Presseberichte

Archiv 2003



     Aus Niedereimer berichten "Freie Reporter" über zahlreiche Ereignisse in Niedereimer an die versch. Tages- und/oder Wochenzeitungen. Viele Berichte davon erscheinen in gekürzter und/oder veränderter Form in den Zeitungen, manche Berichte werden auch gar nicht veröffentlicht.

     An dieser Stelle bieten wir Ihnen die "Originalberichte" unserer freien Reporter und die in den Medien veröffentlichten Berichte des aktuellen Jahres zur Lektüre an.

An dieser Stelle bieten wir Ihnen die "Originalberichte" unserer freien Reporter und die in den Medien veröffentlichten Berichte des aktuellen Jahres zur Lektüre an.

     Zurück zu den Presseberichten des aktuellen Jahres kommen Sie hier.





 

30.12.2003

Winterwanderung führt nach Breitenbruch

Bereits zum 12. Mal wanderten die Schützenbrüder der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer zum Jahresabschluss nach Breitenbruch. Unter der diesjährigen Führung von Elmar Bertram machten sich insgesamt 19 Wanderer, aus beiden Kompanien, auf dem Weg. Zwischendurch wurden zwei kleine Pausen gemacht, hierbei bestand die Möglichkeit sich mit einem ‚Kurzem' aufzuwärmen. Kurz vor ihrem Ziel wurden die Wanderer dann doch noch von einem Regenschauer überrascht. In Breitenbruch kehrte man im Gasthaus Schüttler ein. Hier hatten die Wanderer die Gelegenheit ihre müden Knochen zu sortieren und sich zu erholen. Währenddessen ließ man das zurückliegende Jahr, beim kühlen Bier, nochmals Revue passieren. Ebenso wurden viele Erinnerungen aufgefrischt und neue Ideen aufgeworfen. (Detlev Becker)




30.12.2003

Neujahrsempfang in Niedereimer

Am Dreikönigstag (06.01.) lädt die Kirchengemeinde Sankt Stephanus Niedereimer wieder alle Kirchenbesucher und Verantwortlichen des Dorfes zu einem Empfang mit kleinem Umtrunk ein. Bevor man sich im Stephanushaus trifft, findet um 19.00 Uhr ein Gottesdienst statt. Der Pfarrgemeinderat würde sich freuen, wieder viele Gäste begrüßen zu können. (Detlev Becker)




29.12.2003

Tolles Konzert heimischer Akteure

Bis auf wenige Ausnahmen wurde das Weihnachts-konzert in Niedereimer von einheimischen Akteuren bestritten. In dem Konzert waren der Männergesangverein Niedereimer unter Leitung von Peter Volbracht sowie der Singkreis und der Chor Ad Libitum unter Leitung von Rüdiger Alkert zu hören. Zwischen den Gesangsstücken spielten dann der Musikverein Niedereimer unter Leitung von Hans-Jürgen Wirth und das Jugendorchester des Musikvereins unter Leitung von Thiemo Kraas. Höhepunkte des gut zweistündigen Konzertes war wohl die Gesangseinlage von Rebecca Rath und das Klarinettensolo von Patrizia Simon. Diese Stücke wurden von den Besuchern mit besondern Applaus belohnt. Insgesamt war die Stephanuskirche bis auf den letzten Platz ausverkauft, ein toller Ansporn für alle Beteiligten. Nach dem Konzert bedankten sich die Zuhörer bei allen Akteuren mit langen Beifallsbekundungen. Der erzielte Erlös vom Kartenverkauf ist für die weitere Unterhaltung der Kirche bestimmt. (Detlev Becker)




15.12.2003

Weihnachtskonzert in St. Stephanus

Das diesjährige Weihnachtskonzert in Niedereimer findet am vierten Adventssonntag, 21. Dezember 2003 um 19.00 Uhr in der St. Stephanuskirche statt. Zu diesem abwechselungsreichen Konzert, aus Musik und Gesang, lädt der Pfarrgemeinderat die Zuhörer herzlich ein. Der Eintritt beträgt 3,- € und ist für die Unterhaltung der Kirche bestimmt. Das Konzert wird gestaltet vom Musikverein unter Leitung von Hans-Jürgen Wirth, dem Jugendorchester des Musikvereins unter Leitung von Thimo Kraas, dem Männergesangverein unter Leitung von Peter Volbracht sowie dem Singkreis und dem Chor Ad Libitum unter Leitung von Rüdiger Alkert. Den Besuchern wird sicherlich wieder ein ‚Ohrenschmaus' besinnlicher Advents- und Weihnachtslieder geboten. Die Akteure und Veranstalter würden sich über ein volles Haus freuen. Karten hierzu gibt es bereits im Vorverkauf an den Haustüren und am Konzertabend an der Kirchentür. (Detlev Becker)




07.12.2003

Große Andrang beim Weihnachtsbasar fehlte

Aufgrund der bekannten Vorkommnisse im Stephanushaus konnte der Advents- und Weihnachtsbasar der KfD erst am vergangenem Wochenende stattfinden. Bedingt dadurch war der Zulauf der Besucher deutlich geringer, Adventsgestecke wurden hierbei nicht mehr angeboten. Was angeboten wurde, waren kunstvoll gefertigte Handarbeiten, selbsthergestellte Marmeladen und Gebäck oder Holzarbeiten wie zum Beispiel Futterkästen oder Krippen. Wer von dem Raumangebot allerdings profitierte war die Buchausstellung. Hier bot sich dem Besucher eine Menge Platz für Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenbücher sowie Hörspielkassetten oder CD's. Diejenigen die wieder ein großes Kuchenbüfett erwartet hatten, wurde diesmal jedoch enttäuscht. Dennoch brauchten die Besucher nicht auf ihren Kaffee verzichten. Es wurden Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne angeboten. Nach Abschluss des Verkaufes am Sonntag Vormittag, waren die Organisatoren mit dem Verlauf des Basars noch durchaus zufrieden. Der Reinerlös dieses Basars kommt in diesem Jahr der eigenen Kirchenbücherei zugute. (Detlev Becker)




07.12.2003

Dorfwappen ziert neuerdings Hallenwand

Ein ganz neues Bild bietet sich jetzt dem Besucher der Halle Friederichshöhe in Niedereimer. Seit einigen Tag wertet das Dorfwappen, die ''Dicke Eiche'', die schmucke Halle auf. Nach dem Schnadegang Ende Juni fasste man den Entschluss, dass es viel zu schade sei das mühevoll gefertigte Wappen einfach zu entsorgen. So kam man überein dieses Kunstwerk der Schützenbruderschaft für die Halle zu überlassen. Doch das aus mehreren Holzplatten gefertigte und verschraubte Stück war den Künstlern für diesen Zweck nicht gut genug. So machten sich Günter Lichte und Josef Hagedorn ans Werk ein neues Wappen herzustellen. Günter Lichte griff zu Bleistift, Leim und Säge um die groben Arbeiten zu erledigen. Nachdem die Vorarbeiten geleistet waren schnappte sich Josef Hagedorn den Pinsel und erledigte das Übrige. So entstand nach einer etwa zweiwöchigen Arbeitszeit das Niedereimer Wappen ''Die Dicke Eiche'', in einer Größe von ca. 3 mal 3,50 Meter. Am vergangenem Wochenende wurde der Baum an seinem neuen Platz, links von der Bühne, angebracht. Den Betrachtern gefiel das Stück so gut, dass überlegt wurde demnächst noch mehrere derartiger Mittelpunkte aus Niedereimer in der Halle zu platzieren. Aber auch der erste Entwurf findet noch an der SGV-Hütte am Stemberg seinen Ehrenplatz. Damit möchte man sicher gehen, dass die ''Dicke Eiche'' bei den nachfolgenden Generationen nicht in Vergessenheit gerät. (Detlev Becker)




01.12.2003

Besondere Ehrung für Karl-Heinz Kaiser

Eine besondere Ehrung konnte Karl-Heinz Kaiser bei der Weihnachtsfeier des VdK Niedereimer vom 1. Vorsitzenden Josef Paul Keck entgegennehmen. Herr Kaiser ist seit 40 Jahren Mitglied im Ortsverband des VdK Niedereimer. Von diesen 40 Jahren stand er selbst 20 Jahre dem Ortsverband als 1. Vorsitzender vor. Hinzu kommen noch jeweils fünf Jahre als 1. und 2. Kassierer. Somit kann man mit Recht behaupten, dass er 30 Jahre lang die Geschicke des Verbandes mitgeführt und geprägt hat. Ein Dank ging auch an seine Ehefrau, die ihm während dieser Zeit immer zur Seite stand. Ebenfalls geehrt wurden an diesem Nachmittag für 10-jährige Mitgliedschaft: Ruth und Gustav Hess sowie Lothar Schneider. Die Ehrung von Elvira Seidel und Eckhard Lemke wird zu einem späterem Zeitpunkt nachgeholt. Im Anschluss fand das Kaffeetrinken der Teilnehmer und die Verlosung statt. Bis zum Abend saß man gemütlich in der Gaststätte Bienstein beisammen. Noch viel hatte man sich zu erzählen. (Detlev Becker)




28.11.2003

Hurra, hurra die Schule brennt ...

... glücklicherweise lautete so in den 80-ziger Jahren nur ein Liedtext. Dieser Text bewahrheitete sich kürzlich nicht für die Schüler/innen der Wannetalschule in Niedereimer, auch wenn die Feuerwehr angerückt war. An diesem Vormittag ging es um die Brandschutzerziehung und -aufklärung der Klassen 1. und 2. in der Grundschule. Vier Kameraden der Stadtteileinheit Niedereimer hatten sich eingefunden, um das von dem Lehrpersonal bereits vermittelte Wissen zu vertiefen. Auf die Fragen der Feuerwehr konnten die Schüler/innen zum Teil sehr genau antworten. Im Anschluss des theoretischen Unterrichtes wurden mit den Kinder einfache Experimente zum richtigen Umgang mit Feuer vollzogen. Hierbei spürten die Schüler/innen teilweise die Wärme von Feuer. Da aber unter Sicherheitsvorkehrungen gelehrt wurde, bestand zu keiner Zeit Bedenken. Um den Kindern die Arbeitsweise der Feuerwehr zu verdeutlichen, besichtigten die Klassen auch das mitgebrachte Löschfahrzeug. Hierbei konnten die Schüler/innen die Geräte, Schläuche und anderes Werkzeug in die Hand nehmen und selbst ‚ausprobieren'. Resümee des Tages von Lehrpersonal und Feuerwehr war: Gut vorbereitete Kinder und Erwachsene können Gefahren erkennen und Schlimmstes verhindern. In der kommenden Woche erhalten die Schüler/innen der Klassen 3. und 4. noch ihre Brandschutzerziehung, hoffentlich dann bei etwas trockenerer Witterung. (Detlev Becker)





24.11.2003

Jugendliche provozieren weiter

Die Jugendlichen die am vorletzten Wochenende das Stephanushaus mit dem Pulverlöscher total versaut haben, scheinen immer noch nicht zur Einsicht gekommen zu sein. Genau diesen Jugendlichen war, nach Rücksprache mit ihrer Leiterin, Hausverbot erteilt worden. Am Sonntag Morgen bot sich den Kirchbesuchern abermals ein tolles Bild blinder Zerstörungswut unterhalb des Hauses. Die Möbel, die bei der letzten Aktion arg in Mitleidenschaft gezogen worden waren, waren von einigen Gemeindemitgliedern ausgeräumt worden. Diese Gelegenheit müssen wohl am Samstag Abend/Nacht einige zu einer Freiluftfete gereizt haben. So fand man am Morgen verschiedene geleerte und teils zerschlagene Flaschen alkoholischer Getränke vor. Ebenfalls, so scheint es, ist das außenstehende Mobiliar blinder Zerstörungswut zum Opfer gefallen. So lagen verstreut Spanplatten und Holz herum und die Bildröhre des alten Fernsehgerätes war in tausend Einzelteile gesplittert. Am Montag Abend war jedoch erfreulicher Weise dieses Mobiliar entsorgt. Was die Gemüter jedoch erregte war, dass der Jugendraum wieder beleuchtet war. Ebenfalls mit vor Ort an diesem Abend war die Leiterin. Draußen spielten sich während dessen wieder tolle Szenen ab. So warfen einige Jugendliche Feuerwerkskörper auf das Rasengelände. Glücklicherweise wurde hierbei mal nichts beschädigt. Das Haus muss derzeit von einer Fachfirma gereinigt werden. Ebenso musste die aufgebrochene Tür im unteren Flur repariert werden. Anschließend kommen die Maler zum Zuge, es müssen sämtliche Räume im Haus komplett neu gestrichen werden. Zudem kommt noch die Reinigung der Musikinstrumente des Musikvereins. Die berechneten Kosten für Reinigung und Malerarbeiten belaufen sich nach ersten Schätzungen auf etwa 15.000,- €. Welcher Schaden entstanden ist, da die Räume derzeit nicht genutzt werden können, lässt sich nicht beziffern. Ausfallen mussten bisher leider der Advents- und Weihnachtsbasar sowie viele Veranstaltungen verschiedener Gruppierungen. Nach Abschluss aller Arbeiten muss der Kirchenvorstand dann überlegen, inwieweit diese Jugendlichen unter ihrer bisherigen Leitung, dass Haus überhaupt noch nutzen dürfen. Viele der Gemeindemitglieder fänden es sinnvoller und wahrscheinlich weniger störungsanfällig den Jugendraum jüngeren und verständ-nisvolleren Jugendlichen zugänglich zu machen. Gleichzeitig sollte eine ständig anwesende Leitung für einen reibungslosen Ablauf der Gruppenstunden sorgen. Auch das Jugendschutzgesetz sollte mehr Beachtung finden als bisher. (Detlev Becker)




23.11.2003

1. Kompanie sichert sich verdient den Wanderpokal
Bester Tagesschütze Thorsten Haack

Beim Kompanievergleichswettkampf im Luftgewehr-schießen der St. Stephanus-Schützenbruderschaft sorgte die 1. Kompanie mit 404 Ringen dafür, dass der 2. Kompanie der Hattrick nicht gelang. Trotz einer zufriedenstellenden Beteiligung konnte die 2. Kompanie nur 351 Ringe in der Mannschaftswertung erringen. So konnte an diesem Abend der stellvertretende Kompanieführer der 1. Wolfgang Goor den Wanderpokal aus den Händen des Kompanieführers der 2. und Ausrichters Franz-Jürgen Sölken entgegennehmen. Auch die Damen erzielten beim Damencup beachtliche Ergebnisse. So siegte Beate Bertram (29 Ringe) vor Heike Bienstein (29 Ringe; nachgelegt) und Marita Voss (27 Ringe). Für ihre Bemühungen wurden die Damen mit Pokalen belohnt. Beim Preisschiessen belegte Thorsten Haack mit 27 Ringen Platz 1, gefolgt von Wolfgang Goor (Platz 2) und Frank Wommelsdorf (Platz 3) beide mit 25 Ringen im zweiten Durchgang. Hierfür erhielten die besten Schützen schöne Preise wie zum Beispiel Schinken oder Geschenkpackungen. Daran schloss sich die Siegerehrung des Kompanie-Vergleichskampf der Einzelwertung in den Schützenklassen an.

Schützenklasse I;
Alter 16- 35 Jahre
1. Michael Bienstein (1. Komp.)
2. Sascha Bienstein (1. Komp.)
3. Rainer Kelle (1. Komp.)
  Markus Brakel (2. Komp.)
  Michael Lauenroth (2. Komp.)

Schützenklasse II;
Alter 36- 59 Jahre
1. Thorsten Haack (2. Komp.)
2. Heinz-Willi Peetz (1. Komp.)
3. Frank Wommelsdorf (1. Komp.)

Seniorenklasse;
ab 60 Jahre
1. Helmut Mitzscherling (2. Komp.)

Es gab jeweils für die Sieger einen schönen Bierseidel mit Schützenmotiv. Nach den Wettkämpfen und der Siegerehrung feierte man noch gemütlich beisammen im Speiseraum. Hier konnten die Gastgeber allerdings nur noch wenige Schützen bei Gerstensaft und Schnitzel bewirten. Was zu Überlegungen führte in wie weit diese Veranstaltung noch Durchführbar bzw. zu Verbessern sei. (Detlev Becker)




19.11.2003

Caritas-Konferenz Niedereimer feierte 35-jähriges Bestehen
Anni Kelle von Anfang an dabei und auch heute noch aktiv

Im Rahmen ihrer diesjährigen Elisabethfeier konnte die Caritas-Konferenz Sankt Stephanus Niedereimer ihr 35-jähriges Bestehen feiern. Leider musste jedoch diese Feierstunde, wie es Propst Dr. Achim Funder so treffend betonte, in einer ungewohnt sportlichen Umgebung, im Sportheim stattfinden. Dies war nötig geworden, da jungendliche Vandalen das Stephanushaus mit Pulverlöschern völlig versaut hatten. Ferner bemerkte Dr. Funder das gute sportliche Leistungen an Pokalen und Siegerschleifen zu bemessen sein. Die Arbeit der Caritas hingegen jedoch ‚nur' mit dem zufriedenen Lächeln der Mitmenschen belohnt würde. Trotzdem soll es Ansporn für die Mitarbeiter/innen sein weiter zu machen. So wie es Frau Anni Kelle seit 35 Jahren aktiv vorlebt. Sie hat die Höhen und Tiefen in all den Jahren miterlebt. Am liebsten erinnert sie sich allerdings an die Seniorentage, die heute noch von ihr mitbetreut werden. So mussten vor 35 Jahren die Kaffeegedecke in die Schule mitgebracht werden und die teilweise bis zu 50 Senioren saßen auf kleinen Stühlchen. Dies ist glücklicherweise, nach dem Bau des Stephanushauses in den 70-ziger Jahren, nicht mehr notwendig. Die Arbeit der Caritas ist jedoch in all den Jahren nicht weniger geworden. Die Mitarbeiter/innen sind zuständig für Haussammlungen, Kranken- und Weihnachtsbesuche, Jubilarehrungen, Vortragsreihen, Erholungsmaßnahmen oder dem Besuch des Wohnheim Marianhill, um nur einige Aufgaben zu nennen. Besonders stolz ist man darauf, dass man eine stattliche Summe Geld an verschiedene Projekte weiterleiten konnte. Zu dieser Feierstunde hatte sich auch die stellvertretende Dekanatsvorsitzende Anne Eickel eingefunden. Sie überbrachte den Mitarbeiter/innen und Gästen um die Vorsitzende Maresi Lange, die besten Glück- und Segenswünsche für die weiteren Jahren. Für ihre langjährige Mitarbeit wurden weitere vier Damen mit einem Buchpräsent und einer Rose bedacht. So arbeit Vroni Assmann bereits seit 34 Jahren aktiv mit. 30 Jahre Mitarbeiterin sind: Maresi Lange (davon 21 Jahre Vorsitzende), Irmtraud Sindern (davon 28 Jahre Schrift-führerin) und Elisabeth Willecke. In den vergangenen 21 Jahren hat die Vorsitzende Maresi Lange die Geschicke der Caritas mit Sicherheit und Gelassenheit geführt. Darauf sind die Helferin/innen besonders stolz. Dies sei jedoch nur möglich, so Frau Lange, wenn die ganze Familie mitmacht und es auch hin und wieder "Caritassuppe" gibt. (Detlev Becker)




16.11.2003

Bezirksausschuss besichtigt Skateranlage in Breitenbruch
Neuer Polizeibezirksbeamter Aloys Klüppel vorgestellt

