Künstler aus Niedereimer

Cartoon

An dieser Stelle wollen wir Ihnen in loser Abfolge große und kleine Künstler aus Niedereimer vorstellen. Wer seine Arbeiten bzw. sein Hobby hier einmal vorstellen möchte, sollte das Formular am Ende der Seite ausfüllen und seine künstlerischen Arbeiten unter den Bemerkungen kurz beschreiben und uns dann zusenden. Oder schlagen Sie auf die gleiche Art und Weise jemand anderen vor, von dem Sie glauben, er und seine Arbeiten sollten hier einmal vorgestellt werden.

Die zugehörigen Texte stammen aus der Feder unseres Dorfchronisten Detlev Becker. Die zugehörigen Fotos wurden uns von den Künstlern selbst zur Verfügung gestellt.

So jetzt geht's los ...

Unsere Künstler

Ernst Bierbaum
Ernst Bierbaum
Willi Kaiser
Willi Kaiser
Margot Fitz
Margot Fitz
Karin Wirth
Karin Wirth
Hans Robertz
Hans Robertz

Schieferschnitzer Ernst Bierbaum

Ernst Bierbaum beim Schieferschnitzen

Ein besonderes Werk fertigte jetzt der Schieferschnitzer Ernst Bierbaum aus Niedereimer. In fünfwöchiger mühevoller Kleinarbeit schnitzte er die Arnsberger Altstadt in ein 60 x 40 cm großes Schieferbild. Das Foto hierzu hatte Franz-Jörg Schulte bereits vor 10 Jahren vom Sparkassenhochhaus aufgenommen. Doch bisher hatte sich Ernst Bierbaum nicht an das Bild ran gewagt und immer wieder zur Seite gelegt. Nun aber hat er ein Unikat geschaffen, welches vom Schaffenswerk einmalig ist.

Arnsberger Altstadt

Ernst Bierbaum ist ein Künstler - dieses Wort "Künstler" gefällt ihm persönlich zwar überhaupt nicht - besonderer Art. Denn bisher hat er weder in Deutschland noch Europa jemanden gefunden, der diesem außergewöhnlichen Hobby noch nachgeht. Das Schieferschnitzen hat er ohne fremde Hilfe selbst entwickelt und hat zudem nie einen Kunstkurs besucht. Im Gegenteil, in der Schule war er eher ein mittelmäßiger Kunstschüler.

Blick durch den Glockenturm

Sein Werkzeug für das Bearbeiten der Fredeburger Ölschieferplatten hat sich Herr Bierbaum selbst geschaffen. Denn nur mit besonders hartem Stahl lassen sich die Platten bearbeiten. Die Platten müssen ca. ein halbes Jahr ablagern, bevor er mit der Arbeit beginnen kann. Vor dem Bearbeiten werden die Platten mittels Fußbodenheizung angewärmt. Denn nur so ist es möglich die Vorlage in den Schiefer zu stechen. Sobald die Platte wieder kalt und feucht wird, fängt der Schiefer an zu schmieren.

Ernst Bierbaum bei der Arbeit

Bevor er mit dem Schieferschnitzen anfing, schnitze er verschiedene Bilder und Figuren aus Holz. Diese Arbeit wurde ihm zu eintönig, da es bereits eine Vielzahl von Holzschnitzern in Arnsberg gibt. So machte er sich an den Schiefer heran. Zuerst entstanden Zeichnungen auf Schiefer und später leichtes Einritzen in den Schiefer. Heute entstehen in seiner Werkstatt an der Wannestraße in Niedereimer die verschiedensten Arten von Reliefs. Teilweise werden bis zu fünf Schichten aus dem nur ca. 8 mm starken Schieferplatten herausgeholt. Fensternischen und -kreuze, wie auf dem neuen Bild, werden detailgetreu nachgearbeitet. Zwischen den Arbeiten verschwindet Herr Bierbaum immer wieder im nahegelegen Wannebach. Hier werden die Bilder dann mittels einer Wurzelbürste vom Schieferstaub gereinigt. Erst wenn alles ausgearbeitet ist, wird das Bild angemalt und mit einem Schutzspray überzogen.

