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AKTUELLES

Sonntag,
den 10.09.2017,
zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr,
Tag des offenen Denkmals
mit dem AKD-Niedereimer
näheres siehe hier

Chronik

25. Oktober 1984
Noch bevor der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer gegründet wird, engagiert sich Norbert Becker bereits zum Thema Geschichte im Ort. Die Sparkasse sponsort einen Schaukasten an ihrer Filiale (Wannestraße 12), der von Norbert Becker mit Fotos aus Geschichte und Gegenwart bestückt wird.

14. März 1985
Der Heimatfreund Norbert Becker trifft sich mit dem Vereinsring zur Vorbesprechung um über die Möglichkeiten der Erstellung einer eigenen Dorfchronik für Niedereimer zu sprechen.

Juni/Juli1985
Norbert Becker spricht im Sommer gezielt Personen an, die ihn beim Aufbau eines Heimatvereins unterstützen sollen.

6. November 1985
Norbert Becker An diesem Tag findet im Hause von Norbert Becker, der ehemaligen Bockstation Niedereimers, die Gründungsversammlung des Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer statt. Dieser Arbeitskreis bildet eine eigene Gruppe im Vereinsring. Ziele des Vereins sind: Brauchtumspflege, Erforschung der Geschichte, Aufbau eines Dorfarchivs, Dorfchronik, Öffentlichkeitsarbeit in Schaukasten und Presse. Ihren Beitritt erklären Detlev Becker, Norbert Becker, Christian Bertram, Elmar Bertram, Michael Kaiser, Dirk Sölken und Norbert Voss an diesem Abend. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden Norbert Becker, dem Kassierer Elmar Bertram sowie dem Schriftführer Detlev Becker.

Dezember 1985
Regelmäßige Arbeitssitzungen finden nun jeweils am 2. Mittwoch im Monat beim Vorsitzenden statt.

19. Dezember 1985
Nachdem die Sparkasse ihr neues Domizil an der Wannestraße (16) bezogen hat, werden fünf Schaukästen für die Vereine dort aufgestellt. Der größte dieser Kästen wird von nun ab durch den Arbeitskreis Dorfgeschichte bestückt.

12. Februar 1986
Es wird beschlossen, dass beim Osterfeuer ein Eiersuchen für die Kinder stattfindet und Getränke verkauft werden sollen. Um die Organisation und Durchführung kümmern sich Detlev Becker und Elmar Bertram.

Wilfried Glaremin und Norbert Becker 13. März 1986
Nach nur einem halben Jahr kann bereits vom AKD die erste, von Norbert Becker erstellte, Jahreschronik 1984/85 in der Frühjahrssitzung des Vereinsrings vorgestellt werden. Zugleich bietet man einen wetterfesten Aufkleber mit Niedereimer Wappen an. Wilfried Glaremin und Norbert Becker

30. März 1986
Erstmalig findet beim Osterfeuer auf der Hude auf Anregung des AKD für Kinder das Ostereiersuchen und der Getränkeverkauf für alle Besucher statt. Die Aktionen werden noch heute durchgeführt.

16. Juni 1986
Der Vorsitzende des AKD Norbert Becker lädt die Aktiven anlässlich seines Geburtstages und besseren Kennenlernens zur zünftigen Grillfete am Stephanusweg ein. Resümee: Ein rundum gelungener Abend.

18. Juni 1986
Zu einer Sitzung zur Straßenbenennung des Neubaugebietes "Niedereimer Hude" treffen sich die AKD-Mitglieder und bekannte Niedereimer Bürger im Stephanushaus. Alle Namensvorschläge werden von der Verwaltung angenommen und später umgesetzt.

30. Juni 1986
Nach der Übereignung alter Bauwerkspläne der ehemaligen Wassergewinnungsanlage haben sich Mitglieder des AKD daran gemacht, den Eingangsbereich des alten Stollens am sogenannten "Aßmannsweg" im Stembergsiepen freizulegen. Der Stollen sowie die unterhalb liegende Enteisenungsanlage wurden Anfang der 1950er Jahre durch die staatliche Forstbehörde gesprengt und zugeschüttet.

18. August 1986
Im Rahmen einer Übung überprüften einige Kameraden der Feuerwehr Niedereimer erstmals die Begehbarkeit der alten wieder freigelegten Stollenanlage am Stemberg. Obwohl der Eingangsbereich zerstört ist, ist der Rest der Anlage noch vollkommen in Ordnung.

Alter Stollen 20. August 1986
Nachdem die Feuerwehr den Stollen geprüft hat, wagen sich erstmals Mitglieder des AKD bis zum Ende (ca. 75 m) in die alte Anlage. Der erste Teil des Stollens ist ausgemauert, danach ist der Stollen in das Gestein getrieben. Weder am Mauerwerk noch am nicht ausgemauerten Teil sind Schäden zu erkennen. Dem Betrachter bot sich ein imposantes Bild und interessantes Erlebnis. Alter Stollen

12. November 1986
Gemeinsam mit den Vertretern Dr. Barth und Dr. Hömberg vom Denkmalsamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe trifft sich der AKD zum Ortstermin am Stollen und der Enteisenungsanlage. Es wird angestrebt, diese Anlage in die Bodendenkmalsliste einzutragen.

16. Januar 1987
Da der gesetzte Zeit- und Arbeitsaufwand für die Mitglieder des AKD ziemlich umfangreich ist, treffen sich die Verantwortlichen nun im 14- tägigen Rhythmus.

1. März 1987
Der Arbeitsaufwand wird immer größer und die Räumlichkeiten bei Norbert Becker zu klein. Daher darf der AKD nach Rücksprache mit dem Schulleiter Engelbert Falke nun die Schulküche für seine regelmäßigen Treffen mitnutzen. Ein alter Kleiderschrank dient dem Verein vorerst als Archiv für Fotos, Negative und Exponate.

15. Mai 1987
Die Stadt hat auf Initiative des AKD ein neues "Schulkreuz" unterhalb des Küchenstudio Sindern aufgestellt und die zugehörige Anlage neu gestaltet.

22. Juni 1987
Die 1. Ausgabe des neuen Heimatblattes "Der Ninivit" für Niedereimer erscheint. Hierin sind die bereits in der "Arnsberger Post" abgedruckten Texte "Was war los in Niedereimer" noch einmal zusammengefasst. Illustriert wird das Heft mit einigen Zeichnungen von Willi Kaiser.

27. Juni 1987
Das neue Kreuz Das neue Kreuz unterhalb der alten Schule, heute Sindern Küchen, wird beim Pfarrfest nach dem Sonntagshochamt durch Pastor Reinhold Theune und Diakon Heiner Vernholz unter Anteilnahme der Bevölkerung eingesegnet. Uli Assmann hatte das Kreuz auf Anregung des AKD wiederum mit dem Schriftzug "Wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt, ist meiner nicht wert" versehen. Das erste Kreuz wurde bereits 1904 vom damaligen Lehrer Kaspar Ostenkötter errichtet und im Laufe der Jahre mehrmals erneuert.

24. Juli 1988
Zu einer Krisensitzung treffen sich die noch verbliebenen Mitglieder des AKD. Durch die immer geringer werdende Zahl der Aktiven ist die Vereinsarbeit und somit das Fortbestehen des AKD stark gefährdet.

8. März 1989
Gründerversammlung Die noch verbliebenen AKD-Mitglieder rufen mit neuem Mut zur Gründungsversammlung des "Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V." in der Grundschule auf. An der Versammlung nehmen 12 Personen teil, die gleichzeitig dem Verein beitreten. Vorsitzender wird Norbert Becker, Stellvertreter Detlev Becker, Kassierer Elmar Bertram und Schriftführer Franz Hast.

19. April 1989
Brunnenhäuschen Für den Bau eines Brunnenhäuschens am wiederentdeckten "Metten Brunnen" zwischen Schule und Kindergarten findet ein Lokaltermin statt. Hierzu treffen sich von Seiten der Stadt die Herren Lieberum, Schmidt und Wiese mit Norbert und Detlev Becker vom AKD-Vorstand. Bei den Bauarbeiten der Zufahrtsstraße zur Schule wurde der alte Brunnenschacht wieder entdeckt.

Brunnenhäuschen 26. Juni 1989
Mit dem Wiederaufbau des ehemaligen Brunnenhäuschens des Hofes Mette vor der Schule wird begonnen. Die Arbeiten an der Friedrichshöhe führt die Stadt aus.

Brunnenhäuschen 17. Juli 1989
Im Rahmen einer Feuerwehrübung wird der alte "Metten Brunnen" leer gepumpt und gereinigt. Bereits am nächsten Tag ist der mit 1,25 m im Durchmesser und ca. 6 m tiefe Brunnen wieder komplett mit Wasser gefüllt, wäre somit immer noch funktionstüchtig. Leider ist das Wasser in Niedereimer allerdings sehr eisenhaltig und hat infolgedessen keine Trinkwasserqualität, die notwendig wäre um den Brunnen zu nutzen.

18. Juli 1989
Alter Stollen Erneut findet am Stollen ein Ortstermin, diesmal mit Vertretern der Stadt, der Forstverwaltung, des Landschaftsverbands Westfalen- Lippe sowie des Regierungspräsidiums statt. Es geht abermals um die Eintragung in die Liste der Bodendenkmäler.

23. August 1989
Gemeinsam mit den Kompanieführern der Schützenbruderschaft Rudi Hilgenstock und Meinolf Sölken trifft sich der AKD-Vorstand zwecks Absprache zur Anschaffung von eigenen Fahnen mit dem Dorfwappen.

23. August 1989
Seit diesem Tag erhöhen sich die Zusammenkünfte der Arbeitsgruppe auf wöchentliche Treffs.

Alter Stollen 24. Oktober 1989
Nach langen und zähen Verhandlungen werden die Reste des ehemaligen Wasserstollens und der Enteisenungsanlage am Stemberg in die Bodendenkmalsliste aufgenommen.

