Presseberichte

2005



     Aus Niedereimer berichten "Freie Reporter" über zahlreiche Ereignisse in Niedereimer an die versch. Tages- und/oder Wochenzeitungen. Viele Berichte davon erscheinen in gekürzter und/oder veränderter Form in den Zeitungen, manche Berichte werden auch gar nicht veröffentlicht.

     An dieser Stelle bieten wir Ihnen die "Originalberichte" unserer freien Reporter und die in den Medien veröffentlichten Berichte des aktuellen Jahres zur Lektüre an.

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28.12.2005

Rekordbeteiligung bei der Winterwanderung

An der 14. Winterwanderung der 2. Kompanie der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer nahmen in diesem Jahr über 30 Wanderfreunde teil. Bei herrlichem Winterwetter, mit frostigen Temperaturen und leichtem Schneefall, trafen sich 25 Herren an der Halle Friederichshöhe. Gemeinsam zog man wieder in Richtung Breitenbruch. Weitere sechs Schützenbrüder schlossen sich während der Wanderung der Truppe an. Insgesamt kamen 31 Schützen nach einem herrlichen Spaziergang über den Höhenweg im Gasthof Schüttler in Breitenbruch an. Hier angelangt ruhten sich die Wandersleute bei gekühlten Getränken und deftigem Essen aus. Lange blieb man in gemütlicher Runde beisammen. Alle Teilnehmer waren von der Wanderung bei schönstem Winterwetter zufrieden und freuen sich schon auf die nächste Winterwanderung der Kompanie zum Jahresabschluss 2006. Doch zuvor stehen noch viele wichtige Termine im Kreise der Schützen im kommenden Jahr an. (Detlev Becker)




26.12.2005

Dorfjubiläum nimmt erste Formen an
Großes Gemeinschaftsfest am 25. August 2007

Seit etwa einem halben Jahr trifft sich eine Arbeitsgruppe - nun unter Federführung des Vereinsrings - und bereitet das 800-jährige Dorfjubiläum im Jahre 2007 für Niedereimer vor. Allerhand Überlegungen wurden von ihnen bisher erarbeitet. Ebenso soll das Jubiläumsjahr unter ein besonderes Motto gestellt werden. Dieses lautet: "800 Jahre Niedereimer * Eine lebendige Dorfgemeinschaft * gestern - heute - morgen!" Vorab aber nun erst einmal ein kleiner Rückblick. Ausgehend von einer Initiativgruppe um den Bezirksausschussvorsitzenden Friedel Sölken und dem Ortsheimatpfleger Detlev Becker wurden im Sommer die ersten Überlegungen entwickelt. Im Mittelpunkt dabei: Wie können möglichst viele Niniviten eingebunden werden? Ein erstes Treffen mit Vereinen und Gemeinschaften zeigte ein klares Signal: "Niedereimer hat Geburtstag und wir sind dabei!" Die zweite Abfrage erfolgte bei der Vereinsringsitzung. Auch hier entschied man sich, nachdem die ersten Vorschläge unterbreitet worden waren, ins Jubiläum mit einzusteigen. Anfang November erfolgte dann die schriftliche Befragung aller weiteren Gruppierungen aus dem Dorf, ob sie sich aktiv am Dorfjubiläum beteiligen möchten. Bei allen bisher durchgeführten Nachfragen war ein deutliches positives Echo zu spüren. Die auf inzwischen fast 40 angestiegenen Interessengemeinschaften machten durchweg gute Vorschläge und sagten eine tatkräftige Beteiligung zu. Ferner gehören außer den beiden vorgenannten Personen zusätzlich dem Vorbereitungsteam an: Vom Vereinsring Jürgen Bläsing, Thorsten Haack und Michael Roth sowie Simone Toch und Hubertus Winterberg. Einige der Ideen sollen hier nun genannt werden: Schnadegang rund um Niedereimer; ökumenische Jahresauftaktmesse evtl. mit Alt-Abt Stephan und/oder Superintendent i. R. Karl-Heinz Budde; Turniere im Sportkegeln und Luftgewehrschießen; Dorfführung mit Heimatdiplom; Historischer Markt; Dorfkalender heimischer Künstler; Tänze durch die Jahrhunderte und viele weitere gute Vorschläge. Des weiteren wurde vorgeschlagen, eine nach außen hin deutliche Erinnerung zum Jubiläum zu setzten. Es wurde die Anregung gemacht ein "Windspiel" am Dorfeingang zu installieren. Ferner möchte die "Arbeitsgemeinschaft Dorfjubiläum" ein großes Dorfgemeinschaftsfest feiern, voraussichtlicher Termin hierfür ist der 25. August 2007. Hierbei kann sich jede Gruppierung auf seine Weise mit einbringen. Während diesem Fest sollen auch Spiele wie z.B. "Fünfkampf" oder "Dorfrätsel" das Gemeinschaftsgefühl stärken. Hier sind neben den Vereinen und Gemeinschaften natürlich Straßen- oder Thekenmannschaften sowie Kegelclubs oder Damenkränzchen angesprochen mitzumachen. Höhepunkt des Tages soll der Start von 800 Luftballons werden. Das Fest soll für alle Teilnehmer in langer und guter Erinnerung bleiben. Auf weitere zusätzliche Veranstaltungen oder einen historischen Festzug wurde absichtlich verzichtet, um den Terminplan für 2007 nicht zu sprengen. Doch bis dahin bedarf es noch einiger Anstrengungen und Überlegungen. Es wäre schön und sinnvoll diese Arbeit auf möglichst viele kleine und große, junge und alte Schultern zu verteilen. Daher möchte die Arbeitsgemeinschaft die Vorsitzenden aller Gruppierungen Niedereimers nochmals an das erste große Treffen am Mittwoch, 11. Januar 2006 um 19.30 Uhr im Stephanushaus erinnern. Denn nur durch ein starkes WIR-GEFÜHL ist dieses Jubiläumsjahr zum Erfolg zu führen. Alle Mitbürger Niedereimers werden mit der "Jubiläumspost" über den aktuellen Stand vor und während des Jubiläumsjahres informiert. Für weitere Anregungen, Ideen oder Kritiken ist das Jubiläumsteam dankbar. Ansprechpartner sind Jürgen Bläsing (Tel. 02931/6727) oder Detlev Becker (Tel. 02931/7086) bzw. per e-Mail an dorfjubilaeum@niedereimer.de. (Detlev Becker)




18.12.2005

Gelungene Darbietungen in Musik und Gesang

Ein tolles Weihnachtskonzert boten die Akteure am 4. Adventssonntag in der St. Stephanuskirche in Niedereimer. Bis auf den letzten Platz war die Kirche gefüllt und während der Darbietungen herrschte gespannte Ruhe. Der Applaus für die Musiker und Sänger löste die Anspannung sowohl der Zuhörer als auch der Akteure. Alle Künstler hatten sich mit monatelangen Proben wieder auf das Konzert eingestimmt. Die neue Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Frau Olga Haakshorst, begrüßte in der bereits weihnachtlich geschmückten Kirche die Besucher. Ein besonderer Gruß galt dem ehemaligen Ortsgeistlichen Pater Egon Runde, der eigens zum Konzert angereist war. Mitwirkende des diesjährigen Weihnachtskonzertes in Niedereimer waren der Musikverein sowie das Jugendorchester unter Leitung von Thiemo Kraas, der Männergesangverein mit dem Dirigenten Peter Volbracht sowie der Singkreis St. Stephanus und der Chor "Ad Libitum" unter Leitung des Dirigenten Rüdiger Alkert. Erstmals nahm auch der Frauensingkreis Arnsberg, dem auch einige Frauen aus Niedereimer angehören, an dem Konzert teil. Bei ihnen führte Friedhelm Volmer den Taktstock. Ein Höhepunkt des Konzertes war wohl das Stück "Prima luce - erstes Licht" gespielt vom Musikverein. Vor dem Stück zündeten man die vom Musikverein mitgebrachten Kerzensterne an und löschte das große Licht in der Kirche. So wurde dieses schwierige Musikstück in einer besonderen Atmosphäre gespielt und von den Zuhörern besonders belohnt. Zum Schluss bedankte sich Frau Haakshorst bei allen Akteuren und Zuhören für ihre Teilnahme und ihr Kommen. Danach spielte der Musikverein bekannte Weihnachtslieder und die Kirche wurde zu einem großen Chor. (Detlev Becker)




15.12.2005

Dorfkalender 2006 ab sofort erhältlich

Ab sofort können alle Niniviten und Interessierte den "Dorfkalender 2006" in der Geschäftsstelle der Sparkasse Niedereimer erwerben. Der Preis des Kalenders beträgt wie in den Vorjahren auch, 8,- Euro. Die 12 Kalenderblätter sind wiederum mit aktuellen und historischen Aufnahmen aus Niedereimer bestückt. Auf den einzelnen Monatsblätter ist auch eine Auswahl der Veranstaltungstermine aller Vereine vermerkt. Aber auch wer sich einen kompletten Terminüberblick verschaffen will, wird fündig. Auf einen Blick sind alle Veranstaltungen aufgeführt, die in Niedereimer stattfinden. Und das natürlich um bereits verfügbare Anfangszeiten und Treffpunkte. Auf dem Titelblatt des Dorfkalenders ist in diesem Jahr die alte Kirche abgebildet. Wem noch ein Weihnachtsgeschenk fehlt, sollte jetzt schnell zugreifen. Denn; über diesen Kalender freuen sich nicht nur Niniviten. (Jürgen Bläsing)




28.11.2005

Experimente unter fachlicher Anleitung

Unter Anleitung des "Fachberaters Chemie" der Feuerwehr Arnsberg, Rainer Stahl experimentierten kürzlich die Schüler/innen aller Klassen der Wannetalschule Niedereimer im Rahmen ihres Unterrichtes. Ebenfalls mit dabei waren aus der Stadtteileinheit Niedereimer Brandinspektor Dirk Sölken und Brandmeister Markus Schneider. Anhand kleiner Versuche wurde ihnen der richtige Umgang mit dem Element Feuer vorgeführt. Zuvor unterwiesen die Brandschützer die Kinder in Sachen Feuerwehr. Es wurde erläutert warum es die Feuerwehr gibt und welche Aufgaben (Retten-Löschen-Bergen-Schützen) sie wahrnehmen. Anhand mehrerer Beispiele wurden den Schüler/innen der Ablauf des Notrufes und der Alarmierung verdeutlicht. Ebenso definierte man den Unterschied zwischen Nutz- und Schadensfeuer (gutes und schlechtes Feuer). Die Feuerwehrmänner zeigten sich überrascht wie viel doch aus vorangegangenen "Ausbildungen", wie z.B. Kindergarten, noch hängen geblieben war. Beide Seiten hatten Spaß an diesem lehrreichen und experimentellen Unterricht. (Detlev Becker)




26.11.2005

Grünschnitt wild entsorgt

In den letzten Tagen entsorgten Unbekannte ihren Strauch- und Baumschnitt am Stemberg in Niedereimer. Mitten im Naturschutzgebiet und auf einem Waldweg liegt der Grünschnitt nun. Es wird vermutet, dass die Grünabfälle aus unmittelbarer Nachbarschaft stammen. Oder die Unbekannten waren so dreist, dass sie mit dem Auto bis an die Schranke fuhren und es danach im Wald ablegten. Diese Art von Abfallentsorgung darf nicht zur Nachahmung dienen und sollte von entsprechender Seite auch geahndet werden. Jedem Mitbürger müsste klar sein, dass man seine Abfälle so nicht entsorgt! Der Verursacher sollte sich angesprochen fühlen und dieses Kümmernis schnellstens wieder beheben. (Detlev Becker)




22.11.2005

Marianne Romanowski erhielt Elisabethkreuz

Im Rahmen der diesjährigen Elisabethfeier der Caritas-Konferenz Niedereimer wurde Frau Marianne Romanowski mit dem Elisabethkreuz ausgezeichnet. Frau Romanowski ist seit 20 Jahren bei der Caritas als Helferin und in der Seniorenarbeit tätig. Leider muss sie nun, aus gesundheitlichen Gründen, ihre aktive Tätigkeit beenden. In einer kleinen Laudatio würdigte die Vorsitzende der Caritas-Konferenz Niedereimer Maresie Lange ihre Arbeit. Anschließend überreichte die Dekanatsvorsitzende Brigitte Lutter Frau Romanowski das Elisabethkreuz und die Urkunde. Erster Gratulant, im Kreise der Helferinnen, an diesem Tag war Herr Propst Dr. Funder. Die Feierstunde fand im Rahmen eines gemütlichen Adventskaffees aller Helferinnen im Stephanushaus statt. Zuvor hatte Dr. Funder mit den Damen eine schöne Messfeier zelebriert. (Detlev Becker)




19.11.2005

Erlös soll der Hospizarbeit helfen

Der Erlös des Advents- und Weihnachtsbasars der KFD Niedereimer soll in diesem Jahr zur Hälfte dem Kinderhospiz Balthasar in Olpe und dem Hospiz Raphael in Arnsberg zugute kommen. Zum Gelingen des Basars hatten, das ganze Jahr über, wieder viele fleißige Hände beigetragen. So konnten wiederum viele Adventsgestecke oder -kränze angeboten werden. Ebenfalls boten die Damen gestrickte, gehäkelte oder gestickte Kleidungsstücke und Decken an. Mit angeboten wurden z.B. Krippenfiguren, Windlichter mit Motiven aber auch selbstgebasteltes Kinderspielzeug. Natürlich durften auch in diesem Jahr hausgemachte Spezialitäten wie Gebäck, Marmelade oder Liköre nicht fehlen. Alles in allem wieder ein gut gefüllter Gabentisch für die Besucher. Ein Anziehungspunkt für die vielen Besucher war ebenfalls die Buchausstellung der Borromäusbücherei der Stephanusgemeinde. Im Anschluss konnten sich die Besucher von Basar und Ausstellung an der reichlich gedeckten Kaffeetafel stärken. (Detlev Becker)




19.11.2005

Geringe Beteiligung fordert Handeln
I. Kompanie holt den Wanderpokal erneut

In den Reihen der II. Kompanie der St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer wird ernsthaft überlegt den Kompanievergleichswettkampf im Luftgewehrschießen einzustellen. Die Beteiligung von Seiten der Schützenbrüder, aus beiden Kompanien, ist im Laufe der Jahre drastisch zurück gegangen. Hierzu müssen sich die Verantwortlichen nun Gedanken machen und dementsprechend reagieren. Für das kommende Jahr ist der Wettkampf allerdings noch angesetzt. Dieses alles konnte die Freude der I. Kompanie jedoch nicht trügen. Ihnen war es erneut gelungen, trotz geringerer Teilnehmerzahl, den Wanderpokal zu erringen. Mit 413 Ringen lagen sie deutlich vor der II. Kompanie mit 386 Ringen. So erhielt Rainer Kelle, Kompanieführer der Ersten, den Pokal aus den Händen von Franz-Jürgen Sölken, Ausrichter und Kompanieführer der Zweiten. Beim Damencup sicherte sich Marita Voß (30 Ringe) den Platz 1. Ihr folgten Beate Bertram (29 R.), Sarah Sölken (28 R.) und Doreen Lodahl (28 R.). Beim Preisschießen siegte Thorsten Haack mit 27 Ringen. Platz 2. mit ebenfalls 27 Ringen errang Detlef Gregori. Den Platz 3. errang mit 24 Ringen Dietmar Eickhoff. Die weiteren Plätze belegten Andreas Fries (22 R.), Andreas Voß (21 R.), Wolfgang Goor (20 R.), Beate Bertram (19 R.) und Benjamin Hugo (15 R.). In der Einzelwertung siegte bei den Senioren Horst Michel mit 92 Ringen und in der Schützenklasse II Thorsten Haack mit 78 Ringen. Einen besonderen Dank sprach der Kompanieführer der Zweiten F.-J. Sölken der Schießsportgruppe für ihr Engagement aus. Nach so viel Anstrengung stärkten sich die Schützenbrüder und Schützenschwestern bei deftigen Speisen und Gerstensaft. (Detlev Becker)




10.11.2005

Neubau der Wannebrücke verschiebt sich erneut
Verfahrensweise zur "Projektförderung" wurde kritisiert

Die Mitglieder des Bezirksausschusses Niedereimer/ Breitenbruch bekamen in ihrer letzten Sitzung mitgeteilt, dass der Neubau der Wannebrücke vorerst zurückgestellt wird. Grund hierfür sei der angeblich zu hohe Kostenaufwand zum Brückenneubau laut Ausschreibung. Daher will die Verwaltung nun prüfen ob es möglich ist eine kostengünstigere Variante zu finden. Somit rückt der Neubau vorerst wieder in die Ferne, angestrebt sei allerdings das Frühjahr 2006. Der Brückenneubau wird als dringend notwendig erachtet, um für den Personen- und Kraftverkehr Sicherheit zu schaffen. Der Bezirksausschuss sprach sich dafür aus, dass eine mögliche Kosteneinsparung nicht zu Lasten der Verkehrssicherheit gehen dürfe. Die in diesem Rahmen kürzlich durchgeführte Fußgängerzählung entspräche nicht den tatsächlichen Zahlen. Die Eltern brächten ihre Kinder derzeit mit dem Auto zur Schule oder Kindergarten bzw. sie benutzten einen anderen, Weg im Bereich der Kirche. Das Verfahren zur Mittelvergabe aus der Aktion "50 x 1000,- €" wurde im Ausschuss von den Mitgliedern diskutiert und die Vorgehensweise kritisiert. Aus dieser Aktion erhält Niedereimer nun eine Sitzbank für den Friedhof und in Breitenbruch wird die Restaurierung der Schulglocke und die Dorfchronik gefördert. Weiterer Tagesordnungspunkt war die Beschlussfassung zur Änderung des Bebauungs- und Flächennutzungsplanes "Niedereimerfeld-N4". Hierbei zweifeln die Mitglieder die Sinnhaftigkeit des parallel verlaufenden Radweges über den ehemaligen Feldweg an. Der Ausschuss sprach sich, auch aufgrund anderer Gegebenheiten, gegen die Änderungen aus. Beim Punkt Anfragen und Anregungen entschied der Ausschuss sich gegen den Verkauf einer Teilfläche des Spielplatzes "Hirtenstraße". Hier sollten die Freiflächen auf jeden Fall erhalten bleiben. Der allgemeine Zustand des Friedhofes in Niedereimer wurde zwar für gut befunden. Jedoch müsse am Steilhang eine für alle zufriedenstellende Lösung, mit Stufen und Handlauf, gefunden werden. Ferner wurde angeregt den Verbindungsweg zwischen Schürholzstraße und Zur Dicken Eiche vor dem Winter neu zu schottern und später vielleicht einmal zu teeren. Genauso müsse der Zustand des Elsterweges mit dem Einmündungsbereich Zum Alten Brunnen überprüft werden. Angesprochen wurden auch die illegalen Rennen der Zweirad- und Autofahrer auf dem Teilstück der Sauerlandstraße in Richtung Bruchhausen. Hier wünschte man sich eine stärkere Präsenz der Polizei. Zur Kenntnis genommen wurde, dass der neue Arnsberger Ortsheimatpfleger ausschließlich für den Stadtteil Alt-Arnsberg zuständig sei. Nun sollen in Breitenbruch Überlegungen angestrebt werden, vielleicht auch einen eigenen Ortsheimatpfleger zu benennen. (Detlev Becker)




03.11.2005

Wannetalschüler unternahmen eine Zeitreise

Im Rahmen ihres Unterrichtes unternahmen kürzlich die Schüler der Klasse 3. der Wannetalschule einen Spaziergang durch Niedereimer. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Andrea Deyda zogen die 23 Schüler durch das Dorf. Die Führung der Kinder übernahm der Ortsheimatpfleger Detlev Becker. An insgesamt 24 Stationen machte die Gruppe halt und der Ortsheimatpfleger ließ die Heimatgeschichte an diesen Stellen noch einmal aufleben. An interessanten Daten und Fakten blickte er auf das frühere Leben im Dorf zurück. So bekamen die Kinder einen Einblick, dass die "gute alte Zeit" wohl doch nicht immer so gut war. So zum Beispiel bestand der Arbeitstag der Männer vielfach aus 12- 16 Stunden, die Frauen mussten die Wäsche im Wannebach waschen und die Familien zogen an Sonn- und Feiertagen gemeinsam bis nach Hüsten in die Kirche. Ebenso gab es kein fließend Kalt- oder Warmwasser in den Häusern, sondern die eigenen Brunnen sorgten für die Versorgung der Bürger damals. Nach etwa zwei Stunden wurde der Rundgang an der Schule wieder beendet. Bevor die Gruppe am Morgen loszog, gab der Ortsheimatpfleger noch einige Zahlen bekannt, wie z.B. Größe und Einwohnerzahl. Mit einem kleinem Präsent bedankten sich die Schüler bei Detlev Becker für die imposante Führung. Sowohl den Kindern als auch dem Ortsheimatpfleger hat der Vormittag viel Spaß gemacht. (Detlev Becker)




29.10.2005

Schützen feiern in Niedereimer

Ausrichter des 33. Schützenkommerses, zwischen Oeventrop und Niedereimer, war in diesem Jahr die St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer. An dieser Veranstaltung nahmen etwa 330 auswärtige Schützen aus neun Bruderschaften und Vereinen teil. Nach dem Einmarsch der Fahnen, mit dem jeweiligen Königspaar sowie dem Hauptmann oder Vorsitzenden, erfolgte der gemeinsame Königstanz. Anschließend richtete der Hauptmann der Niedereimer Schützenbrüderschaft, Ralf Schilde Begrüßungsworte an die Teilnehmer. Danach überbrachte Erika Hahnwald, als stellvertretende Bürgermeisterin, die Grüße des Rates und der Verwaltung der Stadt. Sie lobte das Ehrenamt der Schützen in der Stadt. Zum Schluss richtete der Stadtoberst Günter Beck noch die Grüße des Schützenkreises Arnsberg aus. Um den offiziellen Teil zu beenden, spielte nochmals das Tambourcorps Schreppenberg flotte Schützenklänge. Mit viel Applaus wurden sie aus der Halle begleitet. Danach brachte die Band "Die Happies" die Festhalle richtig in Schwung. Bei toller Musik wurde das Tanzbein ordentlich geschwungen. Noch bis in die frühen Morgenstunden feierten die Gäste gemeinsam den Ausklang des Schützenjahres 2005. (Detlev Becker)




23.10.2005

Basislöschzug bekämpft fiktiven Brand gemeinsam

Zur gemeinsamen Jahresübung des Basislöschzuges trafen sich am Wochenende die Wehren aus Niedereimer und Bruchhausen sowie der Fernmeldezug gemeinsam bei der Spedition Gössling an der Dieselstraße in Niedereimer. Ausgangslage der Übung war ein Brand in einer, mit Spannplatten, gefüllten Lagerhalle. Hier galt es vorrangig drei vermisste und vermutlich durch Brandrauch verletzte Personen zu retten und anschließend den Großbrand zu löschen. Die erste Einheit aus Niedereimer begann sofort damit unter schwerem Atemschutz die Halle abzusuchen. Zusätzlich übernahm sie die Brandbekämpfung aus vier C-Rohren. Währenddessen kümmerten sich die Bruchhausener Wehrmänner darum eine ausreichende Wasserversorgung sicher zustellen. Sie holten das Wasser aus der nahegelegenen Ruhr und legten die Schlauchleitung, zur Sicherheit aller beteiligten Einsatzkräfte, durch das Flussbett des Wannebaches unter der Sauerlandstraße hindurch. Anschließend übernahmen sie die Brandbekämpfung mittels des Schaum-/Wasserwerfers und dreier C-Strahlrohre. Die gesamte Atemschutzüberwachung und die Erstversorgung der Verletzten wurde durch die Mannschaft des MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) Niedereimer sichergestellt. Um dem Einsatzleiter der Übung, dem Brandinspektor Dirk Sölken, den Rücken frei zu halten lief der Funkverkehr über den miteingesetzten Fernmeldezug. Nach dem Kommando: "Personen gerettet und Brand gelöscht" wurde die etwa zweistündige Übung beendet. Der Ablauf erfolgte unter den kritischen Augen der Polizei, der Ehrenabteilung sowie heimischer Politiker. Im Anschluss folgte die Manöverkritik, die kleinere Mängel aufzeichnete. Der Stadtbrandmeister Peter Glaremin, welcher der gesamten Übung bewohnte, lobte den Ablauf der Jahresübung beider Wehren, die ihre Freizeit zur Wohle der Mitbürger opfere. Ferner bedankte er sich bei der Familie Gössling, welche die Arbeit der Feuerwehr unterstütze und das Objekt zur Verfügung stellte. Peter Glaremin betonte ebenfalls, das die Verletztenbetreuung und die zentrale Atemschutzüberwachung reibungslos geklappt hätte. Dies würde zeigen, dass die Wehren im Ernstfall auf solche Abläufe vorbereitet wären. Zum Abschluss wurde die Kameradschaftspflege weiter verstärkt. (Detlev Becker)




26.09.2005

Jürgen Bläsing führt nun den Vereinsring in Niedereimer
Entschluss steht fest: Niedereimer feiert gemeinsam Jubiläum

