Presseberichte

Archiv 2004



     Aus Niedereimer berichten "Freie Reporter" über zahlreiche Ereignisse in Niedereimer an die versch. Tages- und/oder Wochenzeitungen. Viele Berichte davon erscheinen in gekürzter und/oder veränderter Form in den Zeitungen, manche Berichte werden auch gar nicht veröffentlicht.

     An dieser Stelle bieten wir Ihnen die "Originalberichte" unserer freien Reporter und die in den Medien veröffentlichten Berichte des aktuellen Jahres zur Lektüre an.

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29.12.2004

Schützen wandern nach Breitenbruch

Dreizehn Schützenbrüder der St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer brachen gestern zur 13. Winterwanderung zum Jahresabschluss nach Breitenbruch auf. In diesem Jahr war es mächtig kalt. Bei frostigen Temperaturen und Schneetreiben stiefelten die Männer durch den Niedereimer Forst. In Breitenbruch angekommen, wurde im Landgasthof Schüttler eingekehrt. Dort wärmten sich die durchgefrorenen Wanderer erst einmal auf, bevor es mit gutem Essen und reichlich Getränken weiterging. Lange saßen die Schützenbrüder in gemütlicher Runde zusammen und schwelgten in Erinnerungen des letzten Jahres. Der Kompanievorstand würde sich freuen, im nächsten Jahr, ein paar mehr Schützenbrüder zur Wanderung begrüßen zu können. Im kommenden Jahr feiern die beiden Kompanien ihr 25-jähriges Bestehen. (Detlev Becker)




19.12.2004

Gelungene Abwechselung zwischen Musik und Gesang
Tenor Jens Glaremin mit überragender Stimme

Für alle Beteiligten war das Weihnachtskonzert am vierten Adventssonntag in der Stephanuskirche zu Niedereimer wieder der Höhepunkt zum Jahresabschluss. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Dies zeugte wohl von dem hohen Interesse der Besucher sowohl aus dem Dorf als auch aus den Nachbarorten. Belohnt wurden die verwöhnten Gäste dafür mit niveauvollen Stücken der fast nur heimischen Akteure. Die Einleitung des Konzertes an diesem Abend übernahm der Pastoralverbundsvorsitzende Propst Dr. Funder. Bei den Gesangstücken des Tenors Jens Glaremin, der von Sebastian Timpe an der Orgel begleitet wurde, hätte man eine Stecknadel fallen hören können. So gespannt lauschten die Zuhörer dem jungen Solisten, der seine Sache übrings sehr gut machte. Ebenso merkte man den Sängerinnen und Sängern des Chor "Ad Libitum" ihren Spaß an der Musik an. Auch ihr Chorleiter Rüdiger Alkert sang bei einigen Liedern kräftig mit. Der Singkreis, ebenfalls unter der Leitung von Herrn Alkert, bot tolle musikalische Stücke. Sowohl das Jugendorchester als auch der Musikverein Niedereimer hatten wieder eine bunte Palette, von teils schwierigen Musikstücken, für dieses Konzert eingeübt. Mit Bravour brachten sie diese, durch ihren Dirigenten Thiemo Kraas, zu Gehör. Unter der Leitung ihres Dirigenten Peter Volbracht bot der Gesangverein Niedereimer ebenfalls eine Reihe bekannter Lieder. Zum Schluss lud der Musikverein alle Konzertbesucher ein, bei den allseits bekannten Weihnachtsliedern mitzusingen, was von den Besuchern auch angenommen wurde. So wurde die Kirche zum Schluss zu einem großen singenden und klingenden Saal. Es hat wohl keinen Zuhörer des diesjährigen Weihnachtskonzertes in Niedereimer gegeben, der enttäuscht den Weg nach Hause hin antreten musste. In den etwa 1 ˝ Stunden des Konzertes lauschten die jungen und älteren Zuhörer erwartungsvoll der Musik. Zum Schluss bedankte sich Otto Voss, im Namen der Kirchengemeinde, bei allen Zuhören für ihre Aufmerksamkeit. Er wünschte allen noch eine besinnliche Adventzeit und ein frohes Weihnachtsfest. Der Erlös des durchaus gutbesuchten Konzertes kommt der Erhaltung der Stephanuskirche zugute. (Detlev Becker)




11.12.2004

Weihnachtskonzert in Sankt Stephanus

Zum schon traditionellen Weihnachtskonzert in die Sankt Stephanuskirche lädt der Pfarrgemeinderat die Mitglieder der Kirchengemeinde und alle Besucher ganz herzlich ein. Das Konzert findet am 4. Adventssonntag (19.12.) um 18.oo Uhr in der geschmückten Kirche statt. Die Eintrittskarten werden bereits zum Preis von 3,- €uro an den Haustüren angeboten. Ebenso sind noch Karten im Abendverkauf vor dem Konzert zu erwerben. Zu hören sind an diesem Abend der Tenor Jens Glaremin und an der Orgel Sebastian Timpe. Weiter mit dabei sind das Jugendorchester und der Musikverein Niedereimer unter Leitung von Thiemo Kraas, der Männergesangverein Niedereimer unter Leitung von Peter Volbracht sowie der Singkreis St. Stephanus Niedereimer und der Chor "Ad Libitum" unter der Leitung von Rüdiger Alkert. Im Konzert werden advent- und weihnachtliche Stücke, hauptsächlich heimischer Akteure, zu Gehör gebracht. Der Erlös des Konzertes ist, wie alle Jahre zuvor, für die Erhaltung der Sankt Stephanuskirche in Niedereimer. (Detlev Becker)




02.12.2004

Neuer Dorfkalender

Ab sofort sind die Vereine in Niedereimer wieder unterwegs und bieten den "Dorfkalender 2005" zum Kauf an. Der Preis des Kalenders beträgt wie in den Vorjahren 8,- Euro. Auf den 12 Blättern sind wiederholt aktuelle und historische Fotoaufnahmen aus Niedereimer zu sehen. Neben dem Kalendarium sind die wichtigsten Termine des Monats vermerkt. Auf dem letzten Blatt sind nochmals die Termine des Jahres 2005, übersichtlich nach Monaten, abgedruckt. Das Titelblatt des diesjährigen Kalenders zeigt das Abbrennen des Osterfeuers im Eichhahn. Ein ideales Weihnachtsgeschenk nicht nur für Niniviten. (Detlev Becker)




02.12.2004

Ortsheimatpfleger führt durchs Dorf

Eine Zeitreise durch die Geschichte ihres Heimatortes Niedereimer unternahmen kürzlich die SchülerInnen der Klasse 3 der Wannetalschule mit dem Ortsheimatpfleger Detlev Becker. Im Rahmen des Unterrichtes, der von der Lehrerin Sabine Groß gut vorbereitet wurde, gab Herr Becker den Kindern anhand von Gebäuden und Plätzen Erklärungen zum Dorf. Höhepunkt der etwa zweistündigen Führung war wohl der Besuch der "Alten Schule", heute Sindern Küchen. Hier erwartete Herr Ulrich Sindern die Kids, um ihnen einige Erläuterungen zur ehemaligen Dorfschule und heutigen Nutzung zu geben. Mit der kompletten Besichtigung des alten Gemäuers von 1877 schloss der Besuch hier ab. Die SchülerInnen, sowie die Lehrerinnen Frau Groß und Frau Rath waren beeindruckt wie viel Interessantes es doch in Niedereimer zu sehen gibt. Zurück in der Schule beantwortete Herr Becker noch die Fragen der SchülerInnen. Für den Ortsheimatpfleger war es die erste Begehung dieser Art, die ihm aber sichtlich Spaß machte. Ebenso wissbegierig waren auch die Kinder. Sie hörten den Ausführungen gespannt zu. (Detlev Becker)




02.12.2004

David Schwanke absolviert ein freiwilliges Jahr in Japan

Zu einem "Freiwilligen Ökologischem Jahr" bricht der 20-jährige David Schwanke aus Niedereimer am kommenden Wochenende nach Japan auf. Erstmalig in der 40-jährigen Geschichte des Projektes "Freiwilliges Ökologisches Jahr in Schleswig-Holstein" wird hier das fernöstliche Japan angeboten. Nachdem er die Realschule abgeschlossen hatte wechselte er zum Berufskolleg Bergkloster in Bestwig. Er besuchte hier die Fachrichtung Kunst und Gestaltung. Doch leider brachte ihm diese Ausbildung nicht zum gewünschten Erfolg. So brach er kürzlich die Schulausbildung ab und suchte nach neuen Perspektiven. Durch Freunde und das Internet stieß er auf dieses, vom Bund und Behörden geförderte, in allen Bundesländern vorhandene Projekt. Ziel dieses Freiwilligen Sozialen bzw. Ökologischen Jahres ist die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements eines jeden. So hat jeder Jugendliche, zwischen 16 und 27 Jahren, die Möglichkeit sich hieran zu beteiligen. Als er sich auf die Stelle in Japan bewarb, war die Bewerbungsfrist eigentlich schon abgelaufen. Doch durch einen glücklichen Zufall kam er kurzfristig noch in die engere Auswahl. Dafür musste er jedoch zu einem Bewerbungsgespräch nach Kiel in Schleswig-Holstein. Nachdem er lange nichts gehört hatte, kam um so überraschender die Entscheidung zur Aufnahme. Dann musste alles sehr schnell gehen, denn die Zeit wurde knapp. Hier kann er sich bei den Behörden und Dienststellen bedanken, die auf seine Anliegen sehr prompt und reibungslos reagierten. Schnell war Pass und Visum ausgestellt sowie Bankverbindung und Krankenversicherung geregelt. Auch auf die japanische Sprache hat er sich bereits im Selbststudium vorbereitet. Die ersten Gespräche mit seinem Betreuer Herr Yoshito Yanagisawa hat David bereits hinter sich. Doch was ihn dort erwartet kann er nur erahnen. Nach seiner Ankunft in Japan bleibt er zuerst zehn Tage in Tokyo. Hier wird er die Kultur, die Sprache und die Umgangsformen bei seinem Betreuer erlernen. Im Anschluss daran geht es zum eigentlichen Zielort. Dem "Abukuma Nature School Network". Dieser befindet sich etwa 200 km nördlich von Tokyo, in der 4800 Seelenstadt Samegawa Mura. Hier wurde 1995 die Naturerlebnisschule Warera Genki Club mit dem Thema Lernen und Zusammenleben mit Boden und Natur aufgebaut. Dort wird David, auf einem kleinem Bauernhof, den Umgang mit der Natur erleben. Er wird hier die Waldbearbeitung sowie die Reis- und Feldarbeit kennen lernen. Bevor es dann mit der Kinderbetreuung weitergeht, muss er die japanische Sprache weiter lernen und beherrschen. Höhepunkt seines Japanaufenthaltes wird wohl die Projektvorstellung auf der EXPO 2005 in Tokyo-Aichi sein. Vom 15. Mai bis 5. Juni wird das Programm dort vorgestellt. Ziel dieser Vorstellung ist die Einführung des Ökologischen Jahres in Japan. So wird für die nächsten 11 Monate Japan das neue Zuhause für David sein. Den ihm zustehenden Urlaub von 26 Tagen möchte er an das Ende seines Japanaufenthaltes hängen, um die Kultur, Land und Leute besser kennen zu lernen. Während seines Aufenthaltes dort übernimmt die FÖJ-Betreuungsstelle die Kosten für Kost und Logis von David. Zusätzlich erhält er noch ein kleines Taschengeld. Den Flug hingegen muss er allerdings selbst zahlen, was ihm angesichts des Aufenthaltes in Japan nicht schwer fällt. Vielleicht entschließt sich nun der ein oder andere Jugendliche mal ein solches Soziales oder Ökologisches Jahr zu verrichten, um neue Wege der Selbstfindung und -erfahrung zu machen. Für David ist es eine einmalige Herausforderung die er gerne annimmt. Für ihn selbst, die Eltern und Schwester allerdings wird die Trennung ein komisches Gefühl in der Magengegend zurücklassen. Vielleicht wird David den Lesern, Dank der weltweiten Internetverbindung, seine Erfahrungen und Erlebnisse schildern. Wir warten gespannt darauf. (Detlev Becker)




28.11.2004

Siedler vom Zauberer begeistert

Der Zauberer "Magic Chris" fesselte die kleinen und großen Zuschauer mit seiner Vorführung beim Siedlerbund Niedereimer. Belohnt wurde er dafür mit reichlich Applaus. Christian Braatz ist zur Zeit einer der erfolgreichsten Magier der neuen Generation in Deutschland. Doch bevor der Zauberer sein Können unter Beweis stellte, machten sich rund 30 Wanderfreunde einschließlich Kindern auf den Weg durch Niedereimer. Bei angenehmen Herbstwetter, teilweise sogar mit Sonnenschein, ließ es sich wunderbar laufen. Danach schmeckte auch das Essen im Gasthof Bienstein, wo die Veranstaltung später ausklang. Zuvor fand aber noch ein internes Knobelturnier der Siedler mit attraktiven Preisen statt. Hierbei siegte bei den Kindern Daniel Schulz vor Lukas Goor, Tim Gillner und Irina Goor. Bei den Erwaschnen hatte Reinhard Schulz den besten Wurf. Dicht gefolgt von Wolfgang Spindler, Martina Gillner, Horst Michel und Peter Hense. Alles in allem sah man an diesem Tag nur glückliche Gesichter. Maßgeblich dazu beigetragen hatte der Vorsitzende Ralf Schilde mit seiner Vorstands-Crew. (Detlev Becker)




20.11.2004

Pokalverteidigung nach allen Regeln der Kunst

Noch nie war die Entscheidung beim Kompanievergleichswettkampf beim Luftgewehrschießen der St. Stephanus-Schützenbruderschaft so spannend wie in diesem Jahr. Bis zur Siegerehrung, die vom Schützenhauptmann Friedel Sölken vorgenommen wurde, wusste niemand wer den begehrten Wanderpokal erhält. Beide Kompanien hatten mit 408 Ringen ein gutes Ergebnis erzielt. Doch zum Schluss hieß es, dass der Pokalverteidiger und das war die I. Kompanie wieder die begehrenswerte Siegertrophäe mit nach Hause nimmt. Rainer Kelle, Schützenkönig und Kompanieführer der I. Kompanie, konnte schließlich den Pokal aus den Händen von Friedel Sölken entgegennehmen. Aber auch einige der anderen Wettkämpfe konnten erst durch ein Stechen entschieden werden. Beim Damencup legte Beate Bertram mit 48 Ringen vor. Dicht gefolgt mit je 46 Ringen von Marita Voß und Barbara Simon. Das Preisschießen entschied der jüngste Teilnehmer Marvin Bertram für sich mit 22 Ringen, vor seiner Mutter Beate mit 21 Ringen. Die weiteren Plätze belegten Wolfgang Goor (19 Ringe), Manfred Reuther (19 Ringe), Horst Michel (17 Ringe) und Andreas Voß (16 Ringe). In der Seniorenklasse (55 Jahre und älter) siegte Horst Michel mit 92 Ringen. Thorsten Haack siegte mit 80 Ringen in der Schützenklasse II (36- 54 Jahre). In der Schützenklasse I (25- 35 Jahre) siegte mit 58 Ringen Rainer Kelle. Alle Gewinner erhielten schöne Sachpreise bzw. Pokale oder Glasseidel. Obwohl das Schießen am Nachmittag doch ehr schleppend angelaufen war, fanden sich zum Abend hin noch eine beachtliche Zahl von Schützen auf dem Schießstand der Halle Friederichshöhe ein. Das Schießen und die Pokalfeier verlief in einer friedlichen und harmonischen Atmosphäre. (Detlev Becker)




20.11.2004

Voller Gabentisch bei der KfD in Niedereimer
Autorenlesung mit Anna Donner

Beim Advents- und Weihnachtsbasar der Katholischen Frauengemeinschaft in Niedereimer war der Gabentisch wieder reichlich gedeckt. Viele Besucher und Käufer nutzen die Gelegenheit Geschenke für ihre Lieben einzukaufen. Allerlei liebevoll gestaltete und selbstgemachte Sachen wurden am vergangenem Samstag und Sonntag angeboten. So konnten z. B. Tannengestecke, Holzbänkchen oder genähte Stofftiere erworben werden. Kunstvoll gestickte Decken und Strickwaren wurden präsentiert. Neu waren die Teelichter in Serviettentechnik, die in verschiedenen Formen und Farben ihre Abnehmer fanden. Ebenso wurden die selbstgemachten Marmeladen und Plätzchen gern mitgenommen. Auch die Cafeteria mit der Vielzahl von selbstgemachten Kuchen und Torten war wieder ein Besuchermagnet und fand reißenden Absatz. Nicht zu kurz kam die Buchausstellung der kirchlichen Bücherei. Viele Bücher und Hörspielkassetten konnten hier erworben oder bestellt werden. Ein Höhepunkt des Basars war aber wohl die Autorenlesung der gerade mal 17-jährigen Anna Donner aus Niedereimer. Sie las Passagen aus ihrem neuen Buch "Wer loslässt hat zwei Hände frei" einen großen interessierten Publikum vor. Hierzu war eigens der ehemalige Seelsorger Pater Egon Runde angereist. Der Erlös aus dem Verkauf des Basars kommt zu gleichen Teilen dem Hospiz Sankt Raphael in Arnsberg und dem Kinderhospiz Balthasar in Olpe zu Gute. (Detlev Becker)




14.11.2004

Ralf Gartmann erwirtschaftet Plus nach spontaner Kassenübernahme
Posten des 2. Vorsitzenden bleibt verwaist

Im letzten Jahr musste auf der Mitgliederversammlung des Musikvereins Niedereimer ein neuer Kassierer gewählt werden. Nach einigem zögern entschloss sich Ralf Gartmann den Posten kommissarisch zu übernehmen. Dank der Vereinsaktivitäten konnte er bereits nach einem Jahr Arbeit schon ein Kassenplus rausholen. Die Kassenprüfer sprachen ihm eine gute Kassenführung aus und schlugen gleichzeitig vor ihn entgültig zum Kassierer zu wählen. Diesem Vorschlag kam die Versammlung gerne nach. Zum neuen Kassenprüfer wurde Günter Budis gewählt. Wiedergewählt wurden die Beisitzer Patrizia Simon, Friedhelm Frohn und Christian Budis. Der Posten der/des 2. Vorsitzenden konnte, trotz intensiver Bemühungen, nicht neu besetzt werden. Frau Christa Voß-Schulze wurde für ihre langjährige Arbeit gedankt. Sie trat aus vereinsinternen Gründen zurück. Von Seiten des Vorstandes wünschte man sich einen Vertreter aus den Reihen der passiven und ortsansässigen Musikern. Im kommenden Jahr muss sich der Vorstand sehr intensive Gedanken machen, da im Jahre 2005 sowohl der Posten des 1. als auch des 2. Vorsitzenden neu zu besetzen sind. Vor den Wahlen legten der Vorsitzende Werner Kaluza und der Geschäftsführer Hans-Peter Kaluza die Jahresberichte vor. Besonders erwähnt wurde die Eintragung als Verein und der Dirigentenwechsel von Hans-Jürgen Wirth auf Thiemo Kraas. Der Verein hatte im vergangenen Jahr 24 Auftritte. Zum fünften Mal war man bei der Meisterfeier in der Siegerlandhalle. Nach den Berichten und Regularien konnte Werner Kaluza die Ehrung für 25-jährige passive Mitgliedschaft von Reinhard Kaluza vornehmen. Die Ehrung von Stefan Mund für 10-jährige aktive Mitgliedschaft wird nachgeholt, er war an diesem Abend entschuldigt. Zum Punkt Verschiedenes gab es mehrere Wortmeldungen. So entschuldigte man sich nochmals bei den Eltern der Blockflötenkinder der Wannetalschule. Hier war es aufgrund der Lehrplanänderung zu erheblichem Missverständnissen zwischen Musikverein, Musikschule, der Wannetalschule und den Eltern gekommen. Es sei schade das nun nur noch zwei der ehemals 12 Kinder an der musikalischen Früherziehung teilnähmen, man hätte viel in die Ausbildung investiert. Dieses Problem würde den Musikverein allerdings nicht davon abhalten, weiter in der Schule werben. Anstelle der Osterhäschenfete wird darüber nachgedacht in Zukunft ein Weinfest durchzuführen. Der neue Dirigent Thiemo Kraas sprach die Probenbeteiligung an. Er betonte, dass man gute Leistungen nur mit genügend Proben und Musikern erbringen kann. Auch die 800-Jahrfeier im Jahre 2007 wurde angesprochen. So soll mit Beteiligung des Musikvereins ein Kommersabend für die Bevölkerung stattfinden. (Detlev Becker)