Weichscher Hof

Als Ernst Bierbaum noch 2. Vorsitzender des SV Arnsberg 09 war, lag das besondere Augenmerk natürlich auf Fußball- bzw. Sportbildern. So wurden von ihm Gastgeschenke für den Deutschen Fußball-Bund, für Länderspiele, die Fußballweltmeisterschaft oder die Tischtennisweltmeisterschaft geschnitzt. Mittlerweile sind in 22 Ländern, wie z.B. in Kanada, Finnland, Polen, Spanien oder England, seine Bilder zu sehen und zu bestaunen. Aber nicht nur sportliche Motive gehören zu seinen Arbeiten.

Arnsberger Glockenturm

Ernst Bierbaum ist durch sein Hobby bekannt wie ein "bunter Hund". Immer wieder sind seine Bilder bei Ausstellungen, wie der Landesgartenschau in Rheda-Wiedenbrück, in Michelstadt im Odenwald, in Berlin, St. Peter Ording, in Soest oder in seiner Heimatstadt Arnsberg zu sehen.

Arnsbergs Gute Stube

Auch durch Funk und Fernsehen wurde Ernst Bierbaum bekannt. Auftritte bei "Der Große Preis" (ZDF), Hier + Heute (ARD), Umschau (SFB) oder Bühne Düsseldorf (RTL) seien hier nur genannt. Zu lesen über seine Arbeit gab es auch schon in der internationalen Presse, wie in den Niederlanden, Belgien oder Amerika.

Auch für wohltätige Zwecke hat Ernst Bierbaum schon Schieferbilder geschaffen. So konnte die Aktion Sorgenkind sich damals über einen Betrag von 8000,- DM, für ein Bild mit Arnsberger Bauten von einem heimischen Unternehmer, freuen. Des weiteren schnitzte er für den Dietsteinhof in den Tiroler Bergen ein Bild, da die Caritas dort seit 25 Jahren Urlaubsgast ist. Portrait Mit einem Fußballmotiv unterstütze er damals auch die Kroatienhilfe. Natürlich durften das Vereinsemblem beim 90. Dt. Wandertag in Arnsberg und eine Jagdszene als Sonderpreis für Sundern-Stockum/ Dörnholthausen beim Dorfwettbewerb nicht fehlen.

Immer wieder fallen dem Künstler neue neue Motive zum nacharbeiten ein. In seinem Haus in Niedereimer hängen, zur Freude aller Gäste, 40 verschiedene Schieferbilder von verschiedenen Formaten und Ausführungen. Teilweise sind die Bilder einfach mit einer Kordel aufgehängt oder in einem Eichenrahmen gefasst, je nach Geschmack des Betrachtenden. Doch so ganz aufgegeben hat er die Holzschnitzerei nicht. So entstehen zur Abwechselung immer mal wieder verschiedene Schnitzereien.

Niedereimer im Wandel der Zeit

Auf eines musste Ernst Bierbaum und seine Familie in den letzten dreißig Jahren jedoch verzichten. Seitdem er mit dem Schieferschnitzen angefangen hat, blieb keine Zeit für den Urlaub. Zuerst konnte er, als er noch berufstätig war, nur an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Doch das hat sich nun zur Freude der Familie geändert und man findet ihn überwiegend vormittags in seiner Werkstatt. Er selbst meint dazu: "Nur durch das Verständnis meiner Familie konnte ich dieses zeitaufwendige Hobby so durchführen, dafür möchte ich mich besonders bei ihnen bedanken".

Übrigens pünktlich zum Schützenfest 2002 wurde sein neuestes Werk fertig: "Niedereimer im Wandel der Zeit"

(Text, Zeichnungen und Fotos: Detlev Becker, Ernst Bierbaum und Nikolaus Hütter)

Zeichner Willi Kaiser

Willi Kaiser

Willi Kaiser aus Niedereimer ist ein immer lebensfroher und gut gelaunter Mensch, in der doch heute so hektisch gewordenen Zeit. Egal wann und wo man ihn trifft, er hat immer ein paar nette Worte für jeden Mitmenschen parat. Darüber hinaus hat Willi Kaiser seit vielen Jahrzehnten Spaß am Zeichnen.

Geboren wurde der ehemalige Polizeibeamte am 10. Juni 1920 in Greifenberg/Schlesien. Schon dort fing er als sechsjähriger das Malen und Zeichnen an.