Bevor sich die Mitglieder des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch im Schießraum des Schützenhauses in Breitenbruch zusammensetzten, trafen sie sich zu einer Ortsbesichtigung an der Skateranlage am Scharfenberg. Hier warteten schon 12 Jugendliche im Alter zwischen 8 und 16 Jahren auf die Ausschussmitglieder, um auf ihr Problem aufmerksam zu machen. Die Kids wünschen sich einen Platz wo sie jederzeit ihrem Hobby, dem ‚Skatboarden' nachgehen können. An der bisherigen Straße sind nun, nach anfänglichen kleineren Reibereien mit den Anwohnern, inzwischen durch die Jugendlichen die Wogen wieder geglättet. Doch zufriedenstellend ist die derzeitige Lösung für keine der beiden Seiten. Ihr Sprecher Sascha Hering machte nochmals auf die Probleme aufmerksam, stellte allerdings gleichzeitig drei Alternativen vor. Die erste Alternative wäre der Wendeplatz in Höhe des Friedhofes. Gegenargumente hier sind die schlechte Teerdecke und die eventuelle Störung der Totenruhe. Alternative zwei wäre der Platz an der Wanderhütte. Hier spricht allerdings gegen, dass sich der Platz weit außerhalb befindet und zudem im Naturschutzgebiet liegt. Die dritte und wahrscheinlich annehmbare Alternative sei die Nebentrasse der Straße ‚Zum Windstich' in Höhe des Umsetzers. Diese Nebentrasse soll im Frühjahr, im Zuge von Kanalbauarbeiten, neu gemacht werden. Für diese Alternative sprächen viele Gründe: 1. Trasse bereits vorhanden, nur geringe Verände-rungen; 2. Weit weg von der Wohnbebauung; 3. kein öffentlicher Verkehrsraum; 4. keine Lärmbelästigung bei Sprüngen und ähnlichem für die Anwohner; 5. vorhandene Zuwegung zum Umsetzer nach auftragen einer Teerdecke nutzbar. Nach Abschluss der Diskussion bedankte sich der Ausschuss-vorsitzende Friedel Sölken bei den Jugendlichen für die sachliche und gute Argumentation. Doch nun seien die Politiker gefordert, sie wollen die Entwicklung weiterverfolgen und Gespräche mit den zuständigen Stellen führen. Eine entgültige Zusage und Lösung konnten sie nicht machen. Die Sitzung wurde anschließend im Schützenhaus fortgesetzt. Als erstes wurde der neue Polizeibezirksbeamte Polizeiober-kommissar Aloys Klüppel vorgestellt. Herr Klüppel, der neu auf diesem Gebiet tätig ist, wünschte sich allzeit eine gute Zusammenarbeit mit allen Bürgern und Gremien in Niedereimer und Breitenbruch. Zu erreichen ist Herr Klüppel telefonisch unter der Rufnummer 02931/3041 in seiner Dienststelle am Alten Markt in Arnsberg. Zum Punkt Anregungen und Anfragen sowie Mitteilungen der Verwaltung wurde folgendes bekannt gegeben. Der Ausschuss für Bürger- und Sozielangelegenheit lehnt es ab, dass Senioren-ratsmitglied Dieter Bertram als sachkundigen Bürger in den Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch aufzunehmen. Ferner sollen die Schaukasten in Breitenbruch einem sinnvollen Gebrauch, eventuell Vereinsbekanntmachungen, zugeführt werden. Entgegen möglichen Überlegungen der Stadtverwaltung das Wahllokal in Breitenbruch zu schließen stimmte der Bezirks-ausschuss. Für den Erhalt spricht eine Wahlbeteilung von über 90 % im Ort und die unzumutbare Entfernung nach Niedereimer. Ebenso muss die Dorfidentität gewahrt bleiben. Die Ratsmitglieder Irmgard Hesse und Friedel Sölken waren von diese Überlegungen genauso überrasch wie die Betroffenen. Doch nach letzten Aussagen bleibt das Wahllokal derzeit erst noch bestehen. Bei der Verwaltung soll nachgefragt werden, ob es möglich sei eine bessere Lösung für die Schulkinder aus Breitenbruch zu finden. Derzeit haben viele, besonders Jüngere, dass Problem das sie in den überfüllten Schulbussen kein Platz bekommen. Sie müssen sich dann in den Mittagsstunden auf lange Wartezeiten einstellen, da nur wenige Busse nach Breitenbruch fahren. Dies ist für die Kinder ein unzumutbarer Umstand. Hier bedarf es einer schnellen und einfachen Lösung, wie vielleicht nach dem Sunderaner Vorbild. Hier werden verschiedenfarbige Fahrkarten an die Kinder ausgegeben. So könnte der Fahrer schnell und problemlos erkennen welches Kind nach Breitenbruch muss und auf gerade diesen Bus angewiesen ist. Zum Abschluss der Sitzung stellte der Vorsitzende der Schützenbruderschaft Breitenbruch, Rudolf Hahne, noch den Ausschussmitliedern die ehrenamtliche Arbeit sowie den Schießraum im Schützenhaus vor. Alle waren von den selbstgestalteten Räumlichkeiten äußerst überrascht. (Detlev Becker)




09.11.2003

Leider nur geringe Beteiligung am Kirchweihfest
Weihe der neuen Kirche vor 20 Jahren

Am Sonntag feierte, ebenso wie die Lateran-Basilika in Rom, die Sankt Stephanusgemeinde in Niedereimer das Kirchweihfest. Allerdings mit dem Unterschied, dass die Basilika in Rom mit etwa 1700 Jahren die älteste Kirche der Welt ist. Hingegen kann die neue Kirche in Niedereimer erst auf 20 Jahre zurückblicken. Mit einem feierlichem Festhochamt, unter Mitwirkung des Sing-kreises, wurde dieser Tag begonnen. Im Anschluss an die Messe waren die Gemeindemitglieder ins Stephanushaus eingeladen. Der Einladung von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand folgten leider jedoch nur ca. 70 Personen. Woran dieses lag ist schwer auszumachen. Ob es allgemein an der Situation des Pastoral-verbundes liegt oder daran dass das Kirchweihfest erst kurz-fristig in den Terminkalender aufgenommen worden ist, konnte niemand so recht ausmachen. Die Begrüßung der Anwesenden erfolgte durch den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Friedel Vor-derwülbecke. Er bedankte sich bei den Erschienenen für ihr kommen und die jahrzehntelange Unterstützung. Probst Dr. Achim Funder betonte in seiner Rede, dass die Kirche in Niedereimer der schönste sakrale Bau neuer Kirchen im Dekanat sei. Hiervon überzeugt hatten sich auch die Dekanatsmitglieder in der vergangenen Woche. Die Kirche sei vor 20 Jahren mit viel ‚Herzblut' der Gemeindemitglieder entstanden. Viele Helfer hätten die Kirche zu dem gemacht was sie heute ist. Nur durch ihre Unterstützung, aber nicht nur finanziell, und ihre Eigen-leistung hätte ein solch gelungenes und gleichzeitig lebendiges Bauwerk entstehen können. Er dankte seinen Vorgängern, hier ganz besonders Pater Kaperschmidt, für ihre Weitsicht. Gleichzeitig äußerte er aber auch den Wunsch, dass sich weitere Generationen für die Kirche einsetzen und sie nutzen. Dr. Funder bat die Gemeindemitglieder aber auch, auf das silberne Kirchweihjubiläum im Jahre 2008 hinzuarbeiten. Zum Schluss bedankte sich Dr. Funder bei dem Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. für die kleine Fotoaus-stellung, die bei den Anwesenden manch schöne Erinnerung wach rief. Nach diesem Worten erhob er das Glas und wünschte den Gästen einen gemütlichen Frühschoppen. (Detlev Becker)




21.10.2003

Pastoralverbund sorgt für Verwirrung
Michael Roth neuer Kassierer des Vereinsring

Seit Einführung des Pastoralverbundes im Vorjahr in Niedereimer, sorgt seine Obrigkeit aus Arnsberg häufiger für Verwirrung. Bereits im Vereinsring abgestimmte Termine müssen häufig verschoben, ohne Absprache hinzugefügt oder abgesagt werden. Diese Aussage machten jetzt die Vereinsvorstände Niedereimers in der Herbstsitzung des Vereinsring. Hier bedürfte es genauerer Absprachen, ein Blick in den Vereinskalender würde oftmals schon genügen. So findet die Gräbersegnung am Allerheiligentag diesjährig bereits um 9.45 Uhr statt. Die Kirchenbesucher, der Musik- und Gesangverein mögen sich bitte darauf einstellen, hieß es hierzu nur lapidar. Wird mit solchen Aktionen etwa versucht ein gut funktionierendes Vereinsleben zu untergraben? Aber auch über Erfreuliches konnte der Vereinsringsvorsitzende Klaus Vernholz berichten. So sei der Schnadegang mit Historienspiel eine super Sache gewesen. Er bedankte sich bei allen Beteiligten. Auch die Internetseite von Niedereimer, insbesondere die Bildershows von Nikolaus Hütter, sei ein absoluter Renner. Die Zugriffzahlen beweisen dies und liegen deutlich höher als bei der Arnsberger Seite. Vom Tag der Senioren war auch nur positives von den Teilnehmern zu hören. Begeistert waren die Damen und Herren von der Busfahrt durchs Sauerland mit Kaffeetrinken und dem musikalischem Ausklang im Stephanushaus. Neu und ergänzend in den Vereinsringsvorstand wurde Michael Roth gewählt. Er übernimmt den Posten des Kassiers von Thorsten Haack, der sich nun ganz der Arbeit des 2. Vorsitzenden widmen kann. Anstehende Aktionen des Vereinsrings für 2003 sind noch der Martinszug am 10.11. (mit oder ohne Musik muss noch geklärt werden), der Volkstrauertag am 15.11. um 18.45 Uhr und der Dorfkalenderverkauf der Vereine/Organisationen im November an den Haustüren. Zum Punkt Verschiedenes gab es mehrere Wortmeldungen. So möchte der Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand das ausgefallene Kirchweihfest am 9.11. nach dem Hochamt nachholen. Hierzu ist die ganze Gemeinde eingeladen - mal abwarten wer kommt? Der Geschäftsführer des Musikverein Hans-Peter Kaluza bemängelte die schlechte Teilnahme am Jubelfest. Hier wurde der ‚Schwarze Peter' jedoch zurückgeschoben. Denn für ein solches Fest kurzfristig zu werben, wäre der falsche weg. All diejenigen die jedoch dort waren, waren von der musikalischen Leistung begeistert. Aufgrund der schlechten Einnahmen überlegt der Musikverein nun, eine Aufwandsent-schädigung für Gemeinschaftsveranstaltungen innerhalb des Dorfes zu nehmen. Dies lehnte der Vereinsringsvorsitzende jedoch ab, es wäre unfair den anderen Vereinen/Organisationen gegenüber, eine Gleichheit aller müsse gewährleistet sein. Im kommenden Jahr möchte der TuS den Blau/weißen Abend (14.02.04) wieder im altherkömmlichen Rahmen aufziehen und das heimische Publikum damit locken. Einige Vereine/Organisationen haben bereits ihre Zusage zum ‚Bunten Programm' gemacht. Im Anschluss nun noch die wichtigsten Termine für 2004: 06.01. Neujahrsempfang, Kirche; 14.02. Blau/weißer Abend, TuS; 23.02. Kinderkarneval, TuS; 04.03. Versammlung, AKD; 06.03. Versammlung, Schützen; 27.03. Footballnight, Schützen; 01.04. Frühjahrssitzung, Vereinsring; 10. + 11.04. Osterfeuer, Vereinsring; 09.05. Kommunion, Kirche; 15.05. Kinderschützen- und Siedlerfest, Schützen/Siedler; 10.06. Tag der offenen Tür, TuS; 19./20.06. Pfarrfest, Kirche; 26.06. Schnadegang, Vereinsring; 10.- 12.07. Schützenfest; 17.09. Seniorenfahrt, Vereinsring; 18.09. Tag der offenen Tür, Feuerwehr; 14.10. Herbstsitzung, Vereinsring; 10.11. Martinszug, Vereinsring; 20.11. Advents- und Weihnachtsmarkt, Kirche. Alle weiteren Termine findet man im bereits erwähnten Dorfkalender. (Detlev Becker)




13.10.2003

Brand einer Autowerkstatt im Niedereimerfeld
Vier Personen eingeschlossen

Aus ungeklärter Ursache kam es am Samstag Nachmittag zu einem Brand in einer Autowerkstatt im Niedereimerfeld. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch zwei Monteure und eine Mutter mit Kind in den Werkstatträumen. Als die Stadtteileinheit mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 und dem Mannschaftstransportfahrzeug an der Brandstelle eintrafen, war höchste Eile geboten. Zuerst drang ein Trupp unter Atemschutz und mit Schnellangriff zur Menschenrettung in die Werkstatthalle ein. Ein zweiter Trupp unter Atemschutz unter-stütze die Kameraden bei der Suche nach vermissten Personen. Während dieser Zeit bauten die anderen Einsatzkräfte, unter der Leitung des Brandinspektors Detlev Becker, die Wasserversorgung vom Hydranten auf und unternahmen erste Löschversuche von außen. Die aus den Flammen und Rauch geretteten Personen konnten draußen dem Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienstes übergeben werden. Diese waren mit vier Einsatzkräften, unter der Leitung der ‚Notärztin' Lisa Hackenberg, mit Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Nachdem alle Personen gerettet worden waren, konzen-trierten sich die Trupps auf die Brandbekämpfung sowohl von innen als auch weiterhin von außen. Nach etwa 30 Minuten war der Brand unter Kontrolle und die Verletzten erstversorgt. Dieser "Brand" war glücklicherweise nur Aufgabe bei der Jahresübung der Stadtteileinheit Niedereimer in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst. Diese Lage wurde den Kameraden/innen vom Einheitsführer, dem Oberbrandmeister Dirk Sölken, gestellt. Zu dieser Übung hatten sich neben den Kameraden der Ehrenabteilung auch der Bezirksausschuss-vorsitzende Friedel Sölken, ein Vertreter der Polizei und einige "Schaulustige" eingefunden. Dirk Sölken lobte in der anschließenden Manöverkritik das gute taktische Vorgehen der Einheiten und die kooperative Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Maltesern. (Detlev Becker)




19.09.2003

Feuerwehr mit dem Tag der offenen Tür mehr als zufrieden
Tag stand unter dem Motto: Sicherheit im Straßenverkehr

Der Verlauf vom Tag der offenen Tür der Feuerwehr Niedereimer hätte nicht besser sein können. An diesem Tag passte einfach alles zusammen. Das hochsommerliche Wetter war spitze, die Gäste zufrieden und die Übung klappte reibungslos. Als man 1994 bei regnerischem Wetter startete, konnte niemand erahnen das dieser Tag zehn Jahre später einmal so gut einschlägt. Neben den Gästen aus dem Dorf konnte die Einheitsführung Abordnungen der Feuerwehr Bruchhhausen und des THW vor Ort begrüßen. Ferner ließen sich der Leiter der Wehr Peter Glaremin, sowie die Vertreter der Politik Friedrich Merz und Irmgard Hesse diesen Besuch nicht nehmen. Erfreut war man über die starke Präsenz der heimischen Firmenbesitzer. Die Einsatzübung die von einer Gruppe durchgeführt wurde, war an diesem Tag wohl das Publikumsmagnet. Angenommene Lage war ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person sowie eine zweite Person mit Schock. Hierbei wurde die Realität weitestgehend nachvollzogen. So wurde die Feuerwehr Nieder-eimer durch das Arnsberger Rüstfahrzeug unterstützt. Dies ist notwendig da die Feuerwehr Niedereimer nur über geringe technische Hilfsmittel, wie z.B. Spreizer, verfügt. Eine Rettungsschere steht der Feuerwehr Niedereimer nicht zur Verfügung. Sogar die Gemeinschaftsarbeit mit dem Rettungs-dienst wurde nachgestellt. Diese Aufgabe übernahm eine befreundete Gruppe des Malteser Hilfsdienstes aus Arnsberg. Die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr klappte, aufgrund der guten Koordination, reibungslos. Bei dieser Übung wurde den Gästen jeder Schritt genau erklärt. Nicht nur deswegen dauerte diese Übung ca. 40 Minuten. Auch im Ernstfall dauert die Rettung so lange, da die Feuerwehr nach den Weisungen des Rettungsdienstes (Notarzt) arbeitet. Die Zuschauer waren von der Demonstration der Übung angetan. Aber nicht nur die Arbeit der Feuerwehr stand an diesem Tag im Vordergrund. So boten die Kameraden auch Spiel und Spaß für die Kinder an. Austoben konnten sich die Kinder in der Springburg, ebenso konnten sie sich als ‚Spritzenmeister' am Brandhaus betätigen. Auch viele bunte Gesichter wurden von den Damen des AWo-Kindergartens gemalt. Es waren Löwen, Gespenster oder einfach nur bunte Masken zu sehen. Für die jungen Schumacher-Fans war ein Fahrsimulator aufgebaut. Hier galt es Bestrunden zu drehen. Die Bestzeit mit 3:18,75 min fuhr Dennis Becker vor Lukas Goor (3:25,65 min) und Marvin Bertram (3:30,46 min). Die drei Gewinner erhielten Kinogutscheine. Besonderen Anklang, zuerst bei den Kindern und später bei den Damen, fanden wieder die Rundfahrten mit dem Feuerwehr-fahrzeug. Die Erwachsenem konnten bei der Verkehrswacht einen Seh- und Reaktionstest durchführen lassen. Viele waren von ihren Ergebnissen überrascht. Zudem gab die Verkehrswacht weitere Informationen zur Verkehrssicherheit. Nach so viel Demonstration und Information durften natürlich der Durst und Hunger nicht hinten anstehen. So wurde den Besuchern selbstgemachter Kuchen und Kaffee sowie Köstlich-keiten von Grill angeboten. Ebenso fanden die gekühlten Getränke reißenden Absatz. Die Gästen danken es mit kräftigem Hunger und Durst. Die Dorfbewohner Niedereimers zeigten ihre Anerkennung für die stete Einsatzbereitschaft der Feuerwehr, indem sie lange ihre Gäste waren. Gerade dies zeige, so betonte der Einheitsführer Dirk Sölken, dass eine intakte Dorfgemeinschaft gerade bei den jungen Familien in Niedereimer lebe. (Detlev Becker)




19.09.2003

Erlebnisreicher Nachmittag für die Senioren

Einen geselligen und harmonischen Tag bei herrlichem Sommerwetter verlebten die Senioren aus Niedereimer. Hierzu eingeladen hatte wieder der Vereinsring, unter der Leitung des Vorsitzenden Klaus Vernholz. Bevor es mit dem Bus durch das ‚Alte Testament' (Stadtgebiet Sundern) ging, wurden die 30 Teilnehmer an verschiedenen Punkten im Ort abgeholt. Dem schloss sich eine gut zweistündige Busfahrt an. Im Gasthof Tebbe in Weninghausen legte man eine Kaffeepause ein. Hier konnten sich die Gäste bei Riesentortenstücken entsprechend stärken. Zurück in Niedereimer wurden die Senioren bereits im Stephanushaus erwartet. Bei einer guten Tasse Suppe, die von den Damen der Caritas gereicht wurde, kehrten die Lebensgeister wieder. Auch der Durst wurde gestillt. Im Anschluss an das Essen lauschten die Senioren den Musikstücken des Männergesangverein. Der Videofilm vom Historienspiel konnte leider, aus technischen Gründen, nicht gezeigt werden. Dies soll zu einem späteren Zeitpunkt auf dem großen Seniorennachmittag nachgeholt werden. Die Gäste sollten aber nicht ganz leer ausgehen. So zeigte man ihnen wenigstens Dias vom Schnadegang und Historienspiel. Der Ortsheimatpfleger Detlev Becker gab währenddessen Erklärungen und verlas auszugsweise das Manuskript zum Spiel. Anschließend spielte der Musikverein Niedereimer ein paar Stücke aus ihrem umfangreichen Repertoire. Sowohl die musikalischen Auf-führungen als auch die Ausführungen zum Historienspiel wurden mit viel Applaus von den Senioren belohnt. Jeder Gast freute sich über diesen abwechslungsreichen Nachmittag und die schönen Abendstunden. Beim Abschiednehmen kam sogar ein wenig Wehmut bei den Senioren auf. Auch die Organisatoren waren mit dem Verlauf des Tages zufrieden. (Detlev Becker)




