Presseberichte

Archiv 2002



     Aus Niedereimer berichten "Freie Reporter" über zahlreiche Ereignisse in Niedereimer an die versch. Tages- und/oder Wochenzeitungen. Viele Berichte davon erscheinen in gekürzter und/oder veränderter Form in den Zeitungen, manche Berichte werden auch gar nicht veröffentlicht.

An dieser Stelle bieten wir Ihnen die "Originalberichte" unserer freien Reporter und die in den Medien veröffentlichten Berichte des aktuellen Jahres zur Lektüre an.

Zurück zu den Presseberichten des aktuellen Jahres kommen Sie hier.





 

Westfälische Rundschau, 30.12.2002

Stephanuswanderung

Stephanuswanderung für Ninives Schützen feste Größe

Am Wochenende nahm wieder eine stattliche Zahl von Schützen aus Niedereimer an der 11. St. Stephanuswanderung teil. Die 2. Kompanie hatte zu dieser Wanderung

eingeladen, doch auch viele Mitglieder der 1. Kompanie nahmen teil. Der Weg führte über heimische Waldwege zum Wanderziel nach Breitenbruch. Dort angekommen

kehrte man im Gasthof ein, wo man das zurückliegende Schützen jahr noch einmal Revue passieren ließ. In geselliger Runde, bei gekühltem Bier und gutem Essen, vergingen

die schönen Stunden viel zu schnell. Auch im Jahre 2003 ist der 28. Dezember wieder als fester Bestandteil im Terminkalender aufgenommen.
     (Foto: Detlev Becker)



SauerlandKurier, 29.12.2002

Detlev Becker zum Ortsheimatpfleger gewählt

Einstimmig zu Ortsheimatpflegern vom Rat berufen erhielten Detlev Becker (2.v.l.) und Hubert Michel (3.v.l.) ihre Ernennungsurkunden von Bürgermeister Hans-Josef Vogel (l.). Als Archivar des "Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer" wird Detlev Becker diesen Stadtteil auch als Ortsheimatpfleger vertreten. Hubert Michel war früher bei der Denkmalbehörde des Hochsauerlandkreises tätig und ist aufgrund seines Engagements im Arbeitskreis Ortgeschichte Müschede für die neue Aufgabe bestens geeignet. Bürgermeister Hans-Josef Vogel dankte den neu ernannten Ortsheimatpflegern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und versprach die Unterstützung der Stadtverwaltung, insbesondre des Archivs und des Kulturamtes, das von Dr. Jürgen Richter (r.) vertreten wurde.



28.12.2002

Schützenbrüder wandern nach Breitenbruch

Am vergangenem Wochenende nahm wieder eine stattliche Zahl von Schützenbrüdern an der 11. Sankt Stephanuswanderung teil. Die zweite Kompanie hatte zu dieser Wanderung eingeladen, woran auch viele Mitglieder der I. Kompanie teilnahmen. Der Weg führte über heimische Waldwege zum Wanderziel nach Breitenbruch. Dort angekommen kehrte man im Gasthof ein, wo man das zurückliegende Schützenjahr noch einmal Revue passieren ließ. In geselliger Runde, bei gekühltem Bier und gutem Essen, vergingen die schönen Stunden viel zu schnell. Auch im Jahre 2003 ist der 28.12. wieder als fester Bestandteil im Terminkalender aufgenommen. (Detlev Becker)


22.12.2002

Besucher vom Weihnachtskonzert begeistert
Erster offizieller Auftritt des neuen Vororchester

Die Zuhörer, in der mit etwa 420 Gästen prall gefüllten Stephanuskirche in Niedereimer, waren von den Musik- und Gesangsvorführungen der Aktivisten total begeistert. Jeder der Besucher ob jung oder alt kam auf seine Kosten. Er fand immer wieder ein Wechselspiel zwischen Spiel und Gesang mit neuen und alten Lieder vor. Die Einleitung zum Konzert übernahm, bedingt durch das Requiem für Propst Kopshoff, Otto Voss. Dieser las die Geschichte "Die Hirten auf dem Felde - von der Kunst zu Hören und zu Staunen" vom Anselm Grün vor. Ein besonderes Glanzstück brachte das Vororchester des Musikverein, unter Leitung von Thiemo Kraas, hervor. Ihm war es gelungen in nur einem viertel Jahr, mit einer komplett neuen Gruppe, verschiedene Musikstücke einzuproben und vorzuführen. Für viele der jungen Musiker war es der erste öffentliche Auftritt vor Publikum. Aber auch das Blechbläserquintett unter Leitung von Thiemo Kraas sowie der Musikverein Niedereimer selbst, unter bewährter Leitung des Dirigenten Hans-Jürgen Wirth, überzeugten durch ihre Spielfreude. Der Männergesangverein Niedereimer, unter Leitung von Peter Volbracht, entführte die Besucher mit ihren Stücken in die Weihnachtszeit. Unter Leitung von Rüdiger Alkert überbrachte der Singkreis St. Stephanus Niedereimer und der Chor ‚Ad Libitum' Weihnachtsgrüße an die Zuhörer. Mit einer kleinen Einlage brachte der Organist Michael Jacob die Gäste ins weihnachtliche Schwärmen. Nach dem abwechslungsreichen, fast zweistündigen Programm, bedankten sich die Musikliebhaber mit viel Applaus bei den Akteuren. (Detlev Becker)

21.12.2002

Zehn Jahre deutsch-russische Freundschaft

Als im Sommer 1992 die ersten Briefkontakte zwischen den Familien Hendricks in Niedereimer und Michalkow in Moskau geknüpft waren, ahnte wohl niemand der Beteiligten, daß sich daraus eine langjährige persönliche Freundschaft über Grenzen und überkommene Ressentiments hinweg entwickeln würde. Dem Briefaustausch folgten bald gegenseitige Besuche. Zehnmal reisten Natascha und Alexander Michalkow inzwischen nach Niedereimer, anfangs, kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, noch unter abenteuerlichen Verhältnissen bis hin zu einem Raubüberfall in Polen mit der Eisenbahn, später mit dem Flugzeug im Linienverkehr der Aeroflot. Seit Alexanders Tod im März 2001 ist Natascha nun allerdings zum zweiten Male allein zu Besuch in Niedereimer.

Die deutschen Partner besuchten die Michalkows auf deren Einladung hin dreimal in Moskau.. Neben der großartigen, rührenden Gastfreundschaft der russischen Freunde erlebten sie ein Rußland fern der üblichen Wege und Ziele der Touristik. Sie begegneten Menschen aller Schichten, Leuten auf der Straße, in der Eisenbahn und in der Metro, Kriegsveteranen und Dichtern - Alexanders älterer Bruder ist Kinderbuchautor und Verfasser der russischen Nationalhymne -, sie begegneten Beamten, Bibliothekaren, Schülern, Lehrern und Professoren. Nirgendwo stießen sie auf Abneigung den ehemaligen Kriegsgegnern gegenüber, im Gegenteil, auf Respekt vor einem fleißigen Nachbarvolk, das wie das russische selbst Opfer eines grausamen menschenverachtenden Regimes geworden war.

Ähnliches erfuhren die Michalkows bei ihren Besuchen in Deutschland. Oft konnten sie sich vor Einladungen von Nachbarn, Bekannten und Verwandten der Gastgeber kaum retten. Alexander, Starkstromingenieur und Nachkomme einer alten Moskauer Adelsfamilie, hat als nichtständiger Korrespondent einer auflagenstarken Moskauer Abendzeitung manche seiner Erlebnisse wie etwa die vom Schützenfest in Niedereimer einem breiten Leserkreis in Wort und Bild vermittelt.

Neben den gegenseitigen Besuchen lief ein reger schriftstellerischer Austausch: Natascha, Fachingenieurin wie Alexander, übersetzte den Erlebnisbericht des Gastgebers über seine siebenjährige Kriegsgefangenschaft in Rußland ins Russische. Der Bericht wurde im russischen Internet, als Einzelbroschüre und als Serienfolge in mehreren Moskauer Zeitungen veröffentlicht. Der deutsche Gastgeber hingegen übersetzte u. a. den Erlebnisbericht von Alexanders jüngerem Bruder Michail über dessen abenteuerliche Flucht aus der deutschen Kriegsgefangenschaft und den Gedichtband eines befreundeten russischen Historikers ins Deutsche, eines Mannes, der ebenfalls als ehemaliger Kriegsgefangener in Deutschland Schlimmes erleben mußte, aber immer noch mit Hochachtung von solchen Deutschen spricht, die unter den Nazis ihre Menschlichkeit nicht preisgegeben hatten. Er verdankt ihnen sein Leben und hat ihre aufrechte Haltung in Gedichten gewürdigt.

Die Gastgeber in Niedereimer verstehen ihre Kontakte mit russischen Menschen als späten Dank für manche Menschlichkeit, die Josef Hendricks während seiner Gefangenschaft erfuhr, und darüber hinaus als einen bescheidenen Beitrag zur Völkerverständigung, die Grundlage allen Friedens ist.

Text: Josef Hendricks, Niedereimer
Negativ: Detlev Becker, Miedereimer


17.12.2002

Geteilte Freude ist doppelte Freude
Spenden gehen diesmal nach Ringetal und Alba Julia

Auch in diesem Jahr unterstützt die KfD Niedereimer, mit dem Erlös aus dem Advents- und Weihnachtsbasar, wieder Projekte mit Kindern. So erhielt der Kindergarten in Ringetal vor wenigen Tagen bereits eine Spende von 1000,- Euro zum Wiederaufbau. Dieser Kindergarten war bei dem Jahrhundert-hochwasser im Sommer arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Mit diesem Beitrag kann nun ein kleiner Schritt zurück in die Normalität geleistet werden. Eine weitere Spende in Höhe von 500,- Euro geht an das Kinderheim "Stern der Hoffnung" in Alba Julia/Rumänien. Dieses Heim ist eine private Einrichtung, die sich um Bahnhofs- und Straßenkinder sowie Kinder aus schlimmsten familiären Verhältnissen kümmert. Die Einrichtung wurde vor einigen Jahren von der Familie Hüttemann aus Langenberg ins Leben gerufen. Da sich diese Familie nun ausschließlich vor Ort in Rumänien um die Kinder und das Heim kümmert, werden sie jetzt von den Eheleuten Wesp aus Darmstadt unterstützt. Diese beiden organisieren von Deutschland aus weitere Spenden- und Hilfsmittelaktionen. Zu diesem Zweck wurde eigens ein karitativer, gemeinnütziger Verein ‚Rumänienhilfe Darmstadt e.V.' gegründet. Wer an weiteren Informationen interessiert ist, kann sich an Frau Ulla Eickhoff von der KfD Niedereimer wenden. Besonders bedanken möchte sich die KfD bei all denjenigen die durch ihr Wirken (Stricken, Backen, Basteln, Kuchenspenden u.ä.) sowie durch den Kauf zum guten Ergebnis des Basars beigetragen haben. (Detlev Becker)


6.12.2002

Förderverein übergibt neue Spielgeräte

Der Vorsitzende des Förderverein der Wannetalschule Klaus Szinglober konnte am Nikolaustag neue Außenspielgeräte an die Kinder übergeben. In diesem Jahr schaffte der Verein Spiele im Wert von über 400,- Euro an. Mit dabei sind bunte Sprungseile, Softtennisspiele, Bälle, Frisbeescheiben sowie Hoola-Hoop-Reifen. Besonderes Magnet für die Kids war aber das große Spiel "Vier gewinnt". Auch ein Tannenbaum mit Lichterkette und ein Adventskranz wurden vom Förderverein beschafft. Zusätzlich erhielt, da es ja Nikolaustag war, jedes Kind noch einen Stutenkerl. Die Freude der Kinder über Spiele und Stutenkerle war sichtlich groß. (Detlev Becker)


22.11.2002

Josef Hendricks stellt Manuskript zur Kirchengeschichte vor

Vor wenigen Tagen übergab Josef Hendricks das Manuskriptbuch zur ‚Geschichte der Kirchengemeinde Sankt Stephanus Niedereimer' sowohl an den Arbeitskreis Dorf-geschichte als auch an die Kirchengemeinde. Eigens zu diesem Anlass trafen sich Ulla Eickhoff vom Kirchenvorstand und Klaus Vernholz vom AKD bei Familie Hendricks. Hier wurde das 450 Seiten starke Werk ausführlich vorgestellt und erklärt. Der ehemalige Regierungs-Schuldirektor hat dieses Buch nach vier Jahren ausführlicher Recherche zusammengestellt. Er bedankte sich bei allen, die ihn hierbei unterstützt haben. Unterstützt wurde er auch von seiner Frau Ursula mit 13 Federzeichnungen und sein Bruder Heinz Hendricks mit sieben Farbfotografien der Kirchenfenster. Als man ihm von Seiten des AKD vor vier Jahren den Anstoß zum Schreiben gab, sollte ein kurzer Abriss zur Kirchengeschichte entstehen. Doch schon nach kurzer Zeit wurde allen Beteiligten klar, dass dieses Werk größere Ausmaße annimmt als gedacht. Hier kann nur ein kleiner Einblick in das Inhaltsverzeichnis gegeben werden. So sei genannt: "Die Vorgeschichte der Kirchengemeinde Sankt Stephanus", "Aus dem Leben der Pfarrgemeinde Sankt Stephanus in guten und in schlechten Zeiten (1920-1972)", "Unvergessene Glieder der Pfarrgemeinde Sankt Stephanus Niedereimer (1920-1973)", "Der Bau des Stephanushauses", "Der Bau der neuen Kirche Sankt Stephanus", "Die neue Kirche Sankt Stephanus - Architektur und künstlerische Gestaltung" sowie "Die Pfarrgemeinde Sankt Stephanus Niedereimer in den Jahren 1973 bis 2001". In den nächsten Tagen sollen nun noch Schönheitskorrekturen durch-geführt und zwei Fotos eingefügt werden. Nun liegt es am Arbeitskreis Dorfgeschichte was weiter mit dem Buch geschieht. Es wird überlegt in wieweit es möglich ist, das Werk zu ver-breiten sowie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (Detlev Becker)


20.11.2002

Auszeichnung für Marie-Theres Spindler

Für 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit bei der Caritas Niedereimer wurde kürzlich Frau Marie-Theres Spindler ausgezeichnet. Im Rahmen der Elisabethfeier wurde ihr das Elisabethkreuz und die Ehrenurkunde übergeben. Die Ehrung wurde von der Vorsitzenden der Caritas Niedereimer, Frau Maresi Lange, vorgenommen. Seit 20 Jahren führt sie als Bezirksleiterin die Haussammlungen, Krankenbesuche und Gratulationen durch. Ihre stete Hilfsbereitschaft und ihr freundliches Auftreten kommen bei den Dorfbewohnern besonders gut an. Auch in den Kreisen der Caritas wurde ihr unermüdlicher Einsatz lobend erwähnt. (Detlev Becker)


13.11.2002

Brückensanierung ohne Beratungen des Bezirksausschuss

Der Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch hätte es für besser befunden, wenn die jetzt schon durchgeführte Sicherung der Gewölbekonstruktion an der Wannebachbrücke erst nach der Beratung des Ausschusses durchgeführt worden wäre. In der Sitzung erörterte der enttäuschte Antragsteller Friedel Sölken allen Beteiligten nochmals seine Bedenken und auch die der Anlieger. Doch nun ist es anders gekommen und man will versuchen die über 110 Jahre alte Brücke vorerst mittels Stahlkonstruktion zu retten.

Zum besseren Verständnis erst einmal ein kurzer Brückenrückblick. Die Brücke wurde etwa 1890 für Pferdfuhrwerke und Fußgänger gebaut. Nach über 100 Jahren, nachdem die Brücke jahrzehntelang den Schwerlastverkehr aufgenommen hat, sah es die Verwaltung als Notwendig an die Brücke entweder zu sanieren oder neu zubauen. Ein Neubau hätte im Jahre 1996 300.000,- DM gekostet, das Geld war nicht da. So holte man ein Gutachten zur Brückensanierung ein - Kosten der Sanierung 130.000,- DM. Auch dieses Geld war nicht vorhanden, also wurde der Betrag auf 50.000,- DM reduziert. Bei dieser Renovierung wurde die Brücke im Bogenbereich beschädigt, aber nur notdürftig mit einem Betonstopfen verdichtet. Vorausberechnet wurde eine Haltbarkeit dieser Maßnahmen für etwa zehn Jahre. Nun musste in den letzten Jahren das Brückengeländer den Sicherheitsvorschriften angepasst werden, auch wieder mit viel Geld für ein Provisorium. Im letzten Jahr dann wurde im Zuge der Anlage des Bürgersteiges eine Fußgängerbrücke angebracht, dies kostete natürlich auch wieder Geld. Nun stellte man im Sommer fest das sich genau dieser vorgenannte Betonstopfen aus der Konstruktion herauslöst. Nun soll eine Stützkonstruktion aus Stahl die Brücke erst einmal vor dem Einsturz retten, Kosten dieser Maßnahme 5.000,- Euro (10.000,- DM). Diese Konstruktion ragt ca. 40 cm in den Durchlass der Brücke hinein. Daher wurden vorab Auskofferungen von 30- 35 cm im Bachlauf vorgenommen. Diese Maßnahmen müssen jetzt ständig wiederholt werden, um bei einem plötzlich auftretenden Hochwasser den Durchfluss zu gewähren. Theoretisch möglich, doch was ist mit dem mitgeführten Treibgut im Wasser. Genau dieses Treibgut setzt sich vor die Stahlkonstruktion und eine Dammbildung ist die Folge, das aufgestaute Wasser kann nicht abfließen und der Bach tritt über das Ufer. Ohne die Stahlkonstruktion jedoch könnte die Brücke jederzeit absacken, würde jedoch nicht sofort vollständig einzustürzen. Alle diese bisher ausgeführten Arbeiten haben viel Geld verschlungen, aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Daher verlangt der Bezirksausschuss für das Jahr 2004 Gelder für einen Brückenneubau bereitzustellen. Weitere Maßnahmen zur Sicherung der Brücke wären die gesamte Sperrung für Schwerlastverkehr oder die einspurige Straßenführung. Diesem Entschuss des baldigen Brückenneubaus schloss sich auch der anwesende Herr Blum vom Tiefbauamt, Abt. Brücken- und Straßenbau, an.