In der Herbstsitzung des Vereinsring Niedereimer konnte nun nach langer Vakanz der Posten des 1. Vorsitzenden mit Jürgen Bläsing wieder besetzt werden. Eine Umstrukturierung innerhalb des Vorstandes hatte ihn zu diesem Entschluss bewogen. Ab 2006 nun wird der neu gebildete "Osterfeuerausschuss" diesen Part des Vereinsrings übernehmen und somit den Vorstand entlasten. Herr Bläsing wurde für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt, Wiederwahl ist möglich. Seinen Posten, den des Schriftführers, übernimmt ab sofort der bisherige 2. Vorsitzende Thorsten Haack. Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt der Vereinsringsitzung war das 800-jährige Dorfjubiläum im Jahre 2007. Hierzu wurde von allen Anwesenden der einhellige Entschluss gefasst gemeinsam zu feiern. Jede/r Verein, Institution oder Interessengemeinschaft aus Niedereimer möchte zum Gelingen des Jubiläumsjahres beitragen. Daher wurde, um der ganzen Aktion einen offiziellen Charakter zu geben, dem Vereinsring die Organisation übertragen. Dieser wird in einem Gremium, dem zusätzlich der Bezirksauschussvorsitzende Friedel Sölken, der Ortsheimatpfleger Detlev Becker und zwei weitere benannte Personen angehören, zusammenarbeiten. Erste Planungen wurden in der Versammlung bereits vorgestellt und von allen sehr positiv aufgenommen. Außer einem "Dorfgemeinschaftsfest" sollen die Jubiläumsveranstaltungen mit in die allgemeinen Veranstaltungen der jeweiligen Gruppen einfließen. Somit möchte man verhindern zusätzliche Termine und Veranstaltungen zu schaffen und die Mitbürger zu überfordern. Das erste Arbeitstreffen aller Interessengemeinschaften soll nun Anfang November stattfinden. Hierzu werden allen Beteiligen frühzeitig noch Informationen zugehen. Im Anschluss wurden die Termine für 2006 abgestimmt. Hier seien vorab nur genannt: 23.03. Frühjahrssitzung Vereinsring; 07.05. Erstkommunion; 19.10. Herbstsitzung Vereinsring. Bisher nicht genannte Termine können dem Vereinsring noch bis zum 16. Oktober 05 angegeben werden. Ab Mitte November soll der neue Dorfkalender wieder im Haustürverkauf angeboten werden. In diesem Jahr zieht der Martinszug, nach dem Spiel um 18.00 Uhr in der Kirche, durch das Alte Dorf. Erstmalig soll in diesem Jahr versucht werden, den Musikverein in der Mitte des Martinszuges zu postieren. Als durchaus gut wertete der Vereinsringsvorstand die klärende Aussprache und die Mitgliederversammlung mit dem Förderverein der Wannetalschule. Die Mitglieder stünden einer intensiveren Zusammenarbeit positiv gegenüber. (Detlev Becker)




26.09.2005

Neuer alter Schornsteinfeger in Arnsberg

Nach 5 Jahren Tätigkeit als Bezirksschornsteinfegermeister (BSM) und 12 Jahren gesamt in der Stadt Sundern tätig, wechselt der in Niedereimer wohnende BSM Rudolf Lubek zum 01.10.2005 wieder in seine Wahlheimatstadt Arnsberg. Er löst den bis dahin tätigen Gregor Thiemann ab (Niedereimer, Bruchhausen, Hüsten), der in den Kreis Soest wechselt. Die durchaus positive Haltung der Bevölkerung dem Schornsteinfeger gegenüber hat gezeigt, dass der "Feger" gern gesehen wird, und die Notwendigkeit seiner Arbeiten im vorbeugenden Brandschutz, im Umweltschutz und in der Energieeinsparung akzeptiert werden. In einem Gespräch mit Herrn Lubek teilte er uns mit: ich habe sehr gerne in Sundern gearbeitet ; freue mich auch über die neuen Aufgaben, die mich erwarten. Unterstützt wird er durch seinen Mitarbeiter Eric Henke aus Sundern-Hachen. Nähere Infos, auch welcher BSM für Sie zuständig ist, erhalten Sie unter:
www.schornsteinfegerinnung.de
Zum Glück gibt´s den Schornsteinfeger.

Herr Rudolf Lubek
Wannestraße 48
59823 Arnsberg-Niedereimer
Tel.: 02931-77432
Fax: 02931-787235
Mobil: 0170-8338061

(Detlev Becker)




25.09.2005

Voller Erfolg für den AKD
2007 als besonderes Jahr für alle Niniviten

Der Tag der offenen Tür am vergangenem Sonntag war für den Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. ein voller Erfolg. Das angenehme Spätsommerwetter hatte viele Interessierte in das Archiv des AKD gelockt. Hier wurde den Besuchern eine Vielzahl von Material gezeigt, was dem Verein in den vergangenen 20 Jahren von Mitbürgern dankenswerter Weise überlassen oder durch die rührige Arbeit der Aktiven erarbeitet wurde. Die Besucher waren sichtlich überrascht wie viel Bildmaterial, Schriftgut und Gegenstände im Laufe der Jahre zusammengetragen worden waren. Damit das trockene Thema "Geschichte" gut verarbeitet werden konnte, lud man die Gästen im Anschluss zu Kaffee und Kuchen ein. Dieses Angebot wurde von den Gästen ebenfalls gerne angenommen. Vor 20 Jahren hatte sich eine kleine Gruppe, unter Leitung von Norbert Becker, zusammengefunden um die Dorfgeschichte des Ortes Niedereimer aufzuarbeiten und weiter zu erforschen. Nach und nach kamen immer mehr Dokumente, Bildmaterial und Gegenstände hinzu. So wurde es nach kurzer Zeit schon bei Familie Becker zu klein und man wechselte in die Wannetalschule. Auch hier standen den Hobby-Heimatforschern nur begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung. So baute man, aus eigenen Mitteln, einen Kellerraum in der Schule als Arbeits- und Archivraum aus. Nach Schließung der Postfiliale konnte der AKD diese Räumlichkeiten vor drei Jahren übernehmen. Hier können die Aktiven nun, unter idealen Bedingungen, ihre Arbeiten erledigen. Wer allerdings fehlt sind leider weitere Mitarbeiter für die vielfältigen Aufgaben des AKD. Solche Aktivitäten wie das Historienspiel, die beiden Ausstellungen zum Kriegsende, der Fernsehbericht "Mitten drin" oder die Archivarbeit allgemein unterstreichen die unterschiedlichen und weitgefächerten Aufgaben des AKD. Heute wird der Verein von dem Ortheimatpfleger Detlev Becker geführt. Die nächste größere Aktion ist für das Jahr 2007 geplant. Dann nämlich kann der Ort Niedereimer auf die erste urkundliche Erwähnung vor 800 Jahren zurückblicken. In dem Jahr möchte man den Dorfbewohnern und seinen Gästen einiges bieten können. Viel Zeit bleibt bis dahin nicht mehr und man hofft das sich die Mitbürger Niedereimers daran beteiligen. (Detlev Becker)




22.09.2005

Fällt die Kastanie nun doch der Säge zum Opfer?

Einen ziemlich trostlosen Anblick bietet seit geraumer Zeit die Kastanie an der Wannebrücke in Niedereimer. Als man im Jahre 2001 die Bachlaufbefestigung anlegte, gab es Überlegungen den Baum zu fällen. Nach Protesten blieb die Kastanie allerdings jedoch stehen. Daraufhin wurde mit hohem technischen Aufwand der Baum geschützt. Eine sogenannte Wurzelbrücke sollte das Wurzelwerk vor Schäden bewahren. Doch anscheinend hat der Baum den Eingriff nicht schadlos überstanden. Die meisten der Äste sind trocken geworden und Blätter sind kaum noch vorhanden. So muss man sich wohl über das weitere Fortbestehen der Kastanie Gedanken machen. Wie sicher steht der Baum noch? Besteht für die Fußgänger und Autofahrer eine Gefahr? Über diese Fragen sollten sich die zuständigen Gremien schnellstens mal Gedanken machen. Denn nur durch einen sicheren Halt ist die Sicherheit aller Verkehrteilnehmer zu gewähren. (Detlev Becker)




21.09.2005

Baubeginn an der Rendezvoushaltestelle

Heute begannen die Umbauarbeiten an der Bushaltestelle Zur Friederichshöhe in Niedereimer. Mit schwerem Gerät wurde die alte Asphaltdecke aufgenommen, um Platz zu schaffen für die neue Streckenführung und den Fahrgastwarteraum. Bisher diente diese Haltestelle provisorisch als Umsteigemöglichkeit der Buslinien in Richtung Arnsberg und Neheim. Nun soll mit 75 % Landesmitteln dieser Platz mit behindertengerechten Hochborden und großzügigen Wartezonen für die Fahrgäste umgestaltet werden. Trotz der großflächigen Veränderung ist es nicht notwendig die vorhandenen Bäume zu entfernen. Nur die Grünflächen werden geringfügig verkleinert. Die neue, sogenannte Rendezvoushaltestelle soll bis zum 15. Oktober fertiggestellt sein. Mit dem Umbau sind natürlich leider auch Unannehmlichkeiten verbunden. So wurden die Haltestellen in diesem Bereich verlegt und die Buslinie über die Niedereimerstraße in Richtung Arnsberg sogar derzeit ganz eingestellt. Zudem fällt durch die Schaffung der großen Bushaltestelle öffentlicher Parkraum weg. So kann in Zukunft nur noch der Parkstreifen der Kirchengemeinde zum Parken genutzt werden. (Detlev Becker)




18.09.2005

"Person gerettet und Brand gelöscht"

Das die Männer der Feuerwehr Niedereimer ihr Handwerk beherrschen, demonstrierten sie jetzt bei einer Übung auf ihrem Tag der offen Tür. Vorgabe war ein Brand in einer Garage in der sich noch eine bewusstlose Person befand. Diesmal war jedoch nicht Tempo gefragt, sondern das schrittweise Vorgehen der gesamten Gruppe. Hierbei konnten die Zuschauer, kommentiert vom Löschgruppenführer Dirk Sölken, jeden Schritt verfolgen. Am Ende der Übung hieß es: Person gerettet und Brand gelöscht. Belohnt wurden die Feuerwehrmänner für ihren Einsatz mit kräftigen Beifall der großen Zuschauerschar, die sich nach dieser gelungenen Demonstration im Ort Niedereimer sicher fühlen kann. Bevor allerdings zur Übung angetreten wurde, bedankten sich die Feuerwehrkameraden noch bei Erwin Sölken für den Bau des neuen "Spritzenhauses" für die Kinder. Ein Präsentkorb sollte ihn für seine gelungene Arbeit entschädigen. Mit dem allgemeinen Verlauf des Tages der offenen Tür waren sowohl die Gäste als auch die Kameraden der Feuerwehr höchst zufrieden. Die Kinder freuten sich auf Hüpfburg, "Spritzenhaus", Pony reiten oder Schminken. Bei der PC-Autorally erzielte Malte Cottin die Rundenbestzeit vor Dominik Gierse und Lars Voss. Sie alle erhielten einen Kinogutschein. Bei den Erwachsenen gab es neben reichlich Information und Geselligkeit noch das Gewichtschätzen eines Bierkruges. Das Gewicht lag hier bei 8.270 Gramm, fast 90 Gäste nahmen am Schätzen teil. Hier belegte Franz Brandenburg Platz 1. (Kasten Bier). Platz zwei (Flasche Schnaps) belegte Markus Assmann vor Rainer Osterhaus (10 Wertmarken). Mit Köstlichkeiten vom Grill und gekühlten Getränken sowie Kaffee und Kuchen wurde für das leibliche Wohl der Besucher an diesem Tag wieder bestens gesorgt. (Detlev Becker)




15.09.2005

Brandschützer im AWO-Kindergarten

Auf die Brandschutzerziehung wird im AWO-Kindergarten Niedereimer besonderer Wert gelegt. Im Herbst eines jeden Jahres kommen einige Kameraden der Stadtteileinheit Niedereimer und nehme diese dann vor. Bereits Tage zuvor gehen die Erzieherinnen mit den Kindern das Thema Feuerwehr durch, was die Wehrmänner auch deutlich spüren können. In diesem Jahr wurde den Kindern die Schutzausrüstung vorgestellt und das richtige Verhalten bei Bränden und Unfällen erklärt. Im zweiten Schritt durften die Kinder selbst Hand anlegen. Fahrzeug und Gerät wurde ihnen erläutert. Den Kindern macht die Brandschutzerziehung sichtlich Spaß und der richtige Umgang wird spielerisch gelernt. (Detlev Becker)




12.09.2005

Eindrucksvolle Passagen und Impressionen für "Mitten drin"

Das Arnsberger Team des WDR Fernsehens zeichnete am Montag die Sendung "Mitten drin" in Niedereimer auf. Trotz der doch recht widrigen Wetterverhältnisse kamen eine Menge Zuschauer zu den Dreharbeiten, die bis zum Mittag hin dauerten. Zusammen mit der Reporterin Carmen Wagner hatte der Ortsheimatpfleger Detlev Becker und der Vorsitzende des Bezirksausschusses Friedel Sölken, in Zusammenarbeit mit Vereinen, Betrieben und Einrichtungen, vorab ein wohl für die Fernsehzuschauer sehr eindrucksvolles und abwechslungsreiches Konzept erarbeit. Der Kameramann Ilja Wittenberg und der Tonassistent Olaf Dietzler hatte alle Hände voll zu tun, um die richten Einstellungen zu bekommen. Nach einer kurzen Vorbesprechung des Teams im AWO-Kindergarten legte man los. Die ersten Aufnahmen wurden am Schulbrunnen aufgenommen. Hier ging es um die Begrüßung und die Begriffserklärung des Ortsnamens. Anschließend schaute das Drehteam beim Kindergarten rein, der sich zur Zeit mit der Brandschutzerziehung beschäftigt. Im Anschluss drehte man bei der Firma Almecon im Niedereimerfeld, die sich vorrangig mit der Teileherstellung für die Luft- und Raumfahrt beschäftigt. Aber ebenso führend in der Materialprüfung für die Fahrzeugindustrie ist. Danach erfolgte der Dreh beim Schieferschnitzer Ernst Bierbaum. Dieser zeigte seine Handwerkskunst und ein Teil seiner in den letzten 30 Jahren, teils weltberühmten Bilder. Ferner durfte die Kirche nicht fehlen. Diese ist durch ihre einzigartige Bauweise ein für sich sprechendes Kunstwerk der Architektur. Während der Aufnahmen untermalte der Singkreis das ganze mit einem schönen Marienlied. Bevor es zum Abschluss in die Halle Friederichshöhe ging, wurden die Kreativen Niniviten bei ihrer Arbeit aufgenommen. Die Kreativen, mit ihrer Handwerkskunst der Eiergestaltung, sind schon wieder in der Vorbereitungsphase für den Osterbasar 2007. Aufgrund der Wetterverhältnisse hatte man sich entschlossen, den Abspann mit der Auslosung des nächsten Ortes, in die Halle zu verlegen. Geplanter Abschlussdreh sollte eigentlich vor der Kirche sein. Hierzu bot die Halle mit den 90 Schulkindern der Wannetalschule und den etwa 200 Erwachsenen eine tolle Kulisse. Um der Ziehung einen besonderen Flair zu bieten, drehten drei Niniviten nochmals die Zeit zurück und erschienen in Kostümen des Historienspiels von 2003. Hierbei handelte es sich um den Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV, dem Ortsvorsteher Bienstein sowie einer Landfrau aus dem Jahre 1853. Gezogen wurde durch die Landfrau der Ort Birlenbach bei Siegen. Als Schlussbild tanzten die Wannetalschüler gemeinsam den "Wannetanz". Doch damit war noch nicht Drehschluss für das Team. Da es in Niedereimer, nach Aussage der Reporterin Frau Wagner, so viele schöne Impressionen zu sehen gibt, mussten diese noch aufgenommen werden. So fuhr das Fernsehteam mit dem Ortsheimatpfleger nochmals durch den Ort, auf der Suche nach den schönsten Plätzen im Ort. Nach fünf Stunden Drehzeit waren alle Bilder im Kasten und alle froh über die gelungene Arbeit. Das Drehteam bedankte sich zum Schluss für die gelungene Präsentation und freundliche Aufnahme im beschaulichen Ort Niedereimer mit immer noch erhalten gebliebenem dörflichen Charakter. Ebenso froh waren auch die Organisatoren nach Ablauf des doch so gelungenen Tages. Denn mit der Ziehung in der Vorwoche kam eine Menge Arbeit auf sie zu. Die sie aber trotz allem wohl gut gemeistert haben. Ein besonderer Dank geht auch an alle Niniviten für ihr spontanes und zahlreiches Mitwirken. (Detlev Becker)




11.09.2005

China Restaurant neu in der Traditionsgaststätte

Am vergangenem Montag (12.09.) eröffnete, in der ehemaligen Gaststätte Haus Bienstein in Niedereimer, das China Restaurant "Jade Garten". Der 30-jährige Hujing Hu führt das Lokal gemeinsam mit seiner Familie. Zuletzt war er im Main-Taunus-Kreis tätig. Einige Jahre betätigte er sich im Gastronomiebereich, bevor er jetzt in Niedereimer sein eigenes Lokal eröffnete. Das Restaurant wurde in einer Bauzeit von sechs Wochen komplett umgestaltet. Helle Holzvertäfelung mit entsprechenden Lichtern und chinesischen Bildern sorgen für ein angenehmes Ambiente. Insgesamt bietet das Lokal nun Platz für etwa 90 Gäste, in mehreren Räumlichkeiten. Der ehemalige Saal wurde unterteilt in mehrere kleine Nischen, daneben lädt der einstige Gastraum ebenfalls in Sitznischen ein. Ein kleiner Nebenraum bietet, mit seinem runden Tisch, Platz für etwa 10- 12 Gäste und eignet sich hervorragend für kleine Runden untereinander. Neben der typischen chinesischen Küche bietet Familie Hu auch thailändische und sogar deutsche Gerichte an. An Werktagen steht den Gästen ein chinesisches Mittagsbuffet zur Auswahl. Abends wird ein großes Chinabuffet angeboten. Das Restaurant "Jade-Garten" ist montags bis samstags von 11. bis 15. Uhr und 17. bis 23.30 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen sogar durchgehend. Alle angebotenen Speisen sind ebenfalls zum Mitnehmen. Weitergeführt werden von Familie Hu ebenfalls die Kegelbahnen, wo derzeit noch freie Kapazitäten bestehen. Ebenso übernimmt er bei Trauerfällen in Niedereimer die Bewirtung zum Beerdigungskaffee. Familie Hu würde sich über einen Besuch in ihrem Lokal freuen, um den Gästen die fernöstliche Küche vorzustellen. (Detlev Becker)




07.09.2005

Information und viel Spaß bei der Feuerwehr

Den nun schon 12. Tag der offen Tür veranstaltet am kommenden Samstag (17.09.) die Stadtteileinheit Niedereimer. Hierzu sind wieder alle großen und kleinen Dorfbewohner, aber natürlich auch Gäste, herzlich eingeladen. Los geht es um 14. Uhr am Feuerwehrgerätehaus am Stephanusweg. Hier wird den Besuchern einiges geboten. Für die Kinder gibt es Pony reiten und natürlich die allseits beliebte Hüpfburg. Ebenso kann man sich wieder an der Spritze messen. Die Erwachsenen können währenddessen mit den Feuerwehrkameraden fachsimpeln oder sich Beraten lassen. Eine kleine Übung ist für den Nachmittag vorgesehen. Natürlich gibt es wieder leckere Sachen vom Grill, frisch zubereitet von den Feuerwehrmännern. Aber auch Kaffee und Kuchen werden von den Feuerwehrfrauen in der Cafeteria angeboten. Der Tag der offenen Tür ist fester Bestandteil im Dienstplan der Feuerwehr Niedereimer und so würden sich die Kameraden über regen Zuspruch freuen. (Detlev Becker)




30.08.2005

Chöre bilden tollen Klangkörper

Einen tollen Klangkörper bildeten am vergangenem Wochenende die teilnehmenden Chöre auf dem Sängerfest in Niedereimer. Insgesamt 550 Sängerinnen und Sänger hatten sich an zwei Abenden auf der Friederichshöhe eingefunden, um auf diese Weise dem Männergesangverein Niedereimer zum 80. Geburtstag zu gratulieren. Auftakt der Veranstaltung bildete der MGV Niedereimer selbst. Danach begrüßte der Vorsitzende Hans-Werner Röttgers alle Gäste des Sängerfestes. Besonders begrüßte er das Ehrenmitglied Heinz Kelle, alle anwesenden Vereinsvorstände sowie die ehemaligen Gaststättenbesitzer Mechthild und Friedrich Bienstein. In seiner Ansprache kam er nochmals auf das damalige "Ausbohnungsverfahren" zur Mitgliederaufnahme zu sprechen. Heute jedoch gäbe es dieses Verfahren glücklicherweise nicht mehr und jeder Sangesfreund wäre im MGV herzlich willkommen. Eine besondere Ehrung wurde dem 86-jährigen Sangesbruder Willi Schlüter zuteil. Er steht seit nunmehr 70 Jahren zum Singen auf der Bühne. Im Anschluss führte Friedel Sölken dann, in gewohnter Weise, durch den Abend. In seinen Ansagen zu den auftretenden Chören, nannte er neben dem zu singenden Liedgut, noch den jeweiligen Vorsitzenden und Dirigenten. Jeder der Chöre brachte unterschiedliches Liedgut zu Gehör. Mal waren es die klassischen Volkslieder und Weisen, dem gegenüber standen die modernen Lieder. Auf diese Weise überbrachten die 21 teilnehmenden Chöre dem Jubilar ihre Glückwünsche. Zum Abschluss sangen alle Sängerinnen und Sänger gemeinsam den "Westfälischen Sängergruß". Im Anschluss spielte der Alleinunterhalter Martin Blume aus Wennigloh zum Tanz auf. Er brachte nochmals richtig Stimmung in die Halle auf der Friederichshöhe. (Detlev Becker)




30.08.2005

Niedereimers Sänger möchten gemeinsam feiern
Insgesamt 21 Chöre zu Gast

Das kommenden Wochenende (2./3.09.) steht ganz im Zeichen des Gesangs. Der Männergesangverein Niedereimer kann auf 80 Jahre erfolgreiches und aktives Vereinsleben zurückblicken. Daher soll am Freitag und Samstag in der Halle Friederichshöhe ausgiebig mit befreundeten Chören, aber vor allem mit den Niniviten gefeiert werden. Der Eintritt für die Besucher ist an beiden Abenden frei. Los geht es am Freitag um 19.30 Uhr mit insgesamt neun Chören. Am Samstag beginnt der Festabend bereits um 19.00 Uhr in der Halle Friederichshöhe. An diesem Abend erwartet man 12 befreundete Chöre. Nach den Auftritten der Chöre bittet der Alleinunterhalter Martin Blume aus Wennigloh zum Tanz. Selbstverständlich werden den Gästen auch Speisen und Getränke angeboten. Die Organisatoren des Männergesangvereins würden sich freuen, viele Einheimische und Gäste zum Jubiläum in der Halle Friederichshöhe begrüßen zu können. Ebenso möchte man mit dieser Veranstaltung neue Mitglieder werben, um so den Fortbestand des Männergesangvereins Niedereimer sicherzustellen. Der Männergesangverein ist, neben dem Musikverein, dem TuS und der Schützenbruderschaft einer der ältesten Vereine im Ort. 1925 fassten einige Männer, die bereits in Arnsberg sangen, im Hause Bienstein/Tuschhoff den Entschluss einen eigenen Männergesangverein zu gründen. Da der Andrang jedoch recht groß war, führte man das "Ausbohnungsverfahren" ein, welches über viele Jahre hin über die Mitgliedsaufnahme entschied. Hierbei konnte jedes Mitglied entscheiden ob jemand aufgenommen wurde oder nicht. Weiße Bohne für den Eintritt, schwarze Bohne gegen den Eintritt. Erster Dirigent wurde der Junglehrer Heinrich Kaiser, erster Vorsitzender Johan Geue. Über viele Jahre hinweg war es dem Verein immer wieder gegönnt bei Wettsingen ziemlich weit oben zu sein. Bereits ein Jahr nach der Gründung bildete sich aus dem Gesangverein der Mandolinenclub heraus. 1927 schaffte man die erste eigene Fahne an. In den ersten Jahren des noch jungen Vereins kam es sowohl an der Vereisspitze als auch am Dirigentenstab leider häufiger zum Wechsel. Erst mit Heinrich Schulte wurde ein Dirigent gefunden, der dem Männergesangverein 40 Jahre lang die Treue hielt. Ebenso führte Bernhard Kaiser den Verein 17 Jahre hindurch als Vorsitzender. Beiden gelang es mit vorwiegend Volksliedern den Verein durch die schwerste Zeit zwischen 1933 und 45 zu bringen. Getreu dem Sängerspruch "Rein im Sang, treu im Wort, fest in Eintracht immerfort" handelten die beiden und so steht es auch heute noch mit dem Männergesangverein Niedereimer. Zwischen 1971 und 1991 sorgten Gerhard Klauke, der später Ehrenchorleiter wurde, am Dirigentenstab und Erich Kelle als Vorsitzender für die Geschicke und Erfolge des Vereins. Heute sorgt eine junge Generation, mit Hans-Werner Röttgers als Vorsitzender und dem dynamischen Dirigenten Peter Volbracht, für den Vorbestand des Männergesangverein Niedereimer. Kostproben bringen die Sänger das ganze Jahr hindurch zu Gehör. So zum Beispiel bei Jubiläen oder Geburtstagen der Mitglieder, beim Weihnachtskonzert oder dem Altentag, aber ebenso Volkstrauertag am Ehrenmal oder Allerheiligen auf dem Friedhof. Daran und am immer wieder wechselndem Liedgut merkt man die Vielfältigkeit des Männergesangvereins. Ebenfalls im sozialen Bereich sind und waren die Männer tätig, so spenden sie unter anderem für die Anschaffung der Kirchenglocken (1932) oder dem Neubau der Schützenhalle (1954). Einen Wehmutstropfen hat der Verein im Jubiläumsjahr jedoch erfahren. Mit Schließung der Gaststätte Haus Bienstein musste nach 80 Jahren ein neuer Probenraum her. Doch dieser konnte zur Freude aller Sänger schnell gefunden werden. Seitdem treffen sich die Sangeslustigen jeden Dienstag um 20.00 Uhr im Stephanushaus.