18.09.2003

Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch tagte

Der Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch tagte diesmal, auf besonderen Wunsch des Seniorenbeirates Arnsberg-Mitte, im Bruchhausener-Computer-Treff. Dieser Einladung folgte man gerne. Im Anschluss an die Sitzung gaben die Mitglieder, Alfons Hahne und Dieter Bertram, sowohl Auskunft über die Arbeit des Seniorenbeirates als auch zum Bruchhausener-Computer-Treff. Hauptthemen der Sitzung waren allerdings der Bebauungsplan ‚Alte Ruhr' und der Brandschutzbedarfsplan. Zur Änderung des Bebauungsplanes spricht der Bezirksausschuss die Empfehlung der Beschlussvorlage aus. Das Thema Brandschutzbedarfplan beschäftigte den Ausschuss länger. So erläuterte der stellvertretende Leiter der Wehr Bernd Löhr, ausführlich den Werdegang sowie die Möglichkeiten und Lösungen. Nach anschließender Beratung entschloss man sich der Verwaltung die Variante 3 (alt 67) zu empfehlen. Diese Variante besagt: Wiedereinrichtung einer Tageswache im Stadtteil Arnsberg mit drei Einsatzkräften pro Schicht. Die angestrebte Lösung würde eine deutliche Verbesserung für die Stadtteile Niedereimer und Breitenbruch bringen. Auf Anregungen und Anfragen wurde von der Verwaltung nachfolgend reagiert. Das Straßenbegleitgrün an der Wannestraße wurde bereits zurückgeschnitten. Die Kreispolizei-behörde hat zum 1. Juli d. J. den Polizeioberkommissar Aloys Klüppel als Bezirksbeamten für Niedereimer/Breitenbruch eingesetzt. Herr Klüppel soll zu einer der nächsten Sitzungen eingeladen werden. Nachdem man endlich eine Querungshilfe in Breitenbruch errichtet hat, soll diese nun auf drängen der Straßenverkehrsbehörde wieder abgebaut werden. Problem hierbei ist die Größe, mit 1,50 m ist sie als Querungshilfe zu klein. Nun soll, nach Absprache mit den Behörden, aus dieser Querungshilfe ein Fahrbahnteiler mit Bepflanzung werden. Diese optische Trennung mit Pflasterstreifen soll die Verkehrsteil-nehmer zum angepassten Fahrverhalten animieren. Ebenso wurde die Gasversorgung in Breitenbruch nochmals angesprochen. Hier erhoffen sich die Ausschussmitglieder nun vom Betreiber einen schnellst möglichen Bescheid. Es soll dazu wiederholt Rücksprache mit dem Versorger gehalten werden. Die Verwaltung erachtet es nicht als Notwendig, das Seniorenbeiratsmitglied Dieter Bertram als sachkundigen Bürger in den Bezirksausschuss aufzunehmen. Dies wäre eine Doppelfunktion und verursache nur unnötige Kosten. Hier will man jedoch nicht locker lassen und den Antrag erneut stellen. Zum Schluss lud der Ausschussvorsitzende Friedel Sölken alle Mitglieder zum Musikfest am 10.11. in Niedereimer ein. (Detlev Becker)




18.09.2003

Feuerwehr zur Brandschutzerziehung im Kindergarten
Notruf der Kinder bereits gut eingeübt

Den Abschluss der frühkindlichen Brandschutzerziehung vollzogen kürzlich die Kameraden der Stadtteileinheit Niedereimer. Nachdem die Erzieher/innen bereits vorbildliche Arbeit geleistet hatten, rundeten die Feuerwehrmänner mit ihrem Besuch die ganze Sache ab. Bereits im Eingang wurden die Männer, um den Einheitsführer Dirk Sölken, mit dem Feuerwehrlied des AWo-Kindergartens empfangen. Anschließend ging es in die einzelnen Gruppen. Während im Kindergarten den Kids die Arbeit und die Ausrüstung näher gebracht wurde, wurde draußen am Fahrzeug den Kindern der Umgang mit Rettungsgeräten und Spritze gezeigt. Das Hauptaugenmerk lag in diesem Jahr beim Notruf. Aufgrund der guten Vorbereitung beantworteten die Kinder die Fragen der 'Leitstelle' (altersgemäß) präzise und kannten größtenteils ihre eigene Adresse. Auf diese Aussagen ist der Disponent der Leitstelle angewiesen, um entsprechende Einsatzmittel zu wählen. Hingewiesen wurden die Kinder natürlich darauf, dass ein Anruf ‚aus Spaß' für die Eltern eine teure Sache werden könnte. Bevor die Männer der Feuerwehr mit ihrem Fahrzeug abrückten, luden sie die Kindern mit ihren Eltern zum anstehenden Tag der offenen Tür (20.09.) noch ganz herzlich ein. (Detlev Becker)




03.09.2003

Kirchenbuch Niedereimer - 2. Auflage

Der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. hat sich entschieden, aufgrund der großen Nachfrage, eine zweite Auflage des Buches ‚Geschichte der Kirchengemeinde Sankt Stephanus Niedereimer' herstellen zu lassen. Um einen Überblick zu bekommen, kann das Buch ab sofort bei Klaus Vernholz (Tel. 02931/7549), Detlev Becker (Tel. 02931/7086) oder per E-Mail vereinsring@niedereimer.de vorbestellt werden. Angeboten wird das Buch zum Preis von ca. 35,- €. Wer das Buch vorab einmal einsehen möchte, kann sich mit dem AKD e.V. in Verbindung setzen (donnerstags ab 19.30 Uhr im Archivraum). Der Vorbestellungszeitraum läuft bis zum 30. September. (Detlev Becker)




31.08.2003

10. Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr in Niedereimer
Schauübung von Feuerwehr und Malteser Hilfsdienst

Bereits zum 10. Mal öffnet die Feuerwehr Niedereimer den Besuchern Tor und Tür und gewährt so den kleinen und großen Gästen einen Blick hinter die Kulissen. Auch am kommenden Samstag (20.09.) ab 14.00 Uhr haben sich die Männer und Frauen, um den Einheitsführer Dirk Sölken, wieder so einiges einfallen lassen. So steht der Tag in diesem Jahr unter dem Motto "Sicherheit im Straßenverkehr". Aus diesem Anlass kommt die Verkehrswacht mit ihrem Mobil zum Seh- und Reaktionstest. Ebenso ist ein Fahrsimulator aufgebaut, wo es für die besten und sicherersten Fahrer tolle Preise zu gewinnen gibt. Das Hauptaugenmerk des Tages wird wohl gegen 16.00 Uhr auf der Rettung von Personen aus einen verunfallten Fahrzeug liegen. Mit dabei sind die Helfer des Malteser Hilfsdienstes, die diese Übung mit Verletztenmimen und Rettungsdienst unterstützen. Während der Übung wird den Besuchern jeder Schritt im einzelnen erklärt. Aber keine Angst: Blut fließt dabei nicht. Im Anschluss können die Einsatz- und Rettungsfahrzeuge besichtigt werden. Nach soviel Action ist eine Stärkung angesagt. So bieten die Kameraden wieder Kaffee und Kuchen, Köstlichkeiten vom Grill sowie gut temperierte Getränke an. In der Hüpfburg können sich die Kinder wieder nach Herzenslust austoben. Genauso können sie sich als ‚Spritzenmeister' am Brandhaus betätigen. Zusätzlich wird das Kinderschminken, von den Damen des AWo-Kindergarten, mit angeboten. So werden aus Kindern lustige Fabeltiere oder bunte Gesichter. Auch stehen die Kameraden den Besuchern an diesem Tag gerne wieder mit guten Ratschlägen zur Seite. Alles in allem bietet die Feuerwehr wieder einen abwechselungsreichen Nachmittag/Abend an. Die Kameraden würden sich über eine rege Teilnahme aus der Bevölkerung freuen. Mit eingeladen sind natürlich Gäste aus Nah und Fern. Als man im Jahre 1994 klein mit einer Schauübung und dem gemütlichen Beisammen anfing, konnte niemand ahnen wie gut dieser Tag doch von den Dorfbewohnern und Gästen angenommen würde. So entwickelte man im Laufe der Jahre immer wieder neue Konzepte und weitete das Programm immer mehr aus. Mal waren es die Oldtimer die gezeigt wurden, mal das Bobbycar-Rennen oder die Malwettbewerbe die als Publikumsrenner wirkten. Zu hoffen bleibt aber, dass sich viele die Arbeit der Feuerwehr näher bringen lassen, es jedoch für niemanden irgendwann einmal zu ernsthaften Schäden kommt. (Detlev Becker)




03.08.2003

Kirchenchronik jetzt zu erwerben

Was lange währt wird endlich gut. Nach diesem Motto ist nun auch die Kirchenchronik für Niedereimer zu erwerben. Bereits im Frühjahr sollte das Buch erscheinen, doch aufgrund verschiedener Umstände ist es erst jetzt zu erhalten. Dieses, in Kooperation der Familie Hendricks, erstellte 460-seitige Buch befasst sich nicht nur mit der heimischen Kirchengeschichte. Ebenso wird ein Einblick in die Weltkirche und die Heimatgeschichte des Ortes Niedereimer gegeben. Mit in der Chronik sind Farbbilder der Kirche und Fenster zu sehen. Ergänzt wird das Buch auch durch Federzeichnungen verschiedener ortsbezogener Gotteshäuser der Umgebung. Mehr als vier Jahre hat Josef Hendricks damit verbracht ausführliche Recherchen in verschiedenen Archiven anzustellen und eine Vielzahl von Personen zu befragen. Doch nun endlich kann diese gelungene Chronik zur ‚Geschichte der Kirchengemeinde Sankt Stephanus Niedereimer' käuflich erworben werden. Die Bücher werden vom Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. zum Preis von 29,90 € angeboten. Der Verkauf erfolgt am Samstag, 9. August nach der Abendmesse von 19.00 bis 19.30 Uhr und am Sonntag, 10. August nach dem Hochamt von 10.30 bis 12.00 Uhr im Stephanushaus. Wer diesen Termin nicht wahrnehmen kann, kann das Buch direkt beim AKD beziehen. Der AKD ist donnerstags ab 19.30 Uhr im Archivraum (Alte Post, Stephanusweg 11) zu erreichen. Vorbestellte Bücher werden zurückgelegt. Da das Buch nur in einer geringen Auflage erschienen ist, sollten sich Interessenten möglichst schnell entscheiden. (Detlev Becker)




02.08.2003

Jari Domke und Katrin Drews neue Regenten in Niedereimer
Gute Ergebnisse beim Luftgewehrschießen

Mit dem entscheidenden Wurf konnte sich Jari Domke gegen die anderen Jungen und Mädchen beim Kinderschützenfest in Niedereimer durchsetzen. Allerdings war in diesem Jahr aufgrund des heißen Wetters die Bewerberzahl wohl ehr gering. Der 11-jährige Leistungsschwimmer vom SV Aegir Arnsberg und Schüler des Franz-Stock-Gymnasiums erkor sich die ein Jahr ältere Theodor-Heuss-Schülerin und Spielerin der Mädchenfußballmannschaft des TuS Niedereimer Katrin Drews zur Mitregentin. Auch sonst wurde das Angebot der Schützenbruderschaft leider nicht so angenommen wie man es sich gewünscht hätte. Vermutlich lag es mit an den Sommerferien. Doch die Kinder die gekommen waren, kamen voll auf ihre Kosten. So wurde Pony-Reiten, Kinderschminken, Hüpfburg, Dosenwerfen und Fädenziehen präsentiert. Jedes Kind erhielt als Gewinn tolle verschiedene Sachpreise. Auch für das leiblich Wohl war bestens mit Waffelbäckerei, Pommes und Bratwurst sowie gekühlten Getränken gesorgt. Aufgrund von Terminschwierigkeiten konnte das Jugendorchester des Musik-verein Niedereimer leider nicht spielen. Wieder mitmachen konnten die Kinder beim Luftgewehrschießen. Hierbei wurden teils hervorragende Leistungen erzielt und folgende Plätze belegt:
- Mädchen bis 14 Jahre = 1. Nina Sölken; 2. Laura Sölken
- Jungen bis 14 Jahre = 1. Andreas Voss; 2. Lukas Goor; 3. Daniel Schulz
- Jungen 14 Jahre und älter = 1. Tobias Erlmann
(Detlev Becker)




30.07.2003

Pater Düllberg nimmt Scheck mit nach Peru
Hauptmann Friedel Sölken übergibt 1000,- € vom Schützenfest

Während seines derzeitigen Heimaturlaubes in Neheim ließ es sich Pater Dietrich Düllberg nicht nehmen auch Niedereimer einen Besuch abzustatten. Seit vielen Jahren ist Pater Düllberg mit der Sankt Stephanusgemeinde eng verbunden. Ende der 70ziger Jahre, die Stephanusgemeinde war gerade seelsorgerisch verweist, sorgte er dafür das in Niedereimer Heilige Messen gefeiert werden konnten. Als Dankeschön für seine treuen Dienste rief man die Spendenaktion für ‚Kinder in Peru' ins Leben. Seit fast 25 Jahren wird nun die Sternsingeraktion und die Sammlung auf dem Schützenfest zu diesem Zweck abgehalten. Das gesammelte Geld kommt, ohne irgendwelche verwaltungsbedingten Abzüge, direkt in Peru an. Damit können dann verschiedene Projekte im Andenstaat unterstützt werden. Pater Düllberg leitet in der Nähe von Lima ein Kinderheim. In diesem Heim können die Kinder der Ärmsten ihre Ferien verbringen und die alltäglichen Sorgen für eine kurze Zeit vergessen. Von diesem und anderen Projekten der Hiltruper Missionare berichtete Pater Düllberg im Anschluss an die Abendmesse im Stephanushaus. Neben etwa 30 Zuhörern nahm auch Pater Egon Runde, der seit einer Woche wieder in Deutschland ist, teil. Pater Runde war bis vor etwa einem Jahr Seelsorger in Niedereimer. Den Besuch von Pater Düllberg nutzten die Schützen um persönlich einen Scheck in Höhe von 1000,- € zu übergeben. Das Geld war wiederum auf dem Schützenfest und der Abrechnung gesammelt worden. Ebenso nutzte auch die Sankt Stephanusgemeinde den Abend um Pater Düllberg einen Beitrag für seine Arbeit in Lima mitzugeben. (Detlev Becker)




30.07.2003

Neue Außenwohngruppe der Caritas im ehemaligen Pfarrhaus

Das Pfarrhaus in Niedereimer ist am Festtag der Hl. Martha (29.07.) seiner neuer Bestimmung übergeben worden. Die Hl. Martha war eine Fürsorgerin Jesu und kümmerte sich um das Wohlergehen der Benachteiligten. Nach einem Gottesdienst mit Familienangehörigen, dem Mitbewohnern und Vertretern aus der Gemeinde, segnete Propst Dr. Achim Funder das Haus und wünschte den neuen Bewohnern sowie den Gästen alles Gute für die Zukunft. Anfang Juli bezogen fünf junge Erwachsene, mit einem Handicap, das Haus an der Friederichshöhe. In dieser Außenwohngruppe des Wohnheim Marianhill werden die jungen Leute nun ihr Leben in den eigenen vier Wänden gemeinsam meistern. Das große Ziel heißt: ‚Wir wollen so normal wie möglich, mit der Unterstützung die notwendig ist, in unserer Wohnung leben'. Nach der Segnung zeigte sich die Gemeinde sehr wissbegierig, wie das normale Leben eines Menschen mit Handicap aussieht. Mit diesem Angebot ermöglicht man den Bewohnerinnen und Bewohnern einen weiteren Schritt in die Selbständigkeit. Anschließend trafen sich die Familien-angehörigen, die Freunde, die Gemeindevertreter und der Vorstand der Caritas im Stephanushaus. Frau Anneliese Meng-Kinze von der Heimleitung bedankte sich bei allen die zum Gelingen und der Umsetzung dieser Idee beigetragen haben. Die Umbauarbeiten im Pfarrhaus konnten nach intensiven Gesprächen im Oktober letzten Jahres begonnen werden. Ein besonderer Dank galt den ungenannten großzügigen Spendern, ohne die die Ausstattung der Außenwohngruppe nicht möglich gewesen wäre. Ebenso musste die Renovierung des Hauses ohne öffentliche Zuschüsse auskommen. Thorsten Haack vom Vereinsring überbrachte stellvertretend für alle Vereine und Organisationen des Ortes die besten Wünsche zum Einzug und der damit verbundenen Integration in Niedereimer. Diesem Wunsch schlossen sich die Vertreter der Kirchengemeinde sowie des Caritas-Verbandes an. Jeder hatte zusätzlich noch ein kleines Präsent und einen ‚platten Blumenstrauß' mitgebracht. Nach so vielen Worten wurden den Gästen erfrischende Getränke und Schnittchen gereicht. Noch lange blieben Gastgeber und Gäste im Stephanushaus. Resümee des Abends der Heimleiterin Frau Anneliese Meng-Kinze: "Eine solche Einweihung mit so vielen Gästen könnte man sich in einer großen Stadt nicht vorstellen. Doch hier im Ort mit dörflichen Charakter konnten wir eine herzliche Aufnahme bereits an diesem Abend spüren." (Detlev Becker)




Westfälische Rundschau, 15.07.2003

Markus Brakel und Anja Brasse regieren die Schützen in Ninive. Neben Hauptmann Friedel Sölken und Peter Glaremin freuen sich auch Königinnen-Gatte Christian und Töchterchen Lene. (WR-Bild: Eichhorst)
"Doppelter Markus" in Niedereimer

Niedereimer, (oe) Die Zweite Kompanie der Stephanusschützen feierte gestern unter der Vogelstange den „doppelten Markus". Neuer Schützenkönig wurde Markus Brakel und Geck Markus Nietzsche vervollständigte den Erfolg der „Zweiten".

   Bei strahlend blauem Himmel und großer Zuschauer- schar ging das Königsschie-

ßen unter der neuen Vogelstange zügig voran. An ernsthaften Kandidaten mangelte es nicht und die zielten auch noch gut. Bereits um 10.05 Uhr segelte der noch weitgehend intakte Adler mit dem 88. Schuss zu Boden.
   Jubeln konnte diesmal Markus Brakel. Der 32-Jährige hatte in den letzten Jahren schon häufig unter der Stange gestanden und mehrfach

den vorletzten Schuss gehabt. Der neue König ist Vorstandsmitglied der Schützen und in der l. Mannschaft der Fußballer aktiv. Er ist ledig, wohnt am Himmelpfortener Weg und arbeitet als Werkzeugmacher bei der Firma Perstorp.
   Neue Königin wurde Anja Brasse. Sie kommt wenigstens aus dem Bereich der ersten Kompanie. Mit ihr freuten sich Ehemann Christian

und Töchterchen Lene. Zäher als der Vogel war diesmal die Geckfigur, die erst nach dem 91. Schuss fiel. Den hatte der 25-jährige Markus Nietzsche abgefeuert.
   Nach dem Vogelschießen zog das Schützenvolk in die Halle. Am Abend sorgte dort nach dem Festzug die Band „Die Happies" am dritten Tag in Folge für Stimmung.