15. November 1989
Die Fahne des einstigen heimischen Kriegervereins von 1898 ist nach der Komplettrestaurierung durch Ordensschwestern aus Neuenbeken zurück in Niedereimer. Durch Spenden und Eigenmittel des Vereins konnte die kostspielige Ausbesserung in Höhe von ca. 2900,- DM durchgeführt werden. Die Kriegervereins-Fahne wurde zuvor bei Aufräumarbeiten im Wohnhaus Glaremin an der Wannestraße in Niedereimer entdeckt und dem AKD übergeben.

15. Dezember 1989
Der Arbeitskreis Dorfgeschichte bietet den Niniviten erstmals eine eigene "Dorffahne" an. Die Fahne hat eine Größe von 1,20 mal 3 Metern, ist blau/weiß/blau geteilt und mit dem Gemeindewappen, der "Dicken Eiche", sowie dem Schriftzug "Niedereimer" versehen. Das Angebot stößt auf breite Zustimmung in der Bevölkerung. Zum Schützenfest 1990 präsentiert Niedereimer erstmals die neuen blau/weißen Fahnen.

18. Dezember 1989
Die Firma Dünschede baut nach einem halben Jahr das neue Dach auf "Metten Brunnen". Der Brunnen stand seit Sommer offen. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 1400,- DM und wurden vom AKD getragen.

3. Januar 1990
Die frisch restaurierte Kriegervereinsfahne wird der Dorfbevölkerung im Schaufenster der Sparkassenfiliale vorgestellt. Den meisten der Niniviten war diese Fahne völlig unbekannt, da sie jahrzehntelang in einem Schrank auf dem Dachboden verschollen war und erst bei Umbaumaßnahmen wieder auftauchte.

14. Februar 1990
Der alten "Metten Brunnen" ist nun komplett fertig gestellt. Der Sockel des Brunnens besteht aus gemauertem Bruchstein. In dem Mauerwerk befindet sich ein Schutzgitter mit Einstiegsloch. Ein Holzdach mit Klappe schützt den Brunnen vor Verunreinigungen. Im Aufbau befindet sich seitlich eine Kurbel zum Hochziehen des Wassereimers. Sämtliche Metallarbeiten führte der ortsansässige Dieter Simon kostenlos aus.

7. März 1990
In der Mitgliederversammlung wird neben den Regularien eine kleine Satzungsänderung vorgenommen. Auf Verlangen des Finanzamtes werden geringfügige redaktionelle Änderungen durchgeführt. Des Weiteren stellt der Vorstand die Planung für das kommende Jahr vor. Unter anderem sind angedacht ein Brunnenfest gemeinsam mit dem Schnadegang oder der Ausbau des ehemaligen Fahrradkellers in der Schule.

26. April 1990
Dem AKD geling es, dass das Hügelgrab am Himmelpfortener Weg in die Bodendenkmalsliste der Stadt Arnsberg eingetragen wird. Das Hügelgrab wurde etwa 1800 vor Christus, im ausgehenden Neolithikum (jüngere Steinzeit), angelegt. Ausgrabungen erfolgten 1938 durch den Neheimer Bernhard Bahnschulte. Leider gelten die Fundstücke als verschollen.

19./20. Mai 1990
An diesem Wochenende verkauft der AKD gemeinsam mit dem Vereinsring im Stephanushaus die 120 neuen vorbestellten Dorffahnen zum Stückpreis von 80,- DM, um die Fahnen erstmals zum Schützenfest zu hissen.

4. März 1991
Frau Lisa Nicola von der "action medior" hält erstmals in Niedereimer einen Diavortrag über die Arbeit des Hilfswerkes am Beispiel von Tansania. 12 Teilnehmer finden sich zu diesem Vortrag ein. Die "action medior" ist ein weltweites Medikamentenhilfswerk mit Hauptsitz in Tönisvorst. Am Ende wird eine Spendensammlung abgehalten und sogenannte Grußkarten verkauft.

29. Juni 1991
Der Ausklang des Schnadegangs findet diesmal als Schulfest statt. Hierzu hat der Arbeitskreis ebenfalls eine kleine Fotoausstellung aufgebaut, die großen Anklang bei den Besuchern findet.

18. September 1991
Bei Aufräumarbeiten im Pfarrhaus wird die alte Schieferplatte des ersten Ehrenmals wiederentdeckt und soll entsorgt werden. Zwischen der Kirchengemeinde und dem AKD wird ein Verwahrungsauftrag aufgestellt. Der AKD nimmt sich schnell entschlossen dieser Platte an und bewahrt diese seitdem im Schularchiv auf.

23. September 1991
Die zweite Ausgabe des Heimatblattes "Der Ninivit" erscheint. Anders als bei der ersten Ausgabe berichten hier verschiedene Autoren zur Dorfgeschichte. Zu lesen gibt es hier Themen zum Bereich Schule, Kindergarten, Jugendgruppe, Wasserversorgung, Bücherei und Post. Zudem liegt dem Heft ein Preisrätsel bei. Das Heft wird überwiegend durch Werbung finanziert.

Preisverteilung 1991 21. November 1991
Zur Preisverteilung des Gewinnspiels aus dem Heimatblatt "Der Ninivit" treffen sich die Gewinner im Rasthaus Niedereimerfeld bei Conny Buchheister. In gemütlicher Runde werden die Gewinne verteilt. Den 1. Preis (Partyservice für 250,- DM) erhält Rita Menne, Karl König bekommt den 2. Preis, einen Partyservice für 150,- DM.

8. Januar 1992
Zu einem Klönabend lädt der AKD vorwiegend ältere Mitbürger und Interessierte in die Schule ein. Hierbei können etliche Fotos mit Namen ergänzt werden. Angedacht ist, solche Abende nun regelmäßig durchzuführen, da alle Teilnehmer begeistert waren. Klönabend 1992 Weitere Klönabende führt der AKD am 5. Februar und 4. März des Jahres durch. Leider nimmt die Besucherzahl von Mal zu Mal ab, sodass die Abende eingestellt werden.

14. Januar 1992
Der Stolleneingang am Stemberg wird nun durch ein verzinktes Eisengitter gesichert. Der AKD muss der Auflage der Forstbehörde nachkommen und gleichzeitig die Sicherungspflicht erfüllen. Alter Stollen Durch diese Sicherungsmaßnahme braucht der Stolleneingang nicht wieder zugeschüttet werden und bleibt somit zugänglich. Auch dieses Gitter stiftete Dieter Simon.

11. März 1992
In seinem Rückblick bei der Mitgliederversammlung kann der 1. Vorsitzende Norbert Becker viele Aktivitäten des Vereins aufzählen. Dies sind unter anderem der Verkauf weiterer Dorffahnen (insgesamt 187 Stück), die Sicherung des Wasserstollens, die Herausgabe des Heimatblattes "Der Ninivit" Nr. 2 sowie die umfangreichen Archiv- und Pressearbeiten. Doch leider sind bei inzwischen 41 Vereinsmitgliedern nur wenige zur aktiven Mitarbeit zu bewegen. Zum Ausbau des Archivkellers in der Schule sind allerdings noch einige Fragen offen.

24. Juni 1992
Niedereimer nimmt am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" teil. Die zuständige Kommission besucht unter anderem das Archiv des AKD und begutachtet die Arbeiten des Missionskreises.

2. September 1992
Der AKD zieht mit seinem Archiv und dem Arbeitsraum innerhalb der Grundschule um. War das Archiv bisher provisorisch in der Küche untergebracht, so ist es nun im Bühnenraum der Schule zu finden.

1. Dezember 1992
"Metten Brunnen" an der Schule wird mit den Pflastersteinen vom Ehrenmal der Kirche neu eingefasst. Die Stadt hat diese Arbeiten an eine Fremdfirma vergeben.

15. Januar 1993
Auf Einladung des Regierungspräsidenten und des Bürgermeisters nimmt der 1. Vorsitzende Norbert Becker an einem Konzert der Südwestfälischen Philharmonie im Neheimer Kulturzentrum teil.

10. März 1993
In der Mitgliederversammlung übergibt Ignatz Kloska das alte Ehrenbuch von 1914- 18 des Kriegervereins an den AKD. Er hatte nach alten Aufzeichnungen von Lehrer Johannes Jürgens die Kriegsteilnehmer in diesem Buch nachgetragen. Ferner wird in der Versammlung der Vorschlag gemacht, die Mitglieder gelegentlich durch einen "Rundbrief" über die Aktivitäten des AKD zu informieren. Der erste Rundbrief erreicht die Mitglieder bereits am 21. März.

Ostermarkt 1993 27. März 1993
Erstmals findet ein vom AKD organisierter Ostermarkt statt. Hier verkaufen einheimische Künstler selbsthergestellte Osterdekorationen, wie bearbeitete Eier verschiedener Vögel sowie Hand- und Holzarbeiten. Als Örtlichkeit des Marktes dient die Grundschule. Unterstützt wird der AKD von der Caritas, der Evangelischen Frauenhilfe, der KFD, dem Missionskreis und dem Team der Schule. Der Erlös dieses Ostermarktes in Höhe von über 7400,- DM geht an die "action medior", ein Medikamentenhilfsprojekt.

19. Oktober 1993
Nach dem großartigen Anklang des Ostermarktes im Frühjahr bildet sich innerhalb des AKD eine eigenständige Gruppe, die "Kreativen Niniviten". Diese Gruppe soll und will sich vorrangig mit der Volkskunst beschäftigen. Sie kümmern sich fortan um die Vorbereitung und Durchführung des Ostermarktes alle zwei Jahre. Die Leitung der Gruppe übernimmt Angela Becker, die zuvor den Missionskreis als Pfarrgemeinderats-Vorsitzende leitete.