Vereinsvorsitzende

  • 1925 - 1927 Johann Geue
  • 1927 - 1930 Anton Dransfeld
  • 1930 - 1932 Fritz König sen.
  • 1932 - 1949 Bernhard Kaiser
  • 1949 - 1953 Adolf Hagedorn
  • 1953 - 1968 Heinz Kelle
  • 1968 - 1971 Friedrich Vernholz
  • 1971 - 1991 Erich Kelle
  • 1991 - 1995 Christian Schur
  • seit 1996 Hans-Werner Röttgers


  • Dirigenten
  • 1925 - 1929 Heinrich Kaiser
  • 1929 - 1930 Ernst Schöne
  • 1930 - 1970 Heinrich Schulte
  • 1939 - 1940 ... Merse
  • 1940 - 1941 Edmund Richter
  • 1942 - 1945 ---
  • 1971 - 1991 Gerhard Klauke (Ehrenchorleiter)
  • 1991 - 1995 Marc Mönig
  • seit 1996 Peter Volbracht


  • (Detlev Becker)




    30.08.2005

    Erlebnisreiche Tage für die Feuerwehr und deren Gäste
    Tour führte diesmal nach Leipzig und Erfurt

    In diesem Jahr machten sich 59 Feuerwehrkameraden nebst Partnerinnen und Gästen aus Niedereimer auf in die neuen Bundesländer. Ihr Ziel war zum einen die Messestadt Leipzig sowie die Domstadt Erfurt. Los ging es am Freitag Morgen früh, über die Autobahn, in Richtung Sachsen. Während der Anreise wurde den Mitreisenden ein deftiges Frühstück zur Stärkung geboten. In Leipzig angekommen, stand ein geführter Stadtspaziergang auf dem Programm. Zu sehen gab es unter anderem Oper, Gewandhaus, Thomaskirche, Mädler-Passage, Nikolaikirche, Altes Rathaus sowie schmucke Innenhöfe und Leipzigs Altstadt. Der Rest des Nachmittags stand zur freien Verfügung. Am Abend traf man sich zum gemeinsamen Abendessen im Ratskeller. Nach dem Essen erzählte ein Bürgermeister humoristisch aus seiner Dienstzeit im 14./15. Jahrhundert und leitete später in die Jetztzeit über. Am Samstag unternahmen die Reiseteilnehmer eine Busrundfahrt zu den alten und neuen Sehenswürdigkeiten der Stadt Leipzig. Gezeigt wurde z. B. die Russische Gedächtniskirche, das Völkerschlachtdenkmal, die "Neue Messe" sowie die exklusiven Wohnviertel der Stadt. Höhepunkt der Führung war für alle Teilnehmer jedoch die Besichtigung des Porschewerkes in Leipzig. Hier werden der Cayenne und der Carrera GT endgefertigt. Für alle ein imposanter Einblick in den Fahrzeugbau. Der frühe Nachmittag stand abermals zur freien Verfügung. Am Abend traf man sich noch einmal zum gemeinsamen Abendessen im berühmten Auerbachs Keller. Im Anschluss unternahmen die Teilnehmer einen Bummel über dem "Drallewatsch" der Leipziger Kneipenszene. Nach dem Frühstücksbüffet am Sonntag ging es in die thüringische Stadt Erfurt, mit ihren viele schönen Gässchen und schmucken Häusern. Viele nutzten die Zeit um die Sehenswürdigkeiten wie Dom, Krämerbrücke oder Altstadt zu genießen und auf sich einwirken zu lassen. Danach hieß es Abschied nehmen von diesen beiden außergewöhnlichen aber dennoch so unterschiedlichen Städten. Die Heimreise wurde entgültig angetreten. Nach einem Zwischenstopp, zum gemeinsamen Abendessen, trafen die Teilnehmer wohlbehalten in Niedereimer wieder ein. Jeder Teilnehmer war von dieser so harmonischen Fahrt einfach begeistert und hätte gerne die Zeit noch verlängert. Einig war man sich ebenfalls darüber, dass der Reiseveranstalter und das Planungsteam eine tolle Fahrt ausgearbeitet hatten. (Detlev Becker)




    25.08.2005

    Bushaltestelle nimmt konkrete Formen an
    Vollsperrung beim Neubau der Wannebrücke notwendig

    In der letzten Sitzung des Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch wurden den Mitgliedern die Pläne zur Umgestaltung der Bushaltestelle "Zur Friederichshöhe" vorgestellt. Der Platz soll in der Zeit vom 19. September bis zum 15. Oktober für 100.000,- € in eine Rendezvoushaltestelle umgewandelt werden. 75 % der Kosten werden vom Land getragen. Herr Manfred Schäfer stellte das Konzept in Vertretung von Herrn Wolfgang Schomberg, vom Fachdienst Verkehr, vor. Demnächst werden zwei Buslinien von der Friederichshöhe und eine Linie von der Wannestraße aus in den Platz einbiegen. Die Fahrgastwarteflächen bekommen ein behindertengerechtes Hochbord mit 18 cm Höhe. Der Rest wird flachabfallend angelegt. Eine zweite Wartehalle wird auf die derzeitige Parkfläche gestellt. Auf Anregung des Bezirksausschusses soll die Wartehalle, da sie zur Wetterseite geöffnet ist, mit Wind- und Regenschutz versehen werden. Die Grünanlagen im Bereich des Fahrradweges sowie die Grünflachen insgesamt werden geringfügig verkleinert ohne jedoch die vorhandenen Bäume zu entfernen. Im Gegenzug wird dafür der Fahrgastwarteraum vergrößert. Der Bezirksausschuss forderte, trotz der Behinderungen während der Bauzeit, auf eine gefährdungsfreie Zeit aller Verkehrsteilnehmer insbesondere der Schulkinder. Bereits ab dem 12. September soll der Linienverkehr wieder die Verkehrsführung über Stephanusweg/Niedereimerstraße/Kappenohl aufnehmen. Dafür wurde die Lichtzeichenanlage auf Busbeschleunigung (Busanforderung) umgestellt. Die im Bereich Kappenohl bestehende Haltestelle, soll auf Vorschlag der Stadtverwaltung, der RLG und des Bezirksauschusses wieder dort angelegt werden. Für die Linienführung über den Stephanusweg ist es allerdings dringend notwendig die Fahrbahndecke zu erneuern. Vor Wiedereinführung der Buslinie wurde allgemein gewünscht die Anwohner und Nutzer frühzeitig, durch die Verwaltung und die RLG, zu informieren. Ein Manko im Bereich der Bushaltestelle "Zur Friederichshöhe" ist jedoch der Containerstandplatz. Hier sollte überlegt werden, ob aufgrund der räumlichen Enge und möglicher Gefährdungen, ein neuer Standort angebracht sei. Ebenfalls konnte Herr Schäfer Angaben zum Neubau der Wannebrücke machen. Während der Bauzeit, voraussichtlich vom 10. Oktober bis 26. November, wird die Wannestraße komplett gesperrt und der Verkehr über die B 229 / Grimmestraße umgeleitet. Die neue Brücke erhält eine Fahrbahnbreite von 5,50 m mit beidseitigem Bürgersteig, wobei die eine Seite zum Feld hin schmaler wird und dort ausläuft. Im Bereich des Wulwes Kamp soll, nach Anregung des Bezirksausschusses, die bisherige Grünfläche angehoben werden. Hiermit möchte man sicher stellen, dass auch die kleinen Verkehrsteilnehmer besser gesehen werden und auch selbst sehen können. Während dieser Bauzeit wird die sogenannte "Treppchengasse" als Schul- und Kindergartenweg genutzt werden müssen. Hier ist es allerdings dringend notwendig, nach Aussage des Bezirksausschusses, das Geländer und die Treppen zu sichern sowie die Schlaglöcher zu entfernen um einen sichern Schul- und Kindergartenweg zu gewähren. Dem Beschluss zur Einbeziehung des öffentlichen Verbindungsweges zwischen Diesel- und Sauerlandstraße wurde einstimmig zugestimmt. Bei der Ersatzwahl eines Stiftungsratsmitgliedes für den sozialen Wohnungsbau aus der ehemaligen amtangehörigen Gemeinde Niedereimer wurde Dieter Bertram, für die kürzlich verstorbene Sigrid Reuther, gewählt. Da eine Querungshilfe im Bereich Wannebrücke von Seiten der Stadtverwaltung abgelehnt wird, schlägt der Bezirksausschuss vor noch vor dem Neubau, eine Zählung der Fußgänger und Fahrzeuge vorzunehmen. Gerade in diesem Gefahrenbereich bestünde ein hohes Gefährdungspotential für die Fußgänger und besonders der Schul- und Kindergartenkinder, da ihnen die Sicht fehlt und die Autofahrer teils mit sehr hoher Geschwindigkeit in den Ort hereinfahren. Die Abschaltung der Ampelanlage im Einmündungsbereich Sauerlandstraße/Wannestraße ist, nach Aussage der Stadtverwaltung, aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht möglich. Hier könnte nur durch die Errichtung eines Kreisverkehrs Abhilfe geschaffen werden. Dies ist jedoch aus Kosten- und Prioritätsgründen derzeit nicht möglich. Auf Antrag des Ortsheimatpflegers, der von Anliegern angesprochen wurden, ist zu überprüfen ob im Bereich Hirtenstraße wild wuchernde Pflanzen entfernt werden können. Der Bezirksausschussvorsitzende Friedel Sölken sprach den Zustand des Spielplatzes Hirtenstraße an. Dieser sei besonders schlimm und zudem befänden sich keine Spielgeräte auf der Fläche. Die Stadt hatte damals die Zusage gemacht, aus den Erlösen der Grundstücksverkäufe ehemaliger Spielplätze, die übrigen Spielplätze im Dorf qualitativ aufzuwerten. Ebenso sprach er den Zustand des Ehrenmales an der Kirche an. Dieses würde zwar von den Schützen gepflegt, wäre jedoch auf städtischem Grund, die somit die Verantwortung dafür trägt. An der Stephanusfigur zeigt sich deutlich Pilzbefall und ein Riss im Stein. Ebenfalls sind Ausbesserungsmaßnahmen an der Mauer notwendig. Dies soll nun durch die Stadtverwaltung geprüft und die Schäden und damit mögliche Gefahren beseitigt werden. Auf Anregung eines Bezirksausschussmitgliedes, welches von älteren Mitbürgern angesprochen wurde, soll der Weg entlang der Hecke auf dem Friedhofsgelände überprüft werden. Hier bestünde gerade für ältere Besucher eine Gefahr durch eine hohe Stolperkante die durch den groben Schotter unterhalb noch erheblich gefährlicher wird. Es soll überprüft werden, inwieweit durch einen Handlauf und die Aufbringung von feinen Kies die Gefahr eingeschränkt werden kann. Ebenfalls angesprochen wurde nochmals die Grünbepflanzung des Zaunes eines holzverarbeitenden Betriebes im Niedereimerfeld, welcher schon seit einiger Zeit hätte begrünt werden sollen. Die Stadtverwaltung hat hierzu nochmals den Eigentümer angeschrieben. Auf Anfrage des Ausschussmitgliedes Frau Kirss sollte ein Grünschnitt-Container ganzjährig zur Verfügung gestellt werden. Im Laufe des Jahres fiele immer Grünschnitt an und dieser wird immer häufiger im nahegelegenen Wald entsorgt. Es entstünden für die ordnungsgemäße Abfallbeseitigung durch die Stadt hohe Kosten. Hiervon riet jedoch ein Mitglied ab, da diese Container immer wieder für anderen Müll missbraucht würden. (Detlev Becker)




    24.08.2005

    Jubiläumsbesuch
    Abteilung Bruchhausen besucht ihre Nachbarn

    Die SGV-Abteilung Niedereimer besteht nunmehr seit 25 Jahren. 1979/80 bemühte sich eine Gruppe von Wanderfreunden um Nanni und Adolf Knaup, eine selbst- ständige Abteilung in Niedereimer zu gründen. Dazu musste die seit 1934 bestehende Abteilung Bruchhausen-Niedereimer "geteilt" werden. Zum Abschluss der Jubiläumsfei- erlichkeiten besuchte am 24. August die Abteilung Bruchhausen die Nachbarn jenseits des Kettlerbaches. Nach einer gemeinsamen Wanderung fand man sich an der Stemberg-Hütte in gemütlicher Runde zusammen. Erinnerungen wurden ausgetauscht und man konnte sich davon überzeugen, dass seit der Teilung sowohl der "Ableger" als auch die "Mutterpflanze" gut gediehen sind. (Otto Voss)




    23.08.2005

    Niedereimer auf einem guten Weg ins Jubiläumsjahr
    Es wird gewünscht das sich alle Bürger in die Aktionen mit einbringen

    Auf Einladung des Ortsheimatpflegers Detlev Becker, trafen sich am Wochenanfang Vertreter von Vereinen, Organisationen und Gruppen aus Niedereimer im Stephanushaus. Hierbei ging es um das bevorstehende Dorfjubiläum im Jahre 2007. Bisher waren leider die Versuche des Vereinsrings, auf das Jubiläum hinzuwirken, ergebnislos geblieben. Aufgrund dessen hatte sich im Vorfeld ein Team, bestehend aus dem Ortsheimatpfleger, dem Bezirksausschussvorsitzenden Friedel Sölken, dem Hubertus Winterberg und der Protokollführerin Simone Toch zusammengesetzt um eine Diskussionsgrundlage zu erarbeiten. An diesem Abend nun stellte man den Erschienen die Ausarbeitungen vor. Nach der Einleitung durch Detlev Becker übergab er das Wort an Friedel Sölken, der mit Folien die Ideen, Anregungen und Entwürfe an den Mann, die Frau brachte. Er betonte, dass dieses jedoch keine festgeschriebenen Pläne sind und auf jeden Fall weitere Beispiele gewünscht würden. Ergänzend gab Hubertus Winterberg noch weitere Informationen. Man stellt sich vor keine zusätzlichen "Sonderveranstaltungen" in das Jubiläumsjahr einzubringen, sondern die bestehenden Aktivitäten dementsprechend zu erweitern. Mit Ausnahme eines "Lampionfestes" oder "Kommersabends" vielleicht, welches als Höhepunkt anzusehen sei. Ebenso möchte man das Dorfjubiläum unter ein gewisses Motto stellen , so zum Beispiel: "gestern - heute - morgen = Immer in Bewegung". Nach der Vorstellung des Konzeptes vom Team, kamen aus den Reihen der Besucher Fragen und ebenfalls bereits weitere gute Anregungen und Ideen. Nun sollen die Vereine, Gruppen usw. diesen Entwurf erst einmal in ihren eigenen Reihen diskutieren, bevor weiter darüber abgestimmt wird. Wird das Jubiläumsjahr von allen Gruppen mitgetragen, so wünscht man sich den Kreis der "Aktiven" immer weiter zu spannen. Alle 2050 Bürger sollten sich beteiligen und später gerne an dss Jahr 2007 zurückerinnern. Doch bis dahin ist noch ein langer Weg mit viel Überzeugungsarbeit nötig. Der Startschuss soll, wenn alles klappt, auf der Vereinsringsitzung im Oktober gegeben werden. (Detlev Becker)




    28.07.2005

    Seit 25 Jahren bei der Post

    Am heutigem 1. August begeht der Postbetriebs- assistent Detlev Becker sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Deutschen Post. Am 1. August 1980 begann er als Auszubildender zur Dienstleistungsfachkraft bei der damaligen Deutschen Bundespost in Arnsberg-Neheim seinen Dienstweg. Seit dem Bestehen seiner Prüfung im Juni 1982 ist er im Bereich des heutigen Zustellstützpunktes Arnsberg 2 zuständig. Nach seiner Ausbildung war er zunächst in der Briefzustellung tätig. Danach folgten einige Jahre in der Eilzustellung und im Fahrdienst sowie am Paketschalter und im Innendienst, bevor er in die Frachtzustellung wechselte. Sein Zustellbereich lag damals in der Altstadt und am Schreppenberg. Im Februar 1996 wechselte er, nach dem Weggang der Frachtzustellung von Arnsberg, wieder in die Briefzustellung. Seit dieser Zeit beliefert er täglich seinen Heimatort Niedereimer mit Briefen und Paketen. Gleichzeitig versieht er, nach der Schließung der Poststelle im Ort, den Annahmedienst. In all den Jahren sind ihm die Kunden in Niedereimer besonders ans Herz gewachsen und er hat für ihre Belange immer ein offenes Ohr. Zu wünschen bleibt ihm, dass er noch viele Jahre bei guter Fitness die Post zustellen kann und ihm die Wetterkapriolen über das Jahr hinweg nicht allzu sehr zu schaffen machen. (Detlev Becker)




    28.07.2005

    Traditionsreiche Gaststätte Bienstein schließt
    Wirtschaft Bienstein/Tuschhoff war immer ein Begriff in Niedereimer

    Am 31. Juli wird das Ehepaar Friedrich und Mechthild Bienstein zum letzten Mal die Türen zu den Räumen ihrer traditionsreichen Gaststätte schließen. An diesem Tag gehen der 59-jährige Friedrich und die 58-jährige Mechthild, nach einem arbeitsreichen Berufsleben, in den wohlverdienten Ruhestand. Er wird sich dann vermehrt seinem Hobby, dem Garten widmen. Seine Frau hat nun mehr Zeit für die Enkelkinder. Mit der Schließung der Gaststätte Bienstein verliert Niedereimer einen wichtigen Ort des gesellschaftlichen Lebens und der Kommunikation, mit 110-jähriger Familientradition. Seit Jahrzehnten bereits beleben der Männergesangverein, der Auto-Mobil-Club Arnsberg, der Bridgeclub sowie derzeit 38 Kegelgruppen die Gaststätte. Ebenso fanden in all den Jahren unzählige Familienfeiern wie Hochzeiten, Geburtstage oder Jubiläen statt. Hierbei wurde den Gästen immer reichliches und gutes Essen serviert. Auch zum Beerdigungskaffee fand man sich im Hause Bienstein ein. 50 Jahre feierte die Feuerwehr ihre Agathafeier dort. Vor dem Bau der neuen Schützenhalle trafen sich die Schützenbrüder zu ihren Versammlungen und zum Schützenfestantreten alle zwei Jahre bei Biensteins. Seit 1976 feierte man die Blechkönigsfeier, die Schützenfestnachfeier hier im Hause. Bis 1982 wurden ebenfalls Gästezimmer im Haus Bienstein angeboten. In dieser Gaststätte wurde 1925 der Männergesangverein, 1964 der Vereinsring, 1979 der SGV und 1980 die I. Schützenkompanie aus der Taufe gehoben. Lange Jahre nutzte der TuS Niedereimer und der Taubenverein die Gaststätte als Vereinslokal. Angefangen hatte alles im Jahre 1896. In diesem Jahr erwarben die Eheleute Bienstein das Haus von ihren Vorgängern, der Familie Hoffmann. Die Gaststätte Hoffmann erlangte im Jahre 1885 durch den Giftmordprozess traurige Berühmtheit. Fritz und Therese Bienstein waren alteingesessene Niniviten. Fritz Bienstein war ein Nachkomme vom "Sonntagshof", seine Frau Therese eine Tochter des Wirtes Franz Schulte. Bereits 1906 bauten sie an die heutige Gaststätte, die Jahre zuvor als Zoll- und Posthaltestation diente, einen für damalige Verhältnisse großzügigen Saal an. Noch im selben Jahr starb der fünffache Vater im Alter von nur 36 Jahren. 1907 heirate die Witwe Therese Bienstein Wilhelm Tuschhoff und gemeinsam führten sie die Wirtschaft weiter. Nebenberuflich war Wilhelm Tuschhoff noch im Wald tätig. Im Jahre 1942 verstarben, kurz hintereinander, die Eheleute Therese und Wilhelm Tuschhoff. Daraufhin übernahm der Sohn Friedel Bienstein die Gaststätte. Friedel Bienstein heiratet 1943 Hildegard Rüther. Diese beiden hatten zwei Kinder, Hildegard und Friederich. 1966 übernimmt der gelernte Industriekaufmann und jetzige Eigentümer die Wirtschaft von seinem Vater. Daraufhin baut er den Saal zum ersten mal um. Seine Mutter Hildegard Bienstein verstirbt bereits im Jahre 1969. 1970 heiraten Friedrich und Mechthild Bienstein geb. Jolk. Die Söhne Sascha und Michael werden 1971 und 72 geboren. Im Jahre 1975 verstirbt Friedel Bienstein und sein Sohn Friedrich wird Eigentümer der Wirtschaft. Um dem gesteigerten Interesse der Gäste nachzukommen, baut er 1978 zwei Kegelbahnen an. Letztmalig bauten die Eheleute Bienstein die Gaststätte und den Saal 1985 um. Seitdem boten sie ihren Gästen immer ein freundliches und gemütliches Ambiente. Dennoch war es, durch die sinkende Zahl der Gäste, nicht immer ganz einfach für die beiden. Leider fand sich innerhalb der Familie, beide Söhne und Schwiegertöchter erlernten andere Berufe, kein Nachfolger. Nun nach 40 Arbeitsjahren soll Schluss sein. Man möchte mehr Zeit mit der Familie, den Kindern und Enkelkindern, verbringen. Doch auch wenn einmal Schluss sein muss, ein bisschen Wehmut bleibt nach so vielen Jahren. Sie verlassen das Haus mit gemischten Gefühlen und ziehen in den Neubau an der Niedereimerstraße. Am 1. August zieht ein neuer Pächter in das Haus. Nach einigen Umbauarbeiten soll bereits Anfang September ein Chinarestaurant seine Pforten öffnen und Speisen anbieten. Ebenfalls bietet er den Kegelfreunden weiterhin die Kegelbahnen an. Mit im Angebot hat der neue Pächter außerdem den Beerdigungskaffee in seinem Hause. Bleibt dem neuen Pächter zu wünschen, dass auch er immer Gäste in seinem Haus begrüßen und bewirten kann. (Detlev Becker)




    27.07.2005

    Arbeiten zum Fußweg haben begonnen

    Das Warten auf einen Fußweg entlang der oberen Wannestraße hat nun endlich ein Ende gefunden. Nach mehr als 30 Jahren konnten sich Stadtverwaltung und Eigentümer über eine Trassenführung einigen. Letztlich war es der Eigentümer der ein Einsehen mit den Fußgängern hatte und das Vorhaben schließlich in Gang brachte. Für Passanten war es fast unmöglich gefahrlos dieses Stück der Wannestraße zu passieren. Die meisten Autofahrer befuhren die unübersichtliche Ortseinfahrt viel zu schnell. Die Fußgänger konnten in diesem Fall nur zwischen die Bäume ausweichen, die mit Tretminen von Hunden übersät waren. Doch das alles soll in Kürze nun ein Ende haben. In etwa 14 Tagen will die ausführende Baufirma die Arbeiten erledigt haben. Dann soll ein asphaltierter Gehweg entlang der Wannestraße für Sicherheit sorgen. Man kann sich überhaupt nur wundern, dass in all den Jahren keine größeren Unfälle passiert sind. Vor allem aber keine Menschen zu Schaden kamen. (Detlev Becker)




    12.07.2005

    Blechkönig letztmalig beim "Großen" ermittelt
    Feier demnächst als Abschluss auf dem Schützenhof