13.07.2003

Sonnige Stunden für Schützen und Gäste auf der Friedrichshöhe
Konzert zu Ehren des Königspaares und zahlreiche Ehrungen

Bei schönstem Schützenwetter zum Festauftakt am Samstag feierten die Niedereimer Schützen und zahlreiche auswärtige Gäste bis in die späte Nacht. Der Musikverein Langscheid, der Tambourkorps Schreppenberg und die Tanz- und Showband "Die Happies" hatten großen Anteil an der tollen Stimmung. Beim traditionellen Konzert zu Ehren des amtierenden Königspaares Ralf und Heike Schilde am Schützenfestsonntag konnte Hauptmann Friedel Sölken wieder zahlreiche Gastvereine und Ehrengäste begrüßen. Bürgermeister Hans-Josef Vogel, Stellvertreterin Erika Hahnwald, Ratsmitglied Irmgard Hesse, die Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt und eine Abordnung des Kreisvorstandes waren nur einige, die das Konzert der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer genossen. Neben dem amtierenden Königspaar Ralf und Heike Schilde und dem Geckkönig Christoph Reuther wurden zahlreiche Jubilare geehrt: Königin vor 25 Jahren Gitta Hilgenstock, Königspaar vor 40 Jahren Walter Kneer und Erika Sölken, Königin vor 50 Jahren Elisabeth Rosendahl. Für 50jährige Mitgliedschaft wurden Josef Hagedorn,Manfred Hoffmann, Josef Rüther, Heinrich Vernholz und Otto Willeke ausgezeichnet. Und für 40jährige Mitgliedschaft wurden Helmut Lohberg und Heinz Rinsche ausgezeichnet. Den Orden für Verdienste um das Schützenwesen erhielten Michael Kraas und Oliver Glaremin aus den Händen von Amtsoberst Wilfried Glaremin. Für besondere Verdienste wurden der stellvertretende Kompanieführer der 2. Kompanie Alfons Körner und Schützenhauptmann Friedel Sölken ausgezeichnet. Peter Berger, welcher 30 Jahre mit dem Tambourkorps Schreppenberg am Schützenfest teilnimmt, als Trommler und 28 Jahre als Tambourmajor erhielt vom Schützenhauptmann als Dank ein Präsent. Im Anschluß an die Ehrungen genossen die Gäste in der vollbesetzten Halle Friedrichshöhe das gewohnt gelungene und abwechslungsreiche Konzert des Musikvereins Niedereimer. Wie bereits im letzten Jahr können sich Interessierte über die aktuellsten Informationen und Fotos im Internet unter www.niedereimer.de informieren. Die Homepage wird mehrmals - Tag und Nacht - aktualisiert (Dietmar Eickhoff)




02.07.2003

Schützenfest in Niedereimer vom 12. bis 14. Juli 2003
Musikvereine aus Langscheid und Hövel helfen aus

Nur noch wenige Stunden und wieder wird das Fest der Feste, das Schützenfest, auf der Friederichshöhe gefeiert. Jung und alt sind schon in Feierlaune und fiebern dem Fest entgegen. Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen, nur noch wenige Handgriffe sind zu tätigen. Der grüne Schützenrock hängt aufgebügelt parat, ebenso flattern die Dorffahnen weit sichtbar im Wind. Aber auch die Damen des Hofstaates sind schon aufgeregt ihre exklusiven Kleider vorzuführen. Für Ralf und Heike Schilde heißt es bald Abschiednehmen von der Königswürde. Doch bevor es soweit ist, ziehen die Schützen am Sonntag noch einmal durchs Dorf. Angetreten wird am Sonntag auf dem Schützenplatz. Von dort aus zieht man über den Himmelpfortener Weg zur Schürholzstraße, wo Königspaar und Hofstaat abgeholt werden. Danach zieht der Festzug die Friederichshöhe hinunter zum Dorfplatz um anschließend wieder den Schützenplatz ‚zu erklimmen'. Die Festzüge an diesen hohen Tagen werden begleitet vom Tambourcorps Schreppenberg sowie im Wechsel vom Musikverein Langscheid und Hövel bzw. der Oldie-Band-Hövel. Die letztgenannten drei sind erfreulicherweise kurzfristig eingesprungen. Ohne sie wäre das Schützenfest doch wohl recht klanglos geworden. Los geht das Fest aber keineswegs erst am Sonntag. Wie all die Jahre zuvor beginnt das Schützenfest mit dem ‚Trömmelken' am Samstag Nachmittag. Abends steht der Kirchgang mit Totenehrung und Vogelaufsetzen an. Am Sonntag Morgen müssen die Schützen zum Konzert mit Ehrungen wieder fit sein. Hierzu spielt der heimische Musikverein unter Leitung von Hans-Jürgen Wirth. Der Montag steht ganz im Zeichen des neuen Königspaares. So wurde nicht nur der Vogel erstmals von einem anderem Schützenbruder gefertigt, auch die Vogelstange ist neu. Also alle Vorzeichen für die Königsaspiranten stehen gut. Am Nachmittag zeigt sich das neue Königspaar mit Hofstaat dann in vermutlich farbenprächtigen Kleidern - zumindest die Damen, die Herren in traditionell grün/weiß. Der Abend und das Schützenfest neigt sich unter den Klängen der ‚Happies' dem Ende zu. Bereits an den beiden Abenden zuvor bitten die ‚Happies' die Besucher zum Tanz. (Detlev Becker)




02.07.2003

Mädchenfußball beim TuS Niedereimer gestartet

14 Mädchen, wovon bereits vier in einer gemischten Mannschaft spielen, meldeten sich jetzt beim Schnuppertraining des TuS Niedereimer an. Diese Mädchen kommen aber keineswegs nur aus Niedereimer. Auch vom Schreppenberg, aus Arnsberg oder Hüsten sind welche mit dabei. Einige Spielerinnen der Jahrgänge 90/91 bis 93 sind mit dem Fußball aufgewachsen. So sind einzelne Eltern selbst Fußballer oder Trainer. Trainiert wird die Mädchenmannschaft donnerstags in der Zeit zwischen 17.oo und 19.oo Uhr von Hans-Werner Röttgers. Erste Turniererfahrungen möchte man vielleicht schon am 19. Juli beim Street-Soccer-Turnier auf dem Arnsberger Schoßberg sammeln. Wenn es noch Mädchen gibt, die Lust haben am Mannschaftsport teilzunehmen, so sind diese ganz herzlich beim TuS Niedereimer willkommen. Das Training beginnt am 10. Juli 2003. (Detlev Becker)




22.06.2003

Pfarrfest bei Sankt Stephanus

Ein fröhliches Miteinander wünschte Pfarrer Siepe den Gemeindemitgliedern von Sankt Stephanus beim Pfarrfest an diesem Wochenende. Er selbst konnte wegen einer Fortbildung in Paderborn leider nicht teilnehmen. Als Vertretung erschien Schwester Anna Mirijam. Auch Propst Dr. Achim Funder war es am Samstag Abend nur kurz vergönnt reinzuschauen, da in der Propsteigemeinde Arnsberg ebenfalls das Pfarrfest gefeiert wurde. Für das nächste Jahr gelobte man eine bessere Terminkoordination, wobei das Pfarrfest in Niedereimer schon seit Jahren am dritten Wochenende im Juni stattfindet. Die Gäste die aber zum Pfarrfest gekommen waren, kamen auf ihre Kosten. So wurden sie mit Köstlichkeiten vom Grill, Erbsensuppe sowie Kaffee und Kuchen verwöhnt. Ebenso wurde den Besuchern, bei den angenehmen Temperaturen, gekühlte Getränke geboten. Zum Frühschoppen spielte das Jugendorchester des Musikvereins Niedereimer. Die mit über 400 Preisen reichlich bestückte Tombola lockte wieder viele Gäste an. Genauso erfolgreich für Kinder und Eltern war der Trödelmarkt am Nachmittag. Austoben konnten sich die Kids in der Springburg. Leider fehlten auch in diesem Jahr wieder einmal weitere Attraktionen für die kleinen Besucher. Ansonsten waren der Pfarrgemeinderat, als Veranstalter, und die Gäste mit dem Festverlauf zufrieden. (Detlev Becker)




20.06.2003

Voller Sportplatz und super Stimmung
Vater und Sohnduell beim Elfmeterschießen

Der TuS Niedereimer konnte sich am Fronleichnams-tag wieder über regen Zuspruch, sowohl aus der Bevölkerung als auch von Gästen, freuen. Es waren so viele Fans und Gäste auf der Friedrichshöhe, dass es beinahe zu einem Verkehrkollaps gekommen wäre. Im Himmelpfortener Weg gab es kaum ein Durchkommen und auch die Parkplätze an der Halle und den Zubringerstraßen waren zugeparkt. Nach dem G-Jugendturnier beruhigte sich dann die Verkehrlage. Hier standen sich sieben Mannschaften, der Pampas-Liga, gegenüber wie SSV Allendorf, Arnsberg 09, Grün/Weiß Arnsberg, TuS Bruchhausen, TuRa Freienohl, TuS Müschede und der TuS Niedereimer. Bei diesem Turnier gab es nur Sieger, so erhielt jede Mannschaft einen Pokal und die begehrte ‚Dicke Eiche Plakette'. Während der Spiele fanden ebenfalls auf dem Sportplatz verschiedene Wettkämpfe statt. Beim Bobbycar-Rennen siegte Lena Marie Brasse vor Michel Stiefermann und Jörn Sölken. Tobias Kemper siegte beim Fahrradturnier der unter 10-jährigen vor Dominik Gierse und Dominik Müller. Bei den Teilnehmer über 10 Jahren gewann Andreas Voß vor Marvin Bertram und Jens Voß. Das Rollerrennen konnte Kai Baier für sich entscheiden. Alle Gewinner erhielten schöne Sachpreise. In der voraus gegangenen Sportwerbewoche fanden verschiedene Wettkämpfe zu den Vereinsmeisterschaften statt. Hieran nahmen insgesamt 43 Sportler/innen teil. Mädchen: Jahrgang 1990: Marion Bunte, Eva Wiesenthal, Kristin Rohland, Nina Sölken. Jahrgang 1991: Helena Lüttich, Melanie Becker. Jahrgang 1993: Julia Simon, Cecile Böckmann, Lisa-Marie Kaiser, Laura Sölken. Jahrgang 1994: Marie-Helen Hecke, Marie Wingenbach, Carolin Schäfer. Jahrgang 1995: Linda Kaiser. Jahrgang 1996: Celine Müller. Jahrgang 1997: Anna Deimann, Greta Löseke, Teresa Becks. Jahrgang 1998: Pia Wingenbach. Jungen: Jahrgang 1986: Julius Simon. Jahrgang 1990: Pierre Fondacaro. Jahrgang 1991: Alexander Dransfeld, Sebastian Böckmann. Jahrgang 1992: Marcel Wolny, Marvin Bertram, Daniel Risch. Jahrgang 1993: Waldemar Wirt. Jahrgang 1994: Tobias Kemper, Dominik Müller, Jan Löseke, Hendrik Griese, Robin Becks, Lars Voß, Nils Rohland. Jahrgang 1995: Nikolei Schmartok, Timo Bettin, Raphael Schäfer. Jahrgang 1997: Robin Schulz, Jan Simon. Frauen: Sabine Bettin. Männer: Wolfgang Becks, Markus Litters, Helmut Fitz. Im Anschluss an die Ehrungen fand das Elfmeterschießen der Vereine/Gemeinschaften aus Niedereimer statt. In diesem Jahr gab es eine Besonderheit. So stellte sich Vater Norbert Voss, der seine Torwarthandschuhe eigentlich an den berühmten Nagel gehängt hatte, gegen den Sohn Stephan zum Zweikampf. So durfte jede Fünfergruppe zweimal zum Elfmeterschießen antreten. Hier konnte sich der TuS, im zweiten Anlauf, gegen seine weiteren acht Gegner durchsetzen. Zu diesem Duell traten an TuS Niedereimer (7/6 Treffer), Evangelischer Kirchen-vorstand (7/5 Treffer), Siedlerbund (6 Treffer), Musikverein (6 Treffer), Gesangverein (6 Treffer), Schützenbruderschaft (6 Treffer), Feuerwehr (4 Treffer), Pfarrgemeinderat (4 Treffer) und Arbeitskreis Dorfgeschichte (3 Treffer). Noch lange saßen die Gäste bei angenehmen Temperaturen auf dem Platz zusammen. Das Resümee des Veranstalters, wieder eine rundum gelungene Sache. (Detlev Becker)




15.06.2003

Vogel für's Schützenfest fertig

Noch vier Wochen Schonzeit hat der Schützenvogel in Niedereimer, bevor ihm der Garaus gemacht wird. Mit dem neuen Vogel erlebt Niedereimer gleich zwei Premieren in Punkto Vogelschießen. So legte nicht nur ein anderer Schützenbruder erstmals Hand an die Fertigung des neuen Vogels. Ebenso wird in diesem Jahr die neue Vogelstange auf Tauglichkeit über-prüft. Die alte Stange (Mast) musste aus Sicherheitsgründen abmontiert werden. Diese leistete den Schützenbrüdern über 40 Jahre lang treue Dienste. Der Vogel, in diesem Jahr in schwarz/weiß gehalten, soll für bessere Treffsicherheit sorgen. Damit wird gewährleistet das auch sehschwache Schützenbrüder die Übersicht nicht verlieren. Von seiner Größe überzeugen konnten sich vorab schon einmal das Königspaar Ralf und Heike Schilde sowie der Hauptmann Friedel Sölken und Adjutant Wilfried Glaremin. (Detlev Becker)




15.06.2003

Kameradschaftstreffen der Ehrenabteilung in Niedereimer

Am diesjährigen Kameradschaftstreffen der Ehren-abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Arnsberg in Niedereimer nahmen über 100 altgediente Kameraden teil. In diesem Jahr wieder mit dabei war auch Bürgermeister Hans-Josef Vogel. In seiner Dankesrede überbrachte er ebenfalls die Grüße von Rat und Verwaltung. Er betonte ganz besonders das diese Kameraden ein fester Bestandteil in der Stadt seien und in den vergangen Jahrzehnten großartiges bürgerschaftliches Engage-ment in ihren Heimatorten geleistet hätten. Im Anschluss zeichnete er zehn Kameraden mit der Treuemedaille aus. Für 25-jährige Zugehörigkeit: Oberfeuerwehrmann (Ofm) Udo Käuffer (Hüsten) und Ofm Werner Szodruch (Niedereimer); für 35-jährige Zugehörigkeit: Unterbrandmeister (Ubm) Manfred Kinzl (Arnsberg), Ofm Anton Kauke und Ofm Walter Zelder (beide Bachum) sowie Ofm Erich Dierkes (Hüsten); für 40-jährige Zuge-hörigkeit: Ofm Karl Grammes und Ofm Gerhard Niggemann (beide Hüsten), Oberbrandmeister (Obm) Hans-Dieter Bertram (Nieder-eimer) sowie Ofm Helmut Scholz (Wennigloh). Zu dieser Auszeichnungen gratulierten auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Franz-Josef Schröder, der Bezirksausschussvorsitzende Friedel Sölken (Niedereimer/Breitenbruch) sowie das Mitglied des Arbeitskreis Brandschutz Berni Klocke. Der Stadtwehrführer Peter Glaremin gab nach der Totenehrung noch einige Daten und Zahlen zu Mitgliedern und Einsätzen bekannt. So bestand die Feuerwehr Arnsberg am 31.12.2002 aus insgesamt 788 Kameraden (512 Einsatzabteilung, 101 Jugendfeuerwehr, 175 Ehrenab-teilung). Im Jahre 2002 wurden die Kameraden zu 766 Einsätzen gerufen. Die drei ältesten Teilnehmer des Kameradschafts-treffens erhielten aus den Händen von Bernd Löhr (stellv. Wehrführer) je eine Flasche. An diesem Tag war Walter Steinwender (Hüsten) mit 82 Jahren der Älteste. Ihm folgten mit jeweils 79 Jahren Karl Betlehem (Arnsberg) und Gotthard Köhler (Voßwinkel). Noch lange saßen die Kameraden der Ehrenabteilung bei gekühlten Getränken und Schnittchen beisammen. (Detlev Becker)




11.06.2003

Schnadegang mit Historienspiel rückt immer näher

Mit riesen Schritten geht es nun auf den Schnadegang in Niedereimer zu, der in diesem Jahr auf Samstag den 28. Juni terminiert worden ist. Dieser Tag soll den Niniviten aber lange in Erinnerung bleiben. Denn gleichzeitig mit dem Schnadegang findet erstmalig ein Historienspiel an bedeutsamer Stelle statt. Dem einstigen Standort der ‚Dicken Eiche' von Niedereimer am Himmelpfortener Weg. Das Spiel beruht auf zwei historischen Begebenheiten, die in diesem Jahr zum 150zigsten bzw. 80zigsten Mal wiederkehren. Am 13. Juli 1853 besuchte der spätere Kaiser Wilhelm I. mit dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. und Graf Otto von Bismarck die ‚Dicke Eiche'. Sie war damals, nach Ratibor/Schlesien und Ibbenbüren, die drittgrößte Eiche Deutschlands. Der Baum misst in etwa zwei Meter Höhe einen Umfang von neun Metern und der hohle Innenraum bietet einer ganzen Schulklasse (24 Personen) Platz. Die Gesandtschaft befand sich auf dem Weg vom Land-ständetag in Soest zur Schlosseinweihung in Herdringen. Dieser Besuch war der preußischen Regierung in Arnsberg so wichtig, dass die Eigentümer der am Wege liegenden Häuser sogar Geld bekamen um die Häuser zu ‚weißeln'. Wie lange der Besuch dauerte und auf welche Bürger die Gäste trafen ist leider nicht überliefert. Für die Ortschaft Niedereimer bis heute ein denkwürdiger Tag. Auch für andere Besuchergruppen war die ‚Dicke Eiche' jahrzehntelang ein beliebtes Ausflugsziel. 70 Jahre später, am 23. August 1923, erlangt der Ort nochmals landesweite wenn auch traurige Berühmtheit. Durch Brandstiftung wird vermutlich die 1000jährige Eiche ein Opfer der Flammen. Der Baum befindet sich zu dieser Zeit schon in einem sehr desolatem Zustand. Durch Blitzschlag hat er einen Teil seiner Rinde verloren und die Äste der einst so mächtigen Baumkrone sind arg verdorrt. Noch ehe die Feuerwehr mit den damals primitiven Hilfsmitteln anrückt, ist der Baumriese nicht mehr zu retten. Sie können nur noch hilflos zusehen wie das Wahrzeichen Niedereimers in Asche zerfällt. Diese beiden Ereignisse werden nachgestellt. Für den königlichen Besuch hat sich eigens eine kleine ‚Laienspielgruppe' in historischen Kostümen und stilecht mit Kutsche aus Niniviten gebildet. Die Löscharbeiten werden von Kameraden der Feuerwehr Herdringen in zeitechten Uniformen und Hilfsmitteln nachempfunden. Im Anschluss an das Historienspiel wird ein Gedenkstein mit wichtigen Daten enthüllt. Allen die durch ihre Vorbereitung oder Bereitstellung geholfen haben, sei vorab schon einmal herzlich gedankt. Die Wanderer des vom Vereinsring Niedereimer organisierten Schnadegangs treffen sich um 14.30 Uhr am Dorfplatz. Etwa für 16.00 Uhr ist das Historienspiel am Himmelpfortener Weg geplant. All diejenigen die es nicht schaffen am Schnadegang teilzunehmen sind zum Spiel aber herzlich eingeladen. Nun hofft der Veranstalter und die Akteure auf die Gutwetterzusage von Petrus und eine rege Beteiligung von Seiten der Bevölkerung. Natürlich sind hier nicht nur die Niniviten sondern auch auswärtige Zuschauer gemeint. Nach der Wanderung und dem Spiel treffen sich alle Teilnehmer zum Ausklang an der SGV-Hütte am Stemberg. Hier sorgt der SGV wieder für ausreichend Speisen und Getränke. An der Hütte sind Fotos von der ehemaligen ‚Dicken Eiche' zu sehen. Ebenfalls findet in diesem Jahr wieder das allseits beliebte Dorfrätsel statt. Ein Preis für die größte Teilnehmergruppe ist wieder in Aussicht gestellt. (Detlev Becker)