Willi Kaiser

Als Vorlage dienten ihm damals Bilder aus der Presse, hauptsächlich von Pferden oder Pferdefuhrwerken. Aber auch andere Tiere und Landschaften dienten als Motive. Durch Kriegsdienst und Vertreibung blieb ihm wenig Zeit für sein Hobby. Erst als er wieder richtig Fuß gefasst hatte, konnte er sich nach Familie und Beruf ebenfalls wieder dem Zeichnen widmen.

Neben der Federzeichnung beschäftigte er sich damals gleichzeitig mit dem Malen mit Wasserfarbe. Auch Ölbilder aus seiner ehemaligen Heimat finden Platz in seinem Haus am Elsterweg. Wasser- und Ölfarbe benutzt Willi Kaiser heute gar nicht mehr. Dafür nimmt er statt dem Bleistift auch gerne mal den Buntstift zur Hand.

Willi Kaiser

Seit seiner Pensionierung hat das Zeichnen wieder einen höheren Stellenwert eingenommen. Gezeichnet wird von ihm, außer Porträts, so ziemlich alles. Dazu gehören Bilder von Häusern, Landschaften oder Tieren, um hier nur einiges zu nennen. Genauso wenig beschränken sich seine Motive auf Niedereimer. Aus dem gesamten Sauerland und Teilen Deutschlands sind Bilder (Fotokopien) in Willi Kaisers Sammelordner zu finden.

Willi Kaiser

Die Titelseiten der bisher erschienen Heimatblätter ‚Der Ninivit' wurden ebenfalls von ihm für den Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. gezeichnet. So wurde auch das neue Kochbuch von Niedereimer mit Illustrationen von Herrn Kaiser aufgewertet.

Wer mehr über seine Zeichnungen und den Zeichner Willi Kaiser wissen möchte, sollte sich mit ihm in Verbindung setzen.

Die in diesem Beitrag publizierten Zeichnungen lassen sich durch Anklicken mit der linken Maustaste vergrößern. Das entsprechende Bild öffnet sich in einem neuen Fenster, das sich beim Hineinklicken wieder automatisch schließt.

Willi Kaiser

(Text, Zeichnungen und Fotos: Detlev Becker, Willi Kaiser und Nikolaus Hütter)

Malerin Margot Fitz

Margot Fitz

Margot Fitz hat immer schon gerne gemalt, doch ist es ihr in ihrer Kindheit nicht immer leicht gefallen. Nach dem Besuch der Gemeinschaftsgrundschule Niedereimer und der Realschule in Arnsberg, begann die heute 40-jährige "waschechte Ninivitin" ihre Ausbildung im Einzel- und Großhandel, ebenfalls in Arnsberg.

Margot Fitz

1985 wurde die Tochter geboren, und sie widmete sich seitdem ganz der Familie. Im Jahre 1987 ergänzte dann noch ein Junge das Familienglück. Zwei Jahre später konnte das schmucke Einfamilienhaus "Auf der Hude 7" bezogen werden. Von nun an stand die Versorgung von Familie und Haushalt an erster Stelle.

Margot Fitz

Als die Kinder dann aber immer selbständiger und freier wurden, blieb ihr auch wieder mehr Freizeit. Von nun an beschäftigte sie sich mit der Aquarellmalerei. Im Herbst 1999 besuchte sie den ersten Kurs in der Volkshochschule, bis heute folgten noch viele weitere. Denn gerade in der Malerei gibt es immer wieder neue Techniken und Arten.

Margot Fitz

Margot Fitz hat sich mit ihrer Malerei auf Landschaften, Stilleben und das Zeichen von Gebäuden nach Vorlage spezialisiert. Mit ihren Aquarellen hat sie schon viele Liebhaber dieser Kunst begeistert. Eine Auswahl ihrer Bilder sind in der Küchenausstellung der Firma Krafft & Wortmann in Hachen zu bewundern. Auch beim "Kunstsommer" in Arnsberg war sie in den letzten beiden Jahren vertreten.

Margot Fitz

Ihr neuer Trend geht seit kurzem dahin, Tiere in Zeichnungen festzuhalten. Wer nun also Lust und Zeit hat, sich die Bilder anzusehen, ist gern eingeladen.