    Zum letzten Mal ermittelte die Blechkompanie bei der Nachfeier des Schützenfestes am Dienstag ihren Blechkönig in der Gaststätte Bienstein, besser gesagt beim "Großen". Wegen der Übernahme der Lokalität durch einen neuen Pächter, kann diese "Festlichkeit" bei Biensteins nicht mehr gefeiert werden. Den Titel des Blechkönigs 2005 holte sich, nach zähen Ringen und viel Durchsetzungsvermögen gegen seine zahlreichen Konkurrenten, der bereits 1982 amtierende Elmar Bertram. Zur Mitregentin erkor er sich Lisa Kaiser, die völlig fassungslos einwilligte. Diese Art der Nachfeier findet bereits seit 30 Jahren, genauer gesagt seit 1976, in der Gaststätte Bienstein statt. Jedoch ist die Veranstaltung an sich noch älter. Zuerst fand die Blechkönigsfeier immer im Wechsel zwischen den Gaststätten Bienstein und der Gaststätte "Zur Dicken Eiche" statt. Leider liegt jedoch kein genaues Gründungsjahr bzw. eine Art Gründungsurkunde vor. Der neue Blechkönig, daher der Name, wurde auf dem damals naheliegenden Schrottplatz ermittelt. Im Laufe der Jahre erhielt die Kompanie einen eigenen Hauptmann und später sogar Fähnrich. Den Posten des Hauptmanns füllt derzeit Röttgers Hännes aus. Fähnrich wurde, nachdem Emmi und Franz König eine Fahne genäht und bemalt hatten, Manuel Baader. Bei dieser Nachfeier geht es Bierernst zu. So zieht die Blechkönigskompanie im Festzug durchs Dorf zum neuen König. Dank einiger spontaner, überwiegend jungendlicher, Musikfreunde begleiten diese den Umzug immer musikalisch, wenn auch nur mit Trömmelken oder Flöte. Es war jedoch nicht immer eine Frau als Königin an der Seite des Blechkönigs. So verlor ein mancher Mann in den vergangenen Jahren seinen Bart, um als Königin mitzumachen. Ebenso klemmte ein manches Mal der Reißverschluss des Königinnenkleides aufgrund der Körperfülle eines Mannes. In den besten Zeiten trafen sich teilweise sogar über 100 Teilnehmer zur Blechkönigsfeier. Doch leider nahm die Zahl der Gäste immer weiter ab, sodass sich zum Schluss nur noch etwa 15 hartgesottene Anhänger hierzu bei Biensteins einfanden. Unterstützt wurde die Blechkompanie all die Jahre durch Sponsoren, denen jetzt einmal offiziell gedankt werden soll. In ganz besonderer Weise aber dem Ehepaar Friedrich und Mechthild Bienstein, die diese traditionelle Feier immer am Leben erhalten haben. Diejenigen die schon seit jahrzehnten an den Blechkönigsfeierlichkeiten teilnehmen, könnten so manche schöne Anekdote erzählen. Sie möchten keine Minute dieser so lustigen Veranstaltungen missen. Da dieses die letzte Blechkönigsfeier im Hause Bienstein war, wollten es die Hauptakteure noch einmal so richtig krachen lassen. Schnell waren zum Schützenfest noch Plakate gedruckt, Handzettel verteilt und alle Schützenbrüder und -schwestern eingeladen worden. Diese Arbeit hatte sich gelohnt, denn eine stattliche Zahl von Teilnehmern hatte sich nochmals bei Biensteins eingefunden, sie verstanden es bei herrlichem Sommerwetter noch lange gemütlich zu feiern. Auf Vorschlag des Vorstandes der St. Stephanus Schützenbruderschaft könnte es in Zukunft ein fester Bestandteil des Schützesfestes werden. Der Vorstand könnte sich vorstellen, dass sich die Niniviten nach den Aufräumungsarbeiten noch einmal auf dem Schützenhof zur Nachfeier einfinden würden. Es bleibt jedoch mit Spannung abzuwarten, wie es von beiden Seiten aufgenommen wird. Auf jeden Fall aber war die Blechkönigsfeier in diesem Jahr nochmals ein gelungener Schützenfestabschluss im Hause Bienstein. (Detlev Becker)




    07.07.2005

    Bier fürs Niedereimer Schützenfest für gut befunden
    Oliver Glaremin neuer Geckpate

    Auf der traditionellen Gecktaufe der St. Stephanus Schützenbruderschaft konnten sich etwa 40 Schützenbrüder von der Qualität des Bieres für das kommende Schützenfest überzeugen. Eigens hierfür hatten sich die Vorstandsmitglieder, die ehemaligen Hauptmänner und die übrigen Helfer im Speisesaal der Halle Friederichshöhe eingefunden. Doch Höhepunkt des Abends war wohl wieder die althergebrachte Gecktaufe. Die Spannung wuchs im Laufe des Abends mehr und mehr an, bis der Hauptmann Ralf Schilde einen Namen nannte. In diesem Jahr darf der Kassierer der Bruderschaft, Oliver Glaremin, als Geckpate fungieren. Er muss nun dafür sorgen, dass sich die Geckpuppe am Montag Morgen wieder unbeschadet unter der Vogelstange einfindet. Auch in diesem Jahr stellte Andreas Bertram die Puppe, mit Echthaar und Gummistiefeln, her. Sie ist ein Abbild des Vorjahres-Geckpaten Ralf Ernst und stellt ihn als Installateur dar. Nachdem nun der Geck einen Namen hat und das Bier für gut befunden wurde, steht einem ordentlichem Schützenfestverlauf eigentlich nichts mehr im Wege. (Detlev Becker)




    26.06.2005

    Schnadegänger in Niedereimer machten sich auf den Weg
    Vorschläge zur Attraktivitätssteigerung gesucht

    Auch in diesem Jahr machten sich die Schnadegänger aus Niedereimer wieder auf den Weg, die Grenzen zu kontrollieren. Zum Leidwesen der Organisatoren vom Vereinsring, nimmt die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren jedoch leider stetig weiter ab. Ausnahme war hier vor zwei Jahren der Schnadegang mit dem Historienspiel. Nun sucht der Vereinsring nach neuen Lösungen den Schnadegang wieder attraktiver zu gestalten. Der Vereinsring hofft hierbei jetzt auf Vorschläge der Niniviten, um im den nächsten Jahren mehr Wanderer begrüßen zu können. Den Grenzgängern, die mit auf der Schnade waren, hat es aber gut gefallen. Zu Beginn des Weges konnte der Ortsheimatpfleger Detlev Becker den Teilnehmern eine neue Infotafel am Haus Kaiser/Padberg an der Niedereimerstraße vorstellen. Der Vorgängerbau erhielt vor 60 Jahren, am 9. März 1945, zwei Volltreffer und 18 schutzsuchende Menschen verloren dabei ihr Leben. Gleichzeitig war dieses der Abschluss zu den Gedenkveranstaltungen zum Kriegsende vor 60 Jahren in Niedereimer. Danach zogen die Schnadegänger weiter durch die Herbreme in Richtung Bruchhausen. Am Kettlerbach machten zwei Damen Bekanntschaft mit dem "Pohläsen". Im Anschluss lief man dann zurück nach Niedereimer, wo man in der SGV-Hütte am Stemberg erwartet wurde. Hier begrüßte man auch den jüngsten und den ältesten Teilnehmer, dies waren Linda Kaiser und Horst Michel, die beide ein kleines Präsent erhielten. Ebenso hatten sich alle Teilnehmer wieder am Dorfrätsel beteiligt. Hierbei gewann Linda Kaiser ein T-Shirt mit Wappen sowie Jürgen Haack und Michael Kaiser eine Tasse mit Wappen. Die größte Gruppe stellte abermals der SGV. Hierfür erhielten sie ein Fässchen Bier, gestiftet vom "Freundlichen Containerdienst". Jedenfalls waren die, die am Schnadegang teilgenommen haben, mit dem Nachmittag recht zufrieden. (Detlev Becker)




    23.06.2005

    Schnuppertraining für die Wannetalschüler beim TuS Niedereimer

    Auf Anregung des Vorsitzenden der Jugendabteilung, Elmar Bertram, besuchten jetzt die 82 Schüler/innen der Wannetalschule den TuS Niedereimer. Elmar Bertram war aufgefallen, dass viele der jüngeren Jahrgänge aus dem Dorf kaum noch Sport treiben. Einige der Kinder sieht man vielleicht noch mal auf dem Sportplatz oder dem Pausenhof Fußballspielen. Dieses war ihm Anlass genug den TuS Niedereimer als Breitensport-Verein vorzustellen. Die Lehrerinnen der Wannetalschule nahmen diese Gelegenheit gerne war. In der Halle stellte man den Kindern das breit gefächerte Programm des Geräte- oder Bodenturnens sowie Tischtennis und Basketball vor. Auf dem Sportplatz machte man mit ihnen Leichtathletikübungen und natürlich Fußball. Hier selbstverständlich unterteilt für Jungen und Mädchen, da der TuS beide Zweige praktiziert. Unterstützt wurde Elmar Bertram im Bereich Turnen von Claudia Jacob und Monika Taubitz. Beim Fußball unterstützten ihn Sarah Kraus, Nina Sölken, Michael Breier, Siegfried Sölken und Tim Tenner. Sie alle übernahmen an diesem Vormittag die Aufgaben ehrenamtlich, um die Kinder für den Sport zu begeistern. Zum Abschluss des Schnuppertages gab es Fußballspiele mit Kindern der verschiedenen Jahrgänge miteinander. Damit wollte man das Zusammengehörigkeitsgefühl beim Spiel erlernen und stärken. Von dem Training waren die Kinder begeistert, bei den hochsommerlichen Temperaturen aber auch sichtlich erschöpft. (Detlev Becker)




    19.06.2005

    Osterleuchter- und Kreuzsegnung am Pfarrfest
    AKD unterstützt Kreuzrestaurierung

    Pünktlich zum Pfarrfest konnte die Sankt Stephanus Kirchengemeinde sowohl den restaurierten Osterleuchter in der Kirche als auch das neu aufgestellte Mosaikkreuz am Stephanushaus wieder ihr Eigen nennen. Der Osterleuchter war wenige Tage vor Weihnachten durch eine Unachtsamkeit beschädigt worden. Die Tonstele wurde nun original wieder hergestellt bzw. ausgebessert. Während des Familiengottesdienstes segnete Pfarrer Siepe, umringt von den Kindern der Gemeinde, die Stele mit den Worten: "Möge so wie der Osterleuchter wieder zusammengesetzt wurde, auch die Gemeinde immer mehr zusammenwachsen". Zum Abschluss des Gottesdienst wurde ebenfalls das wieder errichtete Mosaikkreuz am Stephanushaus eingesegnet. Das Glasmosaikkreuz an sich ist bereits 46 Jahre alt. Im Juli/August 1959 ersetzte man das bisherige Holzkreuz der alten Stephanuskirche durch dieses neue Kreuz. Allerdings nur für kurze Zeit. Man versetzte es später an die Außenseite des Chorraum, wo es bis zum Kirchenabriss 1981 seinen festen Platz hatte. Ein neuer Platz für das Mosaikkreuz wurde, nach einigen kleinen Reparaturen, am Ende des Stephanusweges gefunden. Im letzten Jahr musste es jedoch aus Sicherheitsgründen dort entfernt werden. Der Zahn der Zeit hatte derbe Spuren hinterlassen. So fasste man den Entschluss, dass Kreuz einer Generalüberholung zu unterziehen. Der Sohn des damaligen Künstlers restaurierte das marode gewordene Kreuz in liebevoller Kleinarbeit. Durch die finanzielle Unterstützung des Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer erstrahlt so das Kreuz im neuen Glanze. Diese beiden Segnungen sakraler Kunstgegenstände und der Familiengottesdienst dienten als Auftakt zum Pfarrfest am Sonntag. Der Pfarrgemeinderat hatte wieder einiges auf die Beine gestellt um die Besucher zu Unterhalten. Mit Hüpfburg, Glücksrad, Papierfalten und anderen Spielen animierten die Firmlinge die Kinder zum Mitmachen. Was aufgrund des heißen Wetters nicht ganz einfach war, jeder Besucher suchte ein Plätzchen im Schatten. Auch die Musiker spielten im Angesicht ihres Schweißes. In der Mittagszeit umlagerten die Hungrigen den Grillstand oder ließen sich die Rinderwurst mit Bratkartoffeln gut schmecken. Am Nachmittag sorgte die Cafeteria für reichlich Zulauf. Ebenso stimmte der Getränkeumsatz während des Pfarrfestes. Mit dem Verlauf des Festes war der Pfarrgemeinderat zufrieden, nur mehr Zuspruch hätte man sich gewünscht. Bleibt also zu Überlegen, wie man die Attraktivität des Pfarrfestes in den nächsten Jahren wieder steigern kann. (Detlev Becker)




    18.06.2005

    Vogelbesichtigung in Niedereimer

    Knapp drei Wochen vor dem Schützenfest der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft konnten sich der amtierende Schützenkönig Rainer Kelle, der Schützenhauptmann Ralf Schilde und der Adjutant Lutz Werthschulte von der Qualität des neuen Vogels überzeugen. Ralf Schilde und Lutz Werthschulte taten dies erstmalig in ihren neuen Schützenämtern. Der Anstrich des robusten Vogels bezieht sich in diesem Jahr auf das 25-jährige Jubiläum der beiden Schützenkompanien in Niedereimer. Nun bleibt abzuwarten, welche Männer aus den beiden Kompanien das treffsichere Auge und die ruhigere Hand haben. Ein spannender Kampf um die Königswürde wird auch in diesem Jahr wieder erwartet. Einige Tage wird der Vogel noch in der Sparkassenfiliale zu sehen sein, bevor er am Schützenmontag aus dem Kugelfang befreit wird. (Detlev Becker)




    12.06.2005

    Kleines gemeinsames Kompaniejubiläum

    Zu einer kleinen gemeinsamen Feier zum 25-jährigen Bestehen der Schützenkompanien der Sankt Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer trafen sich die Schützenbrüder und -schwestern am vergangenem Wochenende auf der Friederichshöhe. Gleichzeitig stimmten sich die Besucher schon einmal auf das bevorstehende Schützenfest in vier Wochen ein. Das Festkomitee, unter Leitung der beiden derzeitigen Kompanieführer Rainer Kelle und Franz-Jürgen Sölken, hatten einige Vorbereitungen getroffen. So wurde mit Bratkartoffeln, Prager Schinken und frisch geräucherten Forellen für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Dazu bot man frischen Grevensteiner Gerstensaft und diverse andere Getränke an. Für die musikalische Unterhaltung an diesem Festabend sorgten in bekannter Weise der Musikverein Niedereimer und das Tambourcorps Schreppenberg. Mit gekonnten Darbietungen brachten sie das Schützenvolk in die richtige Laune. Während der Jubiläumsveranstaltung wurde vom ehemaligen Kompanieführer und Schützenhauptmann Rudi Hilgenstock ein kleiner historischer Rückblick gehalten. Am 15. März 1980 traten insgesamt 52 Schützenbrüder den beiden neu gegründeten Kompanien bei. Im Anschluss hieran ehrte man die 36 noch lebenden Jubilare. Leider konnten jedoch nicht Alle dieser Ehrung beiwohnen. Die anwesenden Schützenbrüder erhielten eine kleine Urkunde zur Erinnerung, aus den Händen der Kompanieführer. Ebenso gratulierte der neue Schützenhauptmann Ralf Schilde den Jubilaren an diesem Abend. Bis in die frühen Morgenstunden nutzen die Schützen dieses Jubelfest unter freiem Himmel zum feiern, bei recht ausgelassener Stimmung. (Detlev Becker)




    11.06.2005

    Exkursion durch 2000 Jahre Geschichte

    Ein Wochenende in der Eifel versetzte 15 Wanderfreundinnen und -freunde in verschiedene Epochen einer zweitausendjährigen Geschichte. Dazu hatten sich die SGVer aus Niedereimer nach Bad Münstereifel aufgemacht, das Städtchen mit der malerischen Bausubstanz - ähnlich wie Rotenburg ob der Tauber. Bei der Stadtführung erhielten die Sauerländer anschaulichen Geschichtsunterricht über die Römerzeit, das Mittelalter und die Neuzeit. Der römische Kalkbrennofen, die Glaswerkstatt, die Zinngießerei und das Schmiedeatelier ließen alte Handwerke lebendig werden, die vollständige Stadtmauer mit ihren vier Tortürmen vermittelte den Eindruck des Geschützt- oder Ausgesperrtseins, und die modernen Kuranlagen, Bildungseinrichtungen und Wirtschaftsbetriebe zeugten vom Leben in der Gegenwart oder gar der Zukunft (?), wie z. B. das Radioteleskop Effelsberg ... Eine Wanderung über den Rotweinwanderweg an der Ahr schloss das gemeinsam verbrachte Wochenende ab. Die gastliche Bildungsstätte Maria Rast nahe Kreuzweingarten - das Standquartier der Gruppe - ließ den Wunsch nach erneuter Einkehr wach werden. (Detlev Becker)




    05.06.2005

    Über 300 begeisterte Zuhörer beim Musikverein
    Thiemo Kraas überzeugt durch Spaß zur Musik und Leidenschaft

    Unter dem Motto "Musik - die Sprache der Welt" stand diesmal das Jahreskonzert des Musikverein Niedereimer. Unter den über 300 Gästen an diesem Nachmittag in der Halle Friederichshöhe waren auch Pater Egon Runde, das Stadtratsmitglied Friedel Sölken, der Ehrenvorsitzende Hans Kaluza und der ehemalige Dirigent des Musikvereins Hans-Jürgen Wirth. Diesen Gästen galt der besondere Gruß des Vorsitzenden Hans-Peter Kaluza. Ebenfalls anwesend waren Besucher des befreundeten Musikvereins Allendorf. Auch Gäste aus den anderen Nachbargemeinden waren in der Halle zum Lauschen der Musik. Doch bevor es mit der Musik losging, reichte man den Besuchern noch Kaffee und Kuchen. Hierbei wurden die Musikerfrauen von der Jugendabteilung des TuS unterstützt. Unterstützt wurde der Musikverein gleichzeitig durch die Musikwünsche der Gäste und der Sammlung am Tage. Mit dieser finanziellen Förderung soll die Jugendarbeit ausgebaut werden. Zum einen mit dem Blockflötenspielkreis der Wannetalschule, in Kooperation mit der Musikschule des HSK, als auch mit dem neuen Jugendorchester. Das neu bestehende Jugendorchester probt nun seit einem Jahr gemeinsam und hat sich seit Ende März diesen Jahres formiert. Durch das Programm führte, wie schon seit einigen Jahren, Friedel Sölken. Er verstand es mit seinen Einleitungen die Zuhörer auf die Stücke einzustimmen. Mit drei Musikstücken, teilweise mit Gesang, machte der Blockflötenspielkreis unter Leitung von Frau Bückins den Anfang. Hierbei zeigten die Zweitklässler ihr Gefühl für Musik. Im Anschluss bot das neue Jugendorchester, bestehend aus 13 Musikern im Durchschnittsalter von 12 Jahren, ein bewundernswertes Musikgespür. Trotz der kurzen Zeit des Zusammenspiels eine tolle Leistung, von vier kleineren Stücken, unter Leitung von Thiemo Kraas. Das Hauptprogramm des Jahreskonzertes leisteten allerdings die 33 Musiker des Blechorchesters, im Alter zwischen 15 und 55 Jahren. Sie verstanden es die Zuhörer mit den verschiedenen Musikrichtungen zu begeistern. Auch hier hatte Thiemo Kraas wieder hervorragende Vorarbeit, gemeinsam mit den Musikern, geleistet. Ihm merkt man beim dirigieren seine Leidenschaft und den Spaß zur Musik regelrecht an. Mit Leichtigkeit, Schwung und viel Gefühl leitet er die Spieler. Eine Mischung aus Märschen, Impressionen, Arien, Film- oder Volksmusik verschiedener Künstler wie Giacomo Puccni, Phil Collins oder Jacob de Haan verliehen dem Nachmittag ein ganz besonderes Flair. Doch bevor alle Künstler soweit waren, standen viele Proben, ob im kleinen oder großen Rahmen, an. Für ihre Mühen und ihr Können belohnten die Zuhörer die Musiker mit reichlich Applaus. Ebenso bedankte sich Thiemo Kraas, der das Jahreskonzert erstmalig leitete, bei allen Spielleuten aber ebenso bei den Zuhörern. Zum Schluss erhielt Ignatz Kloska aus der Hand des Ehrenvorsitzenden Hans Kulaza, als Gewinner der Verlosung, einen Gutschein für ein Essen im Hotel Menge. (Detlev Becker)




    05.06.2005

    Bezirksausschuss lehnt Änderungen ab

    In der letzten Sitzung des Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch gab es eine klare Absage zur Änderung des Bebauungsplanes N4 "Niedereimerfeld" und der dazu gehörenden Änderung des Flächennutzungsplanes. Dieses war die eindeutige Konsequenz aus der Vorgeschichte des Ganzen. Denn diese Änderungen stehen immer noch in Zusammenhang mit dem Wegfall der Querspange zwischen Niedereimerfeld und Sauerlandstraße sowie der Erweiterung von Gewerbeflächen in diesem Bereich. Bevor es zur Abstimmung kam, erläuterte Frau ... Leutner vom Fachdienst ... die Änderungen zum Bebauungs- und Flächennutzungsplan. Sie machte deutlich welche Veränderungen und Sanierungen diesbezüglich bisher vorgenommen worden sind. Trotz dieser Maßnahmen ist der Bezirksausschuss nicht bereit die Entscheidungen mitzutragen. Ebenso widersinnig erscheint dem Ausschuss, die parallele Führung eines zweiten Radweges auf der Trasse der Sauerlandstraße. Nun müssen sich andere Gremien mit diesem Thema auseinandersetzen. Im Anschluss gab Herr Eckers Mitteilungen zu Anfragen an die Verwaltung weiter. So wird die Gefahrenstelle "Andreaskreuz" für Radfahrer, die durch den Ausbau der unteren Wannestraße erfolgte, in Kürze beseitigt. Ebenso soll nun in absehbarer Zeit die Bushaltestelle "Friederichshöhe" neu gestaltet werden. Der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung ist erteilt. Zur Zeit wird ein Plan gefertigt, der dem Bezirksausschuss vorgelegt werden soll. Danach soll der Ausschuss seine Anregungen zur Umgestaltung aus örtlicher Sicht einbringen. Es folgten nun Anregungen und Anfragen der Ausschussmitglieder. Die CDU machte erneut den Vorschlag, die Ampelanlage an der Ecke Wannestraße/Sauerlandstraße zu entfernen und eine abknickende Vorfahrt einzurichten. Diesem Vorschlag widersprach man jedoch, da es vorrangiges Ziel sein müsste hier ebenfalls später einen Minikreisel zu erstellen. Zudem könnte es durch die abknickende Vorfahrt Staus bei der Ein- und Ausfahrt in die Sauerlandstraße geben. Gleichzeitig würde sich das Tempo der Autofahrer erhöhen, dies würde zur Gefährdung der Fußgänger führen. Angeregt wurde die Baumaßnahmen Wannebrücke und Fußgängerweg an der oberen Wannestraße zu koordinieren, um hier unnötige Mehrbelastungen durch Baumaßnahmen zu vermeiden. Die Mitglieder des Bezirksausschusses entschieden zudem, den Antrag des Arbeitskreis Dorfgeschichte auf Förderung aus dem Projekt "50 x 1000 Euro für bürgerschaftliches Engagement" zu unterstützen. Der Ausschussvorsitzende Friedel Sölken legte den Mitgliedern eine Zeichnung zur Erweitung der Firma Trio-Leuchten an der Dieselstraße vor. Diese wurde zur Kenntnis genommen. Da sich derzeit jedoch noch bautechnische Schwierigkeiten ergeben, möchte man zu einem späteren Zeitpunkt noch einen Ortstermin nachholen. Es wurde allerdings angeregt, die Höhe des Gebäudes von 19,50 Metern, durch eine farbliche Gestaltung optisch wegzunehmen. Dieses sei bereits bei ähnlichen Objekten in der Umgebung sehr gut gelungen. Angefragt wurde auch nach dem Stand der Begrünung eines Zaunes entlang des Radweges im Niedereimerfeld. Hier war einer holzverarbeitenden Firma die Betriebserweiterung gestattet worden, mit der Auflage den neu entstandenen über zwei Meter hohen Zaum zu begrünen. (Detlev Becker)




    31.05.2005

    Schützenkompanien feiern 25-Jähriges gemeinsam am 11. Juni
    Mitgliederzahlen um das zehnfache angestiegen