10.06.2003

Spielplätze werden neu- bzw. umgestaltet
Stadt schafft 6000 qm Ausgleichsfläche für Niedereimerfeld in Arnsberg

Ein großes Thema der Bezirksausschusssitzung Niedereimer/Breitenbruch war die Neu- bzw. Umgestaltung der Spielplätze in der Stadt Arnsberg. Hiervon betroffen sind auch die Plätze in Niedereimer. In der Sitzung erläuterten anhand der Kinderzahlen Frau Beyer vom Jugendbüro und Herr Schmidt vom Grünflächenmanagement die Pläne. Der Spielplatz am Himmelpfortener Weg soll aufgegeben werden, sowohl aus Sicherheitsgründen als auch aus Interessenmangel. Es wird überlegt dafür an der Wannetalschule die Spielmöglichkeiten zu erweitern. Der Platz an der Hirtenstraße soll zu einem Kleinkinderspielplatz (bis 6 Jahre) umgestaltet werden. Mit dem Geld aus Grundstücksverkäufen und Pflege sollen die anderen Spielplätze in Niedereimer attraktiver gestaltet werden. Der Platz an der Wannestraße bleibt von diesem Konzept unberührt, der neue Platz auf der Hude soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Der zweite Spielplatz auf der Hude wird vorerst zurückgestellt. Finanzmittel in Höhe von 20.000,- € für die Wannetalschule und 12.000,- € für die Hirtenstraße sind vorgesehen. Durch sogenannte Betreuungsobjekte (Eltern und Kinder arrangieren sich) möchte man mehr Bezug zu den Spielplätzen schaffen und Kosten einsparen. Da der Wasserspielplatz in Arnsberg eine überregionale Bedeutung hat, überlegt man ebenfalls im Bremers Park in Neheim einen ‚Aktionsspielplatz' zu schaffen. Doch damit ist den Kindern aus Niedereimer nicht geholfen. Ein weiterer Gast in der Sitzung war Herr Lepsky vom Amt für Wirtschaftförderung. In seiner Ausführung legte er dem Bezirksausschuss klar offen, dass eine schnelle Bearbeitung (sprich: Genehmigung zur Rodung von Baumreihen als Immissions-schutz) ohne Beteiligung parlamentarischer Gremien notwendig sei. Nur so sei es möglich kurzfristig Arbeitsplätze im Niedereimerfeld zu erhalten. Andere Behörden hingegen sind an diesem Verfahren beteiligt worden. Gegen dieses Art und Weise sprach sich der Bezirksausschuss energisch aus. Es dürfe nicht möglich sein geltendes Bauplanungsrecht zu übergehen und Grünfläche in Lagerfläche umzuwandeln, auch wenn dem Eigentümer damit verbundene Auflagen gemacht würden. Im Gegenzug erwarb die Stadt im Seufzertal und Hellefelder Bachtal 6.000 qm Tannenbaumkulturen, die nun für viel Geld in Mischwald umgewandelt werden. Fazit: für 1.200 qm im Niedereimerfeld werden 6.000 qm in Arnsberg gekauft - was hat Niedereimer davon? Nun noch einige weitere Themen. Die Veränderungssperre für das Gewerbegebiet ‚Alte Ruhr' soll vorerst, mit einer Ausnahme-genehmigung, beibehalten werden. Es wird angestrebt Breiten-bruch an die Gasversorgung anzubinden. Derzeit laufen diesbezüglich Prüfungen, die bis zum Jahre 2005 abgeschlossen sein sollen. Im Anschluss gab der Vorsitzende Friedel Sölken noch Informationen bezüglich der Anfragen der letzten Sitzung. So sieht der Arbeitskreis Verkehrssicherheit keinen weiteren Handlungsbedarf zu Sicherungsmaßnahmen und Beschilderung an der Überquerungshilfe im Niedereimerfeld, außer der Neuauf-bringung von Farbe. An der Straße Im Surkhahn ist zwischen-zeitlich ein Vorfahrtsschild angebracht worden. Zur Lärm-immission am Sportplatz gab er folgendes bekannt. Die Nutzung des Platzes soll durch Hinweisschilder bekannt gemacht werden. Außerhalb dieser Zeit (8- 12 und 14- 20 Uhr) ist die Nutzung untersagt. Hiervon ausgenommen ist der Spiel- und Trainings-betrieb. Das Problem ‚Gaststätte Dicke Eiche' ist inzwischen durch den Abriss gelöst. Zum Schluss der Sitzung wurden noch Anregungen aufgenommen. So sollen die Bäume und Sträucher an der Wannestraße und der Straße Zum Alten Brunnen zurück-geschnitten werden, um so eine bessere Einsichtnahme für die Verkehrsteilnehmer zu erreichen. Ebenfalls wurde um Klärung gebeten, ab wann die Stelle des Polizeibezirksbeamten für die Orte Niedereimer und Breitenbruch neu besetzt wird. Man wünscht sich wieder einen präsenten Ansprechpartner statt dieser zur Zeit unzufriedenstellenden Lösung. (Detlev Becker)




02.06.2003

Feuerlöscherüberprüfung in Niedereimer

Am Donnerstag, 3. Juli 2003 führt eine Fachfirma eine Überprüfung von Feuerlöschern sämtlicher Hersteller durch. Die Löscher werden in der Zeit von 17.00 bis 20.00 Uhr im Stephanushaus (neben der Kirche) geprüft. Eine solche Prüfung sollte man möglichst alle zwei Jahre durchführen lassen, so sehen es die Hersteller vor. Mit einem Feuerlöscher müsste jeder Bediener in der Lage sein, einen Entstehungsbrand zu löschen und eine Ausbreitung des Brandes verhindern. Sollte ein Gerät im Ernstfall versagen, könnte es im nach hinein noch zu Schwierigkeiten mit der Versicherung kommen. Ein Feuerlöscher, je nach Ausführung, sollte sich in jedem Haushalt befinden. Der Gesetzgeber schreibt bei verschiedenen Heizungsanlagen sogar einen Feuerlöscher vor. Neue Feuerlöscher können an diesem Abend ebenfalls erworben werden. Die alten Feuerlöscher, die nicht mehr dem aktuellen Sicherheitsstandart entsprechen, werden fachgerecht entsorgt. (Detlev Becker)




25.05.2003

Buntes Treiben beim Maifest der Siedler

Zufriedene Gesichter, sowohl von Seiten des Vorstandes als auch der Besucher, waren beim Maifest der Siedlergemeinschaft Niedereimer am Wochenende zu sehen. Wieder einmal hatten sich die Organisatoren auf der Friederichshöhe viel Mühe gegeben jedem Gast gerecht zu werden. Prominentester Gast des Tages war der heimische Bundestagsabgeordnete Friedrich Merz. Auch das Wetter spielte mit und pünktlich zum Start zeigte sich sogar die Sonne. Den Kindern wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Hüpfburg, Kinderschminken, Armbrustschießen oder dem Zauberer ‚Chris' geboten. Ein weiterer Höhepunkt war das Provinzial-Mobil mit Tresorspiel und €uro-Foto-Schein-Herstellung. Aber auch die Erwachsenen kamen nicht zu kurz. Diese konnten sich messen beim Schinkenschätzen oder dem Bundesligatipp. Am Abend wurden die, von den Kindern des AWO-Kindergartens gemalten Bilder, zum Thema ‚Frühling' prämiert. Hier siegte in der Altersgruppe bis 4 Jahre: Marina Willecke; 4-5 Jahre: Irina Vehre und der Altersgruppe 6-7 Jahre Jonas Pasewaldt. Bei Würstchen und Pommes, Waffeln und Süßigkeiten sowie gekühlten Getränken kam jeder Besucher auf seine Kosten. (Detlev Becker)




23.05.2003

Kreative Niniviten spenden 4000,- € für Tansania

Der diesjährige Ostermarkt der Kreativen Niniviten erbrachte die stolze Summe von 4000,- €. Hier möchten sich nun alle Aus- und Hersteller bei den Käufern und Interessenten bedanken, die zu diesem guten Ergebnis beigetragen haben. Von diesem Geld beschafft die ‚action medior' nun in Deutschland Medikamente und Hilfsgüter die dem Sankt Walburgis Hospital in Nyangao/Tansania zur Verfügung gestellt werden. Seit der Gründung der Kreativen vor 10 Jahren, sind bisher sämtliche Einnahmen diesem Hospital zu gute gekommen. Somit haben sowohl die Kreativen als auch die Käufer dazu beigetragen, vielen Menschen in Afrika zu helfen und Not zu lindern. Aber auch jetzt werden ‚die Hände nicht in den Schoss gelegt'. Denn nach dem Ostermarkt ist die Zeit vor dem Ostermarkt. So planen die zur Zeit 18 Aktiven bereits den Ostermarkt im Frühjahr 2005. Man darf also jetzt schon gespannt sein wie es weitergeht. Weitere Kreative sind natürlich jederzeit willkommen. Diese können sich entweder bei Ulla Jöster oder Viola Exner melden. Wer mehr über die Kreativen Niniviten erfahren möchte, kann sich im Internet unter www.niedereimer.de informieren oder die Bilder vom Ostermarkt 2003 ansehen. (Detlev Becker)




22.05.2003

SGV Hüsten verlebt schöne Stunden in Niedereimer

Wieder einmal verlebte die Seniorengruppe des SGV Hüsten ein paar gemütliche Stunden in und an der Hütte am Stemberg. Auf verschiedene Weise hatte eine 50-köpfige Wanderschar den Weg nach Niedereimer gefunden. Ein großer Teil war gewandert und der Rest mit dem Bus oder Auto angereist. Am Ziel angekommen erwartete der neue Vorsitzende Otto Voss die Gäste mit gekühlten Getränken sowie Kaffee und Kuchen oder Grillspeisen mit selbstgemachten Salaten. So verging viel zu schnell der Nachmittag bei Unterhaltung und Dönekes. Bereits für den Herbst ist der Gegenbesuch in Hüsten geplant. Hier werden die Niniviten beim traditionellen Kartoffelbraten verwöhnt. Diese Treffen finden nun schon einige Jahre statt. (Detlev Becker)




21.05.2003

Aus Altpapier neue Bücher gewinnen
Betreuung in den Sommerferien

Noch vor den Sommerferien möchte der Förderverein der Wannetalschule eine Altpapieraktion durchführen. Mit dem erwirtschafteten Geld soll dann die Bücherei in der Schule aufgestockt werden. Diesen Beschluss fassten jetzt die Mitglieder in ihrer Versammlung. Bereits während der Versammlung konnte der Vorsitzende Klaus Szinglober die bisher neu angeschafften Bücher vorstellen. Die neue Bücherei soll später in dem ehemaligen Schulleiterzimmer ihren Platz finden. Aber auch hier sind Umbaumaßnahmen notwendig. So soll die Wand zur Bühne herausgebrochen werden, um den Büroraum mit der Bühne zu verbinden. Danach sollen verschiedene Hochebenen, die ebenfalls neu angeschafft werden, als Leseräume entstehen. Hierzu überlegt sich der Förderverein noch Aktionen zur Finanzierung bzw. geht auf die Suche nach weiteren Geldquellen. Derzeit besteht der Verein aus 67 Mitgliedern, die den Kindern diese und andere Gelegenheiten ermöglichen. Diese Mitgliederzahl ist bei den 97 Schulkindern der Wannetal-schule erfreulich hoch. Herr Szinglober konnte während der Versammlung einen beachtlichen Rückblick geben. Hier alle aufzuführen würde den Rahmen sprengen. Daher nur einige wesentliche Punkte. Die ‚betreute Schule' hat derzeit 14 Kinder; in den Klassen 3 und 4 Englischunterricht als freiwillige Maßnahme; Übernahme von Kosten in Härtefällen sowie Anschaffung von Mobiliar, Bücher und Verbrauchsmaterial. Da die Ferienbetreuung in den Osterferien positiv aufgenommen wurde, soll diese auch in den Sommerferien (25.08.- 12.09.) wieder angeboten werden. Dieses Angebot steht für alle Kinder aus den gesamten Stadtgebiet zur Verfügung. Hierzu überlegt der Förderverein allerdings für Mitglieder ein ‚Rabattsystem' für die Ferienbetreuung bzw. betreute Schule einzuführen. Mehr Infos zur Ferienbetreuung im Schulsekretariat, bei Herrn Szinglober oder im Internet (www.niedereimer.de). Bei den Vorstandswahlen wurde Christiane Rademacher in ihrem Amt als Kassenwart bestätigt. Neuer Kassenprüfer wurde Dieter Risse. Zum Schluss bedankte sich die Lehrerschaft beim Förderverein für die geleistete Unterstützung. (Detlev Becker)




14.05.2003

Jugendraum in Niedereimer sorgt immer wieder für Ärger

Zuerst fing es 1999 mit der Jugendarbeit in Niedereimer doch sehr verheißungsvoll an. Dank einer engagierten Mitbürgerin hatte das jahrelange Suchen nach geeigneten Räumlichkeiten ein Ende gefunden. Die Jugendlichen brauchten sich nun nicht mehr am Dorfplatz oder am Waldrand auf Bänken zu treffen. Man gestand ihnen zu - in Eigenregie - den Raum im Stephanushaus einmal wöchentlich zu nutzen. Schnell fanden sich Sponsoren den Raum jugendgerecht einzurichten. So kam vom Ruhrverband eine Tischtennisplatte, von der Schützenkompanie eine Dartscheibe und von der Sparkasse ein Computer. Sogar ein Billardtisch stand den Jugendlichen zur Verfügung. Selbstverständlich wurde der Raum auch neu gestrichen und Gardinen angeschafft. Nach und nach wurden die "Öffnungszeiten" - erst offiziell später eigenverantwortlich - erweitert und verlängert. Damit war der Ärger aber vorprogrammiert. Da die Jugendlichen nun selbst die "Schlüsselgewalt" hatten, stand einer Ganztagsöffnung nichts mehr im Wege. Nun sind sie teilweise Tag und Nacht im Jugendraum anzutreffen. Sogar als Schlaflager sollen die Räumlichkeiten schon benutzt worden sein. Ebenfalls trifft man Jugendliche immer wieder während Messzeiten oder Feierlichkeiten im Haus an. Besonders schlimm aber ist es, wenn die Kirchbesucher zur Sonntagsmesse gehen und Jugendliche sich vor den Haus rumtreiben. Zeitweise wurde der Flur sogar als Werkstatt genutzt. Der sogenannte Jugendraum hat sein Gesicht inzwischen komplett verändert. So findet man heute weder Billardtisch, noch Dartscheibe oder Computer im Raum. Dafür aber weiche Polster, eine Theke, riesen Musikboxen und einen großen Kühlschrank (wofür auch immer). Was man auch findet, sind jede Menge leere Dosen und Flaschen, Zigarettenkippen und Müll. Die Krönung kommt allerdings noch. Zum "Schutz" vor den Jugendlichen hat man vor kurzem eine Zwischentür in den unteren Flur eingebaut. So möchte man die unliebsamen Gäste von Feierlichkeiten verhalten sowie Essen und Trinken vor Schwund schützen. Einige Eltern verbieten ihren Kindern sogar, aufgrund dieser Vorkommnisse, den Jugendraum zu besuchen. Um all den Unannehmlichkeiten aus dem Wege zu gehen, hat Pater Runde vor einem Jahr das Pfarrhaus in Niedereimer verlassen. Man hatte es mit den Jugendlichen gut gemeint. Doch inzwischen scheint ihr das Ruder aus den Händen geglitten zu sein. Es bleibt zu hoffen das sich die Jugendlichen wieder selber besser in den Griff bekommen und es demnächst mit den neuen Nachbarn keinen Ärger gibt. (Detlev Becker)




02.05.2003

Erneut Ferienbetreuung in der Wannetalschule
Förderverein investiert 6000,- € in die Schule

Auch in den Sommerferien bietet der Förderverein der Wannetalschule Niedereimer den Grundschulkindern aus dem gesamten Stadtgebiet wieder eine Ferienbetreuung an. Der Zeitraum ist für die zweite Ferienhälfte, vom 25.08. bis 12.09.2003, vorgesehen. Den Kindern werden von Montags bis Freitags in der Zeit zwischen 8.00 und 13.00 Uhr verschiedene Aktivitäten von Kräften mit entsprechender Erfahrung geboten. Die Kosten hierfür belaufen sich auf maximal 30,- € pro Woche und Kind, dieses hängt von der Teilnehmerzahl ab. Eine verbindliche Anmeldung nimmt ab sofort das Sekretariat der Wannetalschule oder der Vorsitzende des Fördervereins, Herr Klaus Szinglober entgegen. Weiter Angaben hierzu findet man im Internet unter www.niedereimer.de. Aufgrund der Nachfrage der Betreuung allgemein, hatte sich der Förderverein der Wannetalschule entschlossen, in diesem Jahr tief in die Kasse zu greifen und noch einiges an Material zu beschaffen. So wurde an Mobiliar beschafft: zwei hochwertige Spieltische, ein fahrbarer Raumteiler, ein Trockenregalwagen für Bilder sowie eine Garderobe mit Schuh- und Tornisterablage. Zusätzlich noch Spielmaterial in guter Kindergartenqualität wie Baukasten, Legosteine und ähnliches. Ferner wurde je ein Klassensatz Schulbücher und Bücher zur Aufstockung der Schulbücherei beschafft. Die Gesamtinvestition des Fördervereins beläuft sich auf über 6000,- €. Hier sei allen Mitgliedern und Spendern für ihre tatkräftige Unterstützung gedankt. (Detlev Becker)




02.05.2003

Neue Kücheneinrichtung vorgestellt

Mit Beginn des Wonnemonats Mai konnte in der Wannetalschule in Niedereimer die komplett neu eingerichtete Küche übernommen werden. Hierzu hatten sich der Lieferant Herr Ulrich Sindern und der Fachbereichsleiter ISA (Immobilien Service Arnsberg) Herr Ulrich Grewe zusammen mit den Förder-vereinsvorstand Frau Christiane Rademacher und Herr Klaus Szinglober eingefunden. Herr Sindern stellte während der Präsentation kurz das Konzept und den Nutzen der Küche vor. So soll vor allem mit den Rollcontainern ein kindgerechtes Arbeiten erreicht werden. Aber auch die Erwachsenen, die diese Küche bei Schulfeiern, Mittagsbetreuung oder Kochkursen nutzten, sind mit diesem Konzept zufrieden. Besonders erfreut zeigten sich die Herren Grewe und Sindern über die gute Zusammenarbeit zwischen Lehrerschaft, Herstellern und Stadt. Hier seien auch die Möbel- und Gerätehersteller genannt, die durch einen ordentlichen Preisnachlass dieses Projekt erst ermöglicht hätten. Für Mobiliar und Geräte besteht eine fünfjährige Vollgarantie, eine nichtalltägliche Sache. Mit in den Dank eingeschlossen wurden der Malerbetrieb Korte und der Sanitärbetrieb Liesenfeld, für die kostengünstige Erstellung der Räumlichkeiten. Der Förderverein ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, sich an den Gesamtkosten zu beteiligen. So wurde durch das Porzellanhaus Schäfer qualitativ hochwertiges Markeninventar für die Küche angeschafft. Zu guter letzt durften die Kinder natürlich nicht fehlen und wurden mit verschiedenen Aufgaben betraut. So machte die Klasse 1 einen Malwettbewerb der von der Klasse 3 bewertet wurde. Hier belegte Ilka Scheibelhut den Platz 1. Platz 2 und 3 belegten Svenja Rademacher und Tim Stein. Die Klasse 2 bastelte Fensterbilder für den Raum und in der Klasse 4 wurden die ‚Küchenregeln' ausgearbeitet. So wurde jeder Schüler/in und jede Lehrkraft mit in die Verantwortung genommen. Nun bleibt zu hoffen das die neue Küche genauso lange hält und genutzt wird wie sein Vorgänger. Die Vorgängerküche wurde während der Osterferien in der Bodelschwinghschule am Schreppenberg aufgebaut. (Detlev Becker)