20. Oktober 1993
Im Arnsberger Rathaus findet eine Ausstellung mit Anhörung zum Thema "3. Welt" statt. 14 Gruppen aus der Stadt Arnsberg stellen ihre Arbeit vor, unter ihnen auch die neugegründete Gruppe der Kreativen Niniviten. Mit Stellwänden und Vitrinen stellen sie ihre Arbeit vor und werben gleichzeitig hierfür.

20. November 1993
Der Vorstand des AKD lädt alle Vereinsaktiven als Dankeschön in die Gaststätte Bienstein ein. Bei gutem Essen und Trinken halten die Anwesenden Rückschau auf ihre Arbeit.

9. März 1994
Nachdem nun die Kreativen Niniviten eine eigenständige Abteilung im AKD sind, vertritt laut Beschluss der Mitgliederversammlung ein Gruppenmitglied die Abteilung offiziell im Vorstand.

14. März 1994
Mit einem Tag der offenen Tür im Stephanushaus stellen sich die Kreativen Niniviten in der Öffentlichkeit vor. An diesem Tag kommen 2500,- DM für die "action medior" zusammen.

16. Juni 1994
Der Ninivit Das dritte Heimatblatt aus der Reihe "Der Ninivit" erscheint. Die verschiedenen Autoren berichten über aktuelle und geschichtliche Themen aus Niedereimer. Die Texte befassen sich mit dem Dorfwappen, der Caritas, der Planungsgeschichte und Ausgleichsmaßnahmen zur A 46, der Hofkapelle Bienstein oder einem Berufsbild von 1846.

26. Juni 1994
Erneut nimmt Niedereimer am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" teil. Hierbei präsentieren die Kreativen ihre Arbeit rund um den Ostermarkt.

14. September 1994
Die Gewinner des zweiten Preisrätsels aus dem Heft "Der Ninivit" wurden ausgelost. Friedel Sölken (Partyservice 250,- DM) belegte Platz 1. Ihm folgten Marita Voß (Partyservice 150,- DM) und Clemens Schmitz (15 Portionen Gulaschsuppe). 10 weitere Gewinner erhielten jeweils einen Gutschein für Hamburger mit Pommes. Die Preise hierzu stiftet wieder Conny Buchheister. Die Übergabe der Preise erfolgt am 2. November im Rasthaus Niedereimerfeld. Anschließend saß man noch gemütlich beisammen.

25. September 1994
Im Anschluss an das Erntedankfest in der Kirche verkaufen der Missionskreis und die Kreativen Schmuck- und Bastelarbeiten sowie Backwaren, Obst und Gemüse für die Missionsarbeit.

15. Dezember 1994
Erstmals erscheint in Niedereimer ein sogenannter "Dorfkalender", Herausgeber ist der Vereinsring. Die darauf abgedruckten großformatigen Fotos stellt der AKD jährlich aus seinem Fundus zur Verfügung. Zusätzlich sind die Termine der örtlichen Gruppierungen abgedruckt. Im Jubiläumsjahr 2007 erhalten die heimischen Künstler Gelegenheit sich mit einem ihrer Werke vorzustellen. Beim letzten Kalender im Jahre 2009 stellen die heimischen Gruppierungen die Fotos für den Kalender zusammen. Aufgrund der immer weiter sinkenden Verkaufszahlen wird der Kalender eingestellt.

März 1995
An der Spitze der Kreativen Niniviten erfolgt ein Wechsel. Ulla Jöster übernimmt die Leitung der Gruppe und wird gleichzeitig Bindeglied zum AKD-Vorstand.

14. Februar 1995
Ein Klönnachmittag zum Absturz des amerikanischen Militärflugzeuges am 22. April 1944 findet in der Schule statt. Zahlreiche Interessierte und Augenzeugen treffen sich dazu. Referent an diesem Tag ist der Historiker Horst Münter aus Dortmund. Der AKD erhält neue und aufschlussreiche Erkenntnisse und sogar einige Fotos.

Der Ninivit 1. März 1995
Gemeinsam mit dem Vereinsring bringt der AKD eine Sonderausgabe des Heimatblattes "Der Ninivit" heraus. Diese Ausgabe mit dem Titel "50 Jahre Krieg – 50 Jahre Frieden" behandelt das Ende des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren. Die letzten beiden Seiten gestalten die Kinder der Schule zum Thema Frieden. Auf Anzeigen wird in diesem Heft verzichtet und stattdessen durch Spenden finanziert. Den Verkaufserlös erhält das "Hammer Forum", das sich um Kinder in Kriegsgebieten kümmert.

6.- 17. März 1995
Zusätzlich baut der AKD in der Sparkassenfiliale noch eine Ausstellung zum Thema "2. Weltkrieg" auf. Die Ausstellung ist während der normalen Geschäftszeiten zu sehen und wird gut angenommen. Ausstellung Bürgermeister Alex Paust und Stadtdirekter Hans-Josef Vogel besuchten ebenfalls die Ausstellung und lobten den Aufbau, die Wirkung und die Aussagekraft.

8. März 1995
In der Mitgliederversammlung wird der Jahresbeitrag von 12,- auf 24,- DM erhöht. Dieser Schritt war nötig geworden, um die anfallenden Kosten decken zu können.

9. März 1995
Zur Erinnerung an den Bombenterror in Niedereimer findet in Zusammenarbeit mit dem Vereinsring zuerst auf dem Friedhof und im Anschluss daran in der Kirche eine Gedenkveranstaltung statt. Auf dem Friedhof hält das Stadtratsmitglied Friedel Sölken eine kurze Ansprache. Neben zahlreichen Mitbürgern und Gästen waren auch die heimischen Fahnenabordnungen zugegen.

Ostermarkt 1./2. April 1995
Der zweite Ostermarkt, diesmal unter Führung der Kreativen Niniviten, wird erneut in der Grundschule veranstaltet. Neben dem Verkauf von Osterdekorationen bieten die Damen und Herren auch eine Cafeteria an. Zwei Patres unterhalten derweil die Gäste mit Klavier- und Geigenspiel. Auch diesmal unterstützen Mitglieder des AKD den Ostermarkt. Vor und während des Ostermarktes fängt Radio Sauerland Stimmen von Ausrichtern und Besuchern ein und überträgt sie dann direkt an die Hörer am Rundfunk. Der Erlös des Marktes kommt abermals dem Medikamentenhilfswerk "action medior" zugute.

27. April 1995
Der Vorsitzende des AKD Norbert Becker wird als sachkundiger Bürger in den Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch berufen. Gleichzeitig wird im Ausschuss der Antrag auf einen eigenen Ortsheimatpfleger für Niedereimer gestellt.

18. Mai 1995
Die Kreativen Im Beisein der Mitarbeiterinnen vom Missionskreis und der Kreativen Niniviten übergibt der Vorsitzende des AKD Norbert Becker einen Scheck in Höhe von 9000,- DM an Frau Lisa Nicola von der "action medior". Vorher hatte sie über die Arbeit dieser Organisation berichtet.

Juli/August 1995
Ein Teil des ehemaligen Fahrradkellers in der Grundschule wird vom AKD abgemauert und soll später als Archiv- und Arbeitsraum genutzt werden. Damit ist das Umziehen innerhalb der Schule beendet. Bevor der AKD sein Domizil im Keller bekam, war er in der Küche und der Bühne untergebracht.

November 1995
Die Kreativen Niniviten bauen in den Räumen des Küchenhauses Sindern eine Advents- und Weichnachtsausstellung auf. Bis zum Jahre 1999 wiederholt sich diese Aktion. Ergänzt wird diese noch durch eine kleine Osterausterausstellung. Der Inhaber des Küchenhauses zeigt sich spendabel und stellt jährlich Schecks für die "action medior" aus.

14. November 1995
Aus persönlichen Gründen tritt Norbert Becker als 1. Vorsitzender zurück. Die Amtgeschäfte übernimmt bis zur Mitgliederversammlung kommissarisch der 2. Vorsitzende Detlev Becker.

22. November 1995
Die Kreativen unternehmen eine Tagesfahrt zur Blaudruckerei nach Nottuln sowie Münster und Telgte. Hier erhalten die Künstler neue Anregungen für ihre zukünftige Arbeit.

8. Dezember 1995
Im Rahmen eines kleinen "Richtfestes" wird der neue Archivraum im Keller der Öffentlichkeit vorgestellt.

22. Februar 1996
In einer Vorstandssitzung stellt Detlev Becker den Ordner der Kriegs- und Ziviltoten sowie Vermissten aus Niedereimer des Deutsch/Französischen Krieges (1870/71) sowie des 1. (1914 - 1918) und 2. Weltkrieges (1939 - 1945) als "Ehrenbuch" vor. Diesem Gemeinschaftswerk von Norbert und Detlev Becker gingen Recherchen seit Herbst 1991 bei Familienangehörigen und Behörden voraus. Das Buch wird später in einer kleinen Auflage hergestellt und an die Interessenten direkt verkauft. 2005 wird das Buch nochmals in der Ausstellung zum 60-jährigen Kriegsende gezeigt und findet daraufhin noch einige Abnehmer.

März 1996
Bedingt durch Terminüberschneidungen verlegt man die wöchentlichen Arbeitssitzungen jetzt von mittwochs auf dienstags.

6. März 1996
Nach mehr als 10 Jahren legt Norbert Becker sein Amt in der Mitgliederversammlung nieder. Neuer 1. Vorsitzender wird Klaus Vernholz. In der Versammlung bittet der AKD-Vorstand die Kreativen das Färben der Ostereier zu übernehmen.