Nun aber zu erfreulicheren Themen der Sitzung. So erhält Breitenbruch eine Überquerungshilfe in Höhe der Bushaltestelle an der Kläranlage. Die Planungen sind abgeschlossen und wenn die Witterung es zulässt soll noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Des weiteren ist die Übernahme des Friedhofes in Breitenbruch durch die Kirchengemeinde Hl. Kreuz kurz vor dem Abschluss. Hier wartet man auf das o.k. aus Paderborn. Bürger aus Breitenbruch werden die Pflege des Grundstücks übernehmen. Nur eins war dem Bezirksausschuss unverständlich, dass sie in den ganzen Übernahmeprozess nicht mit einbezogen wurden. Bei den wilden Ablagerungen im Bereich ‚Zum Scharfenberg' haben sich die Behörden jetzt eingeschaltet und überwachen das gesamte Vorgehen des Eigentümers. Gegen die Ablagerungen im Verkehrsraum muss jedoch immer wieder aufs neue eingeschritten werden. Weitere Informationen gab es zum Thema Ortsheimatpfeger für Niedereimer. Hier soll nun, nach langen hin und her, entgültig Anfang Dezember die Zustimmung des Rates erfolgen. Zudem möchte der Bezirksausschuss über die weiteren Baumaßnahmen der Bushaltestelle ‚Friederichshöhe' informiert werden. Hier soll ja, da noch keine Gelder für die Maßnahme zur Verfügung gestellt werden konnten, erst einmal eine provisorische Lösung gefunden werden. (Detlev Becker)


03.11.2002

Jahresübung der Feuerwehren in Niedereimer

Bei der Firma Ernst Keller an der Sauerlandstraße kam es am Samstagnachmittag zu einer Verpuffung im Werkzeugbau. Zum Zeitpunkt dieses Unglücks befanden sich glücklicherweise nur noch wenige Mitarbeiter im Haus. Viele konnten sich ins Freie retten. Vier Arbeiter fanden jedoch, aufgrund der starken Rauchentwicklung, den Weg nach draußen nicht mehr. Glücklicherweise diente dieses Szenario den Wehren aus Niedereimer und Bruchhausen sowie dem Fernmeldezug nur als Ausgangslage für eine gemeinsame Übung des Basislöschzuges. Stadtteileinheitsführer Oberbrandmeister Dirk Sölken hatte diese Übung ausgearbeitet. Als erstes rückte die Wehr aus Niedereimer mit LF 8/6 und MTW an. Nach kurzer Lagebesprechung begann die Gruppe des LF 8/6 unter Einsatz von Pressluftatmern mit der Menschenrettung aus dem Werkzeugbau. Da zu diesem Zeitpunkt noch keine Rettungsfahrzeuge vor Ort waren, wurden die Verletzten von der Mannschaft des MTW erstversorgt und betreut. Nachdem kurze Zeit später auch die Bruchhauser Wehr eintraf, unterstützte das LF 8/6 Bruchhausen die Menschenrettung. Zeitgleich wurde vom SW 2000 und dem LF 16 die Brandbekämpfung auf der Gebäuderückseite vorgenommen. Mittels des Schaum/Wasserwerfers wurde die in der Nähe stehende Gasübergabestation gekühlt. Nachdem die Personen gerettet werden konnten, wurde ein Innenangriff zur Brandbekämpfung vorgenommen. Gleichzeitig verstärkte Niedereimer und Bruchhausen mit vier C-Strahlstrohren den Außengriff von der Hofseite. Während der gesamten Übung wurde der Funkverkehr von dem Fernmeldezug übernommen. Dieses hilft im Einsatzfall der Leitstelle den Funkverkehr zu entlasten und dient einer besseren Koordination vor Ort. Nach Übungsende fand die Besichtigung des Betriebes und eine kleine Manöverkritik statt. Hier bedankten sich Dirk Sölken und Stadtbrandmeister Peter Glaremin beim Betriebsleiter Rudi Midderhoff für die Betreitstellung des Objektes. Die Übung fand unter den kritischen Blicken der Kameraden der Ehrenabteilung sowie einer Betriebsangehörigen statt. (Detlev Becker)


30.10.2002

Kreative Niniviten übergaben Scheck an ‚action medeor'
Nächster Ostermarkt am 29. März 2003 in Niedereimer

Den Erlös von 800,- Euro aus dem Verkauf des Kochbuches ‚Niedereimer kocht und backt' konnten die Kreativen Niniviten jetzt kürzlich an die ‚action Medeor' übergeben. Eigens zu diesem Anlass war die Referentin Lisa Nicola aus Tönisvorst nach Niedereimer gereist. Dieses Geld kommt wieder dem Hospital Nyangao in Tansania zum Einkauf von Medikamenten zu gute. Alle Erlöse aus den Ostermärkten gingen bisher immer an die ‚action medeor'. Mit einem Tuch aus Tansania bedankte sich Frau Nicola bei den Kreativen für die Spende. Auf dem Ostermarkt im März 2001 wurde das neue Kochbuch erstmals angeboten. Seitdem wurden über 300 Exemplare, nicht nur in Niedereimer, verkauft. Ein Teil des Verkaufserlöses, damals 5,- DM, wurde sofort als Spende für Nyangao eingeplant. Hauptinitiatoren des Buches waren damals Viola Exner und der leider schon verstorbene Norbert Becker. Diese beiden sammelten, sortierten und schrieben die verschiedensten Rezepte auf und ließen das Buch mit Ansichten aus Niedereimer illustrieren. Nächste Gelegenheiten das Kochbuch zu erhalten sind der Weihnachtsmarkt am 23. November 2002 im Stephanushaus oder der Ostermarkt am 29. März 2003 in der Halle Friedrichshöhe. Wer aber nicht so lange warten möchte, kann das Kochbuch bereits jetzt schon bei Porzellanhaus Schäfer oder Viola Exner erwerben. (Detlev Becker)


20.10.2002

Klaus Vernholz als Vereinsringsvorsitzender bestätigt
Gottesdienstordnung verändert

Bei der diesjährigen Herbstsitzung des Vereinsrings Niedereimer wurde der bisherige Vorsitzende Klaus Vernholz für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt. Er bedankte sich bei den anwesenden Vereinsvorständen für das ihm entgegen gebrachte Vertrauten und sagte auch weiterhin seine aktive Mitarbeit im Dorf zu. Ferner bedankte er sich bei allen Vereinen und Organisationen für die im letzten halben Jahr geleistete Unterstützung.

Zum Kassenbericht gab es keine wesentlichen Aussagen, sodass dieser einstimmig von der Versammlung angenommen wurde.

Die beiden nächsten großen anstehenden Aktionen sind der Martinszug durchs "Neue Dorf" und der Dorfkalenderverkauf.

Auch hier hoffte der Vorsitzende auf die Unterstützung aller.

Aufgrund des neuen Pfarrverbundes kommt es in diesem Jahr erstmals zu einer Verschiebung zu Allerheiligen. Die Gräbersegnung findet jetzt um 16.30 Uhr im Anschluss an die Andacht auf dem Friedhof statt. Hier hoffe man wieder auf die Beteiligung von Männergesang- und Musikverein. Das Totengedenken zum Volkstrauertag ist am Samstag, 16.11. um 18.45 Uhr am Ehrenmal an der Kirche. Zum Punkt Verschiedenes gab es nur einige wenige Informationen. So sollen unter anderem für das nächste Jahr neue Dorffahnen bestellt werden.

Die Umgestaltung des Busplatzes (ehem. Dorfplatz) wird voraussichtlich noch einige Zeit dauern, da hierfür noch keine Mittel im Förderprogramm des Landes vorgesehen sind. Ein Umbau wird aber auf jeden Fall erfolgen, egal wie das Rendezvoussystem angenommen wird.

Der Schnadegang im Jahre 2003 soll ein außergewöhnlicher Höhepunkt werden. So will der Vereinsring zwei historische Daten der "Dicken Eiche" in einem Historienspiel aufgreifen. Zum einem, der Besuch durch den späteren Kaiser Wilhelm I. vor 150 Jahren und dem traurigen Ereignis des Brandes vor 80 Jahren. An diesem Tag soll auch eine Schautafel in der Nähe des ehemaligen Standortes enthüllt werden.

Ebenfalls gab Herr Vernholz bekannt, das der Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch bereits im Mai diesen Jahres dem Rat der Stadt einen neuen Ortsheimatpfleger vorgeschlagen hat. Doch bisher sei weder in der Ratssitzung im Juli noch im Oktober darüber abgestimmt worden. Er hoffe nun, dass der Rat in der Dezembersitzung seine Zustimmung gibt.

Nun noch einige Termine für das Jahr 2003: 6.1. Neujahrsempfang; 1.3. TuS-Karneval; 3.4. Frühjahrssitzung Vereinsring; 19./20.4. Aufbau und Abbrennen des Osterfeuer; 24.5. Siedlerfest; 21./22.6. Pfarrfest; 28.6. Schnadegang mit Historienspiel; 12.-14.7. Schützenfest; 19.9. Seniorenfahrt; 20.9. ToT der Feuerwehr; 16.10. Herbstsitzung Vereinsring; 10.11. Martinsspiel + Zug; 21.12. Weihnachtskonzert.

(Detlev Becker)


06.10.2002

‚Gemeinde unterwegs' - erstmalig in Niedereimer
Eigene Gemeindemitglieder fehlten

Erstmalig, seit dem neuen Pastoralverbund, fand in diesem Jahr die kirchliche Veranstaltung ‚Gemeinde unterwegs' in Niedereimer statt. Hierzu hatte der Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat der St. Stephanusgemeinde die Gemeinden Hl. Kreuz vom Schreppenberg und die Breitenbrucher St. Nikolaus von der Flue' Gemeinde eingeladen. Anlass dieser Feier war die Kirchweihe in Niedereimer. Dieser Einladung war man gerne gefolgt und die Kirche war bis auf dem letzten Platz gefüllt. Die Kindergartenkinder von Hl. Kreuz führten in diesem Familiengottesdienst zusätzlich noch ein schönes Erntedankspiel auf, welches bei den Besuchern gut an kam. Nach der Messe fanden sich noch viele Gäste vom Schreppenberg und Breitenbruch im Stephanushaus ein. Leider kamen dieser Einladung aber nur wenige Mitglieder der heimischen St. Stephanusgemeinde nach. In ihrer kurzen Ansprache, betonte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Irmgard Hesse von Hl. Kreuz, das man nur "gemeinsam stark sein kann" und jeder das einbringen solle wozu er im Stande ist. Nur so könnte eine starke und solidarische Kirchengemeinde entsprießen. Dieser Meinung schlossen sich die Niniviten an, auch wenn es zur Zeit im Punkte Erstkommunion einige ‚Knackpunkte' gäbe. Nach diesem Worten boten PGR und KV aus Niedereimer ihren Gästen Frühstück, Getränke und Bratwürstchen zum deftigen Frühschoppen an. (Detlev Becker)


01.10.2002

Super Kindergartengeburtstag zwischen Spielen und Lagerfeuer
Tolles Verhältnis zwischen Kindergarten und Feuerwehr

Den 20. Geburtstag des AWo Kindergartens auf der Friederichshöhe in Niedereimer hätte man wohl kaum schöner feiern können. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen stand dem Feiern nichts im Wege. Daher fanden sich am Nachmittag zum Fest viele Gäste ein. Neben den zahlreichen Kindergartenkindern mit ihren Eltern und Großeltern, gesellten sich ebenfalls viele ehemalige Sprösslinge und Angehörige hinzu. Zeitweise gab es nur ein schweres Durchkommen in den Räumlichkeiten und dem Außengelände. Anlässlich dieses Geburtstages hatten sich die Erzieherinnen ein tolles Programm ausgedacht. Los ging es wie auf einem richtigem Kindergeburtstag mit dem Kaffeetrinken. Der Kuchen hierzu wurde, wie selbstverständlich das Büffet am Abend auch, von den Eltern gestiftet. Danach boten zuerst einige Jungmodels eine bühnenreife Modenschau mit ausgefallenen Kostümen. Ihr Auftritt wurde mit viel Beifall belohnt. Aber auch die Stars der Mini-Playback-Show wurden mit reichlich Applaus angefeuert und belohnt. Was von den Kleinen vorgemacht wurde, musste natürlich auch von den Erwachsenen nachgemacht werden. So zeigten auch einige Mütter bei einer Modenschau eigens entworfene Kostüme. Da seit einigen Jahren schon ein tolles Verhältnis zwischen dem Kindergarten und der heimischen Feuerwehr besteht, ließ es sich auch diese nicht nehmen zum Geburtstag persönlich zu gratulieren. Als besondere Attraktion hatten sie das ‚Brandhaus' für die kleinen Nachwuchskräfte mitgebracht. Hier konnte jeder Feuerwehr-anwärter sich ‚spritzenmäßig' einbringen. Nach so viel Spiel und Spaß hatten die großen und kleinen Gäste am Abend selbstverständlich viel Hunger. So stärkte man sich mit Folienkartoffeln, Stockbrot oder am Büffet. Nachdem man sich dann gestärkt hatte, wurden noch in Gitarrenbegleitung, Lieder am Lagerfeuer gesungen. Doch je später es wurde, verstummten die kleinen Sänger immer mehr vor Müdigkeit. So ging eine wunderschöne Geburtstagsfeier für alle Besucher und Veranstalter zu ende. (Detlev Becker)


29.09.2002

Feierlichkeiten zum 125 jährigen Schuljubiläum gut besucht
Bürgermeister Vogel als Überraschungsgast

Das Schuljubiläum zum 125 jährigen Bestehen war mit Kindern, Eltern und teils Großeltern sehr gut besucht. Nur von Seiten der Dorfbevölkerung hätte man sich größeren Zuspruch gewünscht. Unter den zahlreichen Gästen konnte Schulleiter Heribert Britten auch ehemalige Lehrer/innen, wie Frau Sommereisen oder die Herren Leclaire und Falke, begrüßen. Zuerst hielten Heribert Britten und der Hausherr Ulrich Sindern an der ‚Alten Schule' einen kurzen geschichtlichen Rückblick, bevor die Gäste zu einem Rundgang durch das alte Schulgebäude starteten. Hierzu hatte die Lehrerin Frau Möhle-Buschmüller ein Quiz vorbereitet. Im Anschluss ging es, wie im Jahre 1966, in einem gemeinsamen Umzug zur Wannetalschule auf die Friedrichshöhe. Hier angekommen, begrüßte Herr Britten nochmals alle Gäste und öffnete unter den Klängen des Jugend-orchester des Musikvereins Niedereimer die Schultüren. Nun hatte jeder Besucher die Möglichkeit einen Einblick in die neue, teils schon renovierte, 'Selbständige Schule' zu bekommen. Im Foyer hatte der Arbeitskreis Dorfgeschichte eine Ausstellung zu Thema 125 Jahre Schule in Niedereimer aufgebaut. Hierzu waren unter anderem alte Fotos und Schuldokumente zu sehen. Ebenfalls wurden die Gäste durch Videoanimation von verschiedenen Persönlichkeiten aus dem Dorfleben begrüßt. Die Cafeteria im Erdgeschoss wurde von den Gästen gut angenommen. Im ersten Obergeschoss konnten sich die Besucher anhand von Computerclips das heutige Schulleben ansehen. Im Gegenzug präsentierte man den Gästen in einer Klasse das Schulleben vor hundert Jahren. Große und Kleine durften in alten Schulbänken platz nehmen, um per Videoschau den Schulalltag nachzuvollziehen. Ebenfalls lag ein Übungsblatt mit Sueterlinschrift in den Bänken. Otto Voss las an diesem Nachmittag, im zweiten Obergeschoss, Geschichten im plattdeutscher Mundart vor. Zur Überraschung aller ließen es sich Bürgermeister H.J. Vogel und Schulausschussvorsitzender K. Kaiser (MdL), kurz vor Toreschluss, nicht nehmen zum Schuljubiläum doch noch persönlich zu gratulieren. Zuvor hatten schon die Ratsmitglieder Irmgard Hesse und Friedel Sölken die Glückwünsche überbracht. Mit dem Feueralarm endete die Feier zum 125 jährigen Bestehen der Schule in Niedereimer. Wenn im nächsten Jahr die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sind soll, voraussichtlich im Frühsommer, noch ein großes Schulfest gefeiert werden. (Detlev Becker)


28.09.2002

Außerordent. Mitgliederversammlung beschließt neue Vereinsform
Jubiläumsfeier im Jahre 2003 geplant

Der "Musikverein Niedereimer 1891" beschloss in seiner kürzlich stattgefundenen außerordentlichen Mitglieder-versammlung eine neue Vereinsform. Nach der Eintragung in das Vereinsregister soll der Verein nun den Zusatz e.V. (eingetragener Verein) erhalten. In dieser, leider etwas mäßig besuchten, konstituierenden Versammlung verlass der Vorsitzende Werner Kaluza den Satzungsentwurf. Die Satzung wurde bei zwei Stimmenthaltungen von den anwesenden Mitgliedern angenommen. Mit dieser neuen Vereinsform ist der Musikverein nun rechtsfähig und will somit auch die Gemeinnützigkeit erlangen. Der Musikverein wird durch den geschäftführenden Vorstand - Vorsitzender: Werner Kaluza, Geschäftsführer: Hans-Peter Kaluza und Kassierer Rüdiger Ludewig - vertreten. Nun will sich der Vorstand um die anfallenden Formalitäten kümmern. Gedanken machte man sich ebenfalls um das anstehende Jubiläum im Jahre 2003. 1953 bemühten sich einige Musiker, federführend war damals Eberhardt Röttgers, um die Neugründung des Musikvereins. Dieses Jubiläum soll mit zwei Veranstaltungen begangen werden. So möchte man im Frühjahr ein Konzert des Luftwaffenmusikcorps III Münster in der Halle Friedrichshöhe veranstalten. Für den Herbst ist dann ein Musikfest für die Dorfbevölkerung und befreundete Vereine angedacht. Zu all diesen Terminen bedarf es allerdings noch weiterer genauer Absprachen und die Beteiligung aller Vereinsmitglieder. Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung war die Proben-beteiligung. Seit Ende der Sommerferien laufen die Proben ehr schleppend an. Einige der Musiker, die sich selbst zeitweise beurlaubt hatten, fänden nicht so recht zum Probenbetrieb zurück. Dies sei, so Dirigent H.-J. Wirth und Vorsitzenden W. Kaluza, schlecht für den gesamten Ablauf. Denn nur durch gemeinsames Proben sei ein starkes Gesamtbild und Klangüberzeugung überhaupt möglich. So wünschten sich beide, dass die Proben doch in Zukunft wieder besser und stärker besucht würden. Mit diesen Wünschen beendete der Vorsitzende Werner Kaluza die erste Sitzung des "neuen" Musikverein Niedereimer 1891 e.V.. (Detlev Becker)


21.09.2002

Senioren fahren durch's Möhnetal

Der diesjährige Ausflug der Niedereimer Senioren führte durch das Möhnetal und somit durch den Arnsberger Wald. Eine kleine Rast legte die 35 köpfige Gesellschaft in Rüthen ein. Dort gab es eine kleine Verschnaufpause zum Eisessen. Im Anschluss ging es über Warstein und Hirschberg zurück nach Niedereimer. Hier wurden die Senioren schon von den Frauen der Caritas im Stephanushaus erwartet. Die Frauen hatten eine leckere Suppe vorbereitet und Getränke bereitgestellt. Nachdem sich alle gestärkt hatten, referierte der Forstamtmann Carsten Arndt zur Geschichte des Forstreviers Niedereimer. Diese kurze, aber sehr interessante, Erzählung ließ bei manch einem Senioren die Erinnerung an alte Zeiten wieder wach werden. Der Musikverein Niedereimer ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, die älteren Mitbürger mit einigen Musikstücken zu unterhalten. Organisiert und durchgeführt wurde der Tag vom Vereinsring Niedereimer unter der Leitung von Klaus Vernholz und Thorsten Haack. (Detlev Becker)


19.09.2002

AWo-Kindergarten in Niedereimer feiert Geburtstag

Der Arbeiterwohlfahrt Kindergarten an der Friedrichshöhe feiert am 1. Oktober seinen 20. Geburtstag. Am 1. Oktober 1982 öffneten sich für die Kinder zum ersten Mal die Türen des Regel- und Sonderkindergartens. Für Niedereimer war dies der erste öffentliche Kindergarten im Ort. 40 Kinder besuchten damals zuerst die Einrichtung. Im angeschlossenen Sonderkindergarten wurden zu dieser Zeit sechs Jungen betreut. Der Sonderkindergarten der AWo bestand bereits 13 Jahre, zuletzt in Bachum. Heute werden in dieser Einrichtung 51 Kinder im Regelkindergarten und 12 Kinder im Sonderkindergarten betreut. Derzeit sind sechs Erzieherinnen, eine Erzieherin im Annerkennungsjahr, zwei Kinderpflegerinnen, eine Krankengymnastin, ein Diplompädagoge sowie je eine Küchen- und Reinigungskraft beschäftigt. Seit der Eröffnung sind nun 20 Jahre vergangen und am Dienstag (1.10) feiert der Kindergarten ab 14.30 Uhr dann seinen "Geburtstag". Hierzu sind alle Kindergartenkinder und deren Familien, ehemalige Kinder und Eltern sowie Mitarbeiter/innen, Vorstandsmitglieder der AWo, Nachbarn und Förderer der Einrichtung herzlich eingeladen. Gefeiert wird bei Kaffee und Kuchen und Lagerfeuer. Das Kindergartenteam würde sich freuen, viele Gäste begrüßen zu können. (Detlev Becker)


18.09.2002

Jubiläum = 125 Jahre Dorfschule - 125 Jahre Schule im Dorf
Besuchern steht alte und neue Schule offen

Die Einrichtung Schule in Niedereimer kann in diesem Jahr auf ihr 125-jähriges Bestehen zurückblicken.
Am 3. Dezember 1877 besuchten erstmals 57 Kinder die Volksschule (ht. Sindern Küchen) in Niedereimer. Zuvor gehörten sie dem Schulverband Rodentelgen in Bruchhausen an. Der Verkauf von 45 Morgen Wald machte die Finanzierung einer einklassigen Schule mit Lehrerwohnung möglich. Erster Lehrer der neuen Volksschule wurde der spätere Pfarrer Dr. Benedikt Mette. Am 1. August 1878 übernahm Kaspar Ostenkötter den Unterricht und bezog erstmals die zugehörige Lehrerwohnung. Bis zum Jahre 1904 musste, aufgrund steigender Schülerzahlen, der Unterricht teils schichtweise, teils im Saale Bienstein durchgeführt werden. Am 17. Oktober 1904 konnte dann der zweite Klassenraum bezogen werden. Auch eine zweite Lehrkraft wurde eingestellt. Nach 42 Jahren im Schuldienst, davon 36 Jahre in Niedereimer ging Lehrer Ostenkötter am 1. April 1914 in den wohlverdienten Ruhestand. Ihm folgte der noch vielen älteren Mitbürgern bekannte Johannes Jürgens. Während seiner Dienstzeit wurden bis zum 2. Weltkrieg immer wieder Änderungen und Umbauten an der Schule vorgenommen. Am 28. Februar 1951 schied auch er aus dem Schuldienst aus. In den Jahren 1921- 1956 unterrichtete mit ihm Frau Auguste Kroh, sie übernahm die Klassen 1-4. Ende 1956 nahm sie ihren Abschied von der Niedereimer Schuljugend. Emil Reuber unterrichtete in den Jahren 1952 bis 1968 die Kinder aus Niedereimer. Ihm folgte ab 1957 Sophia Dransfeld. Sogar der spätere Bürgermeister Gerhard Teriet unterrichtete die heimische Dorfjugend. Am 6. Februar 1962 beschloss die Gemeindevertretung den Neubau der heutigen Wannetalschule. Diese wurde nach den Plänen der Architektin Ilse Roenneke für knapp 1 Million DM gebaut. Am 18. Juli 1966 zogen die Kinder dann in die "Neue Schule" ein. Die "Alte Schule", samt dem dazugehörenden Gelände, wird seitdem als Gewerbebetrieb genutzt.
Eine durchgreifende Änderung im Schulwesen ergab sich Ende der 60iger Jahre. Seit dem 25. August 1969 werden nur noch die Klassen 1-4 in der Wannetalschule unterrichtet. Aufgrund sinkender Schülerzahlen ließen sich Niedereimers Bürger immer wieder etwas einfallen, um ihre Schule vor dem drohenden Aus zu retten. So wurde aus der Katholischen Bekenntnisschule eine Gemeinschaftsgrundschule und heute die "Selbständige Schule". Mittels Protesten konnte eine weitere geplante Schulschließung Mitte der siebziger Jahre verhindert werden. Seit 1997 beherbergt die Wannetalschule zusätzlich eine Lernwerkstatt zur Aus- und Weiterbildung von Lehrer/innen. Nachdem Sophia Dransfeld als erste und bisher einzige Schulleiterin ausschied, folgte ihr zwischen 1985 und 1989 Engelbert Falke.

