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Querflöte

Die Flöten sind Schneideninstrumente. Die Querflöte (früher auch Traversflöte genannt) hat ihren Namen daher, dass sie beim Spiel quer zur Körperachse gehalten wird. Die moderne Querflöte besteht meist ganz aus Metall und ist dreigeteilt (Kopfstück mit Mundloch, Mittelstück und Fußstück, auf denen sich die Klappen befinden). Am gebräuchlichsten ist die Querflöte in C. Das Instrument ist etwa seit dem 9. Jahrhundert v. Chr. bekannt und vor allem in Ostasien verbreitet (dort aus Bambus gefertigt).

Die moderne Querflöte entwickelte sich seit dem 17. Jahrhundert. Bis dahin hatte sie gewöhnlich sechs Grifflöcher., eine durchgehende Schallröhre mit zylindrischer Bohrung. Die ersten Klappen kamen um die Mitte des 17. Jahrhunderts in Frankreich auf, ein durchrationalisiertes Klappensystem aber entwickelte erst der deutsche Flötist Theobald Boehm zweihundert Jahre später ("Boehmflöte"), zunächst mit einer Flöte mit konischer Bohrung, dann (1847) auch mit zylindrischer Bohrung. Diese Form der Querflöte hat sich schließlich durchgesetzt. Schon um die Mitte des 18. Jahrhunderts hat die Querflöte die bis dahin vorherrschende Blockflöte gänzlich verdrängt.

Eine Oktave höher als die Querflöte, die auch Große Flöte genannt wird, steht die Pikkoloflöte, die Kleine Flöte in C, seltener Des. Sie hat einen hohen und durchdringenden Klang. Eingesetzt wird sie seit Ende des 18. Jahrhunderts und meist mit der Querflöte in Oktaven parallelgeführt..