Große
Feuerwehrübung
(Samstag, 22.10.2005)



     Zur gemeinsamen Jahresübung des Basislöschzuges trafen sich am Wochenende die Wehren aus Niedereimer und Bruchhausen sowie der Fernmeldezug gemeinsam bei der Spedition Gössling an der Dieselstraße in Niedereimer.

     Ausgangslage der Übung war ein Brand in einer, mit Spannplatten, gefüllten Lagerhalle. Hier galt es vorrangig drei vermisste und vermutlich durch Brandrauch verletzte Personen zu retten und anschließend den Großbrand zu löschen.

     Die erste Einheit aus Niedereimer begann sofort damit unter schwerem Atemschutz die Halle abzusuchen. Zusätzlich übernahm sie die Brandbekämpfung aus vier C-Rohren. Währenddessen kümmerten sich die Bruchhausener Wehrmänner darum eine ausreichende Wasserversorgung sicher zustellen. Sie holten das Wasser aus der nahegelegenen Ruhr und legten die Schlauchleitung, zur Sicherheit aller beteiligten Einsatzkräfte, durch das Flussbett des Wannebaches unter der Sauerlandstraße hindurch. Anschließend übernahmen sie die Brandbekämpfung mittels des Schaum-/Wasserwerfers und dreier C-Strahlrohre.

     Die gesamte Atemschutzüberwachung und die Erstversorgung der Verletzten wurde durch die Mannschaft des MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) Niedereimer sichergestellt. Um dem Einsatzleiter der Übung, dem Brandinspektor Dirk Sölken, den Rücken frei zu halten lief der Funkverkehr über den miteingesetzten Fernmeldezug. Nach dem Kommando: "Personen gerettet und Brand gelöscht" wurde die etwa zweistündige Übung beendet.

     Der Ablauf erfolgte unter den kritischen Augen der Polizei, der Ehrenabteilung sowie heimischer Politiker. Im Anschluss folgte die Manöverkritik, die kleinere Mängel aufzeichnete. Der Stadtbrandmeister Peter Glaremin, welcher der gesamten Übung bewohnte, lobte den Ablauf der Jahresübung beider Wehren, die ihre Freizeit zur Wohle der Mitbürger opfere. Ferner bedankte er sich bei der Familie Gössling, welche die Arbeit der Feuerwehr unterstütze und das Objekt zur Verfügung stellte. Peter Glaremin betonte ebenfalls, das die Verletztenbetreuung und die zentrale Atemschutzüberwachung reibungslos geklappt hätte. Dies würde zeigen, dass die Wehren im Ernstfall auf solche Abläufe vorbereitet wären. Zum Abschluss wurde die Kameradschaftspflege weiter verstärkt.

     So und nun in Form einer Diashow zu den Bild-Impressionen der diesjährigen großen Feuerwehrübung.



     Viel Spaß!

(Text und Fotos: Detlev Becker)





Dia-Show von der großen Feuerwehrübung 2005


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