Seit dem 3. Januar 1990 ist Heribert Britten als Schulleiter hier in Niedereimer tätig. Gegenwärtig werden 94 Kinder von acht Lehrkräften unterrichtet. Diese Lehrer/innen unterrichten mit unterschiedlichen Stundenanteilen und zum Teil mit außerschulischen Aufgaben, oder sind als Fachleiter eingesetzt. Ebenso wird der Lehrkörper durch eine Erzieherin für die Vormittagsbetreuung und eine Lehramtsanwärterin ergänzt. Am kommenden Samstag (28.09.) soll nun das Jubiläum gefeiert werden. Um 14.00 Uhr trifft sich die Bevölkerung an der "Alten Schule" am Stephanusweg. Dort werden die Gäste vom heutigen Hausherrn Ulrich Sindern und dem Schulleiter Heribert Britten begrüßt. Hier haben alle interessierten Gäste sowie die ehemaligen Schüler und Lehrer die Möglichkeit ihre Schule noch einmal unter die Lupe zu nehmen. Während dieser Zeit findet auch ein Suchspiel für die Schüler/innen dort statt. Umrahmt wird dieser Festakt vom Jugendorchester Niedereimer. Etwa um 14.45 Uhr wird der Umzug von 1966 in die Neue Schule nachgestellt. Dort angekommen, können die Besucher dann eine freie Besichtung der Wannetalschule vornehmen. Zur Stärkung ist eine Cafeteria eingerichtet. An der Wannetalschule gibt es auch den Malwettbewerb ‚Traumschule', die Diaschau "Bilder aus dem Schulleben" oder den Videofilm "Grußworte zum Jubiläum". Zusätzlich ist im Eingang eine Ausstellung vom Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. zum 125-jährigen Schulleben in Niedereimer aufgebaut. Wiederum ist das Jugendorchester des Musikverein Niedereimer zu hören. Höhepunkte des Tages werden wohl der Sketch "Unterricht Anno dazumal", die alten Pausenspiele und die Plattdeutsche Lesung von Otto Voss sein. Nun hoffen Lehrer, Schüler und Eltern, trotz der kurzen Vorbereitungszeit bedingt durch den Umbau, auf eine rege Beteiligung von Seiten der Bevölkerung. Das Lehrpersonal würde sich ebenfalls freuen möglichst viele ehemalige Schüler und Kollegen begrüßen zu können. (Detlev Becker)


11.09.2002

Bezirksausschuss packte aktuelle Brennpunkte an
Kastanie soll in die Liste der geschützten Naturdenkmäler eingetragen werden

In der letzten Sitzung des Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch befasste sich die Versammlung mit aktuellen Brennpunkten im Dorf. Ein Dorn im Auge vieler Bürger/innen ist das Grundstück an der Hirtenstraße gegenüber der Wannetalschule. Hier muss nach Meinung der Politiker, eine sichere Einfriedung des Grundstückes zum Schutz der Schulkinder erfolgen. Ebenso muss vom Eigentümer der Fußweg zwischen Hirtenstraße und Lärchenweg wieder hergestellt werden. Das auf den Bürgersteig hineingewachsene Grün wurde bereits von Seiten der Anlieger beseitigt. Hier müsse nach einhelliger Meinung schnellstens etwas geschehen. Weiter gab der Ausschussvorsitzende Friedel Sölken Informationen an die Mitglieder. Eine Verlegung der neu geplanten Bushaltestelle ‚Kappenohl' kommt nicht in Betracht und ein Halteverbot auf der Straße ist zwingend notwendig. Die einjährige Probephase sollte, nach Wünschen der Politiker, allerdings auf ein halbes Jahr verkürzt werden. Ferner soll die neue Buslinienführung aufgrund der Steigungen mit Priorität in den Winterdienst aufgenommen werden. Schwierig wird es bei der Umsetzung des Bushaltestellenprogramms an der Friedrichshöhe. Hier liegt derzeit noch kein positiver Bescheid der Bezirksregierung vor. Deshalb darf und kann hier mit den Umbauarbeiten noch nicht begonnen werden. Nach Einführung der neuen Linie Ende September kann es so am Busbahnhof, aufgrund der Enge, zu Problemen kommen. Eine Umstufung der Wannestraße, zwischen Ortsausgang Niedereimer und Kreuzung B 229, von einer Kreisstraße in eine Gemeindestraße ist aus Sicht der Verwaltung nicht sinnvoll. In diesem Fall müsste die Stadt die Unterhaltungs- und Sicherungskosten komplett übernehmen. Über einen Fußweg an der oberen Wannestraße soll später nochmals beraten werden. Entgegen früherer Pläne und Aussagen muss es hingenommen werden dass das Gelände am Stemberg als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Es markiert den südlichsten Punkt des Naturschutzgebietes Arnsberger Wald. Dies bedeutet für alle Beteiligten, das niemand die Wege verlassen darf, keine Hunde frei herumlaufen dürfen und sogar Kinder abseits der Wege (im Wald und am Hudebach) nicht spielen dürfen. Doch gerade diese Fläche böte den Kindern einen idealen Freiraum zum austoben. Die prächtige Kastanie gegenüber dem Dorfplatz an der Wannestraße soll nach Wünschen der Politiker in die Liste der geschützten Naturdenkmäler eingetragen werden. Diesen Antrag brachte der Vorsitzende Friedel Sölken ein. Nun soll der Rat weiter einen entsprechenden Antrag an des Kreis stellen. Zum Schluss stellte ein Mitglied des Seniorenbeirates kurz noch den Bruchhauser Computer Treff vor. Hier können sich Senioren aus Niedereimer, Breitenbruch und Bruchhausen ab 55 Jahren mit dem Medium Computer auseinander setzen. Eine der nächsten Sitzungen des Bezirksausschusses soll daher nun in Bruchhausen stattfinden, wo man dann gleichzeitig die Räumlichkeiten besichtigen möchte. (Detlev Becker)


10.09.2002

Kindergartenkids von der Feuerwehr begeistert

Vor wenigen Tagen besuchte wieder einmal die Feuerwehr aus Niedereimer den Regel- und Sonderkindergarten an der Friedrichshöhe. Als die Feuerwehrmänner mit dem großen Wagen vorfuhren, lösten sie wahre Begeisterungsstürme aus. Bevor jedoch die Kinder die Fragen der Männer beantworteten, stellten sie selbst eine Vielzahl von Fragen. Die Kameraden waren teils überrascht von den doch so gezielten Fragen. Hierbei zeigte sich, dass die alljährlich durchgeführte Brandschutzerziehung bei den Kindern sitzt. Danach wurde die Ausrüstung erklärt und selbst anprobiert. Manch ein Kind verschwand in der großen Feuerwehrjacke. Im Anschluss hieran zeigte man den Kindern in kleinen Experimenten den Umgang und die Gefährlichkeit von Feuer. Höhepunkt der Brand-schutzerziehung bildete, wie in jedem Jahr, die Vorstellung des Löschfahrzeuges und das Bedienen der ‚Feuerspritze'. Nachdem den Kindern und Erziehern alles gezeigt und erklärt worden war, luden die Männer der Feuerwehr die Kids mit ihren Eltern und Geschwistern zum Tag der offen Tür am kommenden Wochenende ein. Als Dankeschön verabschiedeten die Kinder die Kameraden der Feuerwehr mit ‚ihrem Feuerwehrlied'. (Detlev Becker)


09.09.2002

Niedereimer Feuerwehr erlebt Berlin pur

Die Kameraden der Feuerwehr Niedereimer samt Partnerinnen und einigen Gästen erlebten am vergangenen Wochenende Berlin pur. Alle Teilnehmer waren vom Fahrtziel und dem Programm begeistert. Bereits am Freitag hatte man ein volles Programm. So wurde der Nachmittag für eine Diskussionsrunde mit der Fraktionsmitarbeiterin Susanne Möller im Reichtstag genutzt. Anschließend brachte Frau Schulte-Löping den Gästen die Geschichte des Hauses und die Arbeit der Abgeortneten näher. Am Samstag Vormittag stand eine dreistündige Stadtrundfahrt durch Berlin auf dem Programm. Hier berichte Herr Vondüren, mit typischer ‚Berliner Schnautze', über die Stadt Berlin und seine Investitionen. Haltestellen während der Fahrt waren das Sony-Center, das Brandenburger Tor und der Glockenturm am Olympia Stadion. Danach besichtigte man Berlin auf eigene Faust. Zum Abschluss der Fahrt ging es am Sonntag nach Potsdam. Hier stellte Frau Vondüren das Schloss Sanssouci mit englischem Garten und Gebäuden vor. Nach dem ausführlichen Rundgang unternahm die Gruppe noch eine Rundfahrt zu den historischen Stätten des alten Potsdam. Anschließend trat man die Heimreise an. Die Teilnehmer waren von der herrlichen Fahrt tief beeindruckt, aber leicht übermüdet. Denn wie heißt es doch immer wieder: Berlin ist eine Reise wert!


Foto: Die 65 Teilnehmer auf der Treppe des Reichstages

(Text & Foto: Detlev Becker)


2.09.2002

Dagmar Schmidt besuchte Niedereimer Bürger

Am vergangenem Montag besuchte die heimische Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt (SPD) Bürger und Bürgerinnen in Niedereimer. Mit ihr unterwegs war die Vorsitzende des Ortsvereins Niedereimer/Breitenbruch Sigrid Reuther. Zweck dieser gemeinsamen Hausbesuche war es, die Mitbürger zu ermuntern, am 22. September zur Wahl zu gehen. Bei den Gesprächen hatten die Bürger die Möglichkeit gezielte Fragen der großen und heimischen Politik an die Damen Schmidt und Reuther zu stellen. Ebenfalls erhielten die Bürger/innen Informationsmaterial über die Aufgaben der Partei und des heimischen Raumes. Als Fazit dieser Veranstaltung bemerkten beide, dass die Niniviten aufnahmefreudige und politikinteressierte Bürger/innen sind. (Detlev Becker)

02.09.02

Fertigstellung am Himmelpfortener Weg verzögert sich

Der Endausbau am Himmelpfortener Weg in Niedereimer wird aller Vorrausicht nach nicht termingerecht fertig. Hierüber sind sich das Planungsamt der Stadt Arnsberg und der Bauunternehmer aus Soest einig. Durch immer wieder neu auftretende Schwierigkeiten sind die Bauarbeiter gezwungen Veränderungen und Ergänzungen vorzunehmen oder Baumaschinen auszutauschen. Fehlende Wassereinläufe oder falsche Höhenangaben sind hier ein Grund. So konnte man bisher erst etwa ein Drittel des gesamtes Weges fertig stellen. Doch dort wo das Verbundsteinpflaster bereits liegt, macht die Straße schon jetzt ein gepflegtes Bild. Im zweiten Bauabschnitt, zwischen den Häusern 26 und 34, kommt noch eine Menge Arbeit hinzu. Hier muss die Straße, aufgrund der fehlenden Frostschicht, tiefer ausgekoffert werden. Wenn man an dieser Stelle angelangt ist, sollte man sich vielleicht überlegen, den forstwirtschaftlichen Weg vorrübergehend für Versorgungs-fahrzeuge freizugeben. Ebenfalls sind die Parkmöglichkeiten der Anlieger durch die Arbeiten sehr eingeschränkt. Sie sind derzeit gezwungen im Mittelstück des Himmelspfortener Weges oder an der Schürholzstraße ihre Autos abzustellen. Nun hoffen die Anlieger des Himmelpfortener Weges nur, dass die Straße noch vor Wintereinbruch komplett erstellt ist. Gleichzeitig hat ein Bauunternehmen aus dem Sauerland damit begonnen, dass Endstück an der Straße "Zur Dicken Eiche" zu pflastern. Auch auf diesem Teilstück kommt man den Wünschen der Anlieger mit Verbundsteinpflaster nach. Es bleibt abzuwarten ob hier die vorgegebene Bauzeit eingehalten werden kann. Genau wie im Himmelpfortener Weg gibt es nun auch hier Parkplatzprobleme. Alle Betroffene wünschen sich daher eine baldige Fertigstellung beider Bauabschnitte.
(Detlev Becker)


01.09.02

Feuerwehr Niedereimer lädt ein zum Tag der offenen Tür
Schutzausrüstung für Teilnehmer des Bobbycar-Rennens notwendig

Zum diesjährigen Tag der offenen Tür am 14. September lädt die Löschgruppe Niedereimer wieder alle großen und kleinen Interessenten zum Schauen ein. Gestartet wird ab 14:00 Uhr rund um das Gerätehaus am Stephanusweg. Die Kameraden haben sich auch in diesem Jahr wieder etwas Besonderes einfallen lassen. So findet für die jungen Gäste erstmalig ein Bobbycar-Rennen statt. Hierfür, liebe Eltern und Kinder, ist allerdings eine Schutzausrüstung (Schoner) notwendig. Den Erwachsenen werden Feuertechnische Vorführungen geboten. Hierbei soll den Zuschauern der richtige Umgang mit Feuer demonstriert werden. Wieder mit dabei sind die Hüpfburg, das Kinderschminken und das Brandhaus für Löschübungen. Auch für das leibliche Wohl ist an diesem Tag wieder bestens, mit Cafeteria, Speisen vom Grill und gekühlten Getränken gesorgt. Die Niedereimer Feuerwehrkameraden unter der bewährten Führung des Oberbrandmeisters Dirk Sölken würden sich freuen, wieder viele Gäste aus Nah und Fern begrüßen und informieren zu können.
(Detlev Becker)


01.09.02

Schieferbild mit Dorfansichten in der Sparkasse


Im Schaufenster der Sparkassenfiliale an der Wannestraße ist ab Anfang kommender Woche ein Schieferbild mit Motiven aus Niedereimer zu sehen. Ernst Bierbaum, der dieses Bild den Niniviten stiftete, nannte es "Niedereimer im Wandel der Zeit". Er stellt hierauf das Dorf in zwei Epochen dar. Zum einem Gebäude aus der Vergangenheit und dem gegenüber Ansichten aus heutiger Zeit. Gerade auch bei diesem Bild hat er sich viel Mühe gegeben und detailgetreu gearbeitet. Diese filigrane Meisterleitung hat ihn viel Zeit gekostet. Doch da das Schieferschnitzen schon sein langjähriges Hobby ist, rechnet er die Zeit und den Aufwand nicht. So sollte sich jeder der die Gelegenheit hat, selbst von seiner Arbeit überzeugen und das Bild als solches auf sich einwirken lassen. Nicht nur die Niniviten sind zum Schauen eingeladen. Das Bild wird etwa drei Wochen in der Sparkasse zu sehen sein.
(Detlev Becker)

Niedereimer im Wandel der Zeit

31.08.02

Bericht der WR vom 31.8.02 über neue Fluchtwege in der Wannetalschule (Zur Ansicht bitte hier klicken)
(Dietmar Eickhoff)

 

31.08.02

Andrew Karolewski erringt die Kinderkönigswürde
Andreas Voss sichert sich Pokal beim Jungschützenturnier

Neuer Kinderkönig der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer wurde der 10 jährige Ardrew Karolewski. Zur Mitregentin erkor er sich die 12 jährige Jennifer Klingenhagen. Beide Kinder waren gemeinsam mit der Wohngruppe Hof Scholle aus Welver-Scherfede zu Besuch in Niedereimer. Das Ringen um die Königswürde wurde ein hartes und langwieriges Gefecht der zahlreichen Anwärter. Andrew entschied sich erst spät mitzumachen und benötigte aber nur wenige Würfe zum Erfolg. Nach dem zähen Ringen wurden den Kindern wieder zahlreiche Spiele, wie Dosen werfen, Fäden ziehen oder Zielwerfen, geboten. Bei den Klägen des Musikvereins Niedereimer konnten sich die Gäste bei Waffeln, Grillsachen und gekühlten Getränken stärken. Ein Höhepunkt des Nachmittages war wohl das Schminken der Kinder. So wurde aus manch einem Kind ein lustiger Clown, bunte Fee oder gefährlicher Löwe. Erstmalig bot die Schießgruppe auch einen Vergleichskampf im Luftgewehrschießen für 12-16 jährige an. Dieses Angebot wurde von zahlreichen Jugendlichen genutzt. Letztendlich durchsetzen konnte sich hier Andreas Voss mit 72 Ringen vor Sahra Sölken mit 68 Ringen und Doreen Lodahl mit 66 Ringen. Andreas Voss erhielt hierfür einen kleinen Pokal aus den Händen des Hauptmanns Friedel Sölken. Alle großen und kleinen Gäste zogen am Abend, teils müde vom toben, zufrieden nach Hause. Dank der guten Mitarbeit von Vorstand, Hofstaat und einiger Helfer gab es nur fröhliche Gesichter.
(Detlev Becker)


