Ausflug
der II. Kompanie
2010
(Samstag, 25.09.2010)



     Insgesamt 29 Mitglieder, Freunde und Gäste der II. Kompanie trafen sich am Samstag, den 25.09.2010, pünktlich um 15:30 Uhr am Busbahnhof, um gemeinsam zum Ausflug nach Hamm zu starten. Nach Irrungen und Wirrungen fand sich letztendlich doch noch unser Ziel - eine Hofbrauerei im ländlichen Umfeld von Hamm. Elmar und Norbert kannten sich in der Gegend exquisit aus - zumindest glaubten sie das. So wurde es aber zumindest eine recht interessante Sightseeing-Tour durch die näheren Wohngebiete Hamms.

     Am Ziel glücklich angekommen wurden wir auch schon von Heerscharen Schotten begrüßt, die dort an diesem Nachmittag ihre Weltmeisterschaften im Steinkugel-Weitwurf und im schnellen Holzschleppen austrugen. Bei näherer Betrachtung erwiesen sich die "Schotten" allerdings als durchgestylte Einheimische. Woran man das erkannte, war die Tatsache, daß sowohl Männchen wie Weibchen es vorzogen, Unterbuxen unter ihren schicken Kitteln zu tragen. Da sah man dann auch schon mal eine lange Hose gepaart mit einem zünftigen Schottenrock, eben alles recht originell Original. Jedenfalls hatten die eine Menge Spaß - und wir auch.

     Danach ging's ins Hammer Hofbräuhaus. Zeitig zum Abendessen, gegen 17:00 Uhr, gab es dann auch was Zünftiges auf die Gabel. Lecker Bratkartoffeln mit Prager Schinken, Krautsalat und individuell portioniertem Senf, zusammen mit Landbrot, Griebenschmalz und einer leckeren Knoblauch-Kräterbutter fanden ihren reißenden Absatz bei den ausgehungerten Niniviten.

     Zusammen mit dem eigengebrauten Landbier leerten sich die Teller in Windeseile. So manch einer trat nach der ersten Halbstärkung dann den zweiten Gang zum Nachfassen an. Nachdem sich das Abendessen gesetzt hatte und ein weiteres Landbier für Abkühlung in der teuflisch befeuerten "Location" gesorgt hatte, traf die "Musi" ein. Eine Drei-Mann-Kapelle sorgte für stimmungsmäßige Unterhaltung im Bereich Folk-Blues-Rock. Alte Hymnen von Steve Miller und Cyndie Lauper erblickten an diesem Abend das akustische Widergeburtslicht der Welt. Unter gesanglicher Einbeziehunng des "Karaoke"-Kakophonie-Publikums geriet die umgebaute Scheune mit ihrem gewaltigen Donnerofen vollkommen aus dem Häuschen. Die drei Troubadoure mit ihren akustischen Gitarren, einem Sitz-Tamtam und einem umgebauten Tröten-Klavier mit Luftschlauchverlängerung, gaben aber auch eine tolle Vorstellung. Dem Webmaster haben besonders die Blues-Stücke mit ihrer stimmlichen Treffsicherheit hervorragend gefallen.

     Nachdem sich einer der Bandmitglieder als Sunderaner geoutet hatte und die anwesenden Niniviten von diesem Barden zunächst als Arnsberger begrüßt wurden, was natürlich wütende Proteste unserereits heraufbeschworen hatte, was zur sofortige Korrektur mit Ansage Niedereimer seinerseits führte, löste sich der Abend gegen 10:30 Uhr langsam aber sicher auf.

     Der Busfahrer samt Bus war wieder eingetroffen und wollte uns einsammeln. Zunächst ließ es sich unser Elmar Bertram aber nicht nehmen sich lautstark via Mikrofon bei der Kapelle zu bedanken und um einige Zugaben zu bitten. Das wurde sofort in die Tat umgesetzt. Allerdings mußte dann auch noch bezahlt werden - immer irgendwie lästig, obschon man sich hinterher immer wieder erleichtert fühlt.

     Dann kam die Krönung des Abends. Nachdem auch die letzten Kraftreserven mobilisiert worden waren, machten wir uns auf zur Nachtwanderung zum wartenden Bus. Dieser war vom Busfahrer kurz vor Arnsberg geparkt worden, um uns noch etwas frische Luft zu verschaffen. Aber unser Norbert Voss hatte wie immer an alles gedacht. Mit einer LED-Taschenlampe ausgerüstet, diese allerdings meistens in die Gesichtern der Mitmarschierenden gerichtet anstatt auf den Boden der Tatschen, leuchtete er uns sozusagen heim.

Bildübersicht      Für etwas Verwirrung sorgte dann noch unser Elmar. Elmar wollte etwas vorschnell einen zufällig des Weges vorbei kommenden anderen Bus entern, um mit diesem gen Niedereimer aufzubrechen. Und tatsächlich schließen sich sofort einige Niniviten aus Solidarität an - man kennt das Dingen mit dem Leithammel und den Schafen. Aber die meisten anderen fanden zusammen mit dem richtigen Busfahrer die korrekte Eingangstür und machten es sich erst mal bequem. Nachdem auch die andere Gruppe ihren Irrtum erkennen mußte und mit angemessener Verspätung den eigenen Bus fand, konnte es los gehen - zu den warmen, kuscheligen, eigenen Betten.

     Wer sich nicht durch alle Bilder durchklicken will, der kann sich hier oder durch Anklicken der nebenstehenden Illustration zunächst einen Überblick verschaffen und dann gezielt einzelne Bilder anklicken, die sich anschließend vergrößern.

     So und nun in Form einer Diashow zu den Bild-Impressionen des diesjährigen Ausflugs der II. Kompanie.



     Viel Spaß!

(Text und Fotos: Nikolaus Hütter und Dietmar Eickhoff)



Dia-Show vom Ausflug der II. Kompanie 2010


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