22. Mai 1996
Nach jahrelanger Vakanz ernennt die Stadt Arnsberg Norbert Becker zum neuen Ortsheimatpfleger für Niedereimer. Aufgrund seines außergewöhnlichen Engagements in der Heimatforschung wird er für dieses Amt vorgeschlagen. Sein Vorgänger Anton Kaiser verstarb bereits am 30.12.1983.

20. Juni 1996
Auch Niedereimer beteiligt sich am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Ein besonderes Augenmerk legt die Kommission ebenfalls auf den neuen Archivraum des AKD im Schulkeller. Zusätzlich hat der AKD dazu noch die mehrseitige Präsentation "In Niedereimer ist gut wohnen" erstellt, die den Kommissionsmitgliedern übergeben wird.

Archivkeller 20. Juni 1996
Am selben Abend ist Bürgermeister Alex Paust zu Gast im neuen Archivkeller des AKD. Neben der Besichtigung informiert er sich gleichzeitig über die Arbeit des Vereins.

27. Juni 1996
In einer außerordentlichen Versammlung beschließen die Vereinsvorstände, dass der bisherige selbständige Vereinsring als eigenständige Abteilung in den AKD übergeht. Weitere Erklärungen sollen in der Herbstsitzung des Vereinsrings folgen.

4. September 1996
Das beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" vorgestellte Heft "In Niedereimer ist gut wohnen" wird nun der Dorfbevölkerung vorgestellt und zum Kauf angeboten.

15./16. November 1996
Aktivitäten des AKD Die Kreativen Um den Verein vorzustellen, präsentieren sich der AKD und die Kreativen Niniviten an zwei Tagen der offenen Tür in der Schule. Dazu sind freitags abends die Gruppierungen des Dorfes und samstags die Bevölkerung eingeladen. Trotz des eigentlich attraktiven Programms finden leider nur wenige Interessierte den Weg dort hin.

14. Februar 1997
Grünkohlessen des AKD Der Vorstand hat die Aktiven des Vereins sowie die Kreativen Niniviten zum Grünkohlessen in den Gasthof Haus Bienstein eingeladen. Im Vorfeld hatte der heimische Schieferschnitzer Ernst Bierbaum dem Vorstand ein Schieferbild mit Vereinswappen des AKD e.V. übergeben, das an diesem Abend den Anwesenden vorgestellt wird.

1. März 1997
Den bereits dritten Ostermarkt veranstalten die Kreativen Niniviten in Niedereimer. Aufgrund von Platzmangel und Koordinationsschwierigkeiten findet der Markt diesmal im Stephanushaus statt. Die Kreativen Niniviten führen alle zwei Jahre einen solchen Ostermarkt durch. Auch hierbei werden wieder allerlei Ostersachen angeboten. Im Mai übergeben die Kreativen einen Scheck in Höhe von 5000,- DM an die "action medior".

1. Mai 1997
Die regelmäßigen Arbeitstreffen der Archivgruppe werden von dienstags auf donnerstags verlegt. Zeit und Ort bleiben aber gleich.

18. Mai 1997
Die Kreativen Die Gruppe der Kreativen Niniviten übergibt an diesem Tag einen Scheck in Höhe von 5000,- Euro an Frau Lisa Nicola von der "action medior". Diesen Betrag erzielte die Gruppe beim Ostermarkt im Frühjahr.

12. Oktober 1997
Einige der Kreativen Niniviten nehmen mit einem Verkaufs- und Ausstellungsstand am Herbstfest der "action medior" in Tönisvorst teil. Ein repräsentativer Erfolg für diese Gruppe.

29. November 1997
Seit diesem Jahr schmücken die Kreativen Niniviten beim KFD-Advents- und Weihnachtsbasar den großen Weihnachtsbaum im Stephanushaus mit allerlei selbstgefertigtem Dekorationsmaterial als Gegenleistung für die Hilfe beim Ostermarkt. Der Erlös kommt der Frauengemeinschaft zugute, die es wiederum einem guten Zweck zuführt.

5. März 1998
Aufgrund der stetig wachsenden Mitgliederzahl und der zunehmenden Teilnehmerzahl an der Mitgliederversammlung findet erstmals die Versammlung im Gasthof Haus Bienstein statt. Im Rückblick weist der Vorsitzende Klaus Vernholz auf die zu wenigen aktiven Mitarbeiter bei dem umfangreichen Programm hin.

9. Mai 1998
Die Freiwillige Feuerwehr Niedereimer feiert an diesem Tag ihr 90-jähriges Bestehen. Hierzu erstellte der Feuerwehrkamerad Detlev Becker in enger Zusammenarbeit mit dem AKD eine erste umfassende Chronik zur Feuerwehrgeschichte. Das Gesamtwerk umfasst 37 Seiten Text und 54 Fotos und wird an diesem Abend offiziell vorgestellt.

13. August 1998
Im Foyer der Schule veranstaltet der AKD gemeinsam mit den Kreativen Niniviten einen "Stöberabend". Beide Gruppierungen möchten sich vorstellen und Mitarbeiter werben. Doch leider bleibt es bei einem sehr mäßigen Besuch einiger Bürger.

29. Dezember 1998
Das fünfte Heimatblatt "Der Ninivit" erscheint und erfreut sich großer Beliebtheit bei Einheimischen und Neubürgern. Mit Geschichte(n) wie dem Brand der Dicken Eiche, dem Schulkapellchen, der Obereimer Laufbrücke, den Schulhausgeschichten, der Geschichte der SPD, den Kreativen Niniviten oder aus dem heimischen Wald weckt der AKD das Interesse der Leser.

4. März 1999
In der Mitgliederversammlung wird Norbert Becker erneut zum Vorsitzenden des AKD gewählt. Klaus Vernholz muss das Amt aus beruflichen Gründen niederlegen. Ebenfalls stellt der Ortsheimatpfleger Norbert Becker erste Überlegungen zur "Dorfplatzgestaltung" an der Friedrichshöhe in der Versammlung vor.

13. März 1999
Der bereits 4. Ostermarkt findet im Stephanushaus statt. Auch hier bieten die Kreativen Niniviten wieder mit viel Liebe gestaltete Osterdekorationen an. Unterstützung erhalten sie wieder vom AKD und dörflichen Gruppierungen. Mit einem Informationsstand ist die "action medior" abermals vertreten. Beim Ostermarkt kommt ein Erlös von 5000,- DM für den guten Zweck zusammen.

3. Mai 1999
Auf Initiative des AKD-Vorsitzenden und Ortsheimatpflegers Norbert Becker treffen sich Verantwortliche zum Ortstermin am Dorfplatz (Bushaltestelle). Hierbei geht es um die Neu- und Umgestaltung des Platzes. Diese Arbeiten sollen nach Möglichkeit in Eigenleistung und in Gemeinschaftsarbeit des Dorfes erfolgen. Zu einer Umsetzung kommt es jedoch nie, da der Platz komplett umgewandelt und verkleinert wird. Zudem fehlt die Unterstützung aus der Dorfbevölkerung für das Projekt.

9. März 2000
In der Mitgliederversammlung wird erstmals das von Nikolaus Hütter erstellte neue Internetportal für Niedereimer unter www.niedereimer.de vorgestellt. Ferner wird eine Satzungsänderung vorgenommen. Hier droht das Finanzamt aufgrund hoher Rücklagen mit der Aberkennung der Gemeinnützigkeit. Dies kann hierdurch jedoch verhindert werden.

2. April 2000
Ausflug des AKD Erstmals unternehmen einige AKD- Mitglieder ein Ausflug in die Heimatgeschichte. Sie besuchen das ehemalige Prämonstratenserkloster in Rumbeck. Hier gibt der ortskundige Historiker Fritz Timmermann Erläuterungen zur ehemaligen Klosteranlage. Zum Abschluss kehren die Teilnehmer noch im Gasthof Hoffmann in Rumbeck ein.

13. Oktober 2000
Aktivitäten des AKD Durch einen glücklichen Umstand erhält der Arbeitkreis Dorfgeschichte Unterlagen aus dem Besitz des ehemaligen Schulleiters Kaspar Ostenkötter (1878- 1914). Diese Dokumente, hauptsächlich Gedichte und Erzählungen in kleinen Heften zusammengestellt, übergibt der Enkel Wolfgang Ostenkötter aus Salzgitter dem Verein zur Aufbewahrung.

Aktivitäten des AKD 27. November 2000
Von Frau Inge Rinsche geb. Schulte erhält der AKD ein 140 Jahre altes sogenanntes Wirtschaftbuch. Hierin sind alle Tätigkeiten ihres Großvaters Franz Schulte festgehalten, der als Gast- und Landwirt in Niedereimer tätig war. Eine aufschlussreiche Beschreibung aus dem 19. Jahrhundert.

12. Januar 2001
Die neu gegründete Internetgruppe trifft sich zur ersten Arbeitssitzung in der Wannetalschule. Als Leiter fungiert der ortsansässige Diplominformatiker Nikolaus Hütter.

20. März 2001
Im Hause Sindern Küchen wird das neue Kochbuch mit dem Titel "Niedereimer kocht und backt" vorgestellt. Hauptsponsor des Buches ist Uli Sindern, Inhaber des gleichnamigen Küchenstudios. In dem Buch werden Sauerländer Rezepte vorgestellt. Das Kochbuch ist ein gemeinsames Werk der Kreativen Niniviten und des AKD. Gesammelt und aufgeschrieben wurden die alten Rezepte diverser Kategorien von Mitgliedern der Kreativen Niniviten. Illustriert ist das Buch mit Fotos aus Niedereimer.