11.08.2002

Gute Kooperation der Feuerwehren

Eine gemeinsame Übung des Basislöschzuges Niedereimer/Bruchhausen und des Stützpunktrupps fand am vergangenem Samstag auf dem Gelände der Firma Transgas im Niedereimerfeld statt. Die angenommene Lage bestand darin, dass zwei abgestellte Tankkraftwagen durch ausströmendes Gas in Brand geraten seien. Durch den mit Gasfackeln simulierten Brand wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst und die Einheiten aus Niedereimer und Bruchhausen sowie der Stützpunkttrupp aus Neheim alarmiert. Nach wenigen Minuten waren diese mit ca. 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Aufgabe der Stadtteileinheit Niedereimer war es, den im hinteren Teil des Geländes stehenden TKW vom Unterflurhydranten aus zu löschen. Die Stadtteileinheit Bruchhausen baute in der selben Zeit eine ca. 700 m lange Löschwasserversorgung von der Saugstelle an der Sauerlandstraße auf. Die zweite Bruchhauser Gruppe sollte dann die Kühlung der Erdtanks mittels Hydroschild und Schaum-/wasserrwerfer sicher stellen. Der Stützpunkttrupp aus Neheim übernahm das Kühlen des Bürogebäudes. Aufgrund eines Verständigungsfehlers des Übungsleiters verlief die Übung jedoch nicht ganz nach den gewünschten Vorgaben. Dennoch bemerkte man während der Übung die gute Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Einheiten. Von Seiten der Firma Transgas, vertreten durch Herrn Brieke, wurde das ‚Zusammenspiel' der Feuerwehren gelobt. Zum Abschluss der Übung wurde das Ablöschen einer Gasflamme und die Explosion einer Spraydose unter Wärmeeinwirkung demonstriert. In der anschließenden Manöverkritik im Gerätehaus Niedereimer wies der Leiter der Wehr Peter Glaremin nochmals auf die Fehler hin, bemerkte aber gleichzeitig das man gerade aus diesen gemachten Fehler lernen könne. Zudem bedankte er sich bei den Herren der Firma Transgas für das Bereitstellen des Übungsraumes am Wochenende. (Detlev Becker)


10.08.2002

SGV´er trotzen Wind und Wetter

35 Gäste der SGV Abteilung Dortmund-Applerbeck ließen es sich nicht nehmen die Abteilung in Niedereimer zu besuchen. Los ging es mit einer gemeinsamen Wanderung um 9.00 Uhr ab Dorfplatz. Trotz der widerigen Wetterverhältnisse wurde die geplante Wanderroute nur unwesentlich verkürzt. Pünktlich zum Mittagessen fanden sich Gäste und die 15 Niniviten an der SGV-Hütte im Stemberg ein. Hier hatten die Niniviten wieder einmal alles liebevoll vorbereitet. Zuerst stärkte man sich bei Grillköstlichkeiten und Lagerfeuer, bevor die schon langjährige Freundschaft weiter vertieft wurde. So verbrachte man ein paar gemütliche Stunden bei Gesang und Unterhaltung. Die nächste große Veranstaltung der SGV Abteilung Niedereimer findet am kommenden Sonntag (18.08.) statt. Angesagt ist die 42 km lange Marathonwanderung von Röhrenspring aus. Wer hierzu noch Spaß hat ist herzlich willkommen, auch nicht SGV'er sind eingeladen. (Detlev Becker)


25.07.2002

Behinderte besuchen die Feuerwehr in Niedereimer

Eine Gruppe von Behinderten der Caritas Werkstätten aus dem Alten Feld besuchte jetzt kürzlich die Feuerwehr in Niedereimer. Zuvor war die Gruppe im Stephanushaus zum Frühstücken. Bei der Feuerwehr gab es dann für die Behinderten einiges zu sehen. So wurde ihnen das Löschfahrzeug sowie das Gerätehaus mit Unterrichtsraum und Fahrzeughalle gezeigt. Danach durften sie Einsatzjacke und Helm anprobieren. Höhepunkt für die Behinderten war wohl die "Löschübung am Brandhaus" und die Fahrt im Feuerwehrwagen. Allen Teilnehmern machte dieser Vormittag sichtlich viel Spaß, wenn auch dieser Tag leider nur in kurzer Erinnerung bleibt. Den Abschluss dieses Ausfluges, bildete das gemeinsame Grillen bei einem Betreuer in Niedereimer. (Detlev Becker)



(WP 07/2002)


19.07.2002

Heimsieg der Breitenbrucher Schützen

Das vom SPD-Ortsverein Niedereimer/ Breitenbruch durchgeführte Fußballturnier bot den Zuschauern abwechslungsreiche Spiele. Trotz der wideren Platzverhältnisse gab es durchweg faire Begegnungen der teilnehmenden Mannschaften. Jedes Team spielte jeweils 15 Minuten ohne Seitenwechsel gegen jeden. Prominente Besucher an diesem Abend waren der Fraktionsvorsitzende Franz-Josef Schröder, das Ratsmitglied Friedel Sölken sowie das amtierende Königspaar Thomas und Marita Hansmann. Während der Spiele sorgte der Vorstand mit Grillsachen und gekühlten Getränken für die zahlreichen Schlachtenbummler. Am Ende siegten die Breitenbrucher Schützen vor der Jugend vom Schreppenberg (Fußballaballa-Knallbirnen) und den Handballsenioren aus Arnsberg. Platz vier und fünf belegten die Kompanien der Schützen aus Niedereimer. Die Pokale überreichten die Vorsitzende Sigrid Reuther und F.-J. Schröder. Alle Teilnehmer hatten, trotz der teilweisen Schlammschlachten, sichtlich spaß. Ein solches Turnier soll wieder ein fester Bestandteil im Jahresprogramm werden. (Detlev Becker)


15.07.2002

Spannendes Gefecht - Ralf Schilde neuer Schützenkönig
Christoph Reuther Geckkönig

Einen spannenden Kampf lieferten sich die sieben Bewerber um die Königswürde an der Vogelstange in Niedereimer. Um 10.07 Uhr war es dann mit dem 123. Schuß so weit: Der 39-jährige Ralf Schilde holte den Rest des Vogels aus dem Kasten. Der Schriftführer der Schützenbruderschaft St. Stephanus Niedereimer erkor sich seine Frau Heike zur Mitregentin. Ralf Schilde, Geschäftsstellenleiter der Westfälischen Provinzial in Hüsten ist seit 5 Jahren 1. Vorsitzender des Siedlerbundes Niedereimer. Die neue 38-jährige Schützenkönigin Heike Schilde ist Inhaberin des Kosmetikstudios H&S Kosmetik in Hüsten. Der Knobelclub "Danke Becker" und der Skatclub "No Name" werden das neue Königspaar im Hofstaat unterstützen. Als sehr zäh erwies sich der Vogel, bevor Schalke-Fan Ralf Schilde das glückliche Ende für sich hatte. Mit Ralf und Heike Schilde hat das Königspaar 2001/02 Klaus Vernholz und Sigrid Reuther würdige Nachfolger gefunden. Auch der Geck konnte erst mit dem 83. Schuß von der Stange geholt werden. Christoph Reuther, Sohn des Kompanieführers Manfred Reuther und der bisherigen Königin Sigrid Reuther setzte sich am Ende gegen drei Konkurrenten durch. Nachdem das Regenwetter der ersten beiden Schützenfesttage der Stimmung in der Halle Friedrichshöhe keinen Abbruch getan hatte, ließ sich pünktlich nach dem Abschuß des Vogels auch wieder die Sonne blicken. So spricht man in Niedereimer schon vom Sonnenkönig Ralf. (Dietmar Eickhoff)


14.07.2002

Musikverein Niedereimer spielt zum 25. Mal auf
Konzert zu Ehren des Königspaares und Orden für verdiente Mitglieder

Eine tolle musikalische Darbietung erlebten die Zuhörer beim diesjährigen Konzert zu Ehren des Königspaares. Unter der Leitung von Hans-Jürgen Wirth und dem Nachwuchsdirigenten Thiemo Kraas wussten die Musiker auch bei ihrem 25. Konzert auf dem Schützenfest in Niedereimer zu begeistern. Die Gäste, unter ihnen zahlreiche Gastvereine aus dem Schützenkreis, würdigten die Darbietungen mit anhaltendem Applaus. Auch Bürgermeister Hans-Josef Vogel sprach dem Orchester Anerkennung für ihre Musik auf höchstem Niveau aus. Hauptmann Friedel Sölken konnte während des Konzerts zahlreiche Ehrungen vornehmen. Neben dem amtierenden Königspaar Klaus Vernholz und Sigrid Reuther erhielt Ülki Hilligsberg, Königin vor 25 Jahren, einen Erinnerungsorden. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Erich Kelle geehrt. Orden für 50-jährige Mitgliedschaft wurden an Norbert Blöink, Josef Brakel, Dieter Klein, Walter Kneer sen. (in Abwesenheit) und Walter Voss verliehen. Die Ehrung für 40-jährige Vereinstreue konnten Dieter Bertram, Erich Eckey, Heinz Glaremin, Fritz Nelle, Edwin Netz und Paul Padberg entgegennehmen. Als Anerkennung für Verdienste um das Schützenwesen erhielten Elmar Bertram, Markus Cottin und Peter Wiegelmann aus der Hand von Hauptmann Friedel Sölken Orden. Eine besondere Ehrung wurde dem Adjutanten der Niedereimer Bruderschaft Wilfried Glaremin zuteil. Ihm wurde durch Kreisoberst Werner Schlinkmann der höchtste Orden des Sauerländer Schützenbundes für hervorragende Verdienste um das Schützenwesen überreicht. Seit 22 Jahren ist Wilfried Glaremin für den Vorstand in verschiedenen Ämtern aktiv. 1973 war er Schützenkönig. Seit 2000 hat er die Aufgabe des Amtsoberst für das ehemalige Amt Hüsten übernommen. Dies ist der größte Bezirk des Kreisschützenbundes. Der Kreisvorstand vertreten durch ihren Kreisschützenkönig Friedhelm Hennecke, dem Arnsberger Stadtoberst Günther Beck, dem Amtsoberst von Freienohl Winfried Bezold, Schatzmeister Michael Glahe sowie der Kreisvorsitzende des Wesstfälischen Schützenbundes Dirk Bönnewich überbrachten ihre Glückwünsche. Alle Besucher in der bis auf den letzten Platz besetzten Halle genossen die Atmosphäre in der Halle Friedrichshöhe. Bereits am Schützenfestsamstag ließen sich die St. Stephanus-Schützen nicht vom Wetter beeinflussen und feierten bis tief in die Nacht. Die Tanz-und Showband "Die Happies" hatte großen Anteil an der tollen Stimmung. (Dietmar Eickhoff)


11.07.2002

SPD-Ortsverein spendiert Kindern Fahrt im Wildwald

Einen erlebnisreichen Tag verbrachten die Kinder des Arbeiterwohlfahrt Regel- und Sonderkindergarten Niedereimer im Wildwald Vosswinkel. Ermöglicht wurde diese Fahrt dadurch, dass der SPD-Ortsverein Niedereimer/Breitenbruch das bereitgestellte Wahlkampfgeld für die anstehende Bundestagswahl zur Verfügung stellte. Mit diesem bereitgestellten Geld konnte der Bustransfer bezahlt werden. Ein weiterer, hier nicht genannter, Spender bezahlte den Teilnehmern schließlich noch die Eintrittsgelder. So machten sich 63 Kinder mit 12 Betreuern auf den Weg nach Vosswinkel. Die SPD-Vorsitzende Sigrid Reuther und das Ratsmitglied Friedel Sölken verabschiedeten die Kinder am Dorfplatz und wünschten allen einen schönen Tag. (Detlev Becker)


06.07.2002

2. Kompanie in Aktion
Aktivitäten vor dem anstehenden Schützenfest

Kurz vor dem Hochfest der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer engagierte sich die 2. Kompanie über die Grenzen der üblichen Vorbereitungsarbeiten hinaus. So wurden nun neue Gießkannen für den Friedhof in Niedereimer gestiftet. Unverständlicher-weise und zum Ärgernis vieler Bürger wurden die Gießkannen, die zur Grabpflege bereitstehen, durch Unbekannte entwendet. Die 2. Kompanie hofft, dass diese Spende nun von Bestand ist und nicht auch dem Diebstahl zum Opfer fällt. Zum Arbeitseinsatz trafen sich am vergangenen Freitag einige Kompaniemitglieder. Die Friedhofsbänke, welche bereits vor drei Jahren restauriert wurden, bekamen einen neuen Anstrich. Nun konzentrieren sich die Schützen auf die Vorbereitungen zum Hochfest. Seit Samstag werden die Gäste in Niedereimer mit einem Transparent der 2. Komanie auf dem Weg zur Halle Friedrichshöhe begrüßt. Am kommenden Freitag treffen sich die Aktiven der "Zweiten" zum Schmücken der Straßenzüge auf ihrem Terrain. Desweiteren wird ein neu angeschaffter Pavillion am Kompanietreffpunkt errichtet. Mit ebenfalls neu erworbenen Stehbiertischen ist man dann, so meint nicht nur Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken, bestens für das Schützenfest gerüstet. Am Samstag den 13. Juli 2002 geht es dann endlich los: Mitglieder und Freunde der 2. Kompanie treffen sich um 16.00 beim Kompanieführer. Nach dem Gottesdienst und Vogelaufsetzen geht es dann gegen 20.00 Uhr zum Tanz in die Halle. Am Sonntag, den 14.07.2002 beginnt der Festtag mit dem Konzert zu Ehren der Königin um 10.30 Uhr. Ab 15.30 Uhr bereitet man sich beim Kompanieführer auf den um 16.30 beginnenden Festzug vor. Am Montag, den 15.07.2002 treffen sich die Kompaniemitglieder ab 8.00 Uhr zum Katerfrühstück, bevor an der St. Stephanuskirche angetreten und im Anschluß der neue Schützenkönig und Geck an der Vogelstange ermittelt wird. Mit Spannung wird dieser Augenblick von den Schützenbrüdern aus Niedereimer erwartet. (Dietmar Eickhoff)


01.07.2002

Niedereimer feiert vom 13. bis 15 Juli sein Schützenfest
Schützenfest ein Volksfest für jedermann/frau mit vernünftigen €-Preisen

Das Schützenfest ist und bleibt ein Volksfest für alle. Darüber waren und sind sich die Schützenbrüder und -schwestern der St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer einig. Ebenso einig ist man sich darüber, dass eine knisternde Spannung unter die Vogelstange gehört. Es werden zwar in den letzten Tagen immer Namen von möglichen Königen gehandelt, doch wer letztendlich den Vogel oder den Rest von der Stange fegt wird auch Schützenkönig in Niedereimer. Auch die Königin und der Hofstaat wird erst nach dem entscheidenden Schuss ausgewählt und dem Schützenvolk von Ninive vorgestellt. In anderen Bruderschaften soll dies ja nicht so ganz der Fall sein. Ebenso spannend ist der Kampf um die Geckwürde. Hier zeigen vor allem die jüngeren Schützenbrüder ihr Können, aber auch das Glück spielt eine wesentliche Rolle. Doch bis dahin werden noch einige gesellige Stunden ins Land ziehen. Somit haben das scheidende Königspaar Klaus Verholz (Vereinsrings-Klaus) und Sigrid Reuther (Mutter der Kompanie) noch genügend Zeit Abschied zu nehmen. Diese beiden präsentieren sich gemeinsam mit ihrem Hofstaat und den St. Stephanus-Schützen noch einmal im großen Festzug am Sonntag. Dieser Festzug nimmt folgenden Weg: Zum Alten Brunnen (75, Hauptmann), Im Surkhahn, Auf der Hude, Niedereimerstraße, (50, König), Zum Alten Brunnen (42, Königin), Stephanusweg, Zur Friedrichshöhe, Himmelpfortener Weg (Halle). Musikalisch begleitet werden die Festzüge vom Musikverein Beleke und dem Tambourcorps Schreppenberg. Doch bis zum Festzug am Sonntag müssen die Schützenbrüder noch kräftig zupacken. Der Festplatz und die Festhalle müssen noch vorbereitet und geschmückt werden, bevor man am Samstag nach Schützenmesse, Totenehrung und Vogelaufsetzen einmarschieren kann. Die Tanzmusik an den drei Abenden übernehmen, nachdem es im Vorjahr sehr gut angekommen ist, die Happies. Am Sonntag Morgen folgt das Konzert zu Ehren des Königspaares mit Ehrungen. Dieser Akt wird umrahmt vom Musikverein Niedereimer. Ein weiterer Höhepunkt des Schützenfestes ist der "Große Zapfenstreich" am Abend. Hierzu findet sich eine große Zahl, auch von auswärtigen Gästen, auf dem Festplatz ein. Doch damit klingt der Sonntag langsam aus. Alles bereitet sich auf den entscheidenden Montag vor. Denn niemand weis, ob er nicht am Montag Nachmittag vielleicht doch im Festzug mitmarschieren muss. Hier bietet sich den Zuschauern dann wieder en prächtiges Bild. Wenn die Damen in ihren exklusiven Kleidern und die Schützen in ihren prächtigen Uniformen durch das blau/weiße Fahnenmeer im Dorf ziehen. So schließt sich am Montag nach Königs- und Kindertanz sowie Tanz und Musik der Kreis. An all diesen Tagen sind natürlich nicht nur die Niniviten am feiern. Die befreundeten Bruderschaften und Vereine sind natürlich genauso herzlich willkommen. Nach diesen ach so anstrengenden Tagen beginnt bei manch einem der "Katzenjammer", doch andere hingegen sehnen dem nächsten Schützenfest auf der Halle Friedrichshöhe schon wieder entgegen. (Detlev Becker)


30.06.2002

Propst Dr. Achim Funder als Pfarrvikar eingeführt
St. Stephanus-Gemeinde behält seine Eigenständigkeit

Am vergangenem Wochenende wurde Prost Dr. Achim Funder von der St. Laurentius-Gemeinde als Pfarrvikar in der St. Stephanus-Gemeinde Niedereimer eingeführt. Die feierliche Amtsübergabe nahm, im Auftrage von Erzbischof Dr. Johannes Joachim Degenhard, der Dechant Franz Schnüttgen in der Heiligen Messe vor. Mitgestaltet wurde die Messe vom Pfarrer Thomas Siepe (Hl. Kreuz), dem Singkreis Niedereimer und heimischer Fahnenabordnungen. Außer den einheimischen Gläubigen füllten ebenfalls Gläubige aus dem jetzigen Pastoralverbund aus Arnsberg, Wennigloh und Uentrop das Gotteshaus an diesem Abend. Dieser neue Pastoralverbund, so Dechant Schnüttgen, hat nun für ca. 7000 Katholiken in sechs Gemeinden Sorge zu tragen. Vorab bedankte sich Franz Schnüttgen aber bei den Hiltrupern Missionaren, die in den vergangenen 80 Jahren vorbildliche Seelsorge in Niedereimer geleistet hätten. Propst Dr. Funder betonte in seiner Antrittsrede, dass dieser Pastoralverbund keine Fusion oder feindliche Übernahme sei. Sondern genau das Gegenteil sei der Fall. Die St. Stephanus-Gemeinde behält seine kirchen-rechtliche Eigenständigkeit und er hoffe das die "Laientätigkeit" im Laufe der Jahre mehr und mehr ausgebaut werden könne. Weder Dr. Achim Funder noch Thomas Siepe hätten Angst diese Herausforderung anzunehmen und man solle mutig an das Neue herangehen. So könne aus dieser "Vernuftehe" bestimmt eine "Liebesehe" aller angehörenden Gemeinden werden. Denn auch die anderen Pfarrein innerhalb des neuen Pastoral-verbundes haben "schon Federn lassen müssen". Dem Wunsch des neuen Pfarrvikars Dr. Funder ist die Deutsche National-mannschaft jedoch nicht nachgekommen. Er sagte: Der Termin für seinen Amtsantritt hätte er bewusst einen Tag vor dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft gelegt, damit sich alle daran erinnern könnten. Nach der feierlichen Amtsübernahme lud der Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat zu einem Empfang ins Stephanushaus ein. Dieser Einladung folgten außer den heimischen Katholiken noch Gläubige der anderen Pfarrgemeinden sowie evangelische Mitchristen und Vereinsabordnungen. (Detlev Becker)


27.06.2002

Gefährlicher Durchlass

Der erst kürzlich auf der Niedereimer Hude angelegte Kinderspielplatz weist, nach Auskunft einiger Eltern, einen gefährlichen Nachteil auf. In unmittelbarer Nähe des Platzes befindet sich ein Durchlass für einen kleinen Wasserlauf. Da dieser Durchlass weder durch ein Gitter oder ähnlichem abgesperrt ist, wird er gerne von den Kids zum Versteckspiel genutzt. Den Kindern ist jedoch nicht bewusst in welche Gefahr sie sich begeben, wenn sie den Durchlass gesamt durchqueren. So gelangen sie ohne Schwierigkeiten auf die andere Seite des Zubringers oder sogar auf die in direkter Nähe gelegene Autobahn. Welche Gefahren damit verbunden sind, kann sich wohl jeder Erwachsene vorstellen. Kinder können dieses Gefahrenpotenzial jedoch nicht einschätzen. Auch wenn die Eltern Verbote aussprechen, so hat dies wenig Sinn. Denn gerade Verbote ziehen magisch an. Mit der Bitte diese Gefahrenstelle abzusichern, hat sich der Bezirksausschussvorsitzende Friedel Sölken schon vor einiger Zeit an die Verwaltung gewandt. Jedoch ist bisher von Seiten der Stadt noch nichts geschehen. Auch die Eltern drängen darum, dass dieser Gefahr möglichst bald Einhalt geboten wird. (Detlev Becker)


23.06.2002

Gemeinde verabschiedet sich von Pater Runde

Das Pfarrfest in Niedereimer hatte in diesem Jahr leider einen etwas faden Beigeschmack. Denn gleichzeitig mit dem Fest verabschiedete sich Pater Egon Runde von der Sankt Stephanusgemeinde Niedereimer. Wie bereits erwähnt verlässt Pater Runde nach 15 Jahren segenreichen Wirkens Niedereimer. Der Stimmung des Festes war der Abschied jedoch nicht anzumerken. So feierten die Besucher bei herrlichem Wetter und den Klängen des Musikvereins wieder ein harmonisches Fest. Bereits am Samstag Abend begann man mit einem ausgedehntem Dämmerschoppen. Fortgesetzt wurde der Sonntag dann mit dem Hochamt und anschließendem Frühschoppen. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte man mit guten Essen, gekühlten Getränken und einer reichhaltigen Cafeteria. Die Kinder kamen mit Springburg und Glücksrad auf ihre Kosten. Auch der Kindertrödelmarkt vor der Kirche wurde gut angenommen. (Detlev Becker)


22.06.2002

Neuen Vogel für`s Schützenfest vorgestellt

Manfred König präsentierte jetzt dem amtierenden Königspaar Klaus Vernholz und Sigrid Reuther sowie dem Hauptmann Friedel Sölken und dem Adjutanten Wilfried Glaremin den neuen Vogel. Alle Beteiligten waren vom Königsadler begeistert. Nach Auskunft des Erbauers M. König, der den Aar aus Fichtenholz und Tischlerplatte baute, wird er sich wohl 70- 80 Schuss wehren bevor er zu Boden geht. Nun soll der Vogel allen Aspiranten und Gästen des Schützenfestes vorab in der Sparkassenfiliale an der Wannestraße gezeigt werden. Dem Vogel wird dann am 15. Juli der Insignien beraubt, die Flügel gestutzt und das Garaus gemacht. Man lässt sich überraschen wer in diesem Jahr den entscheidenden Schuss tut. (Detlev Becker)


Niedereimer, 18.06.2002, Westfälische Rundschau

Wir gratulieren
   
60 gemeinsame Ehejahre
haben Jubilare jung gehalten


Niedereimer. (V) Wenn nicht das Hören etwas schwerer fiel - Königs können wahrlich bei bester Gesundheit heute ihre Diamantene Hochzeit feiern.