14.04.2003

Ostern in Niedereimer: Dorfgemeinschaft aktiv
Unterbau für das Osterfeuer erstellt

Ein stabiler Unterbau für das diesjährige Osterfeuer in Niedereimer wurde jetzt durch zahlreiche freiwillige Helfer errichtet. Damit sind die ersten Vorbereitungen für ein abwechslungsreiches Osterfest in Niedereimer beendet. Am kommenden Samstag ab 8.00 sind dann alle Dorfbewohner eingeladen beim Aufbau des traditionellen Osterfeuers kräftig mit anzupacken. Ob jung oder alt, jeder hat dann Gelegen-heit Hand anzulegen. Für das leibliche Wohl hat der Vereinsring Niedereimer gesorgt. Für die Helfer ist das Errichten des österlichen Holzstapels alljährlich ein besonderes Erlebnis, wenn tatkräftige Helfer des Arnsberger Ortsteils, ob Pohl- oder Neubürger, miteinander die Vor-raussetzung für ein gelungenes Osterfeuer schaffen. Am Ostersonntag trifft sich die Bevölkerung dann um 19.30 Uhr an der St., Stephanuskirche. Begleitet von der Löschgruppe Niedereimer, dem Männergesangverein sowie dem Musikverein Niedereimer marschieren die Teilnehmer über den Himmelpfortener Weg zum Eichhahn, dem Osterfeuerstandort. Unterwegs sind alle Kinder zum Ostereiersuchen eingeladen. Allen jungen Teilnehmer erhalten eine süße Überraschung. Während des Osterfeuers werden den Zuschauern wieder Getränke angeboten. Ab 20.00 Uhr lädt dann der Musikverein Niedereimer zum Osterhäschenball in die Halle Friedrichshöhe ein. Zur Musik der Band "Balus" kann bis in die späte Nacht getanzt und gefeiert werden. (Dietmar Eickhoff)




05.04.2003

Verkehrsteilnehmer durch wegschwemmende Uferböschung gefährdet

Wieder einmal beunruhigt die Wannebachbrücke die Einwohner Niedereimers. Nach den letzten kleineren Hochwassern im vergangenem Herbst und Winter wird die Uferböschung zur Wannestraße hin mehr und mehr weggeschwemmt und das alte Brückenfundament freigelegt. Inzwischen ist es noch knapp ein Meter, der die Straße von dem etwa drei Meter tiefer liegenden Bach trennt. Die Ausspülungen fangen genau dort an, wo die provisorische Stützmauer aus Bordsteinkanten endet. Erschwerend hinzu kommen noch die im Bachlauf befindlichen Betonreste, die zu zusätzlichen Verwirbelungen in diesem Bereich sorgen. Somit wird das Abtragen der losen Erdschichten in diesem Bereich beschleunigt. Jede Woche wird die Brücke zwar vom Fachdienst kontrolliert, doch dieses Manko scheint bisher entweder noch nicht aufgefallen zu sein oder es wird ignoriert. Dabei besteht hier jawohl dringend Handlungsbedarf, um alle beteiligten Verkehrsteilnehmer vor größeren Schaden zu bewahren. Ausbesserungsarbeiten können und dürfen hier jedoch auf Dauer keine Lösung sein. Seit nunmehr sieben Jahren soll die Brücke erneuert werden. Doch aufgrund der angespannten Haushaltslage, wird der Neubau der längst überalterten Brücke immer hinausgeschoben. Die bisher durchgeführten Brücken-sanierungen (Fahrbahnerneuerung, Eisenstützen, Geländer etc.) haben seit Jahren viel Geld verschlungen, doch damit ist auf Dauer niemanden geholfen. Deshalb drängen Politiker und Dorfbewohner auf einen zügigen Neubau der Brücke und Sicherung des Bachlaufes. (Detlev Becker)




04.04.2003

Friedel Vorderwülbecke mit "goldenem Dorfkalender" ausgezeichnet
Osterfeierlichkeiten stehen an - ehemalige Helfer besonders eingeladen

Für seinen Einsatz als Kalenderverkäufer wurde, in der Frühjahrssitzung des Vereinsring Niedereimer, Friedel Vorderwülbecke ausgezeichnet. Er war es, der in den vergangenen Jahren die größte Anzahl von Kalendern in seinem Bezirk an den Mann bzw. Frau bringen konnte. Dank seiner Leistung und der vielen anderen Verkäufer wurden im Jahre 2002 fast 350 Kalender verkauft. Damit ist ein neuer Verkaufsrekord erreicht worden. Aus der Hand des Vereinsrings-Vorsitzenden Klaus Vernholz erhielt Friedel Vorderwülbecke dafür einen Dorfkalender des Jahres 2003 mit Goldstaub, Efeublättern und Strohhalmen sowie eine Flasche. Weiteres Thema der Sitzung war das Osterfeuer. So erfolgt der Unterbau bereits am 14.04. durch freiwillige Helfer. Zum Aufbau des Osterfeuers treffen sich die Helfer am Karsamstag ab 8.00 Uhr im Eichhahn. Hierzu lud Herr Vernholz besonders auch die ehemaligen Helfer ein. Diese sind herzlich willkommen zu einem Fläschchen Bier und einem kleinem Schwätzchen, auf diese Art möchte man den Gemeinschaftssinn pflegen. Also Ehemalige aufgemacht. Am Ostersonntag trifft sich ‚Kind und Kegel' um 19.30 Uhr an der Kirche. Von hier aus zieht man gemeinsam zum Ostefeuerplatz. Zwischendurch sind die Kinder eingeladen zum Eiersuchen und am Osterfeuer erhalten diese noch eine süße Überraschung. Ein weiterer wichtiger Termin ist der Schnadegang am 28. Juni. Hier wird ein Historienspiel in zeitgenössischen Kostümen an der ‚Dicken Eiche' aufgeführt. Im Anschluss wird ein Gedenkstein am Himmelpfortener Weg enthüllt. Der traditionelle Abschluss findet wieder an der SGV-Hütte statt. Beim Schnadegang winkt der größten teilnehmenden Gruppe wieder ein attraktiver Preis. Nächster Termin ist der Tag der Senioren am 19. September. Hier wird den Senioren eine Busrundfahrt mit anschließenden geselligen Abend geboten. Angeboten werden auch wieder die Dorffahnen zum Preis von 60,- €. Bisher wurden 220 Dorffahnen im Ort verkauft. Der Termin zum Verkauf des Buches zur Kirchen-geschichte muss leider, aufgrund von Lieferschwierigkeiten der Druckerei, verschoben werden. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Die Wahl der Kassenprüfer fiel in diesem Jahr auf die Neuen vom TuS. So prüfen Klaus Simon und Markus Pfisterer die Vereinsringskasse. (Detlev Becker)




30.03.2003

VdK-Vorstand nach Umstrukturierung wieder komplett
Marco Loer für 10-jährige Verbandszugehörigkeit geehrt

In der diesjährigen Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverband Niedereimer konnte, nach einer Umstruk-turierung, der Vorstand wieder komplettiert werden. So wird die Kasse nun vom 1. Vorsitzenden Josef Keck offiziell mitgeführt. Zur 2. Vorsitzenden und Frauenbeauftragten wurde Monika Britten gewählt. Das Amt des Schriftführers übernimmt Agnes Jäger. Mit der jungen 2. Vorsitzenden möchte man zukunftsorientiert handeln und den heimischen Ortsverband stärken. Zu dieser Überlegung war man gelangt, da der Vorsitzende im letzten Jahr kurz vor der Weihnachtsfeier plötzlich erkrankte. Um so mehr freute er sich aber über den damaligen reibungslosen Ablauf und das freundliche Miteinander der ‚VdK-Familie' Niedereimer. In der Versammlung nahm der Vorsitzende die Ehrung von Marco Loer für 10-jährige Verbandszugehörigkeit vor. Zu Kassenprüfer für die nächsten beiden Geschäftsjahre wurden Hans Robertz und Marco Loer gewählt. Herr Keck war erfreut über die hohe Beteiligung an der Versammlung, über 1/3 der Mitglieder waren anwesend. Aufgrund der weniger erfreulichen Kassenlage müssen neue Wege gegangen werden. So werden ab sofort aus Personal- und Kostengründen keine Krankenbesuche mehr durchgeführt. Eingeführt wird ein ‚Sterbegeld'. Ein Betrag von 5,- € pro Mitglied wird bei der Weihnachtsfeier erhoben. Dafür erhalten, bei einem Sterbefall, die Hinterbliebenen einen Betrag von 25,- €. Mit diesem Entschluss waren alle einverstanden. Ebenfalls fallen die monatlichen Klöntreffs weg, die Resonanz war zu gering. Festhalten will man allerdings an der Fahrt ins Blaue. Diese findet am 4. September statt. Ebenso wird die Weihnachtsfeier wieder in traditioneller Weise durchgeführt. (Detlev Becker)




23.03.2003

Rainer Kelle führt nun die erste Kompanie an
Lebhafte Diskussion zum Thema ‚Jugendvertreter'

Nach 12 Jahren an der Spitze legte Manfred Reuther das Amt des Kompanieführers in jüngere Hände. Mit ein bisschen Wehmut verabschiedete er sich, bedankte sich bei allen Mitstreitern insbesondere aber bei seiner Familie. Der ‚neue' Mann an der Spitze ist kein Unbekannter. Rainer Kelle, 30-jähriger selbständiger Elektromeister, ist seit Eintritt in die Bruderschaft Mitglied der Kompanie, zweimaliger Geck und Mitglied im Hauptvorstand. Somit ist er gut für ein solches Amt vorbereitet. Seine beiden Stellvertreter und auch die gesamte Kompanie sagten ihm volle Unterstützung zu. Bei Manfred Reuther bedankte man sich indem man ihm zum Ehren-vorstandsmitglied innerhalb der Kompanie wählte und einen Wappenteller mit Signatur überreichte. Weitaus schwieriger gestaltete sich das Thema ‚Jugendvertreter'. Hierbei kam es zu einer längeren und lebhaften Diskussion mit sehr reger Beteiligung der Schützenbrüder. Obwohl dieser Punkt schon in der Hauptversammlung - unter Berücksichtigung der Verein-satzung - abgeklärt worden war, wurde er hier nochmals aufgenommen. So sollen nun, obwohl es keine Jungschützenkompanie in Niedereimer gibt, je ein Jugendvertreter aus den beiden Kompanien als Beisitzer im Hauptvorstand mitarbeiten. Im nachhinein klang sogar an, dass es innerhalb der nicht existierenden Jungschützenkompanie einen eigenen Vorstand gibt. Unter Vorbehalt wurde Christoph Reuther, der gegen Sebastian Kelle antrat, in der Kompanieversammlung zum Jugendvertreter gewählt. Jeder Schützenbruder ist mit Erreichung des 18. Lebensjahres ein vollwertiges Vereinsmitglied und nach einem Jahr in der Bruderschaft wählbar in den Vorstand. Hierzu bedarf es nun einer genauen Klärung und Absprache. Leichter hingegen war die Wahl der Kassenprüfer. Hier wurden Friedrich Blöink und Lutz Werthschulte gewählt. Beim Punkt Verschiedenes wurden mehrere Themen angesprochen. So erhält der Geck in diesem Jahr erstmals 100,- € Schussgeld. Ferner bedankte sich Manfred Reuther bei den Schützenbrüdern für das Mähen der Kompaniewiese, das Binden des Maikranzes sowie die Beteiligung an den Schützenfesten und Jubiläumsveranstaltungen. Auch Elisabeth Meinert wurde gedankt. Sie hat eine neue blau/weiße Fahne für die Kompaniewiese genäht. Arbeit kommt in diesem Jahr noch auch alle Mitglieder hinzu. So benötigt der Lagercontainer dringend einen neuen Außen-anstrich, die Arbeitstermine werden frühzeitig bekannt gegeben. Ebenso wird der Termin für eine eventuelle Familienwanderung rechtzeitig genannt. (Detlev Becker)




17.03.2003

Leider nur wenig Jubilarinnen bei der KfD-Versammlung
Terminkalender schon wieder voll

Zur diesjährigen KfD-Versammlung erschienen leider nur zwei der neun Jubilarinnen. Der Großteil hatte aus gesundheitlichen bzw. persönlichen Gründen abgesagt. So konnten nur Therese Kresimon für 50-jährige und Marita Storm für 25-jährige Mitgliedschaft persönlich geehrt werden. Weitere Jubilarinnen waren 60 Jahre: Sophia Hartmann und Mia König, 50 Jahre: Henny Kneer, 40 Jahre: Elfriede Döring und Ursula Hehmann sowie Wiltrud Bierwagen und Gertrud Geißler 25 Jahre. Besonders begrüßen konnte die Vorsitzende Ursula Eickhoff nach der gemeinsamen Messfeier erstmals Propst Dr. Achim Funder in Niedereimer. Bei den Wahlen gab es keine Veränderungen. So wurden die Vorsitzende Frau Eickhoff und die Bildungsbeauftragte Frau Marilies Schneider in ihren Ämtern bestätigt. Die Wahl der Kassenprüferinnen fiel auf Magdalene Budis und Renate Sauerbier. Einen Überblick der Termine für das laufende Jahr gab Frau Conny Gockel. 1.04., 19.30 Uhr im Stephanushaus: Diaschau von Olaf Schwingenheuer über seine Fahrradreise von Arnsberg nach Israel. Hierzu sind nicht nur die Frauen eingeladen - Teilnahme kostenlos. 11.04.: Frauenkreuzweg in Arnsberg. 27.05.: Rundfahrt durch das Sauerland mit Besichtigung des Besteckmuseums Fleckenberg und des Josefa Berens-Totenohl Hauses in Saalhausen. 4.06. in Oelinghausen: Religiöser Orientierungstag mit Schwester Johanna Gutloff. Zu all den genanten Terminen sind Anmeldungen bei Conny Gockel oder Marilies Schneider notwendig. Noch einmal erinnerte und bedankte sich die Vorsitzende bei den Anwesenden für die Mitarbeit beim Weihnachtsbasar. Hier konnten 1500,- € für den Kindergarten in Ringelstadt und 500,- € für das private Kinderheim in Alba Julia als Gewinn weiter gegeben werden. (Detlev Becker)




15.03.2003

TuS Niedereimer 1910 e.V. – Existenz gesichert
Klaus Simon neuer 1. Vorsitzender

Auf einer außerordentlichen Generalversammlung am 15.03.2003 gelang es dem TuS Niedereimer wichtige Vorstandsposten neu zu besetzen. Am 25.01.2003 hatte der geschäftsführende Vorstand des Niedereimer Sportverein im Rahmen der 93. Jahreshauptversammlung des TuS seine Arbeit beendet, ohne das Nachfolger gefunden werden konnten. Der 1. Vorsitzende Josef Voß, welcher sich hohe Verdienste um den Verein erworben hatte, als auch der 1. Geschäftsführer Franz-Josef Sonntag und der 1. Kassierer Wolfgang Schacht hatten nach jahrzehntelanger Vorstandsarbeit ihre Ämter aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt. Ein Notvorstand musste im Sinne des Vereinsregisters eingesetzt werden, der die Geschäftsfähigkeit und somit die Existenz des Vereins vorübergehend sicherte. Nicht vorstellbar für den Arnsberger Ortsteil, wenn dieser traditionsreiche und vielseitige Breitensportverein und wichtiger Bestandteil der Dorfgemeinschaft, aus dem Vereinsleben in Niedereimer verschwunden wäre. Um so positiver, dass sich nun doch noch Kandidaten gefunden haben, um die wichtigen Posten im Vereinsvorstand neu zu besetzen. Obwohl die Beteiligung an der Versammlung hinsichtlich der bedeutenden Entscheidungen, die es zu treffen galt, gering war, konnte der 2. Vorsitzende Rolf Döring feststellen, dass die Versammlung beschlussfähig sei. Einstimmig wurde Klaus Simon, welcher aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein konnte, zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Als gebürtiger „Ninivit“ ist er seit Kindesbeinen im TuS aktiv und hat die blau-weißen Vereinsfarben als Fußballspieler vertreten. Zur Seite stehen wird dem engagierten Schalke-Fan zukünftig als 1. Geschäftsführer Markus Pfisterer. Dieser wurde ebenfalls einstimmig in sein Amt gewählt. Der gebürtige Karlsruher ist seit rund 5 Jahre mit seiner Familie in Niedereimer wohnhaft. Erfreulicherweise konnten auch eine weitere Position nach langer Zeit neu besetzt werden. Einstimmig wurde Dieter Simon von den Anwesenden zum Tischtennis-Fachwart gewählt. Auf Anregung des neuen 1. Vorsitzenden Klaus Simon wird der Vorstand nun durch zwei Beisitzer verstärkt. Gewählt wurden Michael Kemper und Helmut Fitz. Beide hatten im Vorfeld der Versammlung dem Vorstand ihre Bereitschaft erklärt, da sie ebenfalls aus terminlichen Gründen verhindert waren. Zukünftig werden sie den Vorstand bei seinen vielfältigen Aufgaben unterstützen. Alle neuen Vorstandsmitglieder wurden satzungsgemäß für 2 Jahre gewählt. Nicht neu besetzt werden konnte die Position des 1. Kassierers. Unter Punkt „Verschiedenes“ wurden aktuelle Punkte, wie die Altpapiersammlung der Jugendabteilung (nächster Temin ist der 05.04.2003) sowie der Blau-Weiße Abend in der Karnevalssession 2003 angesprochen. Text und Foto: Dietmar Eickhoff Foto: von links: ehemalige 1. Geschäftsführer und Protokollführer Franz-Josef Sonntag,, 2. Vorsitzender Rolf Döring, ehem. 1. Vorsitzender und Ehrenvorsitzender Josef Voß, ehem. 1. Kassierer Wolfgang Schacht Fotos vom neuen Vorstand sollen bei einem separaten Fototermin, aufgrund der Abwesenheit vieler neuer Vorstandsmitglieder, aufgenommen werden. (Dietmar Eickhoff)




12.03.2003

Action und Spannung - Party und Stimmung
IV. Footballparty der 2. Kompanie

Der Countdown läuft: Nur noch wenige Wochen bis zur 4. Footballparty der 2. Kompanie der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer. Am 05.04.2003 ab 19.00 in der Halle Friedrichshöhe ist es dann soweit: Der Soccerevent am Menschenkicker startet wieder. Während und im Anschluß an das Turnier sorgen professionelle DJ's mit einer breiten Auswahl an Hits und Oldies sowie einer Lightshow für Stimmung. Am menschlichen Kicker werden 4-6 Spieler oder Spielerinnen pro Mannschaft an Stangen geklettet und um Platzierungen und Preise kämpfen. In die Veranstaltungen integriert sind die 4. offenen Stadtmeisterschaften der Jungschützen. Desweiteren sind Freizeitmannschaften, von Jugendgruppen über Betriebssportgemeinschaften bis hin zu Kegelclubs oder Theken-teams eingeladen um Pokale zu kämpfen. Spannende faire Spiele warten ebenso auf die Teilnehmer, wie toller Sound und Tanz. Der Anmeldeschluß rückt näher. Alle, die aktiv mitspielen wollen, können sich bis zum 26.03.2003 beim Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken, Tel.: 02931/6298 anmelden. Der Unkostenbeitrag beträt 20,- Euro/Mannschaft und wird in Form von Verzehrmarken den teilnehmenden Mannschaften wieder gutgeschrieben. (Dietmar Eickhoff)