Ebenso ist sie bereit auch Aquarelle nach Wünschen der Kunden zu malen. So fertigt Margot Fitz Bilder von Häusern, Tieren und Landschaften auf Bestellung auch von Fotovorlagen, die sie, falls nötig, auch selbst erstellt. Auch Stillleben und Aufträge aus dem Alltag, z.B. "Vor dem Cafe", gehören zu ihrem Repertoire. Da sie jedoch viel unterwegs ist, wäre eine telefonische Absprache mit ihr vorher sinnvoll.

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Eine kleine Auswahl ihrer Exponate ist hier zu sehen.

Bild von Margot Fitz Bild von Margot Fitz Bild von Margot Fitz Bild von Margot Fitz Bild von Margot Fitz

(Text, Gemälde und Fotos: Detlev Becker, Margot Fitz und Nikolaus Hütter)

Malerin Karin Wirth

und
Zeichnerin Christina Wirth

Karin und Christina Wirth

Für Karin Wirth sind Zeichnen und Malen keine Fremdworte. Immer wieder griff sie im Laufe der Jahre zu Stift, Pinsel und Papier. Je nachdem wie es ihre Zeit zulässt, beschäftigt sie sich mit Formen und Farben.

Karin Wirth wurde 1955 in Stettin geboren, wuchs aber in der Ruhrgebietsstadt Essen auf. Schon während der Schulzeit war ihr Lieblingsfach Kunst. In Essen erlernte sie auch den Beruf der Arzthelferin, den sie lange ausübte. Nach der Geburt ihrer beiden Mädchen widmete sie sich ganz den Kindern und dem Haushalt. Während dieser Zeit rückte ihr Hobby ins Abseits.

Karin Wirth

Seit 1984 wohnt Familie Wirth auf der Friederichshöhe in Niedereimer. Zuerst in einer Mietwohnung und heute in einem schönen Eigenheim. Nachdem die Kinder nun auf eigenen Beinen stehen, kann sie ihrem Hobby wieder mehr nachgehen.

Über Bleistiftzeichnung, teilweise bunt, und Seidenmalerei gelangte sie zur Aquarellmalerei. Seit 1998 besucht sie regelmäßig an der Volkshochschule angebotene Kurse in Aquarellmalerei. Hier werden verschiedene Techniken vorgestellt und ausgearbeitet. Ihre Bilder wurden so im Laufe der Jahre immer anspruchsvoller. Heute kann man sogar einige ihrer Bilder im Porzellanhaus Schäfer bewundern.

Der Bleistiftzeichnung ist sie aber trotzdem treu geblieben. So hat sie für die Internetseiten von Niedereimer schon einige Illustrationen geliefert. Es wäre schön wenn sie ihrem Hobby treu bleiben könnte und wir noch viele schöne Motive ihres Könnens zu sehen bekämen.

Christina Wirth

Christina Wirth scheint genau die selben Gene wie ihre Mutter zu haben. Auch für sie ist das Zeichnen ein schönes Hobby. Die heute 15-jährige ist Schülerin an der Realschule im Eichholz in Arnsberg.

Sie entdeckte das Zeichnen für sich mit dem Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule. Hier belegt sie heute auch den Schwerpunktbereich Kunst und Musik. Beides sind ihre liebsten Hobbys.

Im Jugendorchester Niedereimer spielt sie Klarinette. Die Musik scheint ihr vom Vater, dem heimischen Dirigenten Hans-Jürgen Wirth, mit in die Wiege gelegt worden zu sein.

Christina Wirth

Das Zeichnen macht ihr ebenfalls besonderen Spaß. Am liebsten zeichnet sie mit Bleistift oder Kohlestift. Mal sind es schöne schwarzweiß Zeichnungen, mal kontrastreiche Bilder. Einige ihrer Zeichnungen sind bereits auf Niedereimers Internetseiten zu sehen.

Es bleibt abzuwarten für welches der beiden Hobbys ihr Herz mehr schlägt. Schön wäre es, wenn wir noch viele Motive von ihr zu sehen bekämen. Egal ob es nun in der Schule, im Internet oder sogar auf Ausstellungen ist.

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Eine kleine Auswahl ihrer Exponate ist hier oder durch anklicken des folgenden Bildes zu sehen.