   Ihre Gäste wollen Karl und Johanna König ab 11 Uhr im Gasthof Körner in Bruchhausen empfangen, denn dort wird anschließend zünftig gefeiert. Für den ehemaligen gelernten Anker- wickler, der beruflich 37 Jahre im Eisenbahnaus- besserungswerk Schwerte tätig war, beginnt der Tag stets mit dem Griff zu seiner geliebten "Westfälischen Rundschau". Doch auch eine ausgedehnte Wanderung von mindesten zwei Stunden gehört zu seinem Tagewerk. Körperliche Beschwerden hat der 87-Jährige bisher kaum kennengelernt. Seinen Garten hält er auf "Hochglanz" und auch sonst wird ihm kein Handgriff ums Haus am Stefanusweg 26, in das er mit seiner Familie 1965 einzog, zuviel.

Eheleute Koenig Diamanthochzeit: Johanna und Karl König                  (Foto: Rudolf Vogt)

Seinem Schützenverein hält er als Jubilar die Treue und als ältester Schnadegänger liegt ihm auch Brauchtum und Heimat sehr am Herzen. Und durch seine geistige Regsamkeit gibt es kein Rätsel, das er nicht knackt.

   Diamantbrautjohanna (80), die aus Volkringhausen im Hönnetal stammt, steht ihm gesundheitlich nichts nach und hat ebenfalls ihren Haushalt noch fest im Griff. Seit 60 Jahren gehört sie

schon der Frauengemein- schaft an. Gemeinsam gingen beide gern kegeln, gemeinsam erinnert sich das rüstige Diamantpaar auch gern an die schönen Seniorenfahrten, die sie mit Pfarrer Hülster in den letzten Jahren unternommen haben. Mit den Familien ihrer drei Kinder und den vier Enkeln wünscht auch die WR-Redaktion ihrem treuen Leserpaar weitere gesunde Jahre in ungebrochener Schaffenskraft.




16.09.2002

Ortsunion besucht Berlin

Die CDU-Ortsunion Niedereimer/Breitenbruch folgte der Einladung des Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz und seinem Berliner Büro. Die 49 köpfige Gruppe erlebte live, im hohen Haus, Debatte und Abstimmung zu zwei Gesetzesvorhaben mit. Frau Legard, wissenschaftliche Mitarbeiterin der CDU Fraktion, stellte sich anschließend der Gruppe zu einem informativen Gespräch. Der Rundblick über Berlin-Mitte, von der großartigen Kuppel des Reichstagsgebäudes, war krönender Abschluss des Vormittages. Im Beiprogramm zu dieser Fahrt gab es Stadtführungen in Berlin und Potsdam, ebenso eine Fahrt in den Spreewald. Diese Fahrt war für alle Teilnehmer eine erlebnisreiche und gelungene Reise. (Detlev Becker)


15.06.2002

Pater Egon Runde feierlich verabschiedet
Pfarrvikar geht nach Peru

In einer lateinischen Messe wurde am vergangenen Samstag, den 15.06.2002 Pfarrvikar Egon Runde offiziell verabschiedet. Für einen angemessenen festlichen Rahmen sorgten der Singkreis Niedereimer, begleitet von Streichmusikern, sowie die Fahnenabordnungen der Niedereimer Vereine und Gemeinschaften. Im Anschluß waren die Vereinsvorstände zu einer kleinen Abschiedsfeier ins Niedereimer Pfarrzentrum eingeladen. Als Dank für sein 15-jähriges Engagement in Niedereimer überreichten ihm Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat und der Vereinsring Niedereimer diverse Präsente. Pater Egon Runde, geboren am 25.01.1935 in Lübbecke im Mühlenkreis Minden, legte nach seinem Noviziat in Vussem bei Metternich am 13.05.1956 sein Priestergelübde ab. Am 09.04.1964 wurde er zum Priester geweiht. Von 1963-1972 weilte er in Peru, bevor er als Pfarrvikar in Bad Hamm tätig war . Egon Runde gehört den Hiltruper Missionaren MSC in Oeventrop an. Am 01.10.1987 begann er seine Tätigkeit bei der St. Stephanuns-Gemeinde Niedereimer. 15 Jahre lang betreute er die Niedereimer Katholiken und engagierte sich für die Gemeindemitglieder. Beim Pfarrfest am kommenden Wochenende wird er sich noch einmal bei den Niedereimer Bürgern verabschieden. Der 67-jährige Priester wird dann eine neue Herausforderung in Peru annehmen. Seine neue Wirkunsgsstätte befindet sich in den peruanischen Anden auf 3.200 Meter Höhe. Dort wird er in Puquio leben und arbeiten, einer Stadt mit ca. 13.000 Einwohnern. Zu seinem Bezirk zählen noch weitere Gemeinden im Umkreis von rund 90 km. Einige Dörfer sind nur zu Pferde erreichen, liegen bis zu 4.500 Meter hoch. Insgesamt wird er für 25.000 Gemeindemitglieder zuständig sein. Pater Egon Runde kennt Peru durch viele Aufenthalte und sieht den neuen Aufgaben optimistisch entgegen. Nachfolger in Niedereimer wird der Arnsberger Propst Dr. Achim Funder. Er wird als neuer Pfarrvikar am 29.06.2002 mit einer Messe feierlich in sein Amt eingeführt. (Dietmar Eickhoff)


11.06.2002

Feuerwehr besichtigt Sauerländer Spanplatte

Im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes besuchten jetzt der Löschzug Arnsberg, die Löschgruppe Niedereimer sowie der Stützpunkttrupp Neheim die Sauerländer Spanplatte auf der Hammerweide. Zu dieser Betriebsbegehung hatten die Geschäftsführer Hubertus und Thomas Flötotto eingeladen. Thomas Flötotto erläuterte der Wehr zur Einführung die Betriebsführung und Handling. Im Anschluss wurde, gemeinsam mit weiteren Abteilungsleitern und Schichtführern, den Feuerwehrkameraden der Betrieb gezeigt und erklärt. So kann man sich für den Ernstfall ein besseres Bild machen, um dann schneller und effektiver eingreifen zu können. Von Seiten der Geschäftsführung wird angestrebt alljährlich im Herbst entweder eine Brandschutzübung oder weitere spezifische Begehungen durchzuführen. Danach schloss sich im gemütlichen Rahmen noch eine rege Informationsrunde an. Wilfried Karla (Arnsberg), Dirk Sölken (Niedereimer) und Peter Risse (Neheim) bedankten sich zum Schluss bei den Herren Flötotto für die gute und offene Zusammenarbeit und Informationsgabe. (Detlev Becker)


09.06.2002

Sicherer Bussteig statt schönem Dorfplatz
Bezirksausschuss spricht sich für Pflaster am Himmelpfortener Weg aus

Um zwei brisante Themen ging es in einer Sondersitzung des Bezirksauschuss Niedereimer/Breitenbruch in der vergangenen Woche. So soll ab Herbst die Bushaltestelle "Zur Friedrichshöhe" den sogenannten Rendezvousverkehr aufnehmen. Hierzu ist es allerdings notwendig den gesamten Platz umzugestalten, da sich drei Busse gleichzeitig hier treffen. Die Pläne hierzu legten in der Sitzung der Leiter der RLG/HSK Herr Möller, Herr Lepski von der Wirtschaftsförderung sowie der Verkehrsplaner der Stadt Herr Schäfer und der Fachdienstleiter Verkehr Herr Schomberg den Mitgliedern vor. Bei einer optimalen Komplettlösung, den der Bezirksausschuss nun empfielt, gehen etwa 100 qm Grünfläche verloren. Verloren geht damit der Dorfplatz überhaupt, dieser für Niedereimer eh schon sensible Ort. Im Gegenzug würde der Platz sofort sicher ausgebaut, mit Hochbord, genügender Verweilfläche und einem weiterem Wartehäuschen. Von einem Mittelsteg zum Umsteigen muss jedoch aufgrund der Enge abgesehen werden. So müssen die Fahrgäste nach außen hin zum Platz ein- und aussteigen und zwischen den Bussen durch zum Umsteigen. Auch wenn diese Optimallösung mit ca. 60.000,- € Kosten veranschlagt sind, sollte man hier nicht an der Sicherheit, insbesondere für Kinder, Behinderte und Eltern sparen. Diese Variante muss jedoch in das Haltestellenkonzept der Bezirksregierung passen. Die Stadt ist jedoch bereit, dafür an anderen Haltestellen zu sparen. Die "Schnelle Tallinie" verkehrt in der Woche zwischen 7.30 Uhr und 19.30 Uhr sowie an Samstagen und Sonntagen von 8.30 Uhr bis 14.00 Uhr. Die zweite Linie (bisher die 420) bekommt eine neue Linienführung. So fährt der Bus den Stephanusweg hoch, über die Niedereimerstraße und durch die Straße Kappenohl zurück auf die alte Streckenführung. Den gleichen Weg nimmt auch die entgegenkommende Linie, am Halbstundentakt ändert sich nichts. Hierzu ist es allerdings notwendig verkehrsregelnde Maßnahmen (Halte- und Parkverbot) im Kappenohl durchzuführen. Neue Haltestellen werden eingerichtet an der Straße Kappenohl sowie am Stephanusweg in Höhe Haus Nr. 40 und an der Niedereimerstraße in Höhe Haus Nr. 77. Diese Streckenführung muss sich einer Testphase von einem Jahr unterziehen. Es soll festgestellt werden, wie stark die neuen Haltestellen frequentiert werden. Danach wollen RLG und Stadt weiter entscheiden was entgültig passiert. Das zweite Thema der Sondersitzung war der Endausbau der Straßen Himmelpfortener Weg und Zur Dicken Eiche (oberer Abschnitt). Dieser Teil wurde von den eingeladenen Anliegern mit großen Interesse verfolgt. An dieser Planung waren die Herren Schomberg und Blume von Seiten der Stadt beteiligt und auch anwesend. Nachdem es zu Unstimmigkeiten zwischen den Anwohnern bezüglich der Oberflächengestaltung ob Asphalt oder Pflaster gekommen war, wurde dieser etwas ungewöhnliche Weg eingeschlagen. Herr Schomberg referierte zu Gestaltungsbeispielen, Straßenunterhaltung, Oberflächengestaltung, Verkehrsbelastbarkeit und Unterbau. Ebenfalls über die Kosten der Baumaßnahme für die Anlieger wurde gesprochen. So wird der Endausbau um 33 ct/qm bei Pflasterarbeiten teuerer gegenüber dem Asphaltbelag. Nach ca. 1 1/2 stündiger reger Diskussion entschied sich der Bezirksausschuss einstimmig, dem Rat den Endausbau mit Pflaster zu empfehlen. (Detlev Becker)


09.06.2002

Förderverein der Wannetalschule hat neuen 1.Vorsitzenden
Klaus Szinglober übernimmt Führung

Viel Dank für die geleistete Arbeit erntete die bisherige 1. Vorsitzende Kerstin Gühnemann-Schäfer beim Treffen der Mitglieder des Fördervereins Wannetalschule e.V. Zahlreiche Maßnahmen wurden unter ihrer Führung realisiert. Insbesondere die Einrichtung der Betreuungsmaßnahme "Sichere Schule von Acht bis eins", welche im Schuljahr 2002/2003 eingeführt wird, ist dem Engagement und der Unterstützung des Fördervereins zu verdanken. Desweiteren wurden in der Amtszeit der 1. Vorsitzenden die Schulhofgestaltung vorangetrieben und Hüpfpfähle sowie eine Außen-Tischtennisplatte angeschafft. Die Computerausstattung der Wannetalschule wurde weiter ergänzt und Schulfeste organisiert. Kerstin Gühnemann-Schäfer erhielt als Dank von der Kassiererin Christiane Rademacher einen üppigen Blumenstrauß und von Schulleiter Heribert Britten ein Foto, welches von der Tochter der 1. Vorsitzenden im Unterricht gemacht worden war. Als Nachfolger wählten die Anwesenden Klaus Szinglober. Er hat sich vorgenommen, engagiert die kommenden Projekte in Angriff zu nehmen. So stehen im Zusammenhang mit den neu geltenden Brandschutzverordnungen bauliche Maßnahmen an. Auch steht das landesweite Projekt "Selbstständige Schulen" verbunden mit organisatorischen Veränderungen an. Bei diesen aktuellen Thematiken wird neben dem Schulträger auch im besonderen Maße die Unterstützung des Fördervereins benötigt. (Dietmar Eickhoff)


09.06.2002

C-Junioren der SG Niedereimer nach toller Saison Meister
Rückrunde keine Niederlage

73 Punkte und ein hervorragendes Torverhältnis von 100:12 Toren - das Resultat einer erfolgreichen Saison. Trotzdem war letztendlich der Meistertitel erdenklich knapp. Mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem Tus Oeventrop errang die C-Jugend in der Leistungsklasse Arnsberg den Meistertitel. Auch wenn man als Spielgemeinschaft nicht in die Bezirksliga aufsteigen kann und somit die Oeventroper Kicker hiervon profitieren, so ist man doch stolz seit 1984 erstmals wieder den Meistertitel inne zu haben. Die Truppe von rund 20 Spielern aus Niedereimer und vom Schreppenberg hatte in der Rückrunde kein Spiel verloren. Auch drei Vorbereitungsspiele wurden erfolgreich bestritten. Man siegte unter anderem gegen den Bezirksligisten Schmallenberg-Fredeburg als auch gegen den neuen Meister in der Leistungsklasse Meschede Dorlar-Sellinghausen. Konstanz und Fleiß bildeten das Fundament des Erfolges, so das Trainergespann, bestehend aus Stefan Röttgers, Bruno Reuther, Frank Schwedler und Andreas Wilms. Mit einer Trainingsbeteiligung von durchschnittlich 90% war die Einstellung des Teams vorbildlich. Ein Großteil der Spieler spielen seit 8 Jahren in den Jugendklassen zusammen und erreichten bereits in den letzten Jahren vordere Tabellenplatzierungen. Allerdings hatte es nie zum Meistertitel gereicht. Aber auch die große Unterstützung durch die Familien und Sponsorpartner Beste&Voß waren für den Erfolg verantwortlich. So ist es nicht verwunderlich, dass man im Anschluß an das letzte Spiel eine stimmungsvolle Meisterschaftsféte feierte. (Dietmar Eickhoff)


01.06.2002

Spiel-Spaß-Spannung beim TuS
Tag der offenen Tür ein voller Erfolg

Einen abwechslungsreichen Nachmittag erlebten die zahlreichen Besucher beim Tag der offenen Tür des TuS Niedereimer 1910 e.V. Bereits das G-Jugendturnier der Fußballer von morgen wurde von den Zuschauern mit Begeisterung verfolgt. Die spannenden Begegnungen endeten mit folgenden Resultaten: SG Niedereimer II - SV Arnsberg 09 II 0:2 SG Niedereimer I - SV Arnsberg 09 I 0:1 SV Arnsberg 09 II - SG Balve-Garbeck II 0:0 SV Arnsberg 09 I - SG Balve-Garbeck I 1:2 SG Balve-Garbeck II - SG Niedereimer II 4:0 SG Balve-Garbeck I - SG Niedereimer I 3:0 Alle Spieler erhielten Medaillen sowie Pokale für die Teams aus der Hand vom Vorsitzenden des Tus Niedereimer 1910 e.V. Josef Voß. Dieser überreichte auch den Jungen und Mädchen, welche an den Leichtathletik-Vereinsmeisterschaften 2002 teilgenommen hatten, die errungenen Urkunden. 33 männliche und 22 weibliche Nachwuchsathlethen hatten ihr Können im Laufen, Springen und Werfen unter Beweis gestellt. Aufgeteilt nach Altersgruppen kam es zu folgenden Platzierungen: Siehe beiliegende Aufstellungen zum Download (180 KB)

Beim Geschicklichkeitsfahren durch den Fahrradparcour gewann Raphael Schäfer bei den 3-6-jährigen, Tobias Kemper bei den 7-10-jährigen und Tim Cottin bei den 11-15-jährigen. Die Kleinsten nahmen mit Wetteifer am Bobbycar-Slalom teil. Es siegte Thessa Witte vor Björn Sölken, beide 3 Jahre, gefolgt von Lukas Kull mit 1 Jahr. Ein Highlight der Veranstaltung am Fronleichnams-Feiertag war wieder einmal das Elfmeterschießen der Vereinsvorstände. Im Stechen siegten die ballerfahrenen Akteure des Niedereimer Sportvereins knapp vor dem Musikverein. 8 Vereine, unter ihnen zahlreiche weibliche Balltreterinnen, sorgten für einen aufregenden Wettbewerb. Auf Beifall stieß auch die musikalische Darbietung der Tanzgruppe des TuS. Alles in allem erlebten die Besucher auf dem Sportplatz in Niedereimer einen kurzweiligen, sonnigen Nachmittag. Mit Waffeln, Süßigkeiten oder Gegrilltem sowie kalten Getränken war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. (Dietmar Eickhoff)


23.05.2002

Volles Haus beim SGV Niedereimer

In der Woche nach Pfingsten konnte der SGV Niedereimer 55 Gäste vom SGV Hüsten an der Hütte im Stemberg begrüßen. Diese seit über 10 Jahren bestehenden Treffen sind ein fester Bestandteil im Wanderplan beider SGV Gruppen. Erstmals nahmen auch 20 SGV`er aus Bruchhausen an dieser Wanderung teil, um sich so besser kennen zu lernen. Auf verschiedenste Art erreichte man das Ziel in Niedereimer, eine Gruppe als Wanderer, andere als Radfahrer. Alle Wanderer konnten an der Hütte ihre Lebensgeister mit Kaffee und Kuchen, Köstlichkeiten vom Grill oder gekühlten Getränken wieder wecken. Von Seiten der Niniviten war für das leibliche Wohl, zu günstigen Preisen, wieder bestens gesorgt. Die Hüstener freuen sich immer wieder auf diesen harmonischen Nachmittag wegen der Gemütlichkeit und der Herzlichkeit bei den Gastgebern. Initiator dieser Treffen war damals der Leiter der Seniorengruppe Hüsten Josef Bachmann. Dieser Josef Bachmann ist heute noch gemeinsam mit Anton Hültkenschmidt Wanderführer dieser Wanderung. Als Wanderführer von Bruchhausen war Rainer Hültkenschmidt mit. Allen Gästen viel der Abschied schwer, aber desto mehr freut man sich auf das Wiedersehen im nächsten Jahr. (Detlev Becker)


17.05.2002

Alexander Marienfeld neuer Jugendvertreter
2. Kompanie schafft Pavillion an

Ein zufriedenes Fazit des abgelaufenen Geschäftsjahres zog Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken auf der diesjährigen Kompanieversammlung. Erfreulich sei vor allem der Aufwärtstrend hinsichtlich der Beteiligung an den Festzügen innerhalb der Reihen der 2. Kompanie der St. Stephanuns-Schützenbruderschaft Niedereimer. Sehr gut war auch die Beteiligung am ersten Kompanieausflug, welche die Schützenbrüder in die Esselbräu-Brauerei nach Eslohe führte. Ein kleines Jubiläum konnte man beim Kompanie-Vergleichswettkampf im Luftgewehrschießen feiern. Zum 10. Mal wurde diese Veranstaltung von der 2. Kompanie organisiert. Den begehrten Wanderpokal konnte die "Zweite" von der 1. Kompanie zurückerobern. Eine "Bank" hinsichtlich der Resonanz in der Niedereimer Schützenriege ist die Winterwanderung, welche ebenfalls zum 10. Mal stattfand. Fast konstant 25 Teilnehmer nutzten den Marsch nach Breitenbruch in den letzten Jahren um das Jahr gemütlich ausklingen zu lasssen. Zum 3. Mal fand in diesem Jahr die Footballparty statt. Die Mischung aus Sport, Musik und Party hat sich wieder einmal bewährt. Auch in 2002 stehen noch einige Termine im Kompaniekalender:

13.-15.07.2002 Schützenfest
20.-22.09.2002 Teilnahme am Kreisschützenfest in Bruchhausen
27.09.2002 2. Kompanieausflug
09.11.2002 11. Kompanie-Vergleichswettkampf im Luftgewehrschießen
28.12.2002 11. Winterwanderung nach Breitenbruch.

