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(v.l.n.r.) Stefanie Rehrmann, Hanna Häger, Maike Hahne

 

Saxophone

Eng verwandt mit den Klarinetten sind die Saxophone. Auch sie zählen zu den einfachen Rohrblattinstrumenten innerhalb der Holzbläsergruppe, obwohl sie nahezu vollständig aus Metall gefertigt sind.

Um 1840 erfand der belgische Blasinstrumentenbauer Antoine Joseph (genannt Adolphe) Sax das Metallblasinstrument mit einfachem Rohrblatt (Klarinettenmundstück) und parabolischen Rohrverlauf. Das Saxophon hat ein der Oboe ähnliches Klappensystem und überbläst (im Unterschied zur Klarinette) in der Oktave, das heißt durch Verstärken des Luftdrucks oder der Lippenspannung beim Anblasen entsteht der 1. Oberton (Oktave).

Das Saxophon ist das einzige völlig neu entwickelte Instrument, das sich als Familie mit homogenem Klang durchsetzen konnte.

Die wichtigsten Vertreter des Saxophons sind das Altsaxophon in Es, das Tenorsaxophon in B, das Baritonsaxophon in der Tonlage zwischen Tenor und Bass und das Sopransaxophon. Außer dem Sopransaxophon, das oft eine gerade Schallröhre hat, haben die anderen Saxophone ein nach oben gebogenes Schallstück, und ihr Rohrbeginn ist abgewinkelt.

Der Einsatz des Saxophons blieb lange auf die Militärmusik beschränkt, nimmt seit etwa 1920 eine bedeutende Stellung im Jazz ein und wird seitdem auch zunehmend im Sinfonie- und Opernorchester verwendet.

Im Musikverein Niedereimer sind das Altsaxophon und das Tenorsaxophon besetzt