    Die 1. und 2. Kompanie der Schützenbruderschaft Sankt Stephanus Niedereimer können in diesem Jahr auf 25 Jahre erfolgreiche Schützenarbeit zurückblicken. Diesen Anlass möchten beide Kompanievorstände gemeinsam nutzen um zu feiern. Unter dem Motto: "Start in die heiße Phase bis zum Schützenfest" laden sie alle Schützenbrüder und -schwestern sowie Gäste für den 11. Juni auf die Friederichshöhe ein. Ab 18 Uhr begeht man das Jubiläum auf dem Schützenhof in rustikaler Art und Weise. Sollte das Wetter widererwartend nicht mitspielen, so wird zünftig in der Halle gefeiert. Für Unterhaltung an diesem Abend sorgen der Musikverein Niedereimer und das Tambourcorps Schreppenberg. Mit frischem Prager Schinken, selbst gebratenen Forellen frisch aus dem Rauch und Bratkartoffeln aus der großen Pfanne ist für jeden Appetit wohl etwas dabei. Abgerundet wird das Essen mit Bier vom Fass und anderen diversen Getränken. Die Speisen und Getränke werden zu zivilen Preisen - fast wie vor 25 Jahren - angeboten. Während dieser Feierlichkeiten erhalten die Gründungsmitglieder eine kleine Ehrung. Die Kompanien würden sich über eine rege Beteiligung aus den eigenen Reihen, aber natürlich ebenso über Gäste, an diesem Abend freuen. Am 15. März 1980 fasste man, während einer Stammtischrunde der Schützenbruderschaft, in der Gaststätte Bienstein den Entschluss Kompanien zu gründen. Hintergrund der damaligen Aktion war es, dass Jahr mit einem Rahmenprogramm für alle Schützenbrüder zu füllen. Es sollte das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und das Mitmachen intensivieren. Gerade die Jugend versuchte man verstärkt in das Schützenwesen einzubinden. An diesem Abend bildete man zwei Kompanien, es meldeten sich jeweils 18 Schützenbrüder pro Kompanie an. Der Wannebach bildet seither die Kompaniegrenze. Natürlich wird dieses nicht so eng gesehen und die Schützenbrüder vermischen sich innerhalb des Dorfes. Rudi Hilgenstock wurde zum Kompanieführer der Ersten gewählt. Ihm folgte dann später Manfred Reuther. Nun wird die Erste vom derzeitig amtierenden Schützenkönig Rainer Kelle geführt. Kompanieführer der Zweiten wurde damals Rolf Döring. Nach kurzer Zeit löste ihn Meinolf Sölken ab. Heute ist Jürgen Sölken Kompanieführer der Zweiten. Inzwischen haben die beiden Kompanien zusammen über 360 Mitglieder und konnten sich somit im Laufe der 25 Jahre verzehnfachen. Daraus hat sich ein reges Kompanieleben entwickelt. Zu nennen sind hier bei der Ersten, die frühere Weihnachtsfeier in Blöink's Kuhstall oder das Sommerfest am Plackweg am 17. Juni. Zeitgleich übernahm man die Pflege der heutigen Kompaniewiese und führte eine Waldsäuberungsaktion durch. Heute besteht das Kompanieleben der Ersten hauptsächlich aus Maibaumfest am Wannebach und Herbstfest am Grillplatz. Bei der Zweiten stehen fest im Jahresprogramm die Footballnight, das Schmücken des Festweges vor Schützenfest, das Pokalschießen und die Winterwanderung. Kompaniefeste sowie Besichtigungen von kleinen westfälischen Brauereien gehörten lange Jahre mit ins Programm der Zweiten. Gegenseitige Besuche aller Veranstaltungen runden das Kompanieleben natürlich ab. Alle Feste werden gerne von Jung und Alt besucht und freuen sich ständigen Wachstums. Selbstverständlich durfte zur Erkennung der Kompanie eine eigene Fahne nicht fehlen. So beschaffte sich die 1. Kompanie eine Standarte und die 2. Kompanie eine Fahne. Diese werden zu allen offiziellen Anlässen natürlich mitgeführt. Das Hochfest für alle Schützenbrüder und -schwestern ist selbstverständlich das Schützenfest am zweiten Juliwochenende. Wenn das Trömmelken loszieht, bleibt natürlich kein Schütze ruhig und es zieht ihn auf die Friederichshöhe. In knapp vier Wochen ist es dann auch schon wieder so weit. In den vergangenen 25 Jahren stellte die 1. Kompanie 15 mal den Schützenkönig und die 2. Kompanie schaffte es zehn mal als Königskompanie vornweg zu marschieren. Dank den Kompanien ist es gelungen eine gesunde Mischung aus Rivalität und Ergeiz zu entwickeln. Dieses gibt den Schützenbrüdern Jahr für Jahr den Reiz beim Vogelschießen voll draufzuhalten. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses gesunde Mittelmaß zum Fortbestehen der Kompanien noch lange ausreicht und noch viele Feste gemeinsam gefeiert werden können. (Detlev Becker)




    29.05.2005

    Sportliche Erfolge beim TuS Niedereimer
    GVN holt sich 30-Liter-Fass beim Elfmeterschießen

    Zum Abschluss der Sportwerbewoche des TuS Niedereimer fanden sich die Sportler und Sportlerinnen sowie zahlreiche Gäste am Tag der offenen Tür auf dem Sportplatz ein. Um 14 Uhr begrüßte der Vorsitzende Klaus Simon die Athleten und Sportfreunde auf der Friederichshöhe. Hier wurde zuerst ein 90 minütiger Nordic-Walking Schnupperkurs angeboten. In der Halle Friederichshöhe konnten sich danach die Besucher bei Turnvorführungen über das Angebot des TuS informieren. Im Anschluss daran fanden zwei Fußballspiele der TuS-Mädchenmannschaften statt. Im Freundschaftsspiel der U13 unterlag die Mannschaft des TuS Niedereimer mit 1:4 dem TuS Bruchhausen. Mit einem knappen 1:2 Erfolg siegte die U15 Mannschaft des TuS Oeventrop gegen die Mädchen des TuS Niedereimer. Nach den Spielen erfolgte die Siegerehrung der Leichtathletik-Vereinsmeisterschaften vom Vortag, die wie folgt aussah. Mädchen: Jahrgang 2001: Annika Köster; Sch(ülerinnen) F: Pia Wingenbach, Lara Stahl, Sabrina Gierschewski, Katharina Köster, Kristin Gierschewski; Sch. E: Teresa Becks; Sch. D: Marie Wingenbach, Linda Kaiser; Sch. C: Julia Simon, Laura Sölken. Jungen: Sch(üler) F: Kai Baier, Tobias Bettin, Jannis Glaremin, Jens Baier, Lucas Sander, Jan Stahl; Sch. E: Luca Schmiz, Henrik Szinglober, Julian Binz, Jan Simon; Sch. D: Tobias Kemper, Yannik Langenberg, Raphael Schäfer, Robin Becks, Timo Bettin, Dominik Gierse, Christian Tschauder, Tom Türk, Nils Rohland; Sch. C: Phillip Ernst, Marcel Wolny, Marvin Bertram; Sch. B: Dave Türk. Erwachsene: Christophe Dhaeze, Jörg Netz, Holger Glaremin, Dennis Baier. Nach der Siegerehrung folgte das Elfmeterschießen der Vereinsvorstände und Gruppen. Zu diesem Torwartduell, zwischen Vater Norbert und Sohn Stephan Voss, waren zehn mal fünf Kicker angetreten. Hierbei holte sich der Grillverein Niedereimer, der erstmalig und ausschließlich mit Fußballern angetreten war, den Preis - einen Gutschein über ein 30-Liter-Fässchen. Nach diesen sportlichen Erfolgen und Kaiserwetter blieben die Gäste noch einige Zeit auf dem Sportplatz. Stärken konnten sich die kleinen und großen Besucher mit Kaffee und Kuchen sowie Grillsachen oder gekühlten Getränken. Begonnen hatte die Sportwerbewoche mit einem A-Jugend-Fußballspiel und anschließender Jugenddisco. Sonntag folgte ein Sportrückblick, mit Filmen und Fotos, bis in die 60-iger Jahre. Mit dem Besuch aller Veranstaltungen waren die Veranstalter des TuS Niedereimer zufrieden. (Detlev Becker)




    22.05.2005

    Werner Saure führte Niniviten durch die Synagoge

    Der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer, mit 31 Gästen, wurde vom Heimatfreund Werner Saure durch die ehemalige Synagoge in Neheim geführt. Herr Saure erklärte eindrucksvoll die Geschichte des jüdischen Kirchen- und Gemeinschaftslebens in der Stadt Neheim. Bis 1938 diente das Haus, an der heutigen Mendener Straße, als Gebets- und Versammlungsraum der Juden aus Neheim und Umgebung. Dem Umstand, dass das Gotteshaus ringsum bebaut war, ist es zu verdanken das es heute noch steht und "nur" von den Nazis geschändet wurde. Allerdings wurde das um 1875 prachtvoll, sogar mit Türmchen, erbaute Haus nach der Naziherrschaft nie wieder als Gotteshaus genutzt. Es hatte nach dem Krieg verschiedene Eigentümer und Nutzungen. Das Gebäude wurde zeitweise als Lager- oder Verkaufsraum genutzt, bis es in den Besitz des Neheimer Jägervereins wechselte. Heute ist der Innerraum aufwendig renoviert und ausgemalt und entspricht somit wieder dem Aussehen des Gotteshauses etwa zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Noah-Wolff-Saal der ehemaligen Synagoge finden heute Versammlungen, Vorträge und Musikaufführungen statt. Die Synagoge ist ein Kleinod der Neheimer Stadtgeschichte und weist auf das Leben der Juden damals hin. Im Anschluss nutzte noch ein Teil der Gäste die Zeit zum Besuch der Ausstellung "Zwangsarbeit in Arnsberg 1939 - 1945" im Fresekenhof. Hier wurden die beiden Gruppen unter sachkundiger Führung von Reiner Ahlborn und Franz Josef Leclaire durch die Ausstellung geführt. Zum Ausklang des Tages trafen sich die Gäste noch zum wärmenden oder kühlenden Getränk - je nach Wunsch - in einer Gaststätte. Die Führungen wurde organisiert vom Vereinsvorsitzenden und Ortsheimatpfleger Detlev Becker. (Detlev Becker)




    21.05.2005

    Besuch aus Hüsten

    Dass die große Seniorengruppe der SGV-Abteilung Hüsten nach Niedereimer wandert, hat schon Tradition. So kamen am vergangenem Mittwoch wieder über 50 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde teils zu Fuß, teils mit dem Linienbus oder PKW ins Wannetal, um dort zu verschnaufen, sich zu stärken und gute alte Bekannte zu treffen. Die Abteilung Niedereimer versorgte die Besucher in und an der Hütte am Stemberg mit Kaffee, Kuchen und Salaten, die von der Frauengruppe liebevoll zubereitet waren. Am Grill zeigte Peter Werdelmann seine Kunst und die Getränke - zum Aufwärmen oder Erfrischen - wurden ganz nach Wunsch serviert. In der Abenddämmerung machten sich die letzten Hüstener auf den Heimweg - nicht ohne die Einladung zum Kartoffelbraten an ihrem Wanderheim an die Gastgeber zu richten. (Detlev Becker)




    17.05.2005

    AKD sagt Dankeschön

    Der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. möchte sich bei allen Besuchern der Ausstellung bedanken. Etwa 600 Gäste sahen die Ausstellung "Nach 60 Jahren - Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit" in der vergangenen Woche in der Halle Friederichshöhe. Mit so einem überragendem Erfolg hatten die Organisatoren nicht gerechnet. Ebenso möchte sich der Vorstand bei all denjenigen bedanken, die mit ihrer Spende den Verein unterstützt haben. Dank sagen möchte der AKD ebenfalls für die vielen lobenden Worte und schriftlichen Beiträge zur Ausstellung. Ohne die Beiträge der zahlreichen Zeitzeugen allerdings wäre sowohl der Aufbau der Ausstellung als auch das Erstellen des Heimatblattes nicht möglich gewesen. Ihnen gilt unserer besonderer Dank. Zur weiteren Aufarbeitung des umfangreichen Themenbereiches steht den Interessierten das Heimatblatt "Der Ninivit" mit Zeitzeugenberichten zur Verfügung. Das Heft kann auch künftig noch bei dem Vorsitzenden Detlev Becker (Tel. 02931/7086, AB), der Sparkassenfiliale Niedereimer sowie in den Buchhandlungen Houtermans und CAB in Arnsberg, dem Büchereck in Hüsten oder der Buchhandlung Thomas in Neheim erworben werden. Der Preis des Heftes beträgt 3,- Euro. (Detlev Becker)




    12.05.2005

    Wannetalschüler in der Ausstellung zum Thema Krieg

    Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4 der Wannetalschule in Niedereimer besuchten, mit ihrer Lehrerin Ria Scholz, die Ausstellung "Nach 60 Jahren - Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit". Hierbei konnte der Ortsheimatpfleger Detlev Becker den Kindern anhand der zusammen getragenen Dokumente und Exponate die Themen Kriegsgefangenschaft, Zwangsarbeit, Flucht und Vertreibung sowie Erinnerungen anschaulich näher bringen. Die Jungen und Mädchen hörten den Ausführungen gespannt zu. Höhepunkt waren wohl die Erzählungen des Zeitzeugen Karl König, der zufällig mit in der Ausstellung war, und den 10-Jährigen einiges aus eigener Erfahrung berichten konnte. Die einstündige Führung durch die Ausstellung wurde niemanden langweilig und jeder hörte gespannt zu. Die Schulkinder und auch die Erwachsenen waren von der Besichtigung begeistert. Zum Abschluss trugen sich die Kinder, teils mit ihren Eindrücken, in das ausliegende Gästebuch ein. Die Ausstellung des Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. ist noch bis Pfingstmontag in der Halle Friederichshöhe zu sehen. Geöffnet ist die Sammlung täglich von 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr. (Detlev Becker)




    10.05.2005

    Theo Gronert fesselte mit seinen Ausführungen

    Theo Gronert schilderte, im Rahmen der Ausstellung in Niedereimer zum Zweiten Weltkrieg, eindrucksvoll seine Flucht aus Ostpreußen. Mit 14 Jahren flüchtete Theo Gronert mit seiner Mutter und den drei jüngeren Geschwistern aus Heigenbeil. Im Februar 1945 machte er sich, wie viele andere Bewohner auch, vor der heranrückenden Roten Armee auf den Weg in den Westen. Nur jeder mit einem Rucksack ausgestattet, darin ein paar Lebensmitteln und das Allerwichtigste, zog die Familie Gronert zu Fuß los. Teilweise herrschten, bei dem Marsch über das Eis des "Frischen Haff", bis zu Minus 20 Grad. Übernachtet werden musste im Freien. Danach ging es mit einem Flüchtlingsboot von Pillau aus nach Swinemünde. Hier dann später weiter mit dem Zug nach Berlin. Da in Berlin kein Platz war, wurde man weiter nach Thüringen geschickt. Die Flucht endete aber erst im Januar 1946 in einem Ort bei Füssen. Zuerst verdiente er sich Geld mit Gelegenheitsarbeiten und als Knecht. Später gelangte er als Bergarbeiter ins Ruhrgebiet. Hier sattelte er zum Straßenbahnschaffner um. Über diese Schiene gelangte er zur Gewerkschaft, wo er bis zum Eintritt ins Rentenalter verblieb. Aufgrund dessen kam er ins Sauerland und somit nach Niedereimer. Erst 2001 besuchte er erstmalig sein Geburtsort. Nur wenig ist im Ort stehen geblieben. Sein großes Elternhaus steht nicht mehr. In seiner ehemaligen Mittelschule ist heute das Rathaus untergebracht. Eine Rückkehr wäre für ihn undenkbar. Die Zuhörer an diesem Abend wurden von seinen Erinnerungen und Eindrücken geradezu gefesselt. Die Ausstellung ist in Niedereimer noch bis Pfingstmontag zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Der Arbeitskreis Dorfgeschichte freut sich über jeder Besucher. Der Eintritt ist frei. (Detlev Becker)




    08.05.2005

    Nach 60 Jahren - Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit
    Ortheimatpfleger Detlev Becker eröffnet eindrucksvolle Ausstellung
    Bürgermeister Vogel: Ausstellung setzt Zeichen in der Stadt Arnsberg

    Nachdem der Arbeitkreisdorfgeschichte Niedereimer vor wenigen Wochen Heft 7 des Heimatblattes "Der Ninivit" in Form einer Sonderausgabe publiziert hatte, wurde nun eine Ausstellung in der Halle Friedrichshöhe eröffnet, welche sich ebenfalls mit den Themen Kapitulation, Kriegsgefangenschaft, Zwangsarbeit, Flucht und Vertreibung sowie Kriegserinnerungen befasst. Aus Anlaß des 60. Jahrestages der Kapitulation hielt Propst Dr. Achim Funder einen Gedenkgottesdienst für die Kriegs- und Ziviltoten in Niedereimer in der St. Stephanuskirche ab. Die schrecklichen Erlebnisse der Menschen im Krieg sollte Anlaß sein, eine Wiederkehr extremer totalitärer Systeme zu vermeiden und die fundierte Demokratie in Deutschland zu unterstützen. Im Anschluß an den Gottesdienst eröffnete Ortsheimatpfleger Detlev Becker vor rund 150 Gästen in der Halle Friedrichshöhe die Ausstellung. Neben Bürgermeister Hans-Josef Vogel konnte er neben zahlreichen Zeitzeugen sowie Abordnungen der heimischen Vereine und Organisationen insbesondere den polnischen Bürgermeister der Arnsberger Partnerstadt Olesno Edward Flak begrüßen. Becker, auch Vorsitzender des AKD Niedereimer e.V., gab den Anwesenden einen kurzen Einblick zu den einzelnen Inhalten der Ausstellung. Als Konsequenz einer menschenverachtenden Ideologie, haben viele Menschen alles verloren, Familien sich erst Jahre später wieder gefunden, insofern man den Krieg und seine Folgen überlebt hatte. Zwangsarbeit, Hungermärsche, Elend sind nur einige Schlagbegriffe aus der Schreckenszeit. Frauen, Kinder, alte Leute und Kranke überlebten oft nicht die Strapazen, die Flucht und Vertreibung mit sich brachten. Die Ausstellung dokumentiert eindrucksvoll, wie insbesondere die Niedereimerer Zeitzeugen die Kriegs- und Nachkriegszeit erlebten. Bürgermeister Hans-Josef Vogel bestätigte dies dem AKD. Man habe es geschaftt in ausdrucksvoller Form, die Erlebnisse Einzelner darzustellen. Aber auch das wenige Gute, dass sich zwischen Soldaten, Zivilisten und Zwangsarbeitern im Kriegsalltag abspielte, darf nicht unerwähnt bleiben. Papst Benedikt XVI. habe in seiner Kardinalszeit einmal treffen formuliert: "Aus der Kraft der Erinnerung handeln." Für die heutige Generation sei es eine Verpflichtung an das Schreckliche erinnert zu werden, um Derartiges in Zukunft zu verhindern und um für eine menschliche Welt zu arbeiten. In den 60 Friedensjahren nach dem 2. Weltkrieg sei die Versöhnung mit den damaligen Kriegsgegnern stetig vorangeschritten. Der Besuch des Bürgermeisters aus der polnischen Stadt Olesno ist nur ein Beleg hierfür. Bürgermeister Vogel dankte Ortsheimatpfleger Becker im Auftrag der gesamten Stadt für diese Veranstaltung. Man habe hiermit ein Zeichen gesetzt. Über die"Zwangsarbeit im Dritten Reich" , vor allem in der heimischen Region, berichtete im Anschluß der Leiter der Geschichtswerkstatt Reiner Ahlborn. Fremdarbeiter aus vielen Ländern wurden zu Arbeiten in industriellen Großbetrieben, in der Landwirtschaft, bei den Kommunen usw. verpflichtet. Frauen wurden als Kindermädchen und Haushaltshilfen fern der Heimat eingesetzt. Armut, Krankheit und der Krieg ließen die Zwangsarbeiter eine schwere Zeit durchleben. Wie sehr diese Menschen unterdrückt wurden, hang von dem Aufenthaltsort des Einzelnen ab. Oftmals widersetzten sich couragierte Zivilisten den Anweisungen der Nazis und bemühten sich menschenwürdige Verhältnisse zu schaffen. Plünderungen, Raub, Gewalttaten waren in Niedereimer nach Zeitzeugenaussagen selten. Niedereimer ist einer der wenigen Ortsteile, wo die Zwangsarbeit relativ lückenlos nachgezeichnet werden konnte. Insgesamt ca. 5.000 Zwangsarbeiter hielten sich im Arnsberger Stadtgebiet auf. Eingepfercht in Behausungen mussten diese unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen ihre Arbeit verrichten. Grausam war teilweise der menschenverachtende Umgang mit Frauen und Mädchen sowie Schwangeren. Die Ausstellung, welche noch bis zum 16. Mai 2005 geöffnet ist, verdeutlicht zum Beispiel anhand von Gefangenenbriefen, Dokumenten wie Dienstbescheinigungen und Flüchtlingsausweise, persönlichen Gegenständen, z.B. selbstgefertigte Messer, Poesiealbum u.ä. und einigen Fotos, sehr eindrucksvoll was einzelne Zeitzeugen erlebt haben. Die Besucher, vor allem die jüngere Generation, lernen zu verstehen, wie grausam diese Zeit für die Betroffenen war. Die Ausstellung ist täglich von 10.-12.00 Uhr und 15.-18.00 Uhr geöffnet. Freitag den 13.05.2005 bis 21.00 Uhr. Am 10.05.2005 um 19.00 Uhr berichtet Theo Gronert von seinen Erlebnissen zum Thema Flucht und Vertreibung. Der Antikriegsfilm "Die Brücke" wird am 12.05.2005 in der Halle Friedrichshöhe gezeigt. (Dietmar Eickhoff)




    27.04.2005

    AKD Niedereimer arbeitete Kriegsgeschichte auf
    Ausstellung vom 8. bis 16. Mai in der Halle Friederichshöhe
    Waldenburger Königskette von 1898 zu sehen

    Mit einer Ausstellung gedenkt man in Niedereimer der Kapitulation Deutschlands vor 60 Jahren. Diese wohl einzigartige Veranstaltung in der Stadt Arnsberg am historisch wichtigen 8. Mai wird vom Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. durchgeführt. Federführend hierfür waren der Ortsheimatpfleger Detlev Becker und Simone Toch. Die Veranstaltung beginnt am 8. Mai um 9.45 Uhr mit einem Gedenkgottesdienst, für die Kriegs- und Ziviltoten aus Niedereimer, in der Sankt Stephanuskirche. Propst Dr. Achim Funder wird die Messfeier halten. Um 11.00 Uhr eröffnet der Ortsheimatpfleger dann offiziell die Ausstellung in der Halle Friederichshöhe. Hierzu sind, neben Bürgermeister Hans-Josef Vogel und dem Bundestagsabgeordneten Friedrich Merz, selbstverständlich alle Zeitzeugen eingeladen. Denn die Zeitzeugen waren es, die mit ihren Erlebnisberichten sowohl das Heimatblatt "Der Ninivit" als auch die Ausstellung erst ermöglicht haben. Ferner sind an diesem Morgen Abordnungen der ortansässigen Vereine und Organisationen, sowie die Ortsheimatpfleger aus dem Stadtgebiet eingeladen. Erwartet werden auch Vertreter von der Presse und den Medien. Mit eingeladen sind ebenfalls die Mitglieder des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch sowie die Vorstände der beiden ortsansässigen Parteien. Nicht zu vergessen sind diejenigen, die durch ihre Mithilfe bei der Erstellung des "Niniviten" den AKD unterstützt haben. Nach der Eröffnungsrede wird Herr Bürgermeister Vogel ein paar Worte an die Besucher richten. Im Anschluss daran berichtet der Leiter der Geschichtswerkstatt "Zwangsarbeit 1939 - 1945 in Arnsberg" Reiner Ahlborn von den Schicksalen der Zwangsarbeiter im Dritten Reich insbesondere in Arnsberg. Nach diesen Worten wird die Ausstellung eröffnet. Die Ausstellung befasst sich, genau wie das Heimatblatt "Der Ninivit" auch, mit vier Schwerpunkten. Diese Themen sind: Kriegsgefangenschaft, Zwangsarbeit, Flucht und Vertreibung sowie Erinnerungen. In mehr als 1300 Stunden befasste sich das Redaktionsteam mit diesen Themen. Viele Befragungen und Gespräche mussten mit den fast 70 Zeitzeugen durchgeführt werden. Doch das Ergebnis kann sich wohl sehen lassen. Auf einigen Metern Stellwand und in mehreren Vitrinen spiegelt der AKD die Zeit nochmals wieder. Zu sehen sind unter anderem bisher nicht veröffentlichte Berichte und Dokumente wie z.B. alte Zeitungsberichte, Lohnlisten, Entlassungsscheine der Kriegsgefangenen oder Gefangenenbriefe sowie Fotomaterial von ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Vertriebenen. Ebenfalls wird eine Bauzeichnung sowie Kartenmaterial aus Niedereimer und zum Thema Flucht und Vertreibung gezeigt. Ferner sind zu sehen eindrucksvolle Exponate dieser Zeit. Hier gemeint sind z.B. eine Familienbibel, ein in Gefangenschaft gefertigtes Messer oder eine Schüssel, Besteck mit Bestecktasche extra gefertigt für die Flucht aus Schlesien, ein in den Rheinwiesenlagern gefertigter Spazierstock oder ein Holzkoffer für die Rückkehr aus sowjetischer Gefangenschaft. Glanzstück der Ausstellung ist aber wohl eindeutig die Waldenburger Königskette aus dem Jahre 1898. Dieses sind nur einige der ausgestellten Dokumente oder Exponate. Ebenfalls wurden in der Ausstellung viele Information der Zeitzeugen aus Niedereimer aufgearbeitet. Die Ausstellung ist vom 8. bis 16. Mai 2005 in der Halle Friederichshöhe in Niedereimer täglich von 10.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Zusätzlich kann sie am Mittwoch und Freitag von 19.00 bis 21.00 besucht werden. Zudem bietet der AKD zwei Sondertermine an. Am Dienstag um 19.00 Uhr berichtet Theo Gronert von seiner Flucht aus Ostpreußen. Der Antikriegsfilm "Die Brücke", der von der Sinnlosigkeit des Krieges handelt, wird am Donnerstag um 19.00 Uhr gezeigt. Am Pfingstwochenende ist die Ausstellung Sonntags von 11.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr zu sehen. Pfingstmontag wird die Ausstellung bereits um 10.00 Uhr geöffnet. Natürlich ist der AKD daran interessiert noch weitere Erlebnisberichte von Zeitzeugen niederzuschreiben um sie vielleicht später zu veröffentlichen. Hierzu steht der Ortsheimatpfleger den Zeitzeugen in der Ausstellung gerne zur Verfügung. Als Begleitmaterial für die Ausstellung wird jedem Besucher das Heimatblatt "Der Ninivit" angeboten. Damit hat jeder nochmals die Gelegenheit die Schicksale der Menschen aus damaliger Zeit nachzuvollziehen. Der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. würde sich freuen wenn möglichst viele Gäste die Gelegenheit zum Besuch nutzen würden. Selbstverständlich sind auch interessierte Schulklassen, nach vorheriger Anmeldung, willkommen. (Detlev Becker)