12.11.2004

SGV Niedereimer seit 25 Jahren aktiv

Auf 25 Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit kann der SGV Niedereimer nun zurückblicken. Aus diesem Grunde sollen nun verschiedene Jubiläumsveranstaltungen über das Jahr hinweg stattfinden. Die erste Veranstaltung dieser Art war das traditionelle Grünkohlessen im Haus Bienstein. Zu diesem Essen konnte der 1. Vorsitzende Otto Voss 40 Mitglieder begrüßen. Über die hohe Beteilung war er besonders erfreut. Dieses zeige deutlich die Attraktivität und die Aktivität der SGV-Abteilung Niedereimer. In seinen kurzem Rückblick zeichnete er noch einmal die Höhepunkte, wie Mehrtageswanderungen, Hüttenerwerb und umbau sowie die Freundschaftstreffen, auf. Die Abteilung an sich ist eigentlich schon älter, denn zuerst war die Abteilung mit Bruchhausen zusammen. Doch vor 25 Jahren, am 11.11.1979, entschloss mach sich unter Führung von Adolf Knaup eine eigenständige SGV-Gruppe Niedereimer zu gründen. In all den Jahren hat die Abteilung natürlich auch Höhen und Tiefen durchlebt. So möchte man sich nun verstärkt um den Nachwuchs kümmern, um das Durchschnittsalter doch deutlich zu senken. Eine Wimpelausstellung rundete die Veranstaltung an diesem Abend ab. Doch Höhepunkt des Abends war die Jubilarehrung für 25-jährige Mitgliedschaft. Hierfür erhielten folgende Mitglieder die Anstecknadel und Urkunde: Nanny u. Norbert Blöink, Hans-Jürgen Gräpel, Friedhelm Mund, Hans-Werner Röttgers (fehlte), Axel Sauerbier, Hans Scholz (fehlte), Friedel Sölken, Elisabeth Voss und Werner Wiesehöfer. Im Anschluss saß man noch ein paar gemütliche Stunden zusammen und hatte noch so manches Döneken aus den letzten Jahren zu erzählen. (Detlev Becker)




26.10.2004

LESERBRIEF: Kreisverkehr in Niedereimer

Ich komme mir als Ninivite wieder einmal ziemlich veräppelt vor. Haben wir den nicht die selben Rechte wie alle anderen Stadt-Arnsberger auch? Oder liegt es daran das man beim Bau des Kreisverkehrs in Arnsberg mehr genörgelt hat? Da haben sich die Arnsberger durchgesetzt. Zwei Monate vor dem eigentlichen Fertigstellungstermin, pünktlich zum Arnsberger Schützenfest, konnte der Kreis im feierlichem Rahmen übergeben werden. Wir in Niedereimer sind doch eigentlich sehr genügsame Menschen und wollen nicht mehr als uns zusteht. Nur wir müssen immer wieder zurückstecken. Wir sollten eine Umgehungsstraße hinter der Wohnbebauung bekommen. Doch plötzlich war der Bau der Straße zu teuer und zu unrentabel. Hinzu kam noch dass das Stadtsäckel durch den Verkauf des Grundstückes nicht belastet sondern entlastet wurde. Nur wo ist das Geld geblieben, in Niedereimer auf keinen Fall. In Niedereimer quengelt man auch nicht wegen jeder Kleinigkeit, denn man ist ja Kummer von Seiten der Verwaltung gewohnt. Nur die Grundbesitzabgaben und Gewerbesteuern aus Niedereimer werden pünktlich eingezogen. Doch nun zum eigentlichen Problem des Ganzen. Es fing alles damit an, dass von Seiten der Verwaltung eine abknickende Vorfahrt im Bereich Niedereimerfeld/Wannestraße eingerichtet werden sollte. Dann wäre man aus Niedereimer nicht mehr rausgekommen, höchstens mit viel Glück, Geduld und Geschick. Diese Informationen wurden den zuständigen Gremien, wie gewöhnt, natürlich vorenthalten. Nur einem Mitglied des Seniorenbeirates ist es zu verdanken, dass dieser Planungsentwurf bis Niedereimer durchdrang. Aber nun werden die Bauarbeiten von der beauftragen Baufirma zügig durchgeführt. Diese Baufirma ist an sechs Tagen in der Woche, mit vielen flinken Händen anzutreffen. Baubeginn war der 16. August und von dem Tag an wollte man in neun Wochen mit den Arbeiten fertig sein. Doch weit gefehlt, die Stadtverwaltung schein anders zu rechnen. Für die sind neun Wochen erst Ende Oktober rum. Aber auch dieser Termin scheint nicht zu halten zu sein, denn die Verwaltung rechnet mit der Fertigstellung frühestens Mitte November. Da kann man nur hoffen, dass das Wetter nicht umschlägt und die Frostperiode einsetzt. Denn dann warten wir mit der Fertigstellung bis zum Frühjahr. Wenn man dem natürlich entgegenhält, dass von der planerischen Seite Laternen mitten in die Bürgersteige gesetzt werden und dazu noch an einer Stelle wo blinde Mitmenschen die Straße überqueren sollen, ist dieses ein großes Manko. Von Kinderwagen oder Rollstühlen erst gar nicht zu sprechen. Doch dieser Fehler konnte an zwei Arbeitstagen wieder behoben werden, die Laterne wurde ein Meter weiter nach hinten gesetzt. Ebenso war die Aktion mit den Pflasterarbeiten wohl eine Eulenspiegelarbeit. Drei Mal wurden die Steine, auf Wunsch der Verwaltung neu gelegt, weil das Muster angeblich nicht passte. Solche zusätzlichen Arbeiten führen natürlich immer wieder zu Verzögerungen, die der Baufirma nicht anzuhaften sind. Zugleich klagen die anliegenden Händler über Einbußen, weil viele Kunden gerade diese Baustelle meiden. Ebenso darf man auch die Belastung für die Anwohner, die es ohnehin jahrelang schon schwer genug haben, nicht vergessen. Dafür wird Niedereimer aber täglich mehrmals im Verkehrsfunk genannt. Zu vermuten ist das der Herr Bürgermeister auf dem Weg zur Arbeit diese Baustelle, Dank der Autobahn, nicht durchfahren muss. Sonst ging es bestimmt schneller oder die Bauzeiten würden von vorne herein richtig berechnet. Nun bleibt für alle zukünftigen Verkehrsteilnehmer zu hoffen, dass der schöne breite Radweg und der Minikreisel auch genutzt werden. Vielleicht haben die Anwohner und die anderen Leidtragen noch Glück und es findet ein genauso schönes "Kreisfest" wie in Arnsberg statt. Sollte das Wetter nicht so mitspielen, findet sich bestimmt ein Anlieger der für dieses Freibierfest seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. In dem Zusammenhang bekommen wir in Niedereimer gegebenenfalls auch noch die Möglichkeit dem Herrn Bürgermeister persönlich zu danken. Dies dürfte eh für lange Zeit die letzte Baumaßnahme in Niedereimer gewesen sein, wenn sich nicht noch in absehbarer Zeit etwas mit dem Buswendeplatz ergibt. Der wird jedoch, genau wie die derzeitige Baumaßnahme auch (Lückenschluss des Radweges "Tour de Ruhr"), aus Landesmitteln mitfinanziert. Ohne den Zuschuss der Landesregierung, den wir Steuerzahler ja auch wieder aufbringen müssen, wären diese und die anstehende(?) Maßnahme kaum denkbar. Für mich persönlich jedoch war von Anfang an klar das die Bauzeit von neun Wochen für solch eine Maßnahme viel zu kurz bemessen ist. Ebenso wenig wurden die Anregungen und Kritiken berücksichtigt. Vielleicht sollte man, wenn es nochmals umfangreiche Baumaßnahmen in der Stadt gibt, den Rat erfahrener Mitbürger einholen. Zum Schluss hoffe ich nun aber, dass diese Baumaßnahme noch vor dem Winter zur Zufriedenheit aller fertiggestellt werden kann. Das wäre für alle ein schönes Weihnachtsgeschenk. (Detlev Becker)




16.10.2004

Vereinsring Niedereimer dankt Klaus Vernholz

In der Herbstsitzung des Vereinsring Niedereimer bedankten sich alle Vereins- und Organisationsvorstände bei dem scheidenden 1. Vorsitzenden Klaus Vernholz. Klaus Vernholz legte nach 14 Jahren erfolgreichen Wirkens, aus gesundheitlichen Gründen, sein Amt nieder. Als Dankeschön erhielt er einen Gutschein zu einer Ballonfahrt über "sein Dörfchen" Niedereimer. Ebenso bedankte sich Herr Vernholz bei allen Anwesenden für das Mittragen aller getroffen Entscheidungen und die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Er lobte auch die Zusammenarbeit mit seinen Vorstandskollegen. Ein Nachfolger für ihn konnte an dem Abend jedoch nicht gefunden werden. Denn auch er weiß das ehrenamtliche Helfer, wie in allen anderen Bereichen auch, an allen Ecken und Kanten fehlten. So soll nun bis zur Frühjahrssitzung im April ein neuer Mann gefunden werden. Diesem, so Klaus Vernholz, werde er mit gutem Rat zur Seite stehen. Genau so gut dürfte aber natürlich auch eine Frau das Amt übernehmen. Als nächstes Thema der Sitzung stand Martinszug und Dorfkalender auf dem Programm. So findet das Martinsspiel wieder am 10.11. um 18.00 Uhr in der Kirche statt. Anschließend zieht der Laternenzug durchs "Neue Dorf". Die Dorfkalender sollen bis Mitte November von der Druckerei geliefert werden. Dann werden sie von den Vereinen/ Organisationen im Haustürverkauf angeboten. Ein großer Termin wirft bereits jetzt schon seine Schatten voraus. So kann Niedereimer im Jahre 2007 das 800-jährige Ortsjubiläum begehen. Hierzu sollten sich alle Vereine und Organisationen überlegen wie sie sich einbringen können. Es wird hierzu jedoch keinen historischen Festzug oder ähnliches geben. Alle die Mitmachen sollen das Jubiläum mit in ihre Veranstaltungen einbeziehen. Für den Herbst ist dann ein Kommersabend aller Vereinigungen geplant. Eine Arbeitsgruppe wird sich ab dem kommenden Frühjahr mit diesem Thema beschäftigen. Nichts Neues gibt es zum Thema "Dorfplatz". Hier hatte die CDU den Vorschlag gemacht, den Platz unterhalb des Stephanushauses zu diesem Zweck umzugestalten. Dieser Vorschlag stieß jedoch auf wenig Gegenliebe, den die Arbeit mit solch einem Platz bliebe auf einigen Wenigen hängen. Frau Hesse regte dennoch an dies noch einmal zu überlegen, um sich vielleicht damit im Jahre 2006 beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" zu arrangieren. Hierzu wurde jedoch von Seiten einiger Teilnehmer laut: "Niedereimer hat man in den letzten Jahren genug verarscht und allein gelassen". Ein unerfreulicher Punkt war die Zusammenarbeit zwischen Förderverein Wannetalschule und Vereinsring. Seit mehreren Jahren nun schon beteiligt sich der Förderverein weder an Sitzungen noch an Sammlungen oder Verkäufen. Daher soll in der Frühjahrssitzung ein Beschluss gefasst werden, wie in Zukunft die Zusammenarbeit aussehen soll. Im Anschluss wurden die Termine im Vereinsring koordiniert. Hier nur die wichtigsten Daten: 10.01. Neujahrsempfang; 28.01. KfD-Karneval; 7.02. Kinderkarneval; 7.04. Vereinsringsitzung; 17.04. Erstkommunion; 21.- 24.04. SPD-Fahrt; 21.05. Siedler- + Kinderschützenfest; 27.05. Jahreskonzert; 27.- 29.05 Sängerfahrt; 18./19.06. Pfarrfest; 24.06. Kompaniefeier - 25 Jahre; 25.06. Schnadegang; 9.- 11.07. Schützenfest; 2./3.09. Jubiläum MGV; 16.09. Seniorentag; 17.09. Feuerwehr-Tag der offen Tür; 26.- 28.09. Fahrt-Feuerwehr; 6.10. Vereinsringsitzung; 29.10. Schützenkommers; 10.11. Martinszug, 28.12. Kompanie-Winterwanderung. (Detlev Becker)




13.10.2004

Fünf Monteure in der Werkstatt vermisst

Um die Menschenrettung ging es bei der Abschlussübung der Stadtteileinheit in Niedereimer in diesem Jahr. Ausgangslage war ein Brand in der Autowerkstatt Prause an der Sauerlandstraße. Hierzu hatten sich fünf Jugendfeuerwehrmänner in den eigens dafür vernebelten Raum gelegt. Bei dem Einsatzbefehl, den Einheitsführer Dirk Sölken an den Gruppenführer gab, wurde schnell deutlich das höchste Eile geboten war. Sofort wurden zwei Trupps unter schweren Atemschutz in die Werkstatt geschickt. Ein dritter simulierter Trupp stand als Ersatztrupp bereit. Während dieser Zeit wurde mit zwei C-Rohren die Brandkämpfung von außen vorgenommen. Nachdem die Personen aus dem Gebäude gerettet worden waren, wurden sie von Feuerwehrmännern erstversorgt. Das Ziel der Übung ließ die Grenzen der Einheit schnell deutlich werden. Mit einer geringen Anzahl von Einsatzkräften und Atemschutzgeräten könnte es im Ernstfall sehr problematisch werden. Daher ist es beim Erstangriff wichtig, möglichst viel Personal und Gerät vor Ort zu haben. Dieses wird im Einsatz in der Stadt Arnsberg auch professionell durchgeführt. In der anschließenden Manöverkritik wies der anwesende stellvertretende Stadtwehrführer Ludger Schlinkmann nochmals auf die allgemeine Problematik bei Autowerkstätten hin. Die Übung fand unter kritischer Beobachtung des Firmeninhabers, der Ratsmitglieder Irmgard Hesse und Friedel Sölken sowie den Kameraden der Ehrenabteilung statt. (Detlev Becker)




12.10.2004

Sonne lockte viele Besucher zum Schulfest

Zum Schulfest an der Wannetalschule in Niedereimer lockte ein tolles Rahmenprogramm viele Besucher an, die Sonne tat ihr übriges dazu. Die Lehrerinnen und Eltern hatten sich zum Thema "Herbst" einiges einfallen lassen, was von den Besuchern gut angenommen wurde. So gab es an diesem Nachmittag Kartoffelbraten und Bratäpfel oder Herbstbasteleien mit bunten Blättern und Herbstfrüchten. Aber nicht nur das, auch Laubsägearbeiten, Nägel klopfen und Holzigelbasteln stand auf dem Programm. Ebenso wurden Erdfarben hergestellt und Bälle gefilzt. Das Schminken der Kinder kam ebenfalls wieder gut an. Höhepunkt des Tages war wohl die von den Betreuerinnen Monika Osterhaus und Magdalene Schulte sowie einigen Kindern aufgeführte Modenschau. Hierbei lockten die Kinder mit tollen Namen der Designer wie Susi Kussmund, Ruven und Kevin Popcorn oder Ilka Aprailla Pfefferminza die Erwachsenen zum Staunen an. Zu sehen gab es Braut-, Freizeit-, Disco-, Italienische-, Regen- oder federleichte Mode. Kartoffelkönig des Tages wurde Kevin Gunkel-Timmermann, mit einer Erdknolle von über 700 Gramm. Ein farbenfrohes Bild bot auch der Luftballonwettbewerb, als alle Ballons gleichzeitig aufstiegen. Eine reichhaltige Cafeteria und Köstlichkeiten von Grill sowie ausreichende Getränke ließen weder Hunger noch Durst aufkommen. Eine Familienstaffel mit verschiedenen Spielen rundete den Tag ab. Zum Abschluss des Festes, genau wie zu Beginn, führten die Kinder ihren Wannetaltanz noch einmal auf. Resümee der Veranstaltung aller Beteiligten war wohl, dass das Schulfest die Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Kindern gestärkt hat. (Detlev Becker)




03.10.2004

Altpapier das Ziel von Dieben
Jugendarbeit droht zu scheitern

Am vergangenen Wochenende fand wieder die tournussgemäße Altpapiersammlung des TuS Niedereimer statt. Diese erfolgreiche Sammlung hätte aber ein durchaus besseres Ergebnis erzielen können. Wenn nicht in der Nacht zum Samstag, gegen 3 Uhr, vor einem Haus Am Alten Brunnen das bereits abgestellte Altpapier gestohlen worden wäre. Dies ist jedoch nicht das erste Mal das Altpapier gestohlen worden ist. Bereits einige Male zuvor wurde, im Bereich Niedereimerstraße/ Elsterweg/ Zum Alten Brunnen, das Papier gestohlen. Es wird von Seiten des TuS vermutet, das dass Altpapier anderen Nutzern zum Auffüllen ihrer Kasse dient. Daher möchte der Jugendvorstand an die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit der Mitbürger appellieren. Beobachtungen dieser Art sollten entweder der Polizei oder dem Jugendabteilungsleiter Elmar Bertram (Tel. 02931/7482) gemeldet werden. Die Jugendabteilung ist nämlich, zur Finanzierung ihrer Arbeit, auf den Erlös der Altpapiersammlung angewiesen. Daher bedankt sich die Jugendabteilung bei allen Mitbürgern die diese regelmäßig stattfindenden Sammlungen (jeweils am ersten Samstag im geraden Monat) unterstützen. Ohne diese Unterstützung wäre eine aktive Jugendarbeit kaum möglich (Detlev Becker)




20.09.2004

Förderverein legt jetzt selbst Hand an
Schulfest am 9. Oktober 2004 als Herbstolympiade / Betreuung in den Herbstferien

Zu einer ersten planerischen Sitzung trafen sich in der vergangenen Woche Vertreter der Lehrerschaft, der Schulpflegschaft und des Fördervereins der Wannetalschule Niedereimer zum Thema Schulhofgestaltung. Mit eingeladen war vom Grünflächenmanagement der Stadt Arnsberg Herr Ralf Schmidt. Dieser blieb leider unentschuldigt der Versammlung fern. Er hatte jedoch im Vorfeld, die Planung läuft bereits seit dem Frühjahr, einige konkrete Zusagen gemacht. Die ganze Sache ist durch die Aktion "5000 x Zukunft" von der Aktion Mensch, Mitorganisator ist hier Thomas Gottschalk, ins rollen gekommen. Ziel dieses Projektes der Aktion Mensch ist die sinnvolle Gestaltung von Spiel- und Freizeitflächen von und für Kinder. Das Projekt in Niedereimer wird unterstützt mit einem Betrag von 5000,- € aus diesem Topf. Mit weiteren 2000,- € will der Förderverein dieses Projekt bezuschussen. Ferner, nach Aussage von Herrn Schmidt, sollen weitere 15.000,- € aus Spielplatzverkäufen mit einfließen. Nun soll in diesem Schuljahr mit der Umgestaltung des Schulhofes begonnen werden. Angeschafft werden zuerst vandalismussichere Tore und Basketballkörbe sowie eine Torwand und ein Dreifachreck. Um späteren Klettergeräten nicht im Weg zu stehen, die so Herr Schmidt von der Stadt beschafft werden, ist eine Absprache mit Ortbegehung zwischen Schule und Stadtverwaltung nun der erste Schritt. Die Sportgeräte sollen nach Zusage von Herrn Schmidt durch die Stadt aufgestellt werden. Des weiteren wünscht man sich zu einem späteren Zeitpunkt ein Schaukelpark und ein Kletterturm von Seiten der Stadt. Die Umgestaltung der Spielplätze in Niedereimer wurde in der Sitzung des Bezirksausschusses im Sommer 2003 bekannt gegeben. So hoffen die Vertreter der Wannetalschule das die gemachten Zusagen von Seiten der Stadtverwaltung auch eingehalten werden. Unter dem Motto "Trimm Dich fit mit Spaß im Herbst" findet am 9. Oktober ein Schulfest an der Wannetalschule statt. In der Zeit zwischen 13. und 18. Uhr sind Kinder, Eltern, Verwandte und Freunde zum Mitfeiern eingeladen. Angeboten werden an diesem Nachmittag Wettbewerbe mit attraktiven Preisen, Herbstbasteleien, Familienstaffel als Olympiade oder das Schminken um nur einige Punkte zu nennen. Natürlich sollten sich alle Eltern an den Aufgaben beteiligen, um die Arbeit auf möglichst viele Schultern verteilen zu können. Weiter gab der Förderverein bekannt, dass in den Herbstferien wieder eine Betreuung stattfindet. Anmeldungen sind ab sofort im Sekretariat oder per Internet möglich. Selbstverständlich sind auch Schüler/innen anderer Grundschulen angesprochen. Derzeit werden in der Wannetalschule täglich 26 Kinder betreut. Über die große Anzahl der Betreuungen ist der Förderverein als Träger dieser Einrichtung sehr froh. Am Nikolaustag wartet wieder eine Überraschung auf die Kinder. So soll zusätzliches Pausenspielzeug beschafft werden. Ebenso erhält jeder Schüler/in wieder einen Stutenkerl (Detlev Becker)