24. März 2001
Erstmalig findet der Ostermarkt, aufgrund der gestiegenen Zahl der Aussteller und kauffreudigen Besucher, in der Halle Friedrichshöhe statt. Der bereits fünfte Markt bricht alle bisherigen Besucherrekorde. Aus Nah und Fern strömen die Gäste pünktlich zur Eröffnung in die Halle. Die Kreativen Niniviten haben alle Hände voll zu tun. Der Auf- und Abbau in der Halle wird durch Mitglieder des AKD unterstützt. Ebenso unterstützen dörfliche Gruppierungen den Ostermarkt. Es kommt ein Erlös von 10.000,- DM für die "action medior" zusammen.

11. Oktober 2001
Nach kurzer schwerer Krankheit verstirbt der Initiator des Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer Norbert Becker viel zu früh im Alter von nur 60 Jahren. Dank seines Engagements konnte in Niedereimer viel Text- und Bildmaterial aus der Vergangenheit gesammelt und archiviert werden. Ebenso konnten etliche Projekte wie z.B. Ausstellungen, Brunnenhäuschen, Wasserstollen, Kriegervereinsfahne etc. durch seine Leidenschaft zur Geschichte erst verwirklicht werden. Neben dem 1. Vorsitzender des AKD verliert Niedereimer mit Norbert Becker auch einen motivierten Ortsheimatpfleger. Nach seinem Tod benötigt der Verein eine lange Zeit, um sich neu zu orientieren und aufzustellen.

7. März 2002
Nach dem plötzlichen Tod des Vorsitzenden Norbert Becker wählt die Mitgliederversammlung Dietmar Eickhoff zum 1. Vorsitzenden. Zudem wird, bedingt durch die Euroumstellung, der Jahresbeitrag von 24,- DM auf 12,- Euro geändert.

28. April 2002
Anlässlich der 1200-Jahrfeier in Hüsten stellen die Verantwortlichen des Heimatkreises Hüsten, bei leider regnerischem Wetter, einen prächtigen Festzug mit vielen Motivwagen zusammen. Auch der Vereinsring beteiligt sich mit der Nachstellung der Sage vom Roten Kreuz an dem Festzug. Auf dem Wagen sieht man kämpfende Ritter und Geister im Wald.

1. September 2002
Der heimische Schieferschnitzer Ernst Bierbaum übergibt dem AKD ein von ihm gefertigtes Schieferbild mit diversen Motiven verschiedener Zeitepochen aus Niedereimer. Das Bild erhält den Titel: "Niedereimer im Wandel der Zeit".

28. September 2002
Die Schule in Niedereimer kann auf 125 Jahre erfolgreiche schulische Ausbildung zurückblicken. Viele Generationen haben in der alten und später neuen Schule das nötige Rüstzeug fürs Leben erhalten. Zuerst treffen sich Schüler, Lehrer/Innen und Gäste an der alten Schule, heute Sindern Küchen. Nach der Begrüßung ziehen die Teilnehmer, genauso wie beim Umzug in die neue Schule, gemeinsam zur Friedrichshöhe. Dort wird den Gästen ein bunter Nachmittag geboten. Der AKD hat eine Fotoausstellung und alte Schulbänke aus Beleke organisiert und Otto Voss zum Lesen plattdeutscher Texte gewinnen können. Neben den vielen heimischen Besuchern nehmen auch ehemalige Lehrer/Innen, Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Landtagsabgeordneter Klaus Kaiser an der Feier teil.

30. Oktober 2002
Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf des Kochbuches "Niedereimer kocht und backt" von ca. 790,- € kann bei einer Sitzung der Kreativen Niniviten per Scheck an Frau Lisa Nicola von der "action medior" direkt übergeben werden. Anschließend berichtet Frau Nicola noch über die aktuellen Hilfsprojekte der Organisation.

10. Dezember 2002
Nach dem Tod des Ortsheimatpflegers Norbert Becker tritt Detlev Becker seine Nachfolge an. Aufgrund seiner langjährigen aktiven Mitarbeit im AKD wird er für diesen Posten vom Bezirksausschuss vorgeschlagen und vom Rat der Stadt dazu ernannt. In einer kleinen Feierstunde erhält er die Ernennungsurkunde aus der Hand von Bürgermeister Hans-Josef Vogel im Beisein des Kulturamtsleiter Dr. Klaus Richter. Gleichzeitig wirkt Detlev Becker nun als Sachkundiger Einwohner im Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch mit und ist Gastzuhörer in den Ausschüssen Kultur, Tourismus und Sport sowie Planen, Bauen und Wohnen.

19. Februar 2003
Der AKD erhält von der heimischen Lokalredaktion der Westfälischen Rundschau eine große Farbfilm-Entwicklungsmaschine mit viel Zubehör. Da die Redakteure nun ausschließlich mit Digitalkameras und Scanner- Technik arbeiten, ist diese Maschine überflüssig geworden. Beim AKD hingegen soll diese Entwicklungsmaschine zum Einsatz kommen. Aufgrund des hohen technischen Aufwandes sowie erheblichen Kosten- und Zeitaufwandes kann die Maschine jedoch nicht gebraucht werden.

29. März 2003
Erneut findet der Ostermarkt der Kreativen Niniviten in der Halle Friedrichshöhe statt. Die Besucherströme reißen an diesem Nachmittag nicht ab. Viele verschieden gestaltete Eier oder Dekorationsmaterial gibt es zu bestaunen und zu erwerben. Eine Cafeteria rundet die ganze Sache ab. Unterstützt werden die Kreativen Niniviten wiederum vom AKD und örtlichen Gruppierungen. Zum Schluss bleibt ein stattlicher Erlös von 4.000,- Euro für die "action medior" übrig.

Ostermarkt

Mai 2003
Der AKD nimmt mit zwei Nachbargemeinden Kontakt zwecks Austausches von Heimatblättern auf. Hier die "Müscheder Blätter" des Arbeitskreis für Dorfentwicklung und Heimatpflege aus Müschede und dem Blättchen "Tüsken Linne un Luer" des Arbeitskreis für Dorfgeschichte aus Holzen. Seitdem erfolgt ein reger Austausch der Neuerscheinungen.

28. Juni 2003
An diesem Tag findet der traditionelle Schnadegang in Niedereimer einmal in einem anderen Rahmen statt. Zum Abschluss des Rundganges finden sich die Teilnehmer und etwa 250 Zuschauer am ehemaligen Standort der "Dicken Eiche" am Himmelpfortener Weg ein. In einem Historienspiel wird sowohl der Besuch des Preußenkönigs Friedrich, dessen Sohns Wilhelm und Fürst Bismarck vor 150 Jahren als auch der Brand der "Dicken Eiche" vor 80 Jahren nachgestellt. Dieses Schauspiel erfolgt auf Initiative des neuen Ortsheimatpflegers Detlev Becker. Die Kostüme der Edelherren und der Dorfbewohner werden von der Theaterschneiderin Christina Lüttich liebevoll hergestellt. Die "Dicke Eiche", nach Vorlage des Wappens, hatten Josef Hagedorn und Günter Lichte speziell für dieses Schauspiel aus Holz nachgebaut. Bei dem Brand der Eiche erhält man Unterstützung von der Feuerwehr Herdringen mit historischem Löschgerät und authentischen Uniformen. Nach dem Historienspiel wird der neue Gedenkstein mit Schautafel am Wegesrand durch den jüngsten Teilnehmer Cedrik Bläsing enthüllt. Der Findling wurde von dem Unternehmer Bernd Pöthe aus Niedereimer gestiftet und durch die Firma Hilligsberg aus Arnsberg kostenlos für die Tafel bearbeitet und aufgestellt. Den Abschluss der gelungenen Aktion feiern die Akteure und Zuschauer an der SGV-Hütte.

Jubiläum

10. August 2003
Der AKD stellt das Buch "Geschichte der Kirchengemeinde Sankt Stephanus Niedereimer" vor. Diese Erstauflage von 100 Exemplaren ist bereits nach einer Stunde ausverkauft. Dieses enorme über 470-seitige Werk verfasste Josef Hendricks in mehrjähriger Arbeit. Der AKD legte dieses Buch zum Selbstkostenpreis auf. Die zweite Auflage von ebenfalls 100 Büchern erschien im Oktober des Jahres und war bis auf wenige Exemplare abermals vergriffen.

17. September 2003
Der AKD tritt als ordentliches Mitglied dem Arnsberger Heimatbund bei. Damit erhofft man sich eine bessere Zusammenarbeit beider Vereine. Gleichzeitig erhält der AKD von nun an ebenfalls die "Arnsberger Heimatblätter".

1. Oktober 2003
Der AKD kann nach jahrelangen vergeblichen Suchen in den neuen Archivraum in der "Alten Post" am Stephanusweg 11 einziehen. Nach kleinen Renovierungsarbeiten und Beschaffung von Möbeln hat der AKD nun einen geeigneten Raum für seine Arbeit und große Teile des Archivs. Gute Arbeitsbedingungen sind nun ebenfalls gegeben.

4. Dezember 2003
Auch dem Westfälischen Heimatbund tritt der AKD bei, um eine bessere Kooperation zu schaffen.

7. Dezember 2003
Dicke Eiche Eine Kopie des Holzbildes von der "Dicken Eiche" wird auf Anregung des AKD links neben der Bühne in der Halle Friedrichshöhe montiert. Auch dieses Bild haben Josef Hagedorn (Malerarbeiten) und Günter Lichte (Holzarbeiten) gemeinsam hergestellt. Das Original vom Historienspiel findet in der SGV-Hütte seinen Platz.

4. März 2004
Nach Dietmar Eickhoff, der das Amt des Vorsitzenden aus beruflichen Gründen aufgeben muss, wird Detlev Becker in der Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt.

1. Mai 2004
Durch Umstrukturierung bedingt erscheint nach längerer Pause die 6. Ausgabe des Heimatblattes "Der Ninivit". Diesmal beleuchten die verschiedenen Autoren die Themen: Mordfall Stute, Firma Grothoff & Schulte, Ev. Frauenhilfe, Schnadegang mit Historienspiel, Hof Mette, Missionskreis, das Rote Kreuz, Paterschützenfest oder St. Martin.