    22.04.2005

    Ortstermin im Gewerbegebiet "Alte Ruhr"

    Ein Ortstermin mit den Mitgliedern des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch fand kürzlich im Gewerbegebiet "Alte Ruhr" an der Dieselstraße in Niedereimer statt. Hierbei ging es um die Änderungspläne der drei ansässigen Betriebe Gössling, Henneke und Trio-Leuchten. Neben dem Eigentümer Hubertus Gössling waren vom Bauplanungsamt der Stadt Jürgen Kilpert und der Architekt Dietrich Zakowski anwesend. Diese Herren erläuterten den Anwesenden die Neubaupläne der Firma Gössling. Vor einiger Zeit wurden bereits die Bushallen der Firma Henneke abgebrochen worden um Platz zu schaffen. Spedition Gössling möchte mit einer ansprechenden Halle ihre vorhandene Lagerfläche erweitern. Mit der Erweiterung wird die gegenwärtige Baugrenze überschritten, dies ist allerdings möglich da, die ehemalige angrenzende Bundesstraße herabgestuft wurde. Die neue Halle mit einer Stahlkonstruktion, soll später mit Hochregalen ausgestattet werden. Zur Auflockerung erhält die Fassade Lichtbänder und verschiedene Farbnuancen. Die Höhe der Halle ist mit 10,50 Meter angegeben. Nach Fertigstellung der neuen Halle im August 2005, soll vor dem gesamten Gebäudekomplex zur Sauerlandstraße hin, ein etwa drei Meter breiter Grünstreifen entstehen. Ebenfalls wird überlegt zur Straße hin noch ein Gebäude mit Büros und Sozialräumen, an die schon bestehende Halle, anzuschließen. Im Anschluss hieran wurde das Bauvorhaben der Firma Trio-Leuchten angesprochen. Hierzu konnte Herr Kilpert noch keine genauen Angaben machen, da die Planung noch nicht entgültig abgeschlossen ist. (Detlev Becker)




    10.04.2005

    Ralf Schilde führt nun die Schützenbruderschaft
    Bierpreis bleibt zum Schützenfest bei einem Euro

    Die Sankt Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer hat seit dem Wochenende einen neuen Hauptmann. Nach einstimmiger Meinung trat Ralf Schilde in der Mitgliederversammlung die Nachfolge von Friedel Sölken an. Sölken der nach sechs erfolgreichen Jahren nicht mehr kandidierte, bedankte sich bei den anwesenden Schützenbrüdern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen in all den Jahren. Zugleich bedankte er sich bei allen Schützen die sich aktiv am Schützenleben beteiligten. Seinem Nachfolger Ralf Schilde wünschte er alles Gute für die Zukunft. Für den ebenfalls scheidenden Adjutanten Wilfried Glaremin rückt Lutz Werthschulte nach. Wilfried Glaremin übt sein einiger Zeit bereits den Posten des Amtsoberst im Kreisvorstand aus. Beide erhielten für ihre langjährige Tätigkeit im heimischen Vorstand einen Präsentkorb. Friedel Sölken gab seinen Korb jedoch weiter an den ältesten aktiven Schützenbruder Horst Michel. Dieser beteilige sich trotz seines Alters immer noch aktiv, als bisheriger Fähnrich, in der Bruderschaft und beim Schießsport. Zum neuen Schriftführer wurde Markus Cottin gewählt. Bei der Wahl zum stellvertretenden Schriftführer stellten sich gleich drei Schützenbrüder zur Wahl. Nach einer geheimen Abstimmung erhielt Ralf Ernst die meisten Stimmen. Markus Brakel und Markus Schneider hatten das Nachsehen. Neuer Hallenverwalter für Peter Wiegelmann wurde Mario Orlando. Wiedergewählt wurden die Vorstandsmitglieder Thorsten Gillner und Bernd Pöthe. Franz Brandenburg, Richard Frank und Thomas Weigand wurden neu in den Vorstand gewählt. Kassenprüfer wurde Nikolaus Hütter. Nach den Jahres-, Geschäfts- und weiteren Berichten stand der Kassenbericht. Hier konnte die Bruderschaft mit einem leichten Plus abschließen. Bekannt gegeben wurde in der Versammlung, dass ab sofort Lastschrift-Rückbuchungen vom Kontoinhaber selbst getragen werden müssen. Das Schützenfest 2005 wird in gewohnter Weise mit den Musikern aus Niedereimer, Langscheid und vom Schreppenberg gefeiert. Der Glasbierpreis bleibt diesjährig bei einem Euro. Nach einem Antrag wollen die Schützenbrüder sich nun aktiver an der Fronleichnamsprozession beteiligen, statt die Kompaniefahnen mitzuschicken. Folgende Termine gab der Hauptmann zum Schluss noch bekannt: 21.05. Siedler- und Kinderschützenfest; 28.05. Jungschützen-Battle-Cup; 11.06. Kompaniejubiläum in rustikaler Weise; 14.- 18.09. Kreisschützenfest in Hirschberg; 29.10. Schützenkommers. (Detlev Becker)




    08.04.2005

    Fortführung des Vereinsring Niedereimer in Frage gestellt
    Aussprache mit dem Förderverein Wannetalschule

    Der Fortbestand des Vereinsring Niedereimer in bisheriger Form musste in der Frühjahrssitzung in Frage gestellt werden. In der Sitzung konnte, trotz vorheriger intensiver Bemühungen, kein neuer Vorsitzender gefunden werden. Ebenso sieht sich aus familiärer bzw. beruflicher Sicht keiner der jetzigen Vorstandsmitglieder in der Lage dieses Amt zu bekleiden. So müssen nun, wenn der Vereinsring weitergeführt werden soll, andere Wege gesucht werden. Lösungsvorschläge kamen an diesem Abend nicht aus der Versammlung. Daher wird der Vorstand bis zur Herbstsitzung ein Konzept zur Aufgabenübernahme durch Vereine und Institutionen erarbeiten. Es ist angedacht die sogenannten "tragenden Vereine" wieder zu beleben. Bis vor einigen Jahren übernahmen da die großen Vereine die Koordination der Veranstaltungen wie z.B. Osterfeuer, Schnadegang oder Martinszug. Der Vereinsring war damals nur in übergeordneter Funktion tätig. Ob es daraus resultierend demnächst noch einen Vereinsringsvorstand gibt ist nach dem Abend fraglich. Auf jeden Fall möchte der jetzige Vorstand die Gesamtverantwortung nicht mehr übernehmen. Eine Übernahme dieser Amtsgeschäfte durch "tragende Vereine" stellt sich aus Sicht der in Frage kommenden Vereine äußert schwierig dar. Welcher Vereine oder welche Institution ist groß genug und in der Lage, zusätzlich zu seien internen Aufgaben, noch weiter Aufgaben zu übernehmen. Hierzu sollen sich nun alle innerhalb ihrer Gruppierungen Gedanken machen. Eine Lösung muss auf jeden Fall bis zur Herbstsitzung gefunden werden. Als durchaus positiv konnte man die Aussprache zwischen dem Vereinsring und dem Förderverein Wannetalschule bewerten. Hier war es in den letzten Jahren zu Unstimmigkeiten zwischen den beiden Parteien gekommen. Nach einer kontroversen Erörterung, kam man zu dem Entschluss, einen Austritt aus dem Vereinsring nochmals zu überdenken. Vorausgegangen war die falsche Darstellung des Fördervereins in einem Presseartikel und die Auferlegung von Arbeiten von Seiten des Vereinsrings an den Förderverein. Hierzu sah sich der Förderverein laut ihrer Satzung nicht in der Lage. Die stellvertretende Schulleiterin Frau Deyda war besonderes erfreut über das Ergebnis der Einigung und wünscht sich auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Vereinen/Institutionen wie bisher. Der Versammlungsleiter Thorsten Haack bedankte sich zuvor in seinem Geschäftsbericht bei allen Anwesenden. Für das Jahr 2005 konnten 300 Kalender verkauft werden, eine etwas geringere Stückzahl als im Vorjahr. Es wird überlegt für die Zukunft eventuell die Auflage zu verringen bzw. weitere Angebote verschiedener Druckerein einzuholen. Ebenso erfreulich nannte er den Verlauf des Osterfeuers und sprach seinen Dank hierzu aus. Der Schnadegang am 25. Juni zieht diesjährig durch die Herbreme. Zuvor wir am Haus Kaiser an der Niedereimerstraße eine neue Schautafel enthüllt. Beim Abschluss an der SGV-Hütte soll eine Erbsensuppe angeboten werden. Als weiterer Termine wurde der Seniorentag am 16. September genannt, hier erhofft sich der Vereinsring doch größere Anteilnahme als in den Vorjahren. Der Arbeitskreis Dorfgeschichte lädt alle Niniviten und Interessierte zum Tag der offenen Tür am 25. September ins Archiv (Alte Post) ein. Ebenso gab der Siedlerbund noch einen Termin für 2006 bekannt. Am 30. September 2006 soll das Kreissiedlerfest in Niedereimer stattfinden. Die 800-Jahrfeier Niedereimers im Jahre 2007 rückt immer näher, daher bat der Ortsheimatpfleger nun entgültig darum bis zur Herbstsitzung sich Gedanken zu machen. Jede Gruppe sollte doch überlegen inwieweit es möglich wäre das Ortsjubiläum mit in seine Veranstaltungen einfließen zu lassen. Vom AKD und Vereinsring sind der große Schnadegang mit kompletten Rundgang um Niedereimer geplant. Los geht es bereits morgens und dann mit Pausen, wo Personen hingebracht bzw. abgeholt werden können. Des weiteren soll zum Jahresabschluss ein "Bunter Abend" unter Mitgestaltung aller örtlichen Gruppierungen stattfinden. Ferner möchte der AKD ein neues Heimatblatt "Der Ninivit" mit Bildern und Zeitleiste auflegen. Dafür sucht er noch Fotomaterial von anno dazumal. Anregungen und Vorschläge sollen dann vom Ortsheimatpfleger gemeinsam mit dem AKD ab Frühjahr 2006 koordiniert werden. (Detlev Becker)




    02.04.2005

    Schneller Ablauf und rege Beteiligung
    Kreissiedlerfest 2006 in Niedereimer

    Ein schneller Ablauf mit einer regen Beteiligung kennzeichneten diesjährig die Mitgliederversammlung des Siedlerbundes Niedereimer. Der Vorstand um Ralf Schilde hatte die Versammlung in der Gaststätte Bienstein gut vorbereitet, sodass die Regularien wie Protokolle und Kassenbericht schnell abgehandelt waren. Einen erfreulichen Trend konnte der Siedlerbund Niedereimer verzeichnen. In den vergangenen fünf Jahren steigerte er seine Mitgliederzahlen um 85 %. Seit dem Jahre 2000 konnte die Zahl der Mitglieder so von 50 auf 275 erhöht werden. Damit ist der Siedlerbund Niedereimer die drittgrößte Gemeinschaft im Raum Arnsberg. Neue Kassenprüfer wurden Josef Derksen und Ulrich Kramer. Zwei große Termine stehen im Jahre 2005 noch an. So findet am 21. Mai, nach dem tollem Erfolg im Vorjahr, das Siedlerfest wieder gemeinsam mit dem Kinderschützenfest statt. Erste Planung hierzu laufen bereits. Am Samstag dem 10. Dezember treffen sich die Siedler mit ihren Familien, um unter der bewährten Führung von Markus Cottin, abermals die Winterwanderung mit anschließender Weihnachtsfeier durchzuführen. Im nächsten Jahr möchte der Siedlerbund Niedereimer Ende September das Kreissiedlerfest in Niedereimer ausrichten. Hier hofft der Vorstand auf aktive Beteiligung aus den eigenen Reihen. Für Rechtschutzfragen, insbesondere Nachbarschaftsstreit, steht die Geschäftsstelle in Dortmund zur Verfügung, die hierzu weitere Auskünfte an seine Mitglieder erteilt. Ferner wurde unter Punkt Verschiedenes angeregt, die Zeitschriften eventuell in der Sparkasse sowie der Baumschule Krass zur Selbstabholung zusätzlich auszulegen. Hierzu bedarf es allerdings noch einer Absprache. Die Zustellung der Hefte erfolgt selbstverständlich weiter. (Detlev Becker)




    01.04.2005

    Der neue "Ninivit" beschäftigt sich mit dem 2. Weltkrieg

    Das neue Heimatblatt "Der Ninivit" wird ab sofort zum Verkauf angeboten. Damit bringt der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. den siebten Band mit heimatgeschichtlichen Beiträgen heraus. Die Blätter befassen sich diesmal mit Erinnerungen zur Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegszeit. Anlass der gesamten Präsentation ist der 60zigste Jahrestag der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945. 70 Zeitzeugen haben ihre Erinnerungen zu den Themen "Kriegsgefangenschaft, Zwangsarbeit, Flucht und Vertreibung sowie Erinnerungen" aufgeschrieben. In dem 146 Seiten starken Heft beschreiben sie ihre Erlebnisse in dieser schweren Zeit. Hierin wird deutlich welche Schicksale die einzelnen Menschen in und aus Niedereimer miterleben mussten. Ergänzt werden die Beiträge teilweise mit Fotos, Zeichnungen oder Berichten aus damaliger Zeit. Nach Auswertung der Ergebnisse setzte sich ein Redaktionsteam zusammen und erstellte in mehr als 1000 Arbeitsstunden diese umfangreiche Dokumentation. Der Verkauf der Hefte erfolgt an den Haustüren im Ort. Der Preis beträgt 3,- €. Dank der finanziellen Unterstützung von heimischen Betrieben, konnte das Heft gänzlich ohne Werbung gedruckt werden. Ferner können die Heimatblätter in den Buchhandlungen Thomas in Neheim, Bücher-Eck in Hüsten, sowie Houtermans und CAB in Arnsberg erworben werden. Ab dem 18. April ist der "Ninivit" zusätzlich in der Filiale der Sparkasse in Niedereimer erhältlich. Ergänzend zu dem Heft, findet vom 8. bis 16. Mai 2005 die Ausstellung "Nach 60 Jahren - Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit" in der Halle Friederichshöhe in Niedereimer statt. Weitere Informationen hierzu erfolgen noch rechtzeitig. Leseproben aus dem neuen Niniviten lesen Sie hier. (Detlev Becker)




    21.03.2005

    Unterbau fürs Osterfeuer steht

    Die ersten Arbeiten für das Osterfeuer in Niedereimer sind geschafft, der Unterbau steht. Hierüber ist es den Helfern allerdings diesmal dunkel geworden. Anfängliche Schwierigkeiten brachten die Helfer in diese Lage und die Winterzeit tat ihr übriges dazu. Nun aber steht eine stabile Unterkonstruktion die das Tannengrün aufnehmen kann. Zum Weiterbau treffen sich die Helfer nun am Karsamstag ab 8.00 Uhr im Eichhahn. Dann wird das Holz im Dorf zusammengeholt und aufgeschichtet. Hier würde sich der Vereinsring wieder über rege Teilnahme aller Altersgruppen freuen. Wenn die Arbeiten dann erledigt sind, bleibt bestimmt noch ein bisschen Zeit um gemütlich zusammen zu sitzen. Am Ostersonntag trifft sich die Dorfbevölkerung um 19.30 Uhr an der St. Stephanuskirche. Von wo sie dann mit der Feuerwehr gemeinsam über den Himmelpfortener Weg zum Eichhahn zieht. Auf halben Weg findet abermals das Ostereiersuchen für die Kinder statt. Nach dem Eiersuchen erhalten die Kids zusätzlich noch eine kleine Überraschung. Am Feuer wird die Dorfbevölkerung vom Männergesangverein und Musikverein mit musikalischer Einleitung auf das Osterfeuer eingestimmt. Nach ein paar einführenden Worten, entzündet man dann das Feuer. Um aus dem Abend einem geselligen Dorfabend zu machen, bietet man den Besuchern einen kleinen Umtrunk. Beim Verkauf wird der Vereinsring von den Kirchenvertretern unterstützt. So hofft der Veranstalter nun wieder auf eine Vielzahl von Helfern am Samstag und reichlich große und kleine Besucher am Sonntag beim Osterfeuer. Das Osterfeuer soll zum Gemeinwohl und Zusammenhalt der Bürgerschaft in Niedereimer beitragen. (Detlev Becker)




    17.03.2005

    Obere Wannestraße bekommt ein neues Gesicht
    Hochregallager mit bis zu 18,50 m in Planung

    In der letzten Sitzung des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbuch gab es für die Niniviten viel Neues zu erfahren. So wird die Stadt im laufendem Jahr eine Menge Geld in Niedereimer investieren. Das Warten auf die neue Wannebrücke hat nun ein Ende und sie wird im Sommer komplett erneuert. Für die Bauzeit von etwa acht Wochen muss die Wannestraße allerdings vollständig gesperrt werden. Die Verkehrsführung erfolgt während dieser Zeit durch den Ort. Damit hat die ca. 120 Jahre alte Steinbogenbrücke ausgedient und die "Flickschusterei" ist endlich vorbei. Ebenso erfreulich ist, dass zwischen der Straßeneinmündung Zum Alten Brunnen und der Straße Zum Eichhahn die Planung zum Bau eines Fußgängerweges abgeschlossen ist und nun umgesetzt werden kann. Nach jahrzehnte langen Bemühungen, ist es gelungen einen 2,50 m breiten Streifen Ackerfläche demnächst in einen sicheren Gehweg hinter den Bäumen umzuwandeln. Dieser Straßenabschnitt wird von allen Generationen genutzt, galt bisher aber für Fußgänger als äußert gefährlich. Gleichzeitig regten die Ausschussmitglieder an, im Bereich der oberen Wannestraße eine Überquerungshilfe für die Grundschüler und Kindergartenkinder zu schaffen. Und noch einen Grund sich zu freuen hatten die Ausschussmitglieder. Der Bewilligungs-bescheid zur Umgestaltung des Bushaltestelle soll in Kürze vorliegen. Somit kann der Verkehrsknotenpunkt für Busse nun ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang sollen dann gleich-zeitig noch Veränderungen am Radweg im Bereich Haltestelle vorgenommen werden. Die beiden Stellen an den Andreaskreuzen sollen verbreitert und somit entschärft werden. Nach so viel Erfreulichem, gab es natürlich auch etwas Negatives zu berichten. So soll der Verbindungsweg zwischen der Dieselstraße und der Sauerlandstraße einer Lagerhallen-erweiterung einer Spedition zum Opfer fallen. Ebenfalls soll ein Hochregallager einer Leuchtenfirma an der Dieselstraße entstehen. Das Lager hätte eine Höhe zwischen 12,50 und 18,50 m. Wie die genauen Planungen aussehen und sich dieses Gebäude dem Dorfbild anpasst, darüber wollen sich die Mitglieder des Bezirkssausschusses vor Ort informieren. Dieses Hochregallager könnte sich zu einem nachteiligem "Sichtriegel" entwickeln. Ein weiteres Thema der Sitzung war die Vorstellung des "Hochwasseraktionsplanes" der Ruhr. Hier wurden durch ein Planungsbüro die Brennpunkte bei einem 100-jährigem Hochwasser entlang der Ruhr aufgezählt. Ein sogenannter Brennpunkt an der Ruhr wären Teile das Gewerbegebietes Niedereimerfeld. Hier könnte bei Hochwasser eine Überflutung der anliegenden Betriebe von bis zu 20 cm passieren. Dämme und Mauern wären hier geeignete Schutzmassnahmen. Eine weitere Möglichkeit wäre, den Wannebach zu stauen und gezielt mit Pumpstationen zu agieren. Der Kostenaufwand für die Ortsteile Niedereimer und Bruchhausen mit 720.000 Euro wäre nicht unerheblich und wenig sinnvoll, wenn nicht geeignete Maßnahmen im Oberlauf der Ruhr angepasst würden. Doch bevor es soweit ist, möchte der Bezirksausschuss auf die speziellen Probleme im Ort mit dem Planungsbüro eingehen. Erst dann sollen weitere Schritte überlegt werden. Denn auch hier ist, wie bei vielen anderen Problemen auch, dass Insiderwissen der Bürger gefragt. Zum Abschluss gab es noch einige Anfragen von Ausschuss-mitgliedern. So wurde nach dem derzeitigen Sachstand zur Gasversorgung in Breitenbruch angefragt. Ebenso gab es Antworten auf die Anfragen der vorherigen Sitzung. Eine Plakatierung sollte nach Möglichkeit vorerst nur in Gaststätten bzw. dafür vorgesehene Schaukästen geschehen. Bei stadtweiten Plakataktionen bedarf es selbstverständlich einer vorherigen Absprache. Ebenso waren die Laubcontainer noch einmal Gesprächsthema. Nachdem es im Vorjahr massive Beschwerden dazu gegeben hat, sollen die Container in diesem Jahr erst später aufgestellt werden. Über genaue Zeiten werden die Bürger informiert. (Detlev Becker)




    13.03.2005

    Spannende Spiele am Menschenkicker
    Jungschützen aus Bruchhausen und "Reserve der Herzen" aus Herdringen holen CCC-Cup

    Eine gelungene Mischung aus Party und Trendsport bot die 5. Footballparty der 2. Kompanie der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer in der Halle Friedrichshöhe am vergangenen Samstag. 15 der 18 gemeldeten Mannschaften und ihre Anhänger sorgten für Fetenstimmung schon während des Turniers. Spannende Begegnungen am Menschkicker, aber dank der Schiedsrichter mit meistens fairem Verlauf, wurden den Zuschauern geboten. 8 Mannschaften, aufgeteilt in 2 Gruppen nahmen beim Turnier der Jungschützen teil. Torreiche Auseinandersetzungen mit bis zu 10 Toren Differenz, aber auch knappe Siege in letzter Sekunde erlebten die Zuschauer. Ohne Punktverlust qualifizierten sich als Gruppensieger die Jungschützen Bruchhausen 1 und Breitenbruch sowie als Tabellenzweiter die Jungschützen aus Linnepe aber auch die Kicker der gastgebenden 2. Kompanie für das Halbfinale. Im Finale trafen die Jungschützen Bruchhausen 1 auf den Titelverteidiger Jungschützen Breitenbruch. Aufgrund eines knappen 1:0 Sieg konnten die Bruchhausener Jungschützen den begehrten Wanderpokal, gestiftet vom heimischen Unternehmen Containerdienst Cottin, mit nach Hause nehmen. Das Spiel um den 3. Platz gewannen die Nachwuchsschützen der 2. Kompanie der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer mit 7:5 gegen die spielstarken Jungschützen aus Linnepe. Ebenso spannend war der Wettkampf der Freizeitmannschaften. 3 Damenmannschaften sowie 4 Herrenteams lieferten sich, angefeuert von ihren Fans, interessante Duelle. Von hohen Siegen mit bis zu 19 Toren während der jeweils 5-minütigen Spielzeit, als auch Begegnungen mit nur 2 Toren sind Belege für den abwechslungsreichen Turnierverlauf. Obwohl die Aktiven hauptsächlich der jüngeren Generation angehörten, stellte der MGV Niedereimer mit dem 67-jährigen Peter Palm den ältesten Kicker im Teilnehmerfeld. Für das Halbfinale qualifizierten sich der Grillverein Niedereimer (GVN), "Reserve der Herzen" sowie die "Pölecken" und von den Damenmannschaften die "Physios". Das Finale gewann das Herdringer Mannschaft "Reserve der Herzen" gegen die Titelverteidiger vom "GVN"-Team deutlich mit 10:1. Im Spiel um den 3. Platz mussten die Damenkicker der Physios sich mit 11:2 gegen die Pölecken geschlagen geben. Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken überreichte den siegreichen Mannschaften den jeweiligen Wanderpokal und weitere Preise. Bei Discomusik und Lightshow feierte die Sieger und Verlierer bis in die frühen Morgenstunden. (Dietmar Eickhoff)




    11.03.2005

    MGV Niedereimer bereitet sich aufs Sängerfest vor
    Hans-Werner Röttgers bleibt weiter Vorsitzender

    Der Männergesangverein Niedereimer bereitet sich derzeit, aus Anlass seines 80-jährigen Bestehens, auf sein Sängerfest Anfang September vor. Bisher haben 19 Chöre und Gesangvereine ihr Kommen zugesagt. Die weiteren Vorbereitungen zum Jubiläum sollen jetzt verstärkt werden. Es wird angedacht eine Festschrift zu erstellen. Im Jubiläumsjahr besteht der Gesangverein aus 27 aktiven Sängern und insgesamt 119 Mitgliedern, unter ihnen auch eine Frau. Sollte das Sängerfest einen guten Erlös bringen, so wird überlegt die alte Sängerfahne für etwa 1000,- Euro zu restaurieren. Zahlreiche Jubilare konnten in der kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung geehrt werden. Für fördernde Mitgliedschaft wurden geehrt: 25 Jahre = Wilfried Gartmann, Friedel Sölken jr. und Heribert Vollmer; 40 Jahre = Hubertus Assmann, Friedrich Bienstein, Alfred Hansknecht und Fritz Voss; 50 Jahre = Wolfgang Wendel sowie 60 Jahre = Friedel Hehmann und Hermann Sölken. Eine besondere Ehrung aus der Hand des Kreissängerbundvorsitzenden Heinrich Schneider erhielten die aktiven Sänger Josef Wendel (60 Jahre) sowie Heinz Kelle und Willi Schlüter (beide 70 Jahre). Bei den Wahlen gab es nur eine geringfügige Änderung. Durch den plötzlichen Tod von Werner Wiegelmann, der eine große Lücke im Chor hinterlässt, wurde Ralf Wingenbach zum neuen 2. Kassierer gewählt. Wiedergewählt wurden der 1. Vorsitzende Hans-Werner Röttgers, der 1. Geschäftsführer Marcus Stiefermann und der Notenwart Frank Wommelsdorf. Doch vor den Ehrungen und Wahlen gab es lobende und kritische Worte von Vorsitzenden und Chorleiter. Der Vorsitzende bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und dem Wirtpaar Bienstein für die gute Zusammenarbeit. Bei Proben und Auftritten jedoch haperte es an Pünktlichkeit. Diesen Worten schloss sich der Chorleiter Peter Volbracht an. Er bat die Mitglieder sich ebenfalls um weitere Gesangsstimmen zur Verstärkung des Chores zu bemühen. Des weiteren fühle er sich beim MGV Niedereimer aber recht wohl. Vor der Versammlung gestaltete der Chor die Hl. Messe mit. Dieses habe Pastor Brusis so gut gefallen, dass er gerne eine Wiederholung wünsche. (Detlev Becker)