20.09.2004

Tolle Stimmung bei der Feuerwehr
Stockbroterlös geht an den Kindergarten

Der Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr in Niedereimer war wieder einmal ein Volltreffer. Viel Mühe hatten sich die Kameraden und dessen Partnerinnen gegeben und einiges auf die Beine gestellt. Dieses wurde von den Gästen mit ihrem Besuch belohnt. So wurde den kleinen Besuchern Springburg, Pony reiten oder Löschen am Brandhaus geboten. Für die Älteren gab es das PC-Simulationsspiel Autorennen. Hier siegte Phillip Buttmann vor Dennis Becker und Marvin Dockx. Die Gewinner erhielten als Preise Kinogutscheine. Einige Damen des Awo-Kindergartens sorgten mit Schminke wieder für viele lustige und bunte Gesichter an diesem Nachmittag. Höhepunkt des Tages war wohl die Übung der Jugendfeuerwehr, nach Vorgaben zum Erwerb der Leistungsspange. Diese wurde von den Zuschauern mit Beifall belohnt. Die Erwachsenen hatten Spaß beim Knobeln. Markus Cottin hatte den Besten Wurf vor Mario Orlando und Lutz Werthschulte. Hier gab es Gewinne in flüssiger Form. Während des ganzen Tages wurden die Gäste auch von der Feuerwehr bewirtet. So gab es im Gerätehaus eine reichhaltige Cafeteria mit leckerem selbstgemachten Kuchen. Draußen wurde den Besuchern allerlei Leckereien vom Grill geboten, zusätzlich noch Fritten und Bratkartoffeln. Als die Dämmerung hereinbrach zündete man ein Lagerfeuer an. Die Kinder konnten sich dann ihr Stockbrot selber machen. Der Erlös aus dem Stockbrotverkauf kommt dem Awo-Kindergarten in Niedereimer zugute. Neben den Einheimischen waren natürlich auch wieder Abordnungen des Malteser Hilfsdienstes, des Technischen Hilfswerkes und verschiedener Stadtteileinheiten der Einladung gefolgt. Ebenso war der ein oder andere Vereinsvorstand oder Firmeninhaber anwesend. Wer leider fehlte waren die heimischen Politiker und die Geistlichen. Alles in allem war es aber wieder eine runde Sache und sowohl die Gäste als auch die Kameraden waren mit diesem Tag zufrieden. (Detlev Becker)




10.09.2004

Autoren-Lesung in Niedereimer

Zum zweiten mal in diesem Jahr war Frau Dr. Agnes Wenke zu Gast bei den Senioren der St. Stefanus-Gemeinde in Niedereimer. In erstaunlicher Frische und mit aper Portion hintergründigem Humor las die nunmehr 94 jährige Autorin aus i(iren Werken und berichtete über vielerlei Begegnungen mit ausländischen Mitbürgern der ersten Gastarbeiter-Generation der fümfziger und sechziger Jahre. Damals galt Neheim als Stadt mit einer beispiel- haft guten Ausländer-Arbeit in Nordrhein-Westfalen. Dr. Wenke, Trägerin der Bundesverdienstkreuzes, hatte durch ihre unerschrockenen Initiativen einen großen Alteil an dieser positiven Bewertung der damals noch selbständigen Stadt Neheim. Mit einer Geschichte von Augustin Wibbelt, vorgetragen in münsterländischem Platt, endete der frohe und interessante Senioren-Nachmittag. (Evamaria Rohwetter)




08.09.2004

Feuerwehr öffnet seine Pforten
Ponys werden ihre Runden ziehen

Am kommenden Samstag (18.09.) öffnet die Feuerwehr Niedereimer wieder seine Pforten für die kleinen und großen Gäste. In diesem Jahr lautet das Motto des Tages der offenen Tür "Jugendfeuerwehr". So demonstriert diesjährig einmal die Jugendfeuerwehr ihr Können mit einer Schauübung. Diese Übung wird von den Jugendfeuerwehr-Ausbildern Andreas Bertram und Markus Schneider geleitet. Die anderen Kameraden, um den Einheitsführer Dirk Sölken, tragen ebenso zum Gelingen des Tages bei. So steht den kleinen Gästen die Springburg oder das Brandhaus zur Verfügung. Höhepunkt ist aber wohl das Pony-Reiten, das die Kinderherzen höher schlagen lässt. Die Erzieherinnen des heimischen AWo-Kindergartens bieten wieder das bunte Kinderschminken an. Für die älteren Kids ist ein Fahrsimulator aufgebaut. Den Erwachsenen wird ein kleines aber unterhaltsames Wettspiel angeboten. Neben der neuen Technik wird auch die 50 Jahre alte Drehleiter der Arnsberger Feuerwehr Historie gezeigt. So haben die Kameraden neben den vielen feuerwehrtechnischen Angeboten doch wieder ein recht buntes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Aber auch für das leibliche Wohl ist wieder bestens gesorgt. So bieten die Damen Kaffee und Kuchen in der Cafeteria an. Mit Köstlichkeiten vom Grill und Pommes wollen die Männer versuchen die Gäste zu stärken. Am Abend werden den Gästen zusätzlich noch frischgemachte Bratkartoffeln angeboten. Mit gut temperierten Getränken wird gegen den "Kehlenbrand" angekämpft. Somit dürfte für jeden Geschmack das passende dabei sein. Mit diesem Tag der offenen Tür möchte sich die Feuerwehr Niedereimer bei allen Mitbürgern und Firmeninhabern für ihre stete Unterstützung bedanken und sich gleichzeitig vorstellen. So hoffen die Kameraden nun auf gutes Wetter und eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung. (Detlev Becker)




06.09.2004

Ehemaliger Wassergewinnungsstollen wieder gesichert

Dank der uneigennützlichen Unterstützung der Niniviten Dieter Simon und Michael Kaiser konnte der Eingangsbereich der ehemaligen Wassergewinnungsanlage am Stemberg wieder gesichert werden. Hier hatten sich vor geraumer Zeit Vandalen ans Werk gemacht. Es wurde eine Eisenstange abgesägt und verbogen sowie das Sicherheitsschloss aufgebrochen, um in den alten Stollen zu gelangen. Da sich der Arbeitskreis Dorfgeschichte e.V. im Sommer 1986 die Freilegung und Erhaltung zur Aufgabe gemacht hatte, hat er somit auch der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. So war damals vom AKD der Eingangsbereich mit einem Gitter versehen worden. Damit sollte gewährleistet werden, dass keine Unbefugten den Gang betreten. Niemand sollte die Möglichkeit haben, dass Innere des Stollens zu zerstören bzw. die Fauna und Flora zu beeinträchtigen. Heute, nach fast 20 Jahren, dürfte der Stollen eh erst nach Prüfung durch Biologen wieder begangen werden. So appelliert der AKD nun an den normalen Sachverstand der Mitbürger, nicht eigenmächtig in den Stollen zu gelangen. Wer trotzdem mehr über die alte Wassergewinnungsanlage und ihre Nebenanlagen aus dem Jahre 1913 erfahren möchte, sollte sich mit dem AKD in Verbindung setzen. Aber auch der Ortsheimatpfleger Detlev Becker steht gerne zur Verfügung. (Detlev Becker)




29.08.2004

Russisches Fernsehteam interviewt deutsche Kriegsteilnehmer

"Reue, Vergebung und Achtung", das ist das Motto des Dokumentarfilms des Russischen Fernsehens: "Sie standen sich gegenüber". Bereits seit mehreren Jahren arbeitet Regisseur Alexander Schumilin, ein Vertreter der jüngeren Generation seines Landes, an dieser Dokumentation. Schon das Drehbuch ist ein schlagender Beweis für den ernstzunehmenden guten Willen vieler heutiger Russen, nicht nur die tragische Vergangenheit des eigenen Volkes im Sinne von Schuld und Sühne aufzuarbeiten, sondern auch Verständnis und Achtung für den ehemaligen Kriegsgegner zu gewinnen. Der Film wird die Reihe ähnlicher Dokumentationen wie beispielsweise "Frau Maria", ein Streifen, der die tragische Liebe einer russischen Krankenschwester zu einem deutschen Kriegsgefangen zum Inhalt hat, und "Die große Versöhnung" des Regisseur Lew Tschernjawsky in hervorragender Weise ergänzen und bereichern. "Sie standen sich gegenüber". Sie, das sind zwei feindliche Divisionen, die 324. sowjetische Schützendivision und die 211. deutsche Infanteriedivision. Fast zwei Jahre hindurch haben sich ihre Soldaten und Offiziere im Stellungskrieg rund 200 Kilometer südwestlich Moskaus am Flüsschen Shisdra einander nur im Fadenkreuz ihrer Waffen gesehen, mit hohen und höchsten Verlusten einander bekämpft, ehe die Rest der geschlagenen deutschen Division schließlich der siegreichen Übermacht weichen mussten. In Tscheboksary, der Hauptstadt der Tschuwaschischen Autonomen Sowjetrepublik an der Wolga, war der sowjetische Division nach dem Einfall der deutschen Armeen 1941 in die Sowjetunion aufgestellt und wenig später, im Winter 1941, zur Verteidigung Moskaus an die Front geworfen worden. Auch die deutsche Division war eine Schöpfung des Krieges. Ende 1939 wurde sie, zumeist aus rheinländischen und westfälischen Reservisten formiert. Auf langem Marsch von der Eifel bis in die Bretagne hatte sie den Frankreichfeldzug fast ohne Verluste mitgemacht. Anderthalb Jahre lang hatten dann ihre Angehörigen in einem Frankreich noch ohne Resistenz ein herrliches Leben wie im Frieden geführt. Dann, im Januar 1942, war die Division an die Ostfront verlegt worden. Den Verteidigern Moskaus, eben der 324. sowjetischen Schützendivision, hatte sie in völlig unsinnigen, aber überaus verlustreichen Kämpfen ein paar Dörfer abgenommen. Was die Kämpfe an einsatzfähigen Leuten auf deutscher Seite noch übrig gelassen hatten, das hatte der außergewöhnlich harte Winter durch Erfrierungen weiter reduziert. Ein gutes Jahr lang hatten sich die Gegner dann im verhältnismäßig ruhigem Stellungskrieg gegenüberübergelegen. Doch nach dem ersten großen Sieg der Sowjetarmeen in Stalingrad begangen auch an der Shisdra die Soldaten der 324. gegen die Linien der deutschen 211. Division anzurennen. Oft tagelang stürmten sie ergebnislos und unter schweren Verlusten ins Feuer der gegnerischen Maschinengewehre und Geschütze, ehe sie endgültig zum Sie antreten konnten... Alexander Schumilin und sein Team wollen die Schicksale der Menschen auf beiden Seiten der Front für die Nachwelt wieder lebendig werden lassen. Sie soll davon erfahren, wie es im Drehbuch heißt, in den Interviews mit russischen und deutschen Veteranen, aus ihren Feldpostbriefen nach Hause und den Antworten der Angehörigen, aus Kriegstagebüchern, persönlichen Fotografien und Kriegs- und Filmchroniken. Sie soll lernen, die aus tiefem Herzen hervorquellenden Gedanken der Menschen auf beiden Seiten zu verstehen und sich in die langen Alltage des Krieges einzudenken. Das Team besucht zur Zeit zwei der deutschen Zeitzeugen, Angehörige der 211. Infanteriedivision. Am 25. und 26. August interviewten sie Paul Klein in Leverkusen, der seit Frühjahr 1943 an der Shisdra eingesetzt war und nach dem Krieg Jahrzehnte lang das Archiv der 211. Division betreute. Im Jahre 2003 hat er mit einer Veteranengruppe der Division die alten Kampfstätten an der Shisdra aufgesucht und auch an den Ehrenmalen gefallener gegnerischer Soldaten Kränze und Blumen niedergelegt. Am 27. und 28. August interviewte das Team Josef Hendricks in Arnsberg - Niedereimer. Er war als Angehöriger der Division während der Angriffskämpfe an der Shisdra im Februar 1942 schwer verwundet und nach der Genesung seiner alten Einheit wieder zugeteilt worden. Am 7. Februar 1943 geriet er bei einem Stoßtruppunternehmen der gegnerischen Division in Gefangenschaft, aus der es erst sieben Jahre später zurückkehrte. Nicht nur nach der Gefangennahme bei den gegnerischen Frontsoldaten, vielmehr noch in den langen Jahren hinter Stacheldraht hat er viel menschliche Zuwendung auf russischer Seite erfahren. Beide, Klein und Hendricks, betrachten ihre Mitarbeit am Schumilins Filmdokumentation als einen Betrag zur Völkerverständigung im neuen Europa und als einen Dienst am Frieden in der Welt. (Detlev Becker)




12.08.2004

Böses erwachen für die Anlieger der Wannestraße

Für die Anlieger der Wannestraße, zwischen Treppchengasse und Wannebrücke, gab es kürzlich ein böses Erwachen. Als sie Morgens in ihr Auto steigen wollten, hing ein Hinweiszettel unter ihrem Scheibenwischer. Hier stand zu lesen, dass das Fahrzeug auf einem Gehweg parkt und dieses im Wiederholungsfalle als Ordnungswidrigkeit geahndet würde. Diese Aussage stieß bei den Anliegern auf Unverständnis. Der Gehweg in diesem Teilstück der Wannestraße weist eine Breite von etwa 3,80 bis 4 Meter auf. In anderen Teilen des Dorfes gibt es überhaupt keine Gehwege. Dort nutzen Autofahrer und Fußgänger die Straße gemeinsam. Nach Meinung der Anlieger sollte diese Breite an der Wannestraße doch wohl Platz genug bieten, sowohl für Fußgänger als auch für parkende Autos. Gerade hier sollte man den Anliegern entgegen kommen. Vor einigen Jahren haben sie, die Stadtverwaltung war klamm, auf eigene Kosten ein Teilstück zur Grundstücksgrenze hin selbst befestigt. Als das Parkproblem vor einiger Zeit bereits schon mal akut war, setzte sich eine Mutter mit den Behörden auseinander. Sie wies darauf hin, dass wenn die parkenden Fahrzeuge auf der Straße ständen rechts vorbei gefahren würde, um nicht dem Gegenverkehr ausweichen zu müssen. Hierbei wäre es mehrmals fast zu Unfällen mit Personen gekommen. Die Behörden gaben damals nur lapidar zur Antwort, dass Fahrzeuge nicht dort herfahren dürften. Ein weiteres Problem der parkenden Autos auf der Durchgangsstraße ist, die Lärmbelästigung der Anlieger durch ständiges Wiederanfahren. Nun da sich das Problem erneut darstellt, setzen die Anlieger auf eine schnelle und kostengünstige Lösung. So schlagen sie vor den Gehweg, wenn es der Gesetzgeber zulässt, mit einem weißen Trennstrich zu versehen. Dann könnte der Gehweg offiziell von Fußgängern und Fahrzeugen gemeinsam genutzt werden. Mit diesem Thema sollte sich die Stadtverwaltung in Kürze mal auseinander setzen. (Detlev Becker)




18.07.2004

SPD-Fußballturnier in Breitenbruch
Jens Wunderlich Torschützenkönig

Den 1. Platz beim SPD-Fußballturniers sicherte sich am Wochenende erneut die Mannschaft aus Breitenbruch. Trotz der widrigen Platzverhältnisse und des doch eher mäßigen Wetters, hatten dennoch viele Zuschauer und fünf Mannschaften den Weg zum Sportplatz gefunden. Nur der I. Schützenkompanie aus Niedereimer war es nicht gelungen eine Mannschaft aufzu- stellen. Diese meldeten sich allerdings erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn bei den Organisatoren, dem SPD-Ortsverein Niedereimer/Breitenbruch, ab. So musste der Ortsverein umdisponieren und im K.O.-System spielen. Alle Mannschaften die teilnahmen hatten sichtlich Spaß am Turnier, auch wenn manches Spiel einer Schlammschlacht glich. Am Ende hatte die Mannschaft Breitenbruch I die Nase vor. Dieses lag wohl daran, dass sie am besten mit den Platzverhältnissen zurecht kamen. Platz 2. belegten die "Knallbirnen" aus Niedereimer vor den Feuerwehrkameraden aus Oeventrop. Den vierten Platz erkämpften sich die überaus jugendlichen Spieler von Breitenbruch II vor der II. Schützenkompanie aus Niedereimer. Torschützenkönig des Turniers wurde Jens Wunderlich. Er erhielt aus den Händen des Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeisterkandidaten Franz-Josef Schröder, den von ihm gestifteten Wanderpokal. Zuvor bekamen die teilnehmenden Mannschaften vom Ratsmitglied Friedel Sölken noch die Pokale und die Ortsvereinsvorsitzende Sigrid Reuther hielt eine Flasche Sekt parat. (Detlev Becker)




30.06.2004

Schützenvogel sucht neues Nest

Der neue Vogel fürs Schützenfest in Niedereimer ist fertig. Von seiner Qualität überzeugten sich vor wenigen Tagen das Königspaar Markus Brakel und Anja Brasse sowie der Hauptmann Friedel Sölken und Adjutant Wilfried Glaremin. Der Vogel mit einer Spannweite von knapp einem Meter ist in diesem Jahr in rötlich braun gehalten und wirkt majestätisch. Mit seinem leuchtendem Kamm, dem Zepter und dem Reichsapfel sollte er für die Königsaspiranten gut sichtbar sein. In den nächsten Tagen wird der Vogel noch in der Sparkassenfiliale an der Wannestraße ausgestellt. Am Stangenabend (Schützenfestsamstag) erhält der Vogel dann kurzfristig sein Nest im Kugelfang. (Detlev Becker)




28.06.2004

Grenzgänger machten sich auf den Weg
Zweite Schautafel vorgestellt

Bei idealem Wanderwetter machten sich am Samstag 42 Schnadegänger auf den Weg um Niedereimers Grenzen zu kontrollieren. Bevor es jedoch durch die Berbke in Richtung Breitenbruch ging, machten die Teilnehmer einen kurzen Zwischenstopp bei Sindern Küchen. Hier hatte der Eigentümer, auf Anregung des Arbeitskreis Dorfgeschichte, eine Schautafel anbringen lassen. Das heutige Küchenstudio beherbergte bis 1966 die erste Volksschule von Niedereimer. Die Tafel weist auf einige markante Daten hin. Am "Ostbahnhof" gab es dann die erste große Rast für die Schnadegänger, wo die neuen Weggenossen gleichzeitig gepohläst wurden. Weiter machte man sich dann über "Pastors Kopp" und den Höhenweg zurück nach Niedereimer. Eine kurze Rast in Nähe des Jagdhauses wurde genutzt um den jüngsten und ältesten Schnadegänger zu ehren. Mit fünf Jahren war Björn Drawski der jüngste Teilnehmer und erhielt dafür eine Tüte mit Süßigkeiten. Einen guten Tropfen erwarb Horst Michel als ältester Teilnehmer mit 73 Jahren. Nach einer Wanderzeit von gut vier Stunden erreichte man die SGV-Hütte am Stemberg. Hier konnten sich die Grenzgänger bei gekühlten Getränken und Würstchen von den Strapazen erholen. Bei dem Dorfrätsel hatte Heinrich Hanfland die Nase vorn, er erhielt dafür ein T-Shirt mit Niedereimer Wappen. Den zweiten und dritten Platz belegten Ralf Spindler und Michael Kaiser, sie bekamen jeweils eine Tasse mit Wappen. Das kleine Fässchen, gestiftet von der Firma Cottin, konnte der SGV als größte Gruppe entgegennehmen, ihm folgten TuS und MGV. Noch schöne Stunden verbrachten die Schnadegänger im Anschluss an der Hütte. (Detlev Becker)




