammensein der Dorfbevölkerung

NIEDEREIMER Wieder einmal hatte der Vereinsring Niedereimer zu „Ninive im Lichterglanz“ auf die Kirchwiese nach Niedereimer eingeladen. Zahlreiche Dorfbewohner und Gäste waren diesem Aufruf nach dem Abendgottesdienst gefolgt. Bei den vorweihnachtlichen Klängen des Jugendorchesters Niedereimer wurde der Tannenbaum mit neuer hell strahlender Beleuchtung eingeschaltet. Währenddessen standen die Kinder mit funkensprühenden Wunderkerzen um den Baum herum und ließen das Lichtspektakel auf sich wirken.

Nach dieser Aktion standen die Besucher gemütlich bei milden Temperaturen und wärmenden Getränken beisammen. Mit Würstchen vom Grill konnte der größte Hunger gestillt werden. Am Lagerfeuer konnten die Kinder zudem noch Stockbrot backen und heiß verzehren. Auf diese Art und Weise stimmen sich die Niniviten alljährlich auf die Advents- und kommende Weihnachtszeit ein.

 

Text und Foto: Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Die Kinder mit Wunderkerzen um den hell strahlenden Weihnachtsbaum

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01.12.2018

Tippspielerlös geht komplett an Kindergarten

Kürzlich Scheckübergabe

NIEDEREIMER Kürzlich übergaben Vertreter der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer einen Scheck in Höhe von 175,- € an den AWO-Kindergarten „Kleine Eiche“ Niedereimer. Dieses Geld war beim Tippspiel zum Vogelschießen zusammen gekommen. Da jedoch aufgrund der Vielzahl von Schüssen in diesem Jahr niemand die richtige Anzahl getippt hatte, ging die gesamte Summe an den Kindergarten. Die Erzieherinnen freuten sich über den unerwarteten Geldsegen und wollen nun gemeinsam mit den Kindern überlegen was sie von dem Geld anschaffen können.

 

Text und Foto:  Detlev Becker, Niedereimer

FOTO: Abendliche Scheckübergabe der Schützen an die Vertreterinnen des AWO-Kindergartens – v.l. Oliver Glaremin (Schützenhauptmann), Kirsten Pusch (AWO-Kindergarten), Erika Sommerfeld (AWO-Kindergarten), Markus Schneider (Schützenrendant), Dietmar Eickhoff (Schützenkönig), Sybille Reiss (Schützenkönigin)

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01.12.2018

Neue Messdiener feierlich eingeführt

Letzte Einführung für Vikar Guido Ricke in Arnsberg

NIEDEREIMER In der Abendmesse der Kirchengemeinde Sankt Stephanus Niedereimer am vergangenen Wochenende wurden von Vikar Guido Ricke fünf neue Ministranten feierlich eingeführt. Nach ihrer Erstkommunion im Frühjahr hatten sich die vier Mädchen und ein Junge intensiv auf ihre Aufgabe am Altar vorbereitet. In dem Gottesdienst versprachen sie ihren zukünftigen Dienst in der Kirche mit Freude und pflichtgemäß auszuüben. Im Anschluss erhielten sie zum Zeichen ihrer Aufnahme in die Ministrantenschar der Stephanusgemeinde eine Urkunde, ein kleines Holzkreuzchen und einen Anhänger mit der Kirche.

Für Vikar Guido Ricke war es die letzte Einführung von Messdienern im Pastoralen Raum Arnsberg. Vikar Ricke verlässt in Kürze Arnsberg um im Raum Sundern als Geistlicher tätig zu werden. Es ist sowohl für Vikar Ricke als auch für die Kirchengemeinde Stankt Stephanus eine schmerzliche Trennung nach mehr als fünf Jahren.

 

Text und Fotos: Detlev Becker, Niedereimer

Die Neuministranten mit Vikar Guido Ricke

Ministrantenschar mit Vikar Guido Ricke

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