25. Juni 2004
Alte Kirche Ein weiteres Holzbild dekoriert auf Vorschlag des AKD die Bühnenseite in der Halle Friedrichshöhe. Diesmal dient die alte Kirche als Motiv. Neben Josef Hagedorn und Günter Lichte engagiert sich Alfons Körner mit den Metallarbeiten an diesem Werk.

26. Juni 2004
Zum zweiten Mal findet eine Gedenktafelenthüllung im Rahmen des Schnadegangs statt. Die Schautafel ist an der Alten Volksschule, heute Sindern Küchen, angebracht. Die Anbringung geht auf das 125-jährige Schuljubiläum im Jahre 2002 zurück.

4. September 2004
Das Gitter zur Sicherung des alten Wasserstollens am Stemberg ist Opfer von Randalierern geworden. Dieter Simon und Michael Kaiser reparieren das Gitter mit großem Aufwand, da Elektrizität durch einen Stromerzeuger erzeugt werden muss.

17. September 2004
Nachdem das Archiv in der ehemaligen Post eingerichtet ist, fertigt Klaus Lauenroth einen Fahnenschrank für die restaurierte Kriegervereinsfahne von 1898 an. Nun hat sie einen ordentlichen Platz und ist für jeden Besucher sichtbar. Die Firma Schlimbach aus Arnsberg versieht den Schrank noch mit Glasschiebetüren, um so die alte Fahne vor Verschmutzungen zu schützen.

2. Oktober 2004
Das alte Mosaikkreuz aus der Kirche erhält einen neuen Platz am Stephanushaus. Durch das jahrelange Stehen, bei jeglicher Witterung am Ende des Stephanusweges, war das Kreuz arg mitgenommen und musste restauriert werden. Die Restaurierung bezuschusste der AKD mit 500,- Euro aus der Vereinskasse.

5. März 2005
Erneut findet der Ostermarkt der Kreativen Niniviten in der Halle Friedrichshöhe statt. Zahlreiche Aussteller bieten wieder viel Österliches zum Kauf an. Das Angebot wird wiederholt sehr gut angenommen. Die reichhaltig bestückte Cafeteria inmitten des Ostermarktes findet abermals reißenden Absatz. Dank der Mithilfe von AKD und örtlicher Gruppierungen bleiben nach Abzug aller Unkosten immerhin noch 4.000,- Euro für die "action medior", dem Medikamentenhilfswerk in Tansania, übrig.

1. April 2005
Ein neues Heimatblatt "Der Ninivit" wird von AKD herausgegebnen. Das Sonderheft befasst sich mit dem Thema: "Nach 60 Jahren – Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit". In diesem Heft berichten über 70 Zeitzeugen erstmals offen über ihre Erlebnisse zum 2. Weltkrieg. Das Besondere an dem Heft ist, dass gerade heimische und damit bekannte Mitbürger über ihr Erlebtes berichten. Die Broschüre dient gleichzeitig als Begleitmaterial für die große Ausstellung im Mai des Jahres. Eine Vielzahlzahl von interessierten Lesern erwerben dieses besondere Heimatblatt. Zu Unterrichtszwecken wird diese Ausgabe später sogar von überörtlichen Lehranstalten verwendet. Von dem Heft werden insgesamt fast 600 Exemplare verkauft. Dank spendenfreudiger heimischer Betriebe kommt dieses Heft komplett ohne Werbung aus.

2. April 2005
Erstmals erscheint das neue Informationsblatt "Kreisblatt" für die AKD- Mitglieder. Hiermit möchte der Vorstand seine Mitglieder über Termine, Neuerungen oder Veränderungen innerhalb des Vereins in Kenntnis setzen.

8. – 16. Mai 2005
Ausstellung des AKD In dieser Zeit findet eine große Sonderausstellung zum 2. Weltkrieg in der Halle Friedrichshöhe statt. Es geht hierbei um die Themen Kriegsgefangenschaft, Zwangsarbeit, Flucht und Vertreibung sowie Erinnerungen. Hierzu trägt der AKD, dank der Dorfbevölkerung, etliche Dokumente, Bilder und Exponate zusammen. Nach dem Gottesdienst als Auftakt treffen sich Zeitzeugen sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft in der Halle Friedrichshöhe. Im Anschluss an die Reden des Ortsheimatpflegers Detlev Becker, des Bürgermeisters Hans-Josef Vogel und des Leiters der Geschichtswerkstatt "Zwangsarbeit" Rainer Ahlborn wird die Ausstellung offiziell eröffnet. Unter den Besuchern ist auch der Bürgermeister aus der polnischen Partnerstadt Olesno Edward Flak. Ab dem Nachmittag ist die Ausstellung dann eine Woche lang für die Besucher geöffnet. Zwei Sonderveranstaltungen, der Erlebnisbericht von Theo Gronert und der Antikriegsfilm "Die Brücke", ergänzen die Ausstellung. Insgesamt sehen sich über 600 Besucher aller Altersgruppen die Ausstellung an. Auch zwei Schulklassen nutzten die Gelegenheit zur Information über dieses sensible Thema. Der AKD erhielt viel positives Lob dafür. Angeregt durch die Ausstellung erhält der AKD von Besuchern noch diverse Erlebnisberichte zu verschiedenen Kriegsereignissen sowie Exponate aus den Kriegsjahren.

22. Mai 2005
Ausflug des AKD Der historische Ausflug führt diesjährig nach Neheim. Hier wird die ehemalige Synagoge in der Mendener Straße besucht. 31 Teilnehmer lauschen den Ausführungen des Hüstener Historikers Werner Saure. Im Anschluss besucht die Gruppe noch die Ausstellung "Zwangsarbeit in Arnsberg 1939 – 1945" im Fresekenhof. Hier geben Rainer Ahlborn (Leiter der Geschichtswerkstatt) und Franz-Josef Leclaire (ehemaliger Volksschullehrer in Niedereimer) Erläuterungen zum Thema. Der Tagesabschluss findet in der Gaststätte Schnettler statt.

Juni 2005
In einem Kooperationsvertrag zwischen dem AKD und dem Heimatbund Neheim-Hüsten beschließen die beiden Vereine die jeweils neu erscheinenden Heimatblätter "An Möhne, Röhr und Ruhr" und "Der Ninivit" kostenlos untereinander auszutauschen.

19. Juni 2005
Mosaikkreuz Beim Pfarrfest der Kirchengemeinde wird auch das neu restaurierte Mosaikkreuz eingesegnet. Der AKD unterstützte die Restaurierung mit finanziellen Mitteln.

25. Juni 2005
Zum Beginn des Schnadegangs machen die Teilnehmer am Haus Kaiser an der Niedereimerstraße kurz Halt. Hier wird die neue Schautafel enthüllt, die an den Bombentod von 21 Menschen am 9. März 1945 erinnert.

Juli 2005
Aufgrund der Nachfrage bei der Ausstellung zum Kriegsende im Mai des Jahres wird das "Ehrenbuch der Kriegstoten und Vermissten" nochmals in geringer Stückzahl aufgelegt.

6. Juli 2005
Nach zehn erfolgreichen Jahren an der Spitze der Kreativen Niniviten legt Ursula Jöster das Amt der Leiterin nieder. Ihr folgt Viola Exner nach. Mit Frau Jöster verlassen einige Mitglieder den Kreis der Aktivisten und treten aus Altersgründen in die zweite Reihe zurück.

9. August 2005
In der gemeinsamen Krisensitzung der Vorstände von Arbeitskreis Dorfgeschichte und Vereinsring geht es um die Fortführung des Vereinsrings. Es geht darum, dass sich derzeit trotz aller Anstrengung kein neuer Vorsitzender finden lässt. Nach reger Diskussion kommt man zu dem Entschluss, vorerst alles beim Alten zu belassen.

17. August 2005
Bei der Reparatur des Brunnenhäuschens (Schulbrunnen / Hof Mette) an der Friedrichshöhe engagiert sich die Familie Glaremin ganz besonders. Von Tobias Glaremin wird ein neues Schutzdach angebracht. Währenddessen beschäftigen sich Horst, Peter und Werner Glaremin mit der Technik des Brunnens, dem Anstrich sowie den Grünanlagen um den Brunnen herum.

12. September 2005
Das WDR-Fernsehteam von "Mitten drin" hat sich für diesen Montag in Niedereimer angekündigt. Leider spielt das Wetter an diesem Tag nicht so mit. Dennoch können die Redakteure viele tolle Impressionen von Niedereimer einfangen. Das ganze Dorf beteiligt sich an dieser wohl einmaligen Aktion, ihren Ort westfalenweit vorzustellen. Nach mehr als fünf Stunden Dreharbeiten reist das Fernsehteam wieder ab. Am Abend zur besten Sendezeit zeigt sich die Ortschaft Niedereimer für etwa acht Minuten von ihrer besten Seite. Die ganze Aktion wird vom AKD, Vereinsring, Ratsmitglied Friedel Sölken und Ortsheimatpfleger Detlev Becker ausgearbeitet und abgewickelt.

WDR - Mitten drin

25. September 2005
Tag der offenen Tür Der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. kann nun auf 20- jährige erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Was damals im kleinen Kreis anfing, hat im Laufe der Zeit reiche Früchte getragen. Die Zusammenarbeit zwischen dem AKD und der Dorfbevölkerung ist hervorragend. Aus diesem Anlass wird erstmals ein Tag der offenen Tür am neuen Archiv am Stephanusweg abgehalten. Der Tag lockt viele interessierte Besucher an, die sich neben den Archivalien auch die Zeit noch bei Kaffee und Kuchen sowie lockeren Gesprächen vertreiben.