12.03.2003

"Osterhasen" stehen schon in den Startlöchern
10 Jahre Unterstützung für "action medior"

Bereits seit 10 Jahren werden in Arnsberg-Niedereimer von kreativen Damen und (man Staune) auch Herren vielerlei Ostersachen angeboten. Nun ist es endlich wieder soweit. Am Samstag den 29. März 2003 bieten die Künstler in der Halle Friedrichshöhe am Himmelpfortener Weg, zwischen 14.00 und 18.30 Uhr, ihre Sachen auf dem Ostermarkt an. Der Erlös dieses Ostermarktes kommt ausschließlich dem Hilfswerk ‚action medior’ zugute. Diese nutzen das Geld für den Kauf von Medikamenten für das St. Walburgis-Hospital in Nyangao/ Tansania. Aber nicht nur Ostersachen werden hier angeboten. Ebenfalls wird die Arbeit der ‚action medior’ vorgestellt und Postkarten für den guten Zweck verkauft. Es gibt an diesem Tag allerhand zu sehen und zu kaufen. Mit einer reichhaltigen Cafeteria ist ebenfalls für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Diese lädt ein zum verweilen und unterhalten. Entstanden ist diese Idee daraus, dass man im Jahre 1993 ein alten Brauch – das Eiermalen – wiederbeleben wollte. Hierzu hatte eine kleine Gruppe einen Eiermalkurs organisiert. Nun treffen sich regelmäßig alle 14 Tage bis zu 18 Aktive, um mit geschickten Händen, allerlei Osterschmuck zu erarbeiten. Hauptattraktion ist natürlich das Ei (von Taubenei bis Straußenei). Mit hinzu kommen aber auch gedrechselte Holzartikel, Osterkränze und –dekorationen, Handarbeiten, Karten, Bilder und natürlich auch das Niedereimer Kochbuch. Angefangen hat man mit den Ostermärkten 1995 in der Wannetalschule. Hierbei mit Ausstellungen anderer Künstler und Klaviermusik von Patres aus Königsmünster. Doch es stellte sich bereits heraus, dass die Räumlichkeiten nicht ausreichten. So fanden die Ostermärkte 1997 und 1999 im Stephanushaus statt. Auch hier war der Besucherandrang so groß, dass im Jahre 2001 eine neue Räumlichkeit mit der Halle Friedrichshöhe aufgesucht werden musste. Hier war endlich genug Platz für die Aussteller/Verkäufer aus den eigenen Reihen und die Cafeteria. So findet nun in regelmäßigen Abständen von zwei Jahren der große Ostermarkt in Arnsberg-Niedereimer statt. Auch in diesem Jahr würden sich die ‚Kreativen Niniviten’, wie sich die Künstler aus dem Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. selbst nennen, wieder über den regen Zuspruch von Besuchern und Käufern freuen. Wer vorab schon einmal mehr Informationen wünscht, kann sich im Internet unter http://www.niedereimer.de/akd/kreative.htm informieren. (Detlev Becker)




09.03.2003

Schützenfest 2004 vielleicht eine Woche später
Jungschützen verstärken Hauptvorstand

Aufgrund der diesjährigen kurzfristigen Absage des Musikvereins Belecke zum Schützenfest, überlegt man nun das Fest im Jahre 2004 nötigenfalls eine Woche später zu feiern. In diesem Jahr wird man das Schützenfest aber in gewohnter Weise am zweiten Juliwochenende begehen können, da der Musikverein Langscheid am Samstag und Sonntag in die Bresche springt. Für den Montag muss allerdings noch eine Blasmusik gefunden werden. Hier versucht der Vorstand nun alles mögliche in die Wege zu leiten. Danach sollen dann im Herbst Gespräche mit in Frage kommenden Musikvereinen geführt werden. Vorrangig will man das zweite Juliwochenende beibehalten. Sollte dies allerdings aufgrund der vielen Schützenfeste nicht möglich sein, wird in Betracht gezogen, das Fest um eine Woche zu verschieben. Ein Kollision mit anderen Schützenfesten des Kommerskreises ist nicht zu befürchten. Eine Verschiebung auf Freitag, Samstag, Sonntag würde das Problem nicht lösen und steht auch nicht zur Diskussion. Auch bei den Wahlen zum Vorstand gab es eine kleine Veränderung. So sollen nun zwei Jungschützen, jeweils einer aus jeder Kompanie, den Vorstand verstärken. Diese Jungschützen werden, vorbehaltlich der Satzungsrichtlinien, für die Dauer im Kompanievorstand dem Vorstand der Bruderschaft angehören. Gewählt sollen diese von der Kompanie und genau wie Kompanieführer und Stellvertreter in den Hauptvorstand entsandt. Peter Hense wurde von der Versammlung bestätigt und Markus Kampmeier neu in den Vorstand gewählt. Arndt Sölken wird als Kassenprüfer die Geschäfte in den nächsten zwei Jahren überprüfen. Diese beiden Tagesordnungspunkte waren wohl bei der Generalversammlung der Schützenbruderschaft Sankt Stephanus am vergangenem Wochenende die beiden wichtigsten Themen. Leider konnte der Schützenhauptmann Friedel Sölken, neben den Königen aus Niedereimer und Breitenbruch sowie dem Geck nur die Schützenbrüder begrüßen. Der neue Präses Propst Dr. Achim Funder war, ohne sich zu entschuldigen, der Versammlung fern geblieben. Alle anderen Tagesordnungspunkte, wie Geschäfts-, Kassen- oder Kompanieberichte wurden ohne Bemerkungen von den Schützenbrüdern angenommen. So fand die Versammlung einen harmonischen Abschluss mit dem traditionellen Gesang des Liedes ‚Ich schieß den Hirsch'. (Detlev Becker)




08.03.2003

Arbeitskreis bereitet Historienspiel vor
Ostermarkt am 29.03.03 auf der Friederichshöhe

Gleich auf zwei Jubiläen, ein freudiges und ein eher trauriges, kann in diesem Jahr der Ort Niedereimer zurückblicken. So jährt sich in diesem Jahr zum 150-sten Mal der Besuch vom späteren Kaiser Wilhelm I. mit Gefolge. Anlass war die Besichtigung der ‚Dicken Eiche', damals die drittgrößte Eiche Deutschlands. Das zweite damit in Verbindung stehende Ereignis ist weniger erfreulich. Denn am 23. August 1923, also vor 80 Jahren, verbrannte dieses außergewöhnliche Naturdenkmal und heutige Niedereimer Wahrzeichen. Zu diesen beiden Anlässen soll beim Schnadegang am 28. Juni an historischer Stelle ein Laienspiel aufgeführt werden. Hier wird der Besuch und der Brand in historischen Kostümen nachgestellt. Die Darsteller bereiten sich derzeit schon auf das Spiel vor und würden sich über rege Beteiligung aus der Dorfgemeinschaft sehr freuen. Für den Grossteil der Darsteller ist es das erste Schauspiel vor Publikum. Die Kostüme hierzu werden eigens von einer Schneiderin aus dem Verein angefertigt. Ein weiterer Höhepunkt bei der Mitgliederversammlung des Arbeitkreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. war die Bekanntgabe, dass das Buch zur Kirchengeschichte Niedereimers von Josef Hendricks bereits in Kürze erscheint. Das 460-seitige Buch, mit Federzeichnungen und Farbbildern, wird nach Ostern zum Selbstkostenpreis von 29,50 € angeboten. Der genaue Termin und der Verkaufsort werden rechtzeitig bekannt gegeben. Ebenso sind wieder die Dorffahnen bei Klaus Vernholz zum Preis von 60,- € zu bekommen. Ein besonderes Highlight für alle ‚Osterhasen' wird wohl der Ostermarkt am 29. März von 14. bis 18.30 Uhr in der Halle Friederichshöhe werden. Hier werden von den ‚Kreativen Niniviten', zugunsten der ‚Action Medior', wieder allerlei schöne Sachen rund ums Osterfest angeboten. Seit bereits 10 Jahren arbeitet dieser Kreis nun gemeinsam für den guten Zweck. Alle zwei Jahre findet der Ostermarkt statt. In dem Rückblick des Jahres 2002 berichtete Klaus Vernholz von der Teilnahme an den Jubiläumsfeiern ‚1200 Jahre Hüsten' und ‚125 Jahre Schule in Niedereimer'. Ebenso erfreut war er über die Annahme der Homepage von Niedereimer. Diese Seiten werden mit etwa 150 Aufrufen pro Tag stärker frequentiert als die Seiten der Arnsberger Homepage allgemein. Im Herbst kann der Arbeitskreis neue Räumlichkeiten beziehen. Nach der Schließung der Postfiliale hat der Verein diese Räume übernommen. Aber auch über wenig erfreuliches musste Herr Vernholz berichten. So kam es im Herbst zu einem Datencrash und die Archivarbeit von 10 Jahren wäre beinahe vernichtet worden. Mit viel Aufwand konnten die Daten wiederbeschafft werden. In diesem Jahr müssen ebenfalls Reparaturarbeiten am Schulbrunnen und Stollen durchgeführt werden. Hierzu, aber auch zu den allgemeinen Arbeiten des Arbeitskreises, werden noch Mitarbeiter gesucht. Wer also Lust und Laune hat sich in vielfältigster Weise beim AKD zu beschäftigen, ist gerne eingeladen mitzumachen. Treffen jeweils den ersten Donnerstag im Monat im Archivraum. Angesprochen wurde in der Versammlung auch das Hügelgrab am Himmelpfortener Weg, welches als Bodendenkmal seit 1990 eingetragen ist und das Ortsjubiläum im Jahre 2007. Zu beiden Vorhaben sind noch weitere intensive Recherchen notwendig. Bei den Vorstandswahlen gab es keine Veränderungen. So wurden der Kassierer Bernhard Drees und der Schriftführer Michael Schäfer in ihren Ämtern bestätigt. Zu Kassenprüfern wurden Josef Derksen und Frank Wommelsdorf gewählt. (Detlev Becker)




28.02.2003

Bezirksausschuss erhofft baldige Fertigstellung des Busplatzes

In der letzten Sitzung des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch erläuterte Herr Schäfer, von der Stadtverwaltung, den Sachstand zur Busplatzumgestaltung an der Friedrichshöhe und zur Wiedereinführung der Linienführung durch Niedereimer. Man hofft nun das die Bezirksregierung das zugesagte Geld für die Umgestaltung möglichst bald bereit-stellt und somit die Bauarbeiten dann zügig begonnen werden können. Auf der Liste der Prioritäten hierzu steht Niedereimer ganz vorne. Ebenso soll die Signalanlage an der Sauerland-straße als Anforderungsampel für Busse umgestellt werden, um die Busse wieder über den Stephanusweg und Niedereimerstraße zu leiten. Ferner sprachen sich die Mitglieder dazu aus dem Rat vorzuschlagen, Herrn Arnold Raffenberg erneut als Schiedsperson für den Bezirk Arnsberg-Breitenbruch-Wennigloh zu benennen. Zugleich verfasste der Ausschuss in der Sitzung verschiedene Anträge an den Rat. So soll dem Rat Dieter Bertram, vom Seniorenbeirat, als neuer sachkundiger Einwohner vorgeschlagen werden. An verschiedenen Straßeneinmündungen (z.B. Im Surkhahn, Meisenweg, Zur Friederichshöhe) kommt es zu Unsicherheiten infolge des ‚abgesetzten Bürgersteiges'. Hier soll nun die Verkehrsführung überprüft und einheitlich geregelt werden, nötigenfalls durch Beschilderung. Insbesondere in Bereich Zum Alten Brunnen/Im Surkhahn ist es seit Erschließung des Baugebietes ‚Hude' schon zu einigen kleineren Unfällen gekommen. Ihren Unmut brachten die Mitglieder zum Ausdruck bezüglich der ehemaligen Wirtschaft ‚Zur Dicken Eiche' an der Wannestraße. Hier häuft sich in letzter Zeit wieder die Verletzung der Verkehrs-sicherungspflicht, durch nicht verschlossene Fenster- und Türöffnungen. Die Verwaltung wird hier gebeten endlich mal energisch einzuschreiten, da eine Umbaumaßnahme seitens des Eigentümers seit langen Jahren bereits angekündigt wird. Dieser ‚Tummelplatz' ist ein unansehnliches Objekt am Orteingang und ein hohes Gefahrenpotential für Kinder. Ebenso enttäuscht zeigte sich der Ausschuss, das der Hochsauer-landkreis dem Antrag des Bezirksausschusses nicht nachkommt und die prächtige Kastanie an der Wannestraße unter Naturschutz stellt. Sollte dieser Baum einmal entfernt werden, so verliert Niedereimer ein beachtliches Naturdenkmal. Vor der Bezirksausschusssitzung Niedereimer/Breitenbruch informierte der Kämmerer Johannes Rahmann über die Entwürfe der Haushaltssatzung und des Finanzplanes.




25.02.2003

Friedrich Merz bei der Ortsunion Niedereimer/Breitenbruch
2004 - Fahrt ins alte Ostpreußen

Die Ortunion Niedereimer/Breitenbruch hatte diesjährig ihre Mitglieder und Gäste in das Landgasthaus Schüttler nach Breitenbruch eingeladen. Mit etwa 70 Personen war der Saal im Hause gut gefüllt. Uschi Kirss, als 2. Vorsitzende, konnte an diesem Abend eine Vielzahl von Ehrengästen begrüßen. Allen voran der heimische Bundestagsabgeordnete Friedrich Merz. Ebenso Klaus Büenfeld, 1. Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, die Ratsfrau Irmgard Hesse, die Direktvertreterin von Peter Liese für das Europaparlament Alice Neuhäuser für den Wahlkreis Sauer-/Siegerland aus Soest sowie Vertreter der Ortsunionen aus Arnsberg, Oeventrop und Rumbeck. Ebenso ließ es sich Alfons Löseke, ehemaliges Landtagsmitglied, nicht nehmen an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Nach dem gemeinsamen Grünkohlessen, welches bei allen Gästen gut ankam, eröffnete Friedrich Merz seine Gesprächsrunde. Zuerst hielt er einen Rückblick auf die vergangene Bundestagswahl. Hier wies er darauf hin, dass bei 185 Wahlveranstaltungen mit ca. 300.000 Gästen in der gesamten Bundesrepublik sein heimischer Wahlkreis leider etwas zu kurz gekommen sei. Jedoch scheint es ihm niemand für übel genommen haben, da das sehr gute Wahlergebnis für ihn spreche. Ferner bat er die Gäste um Verständnis für den politischen Streit im Bundestag, ohne den ein miteinander nicht praktikabel sei. Im Anschluss erläuterte er seinen Standpunkt zur allgemeinen wirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Lage im eigenem Lande. Die weltpolitische Lage, mit besonderem Augenmerk auf die Irakkrise, war ein weiteres Schwerpunktthema des Abends. Nach seinen Ausführungen hatten die Gäste Gelegenheit, Fragen an den Abgeordneten Friedrich Merz zu stellen. Auch diese wurden von ihm präzise und zufriedenstellend beantwortet. Nach etwa zwei Stunden partei- und wirtschaftspolitischen Ausführungen bedankten sich die Zuhörer mit viel Applaus bei Friedrich Merz. Für das Jahr 2004 plant die Ortsunion eine Fahrt in das alte Ostpreußen. Hier sollen, unter Leitung des Unionsmitgliedes Eva-Maria Rohwetter, die alten Kulturstätten Ostpreußens besucht werden. Da noch einige Plätze frei sind, nimmt Frau Rohwetter noch Anmeldungen entgegen. (Detlev Becker)




24.02.2003

Ehemalige Kneipe sorgt wieder einmal für Ärger

Wieder einmal sorgt die ehemalige Kneipe am Ortseingang von Niedereimer an der Wannestraße für Ärgernis. Von Tag zu Tag sind mehr Fenster- und Türöffnungen oder Kellereingänge nicht mehr verschlossen. Somit bietet das Haus für kleine und große ungebetene ‚Gäste' einen idealen Tummelplatz. Ein Blick in das Haus zeichnet dem ‚Besucher' ganz schnell das Gefahrenpotenzial auf. Schon seit langer Zeit weist der Eigentümer, Herr W. aus Freienohl, auf die Umgestaltung dieses Hauses hin. Doch bisher ist dort nicht viel passiert. Es wurden zwar die Öffnungen immer wieder zugenagelt, der Bauschutt zwischendurch abgefahren und das Unkraut entfernt. Dabei ist es bis jetzt geblieben. Von schönen Wohnungen oder Ladenlokalen in dem Haus ist nichts zu sehen. Er hat zwar die Zusage gemacht, dass wenn eine Wohnung verkauft ist, anzufangen. Doch jeder Interessent, der das Haus und Gründstück in diesem jämmerlich Zustand gesehen hat, nimmt schnell Abstand davon. Jeder Besucher, der längere Zeit nicht in Niedereimer war, äußert mit Entsetzen seine Meinung zu diesem Gebäudekomplex. Erst vor wenigen Tagen präsentierte sich Bauunternehmer W. in seinem Heimatort Meschede auf einer Bauherrenaustellung von seiner besten Seite. Doch in Niedereimer, weit weg aus seinem Sichtfeld, lässt er das Haus total verkommen. Oder wartet er darauf, dass sich das ‚Problem' von selbst löst und er noch Prämie kassieren kann. Alle Betroffene, ob Nachbar oder Ninivit, ärgern sich zunehmend über diese Misslage, doch allen Stellen sind die Hände gebunden. Vielleicht würde Herr W. seine Meinung ändern, wenn in seiner Nachbarschaft ein solches Haus stünde. (Detlev Becker)




24.02.2003

SGV-Frauengruppe ständig unterwegs

Die neue Frauengruppe des SGV Niedereimer ist seit einiger Zeit sehr aktiv. Jeden 1. Dienstag im Monat treffen sich die Damen zu gemeinsamen Wanderungen zu Zielen in der Nähe. Angefangen haben damals drei bis sechs Damen. Heute unternehmen meist 15 bis 18 Frauen ausgedehnte Touren. Angeführt von immer einer anderen Wanderführerin ging es bisher nach Wennigloh, Breitenbruch, Hüsten, Müschede oder nach Arnsberg. Bevor man sich wieder auf den Heimweg macht, kehrt man meist zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken ein. Die Idee zur Frauenwanderung wurde beim Montagsnachmittags-Handarbeiten geboren und fand schnell allgemeinen Anklang bei den Damen. Die Frauengruppe ist derzeit die größte Gruppe im SGV Niedereimer. Die nächste Frauenwanderung zieht am 4. März in Richtung Oelinghausen. Dazu treffen sich die Damen um 14. Uhr am Dorfplatz. Neuzugänge sind herzlich willkommen. (Detlev Becker)




23.02.2003

Ausgelassene Stimmung beim KfD-Karneval

Beim Frauenkarneval in Ninive blieb auch in diesem Jahr wieder kein Auge trocken. Das mit über 130 zumeist kostümierten Frauen gefüllte Stephanushaus drohte beim Schunkeln aus allen Nähten zu platzen, so hoch schlugen die Wellen der Begeisterung. Alle, ob jung oder alt, wurden quasi von den Stühlen gerissen. Ob Büttenrede, Sketch oder Lied, ein Highlight jagte das andere. Erstmals moderiert von Christel Boese lief ein buntes Programm ab, das ausschließlich von karnevalistischen Kräften aus eigenen Reihen gestaltet wurde. Die 14 Akteure boten in vier Stunden ihr ganzes Können auf. Einziger zugelassener Mann des Abends war der Musiker. Dieser sorgte zwischen den Stücken mit seinen Schunkelliedern immer wieder für Hochstimmung. Für viele der Frauen war der Abend viel zu schnell vorbei und die Nacht zum Schlafen zu kurz. (Text und Fotos: Detlev Becker)





