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Klarinette

Die Klarinette hat ein einfaches Rohrblatt. Sie ist meist aus dem dunkelbraunen oder schwarzvioletten harten Grenadillholz aus Afrika gefertigt. Ihre Röhre ist zylindrisch und mehrteilig. Eine Metallzwinge oder - in Deutschland vorwiegend - eine Schnur befestigt das Rohrblatt an dem schräge abgeflachten Schnabel (Mundstück).

Die Klarinette verfügt zur Veränderung der Tonhöhe im allgemeinen über 22 Klappen und fünf Ringe, sie ist meist in B gestimmt. Seit Anfang des 18. Jahrhunderts belegt, diente die Klarinette (mit nur zwei Klappen) vor allem als Trompetenersatz.

Die Entwicklung zur Klarinette modernen Typs begann in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Von den Klarinetten hoher Stimmung hat sich vor allem die Klarinette in Es, von denen tiefer Stimmung die Bassklarinette durchgesetzt.

In einem sinfonischen Blasorchester sind drei Klarinettenstimmen vorhanden, die mit jeweils mehreren Musikern und Musikerinnen besetzt sind.In ihrer Funktion kann die Klarinette sowohl Melodiepassagen übernehmen als auch einen weichen Klangteppich für die anderen Instrumente bilden. Klarinetten sind es gewohnt, virtuose Orchesterstellen auf ihren Notenständern liegen zu haben.