8. Januar 2006
Ehrung des AKD Ein ganz besonderer Tag für den Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V.: Bürgermeister Hans-Josef Vogel verleiht im Arnsberger Sauerlandtheater die Bürger/Innenmedaille für ehrenamtliches Engagement Einzelner bzw. Gruppen. Der AKD erhält die Medaille aus verschiedenen Gründen, wie z.B. für die Aufarbeitung der Kriegserlebnisse, die Archivarbeit der letzten Jahre und für die Arbeit der Kreativen Niniviten, die sich für die weltweite Hilfsorganisation "action medior" einsetzen. Die Vorsitzenden Detlev Becker und Klaus Vernholz nehmen die Bürger/Innenmedaille an diesem Abend entgegen. Im Anschluss findet ein Empfang im Foyer statt.

16. Januar – 17. November 2006
In dieser Zeit haben sich Angela Becker, Diana Brakel und Viola Exner viel vorgenommen. Sämtliche Berichte des früheren Ortsheimatpflegers Anton Kaiser, die in Sütterlin verfasst sind, werden von ihnen übersetzt und auf Computer neu verfasst. Die Arbeit ist sehr anstrengend und zeitintensiv, doch es lohnt sich für den AKD. Dadurch kann der Verein nun sehr viele Texte nutzen.

11. Juni 2006
Ausflug des AKD Zu dem historischen Ausflug treffen sich 25 Mitglieder und Gäste des AKD bei hochsommerlichen Temperaturen in Alt- Arnsberg. Hier führt die Stadtführerin Dorothe Domke die Teilnehmer über die geschichtliche Meile zwischen Klosterkirche und Schlossberg. Sie lauschen interessiert den Ausführungen zur Stadtgeschichte. Zum Abschluss genießen die Teilnehmer im Alten Backhaus kühle Getränke.

24. Juni 2006
Bevor der Schnadegang loszieht, wird an der Hofkapelle Bienstein an der Friedrichshöhe die vom AKD gestiftete neue Schautafel im Beisein der Teilnehmer durch den Ortsheimatpfleger Detlev Becker enthüllt. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Kapelle zu besichtigen, die ansonsten geschlossen ist.

24. September 2006
Erneut lädt der AKD Mitglieder und Interessierte zum Tag der offenen Tür in sein Archiv ein. Hierbei wird den Besuchern die Arbeit vorgestellt und Exponate, Fotomaterial etc. gezeigt. Leider ist das Interesse aus der Bevölkerung, aufgrund etlicher Veranstaltungen, nicht so groß.

7. Januar 2007
Jubiläum Niedereimer blickt auf 800 Jahre Dorfgeschichte zurück. 1207 wird der Ort erstmals in einer Urkunde der Äbtissin Jutta von Meschede erwähnt. Diesem Jubiläum hatten viele Niniviten entgegengefiebert und sich im Vorfeld viel Arbeit gemacht. Leider war es dem langjährigen Vorsitzenden des AKD Norbert Becker, der selbst schon frühzeitig auf dieses Jubiläum hingearbeitet hatte, nicht vergönnt, dieses Ereignis mitzuerleben. Am Nachmittag treffen sich Dorfbevölkerung und Gäste zur Auftaktveranstaltung mit ökumenischem Gottesdienst in der Kirche. An die Messfeier von Propst Dr. Achim Funder und Pfarrer Volker Horstmeier schließen sich Reden von Altabt Stephan Schröer, Pfarrer i.R. Jochen Schwabedissen, Bürgermeister Hans-Josef Vogel und dem Ortsheimatpfleger Detlev Becker an. Zum anschließenden Neujahrsempfang finden sich zahlreiche Besucher im Stephanushaus ein. Neben einigen kopierten Urkunden ist ebenfalls das Modell von Niedereimer um 1830 zu sehen. Gefertigt wurde dieses extra für den AKD von der Architektin Tanja Reunert aus Oeventrop. Noch einige Stunden verbringen die Gäste an diesem Abend gemeinsam.

1. März 2007
In der Mitgliederversammlung stellt Hans Meyer die beiden Manuskripte seiner historischen Romane "Im Zeichen vom Imbere" und "Niedereimer Connection" vor. Trotz aller Bemühungen konnte eine schnelle Veröffentlichung aus Kostengründen bisher jedoch noch nicht realisiert werden.

17. März 2007
Ostermarkt Der diesjährige Ostermarkt der Kreativen Niniviten steht ebenfalls im Zeichen des Dorfjubiläums. So bieten die Aussteller neben den vielen zahlreichen üblichen Osterdekorationen auch dorfspezielle Sachen mit Niedereimer Motiven an. Die Halle Friedrichshöhe scheint an diesem Tag förmlich aus allen Nähten zu platzen, solch ein Besucherandrang herrscht. Die Damen diverser Dorfgruppierungen in der Cafeteria können den Wünschen der Besucher kaum nachkommen. Der Erlös des Ostermarktes von 4.000,- Euro kommt wiederum der "action medior" zugute. Alle Beteiligten sind zufrieden.

21. März und 18. April 2007
Die zwei Geschichtsseminare des AKD in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk, mit den Themen "Niedereimer tritt in die Geschichte ein" und "Niedereimer auf dem Weg in die Neuzeit", sind mit jeweils mehr als 55 Zuhörern sehr gut besucht. Hier beleuchten Thomas Bertram (kath. Bildungswerk), Werner Saure (Historiker) und Klaus Vernholz (2. Vorsitzender des AKD) den Ort Niedereimer in der Welt-, Heimat- und Dorfgeschichte. Zum Schluss werden noch interessante Exponate aus der Vergangenheit gezeigt.

27. Mai 2007
Ausflug des AKD Der historische Ausflug des AKD findet diesmal in Niedereimer statt. Der Ortsheimatpfleger und 1. Vorsitzende hat die Mitglieder und Gäste zu einem historischen Rundgang durch das "Alte Dorf" eingeladen. Trotz des Regenwetters nehmen über 70 Personen das Angebot an und lassen sich Dorfgeschichte an historischen Orten näher bringen. Zum Abschluss und Aufwärmen treffen sich alle Teilnehmer auf Einladung des AKD im Stephanushaus.

16. Juni 2007
In diesem Jahr ziehen die Teilnehmer des Schnadegangs aus Anlass des Dorfjubiläums erstmals die 20 km lange Strecke ganz rund um Niedereimer. Der Weg wird in diverse Etappen mit verschiedenen Aktionen eingeteilt. Höhepunkt, insbesondere für die Kinder, ist wohl das "Pippi- Langstrumpf-Spiel" am Kettlerbach. Zur Gedenksteinenthüllung treffen sich die Wanderer dann an der Kirche. Hier wird nach der Segnung des Steins durch Pfarrer Thomas Siepe und unter Beteiligung des Männergesangsvereins sowie des Musikvereins der Stein vom ältesten Teilnehmer Horst Michel enthüllt.

9./10. August 2007
Niedereimer wird nach Starkregen von einem Jahrhunderthochwasser heimgesucht. Fast ein Drittel der Häuser im Ort sind davon betroffen. Auch der AKD bekommt etwas davon zu spüren. So gelangt die lehmige Brühe in das Archiv. Zum Glück werden nur wenige Unterlagen geringfügig in Mitleidenschaft gezogen.

18. August 2007
Trotz aller Widrigkeiten durch das Hochwasser findet das lange geplante Dorfgemeinschaftsfest auf der Friedrichshöhe statt. Die Niniviten lassen es sich nicht nehmen, ihr Dorfjubiläum zu feiern. Das Fest mit Spiel, Spaß und Unterhaltung wird zu einem besonderen Höhepunkt und alle Teilnehmer sind von der Planung und Ausführung begeistert. Zahlreiche Gruppierungen des Dorfes bringen sich in das Dorfgemeinschaftsfest ein. So auch die Kreativen Niniviten mit einem Verkaufsstand mit heimischen Waren. Ebenso stellen zahlreiche heimische Künstler ihre Arbeiten aus. Mit einem Countrysänger am Abend schließt das Fest.

21./22. August 2007
Abermals wird Niedereimer vom Hochwasser heimgesucht. Durch die Um- und Weitsicht der Hauseigentümerin wird das Archiv durch Sandsäcke vor erneuten Fluten verschont.

21. – 23. September 2007
Ausstellung des AKD Ein weiterer Höhepunkt für den AKD und Besucher im Jubiläumsjahr ist die Ausstellung "800 Jahre Dorfgeschichte" in der Halle Friedrichshöhe. Nach dem Vortrag des Historikers Werner Saure zum Thema "Niedereimer im Kirchspiel und Amtsbezirk Hüsten" wird die eigentliche Ausstellung eröffnet. Ausstellung des AKD Hier können sich die über 360 Besucher anhand zahlreicher Fotos, Exponate, Unterlagen etc. in die Vergangenheit zurück versetzen. Unter den Besuchern befand sich auch der Kreisheimatpfleger Hans- Jürgen Friedrichs mit Familie. Ermöglicht wurde die Ausstellung durch die Bereitstellung vieler Sachen aus der Dorfbevölkerung. Die Kreativen Niniviten brachten sich mit einer Cafeteria sowie dem Verkaufsstand mit dorfspezifischen Arbeiten und heimatgeschichtlichem Lesematerial ein.

7. November 2007
Zu einem interessanten Vortrag zum Thema "Kommunale Neugliederung 1975" des ehemaligen Kreistagsabgeordneten Theo Gronert lädt der AKD ein. Leider finden an diesem Abend wetter- und zeitbedingt nur wenige Zuhörer den Weg ins Stephanushaus.