Diashow von Karin Wirths Bildergallerie

(Text, Gemälde und Fotos: Detlev Becker, Karin Wirth und Nikolaus Hütter)

Allround-Künstler Hans Robertz

Ehepaar Robertz

Das künstlerische Talent liegt bei der Familie Robertz im Blut. Schon sein Vater, der ein Maler- und Lackierergeschäft betrieb, zeichnete und malte sehr viel in seiner Freizeit.

Bei Hans Robertz waren Beruf und Leidenschaft ebenfalls eng miteinander verbunden. Der 79-jährige wurde in Kleve geboren und ist heute immer noch mit Begeisterung bei der Sache. Nach seiner Lehre als Maler- und Lackierer übernahm er, nach dem Tod seines Vaters, den elterlichen Betrieb.

Gefäß

Eigentlich wäre er lieber Sportlehrer geworden, doch durch den Krieg kam alles anders. Als er nach dem Krieg in das zerstörte Kleve zurückkehrte gab es zuerst keine Arbeit für ihn. So machte er sich daran, das ebenfalls zerstörte Elternhaus wieder aufzubauen. Um etwas Geld in die Kasse zu bekommen, nahm er eine Stelle als Schriftenzeichner bei der Militärregierung an. Hier versah er Holztafeln mit den Namen der gefallenen Soldaten. Dies war der Anfang seines künstlerischen Wirkens.

Vater von Hans Robertz

Im Jahr 1953 zog er mit seiner, aus Arnsberg stammenden Frau Paula, geb. Neuhaus, nach Arnsberg. Schwester Paula, die gute Seele Arnsbergs, ist heute noch vielen Älteren in guter Erinnerung. Nach seiner Arbeitslosigkeit kam er im Januar 1954 bei der Handwerkskammer in Arnsberg unter. In Arnsberg wurden auch die drei Kinder geboren.

Igel

Im November 1967 zog die Familie Roberts in ein schmuckes Einfamilienhaus auf der Hirtenstraße in Niedereimer. Seit 1984 ist Hans Robertz Rentner und kann seiner Leidenschaft noch intensiver nachgehen.

Ente

Schon früh begann er kleine Bilder mit zauberhaften Motiven zu malen. Zu jedem besonderen Anlass erhielt seine Frau ein kleines Bild. Diese Bilder zieren heute noch die Wand im Flur. Doch das Glanzstück seines Könnens bekam seine Frau zur Hochzeit. Eine von ihm ganz besonders gemalte Ikone schmückt das Schlafzimmer. Dieses Bild verfügt über eine äußerst gelungene Aussagekraft und man könnte meinen, die Madonna wäre wahrhaftig zugegen. Darüber hinaus hat Hans Robertz auch die "Immerwährende Hilfe" gemalt und darin die Gesichter seiner Kinder eingearbeitet. So lassen ihn immer wieder neue Motive zu Pinsel und Farbe greifen.

Hans Robertz

Das Malen alleine jedoch füllte Hans Robertz in seiner Freizeit nicht mehr aus. Er begab sich daher an andere Werkstoffe. So gelangte er über Glasmalerei und Bleiverglasungen an das Formen. Aber auch hier ist es nicht nur einfacher Ton. Selbst Wachs und Steinzeug, ja sogar Fango, wird heute von ihm in Form gebracht. Hauptsächlich Madonnenabbildungen, Engel und Tiere in verschiedenen Formen und Größen werden von ihm getöpfert und selbst gebrannt. Viele dieser Motive stehen in Häusern verwandter und befreundeter Familien. Immer wieder fallen ihm neue Motive und Formen ein.

Neben dem Hobby nehmen die Eheleute Robertz auch heute noch gerne an Fahrten der Caritas als Betreuer im In- und Ausland teil. Hoffentlich erhält Hans Robertz noch viele Ideen, die er in darstellerische Kunst umsetzen kann. Hierzu wünschen wir ihm und seiner Frau beste Gesundheit und Schaffenskraft.

Die in diesem Beitrag publizierten Zeichnungen lassen sich durch Anklicken mit der linken Maustaste vergrößern. Das entsprechende Bild öffnet sich in einem neuen Fenster, das sich beim Hineinklicken wieder automatisch schließt.

Eine kleine Auswahl seiner Bild-Exponate ist hier oder durch Anklicken des folgenden Bildes zu sehen.

Diashow von Hans Robertz Bildergallerie

(Text, Gemälde und Fotos: Detlev Becker, Hans Robertz und Nikolaus Hütter)