27.06.2004

Alte Kirche ziert nun Bühnenwand

Pünktlich vor den Schützenfest konnte nun auch das zweite Bild neben der Bühne, in der Halle Friederichshöhe, fertiggestellt werden. Dieses Bild zeigt die alte Stephanuskirche von Niedereimer Anfang der 50-ziger Jahre, von der Wannestraße aus gesehen. Ebenso wie die "Dicke Eiche" wurde die Kirche auf Anregung des Arbeitskreis Dorfgeschichte hin gefertigt. Nach anstrengenden Überlegungen im Vorfeld, legten wieder Günter Lichte und Josef Hagedorn Hand an. Unterstützt wurden sie diesmal von Alfons Körner. Günter Lichte verleimte aus mehreren Spanplatten eine etwa 3 x 4 Meter große Fläche, die er im Anschluss nach Vorgabe aussägte. Danach begab sich Josef Hagedorn an die Malerarbeiten. Zuerst musste die Fläche weiß grundiert werden, bevor sie später bemalt werden konnte. Diese Malerarbeiten nahmen ca. 35 Stunden in Anspruch. Während dessen fertigte Alfons Körner, nach alten Vorlagen, Kreuz und Hahn aus Metall. Günter Lichte und Alfons Körner benötigten für ihre Arbeiten weitere acht Stunden. Trotz ihres Zeitaufwandes wurden alle Arbeiten ehrenamtlich erbacht, dafür ein besonderer Dank an sie. Am Schützenfest nun können sich die Besucher von den gelungenen Werken überzeugen. Doch wird es mit Sicherheit auch kritische Stimmen dazu geben. Diese Kritiker werden jedoch gebeten sich zu melden, denn zwei Flächen sind extra für sie freigelassen worden. (Detlev Becker)




23.06.2004

Niedereimer feiert wieder das Fest der Feste
Thimo Krass leitet erstmalig das Konzert am Sonntag Morgen

Die Schützenbruderschaft Sankt Stephanus Niedereimer steht kurz vor dem Abschluss der Festvorbereitungen zum Hochfest des Jahres. Viele helfende Hände unter Leitung des Schützenhauptmanns Friedel Sölken haben dazu beigetragen, dass man hier im Ort wieder ein harmonisches Fest feiern kann. In wenigen Tagen neigt sich somit auch die Regentschaft des Königspaares Markus Brakel und Anja Brasse dem Ende zu. Aber nicht nur die aktiven Schützen fiebern diesem Volksfest entgegen. Alle Mitbürger Niedereimers wollen an diesem Fest auf der Friederichshöhe teilhaben, ob jung oder alt. So präsentieren sich am kommenden Wochenende die mit blauweißen Dorffahnen geschmückten Straßen den Besuchern aus nah und fern. Ebenso ist man gespannt wer am Montag die Nachfolge des noch amtierenden Königspaares antreten wird. Denn nichts ist so spannend wie der Kampf um die Königs- und Geckwürde. Namen werden zwar viele gehandelt, doch wer den entscheidenden Schuss macht weiß niemand, selbst der neue König nicht. So bleibt auch die Frage ungeklärt, welchen Weg der Festzug am Montag nimmt. Gelingt der II. Kompanie ein Hattrick. Oder weiß die I. Kompanie dies zu verhindern. Diese Ungewissheit macht das Fest erst so spannend. Auf jeden Fall sind alle Schützenbrüder angehalten, sich am Vogelschießen zu beteiligen. So fiebern nun die Schützenbrüder und -schwestern diesem hohem Fest entgegen. Alle wünschen sich ein friedliches Beisammensein zur Stärkung des Miteinanders innerhalb der Dorfgemeinschaft. Auch die Gäste sind an allen drei Tagen in Niedereimer herzlich willkommen. Nun hofft der Vorstand auf geeignetes Wetter zum feiern und eine gemütliche Atmosphäre. (Detlev Becker)


1979 - 1980
Peter Glaremin
Angelika Voß-Stenz

1964 - 1965
Günter Jäger
Agnes Jäger

1954 - 1955
Werner Kaiser
Inge Schulte



22.06.2004

CDU zur Zeit auf Erlebnistour

Der CDU Ortsverband Niedereimer/Breitenbruch unternimmt derzeit, mit einigen Gästen, eine Reise durch das nördliche Polen. Die 45 Reiseteilnehmer sind gespannt was sie im östlichen Nachbarland erwartet. Organisiert und durchgeführt wird diese Fahrt von Henneke-Reisen. Erste Station ist die alte Hanse- und Hafenstadt Stettin (Szczecin). Von dort aus geht es durch das pommersche Land nach Danzig (Gedansk) und weiter nach Marienburg (Malbork). Über Frauenburg (Frombork) am Frischen Haff, dem alten Bischofssitz mit schöner Kathedrale, wird die Reise quer durchs Ermland fortgesetzt zum Quartier in Nikolaiken (Nicolaiki) in Masuren. Von hier werden noch interessante Ausflüge und Fahrten in das Landesinnere unternommen. Auf der Rückreise wird in der Stadt Thorn (Torun) in Posen übernachtet. In all diesen Städten und Gegenden gibt es für die Reisegesellschaft viel Schönes und Neues zu entdecken. Nicht nur die baulichen Sehenswürdigkeiten sind hiermit gemeint, auch die Landschaft ist sehr reizvoll. Ebenso erhalten die Teilnehmer geschichtliches Wissen, das mit dem Besuch der Ruinen des Führerhauptquartiers "Wolfsschanze" wohl einen Höhepunkt findet. (Detlev Becker)




21.06.2004

Wetter ließ Gäste leider fernbleiben

Das leider nasskalte und regnerische Wetter, einen Tag vorm Sommeranfang, hielt die Gäste vom Besuch des Pfarrfestes in Niedereimer ab. Trotzdem hatten sich die Gastgeber alle Mühe gegeben den Besuchern einiges zu bieten. Der Musikverein Niedereimer trat zum Frühschoppen diesmal in kleiner Besetzung an, bot dafür aber seine Musikstücke zum Besten. Die Kinder konnten sich währenddessen in der Hüpfburg austoben oder am Glücksrad versuchen. Für die Kleinsten war ein Sandkasten aufgebaut. Mit Pragerschinken, Köstlichkeiten vom Grill bzw. Kuchen wurde bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Die reichhaltig bestückte Tombola wurde ebenfalls wieder bestaunt und abgeräumt. Am Nachmittag feilschten dann die Kinder und Erwachsenen auf dem Trödelmarkt wieder um die schönsten Sachen. Leider musste der Markt, bedingt durch immer wieder einsetzende Regenschauer, ins Stephanushaus verlegt werden. Viele Gruppen und Vereinigungen trugen abermals zum Gelingen dieses Festes bei. Alles in allem zeigten sich die Organisatoren dennoch zufrieden. (Detlev Becker)




12.06.2004

Woche stand ganz im Zeichen des Sports
Feuerwehr siegt beim Elfmeterschießen

Die vergangene Woche stand beim TuS Niedereimer ganz im Zeichen des Sports. Bereits am vergangenem Wochenende wurden die Leichtathletik-Meisterschaften ausgetragen. An den verschiedenen Disziplinen beteiligten sich 23 Mädchen, 31 Jungen, eine Dame und neun Herren; eine beachtliche Zahl. Hier die Namen: Mädchen 1997 und jünger= Teresa Becks, Pia Wingenbach, Lara Stahl, Michelle Rath, Kristin + Sabrina Gierschewski, Lena Marie Brasse und Tessa Witte; Mädchen Jahrgang 1995/96= Linda Kaiser, Celine Müller, Svenja Rademacher und Lisa Witte; Jahrgang 1993/94= Julia Simon, Marina Rath, Linda Rademacher, Marie Wingenbach, Jana Pape, Irina Goor und Laura Sölken; Jahrgang 1991/92= Karolin Münze; Jahrgang 1989/90= Stephanie Münze, Kristin Rohland und Nina Sölken. Jungen 1997 und jünger= Robin Schulz, Jan Simon, Cedric Bläsing, Max Schulz, Kai + Jens Baier, Leo Brasse und Jan Stahl; Jahrgang 1995/96= Kevin + Denis Blume, Timo Bettin, Nikolai Schmatok, Raphael Schäfer, Janik Höcker und Tim Stein; Jahrgang 1993/94= Tobias Kemper, Waldemar Wirt, Mike Marienfeld, Jan Löseke, Dominik Müller, Dominik Gierse, Robin Becks, Arne Villis, Nils Rohland, Tom Türk; Jahrgang 1991/92= Marcel Wolny, Dave Türk, Marvin Bertram und Lukas Goor; Jahrgang 1987/88 Christian + Denis Baier. Frauen= Sabine Bettin. Männer= Tobias Baier, Christophe Dhaeze, Holger Glaremin, Frank Witte, Klaus Simon (Vereinsvorsitzender), Elmar Bertram, Ralf Terlohr, Markus Pfisterer und Wolfgang Becks. Am Sonntag dann trafen sich über 25 ehemalige Fußballrecken zum Frühschoppen im Vereinsheim, um über alte Zeiten zu klönen. Auch der Saisonabschluss der Fußballsenioren wurde im Rahmen der Sportwerbewoche gefeiert. Höhepunkt war jedoch wieder der Tag der offenen Tür an Fronleichnam. Hier demonstrierten schon die Kleinsten ihr Können. Das Training aller Jugendmannschaften, angefangen mit den 3- 6-jährigen bis hin zu der Mädchenmannschaft der U 15, wurde dem kritischen Publikum vorgeführt. Während dieser Zeit machte sich die Walkinggruppe, unter Leitung von Margot Fitz, auf dem Weg zum Erwerb des Walkingabzeichens der Stufe 2. 20 Damen und Herren konnten nach 1 Stunde harten Laufens dieses Abzeichen entgegen nehmen. Dieses waren: Elisabeth und Stefanie Blöink, Beate Cottin, Helmut Fitz, Iris Göbel-Widerek, Katrin Goor, Martin Kaiser, Renate Köster, Annegret Lauenroth, Monika Menn, Martina Münze, Michael Palm, Petra Rachl, Ute Rohland, Uschi Simon, Brigitte Stephan, Ines Stobbe, Margarete und Norbert Voß sowie Renate Wiegelmann. Ebenso angeboten wurde in der Halle das Kinderturnen und das Turnen für jedermann/frau. Im Anschluss folgte das Kleinfeldturnier der Fußballer zu den Vereinsmeisterschaften. Hierbei siegten die Alten Herren vor den Senioren I und der B-Jugend II. Nach dem ausgiebigen sportlichen Teil folgten die Ehrungen und Siegerehrungen. Danach waren die Vereine und Organisationen gefragt. Diese konnten sich im Elfmeterschießen messen. Hierbei hatte die Feuerwehr mit fünf Treffern die Nase deutlich vorn, sie konnte alle Schüsse verwandeln. Das Mittelfeld mit drei Treffern belegten Schützenbruderschaft, Siedlerbund und TuS, gefolgt vom Arbeitskreis Dorfgeschichte mit zwei Treffern. Die Kirchengemeinde ging in diesem Jahr leer aus. Während sich die Sportler und Gäste am Getränke- und Grillstand stärkten, könnten sich die Kinder in der Hüpfburg austoben oder beim Spiel "Vier gewinnt" messen. Die Organisatoren der Sportwerbewoche, allem voran der Vereinsvorsitzende Klaus Simon, waren mit dem Verlauf und der Besucherzahl sichtlich zufrieden, was der Moderator Elmar Bertram immer wieder inmitten seiner Kommentare betonte. Ein besonderes Bonbon hatte der TuS Niedereimer noch zu bieten. Er bot den Besuchern die Saisonkarte 2004/2005 für nur 10,- € zum Kauf an. Viele der Besucher nutzten dieses Angebot, über 30 Karten wurden bereits am ersten Tag verkauft. Weitere Karten können noch beim Vorstand geordert werden. (Detlev Becker)




06.06.2004

Tolle Teamarbeit beim Kindergartenfest

Durch Teamarbeit beim Kindergartenfest wurde das Fest ein voller Erfolg. Die Erzieher/innen hatten in wochenlanger Vorbereitungszeit ein tolles Programm für diesen Tag auf die Beine gestellt. So bekam jedes Kind als Eintrittskarte eine "Spielwiese". Auf dieser Karte wurde die Teilnahme an den verschiedenen Wettbewerben abgestempelt. Hier wurden angeboten Schokokusswurfmaschine, Baumstammparcours, Autorennen, Dosenwerfen oder Groschengrab. Ein besondere Sensation für die Kinder war das Löschen am Brandhaus der Feuerwehr. Zwei Kameraden der Einsatzabteilung und zwei Jugendfeuerwehrmänner nahmen diese "Prüfung" ab. Die Höhepunkte des Tages waren aber wohl das Puppentheater der Eltern und die trickreiche Zaubervorführung der Erzieherin Kristin Baumann zum Abschluss des Festes. Bei den Vorstellungen waren groß und klein aus dem Häuschen und die Akteure wurden mit viel Applaus belohnt. Ein weiterer Anziehungspunkt war der Trödelmarkt. Hier wechselten viele schöne Sachen ihren Besitzer. Für das leibliche Wohl der Gäste hatten die Eltern die Regie übernommen. Mit einer reichhaltigen Cafeteria und Waffelbäckerei kämpfte man gegen den Hunger. Ebenso konnte aber auch der Durst mit Kaffee oder Sprudel gelöscht werden. Als Fazit der Veranstaltung sollte man nennen, dass das Fest gezeigt hat, wie eng doch in über 20 Jahren die Dorfbevölkerung mit dem AWo-Regel- und Sonderkindergarten verschweißt ist. (Detlev Becker)




06.06.2004

Politiker fordern spürbare Verbesserungen an der Wannestraße
Mitsprache beim Hochregallager an der Dieselstraße verlangt

Zur letzten Sitzung der Legislaturperiode traf sich der Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch nochmals in Breitenbruch. Hier besichtigten die Mitglieder die kleine "Skateranlage" oberhalb des Friedhofes. Der Vorsitzende Friedel Sölken bedankte sich bei allen Beteiligten von Stadt und Forstverwaltung, ebenfalls bei den Jugendlichen für die unbürokratische Umsetzung des Projektes. Auch die Jugendlichen sprachen den Beteiligten ihren Dank aus. Mit der Maßnahme am Friedhof haben die Jugendlichen die Möglichkeit, weiterhin ihren Sport in Breitenbruch auszuüben ohne durch die entstehenden Geräusche mit Anliegern in Konflikt zu geraten. Der im letzten Jahr entstandene Ärger ist nun vergessen. Weiter tagte der Ausschuss im Cafe Hahne. Ein Thema war der immer noch fehlende Fußgängerweg an der oberen Wannestraße in Niedereimer. Es wurde seinerzeit gefordert einen Weg hinter den Bäumen entlang zuführen. Doch diese Möglichkeit ist nach Aussage des Fachdienstes Verkehr aus planungsrechtlichen Gründen nicht möglich, da die Grundstücksverhandlungen mit den Eigentümer gescheitert sind. Die Anbringung einer Geschwindigkeits-Markierung auf der Fahrbahn ist grundsätzlich nicht üblich und außerhalb geschlossener Ortschaften unzulässig. Ebenso fehlt im genannten Teilbereich bis zur Wannebrücke der Mittelstreifen zur optischen Trennung der Fahrbahnen. Hier fordern die Politiker die Verwaltung auf, endlich geeignete sichernde Maßnahmen zu ergreifen. So solle zumindest ein provisorischer Weg zwischen den Bäumen angelegt werden, um den Fußgängern eine Ausweichmöglichkeit zu geben. Ferner folgte der Bezirkssausschuss dem SPD-Antrag auf Errichtung einer stationären Radaranlage am Ortseingang aus Richtung Breitenbruch kommend, um die Raser zu bremsen. Mit diesen geeigneten Maßnahmen möchten die Mitglieder beider Parteien die Sicherheit ihrer Bürger und besonders der Schulkinder gewährleisten. Als nächstes folgten die Auskünfte zum Stand der Gasversorgung in Breitenbruch. Hierzu hat bereits eine gut besuchte Informationsveranstaltung stattgefunden. Fast die Hälfte aller Hauseigentümer haben ihre Zusage erteilt. Nun sollen weitere Eigentümer, wie z. B. die Stadtverwaltung mit dem Feuerwehrgerätehaus, zu diesem Schritt bewogen werden. Der Bezirksausschuss legt besonderen Wert hierauf. Denn wenn jetzt keine Gaserschließung erfolgt, ist der Zug für die Breitenbrucher für immer abgefahren. Im Anschluss befasste man sich mit dem Thema "Unser Dorf soll schöner werden". Hierzu lagen von Seiten der Verwaltung leider keine Richtlinien der Bewertungskommission vor, es wurde jedoch von den Ausschüssen ein schneller Entschluss gefordert. Breitenbruch hat allerdings sofort abgesagt, da sie sich auf ihr Dorfjubiläum im Jahre 2006 vorbereiten. Für Niedereimer konnte noch keine Aussage getroffen werden. Eine Entscheidung soll nach Rücksprache mit dem Vereinsring oder einem anderem Verantwortlichem gefasst werden. Zur Verleihung der Bürgermedaille soll ein geändertes Verfahren eingeführt werden. So soll die Medaille nur noch jedes zweite Jahr einem Bürger zugesprochen werden, der sich auf seine Weise verdient gemacht hat. Im anderen Jahr soll die Bürgermedaille nach einem gesamtstädtischen Thema vergeben werden. Genauere Angaben lagen dem Ausschuss hierzu noch nicht vor. Die stellvertretende Vorsitzende Frau Irmgard Hesse berichtete von ihrem Besuch einer Seniorenwohnanlage in Wetter. Dieser Besuch hatte die Erwartungen nicht erfüllt, die an ein Projekt in Niedereimer, Breitenbruch und Bruchhausen gestellt werden. Für die drei Dörfer würden andere Überlegungen anstehen. Im Juli soll in Bruchhausen, zum Projekt "Wohnen im Alter", eine erste Bürgerversammlung mit Interessenten stattfinden. Auch Bürger aus den beiden anderen Stadtteilen sind eingeladen. Ein Mitglied regte jedoch an, dieses Projekt nicht gänzlich auf Bruchhausen zu beziehen. Man sollte nicht außer Betracht lassen vielleicht eine eigene Wohnanlage in Niedereimer zu überdenken, wenn genug Interesse aus den eigenen Reihen besteht und die Möglichkeit gegeben ist. Zum Schluss wurden noch Anfragen an die Verwaltung gestellt. So soll abgeklärt werden, warum der Behälter für Grünabfälle am oberen Tor des Friedhofes in Niedereimer entfernt wurde. Viele Friedhofsbesucher legen trotzdem weiterhin ihren Müll dort ab, da gerade ältere Menschen der steile Weg zu dem verbliebenem Container sehr beschwerlich ist. Es wurde gewünscht wieder eine Tonne dort aufzustellen. Ferner bat Friedel Sölken um Auskunft zum derzeitigen Stand zum Bau eines Hochregallagers im Gewerbegebiet "Alte Ruhr". Der Eigentümer plant, laut Presseauskunft, ein 18 Meter hohes Lager zu errichten. Bautechnisch gesehen handelt es sich bei einem solchem Hochregal um eine eingeschossige Betriebsanlage. Da in letzter Zeit der Bezirksausschuss einige Male über Bauveränderungen erst nach Errichtung informiert worden ist, möchte man jetzt frühzeitig bei der Verwaltung anfragen. (Detlev Becker)