10. November 2007
Zur Vorstellung des Buches "Zwangsarbeit in Arnsberg 1939 – 1945" hat die eigens dazu eingerichtete Geschichtswerkstatt in den Neheimer Fresekenhof eingeladen. Neben Bürgermeister Vogel und dem ehemaligen Zwangsarbeiter van den Wollenberg sind auch die Autoren anwesend. An dem Buch mitgearbeitet haben aus dem AKD Niedereimer Simone Toch und Detlev Becker. Textauszüge hieraus erschienen bereits in der Sonderausgabe des Heimatblattes "Der Ninivit" Nr. 7 zum Kriegsende im Jahre 2005.

17. November 2007
Der AKD bringt das 8. Heimatblatt "Der Ninivit" als Sonderausgabe anlässlich des 800-jährigen Dorfbestehens heraus. Das als Chronik erstellte Heft wird dank der guten Vorarbeit des verstorbenen AKD- Vorsitzenden und Ortsheimatpflegers Norbert Becker von Simone Toch zusammengestellt.

22. November – 8. Dezember 2007
Ausstellung des AKD In den Räumen der Sparkassenfiliale Niedereimer baut der AKD noch einmal eine kleine Ausstellung auf. Zu sehen sind während der allgemeinen Geschäftszeiten unter anderem das Dorfmodell von 1830 und das Luftbild aus dem Jubiläumsjahr.

Ausflug des AKD 18. Mai 2008
Der historische Ausflug führt 27 Teilnehmer diesmal zum Kloster Oelinghausen. Eindrucksvoll erklärt Dr. Günter Bertzen die Klostergeschichte anhand der Gebäude und der Umgebung. Anschließend sitzen die Teilnehmer noch bei Kaffee und Kuchen im Gasthof Danne zusammen.

21. Juni 2008
Die Schnadegänger ziehen erneut die ca. 20 km lange Strecke rund um Niedereimer. Das letzte Stück begleiten abermals Kindergarten- und Schulkinder den Schnadezug. Am Feuerwehr-Gerätehaus enthüllt der Ortsheimatpfleger Detlev Becker die vom AKD gestiftete neue Schautafel anlässlich des 100-jährigen Bestehens der örtlichen Feuerwehr. Der Abschluss findet wie gewohnt an der SGV-Hütte statt.

7. Juli 2008
Das von einem Niniviten gestiftete Marterl wird an der Straße Zum Alten Brunnen neu aufgestellt. Das Marterl, welches zuvor am Himmelpfortener Weg stand, war dort mehrmals mutwillig zerstört worden. Der AKD kümmert sich um die Neuaufstellung und führt daher zuvor die Verhandlungen mit der Stadtverwaltung bezüglich des Stellplatzes.

Hochwasserstand 31. Juli 2008
Am Archiv des AKD wird eine kleine Erinnerungstafel angebracht, welche an das Hochwasser von vor einem Jahr erinnert.

30. August 2008
Wasserleitungssteine Unter großer Kraftanstrengung werden die beiden alten Wasserleitungssteine aus dem Jahre 1913 von AKD-Mitgliedern versetzt. Nun stehen sie für jeden sichtbar beim ehemaligen Hofbrunnen Mette an der Friedrichshöhe. Die Steine standen zuvor im Garten des ehemaligen Vorsitzenden Norbert Becker am Stephanusweg. Gerettet wurden die Steine, bevor sie dem Bau der Autobahntrasse am Stemberg zum Opfer fielen.



28. September 2008
Tag der offenen Tür beim AKD Erstmals findet der Tag der offenen Tür unter einem Schwerpunktthema statt. Der AKD hat Material zum Ende des 1. Weltkrieges zusammengetragen. Leider finden nur etwa 40 Besucher den Weg ins Archiv des AKD am Stephanusweg.

19. Oktober 2008
An diesem Sonntag wird das 25-jährige Kirchweihjubiläum groß gefeiert. Nach dem festlichen Hochamt finden sich die Gäste zum Empfang im Stephanushaus ein. Der AKD hat hierzu eine Fotoausstellung zusammen gestellt, die sehr guten Anklang findet.

14. März 2009
Den bereits 9. Ostermarkt veranstalten die Kreativen Niniviten in der Halle Friedrichshöhe. Die ausgestellten Osterdekorationen finden genauso wie die Cafeteria wieder reißenden Absatz. Dank des Zusammenwirkens verschiedener dörflicher Gruppierungen können der "action medior" am Ende wieder 4.000,- € überwiesen werden. Am Ostermarkt beteiligt ist abermals die katholische Bücherei Sankt Stephanus.

20. Mai 2009
Der AKD gibt die 9. Ausgabe des Heimatblattes "Der Ninivit" heraus. Diesmal sind wieder Dorfgeschichten diverser Autoren nachzulesen, diese Themen sind: Schulzeiterinnerungen, Entstehung der Siedlung "Dicke Eiche", StadtBus-Verkehr Henneke, Das Ende des 1. Weltkrieges, Kommunale Neugliederung 1975, Bäckerei Molitor-Hehmann, Kindergarten "Kleine Eiche" und 800 Jahre Dorfgeschichte. Die Titelseite wurde erstmals von Christina Wirth gezeichnet, da der bisherige Zeichner Willi Kaiser aus Altersgründen die Aufgabe nicht mehr wahrnehmen konnte.

24. Mai 2009
Ausflug des AKD Der AKD unternimmt eine Stadtführung in Neheim als historischen Ausflug, an dem 25 Mitglieder und Gäste teilnehmen. Unter der Führung von Dorothe Domke werden Kirchen, die Synagoge, die Burgmannshäuser und diverse andere historische Stätten besucht. Bei herrlichem Frühsommerwetter sitzen die Teilnehmer nachher noch gemütlich in einem Biergarten in der Neheimer Altstadt zusammen.

27. Mai 2009
Mit dem Arbeitskreis Dorfgeschichte Voßwinkel nimmt der AKD ebenfalls Kontakt zwecks Zeitschriftenaustausches auf. Hierbei handelt es sich um die "Voßwinkeler Rückblicke".

9. Juni 2009
Bild für AKD Durch einen glücklichen Zufall gelangt der Arbeitskreis Dorfgeschichte an ein altes Ölbild des aus Niedereimer gebürtigen Hobbymalers Johannes Rüther. Das Bild zeigt eine Niedereimer Silhouette mit der alten Volksschule. Die Lehrerin Auguste Kroh erhielt 1956 dieses Ölbild von der damaligen Gemeinde Niedereimer zum Abschied vom Schuldienst. Siegmar Stelter aus Sundern-Allendorf hatte dieses Bild Anfang der 1980er Jahre aus einer Haushaltsauflösung erworben. Über seinen Musikerfreund Hans-Jürgen Wirth hatte er nun Kontakt zum AKD in Niedereimer aufgenommen. Der Arbeitskreis ist nun stolzer Eigentümer des Ölbildes.

28. August 2009
Der AKD unterstützt den TuS Niedereimer bei der Vorbereitung zum 100- jährigen Bestehen im Jahre 2010. Bei dem stattfindenden Klönabend können eine Reihe Fotos vorgestellt und mit Namen versehen werden. Zusätzlich erhalten TuS und AKD weitere gute Informationen zum Verein.

15. September 2009
Aus gesundheitlichen Gründen muss Viola Exner die Leitung der Kreativen Niniviten abgeben. Es bildet sich ein neues Leitungsteam aus Karin Wirth und Brigitta Gregori.

27. September 2009
Tag der offenen Tür beim AKD Am Wahlsonntag veranstaltet der AKD wieder seinen Tag der offenen Tür im Archiv. Präsentiert werden hier in der Zeit zwischen 14. und 18. Uhr die Bundestags-Wahlergebnisse der letzten 60 Jahre sowie das im Mai erschienene neue Heimatblatt. Stärken konnten sich die Besucher mit frischen Waffeln. Der Verkaufserlös von 77,- Euro ging an den heimischen AWo-Kindergarten, der damit neues Spielmaterial beschaffen möchte.

21. Oktober 2009
100. Mitglied beim AKD Mit Gisela Lüttich kann, dank der intensiven Öffentlichkeitsarbeit, der Arbeitskreis das derzeit 100. Mitglied begrüßen. Aus der Hand des Vorsitzenden erhält sie ein Repro eines Ölbildes von Johannes Rüther sowie eine Niedereimer-Uhr.


4. März 2010
Die Mitgliederversammlung steht ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres des AKD. So werden in der Versammlung das Jubiläumsprogramm und der Entwurf des Heimatblattes "Der Ninivit" Nr. 10 vorgestellt. Gefeiert werden soll das Jubiläumswochenende vom 29. bis 31.10.2010. Während der Feierlichkeiten ist ebenfalls angedacht den neuen Bildband mit "Ansichtskarten aus Niedereimer" vorzustellen. Erstmals können die Besucher an diesem Abend die zwei neuen Ansichtskarten, "Impressionen von Johannes Rüther" und "Altarinsel der Stephanuskirche" erwerben.

5. Mai 2010
Die regelmäßig wöchentlich stattfindenden Archivabende werden aus Termingründen von donnerstags auf mittwochs abends vorverlegt.

16. Mai 2010
Ausflug des AKD Der Historische Ausflug führt diesmal die 25 Teilnehmer in das Heinrich- Lübke-Haus nach Sundern- Enkhausen. Dort werden unter sachkundiger Führung von Ortsheimatpfleger Gerhard Haffner die Fotos, Exponate und Dokumente besichtigt. Anschließend sitzen die Besucher noch in der Gaststätte Brinkschulte gemütlich beisammen.

28. Mai 2010
Der TuS Niedereimer begeht an diesem Tag seinen Kommersabend anlässlich seines 100-jährigen Bestehens im Festzelt im Niedereimerfeld. Vorgestellt wird an diesem Abend ebenfalls die Vereinschronik, wo der AKD mit Bild- und Textmaterial zu beigetragen hat.