17.02.2003

Otto Voss löst Hans-Jürgen Gräpel beim SGV ab
Abteilung konnte 2002 Mitgliederzuwachs verzeichnen

Nach 12 Jahren an der Spitze der SGV Abteilung Niedereimer kandidierte Hans-Jürgen Gräpel aus Altersgründen nicht mehr zum Vorsitzenden. Durch viel Geschick und Taktik ist es ihm gelungen, die Abteilung zu dem zu machen was sie heute ist. In seine Amtszeit fiel der An- und Ausbau der Hütte am Stemberg. Diese Arbeiten wurden von ihm nicht nur geistig geplant und ausgeführt, auch legte erimmer mit Hand an. Bewundert wird der Platz nicht nur von den heimischen SGV-Mitgliedern. Besuchergruppen wie z.B. aus Dortmund, Ennigerloh oder Hüsten fühlen sich in Niedereimer stets wohl. Wenn auch manchmal eine leichte Brise über den Vorstand hinwegfegte, kam es doch nie unter der Führung von H.J. Gräpel bis zu einem Sturm. Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen wählte ihn die Versammlung zum Ehrenvorsitzenden. Damit bleibt ein erfahrener Mann im Vorstand des SGV. Sein Nachfolger Otto Voss, pensionierter Lehrer, möchte nun in die Fußstapfen treten und dort weitermachen wo sein Vorgänger aufgehört hat. An diesem Abend wurden der Schriftführer Michael Bierbaum, der Naturschutzwart Axel Sauerbier und der Wegewart Werner Wiesehöfer in ihren Ämtern bestätigt. Das Amt des Brauchtumswartes (vorher O. Voss) und des Hüttenwartes blieben trotz intensiver Bemühungen vakant. Da das Amt des Hüttenwartes leider unbesetzt ist, übernehmen kleine Teams die Hege und Pflege von Hütte und Vorplatz. Kassenprüfer wurden Heinrich Hanfland und Thorsten Haack. Der Wanderwart Peter Werdelmann gab die Zahlen zum Wanderjahr 2002 bekannt. So legten 652 Personen bei 83 Wanderungen in 2.846 Stunden 11.821 km zuürck. Eine Wanderfreundin bat darum eine gemischte Seniorenwanderung mit in den neuen Wanderplan aufzunehmen, um somit den Älteren die Möglichkeit zu geben aktiv zu bleiben. Das Internet sollte durch aktuelle Beiträge ergänzt werden, darum bat der Webmaster N. Hütter. Für 10-jährige Mitgliedschaft wurden Christoph und Marianne Kunze sowie Peter Werdelmann und Dennis Wiesehöfer ausgezeichnet. Zum Schluss erhoffte sich der Ortsheimatpfleger Detlev Becker wieder eine rege Beteilung beim Schnadegang, der in diesem Jahr durch ein kleines Historienspiel, anlässlich der Jubiläen der Dicken Eiche, ergänzt werden soll. (Detlev Becker)




09.02.2003

Besser frühzeitige Brandschutzerziehung als ständig im Einsatz
Peter Glaremin hofft auf baldige Umsetzung des Brandschutzbedarfsplan

In seiner Ansprache zur Agathafeier der Feuerwehr Niedereimer betonte es der Stadtteileinheitsführer Dirk Sölken ganz deutlich. Ihm und seinen Kameraden liegt besonders die Brandschutzerziehung am Herzen, denn gerade die vorbeugenden Maßnahmen seien das A + O. Eine gute Wehr zeichne sich nicht durch eine Vielzahl von Einsätzen aus. Viel wichtiger sei ein hoher Ausbildungsstand, die Bereitschaft zum Helfen und eine gute Kameradschaft. Im Jahre 2002 leistete die Wehr aus Niedereimer bei 16 Einsätzen 191 Stunden. Der Leiter der Feuerwehr Peter Glaremin schloss sich den Worten an. Bemerkte aber dazu, dass das ganze Konzept nur greifen kann, wenn ein für alle Beteiligte annehmbarer Brandschutzbedarfsplan steht. Zu diesem Punkt sprach er besonders die anwesenden Politiker Irmgard Hesse und Friedel Sölken an. Die Verantwortung läge nun somit beim Rat der Stadt Arnsberg, die Feuerwehr habe ihre ‚Hausaufgaben' gemacht. Im Anschluss an seine Worte nahm Peter Glaremin die Übernahme, Beförderungen und Verabschiedungen vor. Julian Leveque wurde mit Wirkung zum 22. März in die Einsatzabteilung übernommen. Zu Hauptfeuerwehrmännern wurden die Kameraden Reinhold Baier, Klaus Lauenroth, Rolf Reuther, Dieter Stübbecke sowie Josef und Norbert Voss befördert. In die Ehrenabteilung wechselten Unterbrandmeister Horst Glaremin, Oberfeuerwehrmann Dieter Kaiser und Brandober-inspektor Rainer Osterhaus. Somit besteht die Wehr nun aus 25 Kameraden der Einsatzabteilung, acht Jugendfeuerwehrmännern und zehn Kameraden der Ehrenabteilung. Bezirksausschussvorsitzender Friedel Sölken überbrachte die Grüße und den Dank für die im Jahre 2002 geleistete Arbeit und aufgebrachte Energie. Besonders dankte er den Geehrten und Beförderten für ihr jahrelanges Engagement zum Wohle der Gemeinschaft. Er betonte das gerade der neue Brandschutzbedarfsplan den Bedarf der ‚Dorfwehren' aufzeigt sowie dem Bürger letztendlich Geld spart und Sicherheit bringt. Es müsse gerade eine moralische Verpflichtung eines jeden Ratsmitgliedes sein, diesen Plan zu verwirklichen und umzusetzen. Irmgard Hesse sprach das bröckelnde ehrenamtliche Engagement in der heutigen Gesellschaft an. Sie betonte, dass mit der Treue zur Feuerwehr auch die Übernahme von Aufgaben und Verantwortung, gerade der jungen Kameraden, besonders wichtig sei. Dies aber wohl für die Wehr aus Niedereimer nicht zur Diskussion stehe und sie sich auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit Hand in Hand wünsche. Der Vereinsringsvorsitzende Klaus Vernholz bedankte sich bei den Wehrmännern für die gute Zusammenarbeit im vergangenem Jahr. Er merkte an das eine gute Dorfgemeinschaft nur vom Mitmachen lebt und zu Erhalten sei. Dafür sei es wichtig immer eine ‚Handvoll Aufrechte' hinter sich zu haben. Dies habe gerade die Feuerwehr in den zurückliegenden Jahren stets bewiesen. Er hoffe das er auch weiterhin auf die aktive Unterstützung der Kameraden, nicht nur im Ernstfall, rechnen könne. (Detlev Becker)




29.01.2003

Osterhasen sind bereits fleißig
Ostermarkt am 29.03. in Niedereimer - Erlös für "action medior"

Bereits auf Hochtouren laufen die Arbeiten in der Werkstatt von "Meister Lampe" in Niedereimer. Seit Wochen sind die "Kreativen Niniviten" vom Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. damit beschäftigt Osterschmuck anzufertigen. Viele fleißige Hände bemalen liebevoll die Ostereier, sie werden umstrickt, umhäkelt oder umstickt. Aber nicht nur Ostereier werden dort bearbeitet. Es werden Holzfiguren ausgesägt und angemalt, Tischdecken gestickt oder mancherlei Osterdekoration gebastelt. Alle selbstgebastelten Sachen werden ehrenamtlich hergestellt und der Erlös einem guten Zweck zugeführt. Dazu dient der große Ostermarkt am Samstag, 29.März 2003 ab 14.30 Uhr in der Halle Friederichshöhe. Eingeladen sind aber nicht nur Besucher die etwas kaufen möchten, auch ‚Zuschauer' sind an diesem Tag herzlich willkommen. Sowohl den Käufern als auch Besuchern wird wieder eine reichhaltige Cafeteria zum verweilen und unterhalten geboten. Der Erlös des Verkaufes kommt der "action medior" zum Kauf von Medikamenten für Tansania zugute. Aber auch die "action medior" wird an diesem Tag wieder mit einem Verkaufsstand am Ostermarkt teilnehmen und die Besucher informieren. Die "Kreativen" fiebern schon jetzt dem Ostermarkt erwartungsvoll entgegen. (Detlev Becker)




26.01.2003

TuS-Vereinsschiff treibt Führungslos im Fahrwasser
Josef Voss für seine aufopfernde Arbeit zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Der geschäftsführende Vorstand des TuS-Niedereimer ist in der diesjährigen Jahreshauptversammlung am vergangenem Samstag, teils aus gesundheitlichen teils aus persönlichen Gründen, zurückgetreten. Somit steht nun, erstmalig in seiner 93-jährigen Geschichte, der Verein ohne Federführung da. Josef Voss als 1. Vorsitzender (34 Jahre Vorstandsarbeit; davon 7 Jahre lang 2. Vors. und 14 Jahre 1. Vors.) sowie Franz-Josef Sonntag (Geschäftsführer) und Wolfgang Schacht (1. Kassierer), beide 24 Jahre Vorstandsarbeit, legten ihre Ämter nieder.
Trotz intensiver Bemühungen konnten, weder in den zurückliegenden Vorstandssitzungen noch in der Versammlung, Personen gefunden werden, die die Vereinsgeschäfte weiterführen wollten oder konnten. Von den in der Versammlung anwesenden Erwachsenen sah sich niemand im Stande die Arbeit zu übernehmen. Es wurden zwar viele Vorschläge gemacht, doch eine positive Resonanz zeichnete sich nicht ab. Viele, gerade der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, orientieren sich nur noch an der Spaßgesellschaft. Gerade diese Einstellung der Leute führe aber zum Aussterben traditioneller Vereine oder Institutionen. Oder es werden Aussagen gemacht wie: Ich bin nur zum Fußballspielen hier und wenn das den Leuten nicht passt, wechsel ich wieder zum anderen Verein. Nun bleibt vorerst einmal abzuwarten wie das Amtsgericht auf diese Situation reagiert.
Trotz dieser doch so misslichen Lage bedankte man sich bei den Scheidenden mit viel Lob und einem kleinem Präsent. In ihre Amtszeit fiel der Bau des Sportheims (auch liebevoll "Josefsheim" genannt) und die Übernahme des Sportplatzes. So wurde Josef Voss von der Versammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
Einige der Vorstandsposten konnten, dank des schon langjährigen Engagements der Leute, wiederbesetzt werden. Eine Wiederwahl erfolgte bei: Franz-Jürgen Sölken (2. Kassierer), Peter Palm (Sozialwart), Irmgard Jones (Frauenfachwartin) und Reinhard Schulz (Pressewart). Die Posten des Oberturn- und des Tischtennisfachwartes konnten abermals in diesem Jahr nicht neu besetzt werden. Mit Markus Brakel und Tobias Baier fanden sich dann aber doch noch zwei junge Erwachsene, wenn auch nur für die Kassenprüfung.

Folgende Termine sind für das Jahr 2003 geplant:
1.3. Blau/Weißer Abend,
3.3. Kinderkarneval,
29.5 Himmelfahrtswanderung,
13.- 22.6. Werbewoche
7.12. Weihnachtsfeier.

Bevor man zum Punkt Verschiedenes kam, konnten noch verdiente Sportler und langjährige Mitglieder ausgezeichnet werden.

Das Sportabzeichen erhielten:
Heinz Jöster (Gold 10),
Dieter Weisgerber (Gold 14),
Friedel Voss (Gold 15)
und Dietmar Dröge (Gold 23).

Ehrungen Vereinsmitgliedschaft:
25 Jahre = Wolfgang Schacht, Friedel Sölken, Thorsten Voss, Frank Witte; es fehlten = Sabine Bettin, Christian Bienstein, Burghard Düring, Michael Düring, Christopher Eckei, Elke Falkenau, Melanie Glaremin, Franz Griesenbrock, Martin Grüter, Martin Sauerbier, Annemarie Sonntag und Ralf Witte;

40 Jahre = Bruno Reuther;
50 Jahre = Wolfgang Spindler und Horst Voss;
60 Jahre = Friedel Hehmann und Karl-Heinz Kaiser.

Zum Schluss sprach Josef Voss noch ein etwas heikles Thema an. So laufen derzeit zwei schwebende Verfahren in Punkto "Nachbarschaftsstreit"' und "Blaue Tonne" gegen den TuS. Aber auch über etwas erfreuliches konnte berichtet werden. So wird sich der TuS, solange es ihn noch gibt, ab der kommenden Woche im Internet präsentieren. (Detlev Becker)




26.01.2003

Halbstarke mal wieder unterwegs

Wieder einmal haben Halbstarke ihr "Können" unter Beweis gestellt. Bereits zum zweiten Mal wurde in Niedereimer der neue Zaun am Hudebach demoliert. Beim ersten Mal wurden "nur" ein paar Latten zerbrochen und in den Bach geworfen. Das reichte den Halbstarken diesmal wohl nicht aus. So wurden nicht nur einige Latten zerbrochen, sondern sogar ein ganzes Feld abgerissen, zerstört und in den Bach geworfen. Machen sich diese Halbstarken denn überhaupt keine Gedanken oder wollen sie es sich bzw. den anderen beweisen? Sollten es Steuerzahler sein, so holt man sich den entstandenen Schaden über die "Steuergroschen" wieder. Wurden diese Personen etwa bei ihrer Tat beobachtet, wenn ja sollte man keine Scheu haben und es der Polizei melden. Diese kann dann strafrechtlich gegen die Halbstarken vorgehen. Besser und lehrreicher für diesen Personenkreis wäre es aber, wenn sie den Schaden selbst beheben müssten. Dann aber zu einer Zeit, wo sie von vielen bei ihrer Schadensregulierung gesehen würden. Das wäre denjenigen vielleicht eine Lehre, mit solchen Mutproben aufzuhören. (Detlev Becker)




25.01.2003

Toller Erfolg: Trotz Blauer Tonne 25 t mehr Altpapier gesammelt
B-Jugend wünscht sich Trainingsanzüge

In der TuS-Jugendversammlung bedankte sich der Vorstand bei allen Einwohnern und Gönnern für das bereitgestellte Altpapier. Im letzten Jahr konnte die Jugendabteilung über 100t Papier in Niedereimer sammeln. Damit ist sichergestellt, dass die Jugendarbeit im TuS weitergehen kann. Der Verein ist nämlich nicht in der Lage alle Wünsche und Anregungen der Mitglieder aus der Vereinskasse zu zahlen. Überhaupt ist jetzt erst einmal abzuwarten, wie sich nachdem es nun keinen geschäftsführenden Vorstand im Hauptverein gibt, alles weiterentwickelt. Auf diese neue Situation müssen sich alle Mitglieder erst einmal einstellen. Bei den Wahlen in der Jugendabteilung gab es zumindest keine Veränderung. So wurden Michael Röhrig als 1. Vorsitzender, Franz-Jürgen Sölken als 1. Kassierer und Hans-Werner Röttgers als Fußballfachwart in ihren Ämtern bestätigt. Gewählte Kassenprüfer für das laufende Geschäftsjahr wurden Christian Baier und Tim Cottin. Aus der Hand des Vorsitzenden erhielten Helena Lüttich und Daniel Schulz das Jugendsportabzeichen. Bei Thomas Heß und Sandra Schulz, die beide verhindert waren, wird die Verleihung nachgeholt. Zum Schluss bekamen die Spieler der C-Junioren-Mannschaft, für den Sieg der Kreismeisterschaft, eine Erinnerungsurkunde und -fotos vom Verein. Im Gegenzug wünschten sich die Fußballer neue Trainingsanzüge für ihre Mannschaft. Dies ist jedoch, nach Aussage des Jugendvorstandes, nur mit Sponsoren zu verwirklichen. (Detlev Becker)




12.01.2003

Siedlerbund Niedereimer begrüßt 250. Mitglied

Das, mit Werner Wichmann, inzwischen 250. Mitglied konnte der Vorsitzende vom Siedlerbund Niedereimer Ralf Schilde bei der diesjährigen Mitgliederversammlung begrüßen. Nachdem nun vor einigen Jahren der Verein aus dem "Dornröschenschlaf" erwacht ist, mausert er sich zu einem fidelem Verein. Dies zeigte auch die Beteiligung an der Weichnachtsfeier Anfang Dezember in der Gaststätte Bienstein. Hier konnte der Vorsitzende über 40 kleine und große Gäste begrüßen. Bei dieser Feier durfte selbstverständlich der Nikolaus für die Kleinen nicht fehlen. Aber auch die Erwachsenen kamen beim Knobelturnier mit tollen Preisen auf ihre Kosten. Geplant für das Jahr 2003 ist am 24. Mai das Frühlings- und Siedlerfest auf der Friederichshöhe. Die Gäste werden hier, wie in den vergangenen Jahren auch, gut unterhalten und beköstigt. Da die Weihnachtsfeier so gut angenommen wurde, hat sich der Vorstand überlegt, in diesem Jahr eine Wanderung mit anschließender Einkehr in einer Gasstätte einer Nachbargemeinde zu machen. Nähere Infor-mationen zu den geplanten Aktivitäten werden frühzeitig bekannt gegeben. Im Anschluss an die Versammlung saß man noch lange und gemütlich bei Bier und Frikadellen zusammen. (Detlev Becker)




11.01.2003

Neujahrsempfang in der St. Stephanusgemeinde
Sternsingeraktion erbrachte 1700,- EURO

Erstmals, nach Einführung des Pastoralverbundes, konnte Propst Dr. Achim Funder seine "neuen Schafe" beim Neujahrempfang am Samstag Abend im Stephanushaus begrüßen. Als er den Saal betrat, war er doch sichtlich überrascht, wie wenige Gemeindemitglieder seiner Einladung gefolgt waren. Außer den kirchlichen Organisationen wie Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand, den Vorständen der Caritas und der Katholischen Frauen Deutschland sowie einiger Lektoren und Vorbeter hatten sich nur noch einige wenige Vereinsabordnungen an diesem Abend dort eingefunden. Seine Predigt, zum Thema "Taufe des Herrn" hatte er zum Anlass genommen, dass neue Jahr als Neuanfang zu deuten und damit einzutauchen in die Lehre Christi. In seiner Ansprache beim Empfang griff er diese Worte nochmals auf. Er wünschte allen ein gutes geistiges, geselliges und herzliches Miteinander. Denn nur dies könnte dazu beitragen, dass die St. Stephanusgemeinde lebendig ist und bleibt. Hierbei ist er, genau wie seine Amtsbrüder auch, auf die Mitarbeit und Hilfe der ganzen Gemeinde angewiesen. Er will ebenfalls dazu beitragen das dass Miteinander in voller Harmonie verläuft und sucht somit immer wieder den Kontakt zur Gemeinde. So hoffen diese wiederum auf eine größere Ab- und Mitsprache in Kirchenfragen. Nach diesen Worten kamen die Sternsinger zu Wort. Sie sammelten bei den Gästen, wie seit vielen Jahren im Ort, für Kinder in Peru. Diese Aktion erbrachte diesjährig einen Erlös von 1700,- EURO. Zum Schluss konnte Klaus Vernholz, vom Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V., den Gästen das Buch "Geschichte der Kirchengemeinde St. Stephanus Niedereimer" von Josef Hendricks vorstellen. Das Buch, ohne jegliche Werbung, soll zum Preis von ca. 30,- EURO zum Kauf angeboten werden. Vorbestellungen hierzu nehmen Klaus Vernholz oder Detlev Becker entgegen. (Detlev Becker)