    11.03.2005

    Ninivit Nr. 7 und Ausstellung zum 2. Weltkrieg stehen an
    22. Mai 2005 - Besuch der Neheimer Synagoge

    Auch in diesem Jahr will der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. den Mitbürgern und Interessierten einiges bieten. So wird Anfang April das neue Heimatblatt "Der Ninivit" zum Kauf angeboten. Dieses Heft beschäftigt sich mit den Themen Kriegsgefangenschaft, Zwangsarbeit, Flucht und Vertreibung sowie Kriegserinnerungen. 70 Zeitzeugen berichten über ihre Erlebnisse. Das 146 Seiten starke Heft wird zum Preis von 3,- € angeboten. Dank vieler Sponsoren kann die Schrift ganz ohne Anzeigen gedruckt werden. Mehrere Helfer haben sich zu einem Redaktionsteam zusammengefunden und das Heft in mehr als 1000 Arbeitsstunden erstellt. Willi Kaiser, der selbst Betroffener ist, hat wieder das Titelblatt gezeichnet. Diese Zeichnung findet sich auch auf den Plakaten zur geplanten Ausstellung vom 8. bis 16. Mai 2005 in der Halle Friederichshöhe wieder. Die Ausstellung mit dem Titel "Nach 60 Jahren - Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit" befasst sich mit den gleichen Themen wie im Heft. Natürlich war es darin nicht möglich alle Dokumente, Fotos und Exponate zu veröffentlichen. Diese Dokumentation ist bestimmt nicht nur interessant für Personen die unmittelbar betroffen sind bzw. waren. Ebenso könnten Schulklassen zur Geschichtsaufbereitung davon profitieren. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 10.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr. Sowie Mittwoch und Freitag zusätzlich von 19.00 bis 21.00 Uhr. Am Dienstag um 19.00 Uhr erzählt Theo Gronert seinen Erlebnisbericht zum Thema Flucht und Vertreibung. Der Antikriegsfilm "Die Brücke", früher eine Pflichtveranstaltung für alle Schüler, wird am Donnerstag um 19.00 Uhr gezeigt. Zur Ausstellungseröffnung am 8. Mai (60. Jahrestag der Kapitulation) findet um 9.45 Uhr ein Gedenkgottesdienst für die Kriegs- und Ziviltoten aus Niedereimer in der Stephanuskirche statt. Anschließend finden sich die geladenen Gäste in der Halle Friederichshöhe ein. Hierzu werden Bürgermeister Hans-Josef Vogel, Reiner Ahlborn (Leiter der Geschichtswerkstatt Zwangsarbeit), der Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch, die Zeitzeugen, die Ortsheimat-pfleger der Stadt und die Mitarbeiter des Heimatblattes erwartet. Friedrich Merz kann aus terminlichen Gründen leider nicht an der Eröffnung teilnehmen. Mit diesem Hauptthema befasste sich die Mitgliederversammlung des AKD unter Leitung des Vorsitzenden Detlev Becker kürzlich. Aber auch im letzten Jahr konnte einiges Dank des Engagements Freiwilliger geschafft werden. So wurde der Wasserstollen wieder verschlossen, das Dach am Brunnenhäuschen repariert, ein Fahnenschrank gebaut, ein neues Bild in der Halle geschaffen, das Internet ausgebaut, das Zeitungsarchiv erweitert und etwa 420 Heimatblätter verkauft. Auf dieses Ergebnis können die Niniviten stolz sein. Der AKD bedankt sich bei allen die dazu beigetragen haben. Das nächste Großereignis für Niedereimer wird wohl 2007 das 800-jährige Dorfjubiläum sein. Hierzu möchte der AKD eine Arbeitsgruppe bilden. Interessierte sind herzlich eingeladen mitzumachen. Ansonsten sucht der Verein noch weitere aktive Mitmacher, die die Sache in vielfältigster Weise unterstützen. Drei Termine stehen neben der Ausstellung in diesem Jahr weiterhin noch an. So möchte der AKD am 22. Mai die Synagoge in Neheim besuchen. Um 14.30 Uhr treffen sich die Mitfahrer am Kirchparkplatz. Die Gruppe wird von Werner Saure durch die Synagoge geführt, der Gotteshaus und Gemeindeleben erläutert. Beim Schnadegang am 25. Juni möchte der AKD eine neue Schautafel am Haus Kaiser enthüllen. Hier kam es am 9. März 1945 zu einem folgenschweren Kriegstag. Ferner kann der AKD in diesem Jahr auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Daher möchte man vielleicht in der zweiten Jahreshälfte mit einem kleinen Tag der offenen Tür dieses Jubiläum feiern. Hier hätten dann interessierte Bürger mal die Möglichkeit einen Einblick in die umfangreiche Arbeit des AKD zu bekommen. (Detlev Becker)




    05.03.2005

    Ostermarkt fand wieder regen Zuspruch
    Erlös des Verkaufs geht an die "Action Medior"

    Pünktlich um 14 Uhr öffneten die Osterhasen der Kreativen Niniviten ihr Ladenlokal in der Halle Friederichshöhe. Zu dieser Zeit hatte sich schon eine große Besuchermenge vor den Türen eingefunden. Schnell füllte sich die Halle und es herrschte reger Betrieb an den zehn Verkaufstischen, die ringsum die Hallenmitte mit geschmückten Birkenbüschen und Strohballen aufgestellt waren. In der Mitte wurden den Gästen Tische zum Verweilen und Kaffeetrinken angeboten. Den Besuchern wurde ein reichhaltiges Angebot präsentiert. Neben der Vielzahl von verschieden dekorierten und bemalten Eiern, gab es selbstverständlich noch viel andere Osterdekoration zu sehen und zu kaufen. Die Kreativen Niniviten konnten sich an diesem Tag nicht nur auf heimische Besucher freuen. Angereist waren ferner Käufer aus dem Märkischen Kreis, dem Kreis Soest und sogar dem Ruhrgebiet. In den letzten zwei Jahren hatten sich die 16 Damen und zwei Herren wieder eine Menge Arbeit gemacht. Die verschiedensten Eier, zwischen Tauben- und Straußenei, wurden auf die vielfältigste Art behandelt. Mal bemalt, gekratzt, behäkelt oder mit Perlen verziert. Ebenso wurden unterschiedliche Holzdrechselarbeiten wie z.B. Tiere oder Waldmotive angeboten. Allerlei Bastelarbeiten aus Naturmaterialien konnten ebenfalls erworben werden. Handgearbeitete Decken und Körnerkissen rundeten das Verkaufssortiment ab. Selbst für den Gaumen gab es mit selbstgemachten Marmeladen und edeln Getränken etwas zum genießen. Natürlich durfte auch das Niedereimer Kochbuch bei diesem Ostermarkt nicht fehlen. Erstmalig vertreten war auch die Borromäus-Bücherei der Kirchengemeinde mit Geschenkideen zu Ostern und Weißen Sonntag für Groß und Klein. Sie fand bei den Besuchern regen Anklang. Zum Verweilen und Kräfte sammeln lud die Cafeteria mit einem reichhaltigen Kuchenbüffet und frischen Waffeln ein. Gerne wurde dieses Angebot von den Gästen angenommen. An dem Infostand der "Aktion Medior", der der Reinerlös des Ostermarktes in Niedereimer zugute kommt, konnten sich die Besucher über die Arbeit informieren. Der Erlös wird der Station in Nyangao/Afrika ein Stück weiterhelfen Leben bei den Ärmsten zu retten. Die "Action Medior" konnte bereits innerhalb weniger Stunden, nach dem Seebeben am 2. Weihnachtstag, mit Medikamenten und Verbandsmitteln helfen. Daher möchten sich die Aktivisten bei allen Besuchern, Käufern und Helfern für ihr zutun bedanken. (Detlev Becker)




    05.03.2005

    Party und Action erwartet Besucher der 5. Footballnight
    Optimistischer Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken wiedergewählt

    Grund zur Freude hatte Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken auf der ordentlichen Kompanieversammlung der 2. Kompanie der St. Stephanus-Schützenbruderschaft Niedereimer. Eine steigende Zahl an Versammlungsteilnehmern in Verbindung mit einer konstruktiven Mitarbeit, eine verbesserte Kassenlage und ein insgesamt gelungenes zurückliegendes Kompaniejahr gaben Anlaß die anstehenden Aufgaben und Aktivitäten optimistisch in Angriff zu nehmen. So laufen die letzten Vorbereitungen für die 5. Footballnight am 12.03.2005 in der Halle Friedrichshöhe auf Hochtouren. 18 angemeldete Mannschaften aus dem Freizeit- und Jungschützenbereich versprechen ab 19.00 Uhr Spannung pur beim Turnier am Menschenkicker. Aber auch all,e die bei trendiger Musik gerne feiern, sind hier richtig. Bereits während des Turniers sorgt ein DJ für Partystimmung. Auch der weitere Veranstaltungskalender für das Jahr 2005 beinhaltet einige Höhepunkte. Am 09.04.2005 findet die Generalversammlung der Bruderschaft statt. Es folgt am 28.05.2005 der Jugend-Battle-Cup der Jungschützen. Außergewöhnliche Wettkämpfe erwarten die Gäste auf dem Hallenvorplatz. Ein echtes Highlight soll die Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen der Kompanien werden. Das gesamte Dorf, einschließlich aller Vereine und Gruppierungen, ist am 11.06.2005 eingeladen in einem rustikalen Rahmen dieses Jubiläum zu feiern. Der Festausschuß, bestehend aus Vorstandsmitgliedern beider Kompanien, hat von langer Hand ein Konzept ausgearbeitet, welches dem Festtag gerecht werden soll. So werden für das leibliche Wohl Spanferkel gegrillt, Forellen geräuchert und Pfannengerichte angeboten. Lager- und Schwedenfeuer sollen ebenfalls zum rustikalen Ambiente beitragen. Natürlich wird die Veranstaltung auch musikalisch unterstützt. Vom 09.-11.07.2005 findet das diesjährige Schützenfest statt. Am 23.05.2005 soll, wenn ausreichendes Interesse vorhanden ist, ein Kompanieausflug durchgeführt werden. Der diesjährige Schützenkommers wird am 29.10.2005 in Niedereimer abgehalten. Zum 14. Mal veranstaltet die 2. Kompanie am 19.11.2005 den Kompanie-Vergleichswettkampf im Luftgewehrschießen. Nachdem die 1. Kompanie im letzten Jahr aufgrund gleicher Ringzahl den Pokal so gerade noch verteidigen konnte, erwartet man auch 2005 ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Kompanien. Ausklingen wird das Schützenjahr der "Zweiten" mit der 14. Winterwanderung nach Breitenbruch am 28.12.2005. Bei den turnusgemäßen Wahlen wurde Kompanieführer Franz-Jürgen Sölken einstimmig wiedergewählt. Seit 1992 engagiert er sich mittlerweile in führender Position für die 2. Kompanie. Dietmar Eickhoff wird, aufgrund fehlender Nachfolger, das Amt des Schriftführers noch ein weiteres Jahr kommissarisch ausüben. Fähnrich Horst Michel stellte sich aus Altersgründen verständlicherweise nicht mehr zur Wahl. Der Posten wird vorübergehend nach Absprache im Vorstand besetzt. Ehrenfähnrich und "Fahnenpfleger" Horst Michel wird die Fahnenträger auch weiterhin unterstützen. Die Beisitzer Elmar Bertram und Norbert Voß sowie Jugendvertreter Alexander Marienfeld wurden wiedergewählt. Die Kasse prüfen Horst Pasewald und Meinolf Sölken. (Dietmar Eickhoff)




    03.03.2005

    Arbeitskreis zeigt Film

    Einen zweiten Anlauf startet der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. und zeigt beim großen Seniorennachmittag am Mittwoch 9. März im Stephanushaus, den Film vom Historienspiel 2003. Nachgestellt wurden beim Schnadegang Szenen vom Besuch der "Dicken Eiche" durch Kaiser Wilhelm I. und dem Brand. Die Vorführung findet im Anschluss an das Kaffeetrinken um etwa 16.00 Uhr statt. Der Film dauert ca. 40 Minuten, Kosten entstehen den Zuschauern keine. (Detlev Becker)




    03.03.2005

    Mitgliederversammlung des AKD

    Der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. lädt alle Mitglieder, Gäste und Interessierte zur Mitglieder-versammlung ein. Die Versammlung ist am Donnerstag, 10. März um 19.30 Uhr in die Gaststätte Bienstein. Nach den allgemeinen Regularien gibt der Vorsitzende erste Ausblicke auf die bevorstehende Ausstellung zum Thema: "Nach 60 Jahren - Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit". Diese Ausstellung findet in der Zeit vom 8. bis zum 16. Mai 2005 in der Halle Friederichshöhe statt. Der Vorstand würde sich über eine rege Beteilung freuen. (Detlev Becker)




    28.02.2005

    Christel Boese folgt Ulla Eickhoff an der Spitze
    22 Frauen für langjährige Treue geehrt

    Mit Christel Boese ist eine neue Frau an der Spitze der KFD Niedereimer. Ganz neu ist sie nicht im Geschäft, einige Jahre war sie bereits 2. Vorsitzende. Ulla Eickhoff die dieses Amt 15 Jahre inne hatte, hört auf eigenen Wunsch auf. Im Vorstand der KFD war Frau Eickhoff bereits seit 1978, hier bis zur Amtsübernahme 1990 als Bildungsbeauftragte. Für ihre Arbeit und ihr jahrelanges Engagement bedachte man sie mit einem Blumenpräsent. Propst Dr. Funder bedankte sich ebenso herzlich bei ihr und umschrieb den Abschied von Frau Eickhoff so: "Der Lotze geht von Bord oder anders gesagt die Mutter einer kleinen Nation tritt ab in die zweite Reihe. Aber nichts desto trotz folgt ihr eine gut eingearbeitete Nachfolgerin". Ebenfalls schied die Schriftführerin Liane Lichte nach 20 Jahren aus. Auch sie bekam für ihre Tätigkeit ein Blumenpräsent. So rücken Frau Elisabeth Voss als 2. Vorsitzende und Martina Derksen als Schriftführerin nach. Wiedergewählt wurden die Kassiererin Lieselotte Wommelsdorf sowie die Bildungsbeauftragten Konny Gockel und Marielis Schneider. Im Anschluss wurden langjährige Mitarbeiterinnen geehrt. 20 Jahre: Christel Boese und Waltraud Palm; 30 Jahre: Helga Glaremin und Marie-Luise Kaiser. Bereits vor den Neuwahlen ehrten Frau Eickhoff, Frau Boese und Dr. Funder die Mitglieder für langjährige Treue zur KFD. 65 Jahre: Else Koch; 50 Jahre: Franziska Baier und Hedi Kramer; 40 Jahre: Ursula Bierbach, Helene Henkelmann, Marietheres Spindler und Rosel Voss; 25 Jahre: Magdalena Budis, Konny Gockel, Kunigunde Kleff, Helga Kullik, Bärbel Ricke, Ingrid Simon, Gertrudis Sölken, Annemarie Sonntag, Doris Stübbecke, Brunhilde Szodruch, Angelika Vernholz, Angelika Voss-Stenz, Dorothee Wagner, Barbara Witte und Brigitte Zander. Leider konnten die Geehrten teilweise selbst nicht anwesend sein. Sie erhalten ihre Urkunde und das Präsent nachgereicht. Nach den allgemeinen Regularien gab Dr. Funder noch weitere Informationen zum Kirchenleben. So erhält der Pastoralverbund Wedinghausen ab 1. Mai, mit Schwester Ephrim, eine neue Gemeindereferentin. Das durch den Künstler Suberg renovierte Mosaikkreuz soll in nächster Zeit auf dem Kirchengelände aufgestellt werden. Entgegen ersten Planungen wird der vor Weihnachten beschädigte einzigartige Osterleuchter, der sich in das Gesamtbild des Altarraumes einpasst, durch einen Restaurator wieder hergestellt. (Detlev Becker)




    25.02.2005

    Kompaniejubiläum wirft seine Schatten voraus
    Battlecup der Jungschützen in Niedereimer

    Auf 25 Jahre erfolgreiche Kompaniearbeit können in diesem Jahr die beiden Kompanien der Sankt Stephanus-Schützenbruderschaft zurückblicken. Aus diesem Anlass findet am Samstag, 11. Juni ein gemütlicher Abend unter freiem Himmel auf dem Schützenhof statt. Hierzu ist das ganze Dorf eingeladen. Die Feier startet gegen 19.00 Uhr. Angeboten werden soll an diesem Abend das heimische Bier aus Grevenstein sowie Spanferkel und frisch geräucherter Fisch. Das Festkomitee aus beiden Kompanien ist seit geraumer Zeit mit den Vorbereitungen dafür beschäftigt. Vorgesehen ist ebenfalls eine kleine Ehrung der Gründer, quasi der Väter des Gedankens von vor 25 Jahren. In diesem Zusammenhang ist angedacht, in Zukunft auf der Kompanieversammlung, die Mitglieder bei 25-jähriger Zugehörigkeit zu erwähnen. Diesen Beschluss fasste jetzt die 1. Kompanie auf ihrer Versammlung. Ebenso werden die Kompaniemitglieder die 50 Jahre der Bruderschaft angehören bzw. 70 Jahre und älter sind Beitragsfrei gestellt. Bei den Wahlen gab es keine Veränderungen. So wurden der stellvertretende Kompanieführer und Kassenwart Wolfgang Goor, sowie die Fähnriche Michael Bienstein und Christoph Reuther für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. In der Versammlung dankte man Richard Frank für die Pflege der Kompaniewiese sowie Michael Kaiser und Regina Schwierzeck für das Kranzbinden am Maibaum. Die Drei sagten ihre weitere Unterstützung zu. In diesem Jahr soll das Kompaniezelt vergrößert werden. Hier erhofft man sich aus den eigenen Reihen Unterstützung. Größere anstehende Veranstaltungen im laufenden Jahr sind die Footballnight (12.03.), die Generalversammlung (09.04.), das Kinderschützen-/Siedlerfest (21.05.), der Battlecup - Jungschützenspaßolympiade - (28.05.), der Schützenkommers (29.10.) und das Kompanievergleichsschießen (19.11.). (Detlev Becker)




    20.02.2005

    Wolfgang Becks neuer 2. Mann im TuS Niedereimer
    Vereinsheim leider ohne Wirt

    Erfreut war die Versammlung über die Neubesetzung des Posten zum 2. Vorsitzenden. Mit Wolfgang Becks konnte das seit einiger Zeit verwaiste Amt neu besetzt werden. Ansonsten gab es keine Veränderungen an der Vereinsspitze. Wiedergewählt wurden in der Versammlung Klaus Simon (1. Vorsitzender), Markus Pfisterer (1. Geschäftsführer), Michael Kemper (Beisitzer), Franz-Jürgen Sölken (2. Kassierer), Irmgard Jones (Frauenfachwartin), Peter Palm (Sozialwart), Reinhard Schulz (Pressewart) und Holger Glaremin (Fußballfachwart). Zu Kassenprüfern wurden Siegfried Sölken und Martin Kaiser gewählt. Die Neubesetzung des Oberturnwartes wurde bis zum Sommer zurückgestellt, da es hierzu zwar bereits konkrete Planungen, jedoch noch kein entgültiges Ergebnis gibt. Die 95. Jahreshauptversammlung wurde, durch die Erkrankung des 1. Vorsitzenden Klaus Simon, von dem Vorstandsteam Helmut Fitz, Michael Kemper und Markus Pfisterer geleitet. Hoch erfreut war man über den positiven Mitgliedertrend. Im letzten Jahr konnten 59 Mitglieder neu aufgenommen werden. Diese Mitglieder sind weniger im Fußballbereich, als mehr in den Turnabteilungen zu finden. Es zeigt deutlich das sich der TuS Niedereimer, nach den wenigen sportlichen Erfolgen im Senioren-Fußballbereich, zu den Turnabteilungen hin orientiert. Auch wenn die Fußballer diesen Effekt nicht wahrhaben wollen und den TuS als reinen Fußballverein sehen. Es wird zudem überlegt das Angebot im Gymnastik- und Turnbereich zu steigern. Bei der Versammlung konnten wieder Sportler für langjährige Treue geehrt werden. 70 Jahre: Irmgard Jones, Georg Döring, Heinz Kelle und Willi Schlüter; 60 Jahre: Josef Brakel; 40 Jahre: Martin Voss sowie 25 Jahre: Jeanine Rottler, Jörg Glaremin und Dieter Sabinarz. Ebenso wurden an diesem Abend wieder Sportabzeichen verliehen. Aus der Hand vom Sportabzeichenwart Reinhard Schulz erhielten Günter Budis, Dietmar Dröge, Heinz Jöster, Wolfgang Spindler, Friedel Voss und Hans-Dieter Weisgerber die Nadel und Urkunde. Als Höhepunkte im Sportjahr 2005 sind zu nennen der Bezirks-Turngautag am 17. April, die Himmelfahrtswanderung am 5. Mai, die Sportwerbewoche vom 20.- 29. Mai und die Altherren-Stadtmeisterschaft am 24. Juni. Zum Turngautag sind alle Mitglieder eingeladen, es werden allerdings hierzu noch Helfer gesucht. An der Sportwerbewoche sollen sich alle Abteilungen beteiligen, sie sollen sich mit einbinden und präsentieren. Das Programm hierzu wird erarbeitet und noch vorgestellt. Die Preisgestaltung ist familienfreundlich und das Programm abwechslungsreich. Ebenso sollen die Sponsoren die Möglichkeit erhalten sich darzustellen. 2006 möchte man gerne wieder den Karnevalsabend zum Leben erwecken. Der Vorstand sucht Organisatoren hierzu, denen sie gerne Hilfestellung geben. Es soll allerdings ein Abend mit Bühnenprogramm sein. Hierzu werden nun alle gebeten sich Gedanken zu machen und sich mit einzubringen. Beim Punkt Verschiedenes kamen einige Wortmeldungen. So wurde mitgeteilt, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter ab sofort eine monatliche Aufwandsentschädigung erhalten. Im Punkto Nachbarschaftsstreit konnte eine akzeptable Lösung gefunden werden. So gelten die Richtlinien der Sportstättenverordnung, eine rechtzeitige Anmeldung von Veranstaltungen ist eine Voraussetzung. Zur Zeit gibt es erfreulicher Weise keine Eskalationen zwischen den beiden Parteien. Zum Leidwesen aller Sportler hat der Wirt des Vereinsheimes aufgehört, hier wird nun schnellst möglich nach einer Lösung gesucht. Das Heim kann jedoch nach Absprache weiter genutzt werden. Die Reinigung muss allerdings auf Vereinskosten von einer Person durchgeführt werden. Zugleich soll eine Preissenkung für einige Getränke durchgeführt werden. Somit will man den Getränkeumsatz steigern, um das Darlehn abzubauen. Bei Beerdigungen eines Vereinsmitgliedes wird kein Kranz mehr am Grab niedergelegt. Der dafür vorgesehene Geldbetrag soll den Angehörigen zukommen. Wie bereits in der Jugendversammlung angesprochen, wird überlegt vielleicht Fanartikel zu beschaffen. Hierzu will man Preis- und Mengenangebote einholen. Zum Schluss konnte der Vorstand mitteilen, dass es ab Sommer vermutlich einen Neustart in der Leichtathletik-Abteilung gibt. (Detlev Becker)




    19.02.2005

    Besondere Ehrung für H.W. Röttgers und F.J. Sölken
    Fanartikel beim TuS Niedereimer?