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurden der stellvertretende Kompanieführer Alfons Körner und Beisitzer Dirk Sölken in ihren Ämtern bestätigt. Die gute Seele und Ehrenvorstandsmitglied Horst Michel erklärte sich zur Freude der Anwesenden ein weiteres Jahr bereit, die Kompaniefahne zu hüten und zu tragen. Neu in den Vorstand wurde Michael Lauenroth als Beisitzer gewählt. Das mit großen Hoffnungen hinsichtlich der Weiterentwicklung des Kompanielebens verbundene Amt des Jugendvertreters wird in Zukunft Alexander Marienfeld übernehmen. Als Sprachrohr der Jugend soll er die Interessen der Nachwuchsschützen in die Vorstandsarbeit einfließen lassen. Neuer Kassenprüfer ist Peter Palm. Die Währungsumstellung von DM in Euro hat für die Mitglieder der 2. Kompaniemitglieder keine Beitragserhöhungen zur Folge. Der jährliche Beitrag beträgt 2,50 Euro. Der Schützenkönig erhält zukünftig 250,-, der Geckkönig 50,- Euro Schußgeld. Neu angeschafft wurde ein Pavillion. Der stabile 3x6 Meter großer Unterstand wird vor allem an den Schützenfesttagen die Musiker und Kompaniemitglieder vor Regen schützen. Zusätzlich sollen noch Stehbiertische angeschafft werden. (Dietmar Eickhoff)


11.04.2002

Ernst Bierbaum schnitzte das Prunkstück seines 32-jährigen Wirkens

Ein besonderes Werk fertigte jetzt der Arnsberger Schieferschnitzer Ernst Bierbaum. In fünfwöchiger mühevoller Kleinarbeit schnitzte er die Arnsberger Altstadt in ein 60 x 40 cm großes Schieferbild. Das Foto hierzu hatte Franz-Jörg Schulte bereits vor 10 Jahren vom Sparkassenhochhaus aufgenommen. Doch bisher hatte sich Ernst Bierbaum nicht an das Bild ran gewagt und immer wieder zu Seite gelegt. Nun aber hat er ein Unikat geschaffen, welches vom Schaffenswerk einmalig ist. Ernst Bierbaum ist ein Künstler, dieses Wort "Künstler" gefällt ihm persönlich zwar überhaupt nicht, besonderer Art. Denn bisher hat er weder in Deutschland noch Europa jemanden gefunden, der diesem außergewöhnlichen Hobby noch nachgeht. Das Schieferschnitzen hat er ohne fremde Hilfe selbst entwickelt und hat zudem nie einen Kunstkurs besucht. Im Gegenteil, in der Schule war er ehr ein mittelmäßiger Kunstschüler. Sein Werkzeug für das Bearbeiten der Fredeburger Oelschieferplatten hat sich Herr Bierbaum selbst geschaffen. Denn nur mit besonders hartem Stahl lassen sich die Platten bearbeiten. Die Platten müssen ca. ein halbes Jahr ablagern, bevor er mit der Arbeit beginnen kann. Vor dem Bearbeiten werden die Platten mittels Fußbodenheizung angewärmt. Denn nur so ist es möglich die Vorlage in den Schiefer zu stechen. Sobald die Platte wieder kalt und feucht wird, fängt der Schiefer an zu schmieren. Bevor er mit dem Schieferschnitzen anfing, schnitze er verschiedene Bilder und Figuren aus Holz. Diese Arbeit wurde ihn zu eintönig, da es bereits eine Vielzahl von Holzschnitzern in Arnsberg gibt. So machte es sich an den Schiefer heran. Zuerst entstanden Zeichnungen auf Schiefer und später leichtes Einritzen in den Schiefer. Heute entstehen in seiner Werkstatt an der Wannestraße in Niedereimer die verschiedensten Arten von Reliefs. Teilweise werden bis zu fünf Schichten aus dem nur ca. 8 mm starken Schieferplatten herausgeholt. Fensternischen und -kreuze, wie auf dem neuen Bild, werden detailgetreu nachgearbeitet. Zwischen den Arbeiten verschwindet Herr Bierbaum immer wieder im nahegelegen Wannebach. Hier werden die Bilder dann mittels einer Wurzelbürste vom Schieferstaub gereinigt. Erst wenn alles ausgearbeitet ist, wird das Bild angemalt und mit einem Schutzspray überzogen. Als Ernst Bierbaum noch 2. Vorsitzender des SV Arnsberg 09 war, lag das besondere Augenmerk natürlich auf Fußball- bzw. Sportbildern. So wurden von ihm Gastgeschenke für den Deutschen- Fußball-Bund, für Länderspiele, die Fußballweltmeisterschaft oder die Tischtennisweltmeisterschaft geschnitzt. Mittlerweile sind in 22 Ländern, wie z.B. in Kanada, Finnland, Polen, Spanien oder England, seine Bilder zu sehen und zu bestaunen. Aber nicht nur sportliche Motive gehören zu seinen Arbeiten. So hat er im Laufe der Zeit viele Arnsberger Ansichten, wie die "Glucke", die "Gute Stube" oder verschiedene Fachwerkbauten in Schiefer gearbeitet. Weitere Motive sind Portraits, Tierbilder, historische Bauten oder Landschaftsbilder. Aber auch besondere Wünsche werden von ihm erfüllt. Zu diesen Wünschen gehörten bisher das Kölner Dreigestirn, die Schwarze Madonna von Tschenstochau oder das Coesfelder Kreuz. So hat er auch schon für viele Vereine und Organisationen im Umkreis ihr ganz persönliches Wappen/Emblem in dem schwarzen Stein nachgestellt. Ernst Bierbaum ist durch sein Hobby bekannt wie ein "bunter Hund". Immer wieder sind seine Bilder bei Ausstellungen, wie der Landesgartenschau in Rheda-Wiedenbrück, in Michelstadt im Odenwald, in Berlin, St. Peter Ording, in Soest oder in seiner Heimatstadt Arnsberg zu sehen. Ebenfalls bekannt geworden ist er durch Funk und Fernsehn. Auftritte bei "Der Große Preis" (ZDF), Hier + Heute (ARD), Umschau (SFB) oder Bühne Düsseldorf (RTL) seien hier nur genannt. Zu lesen über seine Arbeit gab es auch schon in der internationalen Presse, wie in den Niederlanden, Belgien oder Amerika. Auch für wohltätige Zwecke hat Ernst Bierbaum schon Schieferbilder geschaffen. So konnte die Aktion Sorgenkind sich damals über einen Betrag von 8000,- DM, für ein Bild mit Arnsberger Bauten von einem heimischen Unternehmer, freuen. Des weiteren schnitzte er für den Dietsteinhof in den Tiroler Bergen ein Bild, da die Caritas dort seit 25 Jahren Urlaubgäste sind. Mit einem Fußballmotiv unterstützte er damals auch die Kroatienhilfe. Natürlich durften das Vereinsemblem beim 90. Dt. Wandertag in Arnsberg und eine Jagdszene als Sonderpreis für Sundern-Stockum/ Dörnholthausen beim Dorfwettbewerb nicht fehlen. Immer wieder fallen dem Künstler neue neue Motive zum nacharbeiten ein. In seinem Haus in Niedereimer hängen, zur Freude aller Gäste, 40 verschiedene Schieferbilder von verschiedenen Formaten und Ausführungen. Teilweise sind die Bilder einfach mit einer Kordel aufgehängt oder in einem Eichenrahmen gefasst, je nach Geschmack des Betrachtenden. Doch so ganz aufgegeben hat er die Holzschnitzerei nicht. So entstehen immer mal wieder verschiedene Schnitzereien zur Abwechselung. Auf eines musste Ernst Bierbaum und seine Familie in den letzten dreißig Jahren jedoch verzichten. Seitdem er mit dem Schieferschnitzen angefangen hat, blieb keine Zeit für den Urlaub. Zuerst konnte er, als er noch berufstätig war, nur an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Doch das hat sich nun zur Freude der Familie geändert und man findet ihn überwiegend vormittags in seiner Werkstatt. Er selbst meint dazu: "Nur durch das Verständnis meiner Familie konnte ich dieses zeitaufwendige Hobby so durchführen, dafür möchte ich mich besonders bei ihnen bedanken". Weitere Informationen hierzu erhält man in Kürze durch das Internet (www.niedereimer.de). (Detlev Becker)

01.04.2002

Lustige Pärchen auf Kegeltour nach Willigen

Die Jubiläumstour des Kegelclubs "Lustige Pärchen" führt in diesem Jahr nach Willigen ins Sauerland. Seit nunmehr 25 Jahren treffen sich die Kegelbrüder und -schwestern regelmäßig alle vierzehn Tage zum Wetteifern mit der Eisenkugel. Im Dezember 1978 eröffnete Friedrich Bienstein seine Kegelbahn, seitdem wird freitagabends hier gekegelt. Gegründet wurde der Club allerdings am 23.04.1977 im Haus Marquart in Wennigloh, hier traf man sich zu Beginn sonntäglich. Im Laufe der Jahre kam es immer wieder zum Mitgliederwechsel. Nun besteht dieser Club aus 11 Keglern, die keine Gelegenheit auslassen, ordentlich viele Kugeln zu rollen. Wie viele Spiele gespielt, Gossen geworfen oder Kegel gefallen sind kann heute keiner mehr nachvollziehen. Nur über eines sind sich alle einig: es ist ein toller Zusammenhalt mit viel, viel Spaß. Zu diesem Spaß gehören selbstverständlich auch die Kegeltouren, wie zum Beispiel nach Paris, Reit/Albachtal, Hamburg, Bad Breising oder Ibiza um nur einige zu nennen. So unternehmen die Kegler nun an diesem Wochenende ihre Tour ins schöne Sauerland nach Willigen. Hierzu wurde eigens ein Programm vom "Oberkegler Stübbi" ausgearbeitet. Bleibt den Keglern zu wünschen das sie noch lange gemeinsam Spaß haben und "Gut Holz". (Detlev Becker)


2

25.03.2002

Unterbau für´s Osterfeuer steht
Treffen am Ostersonntag um 19.30 Uhr an der Kirche

Den Unterbau für das Osterfeuer in Niedereimer haben bereits Anfang der Woche freiwillige Helfer erstellt. Diesmal mussten die Männer Schwerstarbeit verrichten, denn man hatte besonders dicke Stämme ausgewählt. Es wurde schon gemunkelt ob man den Unterbau sofort für mehrere Jahre aufbauen wolle. Zum Aufbau des Osterfeuers treffen sich die Helfer am Karsamstag um 8.30 Uhr im Eichhahn. Hierbei ist natürlich jede große und kleine helfende Hand willkommen. Für Verpflegung der Helfer ist selbstverständlich wieder bestens gesorgt. Am Ostersonntag trifft sich die Bevölkerung mit Feuerwehr, Gesang- und Musikverein um 19.30 Uhr an der Kirche. Von dort aus geht es über den Himmelpfortener Weg zum Eichhahn. Zwischendurch gibt es wieder das Eiersuchen für Kinder und die süße Überraschung. Nach den Darbietungen von Gesang- und Musikverein wird das Feuer angezündet. Für die Getränke am Osterfeuer sorgen in gewohnter Weise wieder Friedel und Josef. (Detlev Becker)


22.03.2002

Niedereimer stellt die Sage vom "Roten Kreuz" nach
Schulleiter Britten stellt Konzept "Selbständige Schule" vor - 125 Jahrfeier in der Schule

Bei dem Festzug zur 1200 Jahrfeier von Hüsten, stellt der Vereinsring die Sage vom Mord am "Roten Kreuz" nach. Hierbei handelt es sich um den Erbstreit zweier Edelherren vor etwa 250 Jahren. Einer der Männer wird aus Habgier ermordet, doch auch er entgeht seinem Mörder nicht. Durch seine Schuld getrieben wiederholt sich das Schauspiel in jeder Vollmondnacht wenn es Zwölf vom Glockenturm schlägt. Der Ort dieser grausamen Tat soll in unmittelbarer Nähe des heutigem Polizistendenkmals an der alten B 7 gewesen sein. Nähere Beschreibungen hierzu findet man im Internet und auf Handzetteln beim Festzug. Das Thema Hüsten war nur ein wichtiger Punkt der Frühjahrs-sitzung des Vereinsring Niedereimer. So konnte der Vorsitzende Klaus Vernholz auch über die erfreulich Hohe Anzahl von Zugriffen im Internet berichten. Seit Juli 2001 wurde die Seite über 34.000 mal angewählt, dieses sind im Durchschnitt pro Tag 134 Zugriffe. Besonders gern gelesen wird die Homepage von auswärtigen Niniviten und wegen der aktuellen Berichte. Über die Spitzenzahl von 343 verkauften Dorfkalendern konnte sich der Kassierer freuen, so viele Kalender wurden in all den Jahren noch nie verkauft. Daher soll der Dorfkalender auch im Jahre 2003 wieder erscheinen. Größere Aktionen des Vereinsring in diesem Jahr sind noch das Osterfeuer (30./31.03.), der Schnadegang (29.06.) und die Seniorenfahrt ins Blaue (20.09). Im kommenden Jahr wird der Schnadegang wohl etwas anders ablaufen. So soll gedacht werden an den königlichen Besuch der "Dicken Eiche" vor 150 Jahren und den Brand vor 80 Jahren. Über eine eventuelle 800 Jahrfeier im Jahre 2007 wurde ebenfalls nachgedacht. Doch dazu sind noch genauere Recherchen notwendig und Zeit für Planungen ist auch noch.

Ein besonderes Jubiläum hat die Grundschule zu feiern. Seit 125 Jahren gibt es Schule in Niedereimer. Hierzu wird voraussichtlich am 28. September ein Tag der offenen Tür stattfinden. Ein Programm zur Jubiläumsfeier wird noch erarbeitet. In diesem Zusammenhang stellte Schulleiter Heribert Britten das neue Konzept "selbständige Schule" vor. Aufgrund von Brandschutzbestimmungen wird sich die Schule durch große finanzielle Investitionen äußerlich verändern. Aber auch der innerbetriebliche Schulalltag, der sich seit einigen Jahren schon von anderen Schulen abhebt, wird sich verändern und erweitern. Herr Britten hob hierbei besonders hervor, das gerade diese kleine Grundschule jetzt schon ein hohes Potential von Selbstständigkeit vorweist. Dieses sei auch ein Kriterium gewesen die Wannetalschule für dieses Projekt auszusuchen. Gerade hierbei sei die Mitsprache der Eltern und die Gemeinschaftsarbeit aus dem Dorf heraus ein Pluspunkt für Niedereimer. Diese Art Zusammenarbeit stehe aber noch am Anfang und müsse und solle in der Zukunft und für die Zukunft weiter ausgebaut werden.

Zum Schluss berichtete der Bezirksausschussvorsitzende Friedel Sölken noch über die Ausführungen zum öffentlichen Personennahverkehr für Niedereimer. So ist vorgesehen die Bushaltestelle an der Friederichshöhe in einem Umsteigebahnhof umzugestalten und den Busverkehr durch den Ort zu schleusen. Für den Dorfplatz bedeutet dies natürlich das entgültige Aus, denn 2/3 der Fläche fällt der Umgestaltung mit Mittelinsel zum Opfer. Wenn der Bus auch demnächst über den Stephanusweg und die Niedereimerstraße fährt, so erhalten jedoch Niedereimer-Nord und die Hude keine Busanbindung. Das ist für diese Anwohner des Dorfes sehr unzufrieden und hier müsse noch über eine Verbesserung nachgedacht werden. Man befürchtet jedoch, dass diese Linie keine lange Lebensdauer hat und genauso wie damals die Buslinie nach Soest wieder eingestellt wird. So wäre dann diese teuere Umgestaltung wieder einmal eine kurzlebige Fehlinvestition. (Detlev Becker)


17.03.2002

Überraschung gelungen - Ninive Highländer sind Stadtmeister
Titelverteidiger Jungschützen Bruchhausen scheiden in Vorrunde aus

Einen tollen Fußball am Menschenkicker boten in diesem Jahr die "Ninive Highländer". Somit überzeugen sie nun nicht mehr alleine durch ihre schottischen Klänge sondern auch mit gutem Fußball. Ein Mischung aus Fußball und Musik ist wohl auch das Geheimnis des tollen Erfolges dieser 3. Footballnight in Niedereimer. Denn wieder einmal hatten sich zwölf Mannschaften, unter ihnen sogar die heimische Damenmannschaft "Women´s Only", zum Fußballspiel angemeldet. Diese Mannschaften wurden unterteilt in Freizeitmannschaft und Mannschaften bestehend aus Jungschützen. Den Wanderpokal der Jungschützen konnten die Bruchhausener in diesem Jahr nicht verteidigen. Sie schieden bereits in der Vorrunde aus. Leider kam es hierbei zu unschönen Szenen eines Spielers, der daraufhin vom Platz gestellt wurde. Im Finalspiel der Jungschützen standen beide Jungschützenmannschaften aus Wennigloh. Während der Spielzeit, von jeweils fünf Minuten, wurden die Spieler und Zuschauer durch die Musik vom DJ und der Lichtshow richtig eingeheizt. Zum Schluss, kurz vor Mitternacht, standen die Sieger der jeweiligen Gruppen dann fest. So übergaben der Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken und der Schützenkönig Klaus Vernholz die Pokale und Geldgeschenke. Im Anschluss wurde noch kräftig weiter gefeiert.

