Osterfeueraufbau
(Samstag, 11.04.2009)



     Bei herrlichstem Sommerwetter traf sich am Ostersamstagmorgen das halbe Dorf, um gemeinsam das traditionelle Osterfeuer aufzubauen.

     Groß und und Klein waren schon früh auf den Beinen und waren im ganzen Dorf unterwegs, um genügend Material für das Osterfeuer zu sammeln. Teilweise Verkehrsstaus produzierend machten sich die Helfer ans Werk und brachten Fuhre um Fuhre zum Osterfeuerplatz.

     Dabei kam so ziemlich jedes Fortbewegungs- und Transportmittel zum Einsatz. Vom Hightech-LKW der Fa. Cottin bis hin zum Oldtimerprämierten Vehikel sah man alles, was Räder unter den Achsen hatte - manchmal sogar derer auch nur drei.

     Aus luftigen Höhen ließen sich die schwindelfreien Helfer die ausgedienten Christbäume angeben. Und die am Boden Tätigen warfen das Grünzeug im Schweiße ihrer Angesichte im hohen Bogen himmelwärts. Daß dabei auch nicht das leibliche Wohl vergessen wurde, versteht sich ja wohl von selbst.

     In der Wanne befand sich fats mehr sauerländer Gerstensaft als Wasser. Zum Kühlen des wertvollen Naß mußte die halbe Wanne als riesengroßer Kühlschrank herhalten.

     Für die zahlreich erschienenen Kinder war es aufgrund der Witterung und der tollen Spielmöglichkeiten im angrenzenden Wannebach ein phantastischer Ferientag. Daß dabei so manches Paar Stiefel bis oben mit Wasser voll lief, tat der Sache keinen Abbruch. Allenhalben sah man strahlende Kindergesichter, die gegen Mittag dann zur Raubtierfütterung antraten.

     Unter der profunden Regie von Wilfried Glaremin wurden tonnenweise "Dicke Sauerländer" direkt aus der Dose über Propangaskochern zubereitet. Die Brühwürstchen im Brötchen fanden reißenden Absatz bei allen anwesenden Helfern. Sei es hoch oben auf dem Osterfeuer selbst oder unten bei den Erdarbeitern, überall wurden die köstlichen Dicken mit viel Appetit verputzt.

     Auch das traditionelle Beifeuer wurde trotz der tropischen Temperaturen kräftig unter Dampf gehalten. Da hatten alle etwas von. Die, die direkt danaben standen die noch größere Wärme und die, die oben auf den Höhen des großen Feuers arbeiteten den konservierenden Rauch.

     Nach vollbrachter Arbeit traf man sich zum gemeinsamen großen Gruppenfoto, bei dem sich aber wieder einige mausig machten und versuchten dem Webmaster bildtechnisch zu entkommen. Nach diesem Teil der Veranstaltung hob unser Vereinsringvorsitzender Klaus Vernholz zur obligatorischen Rede an und überreichte dem jüngsten und ältesten Helfer ein kleines Präsent.

     Horst Glaremin als ältester Arbeiter, teilte sodann brüderlich das ihm überbrachte Fläschchen mit den noch zahlreich anwesenden Kollegen, die das auch überwiegend freudestrahlend annahmen. Noch bis tief in die Nacht wurde das Osterfeuer bei stärkendem Bierchen dann bewacht und bewundert.

     Wer sich nicht durch alle Bilder durchklicken will, der kann sich hier oder durch Anklicken der nebenstehenden kleinen Illustration zunächst einen Überblick verschaffen und dann gezielt einzelne Bilder anklicken, die sich anschließend vergrößern.

     Und hier nun in Form unserer bewährten Diashow zu den Bild-Impressionen des diesjährigen Osterfeueraufbaus.



     Viel Spaß!

(Text und Fotos: Nikolaus Hütter und Dietmar Eickhoff)





Dia-Show vom Osterfeueraufbau 2009


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