75 Jahre Kriegsende – Schautafel 5 Flugzeugabsturz zweier US Bomber Teil II

Aus den Zeitzeugenberichten:

 

Völkerwanderung zur Absturzstelle

„Den Absturz der beiden amerikanischen Bomber in den Abendstunden des Aprils 1944 habe ich nicht direkt mitbekommen. Jedoch fand tags darauf eine regelrechte Völkerwanderung zur Absturzstelle am Sattel statt. Obwohl die Absturzstelle durch deutsche Wehrmachtsangehörige gesichert wurde, konnte man noch Einiges sehen. Uns bot sich ein entsetzliches Bild des Grauens im Wald. Auf der gesamten Höhe stank es penetrant nach verschmortem Fleisch und verkohlten Kabeln. Wir sahen einen verbrannten Menschen, der auf vielleicht einen Meter zusammenggeschrumpft war im Flugzeuginneren. Des Weiteren hingen zwei tote Amerikaner an ihren Fallschirmen noch in den hohen umstehenden Tannen. Überlebende Flugzeuginsassen habe ich keine mehr gesehen. Die dort abgestürzten Bomber waren total zerstört und teilweise ausgebrannt. Die Wrackteile lagen verstreut im Wald. Später fand ich im Wald in der Nähe des Deinscheidteiches einen schneeweißen Overall mit Kapuze mit amerikanischen Hoheitsabzeichen. Allerdings habe ich den Anzug dort liegen lassen, wenig später war er weg.“

aus „Der Ninivit“  – Heft 12

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