Stadtmeister der Jungschützen:
1. Jungschützen Wennigloh II
2. Jungschützen Wennigloh I
3. Jungschützen Breitenbruch
4. 1. Kompanie St. Stephanus Niedereimer

Freizeitmannschaftscup

1. Ninive Highländer
2. Caritas Werkstätten Arnsberg
3. No Ma´am
4. 2. Kompanie St. Stephanus Niedereimer
(Detlev Becker)


16.03.2002

1. Kompanie möchte Container für Inventar anschaffen
Jochen Lichte baut Holzbrücke für`s Maifest

Einen Container für das Inventar (Stehbiertische, Bierzeltgarnitur, Zelt) möchte die 1. Kompanie anschaffen. Diesen Beschluss fasste man auf der kürzlich stattgefundenen Kompanieversammlung. Hiermit möchte man sichergehen, das dass gesamte Inventar an einem Platz und ohne viel Aufwand zugänglich ist. Nun soll eine kostengünstige Lösung für Anschaffung, Aufstellung, Transport und Sicherung gefunden werden. Damit befasst sich nun der Vorstand. Eine neue Brücke für´s Maibaumfest baut der Schützenbruder Jochen Lichte. Bei der diesjährigen Kompanieversammlung konnte Manfred Reuther eine erfreulich hohe Resonanz, gerade von Seiten der Jungschützen, feststellen. Dieses zeuge, so Reuther, vom regen Interesse an der Schützenbruderschaft. Damit hat sich bewiesen, das es besonders wichtig war die Jugend für die Sache zu gewinnen. Um den Schützenbrüdern nun auch einen größeren Reiz am Vogelschießen zu bieten, wurde das Königsgeld auf 350,- € und das Geld für den Geck auf 80,- € erhöht. Wiederwahl erfolgte beim stellv. Kompanieführer Wolfgang Goor sowie den Fähnerichen Michael Bienstein und Jörg Bierbach. Kassenprüfer für das laufende Geschäftsjahr sind Andreas Bertram und Frank Wommelsdorf. Der Kompanievorstand bedankte sich bei allen Schützenbrüdern die im vergangenem Jahr das Vereinsleben unterstützt haben. Hoffte aber gleichzeitig wieder auf die tatkräftige Unterstützung in diesem Jahr. Zum Schluss wurden noch die Termine bekannt gegeben und man hofft auf rege Teilnahme:

13.04. 90 Jahre St. Stephanus Schützenbruderschaft
28.04. 1200 Jahre Hüsten - Festzug
30.04. Maibaumfest
13.- 15.07. Schützenfest
20.07. Abrechnung
31.08. Kinderschützenfest
20.- 22.09. Kreisschützenfest in Bruchhausen
02.10. Herbstfest
09.11 Kompanievergleichswettkampf
(Detlev Becker)


16.03.2002

Mitgliederzuwachs beim VdK Niedereimer
Klönabende hoffen auf regen Zuspruch

Einen Mitgliederzuwachs von sieben Personen hatte der VdK Niedereimer im Vorjahr zu verzeichnen. Damit sind erstmals wieder mehr Aufnahmen als Austritte und Sterbefälle. Auch liegt der VdK entgegen dem Trend im HSK. Denn gerade in Niedereimer sind mehr jüngere Mitglieder im Ortsverband als anderswo. Nun müsse man nur die Frauen noch dahin bewegen, sich stärker im Orts- bzw. Kreisverband zu betätigen und Aufgaben zu übernehmen. Diese Aussagen machte der Vorsitzende Paul-Josef Keck kürzlich in der Jahreshauptversammlung. Zum Bericht des Kassierers gab es keine Beanstandungen. So wurde dem Kassierer und dem Vorstand Entlastung erteilt. Es konnte jedoch in der Versammlung kein neuer Schriftführer gefunden werden. Diese Aufgabe übernimmt der Vorsitzende nun erst einmal kommissarisch, hierzu sollen intensive Gespräche mit jüngeren Mitgliedern geführt werden. Für das laufende Jahr hat der Ortverband einige Termine geplant. So soll versuchsweise alle acht Wochen ein Klönabend ab 18.00 Uhr bei Bienstein`s stattfinden. Der erste Klönabend ist am 5. April. Anfang Juni will der Ortsverband, mit eigenem PKW, eine Fahrt ins Blaue unternehmen. Zur Weihnachtsfeier sollen neben den VdK-Mitgliedern auch der katholische und evangelische Geistliche, der VdK-Kreisvorsitzende sowie der Bürgermeister/Stellvertreter eingeladen werden. Grund hierfür sind die anstehenden Ehrungen. (Detlev Becker)


10.03.2002

Bruderschaft feiert in diesem Jahr den 90. Geburtstag
Noch 125 Tage bis zum Schützenfest in Niedereimer

Die Sankt Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer begeht in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag. Gebührend gefeiert wird dieser Tag am 13. April auf der Friedrichshöhe. Hierzu sind die befreundeten Vereine und Bruderschaften des Kommerskreises sowie des ehemaligen Amtes Hüsten eingeladen. Selbstverständlich rechnet der Vorstand auch mit vielen Gästen aus dem Dorf. Weitere Höhepunkte im Jubiläumsjahr, wie z.B. Jugenddisco, sind geplant. Einige Wochen später feiert man dann in altgewohnter Weise das Schützenfest. Doch auch eine weniger erfreuliche Mitteilung hatte der Hauptmann Friedel Sölken auf der Generalversammlung zu überbringen. So dürfen die Schützen, die neue Vogelstange aufgrund behördlicher Bestimmungen, nicht an der Verlängerung Himmelpfortener Weg aufstellen. Nun sollen Erneuerungs- und Renovierungsarbeiten an der Vogelstange im Deinscheid durchgeführt werden. Zur Halle Friederichshöhe konnten folgende Aussagen gemacht werden. Da nun die Halle nur noch an Dorfbewohner vermietet wird, was natürlich Mindereinnahmen für die Bruderschaft zur Folge hat, sind die Nachbarn erfreulicher Weise wieder zufriedener. Die Baumaßnahmen für den Kühlraum hinter der Küche/Theke sind so gut wie abgeschlossen. In diesem Jahr soll nun das Flachdach vom Hallenvorbau in ein Pultdach umgewandelt werden, um die Wasserschäden am Gebäude abzustellen. Bei den Wahlen gab es nur eine Veränderung. So wurde Thorsten Gillner neu in den Vorstand der Bruderschaft gewählt. Der Hauptmann Friedel Sölken, der Adjutant Wilfried Glaremin, der Schriftführer Ralf Schilde, der stellv. Schriftführer Markus Cottin sowie die Vorstandsmitglieder Ralf Ernst, Bernd Pöthe und Thomas Wiegelmann wurden alle wiedergewählt. Kassenprüfer für die folgenden zwei Geschäftsjahre wurde Joachim Hense. (Detlev Becker)


09.03.2002

Eigentümer verletzt seine Verkehrssicherungspflicht

Wieder einmal kommt der Bauunternehmer W. aus Freienohl der Verkehrssicherungspflicht an seinem Haus, der ehemaligen Gaststätte "Zur Dicken Eiche", nicht nach. Zwei Fensternischen zu den Bahnschienen hin stehen einladend für abenteuersuchende Kinder offen. Ebenfalls ist, eine mit einer Tür zugenagelte Maueröffnung in Richtung Stephanusweg, groß genug um in das ausgehöhlte Haus zu gelangen. Besorgniserregend sieht das gesamte Umfeld aus. Überall steht hohes Unkraut und liegen zerschlagene Ziegelsteine herum, ein idealer Tummelplatz für Ratten und Gesindel. Hinzu kommt noch, dass ab Herbst auf der gegenüberliegenden Seite eine Busumsteigestation eingerichtet wird. Hier werden demnächst viele Fahrgäste, unter ihnen auch Gäste aus nah und fern, umsteigen. Dieser jetzige Zustand kann aber wohl keinesfalls ein Aushängeschild für die Stadt Arnsberg sein. Hier sollte und müsste dringend etwas passieren.(Detlev Becker)


08.03.2000

Dietmar Eickhoff und Klaus Vernholz jetzt an der Vereinsspitze
Detlev Becker übernimmt die Leitung des Dorfarchivs

Nach dem Tod des langjährigen Vorsitzenden sowie Gründers des Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer und Ortsheimatpflegers Norbert Becker wurden Vorstandswahlen notwendig. So wurde jetzt in der Mitgliederversammlung Dietmar Eickhoff zum 1. Vorsitzenden und Klaus Vernholz zum 2. Vorsitzenden gewählt. Der Vorstand hatte sich dazu bereits im Vorfeld Gedanken gemacht. Man will durch eine Umstrukturierung und Neuorganisation des Vereins neue Wege gehen. Denn die Vereinsarbeit, die bisher durch Norbert Becker geleistet wurde, kann Dietmar Eickhoff als Vorsitzender nicht alleine bewältigen. Daher soll die Archivarbeit von der allgemeinen Vorstandsarbeit abgesplittet werden. Die Leitung des Archivs übernimmt daher nun Detlev Becker. Dietmar Eickhoff bemerkte dazu: "Mit Detlev haben wir einen Aktiven gefunden, der von Anfang an dabei ist, sich in Geschichte und Gegenwart auskennt und zudem noch den Kontakt zu den Niniviten hält." Doch auch er kann die anfallende Arbeit nicht alleine bewältigen. Daher bittet der Vorstand die Mitglieder um Mitarbeit in den verschiedenen Bereichen und Aufgaben. Für jedermann/-frau gibt es Möglichkeiten sich beim AKD zu beschäftigen, sei es bei der EDV-Arbeit, im Internet oder kreativ. Ebenfalls ist es wichtig noch vorhandenes Bildmaterial und Unterlagen für die Nachwelt zu sichern und zu erhalten. Dieses sind nun vorrangige Arbeiten des AKD. In den Rückblicken von AKD, den Kreativen Niniviten und des Vereinsrings gab viele positive aber auch negative Aussagen. So konnte man sich über den durchaus gelungenen Ostermarkt im Jahre 2001 und über 300 verkaufte Kochbücher freuen. Die Teilnahme am Jubiläumsfestzug am 28. April 2002 nimmt ebenfalls erfreuliche Gestalt an. Ein trauriges Kapitel hingegen sei der Dorfplatz. Dieser soll nun als Busumsteigebahnhof großflächig ausgebaut werden. Auch die gegenüberliegende Bauruine trage nicht zur Verschönerung des Ortes bei. Die Frage nach eigenen Räumlichkeiten für den AKD ist wieder offen. Einig war man sich aber, auf jeden Fall in Niedereimer nach Möglichkeiten zu suchen. Der AKD möchte auch in die Zukunft investieren und die anfallende Dokumentensicherung, Foto- und Pressearbeit digitalisieren. Weiterhin gibt der AKD den Vereinen und Organisationen Hilfestellung, sich im Internet zu präsentieren. So soll auch das Niedereimer Kochbuch auszugsweise im Internet erscheinen. Zum Schluss stellte Detlev Becker noch den Sammelordner über Priester, Ordensleute u.ä. aus und in Niedereimer vor.(Detlev Becker)


22.02.2002

Klaus Kaiser besucht die Ortsunion Niedereimer/Breitenbruch

Der Landtagsabgeordnete Klaus Kaiser von der CDU besuchte kürzlich das Grünkohlessen der Ortsunion Niedereimer/Breitenbruch. Hier lobte er die familiäre Atmosphäre und das Gemeinschaftsleben der heimischem Partei. Bevor er mit seinem Referat über das Bildungswesen in NRW begann, hielt er eine Vorschau auf die kommende Bundestagswahl im Herbst. Da Herr Kaiser Mitglied des Schulausschusses im Landtag ist, konnte er einen guten Einblick in die Schulpolitik geben. Besonders ging er auf die gerade erst veröffentlichte PISA-Studie ein. Hier wies er mit Nachdruck nochmals auf das allgemein schlechte Abschneiden deutscher Schüler hin, obwohl deutsche Gymnasiasten in der oberen Rangliste lägen. Nun sei eine gemeinsame Überlegung wichtig, die Förderung benachteiligter Schüler voranzutreiben. Außerdem würde in NRW darüber nachgedacht Veränderungen der derzeitigen Schulzeitregelungen, Versetzungsregularien und Verstärkung der Lehreraus- und Fortbildung zu praktizieren. Auch das Thema "selbständige Schule" erörterte Klaus Kaiser ausführlich. Er betonte ausdrücklich das er sich für diese neue Schulform einsetze. Im Anschluss an seine Ausführungen fand eine lange und rege Diskussion statt. Zum guten Schluss lud die Vorsitzende der Ortsunion Ursula Kirss, schon jetzt für den 7. März in die Halle Friedrichshöhe ein. Hier spricht der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Friedrich Merz zum Thema: Deutschland - 6 Monate vor der Bundestagswahl. (Detlev Becker)


18.02.2002

KfD Niedereimer hatte viele Jubilarinnen zu ehren

Bei der Zusammenkunft der KfD-Niedereimer konnte die Vorsitzende Frau Ursula Eickhoff eine große Zahl von Frauen, teils für sehr lange Mitgliedschaft, auszeichnen. So konnte sie nachfolgend genannte Frauen ehren:
65 Jahre = Therese Gräbke (fehlte)
60 Jahre = Johanna König und Maria König, es fehlte Therese Kaiser
50 Jahre = Nanni Blöink, Anni Kelle, Luzia Kelle, Josefa Rüther, Erika Sölken, Hedwig Voss und Elisabeth Wommelsdorf, es fehlte Hanna Döring
40 Jahre = Gisela Brakel, Else Simon, Renate Wiegelmann und Bärbel Baader, es fehlte Inge Rinsche
25 Jahre = Annegret Griesenbrock, und Beatrix Voss, es fehlten Marianne Romanowski, Veronika Schönberger und Monika Werdelmann.
Alle genannten erhielten eine Urkunde und Blume.
Mit einem Blumenstrauß für 20 Jahre Vorstandsarbeit wurden Lianne Lichte (Schriftführerin), Lieselotte Wommelsdorf (Kassiererin) und Christa Stiefermann (Mitarbeiterin) bedacht. Zuvor hatten Frau Lichte und Frau Wommelsdorf ihren Jahres-bzw. Kassenbericht verlesen. Durch die Einführung des Euro wurde die Angleichung des Jahresbeitrages notwendig. So wurde der Jahresbeitrag auf 13,20 € (mtl. 1,10 €) festgelegt. Mitglieder im Altenheim oder ab 85 Jahre sind ab sofort beitragsfrei. Bei den Wahlen gab es keine Veränderungen. So wurde Lieselotte Wommelsdorf als Kassiererin und Conny Gockel als Bildungsbeauftragte wiedergewählt. Zur Kassenprüferin für das Geschäftsjahr 2002 wurden Sigrid Sölken und Else Simon gewählt.
Für die Monate März/April wurden folgende Termine gennant:
01.03. Weltgebetstag der Frauen in St. Norbertus
11.03. relig. Orientierungstag im Bergkloster Bestwig
07.04. Kreativ ins Frühjahr.
Vor der Zusammenkunft fand die gemeinsame Messe und das Kaffeetrinken statt. (Detlev Becker)


17.02.2002

SGV Niedereimer bietet auch 2002 wieder ein volles Programm

Auch in diesem Jahr bietet die SGV Abteilung Niedereimer wieder ein volles Programm. So sind 53 kleine und große Wanderungen und 3 Radwanderungen geplant. Hierzu seien nur einige Termine genannt:
03.03. Forstkundliche Wanderung
10.03. Wanderung nach Breitenbruch mit rustikalem Essen
29.03. Karfreitagswanderung
09.05. Bezirkswanderung nach Hüsten
22.05. Besuch an der SGV-Hütte aus Bruchhausen und Hüsten
26.05. Konditionswanderung, 32 km
29.06. gemeinsamer Schnadegang - Ausklang an der SGV-Hütte
21.07. Radtour durch die Soester Börde
10.08. Grillnachmittag
18.08. Marathonwanderung, 42 km
11.09.- 15.09. Herbstwanderung im Müritz Nationalpark
05.10. Familiennachmittag an der SGV-Hütte
Zu diesen Wanderungen und Veranstaltungen kommen noch feststehende Termine:
jeden 1. Dienstag im Monat, 14.00 Uhr Frauenwanderung
jeden Montag, Frauenhandarbeitsnachmittag
Treffen der Skatspieler jeden 1. Montag um 19.00 Uhr
monatlicher Klönabend, mittwochs nach dem 14.
Selbstverständlich sind zu allen diesen Veranstaltungen und Wanderungen Gäste herzlich willkommen.
(Detlev Becker)


14.02.2002

AWo-Kindergarten bietet Einblick in seine Arbeit

Am Sonntag, 24. Februar 2002, veranstaltet der AWo-Regel- und Sonderkindergarten Niedereimer in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr einen Kennenlernnachmittag. Hier können sich die Eltern, deren Kinder im Sommer einen Platz benötigen, über die Einrichtung informieren. Das Kindergartenpersonal gibt an diesem Nachmittag Auskunft über die flexiblen Betreuungsangebote, das pädagogische Konzept und die Rahmenbedingungen. Dank der Unterstützung des Elternrates wird den Besuchern Kaffee und Kuchen angeboten. Während sich die Kinder bei verschiedenen Spielen näher kennen lernen, können diese auch sofort angemeldet werden. Für weitere Auskünfte steht das Kindergartenpersonal auch gerne zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung. (Detlev Becker)


14.02.2002

Arbeitskreis Dorfgeschichte erhält alte Schulunterlagen

Vor einigen Tagen konnte der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. wieder einmal alte Unterlagen entgegennehmen. Hierbei handelte es sich um einen Teil des Nachlasses vom ehemaligen Volksschullehrers Johannes Jürgens. Mit dabei waren Originale alter Klassenbilder, alte Fotos vom Paterschützenfest, der Dicken Eiche und anderer dörflicher Festlichkeiten. Ebenso befanden sich Schulgartenaufzeichnungen, Briefe vom Schulmagistrat und Preußischer Regierung sowie Gedichte und alte Zeitungsberichte bei den Sachen. Schul- und Liederbücher waren ebenfalls mit dabei. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen den Mitbürgern und dem Arbeitskreis Dorfgeschichte, ist es wieder einmal gelungen wichtiges zeitgeschichtliches Material für die Nachkommen zu erhalten. Der Verein hofft auch weiterhin auf das geschichtliche Verständnis der Dorfbewohner, um somit der Nachwelt möglichst viel ihrer eigenen "Geschichte" weitergeben zu können. (Detlev Becker)


Niedereimer, den 03.02.2002

Werner Wiegelmann 50 Jahre aktiver Sänger

77. Jahreshauptversammlung des MGV Niedereimer 1925

Hans-Werner Röttgers, 1. Vorsitzender des Männergesangvereins Niedereimer, konnte am vergangenen Samstag zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Neben dem Engagement des Vorstands, hatte er auch auf fleißige Mitglieder im gesamten Verein zählen können.

Geprägt hat das abgelaufene Geschäftsjahr insbesondere die Vorbereitung und Teilnahme am Volksliederwettbewerb in Lennestadt-Langenei. Auch wenn man die vorderen Plätze den teilnehmenden Meisterchören überlassen musste, stand bei den Sängern der Spaßfaktor im Vordergrund. Auch Chorleiter Peter Vollbracht unterstrich, dass man sich gut verkauft habe und regelmäßige Leistungskontrollen durch Fachleute für die Weiterentwicklung der Sangeskünste von großer Bedeutung sind. Faszinierend sei aber die Geselligkeit und Harmonie innerhalb des Vereins. Auf dieser Basis könne man musikalisch noch viel auf die Beine bringen, so Vollbracht.

Den sinkenden Mitgliederzahlen will man durch gemeinsame Werbung offensiv Einhalt gebieten. Jedes Vereinsmitglied wurde aufgefordert, Mitglieder zu werben. Die Versammlung beschloß, daß in Zukunft auch Frauen fördernde Mitglieder werden können. Obwohl der Verein einige fleißige Jungsänger in den letzten Jahren gewinnen konnte, ist gerade in Bezug auf den Nachwuchs weiterer Handlungsbedarf. Zur Zeit hat der Verein 28 Aktive Sänger. Bei 43 Proben im vergangenen Jahr nahmen durchschnittlich 22 Sänger teil. Bei 11 Auftritten in 2001 trat man im Schnitt mit 24 Sängern an.