27.05.2004

VORANKÜNDIGUNG: AWo-Kindergarten feiert Sommerfest

Der AWo-Regel- und Sonderkindergarten Niedereimer feiert am Samstag, 5. Juni wieder ein großes Sommerfest an der Friederichshöhe. Hierzu sind alle Großen und Kleinen, Jungen und Alten aus dem Dorf herzlich eingeladen. In der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 18.00 Uhr finden wieder jede Menge interessante Spiele und Angebote wie zum Beispiel Puppentheater, Trödelmarkt oder Zauberei statt. Natürlich ist an diesem Tag auch wieder mit der Cafeteria und Getränken für das leibliche Wohl der Gäste bestens gesorgt. Aber auch die heimische Feuerwehr lässt es sich nicht nehmen, mit ihrem Brandhaus, am Kindergarten vertreten sein. So dürfen sich alle Gäste auf einen abwechslungsreichen Nachmittag freuen. Freuen würden sich auch die Erzieher/innen und Kindergartenkids auf ein gefülltes Haus und schönes Sommerwetter. (Detlev Becker)




20.05.2004

Geschäftsjahränderung und Beitragsanpassung
2. Kompanie traf sich zur ordentlichen Kompanieversamlung

Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken blickte auf der diejährigen Kompanieversammlung der 2. Kompanie der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer auf ein abwechslungsreiches Schützenjahr zurück. Wieder einmal konnte der Schützenkönig mit Markus Brakel aus den eigenen Reihen gestellt werden. Auch der Geck Markus Nietzsche ist Mitglied der 2. Kompanie. Beim 12. Kompanievergleichswettkampf im Luftgewehrschießen siegte allerdings die 1. Kompanie und verhinderte den Hattrick der "Zweiten". Ein Erfolg war auch die traditionelle Winterwanderung nach Breitenbruch. Ausfallen musste in 2003 der Kompanieausflug. Die 5. Footballnight viel aufgrund der geringen Anzahl an fristgerechten Anmeldungen ebenfalls "ins Wasser". Die Anwesenden waren sich einig, dass sich dies im neuen Geschäftsjahr ändern soll. Elmar Bertram und Norbert Voß planen den Kompanieausflug 2004. Geeignete organisatorische und werbetechnische Maßnahmen will der Vorstand ergreifen, damit die 5. Footballnight als erfolgreiches Event im Veranstaltungskalender wieder einen Platz findet. Aus Anlaß des 25-jährigen Jubiläums der Kompanien im nächsten Jahr wurde ein Festausschuß, bestehend aus den vier Beisitzern der 2. Kompanie, ins Leben gerufen. Kompanieübergreifend soll eine angemessene Feier geplant und durchgeführt werden. Folgende Termine stehen bereits fest: 10.-12.07.2004: Schützenfest, 24.09.2004: Kompanieausflug, 20.11.2004: 13. Kompanie-Vergleichswettkampf im Luftgewehrschießen, 28.12.2004: 13. Winterwanderung nach Breitenbruch. Bei den Wahlen setzt die 2. Kompanie auf das bewährte funktionierende Team. Der stellvertretende Kompanieführer Alfons Körner wurde ebenso wiedergewählt, wie Kassierer Michael Röhrig und die Beisitzer Dirk Sölken und Michael Lauenroth. Schriftführer Dietmar Eickhoff, welcher das Amt aufgrund fehlender Kandidaten seit einem Jahr kommissarisch ausübte, wurde für ein weiteres Jahr von der Versammlung einstimmig wiedergewählt. Die Kasse wird neben Arndt Sölken Horst Pasewald prüfen. Beschlossen wurde auf der Kompanieversammlung die Änderung des Geschäftsjahres. Bisher begann das Geschäftsjahr am 01.Mai und endete am 30.04. des Folgejahres. Zukünftig ist das Kalenderjahr ausschlaggebend, das heißt vom 01.01. bis 31.12. eines Jahres. Desweiteren wurden die Mitgliedsbeiträge angepasst. Im Zusammenhang mit dem diesjährigen Generalversammlungsbeschluß, die Bruderschaftsbeiträge zusammen mit den Kompaniebeiträgen einzukassieren, wurden die Beiträge der "Zweiten" auf das Niveau der 1. Kompanie angehoben. Statt wie bisher 2,50 Euro werden zukünftig für die Kompaniemitgliedschaft 3,- Euro eingezogen. Sorgen bereitet der Kompanie die aktuelle Kassenlage. Aufgrund von gezahlten Schussgeldern und weiterer Ausgaben auf der einen Seite und geringerer Einnahmen auf der anderen Seite ist der Kassenbestand weiter geschrumpft. Man will die Entwicklung ein weiteres Jahr genau beobachten und in 2005 wenn notwendig, ein Konzept erstellen, wie die Kassenlage optimiert werden kann. Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken zeigte sich erfreut über die äußerst konstruktive Mitarbeit der Anwesenden bei der Diskussion auch unpopulärer Themengebiete. (Dietmar Eickhoff)




16.05.2004

Janik und Larissa Höcker regieren das Kinderschützenvolk

Das neue Konzept von Schützenbruderschaft und Siedlergemeinschaft in diesem Jahr ist voll aufgegangen. Nach den recht spärlichen Besuchen der Feste im vergangenem Jahr, hatten sich beide Institutionen überlegt ein gemeinsames Fest zu feiern. So fand nun am vergangenem Samstag das "Siedler- Kinderschützenfest" statt. Nachdem man das Vorjahres- Kinderkönigspaar am Kindergarten abgeholt hatte, machten sich die Nachwuchsschützen ans Vogelabwerfen. Hier errang nach zähem aber fairem Wettkampf der 8-jährige fußballbegeisterte Wannetalschüler Janik Höcker die Königswürde. Zu seiner Mitregentin erwählte er sich seine 12-jährige Schwester Larissa. Sie besucht die Realschule am Eichholz, ist ebenfalls Fußballspielerin und musiziert beim Tambourcorps Schreppenberg. Die Eltern waren über die Treffsicherheit ihres Sprösslings sichtlich überrascht. Nach dem überaus aufregenden Vogelabwerfen wurde den Kindern Ponyreiten oder Spiele wie Dosenwerfen, Sackhüpfen und anderes mehr angeboten. Ebenfalls konnten sie sich in der Springburg nach Herzenslust austoben. Frau Westermann und Frau Rohe, vom AWo-Kindergarten, malten wieder viele kleine Gesichter zu bunten Kunstwerken. Für die etwas Älteren wurde das Preisschießen durchgeführt. Hier belegten die Nachwuchsschützen folgende Plätze:

weibliche Jugend, 12- 14 Jahre:
1) Theresa Kampmeier
2) Melanie Wenig

weibliche Jugend, 15 Jahre und älter:
1) Sarah Sölken
2) Doreen Lodahl

männliche Jugend, 12- 14 Jahre:
1) Andreas Voss
2) Steffen Schmitz
3) Christian Lawatsch

männliche Jugend, 15 Jahre und älter
1) Daniel Penzien.

Für ihre Teilnahme erhielten die Nachwuchsschützen Urkunden aus der Hand des Vorsitzenden der Schießsportgruppe Burkhard Schneider. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag vom Jugendorchester Niedereimer und dem Tambourcorps Schreppenberg. Köstlichkeiten vom Grill und Pommes oder selbstgemachte Waffeln, sowie gekühlte Getränke wurden gegen Hunger und Durst serviert. Niemand der Gäste kam an diesem Tag zu kurz. So war wieder eine reichhaltige Tombola aufgebaut. Den Sonderpreis, einen Staubsauger, holte sich der Kinderkönig Janik Höcker persönlich. Den 1. Preis, einen DVD-Player, gewann Brunhilde Sölken. Tatjana Bojarra-Bierbach gewann als 2. Preis die Kaffeemaschine. Beim Wurstkorbschätzen hatte Reinhard Kaluza die Nase von und sicherte sich den selbigen. Resümee der Veranstaltung aller Beteiligten war wohl die einhellige Meinung, dass es rundum eine gelungene Sache war und wiederholungsfähig ist. (Detlev Becker)




14.05.2004

Niniviten jetzt auch in Arnsberg und Neheim zu haben

Ab dem 17. Mai kann das Heimatblatt "Der Ninivit" Nr. 6 auch in den Buchhandlungen Houtermans am Alten Markt in Arnsberg und Thomas in der Neheimer Hauptstraße erworben werden. Ebenso bietet die Sparkassenfiliale Niedereimer das Heft an. Das 64 Seiten umfassende Blatt ist zum Preis von 2,- € zu erwerben. Viel Heimatgeschichte haben die verschiedenen Autoren wieder zusammengetragen. So wird unter anderem vom ehemaligen Missionskreis, dem Hof Mette, der Evangelischen Frauenhilfe, dem Mordfall Stute oder dem Roten Kreuz von Niedereimer berichtet. Doch mehr soll hier nicht verraten werden, um nicht die Spannung vorwegzunehmen. Nun also nichts wie hin in die Bücherläden oder zur Sparkasse. (Detlev Becker)




09.05.2004

Erstkommunion 2004

Unter dem Leitwort "Wir folgen Jesus nach" stand die diesjährige Kommunionfeier von 14 Kindern aus der Sankt Stephanusgemeinde Niedereimer. Am vergangenen Sonntag nun empfingen diese Kinder zum ersten mal den Leib Christi aus der Hand des Priesters. In einem festlichen Hochamt, das von der Gitarrengruppe der Kolpingfamilie Rumbeck mitgestaltet wurde, feierten die Kommunionkinder mit ihren Eltern, Geschwistern, Paten und Familienangehörigen. Mit dabei waren in diesem Jahr auch wieder die Silber-, Gold- und Diamantkommunikanten. Ein halbes Jahr lang wurden die Kinder von den "Tischmüttern", der Gemeindeassistentin Schwester Anna-Miriam und Yvonne Engemann, die zur Zeit eine Ausbildung im pastoralen Dienst macht, auf diesen Tag vorbereitet. Natürlich wurde auch während des Schulunterrichts die Seelsorgerstunde von Pastor Thomas Siepe auf dieses Thema abgestimmt. Am Nachmittag versammelten sich die Kommunionkinder, Eltern und Angehörige zur Dankandacht in der Kirche. Anschließend stand der Fototermin, bei leider etwas bedecktem Wetter, an. Am Montag fanden sich die Kommunionkinder mit Eltern und Geschwistern, nach der Dankmesse zum gemeinsamen Frühstück im Stephanushaus ein. Mit eingeladen waren selbstverständlich die Klassenkameraden und Lehrerin. So klangen für die Kommunionkinder 2004 zwei wunderschöne Tage aus. (Detlev Becker)




05.04.2004

Erste Arbeiten am Osterfeuer geleistet

Anfang der Woche haben bereits einige fleißige ‚Bauherren', bei leider nasskaltem Wetter, den Unterbau für das Osterfeuer in Niedereimer erstellt. Bereits eine Woche zuvor hatten sie im ganzen Dorf Nadelbäume abgesägt und vorbereitet. So konnte man nun mit vereinten Kräften zur Tat schreiten. Mächtige Stämme bieten den idealen Unterbau für das traditionelle Osterfeuer im Eichhahn. Weiter aufgebaut wird das Osterfeuer am Karsamstag. Hierzu treffen sich die Helfer ab 8.30 Uhr an gewohnter Stelle. Dann wird gemeinsam das Tannengrün im Dorf zusammengefahren und von einigen ‚Fachpackern' aufgetürmt. Jede helfende Hand ist, dem Vereinsring als Ausrichter, herzlich willkommen. Aber auch für ein ‚Pröleken' mit den Spaziergängern ist immer noch Zeit. Während dieser kräftezehrenden Arbeit wird für ausreichend Flüssigkeitsnachschub gesorgt. Zu Mittag gibt es für alle Helfer dann die obligatorische Bockwurst im Brötchen. Wenn das Osterfeuer dann steht und die Aktiven von der Arbeit geschafft sind, bleibt noch genügend Zeit zum Ausruhen und Erzählen. Am Ostersonntag trifft sich die Dorfbevölkerung dann zum Abbrennen des Osterfeuers um 19.30 Uhr an der Kirche. Von dort aus zieht man gemeinsam mit der Feuerwehr zum Eichhahn. Zwischendurch ist das Ostereiersuchen für die Kinder. Ebenfalls erhält jedes Kind noch eine süße Überraschung. Am Osterfeuerplatz werden die Teilnehmer dann von Gesang- und Musikverein empfangen. Nach der Ansprache des Vereinsringvorsitzenden Klaus Vernholz wird der Holzstoß entzündet. Anschließend werden den Besuchern, bei hoffentlich besserer Wetterlage, noch Getränke angeboten. Da es in diesem Jahr keine weitere Veranstaltung im Dorf gibt, hoffen die Organisatoren auf regen Zuspruch aus der Bevölkerung die am Feuer verweilen. (Detlev Becker)




04.04.2004

Vereinsring befasste sich vorrangig mit drei großen Themen
Zum Seniorentag sind alle Bürger ab 60 Jahre herzlich eingeladen

Wie bereits in der Bezirksausschusssitzung ange-sprochen, wurde das Thema "Wohnen im Alter" in der Vereinsringsitzung behandelt. Hierzu hatte sich die Sozialpädagogin Marita Gerwin im Stephanushaus eingefunden. Sie erläuterte den Anwesenden Sinn und Zweck solcher Einrichtungen. Es sei wichtig gemeinsam statt einsam aber selbstbestimmt im Alter zu leben. Nicht nur im innerstädtischen Bereich, sondern gerade in den kleineren Stadtteilen sei es wichtig nach Möglichkeit solche Einrichtungen zu schaffen. So könnte man sich vorstellen eine Wohnanlage mit 10-12 Plätzen, gemeinsam für Niedereimer, Bruchhausen und Breitenbruch zu planen. Diesen Vorschlag machten die "Väter des Gedankens" Dieter Bertram und Alfons Hahne aus dem kleinen Seniorenbereit. Bevor es jedoch zur Umsetzung eines solches Planes käme, sollte dieses, nach Aussage von Frau Gerwin, vorab erst einmal in allen Gremien, Vereinen und Institutionen oder besser gesagt vom Küchentisch bis zur Kanzel diskutiert werden. Da diese Thematik sehr schwierig und umfangreich ist, ist eine gemeinsame Mitarbeit und Umsetzung vorerst in den Köpfen aller Beteiligten sehr wichtig. Eine überhastete Entscheidung, gleich welcher Art, sei vollkommen falsch und könnte später vielleicht einmal bereut werden. So sei der Wunsch aller bisherigen Beteiligten, nun erst einmal das Auseinandersetzen mit der Thematik. Ein weiteres großes Thema der Sitzung war die mögliche Gestaltung eines Dorfplatzes für Niedereimer. Die CDU hatte diese Idee wieder aufgegriffen, nachdem der eigentliche Dorfplatz der Bushaltestelle zum Opfer gefallen ist. So wurde, von Frau Irmgard Hesse, der Vorschlag gemacht die Fläche unterhalb des Stephanushauses umzugestalten. Ein Entwurf, von Johannes Krass, lag hierzu bereits vor. Auch ein möglicher Zuschuss von Seiten der Stadtverwaltung wäre, aus dem "Topf" für bürgerschaftliches Engagement, möglich. Dieser Platz mit Sitz- und Spielflächen solle dem Zusammentreffen der Bürger dienen. Nun soll überlegt werden ob sich der Aufwand für die Vereine lohnt sowie mögliche Angebote und Ideen gesammelt werden. Auch die Übernahme der Pflege müsse geregelt werden. Alles in allem sah man diesem Projekt mit gemischten Gefühlen entgegen. Eine weitere zentrale Angelegenheit war die 800-Jahrfeier im Jahre 2007. Hierzu sollen sich bereits jetzt schon alle Vereine, Organisationen und Gemeinschaften Gedanken machen. Es wäre wünschenswert wenn sich alle in das Jubiläumsjahr einbringen würden. Allerdings überlegt man eine Gemeinschafts-veranstaltung (Kommers?) aufzuziehen. Ansonsten sollten die Veranstaltungen in die üblichen Feiern eingebunden sein. Erste Vorschläge sollen in der Vereinsringsitzung im Herbst eingebracht werden, bevor man in der Frühjahrssitzung konkrete Planungen vornimmt. Die Organisation des Jubiläumsjahres würde dann der Arbeitskreis Dorfgeschichte gemeinsam mit dem Ortsheimatpfleger übernehmen. So erhofft man sich einen bunten Mix aus Tradition und Modernem. Im Anschluss gab der Vereinsringvorsitzende noch einen Überblick zu den anstehenden Terminen im Jahre 2004. Als erstes steht am Ostersonntag das Osterfeuer an. Hierzu sagten Gesang- und Musikverein, Feuerwehr und Pfarrgemeinderat ihre Beteiligung zu. Am 26. Juni zieht der Schnadegang durch die Berbke nach Breitenbruch und dann über den Scharfenberg zurück nach Niedereimer. Hier erwartet der SGV die Teilnehmer dann an ihrer Hütte im Stemberg. Es wird überlegt für die älteren Teilnehmer und die Kinder eventuell eine Fahrgelegenheit einzurichten. Der Seniorentag findet in diesem Jahr am 17. September statt. Eingeladen hierzu sind alle Senioren ab 60 Jahren, auch wenn sie sich vielleicht noch nicht als Senioren fühlen. Nach einer Busfahrt durchs Sauerland wird den Teilnehmern ein Bunter Abend geboten. Der Gesang- und Musikverein sowie die Caritas sagten ihre Unterstützung bereits zu. Auch im Jahre 2005 erscheint wieder der Dorfkalender. Für den Verkauf des Kalenders sorgen wieder die angeschlossenen Mitglieder des Vereinsrings. Weitere Terminänderungen bzw. -ergänzungen waren, das Jahreskonzert des Musikvereins am 23. Mai in der Halle Friederichshöhe, die Wanderung des Pastoralverbundes zum Kreuzberg am 27. Juni und das Kartoffelbraten des Männer-gesangvereins am 4. September. Das Weihnachtskonzert findet am 19. Dezember um 17.00 Uhr in der Kirche statt. Beim Pfarrfest in diesem Jahr wird es ebenfalls eine Änderung geben. So gibt es nun einen jährlichen, zeitlichen Wechsel bei den Zapfmannschaften. (Detlev Becker)




01.04.2004

Neues Leben in der ehemaligen "Eiche"
Vom Schandfleck zum Schmuckkästchen

Die ehemalige Gastwirtschaft ‚Zur Dicken Eiche' an der Wannestraße ist seit dem 1. April zum neuen Leben erweckt. Das Haus wurde immer wieder als Schandfleck beschrieben und es gab im Laufe der Jahre viel Ärger mit dem Eigentümer. Doch das gehört jetzt der Vergangenheit an. Im Juni letzten Jahres hat er das alte, marode Gebäude komplett abgerissen und einen schmucken Neubau dort hingesetzt. Hier sind nun neun schöne Wohnungen zwischen 64 und 75 Quadratmetern, mit herrlich großen Balkonen, entstanden. Die Apartments sind zweckmäßig aufgeteilt. Küche, Bad und Flur sind gefliest, die anderen Räume mit Laminat ausgelegt. Alle Räume sind mit großen Fenstern ausgestattet, die viel Licht in allen Zimmern bieten. Im Dachgeschoss sorgen die offenen Holzdecken für ein besonderes Flair. Alles in allem bieten die Wohnungen ein hohen Wohnkomfort. Man kann dem Eigentümer und Bauherrn nur sehr viel Lob aussprechen für diese gelungene Gestaltung seines Bauvorhabens. Wenn es auch lange zwischen Planung und Umsetzung gedauert hat, um so schöner ist das Haus heute. Zur Zeit werden noch ein paar Außenarbeiten, wie Pflasterung oder Beetgestaltung, erledigt. Den Mietern bleibt nur noch zu wünschen, dass sie lange Freude an ihren neuen Wohnungen haben. (Detlev Becker)




