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In diesem Register suchen wir noch Verstärkung!!

(v.l.n.r.) Simon Häger, Christian Budis

 

Trompete

Die Trompete ist ein Blechblasinstrument in Sopranlage. Sie hat eine zylindrisch-konische Röhre mit enger Mensur und drei Ventile. Im Orchester wird heute meist die Trompete in B verwendet.

Sie besitzt einen strahlenden glänzenden Ton in der hohen Lage und druckvolle Klangcharakteristik in der tiefen und Mittellage. Die Trompete ist vom Ansatz - sprich von der Belastung der Gesichts- und Bauchmuskulatur - her das körperlich anstrengendste Blechblasinstrumente.

Zur Klangveränderung können Dämpfer (Kegel aus Holz oder Leichtmetall, die in das Schallstück gesteckt werden) eingesetzt werden. Bereits in der Antike gab es Trompeteninstrumente, die im Lauf der Jahrhunderte weiterentwickelt wurden. Aber erst nach 1820, als die Trompete Ventile erhielt, wurde das Instrument voll melodiefähig.

Vorher konnten nur die Naturtöne gespielt werden, die in der Mittellage weit auseinanderliegen. Daher beschränkte sich die klassische Trompetenliteratur - mit Ausnahme der Barockzeit - als das Blasen in der höchsten Lage (Clarinlage) in höchster Blüte stand - auf rhythmische Signale.

Seither hat sich die Trompete, die Literatur und die Kunst des Trompeteblasens ständig weiterentwickelt. Neben der weitverbreiteten B-Trompete wird das B-Cornet eingesetzt und die barocken Stücke werden auf Piccolo-Trompeten gespielt, die eine sehr sichere Höhe aufweisen und einen spitzen und strahlenden Klang besitzen.

Die Trompete hat heute einen extrem breiten Einsatzbereich, der von Jazz, Soul und Rhythm & Blues, klassischen Kammerensembles wie etwa die inzwischen beliebten Tentett und Quintettbesetzungen, den tradierten Sinfonieorchestern bis zur sinfonischen Blasmusik reicht. Hier wird sie meist in drei Stimmen besetzt, oft auch mit dem ihr verwandten Flügelhorn, das einen sehr weichen Klang besitzt.