Auf die Veranstaltungen im Einzelnen ging der 1. Geschäftsführer Jürgen Haack noch einmal ein. Wie gewohnt, verstand er in seinen ausführlichen Berichten, auf humorvolle Art und Weise die Dinge auf den Punkt zu bringen. Sechs Sängerfeste, die Mitgestaltung von Messen, Konzerten, Feiern und Dorfveranstaltungen waren ebenso Bestandteil des letztjährigen Terminkalenders, wie gesellige Aktivitäten von der Sommerwanderung über das traditionelle Kartoffelbraten, der Sängerfahrt nach Regensburg bis hin zur Nikolausfeier. Der Terminkalender für 2002 spiegelt ebenfalls die erfolgreiche Mischung von Gesang und Geselligkeit wieder. Zur Zeit ist die Teilnahme an 16 Veranstaltungen geplant. Neben auswärtigen Sängerfesten und Veranstaltungen im Ort findet eine eintägige Sängerfahrt statt.

Turnusgemäß standen Wahlen zum Vorstand auf der Tagesordnung. Der 2. Vorsitzende Marcus Stiefermann, der 1. Kassierer Friedhelm Lichte, der 2. Geschäftsführer Theo Blume, Notenwart und „Inventarius“ Helmut Mitzscherling als auch die Fähnriche und Beisitzer Wolfgang Spindler, Alfons Körner, Erwin Sölken und Josef Stiefermann stellten sich wieder zur Wahl. Das funktionierende Team wurde einstimmig von der Versammlung wiedergewählt. Die Kasse werden Friedhelm Mund und Ralf Schilde prüfen.

Bei den Jubilarehrungen wurden als fördernde Mitglieder Franz Griesenbrock für 25-jährige Treue und Günter Willeke für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Besonders geehrt wurde Werner Wiegelmann, welcher seit 50 Jahren aktiver Sänger ist. Der 1. Vorsitzende Hans-Werner Röttgers lobte sein vielfältiges Engagement im Chor. Er sei das beste „Arbeitstier“, was der Verein habe und die Seele des Chores. Heinrich Schneider, Geschäftsführer des Sängerkreises Arnsberg ehrte den Jubilar. Er zeigte sich erfreut über die jungen Sänger in den Reihen des Niedereimer Männerchores. Bei vielen Chören sei eine gravierende Überalterung festzustellen, da junge Generationen nur schwer zu gewinnen seien. Auch er habe kein Patentrezept zur Lösung dieses Problems. Rainer von der Hoevel, Vorsitzender der Gemeinschaft Arnsberger Chöre, gratulierte den Jubilaren ebenfalls und überreichte Werner Wiegelmann ein Sangeswasser. (Dietmar Eickhoff)


01.02.2002

Frauen außer Rand und Band

Beim KfD-Karneval in Niedereimer war wieder einmal der Bär los. Über 150 Frauen feierten ohne Männer ausgelassen im Stephanushaus ihren Karneval. 18 einheimische Akteure stellten wieder ein abwechselungsreiches vierstündiges Programm auf die Beine. Ein Höhepunkt des Abends war wohl der Auftritt von "Röschen mit dem heißen Höschen". Hier stand Claudia Gunkel-Timmermann erstmals auf der Bühne der KfD. Sie löste mit ihrem Stück wahre Begeisterungsstürme aus. Dabei hätte sie auch mit den großen Karnevalshochburgen am Rhein konkurrieren können. Gleichgut waren die Auftritte der anderen Frauen, diese rissen die Damen wahrlich von den Stühlen und eine Lachsalve folgte der anderen. So feierten die Damen noch ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden. (Detlev Becker).


28.01.2002

VORANKÜNDIGUNG: Ninive feiert Kinderkarneval

Am Rosenmontag (11.02.) startet ab 14.30 Uhr wieder die große Kinderkarnevalsfeier des TuS Niedereimer in der Halle Friedrichshöhe. 65 Akteure im Alter zwischen drei und 12 Jahren bieten wieder ein 20 Stücke umfassendes und abwechslungsreiches Programm. Geboten werden neben Tänzen auch Sketche und Zwiegespräche. Die kleinen Showkünstler sind alles Eigengewächse aus Niedereimer. Mit dabei sind die "Powerkids" der Tanzschule Marohn und eine Showtanzgruppe aus Bruchhausen. Den Programmabschluss bildet die Preiskostümierung der Kinder. Für das leibliche Wohl wird mit Waffelbäckerei, Muffins, Süßigkeiten und gekühlten Getränken gesorgt. Der Eintritt für die Kinder beträgt 50 Cent, die Erwachsenen bezahlen 2 €. Die Generalprobe findet am Sonntag (10.02.) um 17.00 Uhr in der Halle statt. Hier bittet die Organisatorin Steffi Dransfeld alle Akteure um pünktliches Erscheinen. (Detlev Becker)


28.01.2002

Jeder einzelne Feuerwehrmann im Gesamtbild wichtig
Stadtwehrführer Glaremin: "Ohne euch geht es nicht - wir sind ein Team"

Nicht nur die spektakulären Einsätze spiegeln die Gefahrensituationen der Feuerwehr oder anderer Hilfs-organisation wieder. Gerade in der heutigen Zeit, bei den umfangreichen Arten von Einsätzen mit z. B. Gefahrgütern oder Bränden, hofft jeder einzelne Feuerwehrmann wieder heil und gesund nach Hause zu kommen. Kaum ein Außenstehender kann sich ein Bild machen, unter welchem physischen und psychischen Druck ein Helfer im Einsatz heutzutage steht. Diesem Gedanken schlossen sich alle Redner beim Frühschoppen zur Agathafeier der Stadtteileinheit Niedereimer an. So betonte der Fach-bereichsleiter Helmut Melchert, das dass Füreinanderdasein und die Kameradschaftspflege zur leistungsorientierten Arbeit dazugehöre und die Bürger der Stadt Arnsberg stolz auf die Institution Feuerwehr sein könne. Der Bezirksausschuss-vorsitzende Friedel Sölken überbrachte an diesem Morgen die Grüße und den Dank der Bewohner Niedereimers und meinte die Kameraden sollten gut auf sich und die Mitbürger aufpassen. Auch dankte er den Jugendfeuerwehrmännern für ihren Mut ein solches Ehrenamt zu übernehmen. Frau Hesse will sich im Rat der Stadt Arnsberg für die Belange der Feuerwehr stark machen, um so der Feuerwehr das nötige Handwerkszeug an die Hand geben zu können. Der Polizei-Bezirksbeamte Dietmar Klenke, der letztmalig in dieser Funktion am Agathafrühschoppen teilnahm, lobte die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr. Zum Schluss überbrachte Klaus Vernholz als Vereinsringsvorsitzender die Grüße der Vereine, auch er meinte das gerade die Feuerwehr aus dem Gemeinschaftsleben des Dorfes nicht wegzudenken sei. Pater Runde hatte zuvor in der Messe schon die passenden Worte an die Männer der Feuerwehr gerichtet. Nach den vielen Worten bedankte sich Stadtteil-einheitsführer Dirk Sölken bei den Rednern. Er ließ das Jahr 2001 nochmals Revue passieren. Im vergangenem Jahr leistete jeder der 28 Kameraden ca. 100 Stunden. Zusätzlich hinzu kommen noch 144 Stunden bei 14 Einsätzen, wovon alleine fünf Autobahneinsätze gefahren wurden. Im Anschluss nahm der Stadtwehrführer Peter Glaremin die Beförderungen vor. Markus Schneider wurde zum Unterbrand-meister befördert. Andreas Bertram erhielt den vierten Streifen als Unterbrandmeister. Die Ehrung des Landes nahm Herr Melchert vor. So wurden Dirk Sölken (Stadtteilein-heitsführer), Detlev Becker (stellv. StE-Führer), Jörg Bierbach und Christian Bertram mit dem silbernen Feuerwehrehrenzeichen für 25 jährige Treue ausgezeichnet. Alle vier traten bei der Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahre 1977 bei und hielten der Feuerwehr bis heute die Treue, dieses ist einmalig in der Stadt. Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 35 jährige Treue erhielt der Stadtwehrführer Peter Glaremin. Eine seltene Ehrung wurde dem Kameraden der Ehrenabteilung Franz Becker zu teil. Dieser erhielt die Goldene Ehrennadel mit Lorbeerzweig der Stadt Arnsberg für 50 jährige Treue zur Feuerwehr. Zuvor hatte erhielt er vom Tambourcorps Schreppenberg ein Ständchen. Sowohl Helmut Melchert als auch Peter Glaremin hofften das diese Auszeichnungen den jüngeren Kameraden Ansporn genug sei, der Feuerwehr weiterhin treu zu bleiben. Diesem offiziellen Teil schlossen sich noch ein paar gemütliche Stunden im Kameradschaftskreis an. (Detlev Becker)


20.01.2002

TuS-Niedereimer bald moderner Dienstleistungsanbieter ?
Geringe Anpassung der Mitgliedsbeiträge

Auch der TuS Niedereimer wird im Laufe der Jahre nicht umherkommen, sich als moderner Dienstleistungsanbieter im Sportbereich darzustellen. Nur durch eine solche Umstellung sein ein sicheres Fortbestehen des Vereins möglich. Hierbei sollen die vorhandenen Sportabteilungen besser ausgenutzt und neue Angebote geschaffen werden. Über die Umsetzung dieses Konzeptes müssen sich nun die entsprechen Gremien Gedanken machen. Zu diesem Entschluss kam man in der diesjährigen Jahreshauptversammlung des TuS Niedereimer. Ausschlaggebend war die teilweise Nichtbesetzung von Vorstandsposten wie Oberturnwart oder Tischtennisfachwart. Auch die Einführung von "Pflicht-/Sollstunden" zur Sportplatz- und Gerätepflege der Mitglieder wurde angesprochen. Hierdurch soll zusätzlich Geld gespart bzw. erwirtschaftet werden. Genauso wichtig sei die Darstellung des Vereins nach außen. Dazu zähle, so der 2. Vorsitzende Rolf Döring, die Familienwanderung, die Sportwerbewoche und die Karnevalsveranstaltungen. Weiter ging es mit den Regularien. Durch die €-Einführung wurden in der Versammlung die Mitgliedsbeiträge geringfügig angepasst. Das Geschäftsjahr 2001 schloss mit einem kleinem Minus in der Vereinskasse ab. Dagegen läge die Vereinsheimabzahlung, so der Kassierer Wolfgang Schacht, voll im erwarteten Rahmen. Bei den Wahlen gab es nur kleine Änderungen. Als Fußballfachwart wurde Tobias Glaremin gewählt. Spielausschussmitglieder sind: Holger Glaremin, Thomas Voß und Frank Witte. Zu Kassenprüfern gewählt wurden Martin Kaiser und Bruno Reuther. Alle anderen zur Wahl stehenden Positionen wurden wiedergewählt. Im Anschluss folgte die Sportabzeichenverleihung und die Ehrung langjähriger Mitglieder. Sportabzeichen Gold: Friedel Voß 14x; es fehlten: Heinz Jöster 9x und Dietmar Dröge 21x. 25 Jahre Vereinsmitglied: Eberhard Röttgers, Verena Menne, Bärbel Rüther; es fehlten: Thomas Voß, Christina Lüttich, Christoph Stiefermann, Karin Uhlschmidt, Manuela Drawski, Dirk Sander, Thomas Haack, Ursel Simon und Bianca Sander. 40 Jahre Vereinsmitglied: Claudia Jacob, Dieter Simon, Gerhard Karthaus, Hans-Josef Rüther, Reinold Baier; es fehlten: Else Simon, Horst Simon und Klaus Simon. 50 Jahre Vereinsmitglied: Dieter Kaiser; es fehlten: Norbert Blöink und Hubertus Aßmann. (Detlev Becker)


19.01.2002

TuS-Jugend auch weiterhin auf Altpapier angewiesen
Sabine Kaiser tritt nach einem Jahr als Vorsitzende zurück

Auch wenn ab April diesen Jahres von der Stadt Arnsberg die "Blaue Tonne" eingeführt wird, so ist die TuS-Jugend doch weiterhin auf das Altpapier angewiesen. Im vergangenem Jahr sammelte die Jugendabteilung fast 77 Tonnen Altpapier bei ihren Sammelungen in Niedereimer ein. Dank dieser Unterstützung der Niedereimer Bürger ist es dem Jugendvorstand gelungen, das vorhandene Angebot beizubehalten. Nach Absprache mit der Stadtverwaltung ist es der TuS-Jugend gestattet, die beim Abfuhrtermin des TuS an die Straße gestellten Tonnen zu leeren. Daher bittet der TuS nochmals alle Mitbürger eindringlich auch weiterhin für den Sport zu sammeln. Um die Leerung der Tonnen sicherzustellen, wird darüber nachgedacht zusätzliche Leerungstermin einzurichten. Nach nur einem Jahr stellte die bisherige Vorsitzende Sabine Kaiser, aus persönlichen Gründen, ihr Amt wieder zur Verfügung. Als neuer 1. Vorsitzender der Jugendabteilung des TuS Niedereimer wurde Michael Röhrig gewählt. Zum 2. Vorsitzenden wählte die Versammlung Elmar Bertram. Auch der Posten des Geschäftsführers wurde durch Margit Hess neu besetzt. Kassenprüfer für das laufende Geschäftsjahr wurde Patrik Voss. Der Leichtathletikfachwart Dieter Stübbecke wurde wiedergewählt. Mit einem kleinem Präsent bedankte sich die Jugendabteilung bei Norbert Voss. Dieser hatte jahrelang durch sein Engagement die Jugendarbeit aktiv unterstützt. Vor der Versammlung wurden die Sportabzeichen verliehen: Schüler Gold 1x= Daniel Schulz; Schüler Bronze 5x= Thomas Heß, Helena Lüttich, Kristin Rohland, Jens Voß, Marcel Wolny; Jugend Silber 1x= Sandra Schulz. (Detlev Becker)


13.01.2002

Siedlergemeinschaft Niedereimer konnte Mitgliederzahlen nochmals steigern
Verleih von Geräten läuft leider nur schleppend

Zur diesjährigen Mitgliederversammlung der Siedlergemeinschaft Niedereimer konnte der Vorsitzende Ralf Schilde wieder eine Reihe von Mitgliedern im TuS-Vereinsheim begrüßen. In seinem Jahresbericht erwähnte er besonders, das die Mitgliederzahl im Jahre 2001 nochmals um 5 % gesteigert werden konnte. Somit hat die Siedlergemeinschaft jetzt 213 Mitglieder, wovon 70 % in Niedereimer wohnen und 30 % Auswärtige sind. Bei den Wahlen gab es nur eine Änderung, so wurde Achim Hilligsberg neu für Wilfried Reuther als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Ergänzend in den Vorstand gewählt wurden der stellv. Schriftführer Markus Cottin und der stellv. Kassierer Peter Hense. Als Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2002 wurden Werner Bahr und Jürgen Haack gewählt. Was leider nicht so wie erwartet läuft, so der Vorsitzende, sei der Verleih des Vereinsinventars wie Vertikulierer, Mehrzwecksäge, Geschirr oder kleiner Musikanlage. Hier soll innerhalb der Gemeinschaft nochmals mehr Werbung gemacht werden. Für den 17. August ist wieder das Siedlerfest auf der Friedrichshöhe geplant. Höhepunkte hierzu sind die Hüpfburg, einen Streichelzoo, die Tombola und die Gartenprämierung. Bei der Cafeteria werden noch Kuchenspenden von den Mitglieder gern angenommen. Ein Wandertag mit noch offenem Ziel ist für den Zeitraum September/Oktober vorgesehen. Im Anschluss an die Versammlung folgte noch ein gemütliches Beisammensein. (Detlev Becker)


13.01.2002

Rekordergebnis der Sternsinger in Niedereimer

Über das Rekordergebnis von 1981,02 € (3880,48 DM) konnten sich die Sternsinger der St. Stephanusgemeinde in Niedereimer freuen. Zum Vergleich, im Jahre 2001 wurde in der 2050 Seelengemeinde ein Betrag von 3370,- DM gesammelt. 13 Gruppen zogen am Dreikönigstag aus, um in Niedereimer zu sammeln. In den Häusern fanden sie eine freundliche Aufnahme, hierfür von der Kirchengemeinde ein herzliches Dankeschön. Als der Küster am Abend das Geld zählen musste, waren vielerlei Währungen in den Sammelbüchsen. So waren nicht nur Deutsche Mark und Euro in den Dosen, sondern auch z. B. Österreichische Schillinge, Chinesische Yen, Polnische Zloty oder Russische Rubel. Nach Abzug der Fremdwährungen, die leider nicht eingetauscht werden konnten, blieb trotz alle dem noch der erfreulich hohe Betrag über. Wie in all den vergangenen Jahren auch, kommt dieses Geld wieder den Kindern in Peru zugute. Von diesem Geld kann, nach dem schweren Erdbeben im Andenstaat, in der Partnergemeinde Puqio der Wiederaufbau von Schulen und Plantagen für die Ärmsten der Armen beginnen. (Detlev Becker)


06.01.2002

Mit dem Weggang von Pater Runde verliert Niedereimer die seelsorgerische Selbständigkeit
Übergabe der Insignien an den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Friedel Vorderwülbecke

Zum diesjährigen Neujahrsempfang konnte Pater Egon Runde wieder eine Vielzahl von Gemeindemitgliedern im Stephanushaus begrüßen. Unter ihnen die Vereinsvorstände sowie Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat und Singkreis. In seiner Ansprache betonte er, dass es sein letzter Empfang in der Sankt Stephanusgemeinde Niedereimer sei. Pater Runde wird zum 1. Juli seine neue Stelle in der Partnergemeinde Puquio in Peru antreten. Hier will er sich neuen Herausforderungen stellen. So wird er in Puquio 15.000 Katholiken mit angeschlossenen 40 Dörfern in den Bergen zu betreuen haben. Doch sei in den vergangenen 16 Jahren, die er in Niedereimer als Seelsorger tätig war, dort einiges mit Hilfe ausländischer finanzieller und materieller Hilfe (Staudamm, Gesundheitswesen, Straßenbau, elektr. Licht) geschaffen worden. Besonders hervorzuheben sei, dass gerade mit der jahrezehntelangen finanziellen Hilfe der Aktion "Kinder in Peru" aus Niedereimer, die Schwächsten unterstützt worden sind. Doch bevor er nun geht, wollte er schon jetzt einige Aufgaben verteilen. So übergab er dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Friedel Vorderwülbecke den "Stab der Autorität". Dieser alte, silberbeschlagene Stab stammt aus Peru und symbolisiert dort die Stellung des 1. Bürgers eines Ortes. Mit diesem Stab, so sagte Pater Runde, soll demnächst der Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand, allen voran der PGR-Vorsitzende, ins Hochamt einziehen. Schon vor einiger Zeit hatte Pater Runde der stellvertretenden Kirchvorstandsvorsitzenden Frau Eickhoff ein Biarett als Zeichen ihrer Würde übergeben. Mit diesen Insignien stellten sich beide nun den Gästen beim Frühschoppen vor. Mit dem Weggang von Pater Runde verliert die Stankt Stephanus-gemeinde leider auch ihre 80-jährige pastorale Selbständigkeit. Mit Ausnahme von etwa vier Jahren wurde Niedereimer immer von Geistlichen des Herz-Jesu-Ordens aus Münster-Hiltrup versorgt. Ab Sommer wird der Pastoralverbund in Niedereimer eintreten. So wird der Propst Dr. Achim Funder die Kirchengemeinde versorgen. Mit dem Pastoralverbund kämen aber auch neue Herausforderungen und Aufgaben auf die Gemeindemitglieder zu. Pater Runde setzte viel Vertrauen in den neuen hervorragenden Geistlichen mit seiner großen Schaffenskraft. Zudem hätte Niedereimer immer wieder bewiesen, mit Problemen jeglicher Art fertig zu werden. So hätte man im Vorjahr tolle Ergebnisse bei den PGR- und Kirchenvorstandswahlen erzielt. Auch die Mitarbeit bei der Firmvorbereitung oder die allgemeinen Alltagssorgen wurden anstandslos gelöst. So wünschte Pater Runde seinem Nachfolger genauso viel Erfolg und Vertrauen für die nächsten Jahre.(Detlev Becker)