31.03.2004

Ist ein Menschenleben nichts wert?
Mehr Sicherheit für Tiere als für den Mensch

Vor einigen Tagen wurde am Ortausgang in Richtung Breitenbruch wieder der Krötenschutzzaun an der Wannestraße aufgebaut. Was dazu gehört ist natürlich eine dementsprechende Beschilderung. Dem ganzen folgte sogar noch eine Zusatz-beschilderung zur Herabsetzung der Geschwindigkeit. Diese Aktion ist für viele Bürger nicht so recht nachvollziehbar und für die Politiker muss dies wie ein ‚Schlag ins Gesicht' sein. Denn seit vielen Jahren, fast schon Jahrzehnten, versucht man einen Bürgersteig entlang der oberen Wannestraße zu schaffen, doch nichts passiert. Hier sind den entsprechenden Gremien die Hände gebunden, heißt es. In der letzten Bezirksausschusssitzung wurde sogar der Antrag gestellt eine Fahrbahnmarkierung zur Temporeduzierung zusätzlich aufzubringen. Doch bis heute vergebens. Nun kommen ein paar Tierschützer daher und schon wird binnen kürzester Zeit alles geregelt. Dies kann doch wohl nicht im Sinne des Erfinders sein. Viele Eltern mit Kindern oder Spaziergänger versuchen diesen Engpass zu meiden. Doch dies ist kaum möglich, da es die einzige Anbindung wieder ins Dorf ist. Muss hier erst etwas schlimmes passieren bevor man hier endlich aktiv wird? Oder muss man den Tierschützen dankbar sein, die es nun erreicht haben das Tempo der Autofahrer zu drosseln. Die Verantwortlichen sollten sich zu diesem Thema mal ganz schnell Gedanken machen, bevor die Krötenwanderung wieder vorbei ist. (Detlev Becker)




22.03.2004

KfD ehrt verdiente Mitglieder
Propst Dr. Funder bedankt sich bei den Frauen

Während der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Frauengemeinschaft in Niedereimer konnten 19 Frauen für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Dies waren für 60 Jahre: Liesel Henkelmann; 50 Jahre: Helmi Grüterich und Elisabeth Rosendahl; 40 Jahre: Vroni Assmann, Regina Düring, Elfriede Grote, Ingrid Hansknecht, Ursula Kaptainer, Lianne Lichte, Rita Menne, Marilies Schneider und Sigrid Sölken, 25 Jahre: Margret de Vries, Ursula Hackethal, Stephanie Hettmann, Emmi König, Maria Orban, Renate Sauerbier und Monika Sölken. Doch bevor man zu den Ehrungen kam, wurde erst der Geschäfts- und Kassenbericht verlesen. Bemerkenswert war im Jahre 2003, dass 123 Frauen an der Fahrt zum Weichnachtsmarkt nach Aachen teilnahmen. Im Amt bestätigt wurde die 2. Vorsitzende Christel Boese. Kassenprüferinnen wurden Vroni Assmann und Monika Eckey. Für den Bezirk Wannestraße konnte Martina Derksen als neue Mitarbeiterin gewonnen werden. Zwei Termine gab die Vorsitzende Ursula Eickhoff noch bekannt. So findet am 18. Mai ein medizinischer Vortrag zur richtigen Ernährung statt. Zudem lädt die KfD zu einen religiösen Einkehrnachmittag mit Schwester Anna-Miriam zum Thema: "Jesus begegnet den Frauen - die Frauen begegnen Jesus" am 1. Juni herzlich ein. Propst Dr. Funder bedankte sich bei den Frauen für die Mitarbeit am Dienst in der Pfarrgemeinde und überbrachte den Jubilaren die besten Glückwünsche. Wünschte sich aber von Seiten der Frauen eine größere Beteiligung an den religiösen Veranstaltungen. Die Frauen sollten sich hierfür mehr Zeit nehmen, um so eine Balance für sich zu finden. Es sei eine besondere Herausforderung an die Christen von heute. Dem Vorstand wünschte er eine größere Wertschätzung ihrer Arbeit. Ebenso sollten sie sich von Jesus, der Mitte allem, tragen und leiten lassen. (Detlev Becker)




21.03.2004

Siedler und Schützen feiern gemeinsam
Rücklastschriften ab sofort selbst zahlbar

In diesem Jahr feiern die Siedlergemeinschaft Niedereimer und die Schützenbruderschaft Niedereimer gemeinschaftlich. So wird das Siedlerfest gemeinsam mit dem Kinderschützenfest am 15. Mai auf der Friederichshöhe begangen. Hierzu hatten sich beide entschlossen, da die Beteiligung auf beiden Festen stark rückläufig ist. Dieser Umstand hat außerdem zu einem Kassenminus im letzten Jahr bei den Siedlern geführt. Nun möchte man versuchen die Attraktivität zu steigern um so die Besucher zu locken. An diesem Nachmittag werden den Gästen, neben Springburg und Kletterwand, noch weitere Aktionen geboten. Auch das Tambourcorps Schreppenberg hat seine Zusage erteilt. Man will versuchen diesen Tag unter das Motto "Kinder stark machen" zu stellen, um so mehr Unterstützung von außen zu erhalten. Bei den Wahlen gab es nur eine Änderung. So wurde für den ausgeschiedenen Beisitzer Thomas Hansmann Rainer Kelle neu in den Vorstand gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzende Ralf Schilde, der Schriftführer Thorsten Gillner, der Kassierer Bernd Pöthe sowie der Beisitzer Markus Kampmeier. Kassenprüfer wurden Elmar Bertram und Reinhard Schulz. Über ein unerfreuliches Thema musste an diesem Abend abgestimmt werden. So kommt es bei den derzeit 266 Mitgliedern immer wieder zu Rückbuchungen beim Lastschriftverfahren, sei es durch Kontoänderungen oder ungedeckten Konten. So sollen ab sofort die Mitglieder selbst die Gebühren für Rücklastschriften tragen. Es wurde nochmals darauf hingewiesen, dass die Siedlergemeinschaft auch eine Allzwecksäge, ein Vertikutierer oder Porzellan verleiht. Von diesen Sachen können alle Mitglieder Gebrauch machen. (Detlev Becker)




20.03.2004

Drei neue Gesichter im Kompanievorstand
2005 - 25 Jahre Kompanien in Niedereimer

Die I. Kompanie der Sankt Stephanusschützen-bruderschaft hat nun drei neue Gesichter im Vorstand. Nach neun Jahren stellte sich der Schriftführer Ralf Spindler nicht wieder zur Wahl. Für ihn wurde Andreas Fries in den Vorstand gewählt. Christoph Reuther wurde für Jörg Bierbach neuer Fähnerich. Als neuer Jugendvertreter rückt Sebastian Kelle in den Kompanievorstand nach. Kassenprüfer für das laufende Geschäftsjahr wurden Thomas Bause und Christian Kunze. Ab sofort wird der Kompaniebeitrag von 3,- €, gemeinsam mit dem Jahresbeitrag der Schützenbruderschaft per Lastschrift-verfahren eingezogen. Der Zuschuss für den König von 350,- € und 100,- € für den Geck bleiben unberührt. Als feststehende Termine in 2004 wurden genannt, das Maibaumfest am 30. April, das Kinderschützenfest am 15. Mai, das Schützenfest vom 10. bis 12. Juli und des Herbstfest am 2. Oktober. Doch bis dahin haben die Mitglieder noch einiges zu schaffen. So muss der Materialcontainer abgeschliffen und neu gestrichen werden. Termine werden frühzeitig bekannt gegeben. Zudem wird für den Maibaum ein neuer "Kranzbinder" gesucht. Ebenso sucht man ab kommendem Jahr neue Leute zur Pflege der Kompaniewiese. Die bisherigen Helfer möchten sich zurückziehen. Bei 222 Kompaniemitgliedern müssten neue Leute zu finden sein. Zudem berichtete Christoph Reuther davon, dass in der Kompanie 28 Jungschützen sind. Offiziell jedoch gibt es keine Jungschützenkompanie in der Bruderschaft in Niedereimer. Der Kompanieführer Rainer Kelle wies noch auf die anstehenden Jubelfeste und Großveranstaltungen der Schützen hin und wünschte um eine rege Beteiligung. Im kommenden Jahr, 2005, können die beiden Kompanien auf 25 Jahre erfolgreiche Schützenarbeit zurückblicken. Daher überlegt man in welcher Weise dieses Jubiläum gebührend begangen werden kann. Hierzu werden umsetzbare Ideen, aus den Reihen der Schützenbrüder, gesucht. (Detlev Becker)




13.03.2004

SPD schickt Friedel Sölken in die Kommunalwahl

Für die anstehenden Kommunalwahlen im Herbst, schickt die SPD Friedel Sölken für den Wahlkreis Niedereimer/Breitenbruch/Schreppenberg ins Rennen. Seine unermüdliche Arbeit als Vorsitzender des Bezirksausschusses und Ansprechpartner der Vereine in den Ortsteilen wurden besonders gewürdigt und waren ausschlaggebend für diesen Entschluss. Im Anschluss fand die Jahreshauptversammlung der SPD im Gasthof Bienstein statt. Neben den allgemeinen Regularien standen die Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Das Vertrauen als 1. Vorsitzende für die kommenden zwei Jahre wurde einstimmig Sigrid Reuther ausgesprochen. Ebenso einvernehmlich wurden die übrigen Vorstandsmitglieder von der Versammlung gewählt. Stellv. Vorsitzender Josef Kemper, Kassiererin Marianne Bläsing, Schriftführer Alfred Köhler, Bildungsobmann Harald Schlösser sowie die Beisitzer Jürgen Bläsing, Wolfgang Kemper, Friedel Sölken, Franz-Josef Sonntag und Josef Wiesenthal. In ihrem Rückblick auf das zurückliegende Jahr, hob Sigrid Reuther besonders die gelungene Fahrt des Ortsvereins ins Ruhrgebiet hervor. (Detlev Becker)




08.03.2004

Schützenbruderschaft Niedereimer muss scharf rechnen
Kinderschützenfest gemeinsam mit der Siedlergemeinschaft am 15. Mai

In den nächsten Jahren muss die Sankt Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer scharf kalkulieren. Zu diesem Entschluss kam man bei der Generalversammlung am letzten Wochenende. Aufgrund der aufgetretenen Probleme mit der Nachbarschaft, mussten die Vermietungen der Halle drastisch eingeschränkt werden. Die Halle darf nur noch an Einheimische vermietet werden. Mit dem Rückgang der Vermietungen und dem Ausfall von Veranstaltungen ist auch gleichzeitig der Getränkeumsatz zurück gegangen. Dieser ist wiederum sehr wichtig für die Rückzahlung des Brauereidarlehns. So ist mit der Brauerei ein bestimmter Getränkeumsatz pro Jahr berechnet worden. Wird dieser unterschritten, so muss das Restdarlehn nach der festgesetzten Laufzeit zurückgezahlt werden. Anders wäre es, wenn die vereinbarte Literzahl umgesetzt wird. Nun so Hauptmann Friedel Sölken, müsse man die Entwicklung in den nächsten Jahren erst einmal abwarten. Einen Dank sprach Friedel Sölken seinen Vorstandskollegen und allen Helfern aus, die die Bruderschaft das ganze Jahr hindurch unterstützt hätten. Höhepunkte des Jahres seien wohl die Neuerstellung der Vogelstange, die Restaurierung der alten Schützenfahne von 1912 sowie das Anbringen der stilisierten "Dicken Eiche" auf Anregung vom Ortsheimatpfleger Detlev Becker und der Gestaltung von Günter Lichte und Josef Hagedorn. Ebenso bedankte er sich bei Detlef Gregorie, der sich als Trainer für das Luftpistolenschießen zur Verfügung stellt. In ihren Ämtern bestätigt wurden die Schützenbrüder Oliver Glaremin (Rendant), Friedrich Blöink (stellv. Rendant), Peter Wiegelmann (Hallenverwalter), Burkhard Schneider (Vorsitzender Schießsportgruppe) sowie Markus Brakel und Lutz Werthschulte. Kassenprüfer wurde Andreas Bertram. Zum Schützenfest 2004 spielen der Musikverein Langscheid, das Tambourcorps Schreppenberg und der Musikverein Niedereimer. Die Tanzmusik am Abend übernehmen ebenfalls die Langscheider. Hier bedankte sich Hauptmann Sölken bei den Happies für ihre Unterstützung. Das Glas Bier wird, wenn es keine Preiserhöhungen gibt, 1,- € kosten. Zum Punkt Verschiedenes wurden Bekanntmachungen und Anregungen gegeben. So hofft man wieder auf rege Beteiligung von Seiten der Schützen bei den Festzügen in Wennigloh, Muffrika und Menden. Das Kinderschützfest findet in diesem, Jahr erstmalig gemeinsam mit der Siedlergemeinschaft Niedereimer am 15.Mai statt. Die Kompaniebeiträge werden gemeinsam mit dem Jahresbeitrag mittel Lastschriftverfahren eingezogen. Aus der Versammlung kam der Vorschlag die Kompanieführer mit besonderen Insignien auszustatten. Die Lautsprecheranlage in der Halle wurde erneut bemängelt. Es soll über eine Verbesserung bzw. Neuanschaffung nachgedacht werden. Schützenbruder Helmut Mitzscherling lobte die gute Jugendarbeit innerhalb der Schießsportgruppe. Zum Schluss sangen alle gemeinsam das Schützenlied: "Ich schieß den Hirsch". (Detlev Becker)




07.03.2004

Neuer Vorsitzender setzt verstärkt auf Teamarbeit
2007: 800 Jahre erste urkundliche Erwähnung Niedereimers

In der Mitgliederversammlung des Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. wurde der Ortsheimatpfleger Detlev Becker zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er bedankte sich nach der Wahl bei den Mitgliedern für das ihm entgegen gebrachte Vertrauten. Animierte die Vorstandskollegen und Anwesenden aber gleichzeitig ihn aber bei seiner umfangreichen Arbeit zu unterstützen. Denn eine erfolgreiche Vereinsarbeit sowie Geschichtsforschung und Gegenwartserhaltung kann nur durch das Zusammenwirken aller Niniviten erfolgen. Ein besonderer Dank galt dem bisherigen Vorsitzenden Dietmar Eickhoff. In seinem Amt als 2. Vorsitzender wurde Klaus Vernholz von der Versammlung bestätigt. Zu Kassenprüfern wurden Klaus Simon und Dietmar Eickhoff gewählt. Vor den Wahlen standen allerdings die allgemeinen Regularien an. In seinem Rückblick erwähnte Klaus Vernholz die besonderen Höhepunkte des Jahres 2003. So konnte im März der Archivraum in der alten Post bezogen werden. Mit dem Historienspiel zum Schnadegang wurden über 250 Besucher angelockt und begeistert. Der Verkauf von 160 Exemplaren der Kirchenchronik von Josef Hendricks übertraf alle Erwartungen. Seit Jahresende schmückt die stilisierte "Dicke Eiche", von Josef Hagedorn und Günter Lichte, die Halle Friederichshöhe. Ebenfalls können nun die heimatkundlichen Blätter und Bücher Niedereimers in der katholischen öffentlichen Bücherei ausgeliehen werden. Dies alles zeugt von einer guten Zusammenarbeit zwischen dem AKD und den Vereinen/Organisationen. Im Anschluss folgte die Vorschau. So soll im April das neue Heimatblatt "Der Ninivit" im Türverkauf angeboten werden. Nachdem nun Bühnenbild und Dicke Eiche die Halle schmücken, sollen weitere Arbeiten folgen. Hierzu sind nun nach MGV und AKD die anderen Institutionen angesprochen. Im Jahre 2007 steht ein Ortsjubiläum an. Niedereimer wird in einer Urkunde von 1207 erstmalig erwähnt. Hierzu sollen sich alle Niniviten, insbesondere die Vereine/Organisationen, schon einmal Gedanken machen wie sie dieses Jubiläum unterstützen können. Für das Internet werden noch kleine Geschichten (wie z.B. Milchverkauf) oder Anekdoten gesucht. Interessierte Schreiber sind eingeladen, sich mit Nikolaus Hütter in Verbindung zu setzen. Zum Schluss wurde den Gästen ein Ausschnitt des Films vom Historienspiel gezeigt. (Detlev Becker)




02.03.2004

Bezirksausschuss befasst sich mit dem Thema: Wohnen im Alter

Mit dem Thema "Wohnen im Alter" befasste sich der Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch in seiner letzten Sitzung. Dieser Punkt wurde vom Seniorenbeirat aufgegriffen und soll nun den Betroffenen näher gebracht werden. Hierzu stellte die Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Quandte, die sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigt, die Projekte in Unterhüsten und im Binnerfeld vor. Ein solches Seniorenwohnprojekt könnte man sich auch für Niedereimer und Bruchhausen vorstellen. In Niedereimer wohnen derzeit 320 Personen über 65 Jahren, das ist ein Bevölkerungsanteil von 15,7 %. In solchen Seniorenwohnanlagen können sich ältere Mitbürger, in fast gewohnter Umgebung und sozialem Umfeld, gegenseitig unterstützen und versorgen. Vielen älteren Mitbürgern ist es aufgrund der familiären Situation (Einzelhaushalte, kleinere Gebrechen) nicht möglich, auf Dauer alleine zu leben. Ebenso zeigt die Bevölkerungsentwicklung, dass immer mehr Menschen immer älter werden, doch der Nachwuchs fehlt. Durch solche Wohnprojekte allerdings kann man ein Gemeinschaftsgefühl stärken. An solche Objekte werden allerdings besondere Kriterien gestellt. So sollen die Anlagen im Ortskern liegen und eine gute Infrastruktur (Geschäfte, Arzt, ÖPNV) besitzen. Zudem sollte es ebenerdig, ohne Hanglage, begehbar sein. Um die Mitbürger an ein solch sensibles Thema heranzuführen, möchte Frau Quandte nun ein erstes Informationsgespräch mit den Vereinsvorständen führen. Dieses Thema wird ein Tagesordnungspunkt der nächsten Vereinsringsitzung in Niedereimer sein. Anschließend sollen die Vorstände dieses Projekt in ihren Vereinen vorstellen. Somit möchte man erreichen, dass sich viele Menschen im Ort mit diesem Gedanken auseinandersetzen.

Ein weiteres zentrales Thema war der Kreisverkehr im Kreuzungsbereich Wannestraße/Niedereimerfeld. Hierzu gaben Manfred Schäfer und Frank Tillmann von der Verwaltung einen Sachstandsbericht ab. Man wird wohl dazu übergehen hier einen Kreisverkehr ohne Probephase einzurichten. Der Außendurchmesser des Minikreises beträgt 22 Meter. Die von etwa 4 cm auf 12 cm ansteigende Mittelkalotte erhält einen Durchmesser von 11 Metern. So bekommt die Fahrbahn immerhin noch eine Breite von 5,50 Metern und die Kalotte kann zum Überfahren mitgenutzt werden. Eine Anpassung der Radverkehrsanlage und der Bürgersteige soll gleichzeitig erfolgen. Hierfür ist kein Grunderwerb notwendig. Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) werden im Eingangsbereich Niedereimerfeld und der Wannestraße in Höhe Haus Nr. 11 angelegt. Eine Überquerungshilfe mit Mittelinsel wird in Höhe des Hauses Wannestraße 3 geschaffen. Die Lichtsignalanlage beim Haus Bienstein bleibt vorerst, aufgrund der Bedenken aus dem Bezirksausschuss, für die Fußgänger erhalten. Zusätzlich solle überlegt werden, wie es technisch machbar sei den neuen Radweg von der Wannestraße in den bestehenden Weg am Dorfplatz einfließen zu lassen. Wegen des noch nicht erfolgten Umbau des Busplatzes ist diese Stelle ein Engpass für Fußgänger, Radfahrer und Busse. Es wurde vorgeschlagen, wenn die zugesagten Mittel fließen, im Laufe des Sommers mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 12 Wochen. Im gesamten Bereich wird eine Teerdecke aufgezogen. Pflasterungen würden zusätzliche Kosten verursachen und den vorgegeben Zeitrahmen sprengen. Auf Dauer würde eine Bepflasterung auch den hohen Ansprüchen nicht Stand halten können. Vorab erhalten alle Beteiligte (Anlieger, Bürger, ÖPNV, Speditionen) noch Informationen in Bild und Schrift.