    In der diesjährigen Jahreshauptversammlung der TuS-Jugend wurden zwei Sportler für besondere Leistungen geehrt. Hans-Werner Röttgers ist seit 40 Jahren in der Sport-Jugendarbeit tätig. In all den Jahren nahm er verschiedene Posten wahr, wie Vorsitzender, Trainer und Fußballobmann. Die letzten beiden Ämter bekleidet er noch heute. Ihm ist es ebenso zu verdanken, dass Niedereimer heute Mädchenfußball betreibt. Der zweite Geehrte war Franz-Jürgen Sölken. Er ist seit 25 Jahren Kassierer der Jugendabteilung. Als Dank erhielten die Beiden vom Vorsitzenden der Jugendabteilung, Elmar Bertram, Karten für ein 2.Liga-Spiel von Rot-Weiß-Essen und einen Verzehrgutschein. Doch vor diesen Ehrungen standen die Regularien wie Vorstands- und Kassenbericht. In seinem Rückblick zählte Elmar Bertram die positiven und negativen Ereignisse noch einmal auf. Er bedankte sich für die Einsatz- und Hilfsbereitschaft einzelner Sportler. Von dem Zusammenspiel zwischen Eltern und TuS sowie der D-Jugend zeigte er sich jedoch enttäuscht. Nicht so erfreut war der Vorstand über die Anfrage zur Freigabe von A-Jugendspielern und die Teilnahme von Trainern und Spielern an den Sitzungen. Die Papieraktion, die im Jahre 2004 insgesamt 110 t erbrachte, sei für die Jugendarbeit lebensnotwendig. In seinem Ausblick auf 2005 nannte er den Neustart der G-Jugend, den erfreulichen Trend zum Kinderturnen und zum Selbstverteidigungskurs sowie die Planung zum Wiederbeginn der Leichtathletik im Sommer. Einen besonderen Dank richtete er an die Betreuer und Übungsleiter in der Jugendarbeit. Für die Sportwerbewoche im Mai sind Fußball-Jugendturniere, Mädchenfußball sowie Vorführungen zum Kinderturnen und Selbstverteidigung angedacht. Bei den Wahlen gab es erfreuliche Überraschungen. So konnten vier neue Jugendvertreter in den Jugendvorstand gewählt werden. Nina Sölken, Tim Cottin, Timo von der Beeck und Stephan Voss stellten sich spontan zur Verfügung und verstärken nun die Arbeit des Vorstandes. Wiedergewählt wurden Elmar Bertram (Vorsitzender), Franz-Jürgen Sölken (Kassier) und Hans-Werner Röttgers (Fußballobmann). Als Kassenprüfer fungieren Lars Schwedler und Tim Tenner. Das Schülersportabzeichen erhielten Linda Kaiser, Linda Rademacher, Marina Rath, Julia Simon, Marie Wingenbach, Waldemar Wirt und Marcel Wolny aus der Hand des Sportabzeichenobmanns Reinhard Schulz. Sandra und Daniel Schulz bekamen das Jugendsportabzeichen. Größere Veranstaltungen im Jahre 2005 sind das U-13 Mädchenturnier (7.05.), die zweimonatigen Papieraktionen sowie die Nikolausfeier (in neuer Form). Die Anregung einiger Mitglieder Fanartikel, wie z.B. Schal, T-Shirt oder Uhr, vom TuS-Niedereimer zu beschaffen soll aufgegriffen werden. Sobald es konkret wird, soll dieses den Mitgliedern mitgeteilt werden. (Detlev Becker)




    12.02.2005

    Drei neue Fachwarte beim SGV Niedereimer
    Fast 10.000 km unterwegs

    Drei neue Fachwarte konnten bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der SGV Abteilung Niedereimer gewonnen werden. Neue Kultur- und Brachtumswartin wurde Frau Elisabeth Voss. Bernd Kremer übernimmt, vom leider aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Peter Werdelmann, den Posten des Wanderwartes. Mit Günter Lichte konnte der schon lange verwaiste Posten des Hüttenwartes wieder besetzt werden. Günter Lichte, der in Abwesenheit gewählt wurde, wird unterstützt von einigen Mitgliedern. In der Versammlung wiedergewählt wurden die Kassenwartin Marianne Bierbaum, der stellvertretende Abteilungsleiter Lothar Zöllner sowie der Pressewart Holger Bierbaum. Als Kassenprüfer wurden Gabriele Mund und Günter Budis gewählt. Der Abteilungsleiter Otto Voss wünschte allen Gewählten ein glückliches Händchen und eine gute Zusammenarbeit. Bevor sich Peter Werdelmann verabschiedete, legte er noch einmal die Wanderzahlen für das Jahr 2004 vor. So legten 729 Wanderfreunde bei 82 unterschiedlichen Wanderungen (halb-/ganztags/mehrtags/Radwanderungen) in 2424 Stunden 9.958 Kilometer zurück. Diese Stunden, so Otto Voss, entsprächen einer Arbeitsleitung eines Arbeitnehmers innerhalb eines Jahres und der Strecke 10 mal quer durch Deutschland von Nord nach Süd. Ebenfalls zeige diese Leistung die Verbundenheit zur Natur, zur Volksgesundheit und dem Ehrenamt. In seinem Rückblick bedankte sich der Abteilungsleiter Otto Voss für das fleißige Miteinander, nicht nur bei Wanderungen welches das eigentliche Hauptziel des Vereins sind, sondern auch zur Erhaltung der Hütte und des umliegenden Geländes. Nur vom Teamgeist im Verein, insbesondere im Vorstand, lebe der SGV Niedereimer und könne so rege weiterbestehen. Dieses zeige auch das große Interesse am SGV durch Besuchergruppen von auswärts. Das Interesse spiegelt sich ebenso in den geplanten Veranstaltungen im Jahre 2005 wieder. Am Karfreitag geht es zur Kreuztracht nach Menden, Treffen um 6.00 Uhr am Kirchparkplatz. Im Juni richtet die Dt. Wanderjugend in Niedereimer ein Kinderfest aus, gerade junge Wanderer sollen sich beim SGV Niedereimer zuhause fühlen. Im Herbst wird erstmalig das Kartoffelbraten als Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Männergesangverein an der Hütte durchgeführt. Über das Jahr verteilt finden immer wieder Treffen mit befreundeten SGV Abteilungen statt. So bietet der SGV Niedereimer auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm. An diesem Abend wurden folgende Jubilare geehrt, für 25 Jahre: Ulrich Assmann, Holger und Michael Bierbaum sowie Hans-Werner Röttgers. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Ehrungen von Helmut Glaremin, Achim Scholz und Siegfried Wingenbach für 25 Jahre sowie Erika Handke für 10 Jahre nachgeholt. Bevor es mit der illusteren Bilderschau auf die zurückliegenden 25 Jahre weiterging, wurden einige Wander-, Volks-, und Heimatlieder zum Besten gegeben. Diese Anregung von Otto Voss kam bei den Mitgliedern an diesem Abend sehr gut an. So wurde inmitten der Bilderschau immer mal wieder ein Lied gesungen. (Detlev Becker)




    07.02.2005

    Viel Spaß beim Kinderkarneval

    Sichtlich viel Spaß hatten die Kinder und Erwachsenen am Rosenmontag beim 12. Kinderkarneval in der Halle Friederichshöhe in Niedereimer. Viele bunte und einfallsreiche Kostüme konnten an diesem Nachmittag bestaunt werden. Ein Teil der Kostüme wurden beim Preismaskenball ausgezeichnet. So belegte der "Kleine Tiger" in der Gruppe der Kleinsten den Platz eins, gefolgt von der Diddl-Maus und einer Prinzessin. Bei den größeren Kids lag die Glocke auf dem 1. Platz. Ihr folgten auf Platz 2. der Engel und Platz 3. die Einradfahrer. Doch vor dem Preismaskenball bekamen die Zuschauer ein gelungenes und abwechslungsreiches Programm zu sehen. Hauptsächlich Schautänze wurden dargeboten. Die 76 Akteure an diesem Tag waren zwischen fünf und 15 Jahren hatten ein volles Programm. Seit Wochen hatten sie ihre Stücke mit verschiedenen Trainerinnen einstudiert. Mit von der Partie war auch wieder, mit drei unterschiedlichen Tänzen, die Tanzgarde des TuS Bruchhausen. Durch das Programm führte, in gewohnter Weise, Claudia Gunkel-Timmermann. Alle Akteure erhielten nach ihrem Auftritt als Dankeschön einen Erinnerungsorden überreicht. Beim Finale erhielten ebenfalls die Trainerinnen und die Moderatorin ein kleines Blumenpräsent. Es ist nur schade, dass nach dem Programm und der Preiskostümierung sofort Aufbruchstimmung herrscht, wo sich die Jugendabteilung des TuS Niedereimer immer so viel Mühe gibt. (Detlev Becker)




    07.02.2005

    Kennen Sie schon den AWo-Kinder- und Sonderkindergarten?

    Am Sonntag, 13. Februar 2005 haben Sie und Ihre Kinder die Möglichkeit, den Awo-Kinder- und Sonderkindergarten in Niedereimer kennen zu lernen. In der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 16.30 Uhr stehen Ihnen die Türen offen und das Personal stellt sich und die Einrichtung vor. An diesem Tag haben sie ebenfalls die Gelegenheit die Anmeldung zu tätigen. Für das leibliche Wohl sorgen die Eltern durch ein Angebot zur Kaffeepause. (Detlev Becker)




    01.02.2005

    Ehrungen und Beförderungen bei der Agathafeier
    Dank dem Wirtehepaar Bienstein

    Zum diesjährigen Agatha-Frühschoppen am Sonntagmorgen konnte der Einheitsführer Dirk Sölken leider nur wenige Gäste begrüßen. Dies waren von der Verwaltung Helmut Melchert, das Ratsmitglied Friedel Sölken und der Wehrführer Peter Glaremin. Nach dem gemeinsamen Kirchgang hielt Dirk Sölken, in der Gaststätte Bienstein, einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2004. Die Einheit Niedereimer besteht derzeit aus 26 aktiven Kameraden, seit Juli 2004 mit dem "Fachberater Chemie" Dr. Rainer Stahl, acht Jugendfeuerwehrmännern und neun Kameraden der Ehrenabteilung. 17 Einsätze mit insgesamt 211 Stunden, darunter mehrere Einsätze ortsübergreifend, leistete man im Vorjahr. Zusätzlich zu den allgemeinen Ausbildungsstunden bildeten sich einige Kameraden auf Lehrgängen weiter. Diese Ausbildungen und Lehrgänge erhöhen den Einsatzwert der Stadtteileinheit Niedereimer deutlich, so Einheitsführer Dirk Sölken. Helmut Melchert betonte in seiner Rede, dass er persönlich den Rahmen der Agathafeier in Niedereimer sehr passend findet. Nach dem Kirchgang mit anschließenden Frühschoppen fügten sich Ehrungen und Beförderungen besonders gut ein. Er dankte den Anwesenden für ihre stete Einsatzbereitschaft und Beteiligung an Veranstaltungen. Denn nur wo die Gemeinschaft stimme, könne man sich wohl und zuhause fühlen. Aber auch die Verbundenheit zum Dorf selbst wäre ein sehr wichtiger Schritt zum Gemeinschaftsgefühl. Dieses könnte man daran erkennen, dass die Frauen der KfD mit ihrem Programmausschnitten den Vorabend bereichert hätten. Im Anschluss an seine Worte nahm er die Ehrungen vor. Geehrt wurden Andreas Bertram und Michael Kaiser für 25-jährige sowie Klaus Lauenroth für 35-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr. Der Wehrführer Peter Glaremin bedankte sich bei den Kameraden für ihre 24-stündige Verfügbarkeit, um somit die Stadtkasse deutlich zu entlasten. Ebenso sei die Bereitschaft hoch zu bewerten, gerade in der heutigen Zeit und durch gezielte Aus- und Fortbildung, auf Freizeit zu verzichten. Einen hohen Stellenwert hat aber auch die Zusammenarbeit zwischen Wehrführung und der Stadtteileinheit. Die Brandschutzerziehung in Kindergarten und Schule im Dorf sei ebenfalls beispielhaft. Wichtig sei aber auch die ständige Betriebs- und Ortsbesichtigung in den ansässigen Werken. Anschließend gab es Übernahmen und Beförderungen durch den Wehrführer. Aus der Jugendfeuerwehr werden im Laufe des Jahres Andreas Blöink und Dominik Blome übernommen. Hauptfeuerwehrmänner wurden Markus Nitzsche und Torsten Voss. Den Dienstgrad des Oberbrandmeisters erhielt Andreas Bertram. Nach erfolgreich bestandenem Lehrgang in Münster wurde der Einheitsführer Dirk Sölken zum Brandinspektor befördert. Friedel Sölken, als Ratsmitglied, überbrachte der Feuerwehr die Grüße und den Dank der Niniviten für die stete Einsatzbereitschaft an der Allgemeinheit. Auch er betonte, dass die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr dem Bürger viel Geld sparen würde. Durch das Kennen der Örtlichkeiten würde eine optimale Sicherheit gewährleistet. Ebenso sei die Öffentlichkeitsarbeit und der vorbeugende Brandschutz ein wichtiger Punkt zur Gefahrenabwehr im Ort. Die Kameraden aus Niedereimer seien aber keineswegs nur bei der Feuerwehr aktiv. Immer und überall sind diese Männer zum Wohle der Allgemeinheit beteiligt, sei es z.B. beim Osterfeueraufbau oder beim Schnadegang. Er wünschte allen Männern das sie nach Übungen und Einsätzen wieder unversehrt zu ihrer Familie zurückkehren könnten. Nach dem offiziellen Teil folgte noch eine Überraschung für das Wirtehepaar Mechthild und Friedrich Bienstein. Seit 35 Jahren wird die Feuerwehr von diesen Beiden gut bewirtet, wie schon Jahre zuvor von den Eltern bzw. Schwiegereltern. Dafür erhielt Mechthild Bienstein aus den Händen von Dirk Sölken einen Blumenstrauß und Friedrich Bienstein ein kleines Präsent. Am Abend zuvor feierten die Feuerwehrmänner mit ihren Partnerinnen in der Gaststätte gemeinsam. Nach dem hervorragendem Essen bereicherten die Frauen der KfD den Abend mit Karnevalssketchen. Im Anschluss folgte noch eine kleine Verlosung. Alle Teilnehmer waren mit den Verlauf des Wochenendes zufrieden. (Detlev Becker)




    28.01.2005

    Kinder stehen bereits in den Startlöchern

    Zum Kinderkarneval in die Halle Friederichshöhe lädt die Jugendabteilung des TuS Niedereimer am Rosenmontag (07.02.)wieder alle kleinen und großen Narren ganz herzlich ein. Seit Wochen schon sind die etwa 70 Akteure fleißig am proben und fiebern nun ihren Auftritten schon heftig entgegen. Hier sei den Müttern für ihre Arbeit einmal ganz herzlich gedankt. Ab 14 Uhr bereits können sich die Jecken einstimmen. Der Eintritt für Kinder bis 16 Jahren beträgt 50 Cent, Erwachsene zahlen 2,- Euro. Los geht es dann mit dem Programm um 15 Uhr. 13 Parodien, Sketsche, Gesangs- und Tanzdarbietungen werden dem Publikum geboten. Im Anschluss an das durchaus bunte Programm findet der Preismaskenball statt. Hierbei werden die schönsten Kostüme mit Sachpreisen prämiert. Neben den abwechslungsreichen Stücken werden den Gästen natürlich auch Getränke, ein kleiner Imbiss oder Süßigkeiten angeboten. Hierbei locken Fanta und Sprit zum ˝ Preis. Der Veranstalter hofft wieder auf eine volle Halle mit toller Stimmung. Es wäre schön wenn nicht nur die kleinen Narren kostümiert kämen. Leider fällt die Abendveranstaltung für die Erwachsenen aus, da das Angebot im letzten Jahr nicht den gewünschten Erfolg brachte. (Detlev Becker)




    28.01.2005

    Närrische Weiber beim Frauenkarneval

    Viel zu Lachen gab es wieder beim Frauenkarneval der KfD in Niedereimer. Im vollbesetzten Saal des Stephanushauses feierten ausgelassen Ninives Frauen. So manche Parodie erfüllte das Programm. Aber auch die lieben Männer bekamen in den Sketchen ihr Fett weg. Ebenso wurden die Probleme des weiblichen Geschlechts aufs Korn genommen. Insgesamt 17 Stücke hatte in diesem Jahr die acht Frauen einstudiert und zum Besten gegeben. Bei solch einem abwechslungsreichen Programm blieb natürlich kein Auge trocken und die Lachmuskeln wurden wieder arg strapaziert. Ebenfalls trug der Musiker zum Gelingen des Abends bei. In den Pausen hielt er die Frauen mit Schunkelliedern im Schwung. Ausgelassen feierten die Närrinnen bis in den Morgen. Alle, ob Ausrichter oder Gast, verließen gut gelaunt das Stephanushaus. Einziger zugelassener männlicher Gast des Abends war der Pastoralverbundsvorsitzende Propst Dr. Funder. (Detlev Becker)




    26.01.2005

    Konstituierende Sitzung des Bezirksausschusses

    Zur ersten konstituierenden Sitzung traf sich Anfang der Woche der Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch in der Halle Friederichshöhe. Den Altersvorsitz übernahm Alfred Köhler bis zur Wahl des neuen Vorsitzenden. Zum neuen Ausschussvorsitzenden wurde Friedel Sölken (SPD) gewählt, stellvertretende Vorsitzende wurde Irmgard Hesse (CDU). Die Stimmverteilung im Bezirksauschuss ergibt sich nach der Kommunalwahl im Herbst wie folgt: fünf SPD-, vier CDU-Vertreter. Da der bisherige Schriftführer Rudolf Hahne nicht mehr zur Verfügung steht, übernimmt Norbert Eckertz von der Stadtverwaltung vorerst seine Aufgaben. Im Anschluss erfolgte die Einführung und Verpflichtung der Ausschussmitglieder. Dem Erlass der ordnungsbehördlichen Verordnung wurde zugestimmt. Hierzu gab es jedoch eine Anregung. Bei der Stadtverwaltung soll nachgefragt werden, welche kostenlosen Flächen in Niedereimer und Breitenbruch zur öffentlichen Plakatierung zur Verfügung gestellt werden. Bei der Wahl des Stiftungsratmitgliedes für den sozialen Wohnungsbau aus dem ehemaligen Amt Hüsten entfielen die Stimmen erneut auf Sigrid Reuther. Mehrere Meldungen gab es zum Punkt Verschiedenes. Die Ergebnisse zur Umfrage des Seniorenbereites zum Thema "Wohnen im Alter" liegen nun vor. Diese sollen den Betroffenen und Interessierten in der Bürgerversammlung am 23. Februar vorgestellt werden. Leider konnte sich der neue Polizeibezirksbeamte Jürgen Kirsch an diesem Abend, aufgrund dienstlicher Verpflichtungen , nicht persönlich vorstellen. Dieses soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Ebenso kamen zwei Anregungen zum Kreisverkehr an der Wannestraße zur Sprache. Zum einen soll, um einen fließenden Verkehr zu gewährleisten, überprüft werden ob die Ampelanlage am Haus Bienstein versuchsweise abgestellt werden kann. Zum anderen wäre zu überlegen, die Zebrastreifen ca. 10 Meter weiter in die Straße zu verlegen. So könnte ein Stau innerhalb des Kreises vermieden werden. Hierzu bedarf es nun aber behördlicher Klärung. Es wurde ebenfalls gewünscht den Zeitraum für die Laubcontainer im Herbst zu verändern. Hier sollte eine spätere bzw. verlängerte Abfuhr erfolgen. Nach Aussage eines Ausschussmitgliedes hat sich das Verkehrsaufkommen in der Wannestraße, nach Einführung der LKW-Maut, wieder deutlich erhöht. Eine Sperrung für den Schwerlastverkehr sollte daher nochmals überprüft werden. (Detlev Becker)




    12.01.2005

    Ein König wird 90

    Am morgigen Sonntag (16.01.) wird Karl König aus Niedereimer 90 Jahre. Seit 1978 genießt der ehemalige Eisenbahner das Rentnerleben und macht noch jeden Morgen seinen etwa vier Kilometer langen Sparziergang. Vom Frühjahr bis zum Herbst ist er meistens bei der Gartenarbeit anzutreffen. Geistig hält er sich fitt durch das Lösen von Kreuzworträtseln und das ausführliche Lesen der Tageszeitung. Seit dem Tod seiner Frau, mit der er kurz zuvor noch die Diamantene Hochzeit feiern konnte, versorgt ihn liebevoll seine Schwiegertochter Emmi, die mit im Hause wohnt. Zu den ersten Gratulanten an diesem Tag zählen eine Schar von Kindern und Enkelkindern. Seinen Geburtstag feiert er im Kreise seiner Familie sowie Verwandten, Nachbarn und Freunden im Haus Bienstein in Niedereimer. (Detlev Becker)




    12.01.2005

    Spendenbereitschaft in Niedereimer ungebrochen
    Gastfamilien für junge Brasilianer gesucht

    Die Spendenbereitschaft der Niniviten ist trotz vielerlei leerer Kassen ungebrochen. Alleine in den letzten 14 Tagen wurden in und durch die Kirche fast 6.600,- Euro an Spendengeldern gesammelt. Die Adveniatkollekte am Weihnachtsfest erbrachte 2.033,- Euro, die Sammlung für die Flutopfer in Asien erzielte 3.317,- Euro und die Sternsingeraktion für Kinder in Peru brachte 1.220,- Euro ein. Insgesamt spendeten die Kirchenbesucher in Niedereimer im Jahre 2004 etwa 12.600,- Euro. Mit diesem Ergebnis konnte der Vorsitzende des Pastoralverbundes Wedinghausen, Propst Dr. Funder, mehr als zufrieden sein. Dies betonte er auch in seiner Ansprache zum Neujahrsempfang. Doch bevor sich die Gemeindemitglieder im Stephanushaus zusammensetzten, trafen sie sich zum gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche. In seiner Predigt betonte Dr. Funder, dass man das Leben immer noch einmal im "Rückspiegel" betrachten sollte. Genau sollte man aber auch mit "Fernsicht" dem neuen aufgeschlossen entgegen sehen. Im Gemeindezentrum ließ er dann das Jahr 2004, Jahr 3. des Pastoralverbundes, nochmals Revue passieren. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Mittun bei der teils schwierigen Gemeindearbeit. Einen besonderen Dank sprach er Schwester Anna Miriam aus, für den frischen Wind den sie in die Gemeindearbeit gebracht hatte. Sie wird den Pastoralverbund leider im Februar verlassen müssen. Auf Wunsch ihres Mutterhaus wird sie demnächst in der Missionsarbeit in Dänemark tätig sein. Das Zusammenwachsen der Gemeinden des Pastoralverbundes intensiviert sich von Jahr zu Jahr stärker. Viele Veranstaltungen werden gemeinsam besucht oder miteinander gefeiert. In seiner Vorschau für das kommende Jahr wies Dr. Funder nur auf einige wenige Punkte besonders hin. So muss für den beschädigten Osterleuchter ein neuer beschafft werden. Dieser soll jedoch auf keinen Fall eine Kopie seines Vorgängers werden. Zudem weilt der Künstler des Leuchters bereits im Himmel. Als weiteres wird das, mit finanzieller Unterstützung des Arbeitskreises Dorfgeschichte, wiederhergerichtete Mosaikkreuz aus den 50-ziger Jahren in Kürze im Kirchenumfeld erneut aufgestellt. Ferner steht im September die Firmung der 8. und 9. Klässler an. Vorher findet Mitte August der Weltjugendtag für junge Christen in Köln statt. Im Raum Arnsberg sollen junge brasilianische Gläubige untergebracht werden. Hierfür suchen die Pfarrgemeinden noch Gastfamilien für wenige Tage. Eine bestimmt interessante Herausforderung für so manche Familie. Anmeldungen nehmen in Niedereimer Norbert Hosters oder Benjamin Sindern entgegen. Diese beiden Jugendlichen sind die Koordinaten des Weltjugendtages für die St. Stephanus Gemeinde in Niedereimer. Zum Schluss seiner Ausführungen rief Dr. Funder auf, sich verstärkt für die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Kirchengemeinde zu engagieren und neue Leute zu gewinnen. Im Anschluss an soviel Information, stärkten sich die Gemeindemitglieder mit einem kleinem Imbiss und Getränken. (Detlev Becker)




    04.01.2005

    Kirchengemeinde lädt zum Neujahrsempfang

    Der Pfarrgemeinderat der St. Stephanus Kirchengemeinde Niedereimer, insbesondere der Vorsitzende des Pastoralverbundes Wedinghausen Propst Dr. Achim Funder, lädt am Montag, den 10.01.2005, zum Neujahrempfang ein. Eingeladen sind hierzu die Vertreter aller kirchlichen und weltlichen Vereine und Organisationen sowie alle Helfer der Kirchengemeinde. Ebenso herzlich willkommen sind die Mitglieder des Singkreises und die liturgischen Laien. Der Empfang beginnt um 18.00 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Anschließend treffen sich die Männer und Frauen im Stephanushaus. Hier werden den Gästen kleine Speisen und Getränke gereicht. (Detlev Becker)




    04.01.2005

    Film vom Historienspiel beim Seniorennachmittag

    Der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. zeigt beim großen Seniorennachmittag am 12. Januar den Film vom Historienspiel 2003. Das Historienspiel wurde im Rahmen des Schnadegangs aufgeführt. Zu sehen sind in diesem Streifen nachgestellte Szenen um die ehemalige "Dicke Eiche" von Niedereimer. Es sind der Besuch von Kaiser Wilhelm I. von 1853 und der Brand von 1923. Gezeigt wird der Film um etwa 16.00 Uhr im Stephanushaus. Vor dem Vorführung treffen sich die Senioren zum Kaffeetrinken. Der AKD würde sich über eine hohe Besucherzahl freuen. Die Vorführung dauert ca. 40 Minuten, Kosten dafür entstehen keine. (Detlev Becker)