TuS Niedereimer: Eine Vereinslegende tritt ab. Gudrun Röttgers übergibt den Schlüssel für das Sportheim nach 16 Jahre an Iris Bolle

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Am vergangenen Donnerstag war das Vereinsheim des TuS Niedereimer besonders voll.

Viele alte Weggefährten wollten sich noch ein letztes Bier von „Mutti“ zapfen lassen.

Diesen Spitznamen hatte sich Gudrun Röttgers schon vor etlichen Zeiten verdient.

Als sie vor über 16 Jahren die Theke im Sportheim übernahm, hat sie sich gleich sehr herzlich um die Belange der Sportler gekümmert.

Und da ihr Sohn Sebastian, damals in der ersten Mannschaft aktiv, immer „Mutti“ durch das Vereinsheim rief, haben es die anderen Spieler gleich so angenommen.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Zu Beginn ihrer Amtszeit lernte sie auch ihren heutigen Ehemann, TuS Ehrenmitglied und Jahrhunderttrainer, Hans Werner „Hännes“ Röttgers kennen und lieben.

Gudrun hat gute und auch schlechte Zeiten, Siege und Niederlagen mit erlebt. Und grade in den nicht so guten Momenten, konnte sie mit ihrer liebenswerten Art und natürlichen ihren berühmten Frikadellen, die gute Laune zurück bringen.

Mit Iris Bolle hat der TuS zum Glück eine Nachfolgerin gefunden, die sich schon lange im Vorstand engagiert und das Vereinsleben sehr gut kennt. Und wenn Not am Hahn ist, hilft Gudrun bestimmt auch noch einmal aus.

Die häufig gestellte Frage, warum sie denn ausgerechnet jetzt aufhört, beantwortet sie stehts lächelnd: „Frau Merkel und ich haben gemeinsam angefangen, deshalb sollten wir beiden Muttis nun auch gemeinsam in den Ruhestand gehen“.

Als Fan bleibt sie dem TuS selbstverständlich erhalten und sitzt ab jetzt auf der anderen Seite der Theke, neben ihrem Hännes.

Text: Tobias Baier, Foto: privat

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