Anschließend wurde noch kurz Stellung zu Fragen an die Verwaltung genommen. So seien die Häuser am Baumarkt im Niedereimerfeld, die auf der ehemals geplanten Umgehungsstraßentrasse stehen, nur Musterhäuser und bereits im August 2003 genehmigt worden. Allerdings, so wurde von Seiten des Bezirksauschusses bemängelt, wieder einmal ohne ihre Beteiligung. Die Überprüfung der Schülerbusse in Richtung Breitenbruch hat zu keiner Beanstandung geführt. Es wurde kritisiert, dass Schüler in den häufig überfüllten Bussen nicht mitgenommen würden und teils lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssten. Eine Anregung wurde noch gegeben. So solle der Ortseingang, aus Richtung Breitenbruch kommend, besser sichtbar gemacht werden. Eine große "50" auf der Fahrbahn soll das Tempo drosseln und die Fußläufigkeit im oberen Bereich zwischen den Straßen "Zum Alten Brunnen" und "Zum Eichhahn" sicherer machen. (Detlev Becker)




29.02.2004

SGV Abteilung Niedereimer kann sich über Zuwachs freuen
Jubiläum wirft seine Schatten voraus

Geradezu einen Mitgliederboom erlebte die SGV Abteilung Niedereimer im Jahre 2003. 15 Neuzugänge konnte die Abteilung verzeichnen. Dieses Ergebnis ist wohl auch auf den letztjährigen Schnadegang zurückzuführen. Nach der Begrüßung nahm der Vorsitzende Otto Voss die Ehrung für 10-jährige Mitgliedschaft vor. Lars Voss erhielt die Anstecknadel und den Applaus der Anwesenden. Ein unerfreuliches Thema der diesjährigen Jahreshauptversammlung war wohl die Erhöhung der Beitragsabführung an den Hauptverband um weitere 2,- €. Derzeit müssen 80 % des Jahresbeitrages an die Dachorganisationen abgeführt werden. So schrumpft von Jahr zu Jahr der in der Abteilung verbleibende Beitrag. Auf diesen Beitrag jedoch ist die Abteilung Niedereimer zwingend angewiesen, um die laufenden Kosten zu decken. Der Vorsitzende Otto Voss wies nochmals darauf hin, beim Einkauf verstärkt die Sponsoren zu berücksichtigen. Ein weiteres Thema der Versammlung war die Terminbekanntgabe. So findet man sich am 27.03. beim SGV Bruchhausen ein und der Bezirkswandertag in Stemel ist am 26.09. Zur Karfreitagswanderung trifft sich der SGV um 10.00 Uhr am Dorfplatz, es geht nach Rheda-Wiedenbrück. Mit der Fahrt vom 4.-06.06. in den Thüringer Wald nach Suhl möchte man die Wochenendfahrten wieder beleben. Zwei Übernachtungen mit Halbpension werden für 77,- € pro Person angeboten. Zusätzlich werden noch Halbtagesfahrten ins Sauerland (Fleckenberg/Astenturm), ins Muttental oder ins Freilichtmuseum Hagen angeboten. Der Deutsche Wandertag 2004 findet vom 17.-20.09. im Ostseebad Kühlungsborn statt. Ebenso möchte man die Kinder- und Familienarbeit stärken. Hierbei sind Ideen für die Zukunft gefragt. Am 12. November dann, feiert die SGV Abteilung Niedereimer, mit dem traditionellen Grünkohlessen sein 25-jähriges Bestehen. An diesem Abend werden die Gründungsmitglieder geehrt. Auch auf die Arbeitseinsätze an der SGV-Hütte oder an den Ruhebänken wurde hingewiesen. Hochinteressante Zahlen legte Wanderwart Peter Werdelmann vor. So legten im Jahre 2003 insgesamt 586 Wanderer bei 74 Wanderungen 8.818 km in 2.125 Sunden zurück. Wahlen zum Vorstand standen in diesem Jahr nicht an. Kassenprüfer für das laufende Geschäftsjahr wurden Christa Zöllner und Bernd Kremer. Zum Schluss bedankte sich der Vorsitzende bei allen Helfern für die im Jahr 2003 für die SGV Abteilung Niedereimer geleistete Arbeit. Im Anschluss zeigte "Internet-Freak" Nikolaus Hütter eine Retrospektive auf das zurückliegende Wanderjahr. (Detlev Becker)




22.02.2004

VORANKÜNDIGUNG: Mitgliederversammlung des AKD

Am kommenden Donnerstag (04.03.) findet die dies-jährige Mitgliederversammlung des Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. statt. Hierzu finden sich die Mitglieder und Interessierte um 19.30 Uhr im Saal der Gaststätte Bienstein ein. Wichtigster Tagesordnungspunkt an diesem Abend ist wohl die Wahl des neuen Vorsitzenden. Weiter werden die anstehenden Projekte für das Jahr 2004 vorgestellt. Zum Abschluss wird den Besuchern der Film vom Schnadegang mit Historienspiel aus dem vergangenem Jahr gezeigt. Der Vorstand des AKD würde sich über regen Zuspruch freuen. (Detlev Becker)




16.02.2004

Frauen feiern ausgelassen ihren Karneval

Beim Frauenkarneval der KfD in Niedereimer blieb kein Auge trocken und die Lachmuskeln wurden wieder überstrapaziert. Über 120 närrische Frauen jeden Alters feierten am vergangenen Wochenende im Stephanushaus, der Raum platzte wie in den Vorjahren aus allen Nähten. Teils kamen die Frauen toll kostümiert, wie z.B. als Tiger, Blumenfrau oder Zauberin. Ebenso spitze war auch das Programm, der 18 heimischen Akteuren, mit Sketchen, Zwiegesprächen oder Gesangseinlagen. Erstmalig war in diesem Jahr auch ein Mann auf der Bühne. Probst Dr. Funder ließ es sich nicht nehmen mitzuwirken. Gemeinsam mit Bärbel Ricke ging es darum eine heiratswillige Frau zu finden. Dieser Auftritt wurden von den Närrinnen mit besonderen Applaus belohnt. Bei so viel Stimmung und fast vierstündigem Programm wurde natürlich bis in den Morgen hinein gefeiert. Dem entsprechend war natürlich am anderen Morgen bei einigen Damen die "Katerstimmung"- doch dazu gehört dazu. (Detlev Becker)




09.02.2004

VORANKÜNDIGUNG = Jubiläum: 11. Kinderkarneval in Ninive
"Am Abend feiern die Erwachsenen heiter weiter"

Zum 11. Mal wird am Rosenmontag (23.02.) Kinderkarneval in Niedereimer gefeiert. Hierzu lädt die Jugendabteilung des TuS Niedereimer ganz herzlich ein. Ab 15 Uhr wird unter dem Motto "Musik, Musik da bebt die Halle" ausgelassen in der Halle Friederichshöhe von jung und alt gefeiert. Bereits ab 14 Uhr erhalten die Narren Einlass in die Halle, die Kinder bis 16 Jahre für 50 Cent und die Erwachsenen für 2,- €. 15 Stücke wurden von den 88 kleinen und großen Akteuren in den letzten Wochen mit den Müttern einstudiert. Zu sehen und hören gibt es Sketche, Lieder, Tänze und Polonaise. Durch das Programm führt in bewährter Weise die Moderatorin Claudia Gunkel-Timmermann, die schon jetzt ganz närrisch eingestimmt ist. Zwei Tanzgarden vom TuS Bruchhausen runden das Programm ab. Nach dem amüsanten Programm folgt der Preismaskenball. Hier werden die schönsten Kostüme, von einer unabhängigen Jury, mit Sachpreisen prämiert. Es wird hierbei nach Altersklassen entschieden. Bei dieser Jubiläumsveranstaltung wird den Gästen ein Bonbon der besonderen Art geboten. So werden Fanta und Sprite zum Preise von 50 Cent pro Flasche angeboten. Alle übrigen Getränke werden zu normalen Preisen serviert. Um den kleinen Hunger zu stillen, gibt es heiße Waffeln, Muffins und Würstchen. So klingt der Tag für die kleinen Narren dann langsam aus. Wenn dann am Abend die Kinder müde und zufrieden im Bett liegen, können sich die "Alten" nochmals auf den Weg in die Halle machen. Denn dann feiern die Erwachsenen heiter weiter, bis in den frühen Morgen - sofern sie noch können. Mit diesem Angebot möchte der TuS auch den Erwachsenen noch eine Möglichkeit zum Feiern bieten. Der Verein würde sich freuen wenn auch dieses Angebot angenommen würde. Kleiner historischer Rückblick: 1994, 1. Kinderkarneval in Niedereimer veranstaltet von der Kinderbetreuungsgruppe "Die Kleinen Strolche e.V." mit über 120 Gästen im Stephanushaus, etwa 30 Kinder zwischen 2 ˝ und 10 Jahren gestalten das Programm. 1995- 1998, Kinderkarneval in der Halle Friederichshöhe durchgeführt vom eigens gegründeten "Niedereimer-Karnevals-Club e.V." unter der Leitung von Anja Becker mit bis zu 60 Akteuren. Seit 1999 führt die Jugendabteilung des TuS Niedereimer diese überaus erfolgreiche Kinderkarnevalsveranstaltung weiter, Gäste aus der nahezu gesamten Stadt Arnsberg finden sich hierzu in Ninive ein. (Detlev Becker)




09.02.2004

Führungswechsel: Markus Schneider zweiter Mann an der Spitze
Kritische Töne vom Vereinsringsvorsitzenden gegenüber der Verwaltung

Seit dem vergangenem Wochenende ist nun der Brandmeister Markus Schneider zweiter Mann an der Spitze der Stadtteileinheit Niedereimer. Wenige Tage zuvor hatte er noch den Gruppenführerlehrgang am Institut der Feuerwehr in Münster mit Erfolg absolviert. Er erhielt vom Leiter der Feuerwehr, Peter Glaremin, seine Ernennungsurkunde und die Insignien. Die Wehrführung und seine Kameraden wünschen ihm in seinem neuen Amt ein glückliches Händchen und eine gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Sein Vorgänger Detlev Becker trat aus persönlichen Gründen von diesem Posten zurück. Ebenfalls zum Brandmeister befördert wurde Oliver Glaremin. Dieser will sich in Zukunft als Ausbilder für den Truppmann-II-Lehrgang zur Verfügung stellen. Der Gerätewart Ulrich Bierbach wurde zum Unterbrandmeister befördert. Bevor Peter Glaremin allerdings die Beförderungen und den Wechsel vollzog, bedankte er sich bei den Kameraden der Stadtteileinheit Niedereimer für ihre stete Bereitschaft und Einsatzbereitschaft über das ganze Jahr. Für ihn sei der Frühschoppen der Agathafeier immer ein "Heimspiel" das er nicht missen möchte. In seiner Rede bat er auch die Verwaltung, vertreten durch den Bürgermeister Hans-Josef Vogel, und die Ratsmitglieder Irmgard Hesse und Friedel Sölken sich für die Umsetzung der Pflichtaufgaben einzusetzen. Dies bedeute die interkommunale Zusammenarbeit durch Festhalten am Feuerwehrstandart zu stärken und auszubauen. Zum Schluss betonte er noch, dass die Pflege der Kameradschaft eines der höchsten Gebote in der Wehr seien müsse. Der Einheitsführer, Dirk Sölken, hob besonders drei Punkte in seiner Rede hervor. So sei die Feuerwehrarbeit als Teamarbeit anzusehen und auch durchzuführen. Dies hätte sich auch beim Einsatz in der Silvesternacht gezeigt, auf die Kameraden sei in 24 Stunden an 365 Tagen verlass. Ebenso hätte sich die Zusammenarbeit zwischen Wannetalschule und Feuerwehr, durch Brandschutzerziehung und Übung, deutlich verbessert. Auch bestehen, entgegen dem eigentlichen bundesweiten Trend, keine Nachwuchssorgen bei der Feuerwehr Niedereimer. Mit 26 Einsatzkräften und sieben Jugendfeuerwehrmännern sei man gut ausgestattet. Aber auch die 10 Kameraden der Ehrenabteilung ständen noch mit Rat und Tat zur Seite. Bürgermeister Hans-Josef Vogel überbrachte den Dank im Namen der Stadt und der Bürgerschaft. Die Feuerwehrkameraden hätten sich dauerhaft dafür ausgesprochen ein Ehrenamt auszuüben. Viele Mitbürger seien heute nur noch für kurze Zeit bereit eine Gemeinschaftsleistung auszuführen. Zudem sei durch den hohen Ausbildungsstand der Feuerwehrangehörigen immer Verlass. Er schloss seine Rede mit den Worten: "Wir brauchen sie". Das Ratsmitglied Friedel Sölken bedankte sich bei der Feuerwehr für die Übernahme der Verantwortung für ihre Bürger. Diese Männer und Frauen erwarteten hierzu keinerlei Lob und Annerkennung von den Bürgern - sie machten es einfach ohne Eigennutz. Bei der Umsetzung des neuen Brandschutzkonzeptes, wofür er besonders Peter Glaremin dankte, sei es wichtig die Unterstützung von Arbeitgebern und Arbeitskollegen zu erhalten. Denn bei Einsätzen, Lehrgängen und Übungen seien sie es, die die Mehrarbeit leisten müssten. Auf die Frage wer den Gemeinde sei, gab er zur Antwort: Wir alle sind Gemeinde und somit füreinander zuständig. Zum Führungswechsel gab er zu Bedenken, dass Detlev Becker für das Dorf als Ortsheimat-pfleger und Berichterstatter schon ein Ehrenamt bekleidet das viel Freizeit in Anspruch nimmt. Er wünschte ihm für diese Tätigkeiten in Zukunft viel Erfolg. Irmgard Hesse sprach, wie zuvor Pfarrer Brusis im Gottesdienst auch, vom Wirken der Heiligen Agatha. Diese Frau habe schon früh durch ihr Wirken und ihr Martyrium gezeigt, was es heißt sich für andere Menschen einzusetzen. Zum Schluss der Reden gab es allerdings noch ein paar kritische Töne in der Laudatio des Vereinsringsvorsitzenden Klaus Vernholz gegenüber der Verwaltung. So müsse man, das Wort Ehrenamt eigentlich als ‚Unwort' bezeichnen. Denn das ganze Gerede vom Ehrenamt nütze ohne wirkliche Unterstützung von Seiten der Verwaltung nicht weiter. Bürgermeister Vogel, so Vernholz, setzt auf das Ehrenamt um damit Finanzen einsparen zu können. Dieses so schöne Ehrenamt würde von allen Seiten nur vielfach ausgenutzt. Den Feuerwehrkameraden hingegen sprach er ein großes Lob aus. Denn gerade auf sie sei, bei allen Tätigkeit im Dorfleben, immer Verlass. Man könnte sie zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechen und um Unterstützung bitten, sie ständen immer ihren Mann. Eine kleine Anekdote brachte er allerdings noch. Die Kameraden würden ihren ‚Chef' blindlings folgen, dies hatte sich beim Kirchgang gezeigt. (Detlev Becker)




25.01.2004

Früh investieren statt später reparieren
Bürgermeister Vogel in Niedereimer

Zu einer Versammlung hatte Bürgermeister Hans-Josef Vogel die Bürger/innen aus Niedereimer und Breitenbruch in den Gasthof Bienstein eingeladen. Leider waren nur wenige Mitbürger aus Niedereimer dieser Einladung gefolgt. Neben Bürgermeister Vogel konnte die Vorsitzende, Uschi Kirss, auch das Ratsmitglied Irmgard Hesse an diesem Abend begrüßen. Zwei Themenschwerpunkte stellte Bürgermeister Vogel vor. So ging es zum einen um die beiden Stadtteile und zum anderen um die aktuelle Situation in der Gesamtstadt. Er lobte beide Stadtteile für das hohe bürgerschaftliche Engagement der Bewohner, ohne das ein so gut funktionierendes Dorfleben nicht denkbar wäre. Ebenso würdigte er das Engagement der Wannetal-schule als "Selbständige Schule". Ein "heißes Eisen", so Vogel, sei der Straßenumbau im Eingangsbereich von Niedereimer. Aber auch hier könnte, durch das gute Miteinander der Bürger, mit dem Kreisverkehr eine tragbare Lösung gefunden werden. Für die Bürger aus Breitenbruch steht die Befragung zur Gasversorgung an. Hier soll nun ermittelt werden, wie die Bewohner zum Thema Gas stehen. Nach diesen ortsbezogene Themen sprach Bürgermeister Vogel zur Gesamtsituation in der Stadt. Er sprach sich zur Weiterentwicklung der Stadt aus. Es gäbe Probleme die das ganze Land beträfen. Um dem Problem der demoskopischen Altersentwicklung entgegen zu wirken, müsse man versuchen junge Familien, durch besondere Anreize, in die Stadt zu locken. Hier werden bereits bestimmte Situationen verbessert. So würde sich um Kinder und Jugendliche, im Schulbereich, besonders gekümmert und gefördert. Lern- und Erfolgsprozesse hingegen seien aber erst frühestens in 10- 15 Jahren sichtbar. Es müsse ein hochwertiger Standort geschaffen werden. Die Wirtschaftsförderung soll ebenfalls in Schwung gebracht werden. Dies sei nach drei Jahren Konjunkturtief allerdings nicht so einfach. Hinzu kommt das in den 80-ziger Jahren keine ausreichende Gewerbefläche geschaffen worden sind und daher der Wegzug der Firmen unaufhaltbar war. Man versuche heute diese Mängel mit einer Verfahrensvereinfachung wieder gut zu machen. Ebenso möchte man "Altbetriebe" wieder mit neuen Leben füllen und weiterentwickeln. Genauso gibt es bei den Senioren noch ein großes Potential zu entdecken. Die Stadt sollte sich altersgerecht weiterentwickeln. Die Senioren müssen erkennen das sie noch mehr Engagement entwickeln können und diese Menschen auch zur Mitgestaltung herangezogen werden sollen. Hier sind Freundeskreise und Vereinsaktivitäten zu stärken und zu fördern. Schon heute ist die Verantwortung der über 65-jährigen in Familie und Freizeit besonders groß. Im Gegenzug muss natürlich in Selbstorganisation das betreute Wohnen gefördert werden. Hier jedoch keineswegs nur in den Städten, sondern es soll ebenfalls überlegt werden inwieweit dies auch auf den Dörfern möglich ist. Denn schon heute haben 96% der Mitbürger Angst vor Pflegebedürftigkeit aber nur 36% Angst vor Arbeitslosigkeit. Dies zeige ganz besonders, dass auf diesem Gebiet noch großer Nachholbedarf besteht. Um diese Herausforderung anzunehmen müsse man das Zusammenhalten zwischen den Generationen stärken. Dazu ist es wichtig den Menschen rechtliche Spielräume zu schaffen. Genauso wichtig sei eine Schwerpunktbildung mit regionalen Standorten in der Stadt. So muss Hüsten als Sportstätten-standort, Arnsberg als kulturhistorischer Ort und Neheim für Einzelhandel attraktiver gestaltet werden. Denn eine Stadt wie Arnsberg kann es sich nicht erlauben alles an allen Orten anzubieten. Nur mit gebündelten Angeboten kann die Regionalstrategie greifen, so wie mit Freizeitbad oder vielleicht Ärztezentrum. Hier sei es wichtig Menschen von außen in die Stadt reinzuholen, statt untereinander zu konkurrieren. Ebenso müsse die Nähe zur Stadt Dortmund und dem Ruhrgebiet ausgenutzt werden. Deshalb versucht man sich für das Jahr 2006, mit der Europameisterschaft, fit zu machen. Nach einigen Zwischenfragen und zweistündigen Gesprächen bedankte sich Uschi Kirss bei Bürgermeister Vogel für den umfangreich- informativen Familienabend. (Detlev Becker)




