Schützenfest 2010

Samstag
(Samstag, 10.07.2010)



     Wahrhaft subtropisch ging es zu an unserem Schützenfestsamstag. In der Sahara war's nicht wärmer. Bei 37 Grad im Schatten trafen sich die Schützenbrüder pünktlich um 16:00 Uhr bei ihren Kompanieführern. Auf unnötigen Ballast, wie Schützenjacken, wurde im Vorfeld bereits verzichtet. Auch für die nächsten Tage gilt bereits die Parole - Festzug ohne Jacke nur mit Hut und Handschuhe, weil man an diesen Gliedmaßen schon mal etwas eher friert. Aber zum morgigen Königinnenkonzert ist zunächst einmal Schützenjacke Pflicht. Evtl. gibt's aber vor Ort dann eine großzügige Befreiung seitens des Hauptmanns. Schauen wir mal.

     Aufgrund der extrem heißen Witterung kam der Hauptzmann denn auch zur II. Kompanie und nicht umgekehrt. Pünktlich um 17:30 Uhr rückte die II. Kompanie dann zusammen mit König Stephan und Königin Nina ab Richtung Sparkasse, wo man sich mit der I. Kompanie traf, um gemeinsam zum Festgottesdienst in der Kirche zu marschieren.

     Dort erwartete uns dann Probst Dr. Funder, um mit uns die Schützenmesse zu feiern. In seiner Predigt ging unser Präses dann ausführlich auf unser Satzung aus dem Jahr 1947 mit ihrem expliziten Bezug zur Kirche ein. So mancher Schützenbruder wurde nachdenklich und besann sich vielleicht auf die Wurzeln unseres Schützenwesens, verbunden mit dem Vorsatz zukünftig wieder vermehrt sich dieser zu besinnen und entsprechend zu handeln. Es wäre schön.

     Nach dem Ende des Schützengottesdienstes wurde in unmiottelbarer Nähe zu unserer Kirche die Totenehrung vorgenommen. Mit etwas Verspätung traf dann auch der Kranz zur obligaten Kranzniederlegung am Ehrenmal der verstorbenen Kriegsteilnehmer ein.

     Anschließend ging es schweißtreibend die Friedrichshöhe hinauf Richtung Friedhof und Vogelstange. Nach dem Aufsetzen des Vogel ging's weiter hinauf zur Festhalle, wo Hauptmann Ralf Schilde das Königspaar hochleben ließ.

     Danach verlagerte sich das weitere Geschehen bis zur Übertragung eines Fußballspiels auf der Großleinwand nach draußen unter unsere großen Linden. Nach Spielbeginn leerte sich der Festhof sichtlich und man ging lieber in die Public-Sauna, um dem Spiel zu folgen. Die draußen verbliebenen Besucher ließen sich durch einige emotionale Kundgebungen aus der Halle nicht weiter in ihrer Feierlaune beirren und zogen es vor weiterhin beharrlich dem Gerstensaft zu frönen.

     Nach dem Spiel leerte sich die Halle genau so schnell, wie sie sich gefüllt hatte, so daß die Musiker praktisch unter sich waren. Für diese zwar auch nicht gerade motivierend, aber die herrschenden Temperaturen forderten wohl ihren Tribut. Bis tief in die Nacht, zumindest bis 1:15 Uhr, feierte Ninive sein Schützenfest. Dann trat der Webmaster den Rückzug an, um diesen Beitrag fristgerecht zum Sonntagmorgen ins Internet zu stellen. Was in der Zwischenzeit vorging, bleibt mit dem gnädigen Mäntelchen des Schweigens bedeckt.

     Wer sich nicht durch alle Bilder durchklicken will, der kann sich hier oder durch Anklicken der nebenstehenden kleinen Illustration zunächst einen Überblick verschaffen und dann gezielt einzelne Bilder anklicken, die sich anschließend vergrößern.

     Und hier nun in Form unserer bewährten Diashow zu den Bild-Impressionen des diesjährigen Schützenfestsamstags.



     Viel Spaß!

(Text und Fotos: Nikolaus Hütter und Dietmar Eickhoff)



Dia-Show vom Schützenfestsamstag 2010


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