25.01.2004

Bald Kreisverkehr in Niedereimer?
Vorerst noch kein neues ÖPNV-Konzept

Im Anschluss an die Haushaltssitzung fand noch die Sitzung des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch im Rathaus statt. Mit zwei großen Themen befassten sich die Mitglieder. Zum einen ging es um die Änderung des Bebauungsplanes ‚Alte Ruhr'. Hier wünschte ein Betriebsinhaber an der Dieselstraße eine nach der Herabstufung der Sauerlandstraße mögliche Verringerung des Grenzabstandes zur baulichen Erweiterung seines Betriebes am jetzigen Standort. Hier war aber kein Beschluss notwendig, da die Verwaltung sich im Vorfeld mit dem Unternehmer geeinigt hatte. Zentrales Thema der Sitzung war jedoch die Vorstellung der Entwurfsplanung zum Straßenumbau ‚Wannestraße - unterer Teil'. Die Herren Schomberg und Schäfer vom Fachdienst Verkehr gaben einen Gesamtüberblick zu diesem sensibeln Ortspunkt. Hier hatte nach Aussage von Herrn Schäfer die Verwaltung bereits im Dezember, ohne Beteiligung des Bezirksausschusses, im Sinne der Bürger gehandelt. Denn die Bezirksregierung hatte bezüglich des Fahrradweges ‚Tour de Ruhr' eine Zusage entsprechender Finanzmittel gemacht. Der Antrag ist bereits als geprüft zurück, daher war man zeitlich nicht in der Lage den Bezirksausschuss mit zu beteiligen. Es soll nun ein kombinierter Rad- und Fußweg als Lückenschluss entstehen. Hier ist die Verkehrsführung allerdings neu zu ordnen, die wie folgt aussehen könnte. Die untere Wannestraße von der Sauerlandstraße kommend bis ins Niedereimerfeld würde vorfahrtberechtigt. Überquerungshilfen mit Mittelinsel, oder eventuell Ampel, sollen in Höhe der Häuser Wannestraße 3 und 6 entstehen. Dazu schilderte der Ausschussvorsitzende Friedel Sölken die Probleme aus Niedereimer Sicht. Bei vorfahrtberechter Straßenführung bekämen sowohl die Autofahrer aus Niedereimer kommend als auch die des Gewerbegebietes Sauerlandstraße kaum die Möglichkeit sicher in den fließenden Verkehr einzufädeln. Mittelinseln in diesem Bereich würden zusätzlich für den Anlieferverkehr erhebliche Behinderungen bedeuten. Beim Busverkehr würden erhebliche Verzögerungen durch die neue Verkehrsführung eintreten. Zudem würde sich ein ‚Schleichverkehr' in der Tempo-30-Zone entwickeln, um Wartezeiten zu entgehen. Die Hofeinfahrt zum Gartenfachmarkt müsste verlegt werden. Diese Probleme treten auf, nur weil man den Lückenschluss eines Radweg von etwa 150 Metern erreichen möchte. Hier fragt man sich ernsthaft ob die Anlieger, nach Wegfall der geplanten Querspange, nicht schon genug bestraft sind. Aufgrund der im Vorfeld bereits aus dem Bezirksausschuss geäußerten Bedenken hatte die Verwaltung auch die Errichtung einer Lichtzeichenanlage und eines Kreisverkehrs geprüft. Mit dem Vorschlag für einen sogenannten Minikreisel und deutlichen Nachbesserungen für die Fußgängersicherheit könnten sich die Mitglieder des Bezirksausschusses durchaus anfreunden. Diese Lösung wäre für alle Beteiligten wahrscheinlich wesentlich kostengünstiger und erfreulicherer. Nun soll von Seiten der Verwaltung geprüft werden, inwieweit diese Anregung umgesetzt werden kann. Es soll später durch Aufbringen von Markierungen eine Testphase durchgeführt werden. Sollte sich der Minikreisel durchsetzen, könnte überlegt werden einen weiteren Kreisel im Bereich Sauerlandstraße/Wannestraße anzulegen. Der Ausschussvorsitzende gab zur Überlegung, falls nötig die eventuell anfallenden Mehrkosten aus dem der Stadt von der DEGUSSA gezahlten Mittel für die Verlegung der Sauerlandstraße zu decken. Für eine bessere Sicherheit der Fußgänger wünscht der Bezirksausschuss im unteren Bereich der Wannestraße die Prüfung einer Fußgängerampel oder eines Zebrastreifens und eine Verlagerung des Standortes für den Überweg. Da die beiden Herren vom Fachdienst Verkehr anwesend waren, stellte Herr Sölken die Anfrage, wie weit man mit der Umgestaltung des Buswendeplatzes an der Friederichshöhe sei. Hierzu konnte Herr Schomberg folgende Aussage treffen. Mittel von der Bezirksregierung für eine sogenannte ‚kleine Lösung' stehen frühestens im kommenden Frühjahr zur Verfügung. Man warte auf den Bewilligungsbescheid. Zusätzlich wäre man mit der kompletten Fertigstellung des Busbeschleunigungskonzeptes vor Frühjahr 2005 nicht fertig. Dies bedeute, dass die Busse vorerst nicht über den Stephanusweg und Niedereimerstraße fahren um am Kappenohl einzufädeln. Für alle Beteiligten sei dies zwar keine zufriedenstellende Lösung, doch vorläufig nicht zu ändern. (Detlev Becker)




23.01.2004

Schnuppertag im AWo-Kindergarten Niedereimer

Am Sonntag (1. Februar) lädt der AWo-Regel- und Sonderkindergarten wieder interessierte Eltern mit Kindern zum ‚Schnuppertag' ein. In der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 16.30 Uhr steht das Betreuungspersonal den Besuchern gerne Rede und Antwort. Den Kindern und Eltern wird ferner die Möglichkeit geboten die Einrichtung an der Friederichshöhe kennen zulernen und auszuprobieren. Während dieser Zeit bietet der Elternrat des Kindergartens den Gästen Kaffee und Kuchen an. Gleichzeitig können die Kinder an diesem Tag auch angemeldet werden. Das Personal würde sich über regen Zuspruch freuen. (Detlev Becker)




20.01.2004

Mehr Engagement von den Mitgliedern gewünscht
Blau/weißer Abend voraussichtlich erst wieder 2005

Enttäuscht zeigte sich der neue 1. Vorsitzende des TuS Niedereimer Klaus Simon von seiner ersten Jahreshaupt-versammlung am Wochenende. Dies äußerte sich ganz besonders in vier Punkten während des Versammlungsverlaufes. So seien gerade die jungen Eltern mit heranwachsenden Kinder nicht bereit Verantwortung im Verein zu übernehmen. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig den Heranwachsenden gutes Vorbild zu sein und vernünftige Freizeitmöglichkeiten zu schaffen. Dies gilt ebenfalls für die Leichtathletik Abteilung im TuS. So trat der Fachwart, Dieter Stübbecke, aus persönlichen Gründen zurück und es konnte kein neuer Verantwortlicher gefunden werden. Auf der anderen Seite heißt es dann aber wieder: Der TuS hat kein attraktives Angebot mehr für seine Mitglieder. Doch auch hier sollte sich jeder einmal selbst an die Brust klopfen und den Verein aktiv unterstützen. Als weiteres müsse, aufgrund der schlechten Beteiligung aus den eigenen Reihen, der Blau/weiße Abend komplett abgesagt werden. Noch gravierender zeigte sich das Desinteresse am Verein beim Singen des Turnerliedes am Ende der Versammlung. Fehlt denn letztlich bei den Mitgliedern ganz die Identität zum Verein, kommen sie nur noch wegen des Freibiers? Doch es geht auch anders. So konnte im Laufe des Jahres der Posten des Kassiers durch Helmut Fitz neu besetzt werden. Die nötige Zustimmung bekam er jetzt in der Versammlung. Ebenfalls konnte Dieter Simon als TT-Fachwart gewonnen werden. Eine weitere Steigerung des TuS-Angebotes konnte zusätzlich erreicht werden. So hat der Verein seit Sommer 2003 zwei Mädchenmannschaften und Margot Fitz betreut, nach Abschluss des Übungsleiterkurses, die Walking-Gruppe. Bei den Wahlen gab es nur geringfügige Änderungen. So wurde Ralf Simon als neuer Beisitzer gewählt. Nicht besetzt werden konnten hingegen die Posten des 2. Vorsitzenden, des Oberturnwartes und des Leichtathletikfachwartes. Hier wird überlegt diese beiden Posten zu vereinen. Neue Kassenprüfer wurden Edwin Netz und Paul Zander. Im Anschluss wurden die Sportabzeichen verliehen. Schüler: Helena Lüttich (Gold) und Daniel Schulz (Gold-5). Jugend: Sandra Schulz (Gold). Erwachsene: Günter Budis, Dietmar Dröge, Heinz Jöster, Friedel Voß (alle Gold); Dieter Weisgerber (Gold-15); Lothar Zöllner (Gold-20). Daran folgten die Ehrungs für Mitgliedschaft im Verein. 25 Jahre: Britta Teichmüller, Jörg Gartmann, Stefan Kless, Manfred König, Martin Kullik, Dirk Vernholz und Rainer Wiegelmann; 40 Jahre: Hermann-Josef Baier, Klaus Bertram, Reinhard Kaluza, Alois Sander, Albert Voß und Brigitte Zander; 50 Jahre: Heinrich Czischke, Wilfried Glaremin, Heinz Karthaus, Edwin Netz, Hans-Werner Röttgers und Werner Wiegelmann; 60 Jahre: Manfred Hoffmann. Zum Thema Verschiedenes gab es noch mehrere Wortmeldungen. So wurde die Homepage des TuS-Niedereimer durch Michael Röhrig neu gestaltet. Beiträge sind zu richten an: michaelroehrig@freenet.de. Im Nachbarschaftsstreit gibt es noch keine wesentlichen Verbesserungen. So hat der TuS zwar Eingeständnisse gemacht aber bisher ohne viel Wirkung. Insbesondere ist die Sportstättenverordnung genauestens zu befolgen. Ferner werden die Mitglieder geben, die Altpapier-sammlung der TuS-Jugend besser zu unterstützen. In der Regel stehen etwa 120 ‚Blaue Tonnen' zur Abholung an der Straße, dieses Papier fehle der Jugend. Es wurde bemängelt das die Sportplatzgarage als ‚Sammellager' genutzt würde. Dies kann nicht im Sinne des TuS sein, jeder Benutzer möge bitte auf Sauberkeit und Ordnung achten. Es wird überlegt die TT-Übungsstunden zu verlegen, hierzu sind allerdings noch Absprachen nötig. Nachdem nun der Blau/weiße Abend abgesagt wurde, wird überlegt vielleicht eine kleine Karnevalsfeier zu organisieren. Hierzu bedarf es noch genauer Absprachen. (Detlev Becker)




19.01.2004

TuS-Jugend nicht zum Probebetrieb ins ‚Nass' eingeladen
Verein hofft auf mehr Unterstützung der Altpapiersammlung durch die Bürger

Die Jugend- und Leichathletikabteilung des TuS Niedereimer kritisierte, dass sie entgegen vielen anderen Sportvereinen und großen Betrieben aus der Stadt Arnsberg, keine Einladung bekam um das neue ‚Nass' in Hüsten im Probebetrieb zu testen. War dies vielleicht nur ein Versehen oder führten die Differenzen zwischen dem TuS und der Stadtverwaltung, bezüglich der Altpapiersammlungen, dazu? Um dieses zu erfahren wäre ein klärendes Gespräch notwendig. Doch jetzt ist es eh zu spät, das ‚Nass' geht zum Wochenende in Betrieb; ohne die Meinung der Sportler aus Niedereimer. Erfreulich waren hingegen wieder die Altpapiersammlungen im Jahre 2003. So konnten insgesamt über 93 Tonnen Papier für die Jugendarbeit gesammelt werden. Dieses Ergebnis könnte durch die Mithilfe der Bürger noch gesteigert werden. So müssten die Bürger nur das Altpapier statt in die ‚Blauen Tonnen' dem TuS zur Abholung bereitstellen. Die Sammeltermine stehen fest, jeweils der erste Samstag im geraden Monat. Ein besonderer Dank ging hierzu an B-Jugend und die beiden Sponsoren: Europaservice Gunkel und Containerdienst Cottin. Bei den Wahlen gab es entscheidende Änderungen. So führt nun Elmar Bertram die Jugendabteilung des TuS. Sein Vorgänger Michael Röhrig musste berufsbedingt zurücktreten. Aus persönlichen Gründen trat die Geschäftführerin Angelika Kracht zurück. Erstmals, in der Vereinsgeschichte, wurde hierzu ein Jugendlicher unter 18 Jahren gewählt. Andreas Blöink übernimmt nun das Amt des Geschäftsführers. Über diese Neuerung war der Jugendausschuss besonders erfreut. Neuer 2. Vorsitzender der Jugendabteilung wurde Christian Kunze. Zu Kassenprüfern für das laufende Geschäftsjahr wurden Timo von der Beeck und Daniel Röttgers gewählt. Große Veranstaltungen im Jahre 2004 sind wieder der Kinderkarneval am Rosenmontag (23.02.) und die Nikolausfeier (5.12.). Zum Thema Verschiedenes gab es drei Wortmeldungen. So wurde angefragt ob und wann der Vereinsbulli einen Schriftzug erhält. Dieser soll nach Rücksprache in Kürze angebracht werden. Dann wird wieder die Fußballferienfreizeit für die D-, E- und F-Jugend angeboten. Anmeldungen sind hierzu schnellstens abzugeben. Der TT-Fachwart möchte, nach Absprache, mit den Fußballabteilungen, seine Übungsstunden verlegen. Genaue Termine werden noch bekannt gegeben. (Detlev Becker)




19.01.2004

Sternsinger aus Niedereimer sammelten für Kinder in Peru

Das großartige Ergebnis von 2.036,49 € erzielten die Sternsinger aus Niedereimer wieder für die Kinder in Peru. In diesem Jahr machten sich 21 Kinder in sieben Gruppen auf den Weg, um Gottes Segen in die Häuser zu bringen. Nach zwei anstrengenden Tagen, konnte die stolze Bilanz gezogen werden. Zusätzlich fand sich eine Gruppe noch beim Neujahrempfang im Stephanushaus ein, um bei den Gästen zu sammeln. Mit diesem Ergebnis kann auch Pater Düllberg in Puqio/Peru zufrieden sein. So kann er nun weitere Vorhaben in seiner Missions-station in die Tat umsetzen. Auch für die Kinder blieb noch einiges an Süßigkeiten über. Wenn man dieses gute Ergebnis auf die Einwohnerzahl Niedereimers umrechnet, so hat jeder Bürger - vom Kleinkind bis zum Greisen - einen Euro für die gute Sache gespendet. Dieses gute Resultat zeugt wiedereinmal von der segensreichen Spendenbereitschaft der Niniviten. (Detlev Becker)




07.01.2004

Birgit Fischer zu Gast beim SPD-Ortsverein
Patientenbeauftragte des Landes im März in Arnsberg

Nachdem die Ministerin für Gesundheit, Familien, Soziales und Frauen Frau Birgit Fischer (MdL) im letzten Jahr das Grünkohlessen des SPD-Ortsvereins Niedereimer/Breitenbruch absagen musste, freuten sich die Teilnehmer um so mehr sie in diesem Jahr in ihren Reihen begrüßen zu können. Ebenfalls konnte die Vorsitzende Sigrid Reuther an diesem Abend die Minister-Sekretärin Elisabeth Floren-Göres, den Fraktionsvor-sitzenden Franz-Josef Schröder, das Ratsmitglied Friedel Sölken, den Hausherrn Peter Berger und den Ortsheimatpfleger Detlev Becker im Schützenheim am Schreppenberg begrüßen. Insgesamt hatten sich an diesem Abend 35 Parteimitglieder und Freunde, aus dem Wahlbezirk Schreppenberg/Niedereimer/ Breitenbruch eingefunden, um im Anschluss an das Essen den Wortbeitrag der Ministerin zu verfolgen. In der rund einstündigen Rede von Frau Fischer stellte sie die Aufgaben der Partei und die Situation im Lande NRW klar dar. Drei Punkte hob die Ministerin besonders hervor: So müsse man in der Zukunft für die Familien, insbesondere für Kinder, bessere Rahmenbedingungen schaffen; Innovationen (Chancen im Land und Staat) weiterentwickeln; die soziale Gerechtigkeit wiederher-stellen. Denn Sinn dieser Ziele sei es, ein gerechtes Deutschland für alle zu schaffen. Dabei dürfe man sich nicht auf den Lorbeeren des bisher Geschaffenen ausruhen sondern sich ständig weiterentwickeln, aber wenigstens den jetzigen Standard halten. Ebenso wichtig sei es, dass die Kommunal-politik die Menschen mit in die Weiterentwicklung einbezieht und die Bevölkerung die Politik nicht für alles verantwortlich macht. Aktuelle Fragen zum Thema Gesundheitswesen standen selbstverständlich mit auf der Tagesordnung der Ministerin. Im Anschluss schloss sich noch eine rege Diskussion an, an der sich auch die Kommunalpolitiker Franz-Josef Schröder und Friedel Sölken aktiv beteiligten. Aufmerksam machte Frau Fischer noch auf einen Termin mit der Patientenbeauftragten und ihr, die im März in Arnsberg stattfindet. Einen genauen Termin konnte sie allerdings noch nicht nennen. Diese Diskussionsrunde soll für Transparenz im Gesundheitswesen sorgen. (Detlev Becker)




07.01.2004

St. Stephanus-Gemeinde beim Neujahrsempfang
Propst Dr. Achim Funder: Kirchengemeinde auf gutem Weg

Im Anschluss an eine Eucharistiefeier konnte Propst Dr. Achim Funder, kirchliche und weltliche Vereinsvertreter sowie Aktive aus der Kirchengemeinde im Stephanushaus begrüßen. Besonders hieß er Pater Egon Runde willkommen, welcher bis 2002 16 Jahre lang in Niedereimer als Pfarrvikar tätig war, bevor er für ein Jahr nach Puquio in Peru ging. Nach seiner Rückkehr ist er nun in den Pfarrgemeinden Visbek und Rechterfeld bei Oldenburg aktiv. Propst Funder überreichte dem "alten" Pastor 2 Exemplare der Niedereimer Kirchen-chronik. Ein "epochales Werk" so Funder, in welchem der Autor Josef Hendricks mit akribischer Genauigkeit die Niedereimer Kirchengeschichte im Zusammenhang mit der allgemeinen religiösen Entwicklung schildert. Desweiteren wurde der Gemeidne Yvonne Engelmann vorgestellt, welche nach ihrem Studium der pädagogischen Theologie an der Universität in Paderborn nun 9 Monate Praxiserfahrungen in der Gemeinde sammeln wird. In seinem ausführlichen Jahresbericht hob Dr. Funder die gut funktionierende Zusammen-arbeit im Pastoralverbund hervor. Seit 01.04.2004 gehöre die St. Stephanus-Gemeinde auch formell dem Pfarrverbund an, was deutliche Auswirkungen in Bezug auf informelle Struk-turen und die Seelsorgeaufteilung gehabt habe. Die Gemeindemitglieder würden die Änderungen aktiv unterstützen und man konnte in der Anfangsphase viel voneinander lernen. Notwendige Umgestaltungen wurden in Zusammenarbeit mit den Aktiven der Niedereimer Kirchengemeinde ohne nennenswerte Konflikte realisiert. Erfreulich auch, dass das Pfarrhaus wieder mit Leben gefüllt werden konnte. In renoviertem Zustand dient es nun 6 Personen mit Behinderungen als Wohnhaus. Ein weiterer Höhepunkt im Jahr 2003 war die Feier des 20-jährigen Jubiläums der neuen Kirche in Niedereimer. "Ein ansprechender Ort, der Wärme ausstrahlt", so der Propst. Negativer Höhepunkt des Jahres 2003 im Leben der Kirchengemeinde war die mutwillige Verwüstung des Pfarrzentrums. Aufgrund der, mit einem Feuerlöscher, angerichteten Schäden, konnte das Gebäude drei Wochen nicht genutzt werden. In naher Zukunft werde ein Gespräch mit allen Beteiligten stattfinden wo man die Problematik der weiteren Nutzung des Pfarrzentrums durch Jugendliche diskutieren wird. Zum Abschluß der Ansprache wurden die Anwesenden über einige wichtige Daten der Kirchenstatistik informiert. Es wurden 14 Taufen vollzogen (2002: 12), 13 Kinder gingen zur Erstkommunion (2002: 19), 26 Jugendliche empfingen das Sakrament der Firmung (letzte Firmung: 16), 6 Ehen wurden geschlossen (2002: 1) und 11 Einwohner wurden beerdigt (2002: 13). Im Jahr 2003 traten wie bereits im Vorjahr 9 Gemeindemitglieder aus der Kirche aus. Die rd. 50 Anwesenden ließen den Neujahrsempfang gemütlich ausklingen. Für das leibliche Wohl hatte wieder der Pfarrgemeinderat unter der Leitung ihres Vorsitzenden Friedel Vorderwülbecke Sorge getragen. Traditionsgemäß sammelten die Sternsinger noch einmal für Kinder in Peru. (Dietmar Eickhoff)